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Buchcover für Dogma der Wahrheit

Dogma der Wahrheit

Dystopischer Thriller

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Buch 1 von Das Honeypot-Protokoll

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Erscheinungstermin 17.12.2025 | Archivierungsdatum 15.06.2026


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Zum Inhalt

Wenn Wahrheit ein Dogma wird, ist Denken ein Verbrechen.

Es gab eine Zeit, da gehörten die Gedanken dir.

Jetzt lesen Wächter Absichten – wer falsch denkt, stirbt.

Brutal. Und unter Beifall.


Hagen erinnert sich an die alte Welt. Aber während andere sterben, sieht er weg – bis die Wahrheit ihm alles nimmt. Manche flüstern vom Root Chip, einem Schlüssel zur absoluten Kontrolle. Für ihn ist es nur ein Mythos. Doch die Schuld lässt ihm keine Ruhe – und treibt ihn in eine Hoffnung, die tödlich ist.

Als er sich auf die Suche macht, markiert ihn der Moebius-Konzern.

Die Jagd beginnt.

Seine Zeit läuft ab.


Wer den Root Chip findet, zerstört das System – oder sich selbst.


Was dich im Grid erwartet:

  • Ein Setting, das dich fordert – und belohnt: Reiches Worldbuilding, das sich Schicht für Schicht entfaltet. Kein Fast Food, sondern ein Buch, das nachwirkt.
  • Eine gnadenlose Near-Future-Dystopie: Konzernherrschaft, Überwachung, Gedankenpolizei.
  • Eine neonhelle Cyberpunk-Welt, überlagert von gefilterten Wahrheiten und manipulierten Emotionen.
  • Vielschichtige Charaktere: Protagonisten mit Tiefe, Widersprüchen und Hintergrundgeschichten, die sich nach und nach offenbaren.
  • Fragen, die bleiben: Wahrheit vs. Manipulation, Freiheit vs. Sicherheit, Identität im Zeitalter synthetischer Realität.
  • Das Grid: ein digital-sozialer Käfig voller Kontrolle und Illusion.
  • Serienauftakt: Band 1 der Honeypot-Protokoll-Reihe. In sich abgeschlossen – mit Pfaden, die weiterführen.


Ein dystopischer Sci-Fi-Thriller mit Cyberpunk-Atmosphäre für Leser, die Tiefgang schätzen und sich auf komplexe Welten einlassen wollen.


Bist du bereit, die Wahrheit zu hinterfragen?


Content Note: Dieses Buch enthält Gewalt, Manipulation, Verlust und Momente, in denen die Grenze zwischen Wahrheit und Konstruktion absichtlich verschwimmt.

Themen: Mord · Hinrichtungen · physische & psychische Gewalt · sexuelle Übergriffe · Folter · Missbrauch · Trauma · Suizidgedanken · Blut · Tod · Trauer · Verlust · Sklaverei · Menschenhandel · Unterdrückung · Drogenkonsum · Realitätsverlust · Illusionen · Lügen · menschliches Versagen · Anfälle

Wenn Wahrheit ein Dogma wird, ist Denken ein Verbrechen.

Es gab eine Zeit, da gehörten die Gedanken dir.

Jetzt lesen Wächter Absichten – wer falsch denkt, stirbt.

Brutal. Und unter Beifall.


Hagen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Taschenbuch
ISBN 9783912296013
PREIS 19,99 € (EUR)
SEITEN 557

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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5 stars

Dogma der Wahrheit ist genau die Art von Dystopie, die ich liebe: düster, konsequent und thematisch nah an unserer Realität. Überwachung, Macht und Manipulation werden spannend und nachvollziehbar verknüpft. Für mich ein sehr starker dystopischer Thriller, der zeigt, warum ich dieses Genre so gern lese.

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Das Cover alleine ist schon mal der Hammer und der Klappentext klang spannend somit musste ich dieses Buch lesen und ja ich habe es binnen ein paar Stunden gelesen und verschlungen

Ich muss sagen war eine gute spannende Geschichte aber mich hat es nicht so ganz abgeholt.

