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Buchcover für Flut aus schwarzem Stahl

Flut aus schwarzem Stahl

Zeit des Zorns 1

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Erscheinungstermin 14.02.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Anthony Ryan ist zurück – und mit ihm eine neue Zeit des Zorns

Das Land Ascarlia ist ein sagenumwobenes Reich, das seit Jahrhunderten von den Schwesterköniginnen regiert wird. Niemand hat je gewagt, ihre Herrschaft in Frage zu stellen. Bis jetzt. Gerüchte berichten von Langschiffen mit tätowierten Kriegern, die unter den Bannern eines mörderischen Kultes segeln, der lange für ausgestorben gehalten wurde. Eine Flut aus schwarzem Stahl, die alles zu verschlingen droht ...

Thera Schwarzspeer, die bevorzugte Dienerin der Schwesternköniginnen, wird beauftragt, die Wahrheit hinter den Gerüchten aufzudecken. Während sie gen Norden segelt, begibt sich ihr verhasster Bruder Felnir auf seine eigene Reise. Er hofft, die Gunst der Königinnen auf Kosten seiner Schwester zu sichern. Beide Geschwister – gemeinsam mit einer brillanten jungen Schreiberin und einem Gefangenen mit einer erschreckenden, urtümlichen Macht – werden eine Rolle im heraufziehenden Sturm spielen. Zwischen dem Zwist der Geschwister und den unerbittlichen Machtkämpfen am Hof der Königinnen hat die Zeit des Zorns begonnen ... Flut aus schwarzem Stahl ist der packende Auftakt zu einer neuen epischen Fantasy-Blockbuster-Serie des internationalen Bestsellerautors Anthony Ryan, dessen Bücher sich weltweit millionenfach verkauft haben.

Anthony Ryan ist zurück – und mit ihm eine neue Zeit des Zorns

Das Land Ascarlia ist ein sagenumwobenes Reich, das seit Jahrhunderten von den...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608966411
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 640

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Ich war bin ein großer Fan "Der stählerne Bund"-Saga,
Dementsprechend erfreut war ich als ich erfahren habe, dass es nun mit die !´"Flut aus schwarzem Stahl" eine neue Saga beginnt, die nicht nur in der selben Welt spielt wie der stählende Bund sondern diese in gewisser Weise auch fortsetzt.
Die Geschichte rund um hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich kann es jetzt schon kaum erwarten den zweiten Band der Reihe zu lesen!
Ich kann es jedem Fan von Anthony Ryan und Fans gut durchdachter epischer Fantasy-Romane nur empfehlen!

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Der Autor hat es wieder mal geschafft: ich bin platt und lege andächtig ein Buch aus der Hand, das alle Elemente hatte, die ich mir wünsche von Fantasy/Abenteuer. (Wobei ich gestehen muss, dass der anfängliche Personenwechsel zwischen den Kapiteln mich etwas stutzig machte...)
Ein Überfall auf ein kleines, an die nordischen Kulturen angelegtes Dorf, ein Junge, der überlebt, weil aus ihm die "Funken" schlagen und er zur rasenden Bestie wird, eine Rächerin, die den Frevel an einem Hügelgrab mit der Klinge tilgt, ein Spion an Bord eines Segelbootes, ein Verdammter und sein dünnhäutiger Bruder... reich an Personen und mit einem überdachenden Mythengebäude freut man sich schon auf den nächtsten Band der Reihe.
Wir sind auf hoher See, wir erleben Intrige und Machtspiele, Geheimnisse und alte Wesenheiten- herrliche High Fantasy!

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Flut aus schwarzem Stahl hat mich von Beginn an überzeugt. Ascarlia ist ein raues, vom Meer und alten Mythen geprägtes Land, in dem Macht, Glaube und Gewalt unauflöslich miteinander verwoben sind. Die Bedrohung, die über dieser Welt liegt, wächst schleichend – nicht als plötzlicher Schock, sondern als stetiger Druck, der mit jeder Seite spürbarer wird.

Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, die sich deutlich unterscheiden und dennoch organisch ineinandergreifen. Besonders prägend ist das konfliktreiche Verhältnis der Geschwister Thera und Felnir: Pflichtbewusstsein trifft auf Groll, Anerkennung auf Ausgrenzung. Diese Spannung verleiht der Geschichte emotionale Tiefe. Elvine bringt eine ruhigere, reflektierende Stimme ein, während Ruhlin mit seiner rohen Kraft und inneren Zerrissenheit zu den eindringlichsten Figuren zählt.

Anthony Ryans Stil ist präzise und atmosphärisch. Er bleibt nüchtern, wo Härte notwendig ist, und eindringlich, wenn innere Konflikte im Vordergrund stehen. Die fantastischen Elemente werden zurückhaltend eingeführt und gewinnen gerade dadurch Gewicht und Bedeutung. Gewalt und Magie dienen nicht dem Effekt, sondern sind konsequenter Teil dieser Welt.

Am Ende fühlt sich dieser Roman wie ein bewusst gesetzter Auftakt an: nicht alles ist erklärt, vieles erst angedeutet – aber die Richtung ist klar. Flut aus schwarzem Stahl ist ein düsterer, kraftvoller Einstieg in eine neue epische Erzählung, getragen von starken Figuren und einer Welt, die lange nachwirkt. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Geschichte weiter entfalten wird.

Ein intensives, dunkles Fantasy-Erlebnis mit Charakteren, die im Gedächtnis bleiben, und einer Welt, die nach Meer, Blut und alten Liedern schmeckt. Ein Buch, das nicht loslässt – und das ich mit großer Vorfreude aus der Hand gelegt habe.

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Wir starten düster, brutal und doch keineswegs grobschlächtig erzählt. Nach den dramatischen ersten Seiten bin ich schon drin im Buch und spüre das raue Meer sowie das harte Leben am Anfangsort. Die mittelalterliche Welt ist gut historisch und politisch dargestellt, ohne Infodumping am Anfang. Einzig die verschiedenen Perspektiven, die am zu Beginn gewechselt werden, verzögern den Bezug zu einzelnen Charakteren ein wenig. Spannend fand ich es da schon total, aber als die Fäden der Perspektiven sich immer mehr verweben, war ich dann komplett gefangen. Wow, was für ein Buch! Die verschiedenen Fantasy-Elemente und Anspielungen auf die Paria-Reihe runden für mich den bisherigen Plot und das Setting ab. Ein tolles Highlight, sowie ein gelungener Auftakt für mich. Ich freue mich auf mehr!

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Neue Reihe

Ich mag die Bücher von Anthony Ryan sehr und war natürlich sehr gespannt auf die neue Reihe.
Endlich mal wieder ein gutes High Fantasy Buch, mit Anspruch, multiperspektivisch, düster, kriegerisch, abwechslungsreich. So wie ich es von Ryan erwartet habe.
Der dicke Schmöker hat mich gefesselt, auch wenn ich mich natürlich erst in die vier Perspektiven "einlesen" musste, aber das gehört für mich auch dazu. Denn so dauert es bis die Handlung so richtig durchstartet, aber vorher mussten auch meiner Meinung nach die Grundvoraussetzungen geschaffen werden.
Es hilft, wenn man "Der Paria" gelesen hat, denn so kennt man die Welt schon einigermaßen, in der das Buch spielt.
Die vier Protagonisten werden detailreich dargestellt und durch ihre unterschiedlichen Funktionen wird das Buch auch so abwechslungsreich und komplex.
Der Schreibstil gefällt mir wieder sehr und nun bin ich auch so richtig angekommen und freue mich schon auf die Fortsetzungen.

4 stars
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Ein vielversprechender Serienauftakt

Anthony Ryans Flut aus schwarzem Stahl – Zeit des Zorns entführt in das sagenumwobene Reich Ascarlia, das seit Jahrhunderten von den Schwesterköniginnen regiert wird. Das friedliche Gleichgewicht droht zu zerbrechen, als Berichte über Langschiffe mit tätowierten Kriegern auftauchen – Anhänger eines längst für ausgestorben gehaltenen, mörderischen Kults. Thera Schwarzspeer, Dienerin der Königinnen, wird ausgesandt, die Bedrohung zu erkunden, während ihr Bruder Felnir eigene, selbstsüchtige Pläne verfolgt. Gemeinsam mit einer jungen Schreiberin und einem mächtigen Gefangenen stehen sie im Zentrum eines heraufziehenden Sturms voller Machtspiele und Konflikte.

