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Buchcover für Die Apotheke der Hoffnung

Die Apotheke der Hoffnung

Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto

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Erscheinungstermin 21.01.2026 | Archivierungsdatum 11.03.2026


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Zum Inhalt

Polen 1941. Die Polin Zosia Lewandowska kennt die Brutalität des Krieges. Ihr Mann kam bei der Invasion der Deutschen ums Leben. Als sich die Situation verschlimmert und Nachbarn und Bekannte in Ghettos umgesiedelt werden, entscheidet sich Zosia, in der Apotheke von Tadeusz Pankiewicz zu arbeiten - mitten im Ghetto von Krakau. Gemeinsam mit Tadeusz und ihren Kollegen riskiert sie ihr Leben, um den Juden zu helfen, die unter der Unterdrückung der Nazis leiden. Amanda Barratt malt uns in grandioser Schreibkunst eine Geschichte vor Augen, die zu Herzen geht und noch lange nachklingt.

BITTE BEACHTEN: Die SCM Verlagsgruppe ist eine christliche Verlagsgruppe. Dieser Titel enthält christliche Inhalte. 

Polen 1941. Die Polin Zosia Lewandowska kennt die Brutalität des Krieges. Ihr Mann kam bei der Invasion der Deutschen ums Leben. Als sich die Situation verschlimmert und Nachbarn und Bekannte in...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783775176804
PREIS 19,99 € (EUR)
SEITEN 448

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein tief bewegender Roman
Grausamkeit und Menschlichkeit nah beieinander – eine bewegende Erzählung

Manchmal fällt das Lesen schwer, nicht wegen der Sprache, sondern wegen dessen, was erzählt wird. Die Geschichte führt mitten hinein in eine Zeit, in der Menschlichkeit kaum noch Platz hatte. Die Darstellung bleibt nah an den Figuren und zeigt die Grausamkeit offen.
Erzählt wird aus der Sicht von Zosia Lewandowska und der jungen Jüdin Hania Silberman. Beide erleben zunächst denselben Ort, dieselbe Bedrohung, und doch fühlt sich ihr Alltag grundverschieden an. Zosia arbeitet in der Apotheke und bewegt sich zwischen Anpassung und stillem Widerstand. Hania lebt mit ständiger Angst vor Entdeckung, Hunger und Verlust. Die Apotheke im Krakauer Ghetto wird zu einem Ort, an dem Hilfe möglich ist, obwohl sie jederzeit lebensgefährlich ist. Viele der geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten, was der Handlung zusätzliches Gewicht verleiht.
Die wechselnden Blickwinkel von Zosia und Hania geben der Geschichte Tiefe, ohne sie kompliziert zu machen. Beide Frauen erleben anfangs dasselbe Umfeld, aber auf sehr unterschiedliche Weise. Diese Nähe zu beiden macht das Geschehen greifbar.
Der Roman zeigt auch die stillen Augenblicke. Hilfe passiert oft heimlich und ohne Aufsehen. Entscheidungen werden unter großer Angst getroffen, weil jede falsche Bewegung gefährlich ist. Diese Anspannung zieht sich durch die Geschichte von Anfang bis Ende.
Die Geschichte bleibt lange im Kopf, weil sie zeigt, wie Menschen unter schrecklichen Bedingungen handeln und helfen können. Das Lesen ist oft schwer, manchmal kaum auszuhalten. Nichts wird beschönigt, alles wirkt ehrlich.
Die Figuren tun das, was ihnen möglich ist, ohne große Heldentaten. Dadurch wirken ihre Entscheidungen glaubwürdig. Die Sichtweisen von Zosia und Hania machen das Geschehen nahbar und verständlich. Viele Ereignisse haben sich tatsächlich so zugetragen, und das verstärkt die Wirkung. Die Geschichte fordert Aufmerksamkeit, bleibt aber ruhig erzählt und wirkt lange nach.
Mein Fazit:
Dieser Roman ist eindringlich, ehrlich und bewegend. Wer sich auf die Geschichte einlässt, erlebt eine Zeit voller Angst und Mut, Grausamkeit und Menschlichkeit. Die Figuren handeln glaubwürdig, die Ereignisse sind nah am Leben.
Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt. Nicht für zartbesaitete Leser, denn die Grausamkeit der Geschehnisse ist schwer zu ertragen. 5 Sterne.

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Ich mochte die Geschichte sehr gerne. Fühlte mich angenehm unterhalten und habe auch die Protagonisten sehr gemocht.
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, wodurch ich gut durch das Buch kam.

