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Um uns nur Dunkelheit

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Erscheinungstermin 13.05.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Ein Roman über weiblichen Widerstand in schrecklichsten Zeiten.

Texas, 1852. Sechs versklavte Frauen schleichen aus ihren Schlafquartieren und versammeln sich im Schutz der Nacht im Wald. Die Plantagenbesitzer, die Lucys - benannt nach Luzifer selbst - haben beschlossen, die Frauen zu zwingen, Kinder zu gebären, um die nächste Generation Sklaven zu erhalten. Doch die Frauen sind entschlossen, sich zu wehren - so gut sie können. Nan, eine Ärztin, hat eine pflanzliche Lösung parat. Wenn sie sich alle an dieser gefährlichen Rebellion beteiligen, geben die Lucys vielleicht auf. Aber wenn sie entdeckt werden, wird es für die sechs mutigen Frauen schreckliche Folgen haben.
"Um uns nur Dunkelkeit" ist ein kraftvoller und poetischer Roman über Liebe, Widerstand und Erlösung. Peyton findet eine eigene Sprache für die Stärke und den Zusammenhalt von sechs Frauen, die sich in schlimmsten Umständen ihre Menschlichkeit zu bewahren suchen.

Ein Roman über weiblichen Widerstand in schrecklichsten Zeiten.

Texas, 1852. Sechs versklavte Frauen schleichen aus ihren Schlafquartieren und versammeln sich im Schutz der Nacht im Wald. Die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783841240446
PREIS 17,99 € (EUR)
SEITEN 384

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Dieser historische Roman spielt im 19. Jahrhundert auf einer Plantage in Texas, wo sechs versklavte Frauen harte Arbeit verrrichten müssen. Ausbeutung und Misshandlung sind an der Tagesordnung. Als ein Zuchtsklaven auftaucht wird bald klar, dass die Frauen die nächte Generation Sklaven bekommen sollen, damit eine neue Generation bereit ist, wenn die alte Generation ausgedient hat. Doch die Frauen schmieden im dunklen Wald in der dunklen Nacht einen Plan, dass sich sich widersetzen werden.
Die Grausamkeiten, aber auch der Mut der Frauen und ihr stiller Widerstand haben mich sehr beeindruckt. Die detailierten Beschreibungen tragen dazu bei, dass man alles genau vor sich sieht. Die Stimmung ist bedrückend und aufrührend. Die Ängste der Frauen, ihr Flüstern, die Dunkelheit und der Zusammenhalt schaffen ein mitreisendes und realistisches Buch über schlimme Zustände in der damaligen Zeit. Falls man nach einem Wohlfühlroman sucht, ist dieses Buch aufgrund der bedrückenden Atmosphäre nicht die richtige Wahl.

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Sechs versklavte Frauen leben auf der Plantage der Luzis. Sie ernten, säen, nähen, waschen und helfen im Haus. Das Einzige, was sie besitzen, ist die Gemeinschaft, die sie miteinander bilden, und ihr Glaube. Jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte, bevor sie in die Sklaverei verkauft wurde. Sie haben ihre Rituale und schleichen sich jeden Abend in den Wald, um zu beten und Hoffnung zu suchen.

Alles ändert sich, als die Luzis einen Zuchtsklaven auf die Farm holen. Die Frauen sollen dadurch gezwungen werden, Kinder zu gebären, die später als Arbeitskräfte dienen oder verkauft werden. Unter dem dunklen Himmel und den Sternen im Wald schmieden die Frauen einen Plan. Auch wenn ihnen alles genommen wurde, finden sie trotzdem einen Weg zum Widerstand und verweigern genau das, was die Besitzer am meisten wollen.

Eine Geschichte voller Mut und stiller Rebellion. Besonders gut gefallen hat mir, dass alle Frauen genügend Raum bekommen. Dadurch lernt man jede von ihnen besser kennen. Manche wurden in die Sklaverei hineingeboren, andere erinnern sich noch an ein früheres Leben.

