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Die Sylt-Schwestern - Bewegende Jahre
von Sina Beerwald
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Erscheinungstermin 24.02.2026 | Archivierungsdatum N/A
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG | Aufbau Digital
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Zum Inhalt
Zwei Schwestern. Ein Geheimnis. Und eine Zeit, die alles von ihnen fordert
Sylt, 1939. Der Krieg rückt näher, doch in der Strandperle versuchen Clara und Jella, den Alltag aufrechtzuerhalten. Während die Insel zur Festung wird, kämpfen die Schwestern um ihre Existenz, und um die Menschen, die sie lieben. Clara bangt um ihre Tochter Fanny, die zur Zielscheibe der neuen Machtverhältnisse wird und hofft auf ein Wiedersehen mit ihrer großen Liebe Magnus. Jella widersetzt sich mutig den Befehlen der Besatzer, bis ein Marineoffizier ihr Herz berührt und sie mehr riskiert, als sie je wollte.
In einer Zeit von Misstrauen und Angst erkennen beide Frauen, dass Mut viele Gesichter hat, und Hoffnung selbst im schlimmsten Sturm weiterlebt.
Bewegende Jahre auf Sylt – der ergreifende dritte Teil der großen Schwestern-Saga von Sina Beerwald über Liebe, Verlust und die Kraft des Zusammenhalts.
Zwei Schwestern. Ein Geheimnis. Und eine Zeit, die alles von ihnen fordert
Sylt, 1939. Der Krieg rückt näher, doch in der Strandperle versuchen Clara und Jella, den Alltag aufrechtzuerhalten. Während...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841236890 |
| PREIS | 9,99 € (EUR) |
| SEITEN | 356 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Zwischen Angst und Zusammenhalt
Die Geschichte der Schwestern auf Sylt berührt und zeigt, wie viel Kraft Zusammenhalt, Mut und Hoffnung in schwierigen Zeiten geben können.
Die Handlung führt zurück auf die Insel Sylt in eine Zeit, in der der Krieg immer näher rückt und vieles im Leben der Menschen unsicher wird. In der kleinen Pension „Strandperle“ versuchen die Schwestern Clara und Jella, den Alltag so gut es geht aufrechtzuerhalten. Doch die politischen Veränderungen erreichen auch die Insel und stellen beide Frauen vor Herausforderungen, die ihr Leben und das ihrer Familie spürbar verändern.
Besonders Clara spürt immer stärker, wie sehr sich die Zeiten ändern. Die Sorge um ihre Tochter Fanny liegt wie ein Schatten über allem, denn die neuen Machtverhältnisse machen das Leben für viele Menschen gefährlich. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Magnus, der für Clara eine wichtige Rolle spielt. Diese Mischung aus Angst, Hoffnung und Durchhaltewillen prägt viele Szenen und macht die innere Anspannung der Figuren deutlich.
Auch Jella versucht, ihren eigenen Weg in dieser schwierigen Zeit zu finden. Sie lässt sich nicht einfach einschüchtern und widersetzt sich manchen Anordnungen, die das Leben auf der Insel immer stärker bestimmen. Dabei gerät sie jedoch selbst in eine Lage, die ihr mehr abverlangt, als ihr zunächst bewusst ist. Als der Marineoffizier Hauke Thomsen in ihr Leben tritt, entstehen Gefühle, die vieles komplizierter machen und sie vor Entscheidungen stellen, die mit großen Risiken verbunden sind.
Der Roman zeigt, wie sich das Leben auf der Insel nach und nach verändert. Angst und Unsicherheit nehmen zu, und viele Menschen wissen nicht mehr, wem sie noch trauen können. Trotzdem versuchen einige, ihren Alltag weiterzuführen und füreinander da zu sein. Die Pension Strandperle bleibt dabei ein Ort, an dem ein kleines Stück Normalität erhalten bleibt. Gerade die Beziehung der beiden Schwestern trägt die Geschichte und macht deutlich, wie wichtig Zusammenhalt in schweren Zeiten sein kann.