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Dieser historische Roman spielt im Krakau Ghetto und zeigt die damaligen Zustände dort sehr gut auf. Das Leben im Ghetto wird sehr detailiert dargestellt und verbindet den historischen Hintergrund mit einer interessanten Geschichte. Die Handlung hat mich sehr berührt. Das Buch beruht auf den Aufzeichnungen des Apothekers Tadeusz Pankiewicz aus der Adler-Apotheke im Ghetto. Obwohl die Protagonistinnen Zosia und die Jüdin Hania Fiktion sind, wirkt die Geschichte sehr realistisch und das Schicksal der beiden Frauen stellvertretend für reale Personen. Auch das informative und einfühlsame Nachwort der Autorin hat mich sehr beeindruckt. Ein toller, berührender Roman gegen das Vergessen dieser schrecklichen Zeit.

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Zosia ist glücklich. Heute wurde sie Frau Lewandowska und sie liebt ihren Ehemann so sehr. Auf dem Weg zur Wohnung treffen die Frischvermählten die kleine Hania. Sie ist Jüdin und wünscht dem jungen Paar viel Glück. Dass es bald das letzte Mal ist, dass Hania und Zosia sich unbeschwert begegnen können, ahnen die drei noch nicht. Keine zwei Jahre später stirbt Zosias Ehemann in Sachsenhausen. Hania und ihre Lieben müssen die Wohnung räumen und ins Ghetto von Krakau umsiedeln. Das Grauen nimmt seinen Anfang.

Hania Silbermanns Vater ist Arzt. Dass er künftig mit seiner Ehefrau und den drei Kindern in einem Raum leben muss, ist für ihn unbegreiflich. Aber wie die meisten Juden nehmen sie ihr Schicksal klaglos an. Ein wenig Erleichterung verschafft ihnen hin und wieder die Polin Lewandowska. Sie bekam eine Stelle in der Apotheke, die auf dem Gelände des Ghettos steht. Der Inhaber Tadeusz Pankiewicz gehört heute zu den „Gerechten unter den Völkern“ und warum das so ist, wird in dem Buch #DieApothekederHoffnung erläutert.

Das Buch lässt mich nicht los. So intensiv schreibt die Autorin über das Leid, die Demütigungen und Willkür der Deutschen. So unvorstellbar grausam behandelten sie die Menschen, welche lediglich einen anderen Glauben hatten. Sie machten nicht vor Kindern, Senioren und Behinderten halt. Das Buch beschreibt die Zustände im Ghetto von Krakau und dem nahegelegenen Konzentrationslager Plaszow. Dann auch noch das Lager Auschwitz Birkenau und Bergen Belsen. Es wird aus zwei Perspektiven in der Ich-Form berichtet. Das ist einmal die Polin Zosia und dann Hania. Beide erleben das Geschehen so unterschiedlich.

Ich musste mich immer wieder aufraffen weiterzulesen. So lebendig beschreibt die Autorin die Grausamkeiten. Nicht nur einmal weinte ich um die vielen Vergessenen und ja, ich schäme mich, dass meine Landsleute so grausam waren. Und heute? Viele denken, dass doch endlich ein Schlussstrich gezogen werden müsse. Nein, das darf nicht sein. Allen die meinen, es wäre genug Erinnerung, die sollten dieses Buch lesen. „Nie wieder“ darf keine Floskel sondern ernster Wunsch aller Menschen sein. #NetGalleyDE

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Dieses Buch hat mich auf eine sehr stille, aber eindringliche Weise berührt. „Die Apotheke der Hoffnung“ erzählt eine Geschichte aus dem Krakauer Ghetto, die zeigt, wie viel Mut, Menschlichkeit und Mitgefühl selbst in den dunkelsten Zeiten möglich sind.

Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig und atmosphärisch die Autorin die damalige Zeit beschreibt. Die Enge, die Angst, aber auch die kleinen Momente der Hoffnung werden so greifbar, dass ich mich beim Lesen oft mitten im Geschehen gefühlt habe. Gleichzeitig steht im Zentrum eine sehr persönliche Geschichte über Menschen, die trotz Gefahr füreinander einstehen.

Die Figuren wirken authentisch und nahbar, und gerade ihre inneren Konflikte machen die Geschichte emotional sehr stark. Es geht nicht nur um historische Ereignisse, sondern vor allem um Menschlichkeit, Mut und die Frage, was wir füreinander tun können.

