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This Is Going To Hurt - Was wir lieben
von Silvia Maria de Jong
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Erscheinungstermin 21.05.2026 | Archivierungsdatum 24.09.2026
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #Cowboyromance #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Jordan McAllister ist auf dem Weg zum Vater ihres Kindes, Grayson Colton, als sie nachts auf einer einsamen Landstraße in Montana in den Wehen liegt. Miles Wheeler kreuzt zufällig ihren Weg. Kurzerhand funktioniert er die Transportfläche seines Trucks zum Kreißsaal um. In dem Moment, da Jordan ihrem Retter eröffnet, wer der Vater des Jungen ist, wird klar, dass der hilfsbereite Cowboy seinen eigenen Krieg gegen die Coltons führt.
Ezra Colton, der Patriarch dieser alteingesessenen Farmerfamilie, hat schmerzhafte Verluste zu verzeichnen. Er streckt die Finger nach dem Neugeborenen, seinem Enkel aus. Ezra will den Jungen um jeden Preis. Notfalls auch ohne Mutter. Grayson dagegen, hegt keinerlei Interesse an seinem Sohn, noch an seiner einstigen Geliebten. Miles sieht nur einen Ausweg, um Jordan vor den Übergriffen des Alten zu schützen: Er muss die junge Mutter heiraten und dem Kind seinen Namen geben. Gleichgültig, dass es da noch immer diese eine Frau gibt, der sein Herz gehört und die seit acht Jahren in einem Dornröschenschlaf ruht, Raelynn Colton ...
Eine Familiensaga, die den Geist und das Drama- moderner Neowesternserien aufnimmt. Eine Geschichte, die von Verrat erzählt, von blutigen Fehden innerhalb der eigenen Familienbande, aber auch der bedingungslosen Liebe, die diese eint.
Jordan McAllister ist auf dem Weg zum Vater ihres Kindes, Grayson Colton, als sie nachts auf einer einsamen Landstraße in Montana in den Wehen liegt. Miles Wheeler kreuzt zufällig ihren Weg...
Eine Anmerkung des Verlags
"This Is Going To Hurt-Was wir lieben" erscheint am 21. Mai 2026 und ist sowohl als E-Book als auch als Paperback, mit wunderschönem Farbschnitt und Klappen, im Buchhandel erhältlich.
Diese Geschichte spielt im Montana der Neuzeit und erzählt von dem ewigen Kampf der Rancher um ihr Land, von dem Krieg in der eigenen Familie und einer Liebe, die sich nicht erfüllen kann.
"This Is Going To Hurt-Was wir lieben" ist das 16. Buch aus der Feder von Silvia Maria de Jong. Die Autorin schafft es, durch ihren einfühlsamen Schreibstiel, die Leser in ihre Geschichten zu ziehen...
Vorab-Besprechungen
Tiefsinnig, berührend, gefühlvoll.
"This Is Going To Hurt" ist so viel mehr als eine einfache Cowboy-Romance, mehr als der Klappentext verrät. Die Autorin hat auf einfühlsame Weise den Wilden Westen zum Leben erweckt und weder mit Dramatik noch mit Gefühlen gegeizt. Großes Kino und eine absolute Leseempfehlung!
Tiefsinnig, berührend, gefühlvoll.
"This Is Going To Hurt" ist so viel mehr als eine einfache Cowboy-Romance, mehr als der Klappentext verrät. Die Autorin hat auf einfühlsame Weise den Wilden Westen...
Marketing-Plan
-Amazon Werbung über Nova md
- Artikel in der örtlichen Tageszeitung
- Social Media - Instagram/ Facebook/ TikTok ( auch geschaltete Werbung auf den SM-Kanälen)
-Buchblogger, die "This Is Going To Hurt" rezensieren und in den SM vorstellen.
-Lesungen
-Promotion in den örtlichen Buchhandlungen
-Amazon Werbung über Nova md
- Artikel in der örtlichen Tageszeitung
- Social Media - Instagram/ Facebook/ TikTok ( auch geschaltete Werbung auf den SM-Kanälen)
-Buchblogger, die "This Is Going To Hurt"...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Paperback |
| ISBN | 9783690286374 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 449 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Roh, emotional und voller Schmerz – This Is Going To Hurt macht seinem Titel alle Ehre.