Serah ist noch sehr jung und träumt davon, sich zu verlieben, legal heiraten zu dürfen und irgendwann zu fliehen. Nan ist die Älteste der Frauen und durch ihr Wissen über Kräuter und Geburten eine wichtige Unterstützung für die anderen Frauen.

Die Grausamkeiten werden nicht im Detail beschrieben, wirken aber trotzdem sehr eindringlich, sodass mir beim Lesen manchmal flau im Magen wurde. Dazu bleibt die Stimmung die ganze Zeit ziemlich schwer und bedrückend. Auch die Perspektiven der Luzis und des Zuchtsklaven werden gezeigt. Das hat für mich noch einmal mehr in die Geschichte reingebracht. Ich fand diese Perspektiven spannend zu lesen, auch wenn ich keinerlei Sympathie für die Luzis entwickeln konnte.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er trägt die Schwere der Geschichte gut und passt zur Atmosphäre. Das Ende war traurig, aber leider auch realistisch.

Insgesamt ein sehr eindringliches und bewegendes Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde.


Vielen. Dank dem Aufbau Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar

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Um uns nur Dunkelheit von Tracey Rose Peyton

Texas im Jahr 1852: Sechs versklavte Frauen treffen sich heimlich im Schutz der Dunkelheit, um sich gegen das zu wehren, was ihre Besitzer für sie vorgesehen haben. Als sie gezwungen werden sollen, Kinder zu gebären, um die nächste Generation versklavter Menschen hervorzubringen, beschließen sie, Widerstand zu leisten. Gemeinsam entwickeln sie einen gefährlichen Plan, dessen Entdeckung schwerwiegende Folgen für alle Beteiligten haben könnte.

Schon nach wenigen Seiten war klar, dass dieses Buch keine einfache Geschichte erzählt. Es geht um Gewalt, Unterdrückung und den Verlust von Freiheit, aber auch um Zusammenhalt, Hoffnung und den Versuch, sich selbst unter unmenschlichen Bedingungen nicht aufzugeben. Gerade diese Mischung hat die Geschichte für mich so besonders gemacht.

Was mir vor allem in Erinnerung geblieben ist, war die Verbindung zwischen den sechs Frauen. Jede von ihnen bringt ihre eigene Geschichte mit, trotzdem entsteht zwischen ihnen ein Zusammenhalt, der mich beim Lesen immer wieder beschäftigt hat. In einer Welt, die ihnen ihre Menschlichkeit nehmen will, geben sie genau diese nicht auf.

Der Roman spart die Grausamkeit der Sklaverei nicht aus. Viele Szenen sind schwer zu lesen und teilweise kaum auszuhalten. Gleichzeitig hatte ich nie das Gefühl, dass die Figuren auf ihr Leid reduziert werden. Stattdessen stehen ihre Entscheidungen, ihre Stärke und ihr Widerstand im Mittelpunkt der Geschichte.

Auch der Schreibstil hat für mich sehr gut funktioniert. Die Sprache wirkt an vielen Stellen ruhig und eindringlich zugleich und passt dadurch sehr gut zur Geschichte. Manche Szenen waren dabei so eindrucksvoll beschrieben, dass sie mir noch lange im Kopf geblieben sind.

Für mich ist Um uns nur Dunkelheit vor allem eine Geschichte über Selbstbestimmung und darüber, was Menschen füreinander tun können, selbst wenn ihnen fast alles genommen wurde. Ein Roman, der schwierige Themen behandelt und gleichzeitig die Stärke seiner Figuren nie aus dem Blick verliert.