Für mich war dieses Buch eine bewegende und nachdenkliche Lektüre, die noch lange nachhallt. Wer Geschichten über wahre Begebenheiten, starke Charaktere und Hoffnung in schweren Zeiten mag, wird hier definitiv berührt werden.

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"Die Apotheke der Hoffnung" - im Zentrum steht die Apotheke im Krakauer Ghetto, die von nicht-Juden betrieben wird. Damit eröffnen sich Chancen, Möglichkeiten, Hoffnungen aber auch Gefahr.

Im Zentrum stehen die Apothekerin Zosia und ihre frühere Nachbarin Hania. Die Geschichte wird stets aus einer der beiden Perspektiven erzählt. Zu Beginn habe ich keinen Zugang zum Schreibstil gefunden. Es wirkte auf mich zu stark wie ein Bericht, künstlich aus der ich-Perspektive geschrieben. Aber mit der ersten "Aktion" war es, als wäre ein Schalter umgelegt und ich war voll drin.

Das Buch ist wirklich bewegend! Nach der Hälfte wünscht man sich, es möge bereits das Ende sein, weil man beim Lesen das eid kaum ertragen kann. Aber die Geschichte und das Leiden sind noch nicht zu Ende...

In diesem Buch mischen sich Fiktion in Form der Protagonisten mit Realität: Der Apotheke, die es wirklich gab. Und auch die Schicksale mögen zwar in dieser Form fiktiv sein, aber dieses Leid war leider die grausame Realität

Wer "Der Engel von Warschau" mochte, wird auch dieses Buch mögen. Und dran bleiben lohnt sich, auch wenn der Einstieg nicht gleich gelingt. ;)

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Es ist schwer ein Buch zu bewerten, wenn es um ein so schweres Thema geht. Am liebsten würde ich gar keine Sterne vergeben und dennoch muss jeder Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg gelesen haben. Oder generell Geschichten die von Zeitzeugen berichtet wurden, egal ob persönlich oder auf Papier.

Ich muss auch gestehen das ich mir unter den Titel was anderes erhofft habe, was nicht bedeudet das das was ich gelesen habe mir "nicht" gefallen hat. Es war mehr als harte Kost und ich konnte oft nicht weiterlesen weil ich so einen Kloß im Hals hatte oder aber weil mir die Tränen kamen. Ich hatte mir erhofft mehr aus dem Alltag der Apotheke zu erfahren, in der Kriegszeit. Das mir berichtet wird das es Medikamentenknappheit gibt und dann evtl andere Tinkturen oder so hergestellt wurden, damit den Menschen auf irgend eine Art und Weise geholfen werden konnte. Das fand ich echt schade.

Der Erzählstil der Autorin ist sehr intensiv und die Geschichte lässt sich nicht mal eben zwischendurch lesen. Da braucht man viel Zeit und starke Nerven.

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Erschütternd

Krakau im Jahre 1941, die Spaltung zwischen Juden und Nicht-Juden schreitet voran, Ghettos werden errichtet und die Apothekerin Zosia Lewandowska verliert immer mehr Nachbarn durch zwangsweise Umsiedlungen. Gemeinsam mit einer Studienfreundin arbeitet sie fortan in der Adler-Apotheke im abgeriegelten Viertel, wo sie unter Einsatz ihres Lebens den menschenunwürdig behandelten Juden Hilfe anbietet. Ein erschütternder Bericht, der leider auf wahren Begebenheiten fußt.

In einer nichts beschönigenden und nichts verbergenden sachlichen Schreibweise erzählt Amanda Barratt aus einem der schlimmsten Kapitel unserer Zeitgeschichte. Zosia selbst und ihre junge jüdische Freundin und ehemals Nachbarin Haina berichten in der Ich-Form, wodurch sie eine so realistische Darstellung liefern, dass einem nicht nur einmal ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass historische Figuren ins Geschehen eingeflochten werden, so beispielsweise der Apotheker Tadeusz Pankiewicz oder der Lagerkommandant SS-Untersturmführer Amon Göth. Andere reale Personen dienen als Vorlage für die unterschiedlichsten Charaktere in diesem ausgezeichneten, wenn auch stellenweise schwer aushaltbaren Roman. Wir begleiten unsere liebgewonnen Helden des Alltags über mehrere Jahre, ziehen von beengten Ghettounterkünften in Podgórze in das kaum vorstellbare Arbeitslager Plaszów und weitere unfassbare Stationen und erleben mit, wie dort trotz steter Angst und nagendem Hunger ein letzter Funken Hoffnung glimmt. „Stärke heißt nicht, ohne Angst zu leben, sondern trotz der Angst zu leben.“ [kindle, Pos. 3916]

Mutig und entschlossen stehen Menschen für ihre verfolgten Nachbarn ein, trotzen den schikanösen Vorschriften und werden durch kleine Gesten zu „Leuchtfeuern des Lebens inmitten eines tosenden Sturms.“ [kindle, Pos. 5826] So auch Tadeusz Pankiewicz mit seinen drei unerschrockenen Angestellten in der Apotheke, welche heute zum Historischen Museum der Stadt Krakau zählt.