Schon der Einstieg trifft einen mit voller Wucht: eine Geburt mitten in der Nacht, auf einer einsamen Straße – und zwei Menschen, deren Leben sich in diesem Moment unwiderruflich miteinander verknüpfen. Diese Szene setzt sofort den Ton für die Geschichte: intensiv, dramatisch und zutiefst bewegend.
Jordan ist eine starke, aber verletzliche Protagonistin, die plötzlich in einer Situation steckt, die sie allein kaum bewältigen kann. Ihre Angst, ihre Entschlossenheit und ihre Liebe zu ihrem Kind sind durchgehend spürbar. Miles hingegen ist dieser typische „harte“ Cowboy mit weichem Kern – jemand, der handelt, statt zu reden, und dabei mehr mit sich trägt, als man zunächst ahnt.
Was die Geschichte besonders macht, ist diese komplexe Familiendynamik. Die Coltons sind keine einfache Familie – sie sind geprägt von Verlust, Macht und dunklen Entscheidungen. Gerade Ezra sorgt dabei für eine konstante Bedrohung, die sich wie ein Schatten über alles legt.
Die Beziehung zwischen Jordan und Miles entwickelt sich aus einer Notlage heraus – und genau das macht sie so besonders. Zwischen Pflicht, Schutz und echten Gefühlen entsteht etwas, das sich langsam, aber intensiv entfaltet. Gleichzeitig schwebt Miles’ Vergangenheit wie eine offene Wunde über allem, was zusätzliche Tiefe und Tragik hineinbringt.
Der Schreibstil ist gefühlvoll, eindringlich und schafft es, sowohl die raue Western-Atmosphäre als auch die emotionalen Konflikte lebendig werden zu lassen. Man spürt den Staub, die Weite – aber vor allem den Schmerz und die Liebe.
Fazit:
Eine emotionale, dramatische Geschichte über Familie, Verlust und bedingungslose Liebe. Kein leichter Roman, aber einer, der unter die Haut geht und lange nachhallt.
Rezensent*in 1866102
Der Titel ist hier Programm – dieses Buch hat mir beim Lesen wirklich ein bisschen wehgetan, aber auf die bestmögliche Weise. Ich fand die Liebesgeschichte so intensiv und ungeschönt, dass ich mich kaum davon lösen konnte. Die Autorin schafft es, die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und die Wucht großer Gefühle perfekt einzufangen. Für mich war es eines dieser Bücher, bei denen ich nach der letzten Seite erst einmal tief durchatmen musste, um wieder in der Realität anzukommen.
Diese Geschichte hat mich sofort hineingezogen. Silvia Maria de Jong schildert eine Geschichte, die von Verrat, von blutigen Fehden innerhalb der eigenen Familienbande, aber auch der bedingungslosen Liebe, die diese eint. Jordan, allein, in den Wehen, auf einer dunklen Landstrasse, schon dieser Einstieg zeigt, wie gnadenlos das Leben im ländlichen Montana sein kann. Dass ausgerechnet Miles, ein Cowboy mit einer eigenen, tiefsitzenden Fehde gegen die Coltons, ihr zur Seite steht, verleiht der Geschichte eine Spannung, die weit über romantische Motive hinausgeht. Besonders stark finde ich, wie der Roman die Colton Dynastie zeichnet. Als mächtige, zerrissene Familie, in der Loyalität und Gewalt oft Hand in Hand gehen. Ezra Colton ist eine Figur, die sofort Unbehagen auslöst. Sein Anspruch auf das Neugeborene wirkt weniger wie Grossvaterliebe als wie Besitzdenken. Dass Grayson, der eigentliche Vater, keinerlei Verantwortung übernehmen will, verstärkt Jordans Isolation und macht ihre Verletzlichkeit spürbar. Miles’ Entscheidung, Jordan zu heiraten, ist einer dieser Momente, die gleichzeitig heroisch und tragisch wirken. Er handelt aus Pflichtgefühl, aus Anstand, und doch trägt er selbst eine alte Wunde mit sich, die ihn an eine andere Frau bindet. Diese innere Zerrissenheit macht ihn zu einer glaubwürdigen, komplexen Figur. Für mich ist es eine Geschichte voller Konflikte. Zwischen Familien, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Pflicht und Gefühl. Ein emotionaler, atmosphärischer Neowestern, der lange nachhallt.
Silvia Maria de Jong hat ihr neues Buch This is Going to hurt - was wir lieben auf den Markt gebracht.
Ich hatte lange, lange nicht ls mehr in der Richtung und hatte richtig Lust darauf, als es mir in die Finger gefallen ist. Mein letztes Cowboy Buch ist schon Jahre her, es wurde also mal wieder Zeit dafür.
