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Blut für Blut
Roman | Der große Pageturner der SPIEGEL-Bestsellerautorin – psychologisch stark und atmosphärisch dicht
von Anna Schneider
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Erscheinungstermin 23.09.2026 | Archivierungsdatum 22.11.2026
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Zum Inhalt
»Mich interessieren nicht die Monster unter dem Bett, sondern die, die in uns selbst lauern.« – der große Pageturner von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anna Schneider – psychologisch stark und atmosphärisch dicht
Nach der Flucht aus einer manipulativen Beziehung schlägt sich Sophie Roth mit Gelegenheitsjobs als Fotografin durch. Bis sie den Auftrag erhält, analoge Porträts der vermögenden Familie Grafinger anzufertigen. Erleichtert sagt sie zu, doch bald fühlt sie sich verfolgt und belauert. Schwebt sie in Gefahr? Hat jemand herausgefunden, wer sie ist? Als Sophie die ersten Aufnahmen entwickelt, blickt sie in ein Gesicht, das sie nie vergessen konnte. Und begreift, dass die Nacht vor zwanzig Jahren, in der ihr Vater ermordet wurde, sie erbarmungslos wieder einholt.
»Mich interessieren nicht die Monster unter dem Bett, sondern die, die in uns selbst lauern.« – der große Pageturner von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anna Schneider – psychologisch stark und...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783651001473 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein völlig neues Leseerlebnis von der Autorin. Aber schlecht kann Anna Schneider nicht😊
Die Story fand ich sehr fesselnd, ich brauchte nur 2 Tage um das Buch durchzulesen.
Sophie hat mir als Hauptcharakter total gut gefallen... tolle Persönlichkeit🥰
Ich hatte zwar schon früh eine kleine Ahnung, was damals passiert war, aber der Weg dahin war richtig gut geschrieben.
Der kleine Plot twist hat mich auch sehr überrascht und hat gut zur Story gepasst.
Der Schreibstil und die kurzen Kapitel waren wie immer bei der Autorin hervorragend😊
Sophie hat es endlich geschafft, sich von ihrem narzisstischen Freund zu lösen. Doch die erhoffte Ruhe währt nur kurz: Schon bald beschleicht sie das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, und immer mehr rätselhafte Ereignisse häufen sich. Ist er ihr tatsächlich auf den Fersen oder wird sie von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt?
Bereits der Prolog zieht einen sofort in den Bann und lässt viel Raum für eigene Spekulationen. Man begleitet Sophie auf ihrer Flucht, die sie zunächst in eine provisorische Unterkunft führt. Schon hier ist die Atmosphäre spürbar angespannt und von unterschwelliger Bedrohung geprägt.
Während Sophie versucht, sich ein neues, unabhängiges Leben aufzubauen, wird sie immer wieder zurückgeworfen. Es scheint, als würde jemand gezielt ihre Pläne sabotieren. Mit dem Einbruch in ihre Wohnung erreicht ihre Angst einen Höhepunkt und ihre Paranoia wächst. Die Bedrohung wirkt plötzlich allgegenwärtig. Besonders fesselnd ist dabei, dass lange unklar bleibt, woher die Gefahr wirklich kommt, zumal auch Sophies eigene Vergangenheit voller Geheimnisse steckt.
Anna Schneider treibt die Handlung mit hohem Tempo voran und lässt einen förmlich durch die Seiten fliegen. Die Auflösung wird erst kurz vor Schluss greifbar und sorgt für einen intensiven Aha-Moment. Die Geschichte ist beklemmend, psychologisch spannend und zeigt eindrucksvoll, dass die Autorin auch dieses Genre meisterhaft beherrscht.
Fazit: Ein packender Psychothriller mit dichter Atmosphäre und überraschender Wendung, der bis zum Schluss fesselt und noch lange nachwirkt. Ich hoffe sehr auf weitere Werke in dieser Richtung.