★★★★★ (5 von 5 Sternen)

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Ein bedrückender, aber starker Roman
Eine kraftvolle Erzählung von Mut, Nähe und Ungerechtigkeit

In diesem Roman erzählt Tracey Rose Peyton von sechs Frauen, die auf einer Plantage arbeiten. Die Arbeit ist schwer und oft ungerecht. Im Wald treffen sie sich nachts, um ehrlich zu reden. Sie reden über Hoffnungen, Verletzungen und Träume. Es geht darum, wie sie zusammenhalten und füreinander da sind.
Jede Frau hat eine eigene Stimme. Man merkt, wie verschieden Schmerz und Hoffnung klingen können. Es gibt kein großes Drama, sondern sensible, ehrliche Gespräche. Im Laufe der Zeit verändern sich Erwartungen und das Gefühl, wer man ist, wenn man zusammen bleibt.
Peytons Stil ist ruhig, ja, aber nicht glatt. Die Sätze sind oft kurz, der Rhythmus hängt am Atem der Figuren. Es gibt nichts Überflüssiges, und doch fängt jedes Bild eine Welt ein: den Geruch von Erde nach Regen, das leise Knacken von Ästen, das Tasten nach Worten, die nicht verletztend, aber wahr sind. Die Autorin lässt die Figuren sprechen, ihre Sprachspuren sind verschieden – und genau das macht das Lesen so intensiv.
Wichtig sind Solidarität, sichere Räume und wie man Menschlichkeit auch unter Druck bewahrt. Die nächtlichen Treffen werden zu einem Ort der Wahrheit. Dunkelheit außen zeigt, wer man innen ist. Die Geschichte ist ruhig, aber stark im Kern.
Es gibt kein lautes Finale. Es bleibt eine stille, nachklingende Klarheit. Mut zeigt sich im Alltag, wenn Menschen zusammenhalten. Das Ende regt zum Nachdenken an.
Besonders trifft mich, wie Nähe hier praktisch ist. Es geht nicht um Schönreden, sondern um echte Hilfe und Zuwendung. Die Figuren wirken echt und verletzlich. Die Waldnächte haben eine besondere Atmosphäre, die bleibt.
5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich auf ernste Themen einlassen können und starke Frauenfiguren mögen.

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Um uns nur Dunkelheit“ von Tracey Rose Peyton aus dem Aufbau Verlag, erzählt von sechs versklavten Frauen auf einer texanischen Plantage im Jahr 1852, deren Besitzer beschlossen haben, sie gezielt zur Vermehrung weiterer Sklaven auszubeuten. Dafür mietet er einen so genannten Reisemann, einen Sklaven, an, der den Beischlaf mit diesen Sklavinnen auf der Plantage vollziehen sollte. Nan, die heimlich Kenntnisse über Heilpflanzen nutzt, um Schwangerschaften zu verhindern und den Frauen zumindest ein kleines Stück Kontrolle über ihre eigenen Körper zurückzugeben, steht als ältere und weise Frau im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist ruhig, vorsichtig und wirkt oft wie ein emotionaler Anker der Gruppe. Daneben stehen Figuren wie die junge Junie, die sich noch an Erinnerungen aus ihrer Kindheit klammert, die hoffnungsvollere Serah oder die härtere Patience, die gelernt hat, Gefühle zu verbergen, um zu überleben. Gerade die unterschiedlichen Arten, mit Angst und Gewalt umzugehen, machen die Frauen greifbar und geben dem Roman seine emotionale Stärke.

Der Roman konzentriert sich weniger auf große äußere Handlung als auf den graussmen, ungerechten Alltag der Frauen: ihre Gespräche, ihre Ängste, ihre kleinen Gesten von Fürsorge und die ständige Bedrohung durch die Männer, die Macht über sie besitzen. Dadurch entsteht eine sehr dichte, äußerst bedrückende Atmosphäre. Besonders gelungen ist, wie die Autorin zeigt, dass Widerstand hier oft leise geschieht – in Geheimnissen, im Schutz der anderen Frauen oder in kleinen Entscheidungen, die trotz allem Menschlichkeit bewahren. Die Beziehungen untereinander wirken glaubwürdig und tragen das Buch deutlich stärker als die eigentliche Handlung.

