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Buchcover für Die Welt in Meran - Schattenflamme

Die Welt in Meran - Schattenflamme

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Buch 2 von Die Welt in Meran

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Erscheinungstermin 28.05.2026 | Archivierungsdatum 11.11.2026


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Zum Inhalt

Auf dem Südbalkon der Donaumonarchie

Meran 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück in die Passerstadt. Dort trifft er auf seinen einstigen Freund und Rivalen Max. Und auf die Frau, die beide Männer lieben: Helen, die mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist ist. Auf dem prächtigsten Ball der Saison kommt es zur schicksalhaften Konfrontation, und es droht die Enthüllung einer Glut, die für immer verborgen bleiben sollte ...

Doch auch für andere birgt das Leben unverhoffte Entwicklungen: Sigmund Hirsch hat geheiratet und zweifelt bald an seiner Wahl. Die Waise Rosa erfährt erstmals Geborgenheit – doch für wie lange? Und bei den Hallers gibt es ein Wiedersehen mit jemandem, den sie längst verloren glaubten.

MERAN, BOZEN, PASSEIER, WIEN: Angela Marina Reinhardt entwirft in ihrer Meran-Saga ein farbenprächtiges Panorama der Donaumonarchie im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Auf dem Südbalkon der Donaumonarchie

Meran 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den...


Eine Anmerkung des Verlags

Band 1 der Romanreihe - "Die Welt in Meran: Walzerblut" - bei NetGalley hier (archiviert):

https://www.netgalley.de/publisher/title/719453

Band 1 der Romanreihe - "Die Welt in Meran: Walzerblut" - bei NetGalley hier (archiviert):

https://www.netgalley.de/publisher/title/719453


Vorab-Besprechungen

Stimmen zu "Walzerblut", Romanauftakt der Meran-Saga bei NetGalley: 

»Ein spannendes Sittengemälde aus dem Südtirol des letzten Jahrhunderts (…). Das Buch ist sehr gut geschrieben und recherchiert und ließt sich sehr flüssig. Ein schöner Roman für die kommende Winterzeit. Sehr empfehlenswert. « (Christopher B, Buchhändler*in auf Netgalley)

»Ein unglaublich atmosphärischer Roman der Lust auf mehr macht. Klare Leseempfehlung!« (Eine Bibliothekar*in auf Netgalley)

»Angela Marina Reinhardt gehört zu meinen Lieblings-Autorinnen. Sie schreibt einfach wundervolle Romane, gefühlvoll, mit tollen Protagonisten und an immer wieder sehr interessanten Orten.« (Rezensent*in auf Netgalley)

»Eine wunderbar geschriebene Geschichte mit einem vielschichtigen Cast, die Lust auf mehr macht.« (Lehrende*r auf Netgalley)

Stimmen zu "Walzerblut", Romanauftakt der Meran-Saga bei NetGalley: 

»Ein spannendes Sittengemälde aus dem Südtirol des letzten Jahrhunderts (…). Das Buch ist sehr gut geschrieben und recherchiert und...


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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Taschenbuch
ISBN 9783911176132
PREIS 16,00 € (EUR)
SEITEN 312

Auf NetGalley verfügbar

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Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
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4 stars

"Die Welt in Meran -Schattentanz" war der zweite Band und obwohl mir Teil 1 noch fehlt, kam ich schnell ins Geschehen. Wir befinden uns im Jahr 1874. Sehr gut wird die Stimmung der aufblühenden Kurstadt beschrieben,
die Neubauten aber auch die Projekte ,die nach dem Börsencrash nicht mehr verwirklicht werden konnten. Johann Haller kommt von der Polarexpedition zurück und wird wie ein Sportler der Gegenwart gefeiert. Die Hauptfiguren Helen von Burt, Benedetti und Montalban sind relativ voraussehbar ,aber das stört nicht. Cover und Sprache gefallen mir gut und ich werde auch Band 1 lesen

4 stars
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Ein zweites Mal nimmt Angela Marina Reinhardt uns mit nach Meran. Es sind zwei Jahre vergangen und erneut führt das Schicksal Helen, Jean und Max zur gleichen Zeit an diesen Ort. Jean geht es eigentlich nur um das Wohl seiner kleinen Tochter, Helen doch er trifft wieder auf Helen und seinen einstigen Freund Max...