Das Cover hat mich tatsächlich weniger angesprochen. Ich hätte es auch nicht als Liebesroman vermutet, wenn ich es im Laden gesehen hätte. Eher als Drama.
Es passiert viel im Buch. Wir steigen eigentlich mitten drin ein. Jordan ist schwanger und will eigentlich zum Vater ihres Kinder. Das Grayson wirklich Interesse an ihr und dem Kind hat, kann man nicht behaupten. Nur sein Großvater will sich das Kind unter den Nagel reißen. Jordan ist ihm dabei egal.
Auf Miles trifft sie eher zufällig auf dem Weg zu Grayson, als sie plötzlich Wehen bekommt und er ihr hilft.
Mit den Coltons verbindet ihn böses Blut, weshalb er wenig begeistert ist. Doch um sie zu schützen, geht er Wege, die er nie gehen wollte und dann ist da noch ein Geheimnis....
Ich mag Miles. Er ist ein Mann, wie ihn jede Frau braucht. Er hat das Herz an der richtigen Stelle. Er hat auch mein Herz im Sturm erobert.
Bei Jordan hab ich mich die ganze Zeit gefragt, was sie an Grayson gefunden hat. Sie ganze Familie ist sehr unangenehm. Da tut einem eigentlich das Kind leid, das mit den Coltons verbunden ist.
Dafür hat mich die Beziehung zwischen Jordan und Miles umso mehr berührt.
Natürlich ist die Geschichte mit einer Menge Drama und Gefühl rutscht manchmal in den Hintergrund.
Es ist keine Wohlfühlgeschichte, die man mal so nebenbei liest. Das Herz wird hier heftig mitgerissen und man kann das Buch eigentlich kaum aus den Fingern legen.
Ein Buch was mich überrascht und überzeugt hat
Der Schreibstil stimmt, das Setting ist spannend und alles in allem stimmt es einfach.
Für mich ein Top Buch, dass man gelesen haben sollte.
Rezensent*in 507285
Schreibstil:
Und schon sind wir gleich zu Anfang an dem Punkt, an dem sich wahrscheinlich die Geister scheiden, denn der Schreibstil ist schon seeehr besonders. Nicht, weil er schlecht ist, sondern weil er alt klingt. Geradezu altmodisch. Ich musste mich jedenfalls erstmal daran gewöhnen und habe mich dann etwas ins Jahr 1923 versetzt gefühlt (ich glaube, weil ein Yellowstone-Spin-off dann spielt). Ein kleines Beispiel: „Mein Geist ist benommen, gleichwohl empfinde ich jedes Geräusch dieser Nacht in einer Intensität, die durch das Adrenalin, welches meinen Körper durchbrandet, verursacht wird.“ (bei 3%). Versteht ihr, was ich meine? Ich habe mich eigentlich nicht daran gestört, sondern fand es ganz atmosphärisch, allerdings muss ich auch gestehen, dass der Schreibstil an einigen Stellen für Distanz sorgte und Emotionen so vielleicht manchmal durch eine Art Filter weitergegeben wurden.
Die Geschichte – wenn der Cowboy zum Geburtshelfer wird
Alles, was der Schreibstil vermittelt, findet sich irgendwie auch in der Geschichte wieder. Zwar spielt es in einer modernen Welt, aber Jordan wirkt trotzdem etwas aus der Zeit gefallen: unschuldig, etwas naiv, an das Gute glaubend. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie ihr Kind mitten auf einer Landstraße bekommt, weil sie auf dem Weg zu dem Vater ihres Kindes ist, der sie seit einem halben Jahr ghostet. Klingt jetzt erstmal ganz wild und nach einer Geschichte, die vielleicht vor Klischees nur so trieft. Tatsächlich aber ist das Ganze nur die Grundbasis und Jordan hatte ich schnell verziehen, dass sie erst so naiv ist. Denn durch sie bekommt die ganze Dynamik der Geschichte erst so richtig Raum.
Bleiben wir also bei den Fakten: Erzählt wird nahezu abwechselnd aus den Perspektiven von Miles und Jordan, das Setting ist hauptsächlich die Whispering Maples Ranch von Miles, auf der er Jordan aufnimmt. Und das ist dann auch schon Teil des Problems, das die Handlung trägt: Familienfehden.
