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Buchcover für Ich denk nicht dran

Ich denk nicht dran

Ein Vermächtnis zu Lebzeiten

Gesprochen von Herbert Schäfer

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Erscheinungstermin 17.03.2026 | Archivierungsdatum 30.03.2026


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Zum Inhalt

Was bleibt, wenn die Gedanken langsam verblassen?
„Ich denk nicht dran“ ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein poetisches, authentisches und unterhaltsames Sachbuch über ein Schicksal, das viele fürchten – aber kaum jemand so beschreibt. Ein Buch über das Leben mit Alzheimer, bevor alles verloren geht – und darüber, wie viel Lebensfreude trotz allem möglich ist.

Als Jo Failer mit 51 Jahren die Diagnose „Alzheimer Frühform“ erhält, steht er noch mitten im Alltag: berufstätig, Vater von zwei kleinen Kindern, umgeben von vielen Freunden. Sein Buch ist der Versuch, die Krankheit sichtbar zu machen, solange er es noch kann. Nicht durch Statistiken, nicht durch Klischees – sondern durch echte, persönliche Momente.

»Beeindruckend, wie Jo Failer uns so emotional die Innensicht der Frühdemenz erlebbar macht. Ein wichtiges Buch zu einer Erkrankung, die uns alle angeht!« Eckart von Hirschhausen

»Die Diagnose von Jo ist eine, die ich niemandem wünsche. Den Umgang damit allerdings schon. Ich kenne Jo seit fast 20 Jahren. Dass er sich hinsetzt und nach dieser Diagnose ein Buch schreibt: typisch Jo. Glückwunsch Jo.« Joko Winterscheidt

Was bleibt, wenn die Gedanken langsam verblassen?
„Ich denk nicht dran“ ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein poetisches, authentisches und unterhaltsames Sachbuch über ein Schicksal, das...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783803287625
PREIS 14,99 € (EUR)
DAUER 6 Stunden, 25 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (AUDIO)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Vom Moderator zum Menschen

Jo Failer war einst als Sportmoderator viel unterwegs. Doch seit er die Diagnose Frühdemenz vom Alzheimer Typ erhalten hat, ist sein Leben grundlegend anders geworden. Hier legt er einen sehr berührenden Bericht vor, von der Suche nach der Diagnose (er hat schon lange gespürt, dass sich etwas in seinem Kopf verändert) über die Beschreibung seiner Ausfälle bis zum heutigen Leben und seinen Zukunftsaussichten. Zu Letzeren gehört dieses Buch, mit dem er seinen Kindern etwas Bleibendes hinterlassen will, bevor er sie nicht mehr erkennt.

Da ich selbst schon zweimal als pflegende Angehörige in die Krankheit involviert war, hat mich sein Buch nicht nur sehr interessiert, sondern auch erstaunt. Konnte ich mir doch nicht vorstellen, wie er zu so einer detaillierten Beschreibung seines Zustandes in der Lage war. Da er aber schon jahrelang gewohnt war, seine Erlebnisse schriftlich festzuhalten, hat er nach eigener Angabe im Aufschreiben seines Lebens einen Halt für sich gefunden. Dazu kommt, dass er seine Diagnose schon sehr früh, nämlich mit 51 Jahren, erhalten hat. Im Nachwort erklärt er auch, dass er sehr lange an diesem Buch gearbeitet hat und es Tage gab, an denen er nicht mehr wusste, was er am Vortag geschafft hat.

Getroffen haben mich seine Worte über die Einsamkeit, den Verlust von Freunden (und seiner Ehefrau). Einzig seine Zwillingsschwester war seit Beginn an seiner Seite, kannte sie die Krankheit doch schon von der Mutter. Auch deren Zustand, den er früher nicht verstand, kommt zur Sprache.

Während er in seinem früheren Leben große Angst vor Fehlern hatte, findet er sich heute gezwungener Maßen mit seinen (mit gesunden Augen gesehenen) „Unzulänglichkeiten“ ab.

Diesem Autor kann man große Hochachtung zollen. Ich jedenfalls staune über seinen Umgang mit der Krankheit, vor der sich so viele Menschen fürchten. Um Alzheimer mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, möchte ich das Buch jedem empfehlen. Jo Failers Mut und seine Sicht auf sein Leben sind bewundernswert!