Ryan überzeugt besonders durch sein Worldbuilding: Ascarlia wirkt lebendig und detailliert, die politischen und sozialen Strukturen sind nachvollziehbar, und die Figuren besitzen klare Motivationen. Man ist sofort mitten in der Geschichte, ohne lange Einführung oder Erklärungen, was den Einstieg sehr flüssig macht. Erzählerisch gelingt es Ryan, mehrere Handlungsstränge parallel zu führen, wobei Spannung und Intrigen beständig aufgebaut werden.

Fazit: Flut aus schwarzem Stahl – Zeit des Zorns ein empfehlenswerter Auftakt für Fans von epischer Fantasy, die komplexe Machtstrukturen, Intrigen und detailreiches Worldbuilding schätzen. Ein Buch, das Lust auf die Fortsetzung macht.

Lieben Dank an den Klett-Cotta Verlag für die Bereitstellung des Lesexemplars über NetGalley.

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"Flut aus schwarzem Stahl" ist zwar der erste Band einer neuen Reihe, aber knüpft an die „Der stählerne Bund“ Trilogie an. Daher würde ich empfehlen, diese zuerst zu lesen, weil man sonst von nordischen Namen und historischen Ereignissen erschlagen wird. Ich hatte sie nicht gelesen und hatte deshalb in der ersten Hälfte wirklich stark zu kämpfen. Mir hat der Roman aber gegen Ende immer besser gefallen. Er ist sehr düster, mystisch und spannend. Es ist alles an Wikinger angelehnt. Die Charaktere sind dementsprechend auch alle etwas rauer. Aber es ist alles sehr stimmig. Die Welt (inklusive Religion) ist gut ausgearbeitet und mich konnte vor allem Anthony Ryans bildlicher Schreibstil überzeugen.

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Mit Flut aus schwarzem Stahl legt Anthony Ryan einen kraftvollen Auftakt zu einer neuen epischen Saga vor, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die Geschichte verbindet raue Seefahrer-Atmosphäre mit politischer Intrige, uralter Magie und vielschichtigen Figuren – eine Mischung, die sofort in ihren Bann zieht.

Ryan erschafft eine Welt, die gleichermaßen brutal wie faszinierend ist. Die Küstenreiche wirken lebendig und glaubwürdig, geprägt von Handel, Machtkämpfen und religiösem Eifer. Besonders beeindruckend ist, wie organisch die Hintergründe und Mythen in die Handlung einfließen, ohne jemals wie reine Exposition zu wirken. Alles fühlt sich durchdacht und atmosphärisch dicht an.

Die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich spürbar weiter. Ihre Motivationen sind nachvollziehbar, ihre Entscheidungen nicht immer moralisch eindeutig – genau das verleiht der Geschichte Tiefe. Actionreiche Szenen wechseln sich mit ruhigeren, charaktergetriebenen Momenten ab, sodass ein angenehmes Erzähltempo entsteht.

Sprachlich überzeugt der Roman durch klare, bildhafte Beschreibungen und eine souveräne Dramaturgie. Wer epische Fantasy mit rauem Ton, starken Figuren und einem Hauch maritimer Mystik schätzt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Ein großartiger Start in eine neue Reihe – absolut empfehlenswert für Fans anspruchsvoller High Fantasy.

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In Flut aus schwarzem Stahl – Zeit des Zorns 1 begleiten wir vor allem die Geschwister Thera und Felnir auf ihren gefährlichen Missionen für die Schwesternköniginnen, während der Fischer Ruhlin eher zufällig in die größeren Konflikte stolpert. Thera muss Anschläge verhindern, Felnir spioniert und infiltriert feindliche Festungen, und Ruhlin steht plötzlich zwischen Loyalitäten, die er gar nicht einschätzen kann.

Die Welt wirkt richtig lebendig: alte Legenden, politische Spannungen, verschiedene Kulturen – alles wird eher nebenbei vermittelt, man merkt aber, dass es da eine große Geschichte im Hintergrund gibt. Besonders spannend sind Nebenfiguren wie Elvine, die clever agiert, Colvyn, schwer einzuschätzen, oder Wohtin, der immer wieder für Überraschungen sorgt.