Ich habe mich wirklich komplett wie in einem alten Western gefühlt (oder was ich dafür halte). Eine Geschichte, in der die Cowboys einen rauen Umgangston haben, Aufgaben erledigen müssen, die keineswegs angenehm sind, mit totem Vieh zu tun haben, irgendwie Geld verdienen und sich dann noch gegen andere Rancher durchsetzen müssen. Dazu kommen dann noch Fehden und Differenzen zwischen den Ranchern, Familienbande, die für Tumult und Rivalität sorgen und viele viele unausgesprochene Worte. Ich empfand es als total authentisch und war sofort von der Geschichte gefangen. Während andere Cowboy-Romances ja doch eher romantisieren und sich auf den Spice und die Smalltown Vibes konzentrieren, spielt sich hier alles auf dem Hof ab und alles bleibt wunderbar authentisch.
Slow Burn vom Feinsten – nicht jede Geschichte lebt vom Spice
Es gibt diese Geschichten, in denen es Liebe auf den ersten Blick ist und dann die, bei denen es Anziehung auf den ersten Blick ist. Hier ist keins davon der Fall, denn beide Hauptfiguren haben zu Anfang der Geschichte ganz andere Dinge im Kopf. Sie wissen nur, dass sie einander sympathisch finden und vertrauen.
Zu Miles fand ich sehr gut, dass man ihn nicht nur durch seine Taten und sein Verhalten Jordan gegenüber kennenlernte, sondern vor allem auch durch die anderen Bewohner:innen der Ranch, die ihn schon lange kennen und zu beurteilen wissen. Was ich sagen kann: Miles ist total hilfsbereit, sehr empathisch, hat ein sehr gutes Herz und kämpft für das, was ihm und den Menschen, die er liebt, wichtig ist. Dabei stellt er sich selbst oft zurück. Sein eigenes Glück liegt brach, aus verschiedenen Gründen. Beides wird Teil der Geschichte und durchaus thematisiert, was ich ebenfalls sehr gut fand. In vielen Gesprächen und Gedankengängen wird hier alles brav aufgearbeitet und vor allem setzen sich die Figuren alle aktiv damit auseinander, sodass die Geschichte viel Tiefe bekam.
Jordan ist überhaupt nicht typisch für eine Protagonistin, denn sie ist viel ruhiger. Auch sie stellt sich nicht in den Mittelpunkt, ist aber auch anfangs einfach total verloren, sodass sie gar nicht an sich selbst denken kann. Es geht darum, sich um ihr Kind zu kümmern und das in all dem, was um sie herum passiert. Miles hat da unheimlich geholfen, um sie besonders anfangs zu verstehen, denn ja, direkt nachdem man ein Kind bekommen hat, können die Gefühle verrückt spielen.
Ich mochte Jordan aber irgendwie auf Anhieb, da sie sich nicht bemitleidet, sondern versucht, das Beste aus der Situation zu machen und dabei keineswegs zur Nutznießern wurde. Sie tastet sich vorsichtig an alles heran, lässt ihre Gefühle zu Miles nur vorsichtig entstehen und ihre Naivität legt sie ziemlich schnell ab.
Ihre Beziehung zueinander ist geprägt von vielen ungeklärten Situationen, die erst nach und nach aufgeräumt werden müssen. Die Liebe entsteht langsam und ist dadurch umso tiefer und dankbarer. Man merkte richtig, wie gut die beiden zusammenpassen und wie viel sie sich in all den Geschehnissen gegenseitig geben.
Die Coltons – eine zerissene Dynastie
Das Hauptthema dieser Geschichte ist neben der Lovestory, die sich viel Zeit nimmt, auf jeden Fall alles rund um die Familie Colton. Jeden davon lernen wir kennen. Ezra Colton, der Patriarch, seine beiden Söhne, einer nicht besonders pflichtbewusst, der andere leider psychisch labil, und dann Miles und die im Koma liegende Raelynn. Alle hängen irgendwie zusammen, teilen eine Geschichte und zwischen ihnen allen liegen viele ungesagte, aber auch schlecht gemeinte Worte. Wenn ihr an Todesblicke, entsperrte Flinten, Viehdiebstahl und die Weiterführung der Blutlinie denkt, dann seid ihr genau in der Bubble, in der sich alles rund um die Familie Colton abspielt. Ich fand es grandios gemacht. Ich konnte die Zerrissenheit jeder einzelnen Figur deutlich wahrnehmen, habe mit ihnen gelitten und gebangt und war den Tränen nahe, als alles ans Licht kam.
