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Medusa in Paradise
Roman
von Laura Melina Berling
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Erscheinungstermin 03.03.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Nach einem Flugzeugabsturz finden sich 20 Frauen auf einer abgelegenen Insel wieder und fragen sich, ob sie im Paradies oder in der Hölle gelandet sind.
Sophie möchte Yoga machen und eine Menstruationshütte für alle bauen, Aurelia findet, das sei Cultural Appropriation, Bente will Lesbos ausrufen, Else ein Matriarchat errichten, hat aber kein Gegenüber, Noëlla möchte den Kommunismus ausprobieren, Nykki sucht ihr Drogentäschchen, Billie ist gar keine Frau, Evren ist wütend, Cara erscheint eine feministische Göttin, Nadja vermisst ihre Firma, Anne findet das alles nervig und Betty weiß nicht, wovon die anderen überhaupt sprechen, und will einfach nur nach Hause.
Die Welt steckt in einer Krise – die 20 Frauen nach dem Absturz auch. Wie viel Sinn machen ihre Grabenkämpfe und was braucht es, um gemeinsam etwas Neues zu schaffen? Und die vielleicht wichtigste Frage: Werden sie überleben?
1. Auflage mit Farbschnitt!
Nach einem Flugzeugabsturz finden sich 20 Frauen auf einer abgelegenen Insel wieder und fragen sich, ob sie...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783701183975 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
In Medusa in Paradise von Laura Melina Berling wird die Figur der Medusa aus der griechischen Mythologie in die Gegenwart geholt. Die Geschichte verbindet mythologische Motive mit einer modernen Perspektive auf Weiblichkeit, Wut und Selbstermächtigung. Zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, Projektionen und innerer Zerrissenheit entsteht ein Bild von Medusa, das nicht auf das Monster reduziert wird, sondern den Blick auf ihre Geschichte und ihre Verletzungen richtet.
Die Geschichte ist wütend und poetisch. Besonders finde ich, wie hier mit dem Mythos gespielt wird. Medusa ist nicht nur Symbol, sondern Spiegel. Für Zuschreibungen, für Angst vor weiblicher Macht, für das, was passiert, wenn Frauen sich nicht fügen.
Ich mochte sehr, dass das Buch nicht versucht, Medusa glattzubügeln. Ihre Wut darf da sein. Ihre Verletzlichkeit auch. Es geht nicht um eine einfache Umdeutung, sondern um das Aushalten von Ambivalenz. Die Sprache hat stellenweise etwas Eindringliches, fast schon Beschwörendes, ohne dabei schwer zu werden. Gleichzeitig steckt viel Gegenwart darin: Fragen nach Selbstbild, Kontrolle über den eigenen Körper und dem Preis von Sichtbarkeit.
Für mich ist das eine Geschichte darüber, wie schnell Frauen zu Monstern gemacht werden, wenn sie Grenzen setzen. Und darüber, wie kraftvoll es sein kann, diesen Blick umzudrehen.
★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Lehrende*r 1247686
Was für ein wilder, kluger und komplett anderer Roman. Zwischen Satire, Gesellschaftskritik und Überlebenskampf entsteht eine Geschichte, die überrascht, provoziert und richtig Spaß macht. Für mich ein absolutes Highlight, weil es sich so erfrischend anders anfühlt.
Frederike J, Lehrende*r
Nach einem Flugzeugabsturz befinden sich 20 FLINTA auf einer Insel und dienen als Bestandsaufnahme der aktuellen feministischen Landschaft. Das ist mitunter frustrierend, was realitätsnah abgebildet ist, und zeigt die Lücken, Widerstände und Reibungen auf. Die fehlenden Lösungsmöglichkeiten werden deutlich - und obwohl es stimmig ist, dass letztlich auch kein Lösungsansatz geboten wird, hätte ich mir gewünscht, dass Berling Möglichkeiten einer Annäherung zeigt (aber das ist halt auch der eigene Wunsch nach einem Happy End).
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