Der dritte Band der Reihe verbindet eine bewegende Familiengeschichte mit der schwierigen Zeit auf der Insel. Die Figuren wirken nahbar und glaubwürdig, und ihre Sorgen, Hoffnungen und Entscheidungen lassen sich gut nachvollziehen. Beim Lesen entsteht schnell eine enge Verbindung zu Clara und Jella, deren Wege von Mut, Zweifel und Verantwortung geprägt sind. Gerade diese Mischung aus persönlichem Schicksal und der Atmosphäre jener Jahre macht die Geschichte besonders fesselnd. Nach der letzten Seite bleibt vor allem eines zurück: die große Hoffnung, Clara und Jella im nächsten Band bald wieder auf Sylt begegnen zu dürfen. Dieser Band lässt sich gut alleine lesen, doch zum besseren Verständnis der Zusammenhänge lohnt es sich, mit Band 1 der Reihe zu beginnen.
5 Sterne.
Zum Inhalt:
Auch auf der eigentlich so friedlichen Insel Sylt rückt der Krieg immer näher. Clara und Jella versuchen in der Strandperle den Alltag aufrecht zu halten. Doch immer mehr müssen sie um ihre Existenz und auch um ihre Lieben kämpfen. Claras Tochter rückt in den Focus der neuen Machthaber, da sie offiziell Halbjüdin ist. Clara hofft immer noch auf eine Wiedersehen mit Magnus während Jella sich entschlossen den Besatzern entgegenstellt.
Meine Meinung:
Ich fand es schön, dass die Geschichte um Jella und Clara weitergeht und man kann ja auch hoffen, dass es mindestens noch einen weiteren Teil geben wird. Mir hat gefallen, wie die Stimmung auf der Insel, die Veränderung der Bewohner dargestellt wurden, denn man hatte dabei ein recht authentisches Bild. Auch wie die kleine Fanny sich plötzlich dem Hass anderer Kinder gegenüber sieht, fand ich gut dargestellt. Es wurde die Kriegszeit nicht unnötig lange erzählt und es gibt dann eher größere Zeitsprünge, den es geht ja nicht so sehr um den Krieg an sich, sondern welche Erlebnisse die Schwestern dadurch erleben. Mir hat auch dieser Teil wieder gut gefallen und ich freue mich auf eine Fortsetzung.
Fazit:
Gute Fortsetzung
Dieser Band der Sylt Saga hat mich auf eine stille, eindringliche Weise berührt. Sina Beerwald gelingt es erneut, die raue Schönheit der Insel mit der inneren Zerrissenheit ihrer Figuren zu verweben. Was mich besonders bewegt, ist die Art, wie Clara und Jella inmitten eines entfesselten Weltgeschehens ihre Menschlichkeit bewahren. Der Krieg ist allgegenwärtig, im Zentrum stehen zwei Frauen, die in ihrer Verletzlichkeit, Angst und Entschlossenheit glaubwürdig erscheinen. Claras Sorge um ihre Tochter Fanny hat mich getroffen. Dieses Gefühl, sein Kind nicht schützen zu können, während die Welt sich verdunkelt, ist schmerzhaft greifbar. Gleichzeitig trägt Clara eine leise, fast trotzige Hoffnung in sich, die sich an Magnus festhält und an die Möglichkeit eines Lebens jenseits der Bedrohung. Jella hingegen beeindruckt durch ihre stille Rebellion. Sie ist keine laute Widerstandskämpferin, sondern jemand, der aus moralischem Instinkt heraus handelt. Dass ausgerechnet ein Marineoffizier ihr Herz berührt, verleiht ihrer Geschichte eine bittersüsse Spannung. Liebe als Risiko, als Grenzüberschreitung, als Akt des Mutes. Was dieses Buch für mich auszeichnet, es ist bewegender, atmosphärischer Roman, der lange nachhallt. Ein Buch das ich sehr empfehlen kann.
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Kristine Getz
Belletristik, Krimis, Thriller, Mystery