Der erste Band endet mit einigen offenen Handlungssträngen und Cliffhangern, man ist also sofort neugierig, wie es weitergeht.

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„Flut aus schwarzem Stahl“ ist ein gnadenlos düsterer Auftakt, in dem Anthony Ryan seine Leser in ein nordisch angehauchtes Kriegssetting wirft, das nach kaltem Eisen, Blut und Verrat riecht.[1][3][5][9] Ascarlia, seit Jahrhunderten von den geheimnisvollen Schwesternköniginnen regiert, wankt, als Gerüchte über Langschiffe mit tätowierten Kriegern die Küste erreichen – eine Invasionsflotte eines längst totgeglaubten Kultes, der sich wie eine schwarze Sturmfront über das Reich schiebt.
Im Zentrum stehen Thera Schwarzspeer, bevorzugte Dienerin und Waffen des Thrones, und ihr Bruder Felnir, der sich in der Hoffnung auf Ruhm in ein gefährliches Abenteuer stürzt, das ihn in die Nähe der sagenumwobenen Gruft der Altvar – einer Art Götterschatzkammer – führt.
Parallel dazu begleiten wir eine brillante Schreiberin und den Gefangenen Ruhlin, in dem eine urtümliche, kaum kontrollierbare Macht schlummert, die Schlachtfelder in Massengräber verwandeln kann und jede Entscheidung, sie zu benutzen, moralisch vergiftet.
Ryan erzählt aus mehreren Perspektiven und zieht die Schlinge langsam zu: viel Hofintrige, Eide, Verrat und finstere Theologie, bevor die „Flut aus schwarzem Stahl“ richtig über die Küsten bricht und sich die Schlachtfelder mit Blut und Asche füllen. Die Kämpfe sind detailliert, hart und körperlich spürbar, ohne in reine Splatterlust abzugleiten, während in ruhigeren Momenten Gespräche über Schuld, Glauben und Loyalität zeigen, wie sehr diese Figuren von ihren Entscheidungen gezeichnet sind.
Besonders packend ist, dass es hier keine strahlenden Helden gibt: Thera, Felnir, Ruhlin und Elvine bewegen sich alle in Grauzonen, getrieben von Pflicht, Gier, Angst oder verzweifelter Hoffnung, etwas Größeres als sich selbst zu retten.
Die Magie beginnt als Flüstern – Visionen, verborgene Begabungen, Ruhlins Verwandlung – und wächst sich bis zum Finale zu einer gewaltigen, unheilverkündenden Kraft aus, die verspricht, die kommenden Bände in eine noch größere Schlachtenepik und Götterfrage zu treiben.
„Flut aus schwarzem Stahl“ ist kein schneller Happen, sondern ein langsam entflammender, blutiger Serienauftakt, der Geduld fordert und sie mit einer wuchtigen Atmosphäre, vielschichtigen Figuren und einem Ende belohnt, das sich eindeutig wie der Beginn einer „Zeit des Zorns“ anfühlt – und nicht wie ein abgeschlossenes Abenteuer.

5 stars
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High Fantasy vom Feinsten

Endlich ein neuer Anthony Ryan. Ich liebe alle seine Bücher und auch Blut aus schwarzem Stahl hat mich nicht enttäuscht.

Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich unglaublich toll finde, da man so einen besseren Einblick in die Gefühlswelten aller Charaktere bekommt.
Es dauert seine Zeit, sich zurechtzufinden, aber nach so ca. 150 Seiten war ich dann voll drin.
Die Handlungen aller Charaktere sind super spannend und man möchte am Ende jedes Kapitels wissen, wie es weitergeht.

Wir befinden uns in einer düsteren Fantasywelt namens Ascarlia, die mich ein wenig an ein nordisches Wikinger-Setting erinnert.
Das Land wird von den Schwesterköniginnen regiert und ihre Herrschaft ist unangefochten. Bis Gerüchte auftauchen, dass eine Horde Krieger unterwegs sei, diese Herrschaft anzufechten.