Dieses Buch ist ein Meisterwerk an Erzählkunst und verknüpft erschütternde Wahrheit mit fiktiven Szenen zu einem Ort des Grauens und einer gleichzeitig nie versiegenden Hoffnung. Mögen die Verbrechen des Naziregimes nie in Vergessenheit geraten. Fünf Sterne samt Leseempfehlung für all jene, denen Recht und Gerechtigkeit ein Anliegen sind.


Titel Die Apotheke der Hoffnung
Autor Amanda Barratt
ASIN B0G4DJ7CST
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Geb. Buch (448 Seiten)
Erscheinungsdatum 21. Jänner 2026
Verlag Hänssler
Originaltitel Within These Walls of Sorrow
Übersetzer Heide Müller

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Schöner historischer Roman, auch für junge Leser oder Einsteiger in das Genre zu empfehlen. Hat mir gut gefallen, war eine schöne Lesezeit.

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Dieser historische Roman spielt im Krakau des Jahres 1941. Schon wenige Tage nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen Anfang September 1939 wurde die jüdische Bevölkerung verfolgt und drangsaliert. Ab November 1939 mussten sie den Judenstern tragen und im März 1941 begannen Enteignung und Umsiedlung der Juden nach Podgórze, dem südlichen Stadtteil von Krakau. Das Ghetto von Krakau bestand bis Mitte März 1943. Kurz vor der Schließung wurden arbeitsfähige Menschen in das KZ Plaszow verlegt, die anderen nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet.

Die junge Witwe Zosia Lewandowska muss ansehen, wie ihre jüdischen zunächst enteignet und wenig später in das neu entstandene Ghetto eingewiesen werden. Als sie einen Weg sucht, den verzweifelten Menschen zu helfen, bietet sich die Chance in Form einer Anstellung in der Apotheke von Tadeusz Pankiewicz an, die als einzige Apotheke im Ghetto verblieben ist. In dieser Apotheke erhalten die Ghettobewohner nicht nur die wenigen Medikamente sondern auch anderes. Die Apotheke wird zur Drehscheibe von Informationen, gefälschten Dokumenten und Menschlichkeit. Doch die Möglichkeiten zu helfen werden immer geringer, denn das NS-Regime weitet Macht und Terror weiter aus.

Der Apotheker und seine Angestellten sind in höchster Gefahr, denn Juden zu helfen, ist verboten und wird mit Lagerhaft oder Todesstrafe geahndet. Trotzdem machen sie weiter. Und Zosia erhält Unterstützung von ungewohnter Seite.

Für einige wenige erfüllt sich die Hoffnung auf Flucht und leben, für die meisten bleibt nur die Deportation und der Tod.

Meine Meinung:

Das Krakauer Ghetto ist vermutlich nicht ganz so bekannt, wie jenes in Warschau, das durch seinen Aufstand Geschichte geschrieben hat, aber um nichts weniger grausam. Wenig bekannt ist vermutlich auch, dass Filmregisseur Roman Polanski aus dem Krakauer Ghetto entkommen ist.

Die Autorin hat rund um die reale Person Tadeusz Pankiewicz (1908-1993), der 1983 von Israel mit dem Ehrentitel „ Gerechter unter den Völker“ ausgezeichnet worden ist, sowie den drei Mitarbeiterinnen einen fesselnd und einfühlsam erzählten Roman geschrieben. Allerdings lässt Amanda Barratt auch zahlreiche reale NS-Größen wie Lagerleiter Amon Göth, der besonders grausam agiert hat, oder Wilhelm Kunde auftreten.

Die Geschichte wir aus mehreren Perspektiven erzählt, so dass wir einen Einblick in das Grauen, das die verfolgten Juden erleiden mussten, erhalten können. Besonders beeindruckend ist der Perspektivenwechsel zwischen der Polin Zosia und der Jüdin Hania. Durch die Erzählung in der Ich-Form erhält der Roman eine eindrückliche Note.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der auf wahren Begebenheiten fußt, 5 Sterne.

5 stars
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