Ich bin immer wieder begeistert wie sehr sich Angela Marina Reinhardt in ihre Figuren hineinversetzen kann, egal ob Sympathie Träger oder eher Unsympathisch, sie schafft es alle mit Leben zu füllen und realistisch darzustellen. Auch die Stadt Meran wurde bildlich geschildert.

Der Roman erzählt die Geschichte der drei jungen Menschen, voll von Gefühlen, Hoffnung und Phlichtgefühlrn. Er erzählt aber auch die Geschichte der anderen Bewohner der Stadt und auch hier ist Einges los.

Vor allem im letzten Teil nimmt der Roman noch einmal richtig Fahrt auf und wird noch einmal sehr spannen j d gleichzeitig sehr bewegend.
Ich bin wieder einmal unheimlich gerne nach Meran gereist und habe vor allen Helene und Jean sehr gerne ein Stück ihres Weges begleitet.

5 stars
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Absolut lesenswert

Schon das erste Buch „Die Welt in Meran. Walzerblut“ habe ich mit Genuss gelesen und nun treffe ich wiederum auf Helen von Burt und auf ihre beiden Verehrer – den Korsen Jean de Benedetti und den Erbgrafen Maximilian von Montalban. Wir schreiben das Jahr 1874, zwei Jahre zuvor waren es der Kurbetrieb und die Maskenbälle. Das erste Buch führt ein in die damalige Gesellschaft und deren Gepflogenheiten und nun sind wir mittendrin im Wiener Börsenkrach, als sich die Wege der drei Hauptakteure erneut kreuzen.

Das Hineinfinden in das zweite Buch „Die Welt in Meran. Schattenflamme“ ist dank des Personenverzeichnisses, das gut gegliedert dem Geschehen voransteht, auch für Neueinsteiger nicht schwierig. Das Schicksal führt – wie schon zwei Jahre zuvor, auf oben erwähntem Ball - Helen, Jean und Max zusammen, jedoch ist in der Zwischenzeit doch so einiges geschehen. Auch wird von dem Waisenmädchen Rosa, von Sigmund Hirsch, dem Arzt - um nur mal die beiden zu nennen - weitererzählt.

Die ersten Kapitel sind übertitelt mit Verliebt. Verlobt. Verheiratet. Wer denn die Glücklichen sind, sei hier nicht verraten. Nur so viel – es kommt anders, als ich zunächst gedacht habe. Und wir bleiben nicht ausschließlich in Meran, es geht auch nach Wien – es ist eine, wie sich später herausstellt, schicksalhafte Entscheidung.

Die einzelnen Charaktere, ihr gesellschaftlicher Stand und deren damit oftmals einhergehenden Standesdünkel sind gut herausgearbeitet, auch ist die patriarchalische Denkweise nach wie vor fest verwurzelt. Angela Marina Reinhardts Hauptfiguren sind fiktiv, sie verwebt deren Geschichte mit historisch belegten Nebenfiguren, die so auch im Personenverzeichnis gekennzeichnet sind. Merans Stadtgeschichte, die Heilanstalten, die Schlösser und all die Bauten und Orte sind erkennbar und was mit ganz besonders gefällt, sind die Gedichtzeilen, die jedes Kapitel einleiten.

Auch dieses zweite Meran-Buch, die „Schattenflammen“, habe ich verschlungen. Es war ein faszinierender Aufenthalt in und um Meran, ein lesenswerter zweiter Band, dem hoffentlich bald der nächste folgen wird.

