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Die Iden von Rom
Roman. Ein spannender Roman über die Verschwörung gegen Julius Caesar
von Michael Peinkofer
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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 29.03.2026
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Zum Inhalt
Was wäre, wenn ... Brutus es sich im letzten Moment anders überlegt hätte?
Rom, im Jahr 44 v. Chr.: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, Gaius Iulius Caesar hat auf ganzer Linie gesiegt und befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nicht wenige fürchten, dass er die Römische Republik beenden und sich zum König krönen könnte. Doch wie lässt sich ein Caesar aufhalten? Widerstand formiert sich, unter den Senatoren finden sich Verschwörer zusammen, um Caesar zu ermorden, unter ihnen Marcus Iunius Brutus. Doch an den Iden des März, als Caesar sterben soll, trifft Brutus eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch den Lauf der Geschichte, wie wir sie kennen ...
Ein spannender alternativ-historischer Roman um Gaius Iulius Caesar und einen unbeschrittenen Pfad der Weltgeschichte
Sorgsam recherchiert, fundiert und dennoch erfrischend anders. Dieser Roman macht Lust auf die Antike.
Was wäre, wenn ... Brutus es sich im letzten Moment anders überlegt hätte?
Rom, im Jahr 44 v. Chr.: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, Gaius Iulius Caesar hat auf ganzer Linie gesiegt und befindet sich auf...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757702021 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 496 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 1247686
Ein richtig packender, kluger Roman, den ich zusammen mit meinem Mann im Urlaub gelesen habe. Die alternative historische Idee ist spannend umgesetzt und verbindet Geschichte mit richtig viel erzählerischem Tempo. Wir waren beide total gefesselt und hatten großen Lesespaß.
Sarah W, Rezensent*in
"Die Iden von Rom" ist eine alternative Geschichte, die sich mit der Frage beschäftigt, was passiert wäre, wenn die Ereignisse an Iden des März anders verlaufen wären.
Mir hat der Roman gut gefallen und die Entwicklungen, die der Autor sich überlegt hat, erscheinen realistisch, jedoch war Schreibstil manchmal etwas träge.
Rezensent*in 658031
Was wäre wenn ? Ja was wäre wenn die Geschichte anders ausgegangen wäre, als wir sie kennen? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in seinem Roman Die Identität von Rom nach.
Er erzählt eine alternative Version der Ereignisse und trotzdem ist sein Buch perfekt recherchiert und stellt uns die historischen Personen beinahe ganz privat vor. Ob nun Julius Cesar oder Kleopatra. Brutos oder Markus Antonius. Sie alle stehen im Fokus dieses spannenden Romanes und wir erfahren so einih5von ihnen.
Der Roman ist einfach nur spannend und Michael Peinkofer ein grandioser Geschichten Erzähler der es versteht uns in den Bann des Geschehens zieht.
Mir hat es sehr gefallen wie real sowohl die römische Welt als auch die von Kleopatra dargestellt worden ist. Orte und Charaktere waren so bildlich dargestellt, dadurch ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und das Gefühl hatte direkt in der Antike gelandet zu sein.
Einfach großartig.
Siglinde H, Rezensent*in
Caesars Schicksal war wohl mit der erste politisch motivierte Mord der vielen im Gedächtnis geblieben ist, hin gemeuchelt durch seine Gegner und unter ihnen sein Günstling Brutus. Wie hätte sich die Historie wohl verändert, wenn dieses Attentat nicht erfolgreich gewesen wäre.? Diesen Gedankengang fand ich interessant und Caesar war mir aus der Schule ein Begriff . Also für mich zwei gute Gründe, das Buch zu lesen.
Zu Beginn hält sich der Autor an die verbriefte Geschichtsschreibung. Ich lerne die Verschwörer und ihre Beweggründe näher kennen. Flecken bekommt mein Bild von Caesar nicht durch seinen politischen Ehrgeiz, sondern durch sein Verhalten gegenüber den Frauen aus seinem engen Umfeld. Seine Ehefrau ersetzt er durch Kleopatra und eine ehemalige Geliebte bemitleidet er nur noch .
