Wenn das ICH am LIMIT ist
Mein Weg durch Erschöpfung und Angst zurück ins Leben
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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 06.05.2026
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Zum Inhalt
Über 9 Millionen Menschen jährlich sind in Deutschland von Burnout betroffen – Tendenz steigend. Dieses Buch beleuchtet eindrucksvoll die Realität der Erschöpfung – mit ehrlichen Einblicken...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783961227334 |
| PREIS | 12,99 € (EUR) |
| SEITEN | 160 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
„Wenn das ICH am LIMIT ist“ hat mich genau in einer Phase erreicht, in der ich erschöpft und innerlich zerrissen war. Beim Lesen habe ich mich oft selbst wiedererkannt – in meinen Gedanken, meinem Funktionieren und dem Gefühl, ständig über meine Grenzen zu gehen. Das Buch hat mir geholfen zu verstehen, warum ich so lange durchgehalten habe und wie wichtig es ist, mich selbst ernst zu nehmen. Besonders wertvoll war für mich die klare Botschaft, dass Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern notwendig. Es hat mir Mut gemacht, genauer hinzuschauen und erste kleine Schritte zurück zu mir zu gehen.Ehrlich und nahbar – ein Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, eigene Grenzen zu erkennen und zu schützen.
Lehrende*r 1521307
Dieses Buch vermittelt auf eindrückliche Weise, wie weit verbreitet und zugleich individuell die Erfahrung von Burnout ist. Vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen gelingt es dem Autor, die vielschichtigen Dimensionen von Erschöpfung nachvollziehbar und berührend darzustellen. Besonders hervorzuheben ist die persönliche Perspektive von Manuel Suhre, der seinen eigenen Weg durch eine Phase tiefer Krise reflektiert und dabei authentische Einblicke gewährt.
Die Darstellung bleibt dabei nicht in der Problembeschreibung stehen, sondern eröffnet zugleich neue Denk- und Erfahrungsräume. Aspekte wie Sinnfindung, innere Neuorientierung und spirituelle Zugänge werden differenziert aufgegriffen und in einer Weise vermittelt, die sowohl zugänglich als auch inhaltlich fundiert wirkt. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen emotionaler Tiefe und konstruktiven Impulsen.
Insgesamt handelt es sich um ein Werk, das sowohl Betroffenen als auch Angehörigen wertvolle Orientierung bietet. Es verbindet Ernsthaftigkeit mit einer spürbaren Leichtigkeit und vermittelt die zentrale Botschaft, dass Veränderung und Rückkehr zu mehr Lebensqualität möglich sind. Eine klare Empfehlung.
Bibliothekar*in 681423
Packender Ratgeber, der einen unterstützt und auch wieder Mut gibt.
Klare Empehlung für alle, die mehr auf sich achten möchten.
Dies ist kein Buch, das versucht, Erschöpfung schönzureden oder schnelle Lösungen zu verkaufen. Manuel Suhre erzählt offen von seinem eigenen Weg durch Burnout und mentale Überforderung und genau diese Ehrlichkeit macht das Buch so zugänglich.
Der Schreibstil ist bewusst klar und unkompliziert gehalten, was besonders bei einem Thema wie mentaler Erschöpfung gut funktioniert. Man muss sich nicht durch komplizierte Fachsprache kämpfen, sondern kann das Buch auch in Phasen lesen, in denen die Konzentration vielleicht selbst nur noch auf Sparflamme läuft. Kleine Leseratten-Warnung: Gerade dadurch liest es sich schneller weg, als man anfangs denkt.
Besonders gelungen ist die Mischung aus persönlicher Geschichte, Reflexionen und praktischen Impulsen. Der Aufbau mit Rückblicken, aktuellen Gedanken und kleinen Übungen sorgt dafür, dass sich Biografie und Ratgeber angenehm ergänzen. Auch die Perspektiven von Angehörigen und Wegbegleitern geben dem Ganzen zusätzliche Tiefe und zeigen, dass Erschöpfung nie nur eine einzelne Person betrifft.
Die christlichen Elemente ziehen sich deutlich durch das Buch. Für Leser, die damit etwas anfangen können, bieten diese Abschnitte zusätzliche Hoffnung und Unterstützung. Gleichzeitig bleiben sie klar gekennzeichnet, sodass man selbst entscheiden kann, wie intensiv man sich damit beschäftigen möchte.
Inhaltlich bewegt sich das Buch eher auf einer persönlichen und emotionalen Ebene als auf einer tiefenpsychologischen oder wissenschaftlichen. Manche Gedanken wiederholen sich im Verlauf etwas, und wer eine intensive Analyse oder komplett neue Erkenntnisse erwartet, könnte sich stellenweise mehr Tiefe wünschen. Trotzdem liegt genau darin auch eine Stärke des Buches: Es möchte kein perfekter Fachratgeber sein, sondern ein ehrlicher Begleiter für Menschen, die selbst an ihre Grenzen geraten sind.
„Wenn das ICH am LIMIT ist“ wirkt dadurch nahbar, authentisch und angenehm menschlich. Kein lautes „Du musst nur positiv denken“, sondern eher ein ruhiges: „Ich weiß, wie dunkel es werden kann.“ Und genau das bleibt hängen.
"Wenn das ICH am LIMIT ist" beschreibt Manuel Suhres eigenen Weg durch die Krankheit. Dabei bleibt der Schreibstil klar und unbeschönigt. Die Worte werden zum Gefühl und lassen teilhaben.
Es gelingt Suhre, die Lebenswirklichkeit der Betroffenen gut darzustellen und er beleuchtet alle Aspekte des Burnout. Ich finde schön, wie es nicht die "Ratgeber"-Komponente aufweist, sondern einfach aus persönlichen Erfahrungen heraus berichtet.
Suhre verarbeitet in seinem Buch bekannte psychologische Themen. Es geht um Themen wie den inneren Antreiber, Burnout und Fokussierung. Er dröselt auch auf, wie Erschöpfung und Sport übereinkommen und berichtet über die Frage nach der Einnahme von Medikamenten und deren Wirkweise.
Meiner Meinung nach, handelt es sich hierbei nicht nur um einen Ratgeber, sondern um eine schöne Mischung aus Tipps, eigenen Erfahrungen und Berichten seiner Wegbegleiter.
Mir als Christin haben die christlichen Elemente gut gefallen - hierfür muss man aber durchaus empfänglich sein! Ich finde es dennoch auch in einem angemessen Rahmen. Man sollte sich eben dessen bewusst sein.
Dies ist ein Buch, was sich nicht nur an Betroffene richtet, sondern durchaus auch für alle diejenigen Lesenden geeignet ist, die sich der Thematik annehmen möchten- vor allem auch für Angehörige von Betroffenen eine wertvolle Lesereise.
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