Thera, eine Dienerin der Schwesterköniginnen, wird ausgeschickt, diesen Gerüchten auf den Grund zu gehen. Ihr Bruder Felnir begibt sich ebenfalls auf eine Reise, um die Gunst der Schwesterköniginnen zu gewinnen.
Dann gibt es da noch den Fischer Ruhlin, der sich plötzlich auf einem Sklavenschiff wiederfindet.

Also eine klare Empfehlung von mir.

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Anthony Ryan gehört zu den Fantasyautoren, die ich immer wieder gerne lese. Ich mag seine komplexen Welten in denen immer eine gewisse Härte und Düsternis mitschwingt.

Flut aus schwarzem Stahl ist in weiten Teilen eher ein historisch anmutender Roman. Ich musste mehr als einmal an die diversen Wikinger-Serien denken. Die Brutalität und die Lebensweisen sind ähnlich aufgebaut. Mir hat gefallen, dass hier Königinnen herrschen. Nicht immer nur das männliche Bild eines Herrschers bedient wird. Und auch die Hauptdarstellerin Thera ist eine Figur, die durch Stärke und große Gewitztheit hervorsticht. Dagegen ist der Bruder eher auf der dunklen Seite der Darsteller zu sehen und fast scheint es, als würde er zu einem ihrer größten Gegner werden.

Die vielschichtigen und zahlreichen Akteuere muss man erst entdecken und einordnen aber nach und nach wir man reingesogen und ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Freu mich auf die Fortsetzung.

4 stars
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Nordische epische Fantasy

Als typischen Fan des Autors würde ich mich nicht bezeichnen, aber ein paar seiner Bücher fand ich doch lesenswert, daher war ich neugierig, welche Geschichte Anthony Ryan nun mit „Flut aus schwarzem Stahl“ zu erzählen weiß.

Die Geschichte wird (mehr oder weniger) in drei Handlungssträngen erzählt: Der erste handelt von Ruhlin, der in einem Dorf an der Küste einer nordisch-wikingerhaft anmutenden Welt lebt. Ruhlin lebt bei seiner Großmutter Bredda, die ein strenges Regiment führt. Doch das ist schnell ein vergleichsweise kleines Problem, da Schiffe mit rotem Segel auftauchen, deren Besatzung das Dorf letztlich auslöscht. Ruhlin überlebt und wird zum „magisch begabten Zerstörer“, der auf Rache sinnt. Daneben gibt es Thera, eine Dienerin der Schwesterköniginnen, die das Reich regieren. Sie soll klären, was es mit Schiffen, die unter dem Segel eines alten Kultes segeln und das Reich zu unterjochen scheinen, auf sich hat. Der dritte Strang handelt von Felnir, der versucht, seine Schwester Thera von ihrer Position zu verdrängen.

Klar ist schon, wenn man das Buch in die Finger nimmt, welchem Genre es angehört: epische Fantasy, über 600 Seiten lang. Das ist nicht als Warnung gedacht, man sollte sich dessen jedoch bewusst sein – und auch, dass dieser Band erst der Auftakt zu einer Reihe ist. Entsprechend gibt es viel Text, der für Figureneinführung sowie Worldbuilding anfällt, was manchem als Länge erscheinen dürfte. Apropos Figuren: Da wäre einmal Ruhlin, ein zunächst etwas bequem wirkender junger Mann, der jedoch im Angesicht der Katastrophe zum Helden mutiert, was Ryan mit einer „Prise“ magischer Herkunft motiviert. So weit so glaubhaft für das Genre. Mit dem Geschwisterpaar Thera und Felnir schafft er überdies Raum für ein klassisches Motiv (Geschwisterkonflikt – mit etwas klischeehaft typischer Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, aber nicht durchgängig). Daneben geht es um für das Genre typische Motive: Erbe, Rache, Schuld … Durch das langsame Zusammenführen der drei aus den Perspektiven der Protagonisten erzählten Handlungsstränge (dabei unterschlage ich Elvines Perspektive bewusst) baut sich langsam immer mehr Spannung auf – und ja, langsam: Von epischer Fantasy ist man ja gewohnt, dass es eine Weile dauern kann, bis man so richtig drin ist, das gilt hier aber definitiv, weshalb diese Geschichte nichts für Menschen ist, die „nebenbei“ mal ins Genre einsteigen wollen, denn den Text muss man sich in gewisser Weise „erarbeiten“. Außerdem sollte man für „Flut aus schwarzem Stahl“ nicht zu zart besaitet sein: Da gibt es nicht mal ein bisschen Blut – es fließt in Strömen und es wird auch mal unappetitlich. Wenn man sich damit arrangieren kann, wird man mit einem komplexen Worldbuilding (zwar nicht kernerschütternd neu, aber gut, mit nordisch-mythischer (Bild-)Sprache) und einem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil (mit kleinen beinah komisch wirkenden lakonisch-lapidaren Nebenbemerkungen) belohnt. Sicher kein Buch für breite Massen, aber für Fans des Genres bzw. Autors ein guter Punkt, um in eine neue Welt einzutauchen.