5 stars
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Klappentext:
Meran 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück in die Passerstadt. Dort trifft er auf seinen einstigen Freund und Rivalen Max. Und auf die Frau, die beide Männer lieben: Helen, die mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist ist. Auf dem prächtigsten Ball der Saison kommt es zur schicksalhaften Konfrontation, und es droht die Enthüllung einer Glut, die für immer verborgen bleiben sollte … Doch auch für andere birgt das Leben unverhoffte Entwicklungen: Sigmund Hirsch hat geheiratet und zweifelt bald an seiner Wahl. Die Waise Rosa erfährt erstmals Geborgenheit – doch für wie lange? Und bei den Hallers gibt es ein Wiedersehen mit jemandem, den sie längst verloren glaubten. MERAN, BOZEN, PASSEIER, WIEN: Angela Marina Reinhardt entwirft in ihrer mehrbändigen Meran-Saga ein farbenprächtiges Panorama der Donaumonarchie im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Meine Meinung:
Endlich geht die Geschichte weiter und man fiebert mit ob Helen und Jean doch zusammen kommen.
Auch hier wird den Leser Meran sowie Wien wie es damals war, vor geführt. Mit all seinen Standesdünkel und ihre typische Denkweise. Verbort, arrogant und snobistisch.
Leider ist das Schicksal nicht immer gut zu jedem. Sowie auch mit Helen nicht.
„Die Welt in Meran - Schattenflamme“ ist der Autorin wieder einmal eine faszinierende Geschichte gelungen. Leicht konnte man dieses Buch lesen, denn es war spannend und die Charaktere waren gut erkennbar.
Ich kann dieses Buch empfehlen!

5 stars
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Der 2. und leider letzte Teil der Meran-Saga ist mir "Die Welt in Meran - Schattenflamme" erschienen. Helen sieht 1874 ihre beiden Verehrer Jean de Benedetti und den adligen Maximilian von Montalban wieder. Bisher verdrängte Gefühle flammen wieder auf und stellen Helens Gefühlswelt auf den Kopf. Sigmund Hirsch, ebenfalls bekannt aus Teil 1, hat das Waisenmädchen Rosa geheiratet und zweifelt an seiner Entscheidung. Und doch wird sich alles irgendwie finden. Oder etwa doch nicht? Es geht an einigen Stellen anders aus als man zuerst vermutet.
Angela Marina Reinhardt hat einen schönen, leichten Schreibstil und man merkt sofort, wie verbunden sie mit der Welt in und um Meran ist.

5 stars
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4 stars

Zum Inhalt:
Jean kommt aus Sorge um seine Tochter wieder zurück nach Meran aus Sorge um seine Tochter. Natürlich trifft er dort auch wieder auf Max, ehemals bester Freund und Rivale um die Frau Helen, die beide lieben. Auf dem prächtigsten Ball der Saison kommt es zur Konfrontation und es drohen Dinge an die Oberfläche zu kommen, die besser für immer verborgen bleiben sollten.
Meine Meinung:
Was mir an dem Buch wieder so gut gefallen hat, ist dass man sich die Gegend so gut vorstellen kann, ja teilweise auch Dinge wieder erkennt, wenn man Meran und die Umgebung kennt. Es war schön zu lesen, wie es mit den unterschiedlichen Protagonisten weitergeht. Sehr authentisch wirken wieder die politischen aber auch gesellschaftlichen Umstände, die sehr deutlich die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten darstellen. Mir hat das Buch besonders atmosphärisch gut gefallen und ich hatte eine kleine Auszeit in Südtirol.
Fazit:
Schöne Fortsetzung

4 stars
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Autorin Angela Marina Reinhardt führt uns, zwei Jahre nach dem ersten Band, zunächst abermals nach Meran.
Man schreibt das Jahr 1874 als sich die Wege der drei Hauptakteure Helen von Burt und ihre Verehrer Maximilian von Montalban und Jean de Benedetti erneut kreuzen. Der Börsenkrach von 1873 und ungezügeltes Geldausgeben haben zahlreiche Vermögen in Luft auflösen lassen, weshalb Max eine reiche Erbin heiraten muss.

Während es Jean eigentlich nur um das Wohl seiner kleinen Tochter geht, spinnen Max und Helens Bruder eine Intrige, um ihn von Helen fern zu halten, damit ihr eigenes Ziel erreicht werden kann. Nach einem verbotenen Duell reist Jean mit Tochter und Kindermädchen überstürzt ab.

Wenig später erfüllt sich Helens Schicksal, das sie nach Wien führt und durch den verheerenden Brand des Ringtheaters am 8. Dezember 1881 eine neuerliche dramatische Wendung erfährt .