Diese Familiengeschichte hatte Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wurde so erzählt, dass es eindringlich, aber niemals langweilig war. Quasi ein Epos auf 450 Seiten. Das muss man erstmal schaffen.
Fazit:
Das hier ist eine Cowboy-Romance, die diese Betitelung eigentlich nicht verdient, weil es so viel mehr ist. Es ist eine absolut atmosphärische, tiefgreifende Geschichte voller Emotionen, die mich voll erreichen und mitreißen konnten. Das Buch war durchweg spannend, die Figuren alle (und damit meine ich auch die Nebenfiguren) liebenswert bzw. authentisch und die eingegliederte Familiendynastie verband alles geradezu zu einem Epos. Ich kann das Buch allen empfehlen, die bereit sind, für echte Cowboy Vibes und den Fokus nicht nur auf der Lovestory haben wollen.
Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.
Vielen Dank an Netgalley.de und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
3 Gründe, weshalb du dieses Buch lesen solltest:
Echte Cowboy-Vibes statt nur Country-Ästhetik
Wunderschöne Slow-Burn-Liebesgeschichte
Eine Familiensaga voller Spannung und Emotionen
Liebe Grüße
Tomke
Stefan K, Rezensent*in
"This is going to hurt" - Silvia Maria De Jong
Es gibt Bücher, die man liest.
Und es gibt Bücher, die etwas in einem auslösen. "This is going to hurt – Was wir lieben“ gehört definitiv zur zweiten Sorte.
Die Geschichte zieht einen langsam hinein, in eine Welt voller Liebe, Verlust, unausgesprochener Gefühle und Menschen, die versuchen, mit ihren eigenen Wunden klarzukommen.
Nichts daran wirkt gestellt oder kitschig. Genau das macht es so intensiv.
Man begleitet zwei Menschen, die sich lieben, sich verlieren, aneinander festhalten und trotzdem immer wieder gegen das Leben kämpfen müssen.
Zwischen all den leisen Momenten steckt so viel Schmerz, aber auch unglaublich viel Gefühl. Und genau diese Mischung hat mich komplett mitgenommen.
Was dieses Buch für mich besonders macht: Es schreit nicht laut nach Aufmerksamkeit. Es trifft einen still. Satz für Satz. Kapitel für Kapitel.
Und irgendwann sitzt man da und merkt, dass man emotional völlig drin steckt.
Ich hätte ehrlich nie gedacht, dass mich eine Geschichte so berühren kann. Aber dieses Buch hat es geschafft.
Nicht durch Drama — sondern durch Ehrlichkeit. Durch Nähe. Durch Gefühle, die man beim Lesen selbst spürt.
Und ja… ich hatte Tränen in den Augen. 🤎📖
Rezensent*in 1602709
Jordan & Miles
Das Buch war mich eine totale Überraschung. Ich war so fasziniert von diesen Cowboy Vibes. Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen. Das Cowboy Leben, die raue Wildnis und das Farm Leben ich hab es einfach gespürt.
Man kennt dies ja auch aus Filmen. Dies war mein erstes Buch mit diesen Vibes.
Die hochschwangere Jordan McAllister befindet sich nachts auf einer einsamen Landstraße auf dem Weg zum Vater ihres ungeborenen Kindes, Grayson Colton, als plötzlich die Wehen einsetzen. Ihre Rettung ist der Cowboy Miles Wheeler, der kurzerhand die Ladefläche seines Trucks zum Kreißsaal umfunktioniert. Doch mit der Geburt des Jungen bricht ein alter Familienkrieg aus: Miles führt eine erbitterte Fehde gegen die einflussreiche Farmerfamilie Colton. Das Aufeinandertreffen von Ezra und Miles war immer so voller Spannung.
Eine dramatische Geschichte, die mich sehr berührt hat. Klare Leseempfehlung.
Rezensent*in 1807869
🤠HIGHLIGHT! 🤠
"Wenn es nur eine Wahl gibt, ist der Mensch zu allem fähig."
"This is going to hurt" von Silvia Maria de Jong war für mich ein absolutes Highlight!
Das Setting, die Charaktere, alles hat mir "Yellowstone" Vibes gegeben und das fand ich absolut großartig!
Die Leser:innen werden sofort in die Geschichte reingeschmissen, es beginnt sofort packend! Ich wollte es vor lauter Spannung am liebsten gar nicht aus der Hand legen.