4 stars
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Flut aus schwarzem Stahl ist der Beginn einer neuen Dark Fantasy Reihe. Ich muss gestehen das ich von Anthony Ryan noch nichts gelesen habe, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, musste ich sagen das das unbedingt nachgeholt werden muss.

Der Roman spielt in der fiktiven Welt Ascarlia und wir werden von vier verschiedenen Charakteren mit in ihre Welt genommenen. Im Wechsel wird so eine komplexe Geschichte erzählt. Obwohl immer wieder zwischen den Charakteren gewechselt wird hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen. Im Gegenteil. Durch die Perspektivenwechsel bin ich ganz tief in die Geschichte eingetaucht und habe die Welt kennengelernt.

Sicher muss man sich darüber klar sein, das das hier Dark Fantasy ist und es teilweise recht brutal zu geht. Es passt aber hier zur Story und gehört für mich auch dazu.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, war mitreißend und fesselnd. Die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und haben mir ein tolles Abenteuer beschert.
Für mich ein sehr gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

4 stars
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Dieses Buch wird aus der Sicht von vier Personen erzählt und spielt in einer besonderen alternativen Welt. Das macht diesen ersten Band einer neuen Reihe von Anthony Ryan relativ anspruchsvoll, weil der Autor nicht viel Zeit darauf verwendet, diese Welt zu erklären. So schreibt er von einem „Veilwalds des Skor Gelds“ oder einer „Vellihr der Gerechtigkeit“, deren Bedeutung der Leser aus dem Kontext erschließen muss, was aber nicht so ohne weiteres möglich ist.

Der Autor versteht es zwar, viel Abwechslung in seine Geschichte zu packen, die zudem einige Überraschungen und Besonderheiten auf Lager hat, aber bis zum Ende habe ich nicht so recht verstanden, wer eigentlich aus welcher Motivation heraus was tut. Der Haupthandlungsfaden erzählt davon, dass sonderbare Menschen mit sehr vielen Segelbooten mir roten Segeln an den Küsten verschiedener Inseln auftauchen, um die Ländereien zu erobern. Sie gehen dabei sehr ungestüm und brutal zu Werke. Die Erzählperspektive wechselt aber nie auf ihre Seite, weshalb unklar bleibt, weshalb sie das machen.

Es kommen zwar im Laufe der Geschichte einiges an Details zusammen, die aber noch kein rundes Gesamtbild abgeben. Dabei helfen auch die vier Handlungsfäden nicht weiter, die durch die vier Personen erzählt werden. Jeder der vier hat seine Motivation, aber gerade zum Ende dieses Bands wird es etwas unübersichtlich mit plötzlichen Wendungen, die ich schlussendlich als nichts anderes als Cliffhanger zu interpretieren weiß.

Fazit
Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Saga „Der stählerne Bund“ ebenfalls mit einem ersten Band startete, der mir nicht unbedingt zusagte, weshalb ich die Folgebände gemieden habe. Bei dieser Saga „Zeit des Zorns“ fand ich es nicht ganz so „schlimm“, weshalb ich mir vielleicht doch den zweiten Band vorknöpfe, denn die Geschichte hat Potential, die Anthony Ryan sicherlich nutzen wird. Wann dieser zweite Band erscheinen wird, steht bisher nicht fest.

4 stars
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