Meine Meinung:

Autorin Angela Marina Reinhardt gelingt es abermals ihre Leserinnen in die Welt des Fin de Siècle eintauchen zu lassen. Dabei spart sie nicht mit Gesellschaftskritik. Zum einen beschreibt sie die Welt der Reichen und Schönen sowie andererseits jene, die von ihnen abhängig sind. Auch die unzureichende medizinische Versorgung, und hier im Speziellen, die gynäkologischen Probleme, werden sehr gut beschrieben. Helen leidet vermutlich an Endometriose, einer Krankheit, der auch heute vielfach zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ende des 19. Jahrhunderts gibt es weder Ärztinnen noch das Fach Frauenheilkunde. Also zuckt man entweder mit den Schulter oder stellt die (Fern)Diagnose Hysterie. Das hat häufig eine Entfernung der Gebärmutter zur Folge, die man(n) als Ursache glaubt. Nicht wenige Frauen sterben bei diesen Operationen, von den seelischen Wunden der Überlebenden spricht niemand.

Der Brand des Ringtheaters, der nach amtlichen Angaben über 380 Tote, (Schätzungen gehen aber von deutlich mehr Toten aus) gefordert hat, wird zur Gründung der Wiener Rettungsgesellschaft sowie zu einer der strengsten Bauordnungen und feuerpolizeilichen Bestimmungen in der Monarchie führen. Auslöser des Brandes ist eine Serie von Unterlassungen, Inkompetenz und Schlamperei.

Interessant ist auch der Sidestep zur österreichisch-ungarischen Polarexpedition von Julius Payer und Carl Weyprecht, an der der Meraner Johann Haller teilgenommen hat und bei seiner Ankunft in Meran wie ein Spitzensportler gefeiert wird, was ihm sehr unangenehm ist. Diese Episode hat zwar mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun, passt aber gut in das Setting.

Das Ende dieses Bandes, der bezeichnenderweise den Titel „Schattenflamme“ trägt, lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der zeigt, dass die gute , alte Zeit, vor allem für Frauen nicht wirklich gut war, hier 4 Sterne.

4 stars
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Ein gelungener zweiter Band
Eine stimmige Fortsetzung mit vertrauten Figuren, viel Atmosphäre und Geschichten, die neugierig auf den nächsten Band machen.

Die Rückkehr nach Meran fühlt sich an wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Viele Figuren stehen erneut vor wichtigen Entscheidungen, während vergangene Ereignisse noch immer nachwirken. Dadurch entsteht eine Geschichte, die von der ersten Seite an fesselt und neugierig macht.
Schnell war die Verbindung zu den bekannten Figuren wieder da. Jean, Max und Helen stehen erneut vor Herausforderungen, die ihre Vergangenheit nicht zur Ruhe kommen lassen. Gerade das macht die Handlung spannend, denn vieles entwickelt sich anders, als zunächst erwartet. Gleichzeitig verlieren die übrigen Figuren nicht an Bedeutung. Auch ihre Wege werden weitererzählt und fügen sich stimmig in das Gesamtbild ein.
Besonders schön ist die Stimmung, die das Buch vermittelt. Meran wird nicht nur als Schauplatz beschrieben, sondern wirkt wie ein Ort, an dem Menschen lieben, hoffen, zweifeln und Fehler machen. Die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist dabei stets spürbar, ohne dass historische Details die Handlung ausbremsen.
Mehrmals ergeben sich Situationen, in denen man wissen möchte, wie es weitergeht. Alte Konflikte brechen wieder auf, lang gehütete Gefühle spielen eine Rolle und manche Begegnung verändert mehr, als zunächst zu erkennen ist. Gerade diese leisen Entwicklungen haben den Reiz des Romans ausgemacht.
Auch die Nebenfiguren bleiben in Erinnerung. Rosa, Sigmund Hirsch und die Familie Haller bringen weitere Facetten in die Geschichte. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches Bild vom Leben jener Zeit. Nicht jede Entwicklung verläuft geradlinig, und genau das macht viele Ereignisse glaubwürdig.
Die Autorin erzählt ruhig und mit viel Gespür für ihre Figuren. Große Dramatik steht nicht im Vordergrund. Vielmehr sind es die zwischenmenschlichen Momente, die das Buch tragen. Einige Szenen wirken noch lange nach, weil die Figuren mit ihren Stärken und Schwächen sehr menschlich dargestellt werden.
Wer den ersten Band gern gelesen hat, wird sich auch hier schnell wieder zurechtfinden. Die Fortsetzung führt die bekannten Geschichten auf gelungene Weise weiter und macht zugleich neugierig auf das, was noch kommen mag. Für diesen atmosphärischen Ausflug nach Meran vergebe ich wohlverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