Wenn ich dachte, ein Thema/eine Intrige/ein Kampf wäre überstanden, kam der nächste überraschende Plott und die Spannung war wieder kaum auszuhalten. Und es hat alles gepasst! Es war nicht überladen!
Die Rivalitäten zwischen den Ranches war so gut nachvollziehbar, die Nebencharaktere wurden richtig gut eingebunden und ich konnte mir alles richtig gut bildhaft vorstellen! Ich fühlte mich irgendwo dort mittendrin.
Die Emotionen kamen rüber, ich habe geweint und war oft schockiert oder berührt.
Die Charakterentwicklung war nachvollziehbar/passend und hat mir gut gefallen.
Bis zum Schluss hatte ich absolut keine Ahnung ob alles gut oder schlecht endet!
Der Schreibstil/die Sprache hat so gut zu dieser Geschichte gepasst! Und wir bekommen hier 3 POV's.
Ein wirklich großes Cowboy Highlight für mich! ❤️
Stephanie B, Rezensent*in
This is going to Hurt von Silvia Maria de Jong hat mich als Leser emotional vollkommen erwischt. Schon der Titel macht klar, dass diese Geschichte nicht leicht wird – und genau das bekommt man auch. Aber auf die bestmögliche Art. Dieses Buch ist intensiv, ehrlich und voller Gefühle, die lange nach dem Lesen bleiben.
Besonders die Charaktere haben mich komplett abgeholt. Sie wirken unglaublich authentisch, mit all ihren Fehlern, Ängsten und inneren Kämpfen. Gerade dadurch fühlt sich die Geschichte so nahbar an. Man leidet, hofft und fühlt mit ihnen mit, weil ihre Emotionen nie künstlich oder überdramatisiert wirken. Ich mochte besonders, dass die Figuren nicht perfekt sind und sich trotzdem oder gerade deshalb so echt anfühlen.
Auch der Plot hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Geschichte verbindet emotionale Themen mit intensiven Beziehungen und schafft es dabei, gleichzeitig berührend und spannend zu bleiben. Es geht um Schmerz, Heilung und darum, wie schwierig es manchmal ist, Menschen wirklich an sich heranzulassen. Viele Szenen haben mich emotional richtig getroffen, weil sie so roh und ehrlich geschrieben sind.
Der Schreibstil von Silvia Maria de Jong liest sich unglaublich flüssig und gefühlvoll. Die Autorin schafft es, Emotionen greifbar zu machen, ohne dass es kitschig wirkt. Gerade die ruhigeren Momente haben oft die größte Wirkung entfaltet.
„Manchmal hinterlassen die Menschen, die uns am meisten bedeuten, auch die tiefsten Narben.“
Dieser Satz beschreibt für mich perfekt die Stimmung des Buches. Es geht um Verletzlichkeit, Verlust und darum, trotz allem weiterzumachen.
Mein Fazit: This is going to Hurt ist eine emotionale und unglaublich intensive Geschichte mit authentischen Figuren und einer Handlung, die direkt ins Herz trifft. Dieses Buch tut weh, heilt aber gleichzeitig ein kleines Stück mit. Für mich definitiv ein Highlight und ganz klar 5 Sterne
Mehr als nur eine Familiengeschichte
Alte Konflikte, schwierige Entscheidungen und Figuren mit Ecken sorgen für eine Geschichte, die länger im Kopf bleibt.
Mitten in der Nacht, auf einer einsamen Straße und genau dann, wenn nichts mehr nach Plan läuft, beginnt diese Geschichte. Allein dieser Einstieg sorgt dafür, dass sofort etwas da ist, das neugierig macht.
Relativ schnell zeigt sich, dass hier vieles von alten Verletzungen bestimmt wird. Menschen tragen Dinge mit sich herum, die nie richtig verschwunden sind. Das merkt man in Gesprächen, Entscheidungen und daran, wie miteinander umgegangen wird.
Miles bleibt für lange Zeit schwer einzuschätzen. Genau das macht ihn interessant. Er hilft, übernimmt Verantwortung und wirkt trotzdem nicht wie jemand ohne eigene Schatten.
Was hängen bleibt, ist weniger die Liebesgeschichte als dieses ständige Gefühl von Druck. Erwartungen der Familie. Alte Konflikte. Der Versuch, jemanden zu beschützen. Und die Frage, wie weit Menschen gehen, wenn Angst oder Schuld mitentscheiden.