Für mich spannend war Brutus Persönlichkeit, da ich in ihm bisher nur den feigen Mörder gesehen habe. Am Ende des Buches hatte er meinen Respekt verdient. Für mich stellt er sich als tugendhafte Persönlichkeit dar, der das Wohl des Staates im Auge hat.
Der Wendepunkt im Buch ist das missglückte Attentat, das die bekannten Seilschaften durcheinander wirbelt. Caesar ist traumatisiert und sucht Zuflucht in Ägypten zusammen mit Kleopatra. Die Königin war mir nicht sympathisch, aber sie war definitiv klug, machthungrig und sehr manipulativ. Dafür hatte sie meine Anerkennung. Während Caesars Abwesenheit schmieden die entkommenen Verschwörer erneut Pläne, seine Herrschaft zu beenden. Dann kehrt Caesar nach Rom zurück , entschlossen seine Macht zu behalten. Was dann passiert, fand ich überaus fesselnd und realistisch. Hier konnte Caesar mich wieder für sich einnehmen. Seine Weitsicht und Menschenkenntnis waren beindruckend.
Das Ende des Buches hat mich zum lachen gebracht. Nicht, weil es so unglaubwürdig war, sondern es war perfekt und für mich genial. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Es hat mir einige historische Persönlichkeiten näher gebracht und mein Verständnis für die politische Situation geschärft. Zudem zeigt es, wie Kleinigkeiten die Welt verändern können.
Hans Werner H, Lehrende*r
Ein interessanter historischer Roman, der sich zwangsläufig im Spannungsfeld zwischen überlieferter Geschichte und dichterischer Freiheit bewegt. Aber das empfinde ich keinesfalls als störend.
Der Autor beschreibt einen recht brüchigen politischen Organismus, dessen innere Widersprüche sich in den Figuren spiegeln. Besonders interessant finde ich als Leser in diesem Zusammenhang die zahlreichen Parallelen zur aktuellen politischen Situation. Manchmal nur überraschend, oft aber auch erschreckend.
Der Roman bietet ein farbenprächtiges Bild der römischen Gesellschaft, das Macht nicht nur als militärische Kategorie, sondern als soziales und symbolisches Kapital begreift. Besonders überzeugend ist, wie er die Mechanismen von politischer Loyalität und Verrat entfaltet: Freundschaft erscheint stets prekär, Bündnisse sind temporär, Ideale werden dem Kalkül untergeordnet.
Sprachlich zeichnet sich das Werk durch eine klare, ungekünstelte Sprache aus.
Kritisch ließe sich allenfalls anmerken, dass die komplexe Figurenkonstellation gelegentlich eine gewisse Überfrachtung erzeugt. Nicht jede Figur wurde mir auf Anhieb deutlich. Doch trägt dies andererseits zur atmosphärischen Verdichtung bei: Rom erscheint als pulsierender, widersprüchlicher Organismus, dessen politische und privaten Lebensfelder untrennbar miteinander verflochten sind.
Insgesamt überzeugt der Roman als durchaus anspruchsvolle literarische Auseinandersetzung mit einer interessanten Zeit der Umbrüche, die bis heute nichts von ihrer Attraktivität bei dem/der geschichtlich interessierten Leser/Leserin verloren hat.
Ich gebe zu, dass mich das Cover von "Die Iden von Rom" zunächst nicht dazu verleitet hat, mir den Klappentext genauer anzusehen. Zu deutlich waren die Anspielungen auf die Iden des März, wo wohl der bekannteste Römer der Antike, Gaius Iulius Caesar, den Tod gefunden hat. Gott sei Dank habe ich dann aber den Text doch noch gelesen - und beim Stichwort "alternative Geschichte" war mein Interesse dann sofort geweckt.