Allerdings ist genau das auch ein Schwachpunkt dieses Romans. Es ist keine plotorientierte Geschichte, sondern über weite Strecken ruhig und kreisend. Positiv bleibt jedoch emotionale Tiefe, viele Szenen beschäftigen sich mit Gedanken, Erinnerungen und Stimmungen, was eine Nähe zu den Frauen schafft. Einige Figuren bleiben jedoch etwas blasser als andere.

Insgesamt ist „Um uns nur Dunkelheit“ eindrucksvoll, weil der Roman seine Figuren nie auf ihr Leid reduziert. Die Frauen wirken verletzlich, wütend, hoffnungsvoll und manchmal erschöpft zugleich. Das Buch zeigt nicht nur Grausamkeit, sondern auch Zusammenhalt und den Versuch, unter unmenschlichen Bedingungen Würde zu bewahren. Gerade Leser, die ruhige, literarische historische Romane mit starkem Fokus auf Atmosphäre mögen, dürften hier viel finden. Ein emotional ansprechendes Buch. Feinfühlige Leser werden schwer mit Gefühlen der Ohnmacht, Rassismus und Ungerechtigkeit zu kämpfen haben.

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Dieser Roman hat mich tief getroffen, weil er etwas wagt, das selten gelingt. Er erzählt von unvorstellbarem Leid, ohne die Frauen, die darin gefangen sind, auf ihr Opfersein zu reduzieren. Stattdessen rückt er ihre Würde, ihre Entschlossenheit und ihren Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Die sechs Frauen, die sich im Schutz der Nacht versammeln, wirken wie ein leiser Chor aus Mut, jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihrer eigenen Angst, ihrer eigenen Hoffnung. Besonders eindrucksvoll finde ich Nan, die Ärztin. In einer Welt, die ihr jede Macht genommen hat, schafft sie sich einen winzigen Raum der Selbstbestimmung zurück. Ihre «pflanzliche Lösung» ist kein einfacher Ausweg, sondern ein Akt des Widerstands, der gleichzeitig verzweifelt und zutiefst menschlich ist. Es geht nicht um Rebellion im heroischen Sinn, sondern um das Recht, über den eigenen Körper zu bestimmen, ein Recht, das ihnen systematisch verweigert wird. Die Atmosphäre des Romans ist dunkel, aber nicht hoffnungslos. Zwischen den Zeilen spürt man die Zärtlichkeit, die die Frauen füreinander empfinden, die kleinen Gesten der Fürsorge, die in dieser Hölle fast wie Akte der Erlösung wirken. Für mich ein Buch über weibliche Solidarität in ihrer radikalsten Form. Es zeigt, dass Widerstand manchmal darin besteht, sich nicht brechen zu lassen, selbst dann, wenn die Welt, um einen herum nur aus Dunkelheit zu bestehen scheint.

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Ausdrucksstark
"Um uns nur Dunkelheit" von Tracey Rose Peyton ist für mich ein rundum beeindruckender Roman - und das umso mehr, da es ein Debüt ist.

Der Titel könnte nicht passender gewählt sein. Die 400 Seiten spielen in einer dunklen & harten Zeit: Sechs versklavte Frauen versuchen 1852 in Texas ihr Leben unter schwersten Bedingungen zu meistern - stark & mutig und mit großem Zusammenhalt & mit weiblichem Widerstand.

Der Sprachstil ist grossartig: bildlich, kraftvoll & ausdrucksstark. Die Atmosphäre ist durchgend düster & beklemmend. Die Frauen sind sehr unterschiedliche Charaktere, die mit ihren Ängsten & Nöten greifbar & nachvollziehbar gezeichnet sind. Ich war von Anfang an gefesselt und habe mit den Frauen mitgefühlt & mitgelitten. Die damaligen Lebensumstände waren mir bekannt und werden hier so klar & eindringlich beschrieben, dass ich dennoch erschüttert war und das Lesen viele Emotionen hervorrief. Die Geschichte endet nach so viel Dunkelheit hoffnungsvoll und das Ende hat mich zu Tränen gerührt.

Für dieses Buch gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

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