Manche Szenen wirken bedrückend. Dann gibt es wieder Momente, in denen etwas Ruhe entsteht. Diese Mischung passt gut, weil nicht alles nur schwer bleibt.
Nicht jede Figur löst Sympathie aus. Teilweise eher das Gegenteil. Aber genau dadurch fühlen sich viele Reaktionen echt an. Niemand scheint nur eine Rolle zu erfüllen.
Beim Lesen entsteht öfter der Eindruck, dass Vergangenes stärker ist als das, was Menschen eigentlich wollen. Das zieht sich durch viele Situationen.
Am Ende bleibt vor allem eine Geschichte über Familie, Loyalität und Entscheidungen, die Folgen haben. Teilweise schmerzhaft, teilweise hoffnungsvoll und nicht immer so, wie zunächst erwartet.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Melanie K, Rezensent*in
Jordan McAllister hat alles hinter sich gelassen und ist auf dem Werg zum Vater (Grayson Colton) ihres Kindes. Als sie nachts auf der Landstraße in den Wehen liegt, kreuzt Miles Wheeler ihren Weg. Miles tut sein Transporter umfunktionieren als Kreißsaal und hilft Jordan durch die ganze Geburt. Jordan erzählt Miles wer der Vater des Babys ist und man merkt ihn gleich an das er Probleme mit der Familie hat. Ezra Colton herrscht über seine Farmerfamilie und hat einige Verluste zu verarbeiten. Sein neugeborenes Enkelkind will er um jeden Preis, auch ohne Mutter. Grayson hat überhaupt kein Interesse an seinem Sohn und noch nicht mal zu Jordan. Miles tut alles um Jordan zu unterstützen, bis kein anderer Ausweg geht und die zwei Heiraten. Und das Chaos nimmt sein lauf.
Es war für mich das erste Buch der Autorin und die Schreibt flüssig, sowie sehr bildlich. Ich war von der ersten Seite bis zum Ende in der Geschichte drin, ich wollte das Buch einfach nicht weg legen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, durch die bildlichen Beschreibungen. Ich habe mit den Protagonisten mit gefiebert und war total gefesselt gewesen. Ich konnte mich auch sehr gut in der Lage von Jordan hineinversetzen.
Ich bin nicht der Leser der ein Tränchen im Auge hat oder mit weint, doch bei diesem Buch sind Emotionen hoch gekommen und ich hatte Pipi im Auge, sowas passiert echt selten bei mir. Das Gefühlschaos kam auch bei mir an. Ich kann das Buch nur empfehlen.
Die Autorin behalte ich mal im Auge.
„This Is Going To Hurt“ von Silvia Maria de Jong ist ein Familienroman mit Cowboy-Vibes, Ranch-Setting und Romance-Elementen. Ich habe mich sehr darauf gefreut, mal wieder eine Geschichte zu lesen, die mich emotional mitnimmt und vielleicht auch die ein oder andere Träne kostet – und genau das hat dieses Buch geschafft.
Jordan McAllister ist hochschwanger und auf dem Weg zum Vater ihres Kindes, als mitten unterwegs die Wehen einsetzen. In dieser Ausnahmesituation hilft ihr Miles Wheeler und gemeinsam schaffen sie diesen Moment. Doch mit dieser Begegnung beginnt ein Konflikt aus Familiengeschichte, alten Verletzungen, Schmerz und Entscheidungen, mit denen niemand gerechnet hat.
Denn Jordan trägt ausgerechnet das Kind von Grayson Colton – dem Mann, mit dessen Familie Miles seit Jahren im Konflikt lebt.
Jordan hat mir wirklich gut gefallen. Sie wirkt nicht wie eine perfekte Hauptfigur und genau das mochte ich an ihr. Sie ist verletzlich, körperlich und emotional erschöpft und versucht gleichzeitig ihre Vergangenheit zu verarbeiten und einen Weg für sich und ihr Kind zu finden. Trotzdem trägt sie sich eine gewisse Hoffnung in sich, die ich sehr berührend fand.
Miles wirkt auf den ersten Blick wie der typische Retter – aber eigentlich hatte ich eher das Gefühl, dass er selbst seit Jahren etwas mit sich herumträgt, das er nie wirklich verarbeitet hat. Er wirkt verschlossen, manchmal schwer greifbar und lebt mit einer Last, die eng mit dem Konflikt rund um die Coltons verbunden ist. Einer meiner Lieblingsgedanken beim Lesen war: Er hilft anderen, aber selbst möchte er nicht gerettet werden.