Der Schauspieler Herbert Schäfer bringt die Worte hervorragend zur Geltung. Knapp sechseinhalb Stunden lässt er die Zuhörer eintauchen in ein Leben, das sich niemand für sich selbst wünscht.

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Ein echtes Juwel!
Dieses Buch, das sprachlich und inhaltlich berührt, begeistert, aufklärt, appelliert und umarmt. Der Sprecher, der diesen Text wie eine echte Symbiose zum Leben erweckt und Mitfühlen erlebbar macht. Der Sprechpausen, Stimm-Modulation und Betonung als Stilmittel so gekonnt einsetzt. Ganz zum Schluss, beim Anhören des selbstgesprochenen, privaten „Textes“ des Autors, sind Tränen geflossen.
Dies ist mehr als ein Vermächtnis zu Lebzeiten!
Einfach nur danke❣️🙏

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Das Hörbuch "Ich denk nicht dran" von Jo Failer ist ein sehr persönlicher und bewegender Erfahrungsbericht über das Leben mit einer schweren Diagnose und den Versuch, trotz großer Unsicherheit die eigene Lebensfreude zu bewahren.

Das Hörbuch basiert auf den realen Erfahrungen des Autors, der relativ früh mit der Diagnose Alzheimer konfrontiert wird und sich entschließt, offen über seine Gedanken, Ängste und Hoffnungen zu sprechen.
Im Mittelpunkt des Hörbuchs steht nicht nur die Krankheit selbst, sondern vor allem die Frage, wie ein Mensch mit der Vorstellung umgeht, dass Erinnerungen und Fähigkeiten langsam verloren gehen könnten. Erinnerungen sind ein zentraler Bestandteil unserer Identität, und genau diese mögliche Vergänglichkeit beschäftigt den Autor immer wieder. Durch seine sehr ehrliche und persönliche Erzählweise ermöglicht er den Hörern einen direkten Einblick in seine Gedankenwelt. Dadurch wirkt die Geschichte besonders authentisch und emotional und traurig.

Ein wichtiges Thema des Hörbuchs ist der Umgang mit Krankheit. Anstatt sich ausschließlich auf die Angst und das Schicksal zu konzentrieren, versucht der Autor, einen positiven Blick auf das Leben zu behalten. Er zeigt, dass auch in schwierigen Situationen Hoffnung, Humor und Lebensmut möglich sind. Gerade diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und Zuversicht macht das Hörbuch besonders eindrucksvoll.
Auch die Rolle der Familie spielt eine große Rolle. Die Diagnose betrifft nicht nur den Autor selbst, sondern auch seine Angehörigen, besonders seine Kinder und seine Partnerin. Das Buch macht deutlich, wie stark eine solche Krankheit das gesamte Umfeld beeinflusst und wie wichtig Unterstützung, Verständnis und Zusammenhalt sind.

Ich fand es sehr berührend, dass der Autor den Lesern und Hörern einen berührende Einblick in sein Privatleben gab. Er zeigt ganz gut, wie eng Krankheit und zwischenmenschliche Beziehungen miteinander verbunden sind.
Der Stil des Hörbuchs ist sehr zugänglich und persönlich. Die Sprache ist klar, ehrlich und teilweise sehr emotional. Es wirkt nicht wie ein medizinischer Bericht oder ein Ratgeber, sondern eher wie ein offenes Gespräch über das Leben, die Zukunft und die Angst vor dem Vergessen. Gerade im Hörbuchformat kommen diese Gedanken besonders intensiv zur Geltung, weil sie direkt und lebendig vermittelt werden.

Das Hörbuch ruft viele Emotionen hervor. Es ist traurig, bewegend und inspirierend ist. Gleichzeitig regt das Hörbuch stark zum Nachdenken an; über die Bedeutung von Erinnerungen, über die eigene Lebenszeit und darüber, wie wichtig Familie und Freundschaften im Leben sind.

Insgesamt ist "Ich denk nicht dran" ein sehr emotionales und nachdenkliches Hörbuch, das zeigt, wie ein Mensch versucht, mit einer schwierigen Diagnose umzugehen und trotzdem positiv in die Zukunft zu blicken. Es verbindet persönliche Erfahrungen mit allgemeinen Fragen über Erinnerung, Identität und Lebensmut und bleibt deshalb lange im Gedächtnis.

4 stars
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