5 stars
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Und wieder treffen wir Helen von Burt in Meran. Die Ereignisse vom ersten Teil sind 2 Jahre her und so schreitet die Verlobung mit Max von Montalban, den Erben von Waldegg voran.

Doch als sie Jean mit seiner inzwischen 4jährigen Tochter überraschend wieder trifft geraten ihre Gefühle einmal mehr aus dem Tritt.

Als Max dahinter kommt, fordert er Jean zu einem dramatischen Duell.

Im letzten Teil des Buches sind wir in Wien, wo es zum fürchterlichen Brand (nach wahrer Begebenheit) vom Ringtheater kommt, bei dem viele Leute ums Leben kommen und verletzt werden. Ausgerechnet Helen hatte auch Karten für die Aufführung.

Wie schon in Teil 1 mischt die Autorin wahre Begebenheiten und Fiktion, wodurch eine runde wunderbare Handlung entsteht. Sie fängt die Zeit der österreichischen KuK-Monarchie wunderbar ein. Mir hat der Teil auch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf Band 3, der im Herbst erscheinen soll.

5 stars
5 stars
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„Schattenflamme“ ist der zweite Band der Reihe „Die Welt in Meran“ von Angela Marina Reinhardt.
Helen von Burt reist mit ihrem Bruder Henry, einem preußischen Kriegshelden, nach Meran. Der Kurort, der vor zwei Jahren zu ihrem Schicksalsort wurde, ist inzwischen noch beliebter geworden und entsprechend trubeliger ist es im Ort. Überall wird gebaut und renoviert, aber es gibt auch viele Baustellen, die nach dem Wiener Börsenkrach stillstehen.
Auch der Korse Jean reist nach Meran. Die Sorge um seine Tochter führt ihn hierher. Er hofft, dass die Luftveränderung sich positiv auf ihre Gesundheit auswirkt. Jean rechnet nicht damit, dass er Helen, in die er sich vor zwei Jahren verliebt hat, hier wiedersieht. Auf dem prächtigsten Ball der Saison, trifft Jean auch seinen ehemaligen besten Freund Max, den Erbgrafen von Montalban wieder, der inzwischen auch sein größter Rivale um die Gunst von Helen ist. Auf dem Ball kommt es zu einer Enthüllung, die weitreichende Folgen hat.
Wir treffen im zweiten Band auch wieder auf Sigmund Hirsch, der zwischenzeitlich geheiratet hat und es wohl schon bereut. Aber auch auf Familie Haller, bei der ein Totgeglaubter zurückkehrt und das Waisenmädchen Rosa, die zum ersten Mal das Glück erfährt.
Die Meran-Saga von Angela Marina Reinhardt spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert. Meran war während dieser Zeit einer der bedeutendsten Kurorte der Donaumonarchie und so traf sich dort auch alles, was Rang und Namen hatte.
Auch der zweite Band liest sich unglaublich flüssig. Man ist direkt wieder in der Geschichte drin und die vielen bekannten Namen machen es auch leicht, sich zurechtzufinden. Hilfreich ist zudem das Personenverzeichnis am Ende des Buches. Helen, Jean und Max waren mir schon im ersten Buch sehr sympathisch. In diesem zweiten Band gibt es nun einige dramatische Ereignisse, die mir zeigen, wie sehr man sich in Menschen täuschen kann.
Das Buch ist unglaublich spannend und emotional zu lesen. Die geschichtlichen Hintergründe zu der Reihe finde ich sehr interessant und sie sind wirklich wunderbar in die Geschichte eingebunden. Das Ende war für mich überraschend und so warte ich jetzt schon sehnsüchtig auf den dritten Band, der im Herbst 2026 erscheinen wird.

5 stars
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