Für mich war das deshalb keine klassische Liebesgeschichte, sondern viel mehr ein Roman über Verantwortung, Familie und die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt.
Die Cowboy-Vibes haben mir dabei überraschend gut gefallen. Der Ton der Geschichte wirkte oft rau und man hat die Härte des Ranchlebens, aber auch diese besondere Einsamkeit gespürt. Das Setting hat sich nicht wie eine Kulisse angefühlt, sondern als würde es die Figuren mit formen.
Am Ende hat mich nicht die Handlung am meisten berührt, sondern die Figuren – vor allem Miles und Jordan – und alles, was zwischen ihnen unausgesprochen geblieben ist. Dieses Buch lebt für mich weniger von großen Wendungen als von den Emotionen, den Beziehungen und den Dingen, die nie direkt ausgesprochen werden.
Rezensent*in 566765
“Ich komme klar."
12 Buchstaben. Drei Wörter. Ein Satz. Und doch einer, der Dich im Kontext der Geschichte bricht. Denn das ist der Moment, in dem Dir bewusst wird, dass er tatsächlich klarkommt. Dass es kein “ich komme klar” im Sinne des mittlerweile so gesellschaftlich akzeptierten “ich komme klar” ist, sondern eins, welches auf Eigenverantwortung beruht, auf gelebten Werten und in dem Vertrauen darauf, dass er tatsächlich schon klarkommen wird.
Worum es in der Geschichte geht? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht so genau. Klar, es gibt den Klappentext. Aber der drückt nicht einmal ansatzweise aus, worum es wirklich geht. Denn tatsächlich geht die Geschichte tiefer, als jeder Klappentext es je beschreiben könnte. Also, mit meinen Worten, wobei ich keine Ahnung habe, ob mein Wortschatz ausreicht, um zu beschreiben, worum es tatsächlich geht.
Ich glaube, es geht um das Leben, um Vertrauen und um Entscheidungen, und darum, ein Leben zu leben, welches wir nicht bereuen. Weder heute noch im Zeitpunkt eines nahen Todes. Es geht um Vergebung, Akzeptanz und Verständnis. Es geht darum, wer wir sein wollen und darum, wofür wir stehen. Was unsere Werte sind. Es geht darum, dass wir selten beeinflussen können, was uns passiert, aber immer, wie wir damit umgehen. Es geht um Familie.
Es geht um Situationen, mit denen Ezra, Gus und Miles konfrontiert sind, und mit denen jeder von ihnen anders umgeht. Wobei es dabei kein Richtig und kein Falsch gibt, sondern nur Schmerz und Verzweiflung, Wut und Hoffnungslosigkeit, aber auch Verständnis und Akzeptanz. Es geht um Integrität, um Loyalität, um Werte. Um das, wofür wir stehen. Aber manchmal leben zwei oder drei identische Werte, aber auf unterschiedliche Art und Weise, und dann? Das ist die Frage. Die Autorin plädiert dafür, hinter den Schmerz zu schauen, hinter die Verzweiflung, hinter die Angst und die Hoffnungslosigkeit, denn das ist die Grundlage für Verständnis und nur das hilft uns, den Kreislauf zu zerbrechen. Ist der, der Verständnis hat, deshalb schwach? Nein, zeigt die Autorin eindrucksvoll auf. Er ist alles andere als das. Denn er lässt sich nicht von anderen “steuern”, sondern geht seinen Weg und bringt damit neuen Samen aus. Samen, der wachsen und gedeihen kann, weil er aus den eigenen Werten heraus entsteht.
Aber es geht auch darum, dass wir uns jederzeit entscheiden können, andere Entscheidungen zu treffen, andere Wege zu gehen und anfangen können, der zu sein, der wir eigentlich sein wollen. Wir können jederzeit einen Schritt auf den anderen zu machen, in der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist. Dass wir nicht schon zu viel Erde verbrannt haben, wobei wir nie vergessen sollten, dass verbrannte Erde langfristig sehr fruchtbar sein kann.
Es ist ein Buch, welches Dich dazu bringen kann, darüber nachzudenken, wie Du gehandelt hättest, nach welchen Werten Du eigentlich lebst und was Deine Werte eigentlich sind. Was für ein Mensch Du eigentlich sein möchtest. Und nein, es ist kein Buch, welches Du mal zwischendurch lesen kannst, sondern eins, für das Du bereit sein musst und welches deshalb oft unterschätzt wird.