Im Nachwort schreibt der Autor darüber, was ihn dazu bewogen hat, sich dieses Stoffs anzunehmen. Daraus habe ich geschlossen, dass ihn offensichtlich dasselbe bewegt hat, was auch ich mich immer wieder einmal frage: Was wäre, wenn ein bestimmtes Ereignis im Fluss der Geschichte anders passiert wäre? Welche Auswirkungen würde das haben, sowohl auf einzelne Menschen als auch auf die Gesellschaft? Genau diesen Fragen widmet sich "Die Iden von Rom" sehr ausführlich.
Der Autor vergisst dabei auch nicht, die Ereignisse zu schildern, die überhaupt erst zu dem Attentat geführt haben. Das bedeutet, dass zumindest das erste Drittel des Buchs "Inter Serpentes" (im Deutschen "zwischen Schlangen") recht deutlich zeigt, was für eine Schlangengrube das antike Rom zu Caesars Lebzeiten gewesen sein muss. Mit dem Ende dieses ersten Drittels wird dann auch deutlich, wie unscheinbar so ein Wendepunkt sein kann, der dazu führt, dass Caesar das Attentat überlebt …
Der weitere Verlauf der Geschichte hat mich dann doch einige Mal zur Wikipedia greifen lassen, um ein wenig vergleichen zu können, wie sich die echte Geschichte weiterentwickelt hat und was der Autor sich ausgedacht hat. Dabei wechselt er immer wieder die Perspektiven, erzählt abwechselnd aus Caesars, aber auch aus Kleopatras, Marc Antons oder Octavians Blickwinkel. Aber auch andere Personen wie die überlebenden Verschwörer, Cicero oder Caesars Frau Calpurnia bekommen Aufmerksamkeit. Auf diese Weise entwirft der Autor ein buntes Kaleidoskop verschiedener menschlicher Schicksale, die gleichsam von den Ereignissen berührt und geformt werden.
Dem Buch ist durchgehend anzumerken, wie viel Zeit der Autor in die Recherche gesteckt hat, selbst berühmte Sätze wie "Inter arma enim silent leges" oder "Primus inter Pares" kommen in deutscher Übersetzung im Text vor. Die Anspielungen auf die Geschichte, wie wir sie kennen, ist also auch im weiteren Verlauf der Geschichte durchaus immer wieder gegeben.
Ein wenig Kritik muss ich aber auch anbringen, die das Buch - zumindest in meinen Augen - den fünften Stern gekostet hat: Der Schreibstil des Autors konnte mich nicht immer überzeugen. Die auktoriale Schreibweise trägt in diesem Zusammenhang leider dazu bei, dass einem die handelnden Figuren nicht wirklich nahe kommen und man als Leser:in eher wie ein unsichtbarer Zuschauer den Ereignissen beiwohnt. Zeitweise waren mir persönlich die Schilderungen des römischen Alltagslebens und der Traditionen auch etwas zu detailliert, obwohl sie großteils flüssig in die Handlung eingebunden sind.
Mein Fazit
"Die Iden von Rom" ist meiner Meinung nach trotz einiger Schwächen ein gelungenes Gedankenspiel, wie sich die römische Politik weiterentwickeln hätte können, wenn Caesar das berühmte Attentat 44 v. Chr. an den Iden des März überlebt hätte. Wer so wie ich Freude an solchen Gedankenspielen hat, sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.
Tania D, Rezensent*in
Eine sehr interessante Geschichte, mit tiefgründiger Recherche, und den lateinischen Ausdrücke die er mit in das Buch integriert hat, machen es zu einem wahren Leseerlebnis.
Was wäre gewesen wenn? Dann hätte die Geschichte eine andere Wendung genommen, als die die wir ursprünglich kennen, und das will der Autor vermitteln, um zum Nachdenken anzuregen. Es ist ihm sehr gelungen einen an die Geschichte zu fesseln,
Zudem wird einem sein Umgang gegenüber Frauen, vor Augen geführt, wie er seine Frau durch Kleopatra ersetzt, und seine Ehemalige einfach nur noch bemitleidet. Sehr interessant ist ebenfalls, die politische Spannung Roms, und die Beziehungen zwischen den Verschwörern Brutus und Cassius, und den inneren Konflikten denen Caesar durch Macht ankämpft.