Bärbel K, Rezensent*in
Anfangs glaubte Sophie ihre Familie sei glücklich. Na gut Geld war nie viel da, aber sie hatten sich – Mutter, Vater, ihr Bruder Marc und sie. Aber dann zog ihr Vater aus, wollte zusammen mit der Freundin der Mutter eine neue Familie gründen und ein neues Leben anfangen. Die Kinder mussten zusehen, wie ihre Mutter immer mehr in ihre eigene Welt abdriftete und kaum noch aus dem Bett aufstand. Als ihr Vater dann mit mehreren Messerstichen tot im Wald gefunden wird, fällt der Verdacht auf ihren 15jährigen Bruder Marc. Der ist seitdem verschwunden und Sophie muss stark sein, für ihre Mutter und für sich und dabei ist sie erst 12 Jahre alt.
Das alles ist vor 20 Jahren passiert und von Marc noch immer kein Lebenszeichen. Leider hat Sophie auch bisher noch nicht ihren Weg im Leben gefunden. Gerade ist sie vor ihrem gewalttätigen Freund geflohen, dem es ein Vergnügen machte sie zu drangsalieren und zu demütigen. Ich fand es einfach furchtbar was Sophie mit ihren 32 Jahren alles schon erlebt hat. Darum war ich auch froh, als das Fotoshooting bei der reichen Familie Grafinger ihr nun einen Ausweg aus dem finanziellen Ruin wie auch einen Weg zum Aufbau eines selbstbestimmten Lebens bot. Anna Johannsen erzählt diesen Roman in zwei Zeitebenen. Einmal werden die Vorgänge in der Familie Faber vor 20 Jahren geschildert, wobei die Autorin hier sehr sparsam mit den Beschreibungen umgeht. Gut so, denn das hat mir beim Lesen Spannung gebracht und auch gehalten. Der zweite Teil schildert die Gegenwart und hier geschehen so einige Dinge, die Sophie bei der Erfüllung ihres Fotoaustrages verunsichern und ihn sogar boykottieren. War Sophie vorher schon psychisch angeschlagen und oft ihren Angstattacken ausgesetzt, werden diese nun wieder getriggert. Um Sophies seelischen Zustand zu erkennen hätte es dieser Ausführlichkeit und Häufigkeit der Beschreibungen in meine Augen nicht bedurft. Wie sich die Geschichte aber weiterentwickelt und welche Zusammenhänge es zwischen allem gibt, hätte ich so nie erwartet. Was war wirklich gut umgesetzt. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.
Sophie Roth hat zu viele Jahre in einer toxischen Beziehung ausgeharrt. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion packt sie die nötigsten Sachen und verlässt Philip, der sie psychisch und physisch gequält hat. Nur ihre Kamera und einige Kleidungsstücke hat sie mitgenommen, sie will sich ein neues Leben aufbauen und endlich den Traum von einem eigenen Fotostudio verwirklichen.
Sie findet eine günstige Unterkunft, stellt ihre Webseite online und bekommt tatsächlich einen ersten lukrativen Auftrag. Sie soll Familienporträts einer betuchten Familie anfertigen. Sie bekommt die Ausrüstung gestellt, einzige Bedingung ist, dass alle Fotos analog gemacht werden. Als sie die ersten Aufnahmen entwickelt kann sie ihren Augen nicht trauen: Im Hintergrund hängt ein Bild, der Mann darauf sieht ihrem Bruder zum verwechseln ähnlich. Ihrem Bruder, der nach der Bluttat vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Sophies Vergangenheit holt sie ein und bald wird klar, dass jemand ein Spiel mit ihr Spielt.
Ich habe die Grenzfall-Reihe von Anna Schneider mit Begeisterung gelesen und war auf ihren ersten Psychothriller schon sehr gespannt. Der Schreibstil ist gewohnt eingängig und bildhaft, schafft Atmosphäre. So lernt man Sophie nach und nach kennen, Stück für Stück wird ihre Vergangenheit enthüllt und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht. Sophie ist gut gezeichnet, ich konnte mit ihr mitfühlen. Allerdings verhält sie sich manchmal leichtsinnig und bringt sich damit in Gefahr, ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Die Spannungskurve baut sich zum letzten Drittel auf als ihre Geheimnisse ans Licht kommen, die Auflösung hat mich dann kalt erwischt.
Fazit: Fesselnder Psychothriller mit überraschenden Wendungen.
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