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Eddos goldenes Lächeln
Roman
von Stella Gaitano
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Erscheinungstermin 07.05.2026 | Archivierungsdatum 31.10.2026
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Zum Inhalt
Ein unvergesslicher Roman über das Leben und Überleben zweier Frauen im Sudan
Mit beeindruckender Intensität und unerhörter Kraft erzählt Stella Gaitano anhand zweier Frauen und ihrer Familien die Geschichte des afrikanischen Landes Sudan. Ein unvergessliches, ungekanntes Leseerlebnis.
In einem kleinen Dorf im südlichen Sudan wächst Lucy unter dem abfälligen Namen »Irinu« auf, den ihre Mutter Eddo ihr gab, um den Tod abzuschrecken. Als Eddo stirbt, heiratet Lucy Marco und flieht mit ihm vor dem Krieg in den Norden des Sudans, nach Khartum. Dort wohnen sie bei Freunden, doch die politischen Unruhen des Landes holen sie auch in der Stadt ein und bedrohen ihre neue Heimat.
Ein poetischer, intensiver Roman, der die enormen Unterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen den Geschlechtern und den Religionen in einem von Gewalt geprägten Land am Beispiel unvergesslicher Figuren erzählt.
Ein unvergesslicher Roman über das Leben und Überleben zweier Frauen im Sudan
Mit beeindruckender Intensität und unerhörter Kraft erzählt Stella Gaitano anhand zweier Frauen und ihrer Familien die...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462005462 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 288 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Manchmal erinnert mich ein Buch daran, warum ich überhaupt lese.
Nicht nur wegen der Geschichten.
Sondern wegen der Länder, Menschen und Perspektiven, die ich ohne Literatur vermutlich niemals kennenlernen würde.
„Eddos goldenes Lächeln“ von Stella Gaitano ist genau so ein Roman.
Was wusste ich vorher über den Sudan?
Ehrlich gesagt erschreckend wenig. Bürgerkrieg, Militär, politische Unruhen — mehr Schlagzeilen als echtes Wissen. Und vermutlich könnte ich das Land nicht einmal sicher auf einer Karte zeigen.
Was habe ich aus diesem Roman mitgenommen:
Die kulturellen und religiösen Gegensätzen zwischen Nord- und Südsudan:
vom arabisch geprägten Norden mit islamischen Einflüssen und vom christlich geprägten Süden, der stark von britischen Missionaren beeinflusst wurde.
Doch das eigentlich Faszinierende ist, wie all das im Alltag sichtbar wird.
In den wechselnden Perspektiven der Figuren erleben wir Vorurteile, Familienkonflikte, politische Spannungen und die Frage, wie tief Geschichte und Herkunft selbst die intimsten Beziehungen prägen können.
Besonders eindrücklich fand ich dabei die Verbindung zwischen Nord- und Südsudan innerhalb einer einzigen Familie — voller unausgesprochener Konflikte, Misstrauen und gesellschaftlicher Erwartungen.
Durch die ständig wechselnden Erzähler entsteht ein fast schon kaleidoskopischer Blick auf dieselben Ereignisse.
Und trotzdem ist dieser Roman nie nur politisch.
Er lebt vor allem durch seine Figuren.
Allen voran Lucy.
Diese schrullige, oft unterschätzte Frau ohne Schulbildung, die am Ende mehr Sensibilität und Weitblick besitzt als viele der Menschen um sie herum. Ich bin ihr komplett verfallen.