Ein sehr lesenswerte Buch, wenn man an der römischen Geschichte, historischen Fakten, und dem Gedankenspiel interessiert ist.
Rezensent*in 348518
Geschichte mal anders
Die Iden von Rom von Michael Peinkofer, erschienen im Lübbe Verlag am 02.03.2026.
Im Jahr 44 v. Chr. ist Rom der Mittelpunkt der Welt und sein Herrscher Gaius Iulius Caesar auf dem Höhepunkt seiner Macht. Kleopatra lebt mit seinem Sohn vor den Toren der Stadt, und das Volk wird durch Triumphzüge und Geld bei Laune gehalten. Vielen Senatoren ist sein Gehabe suspekt und sie beschließen ihn an den Iden des März zu ermorden. Als der Tag gekommen ist, entscheidet sich Marcus Iunius Brutus plötzlich dagegen und vereitelt den Anschlag. Was würde aus der Geschichte wie wir sie kennen?
Das Buch ist ein Roman, kein Sachbuch. Das vorneweg. Dennoch ist der Teil, der geschichtlich verbrieft ist sehr gut recherchiert, was meinen Respekt verdient.
Es ist spannend, wenn man das „was wäre, wenn?“ Spiel durchdenkt. Weniger spannend ist es, dass sich der Autor da eher sachlich und kriegstechnisch durchdenkt. Erst recht spät fing ich Feuer, in dem Augenblick, als auch die weibliche Seite entdeckt wurde. Wie wir wissen, spielten Frauen eher einen Nebenjob in der Geschichte und so ziehen sich Krieg und Macht, unsterblich in die Geschichte eingehen durch das Buch, nicht jedoch Gefühle und eigentlich nicht mal Liebe. Das, was Caesar empfindet, ist nur Begehren. Alles das, was eine echte Beziehung ausmacht, ist ihm fremd und unerwünscht, außer der Liebe seines Volkes an ihn.
So bleiben die Charaktere zum großen Teil blass und auf ihre Funktion in der Geschichte reduziert. Gefallen hat mir das Buch dennoch, es ist nur keine leichte Sommerlektüre, sondern ein geschichtlicher Brocken mit dem gewissen Etwas.
Petra S, Rezensent*in
Was wäre, wenn Brutus Caesar nicht ermordet hätte?
In der Geschichte gibt es zahlreiche Wendepunkte, die das Weltgeschehen nachhaltig beeinflussen. Ein solches großes Ereignis ist sicherlich auch das Attentat an Julius Caesar durch die Senatoren im März 44 v. Chr., die verhindern wollten, dass Caesar seine Alleinherrschaft weiter ausbaut und die Republik und damit auch den Einfluss der Senatoren dadurch schwächt.
Michael Peinkofer beschäftigt sich nun in seinem alternativ-historischen Roman mit der Frage, was passiert wäre, wenn dieser Anschlag auf Caesar nicht gelungen wäre. Im ersten Drittel des Romans, also vor dem Attentatsversuch, beschreibt er sehr ausführlich die römische Lebensweise, die politische Landschaft und die Protagonisten um Caesar. So lernt man zum Beispiel auch Kleopatra kennen, die mit dem gemeinsamen Sohn mit Caesar vor den Toren Roms lebt.
Interessant war für mich besonders die Figur des Brutus. Der Autor hat wirklich glaubwürdig die Zweifel dieses Mannes vor dem Attentat dargestellt, einerseits sein Wunsch die Republik zu erhalten und auf der anderen Seite seine Verpflichtung gegenüber seinem Vater.
Alles in allem hat mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt und ist für geschichtsinteressierte Leser, die sich auch mal gerne in Gedankenspiele verlieren, absolut zu empfehlen.
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