Die Protagonisten mit denen wurde ich nicht warm, keine Ahnung an was es lag. Aber die spannungsgeladene Atmosphäre war schon gut aufgebaut. Diese Wendung und der Plott waren richtig gut gemacht, vorallem ich konnte es nicht vorhersehen und genau das liebe ich

Für mich ist es trotzdem eine klare Leseempfehlung und deshalb gibt es auch 4 Sterne, den im großen und ganzen war es sehr unterhaltsam

Ganz klare Leseempfehlung

4 stars
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Persönlich ist dieses Gerne nicht so mein Fall, aber bei diesem Buch konnte man trotzdem gut folgen und es hat mir gefallen.

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5 stars

Berlin im Jahr 2122: Eine Stadt, die nur noch als Schatten ihrer selbst existiert. 150 Jahre nach der nuklearen Katastrophe, die das Zentrum verwüstet hat, steht über dem ehemaligen Brandenburger Tor ein schwarzer Sarkophag, der Strahlung abschirmt und gleichzeitig ein Symbol für alles ist, was diese Welt verloren hat. REVision-Brillen filtern die Realität, Emotionen werden durch Chips moduliert, und echte Nähe ist zu einem Relikt geworden.
In dieser Welt kursiert die Legende vom Root Chip, einem Artefakt, das absolute Kontrolle über alle Systeme verspricht. Manche halten ihn für einen Mythos, andere für den Schlüssel zur Freiheit. Doch was, wenn er nie existiert hat? Was, wenn alles nur ein Konstrukt ist – oder schlimmer noch, ein Gedanke, der sich verselbstständigt hat?
Mitten in diesem Geflecht aus Wahrheit, Lüge und Manipulation steht Hagen, der im Institut der Wahrheit arbeitet. Ein junger Mann, dessen Eltern die Erinnerung an das alte Berlin bewahren und für Freiheit kämpfen, während er selbst lange die Augen verschließt – bis die Wahrheit ihm alles nimmt. Seine Suche nach Antworten wird zur Jagd und zur Frage, ob die größte Bedrohung wirklich draußen lauert oder längst in seinem Kopf sitzt.

Charaktere:
Was dieses Buch besonders stark macht, ist die Fülle an Charakteren, die nicht nur als Begleitfiguren existieren, sondern jeweils ihre eigenen Kapitel, ihre eigenen Wunden und ihre eigenen Wahrheiten mitbringen. Neben Hagen treten die Suntinels Big, Dru und Ash auf – ein Trio, das gleichzeitig humorvoll, tragisch und moralisch ambivalent ist. Ihre Dynamik wirkt lebendig, ihre Entscheidungen nachvollziehbar, auch wenn sie nicht immer sympathisch sind.
Libby erhält eine besonders ausführliche Hintergrundgeschichte, die sich über viele Zeitebenen erstreckt. Ihre Vergangenheit wird in Fragmenten erzählt, die sich erst nach und nach zu einem Bild zusammensetzen. Elara, auf der Seite der Wächter, bildet einen spannenden Gegenpol. Ihre Perspektive zeigt, wie tief das System in die Köpfe eingreift und wie schwer es ist, sich davon zu lösen.

Sprachstil:
Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs zu kämpfen. Die Sätze sind kurz, die Dialoge zahlreich, die Szenen wechseln schnell. Ruhe entsteht selten, weil die Handlung ständig in Bewegung bleibt.
Der häufige Perspektivwechsel erinnert an Serien wie Haus des Geldes: Eine Szene endet im Cliffhanger, und erst aus der Sicht einer anderen Figur wird klar, wie es dazu kam. Das erzeugt Spannung, kann aber auch anstrengend sein, wenn man versucht, den Überblick zu behalten.
Gerade bei Libbys Kapiteln habe ich irgendwann den zeitlichen Faden verloren. Auch die Einführung von Begriffen ohne zeitnahe Erklärung hat mich gelegentlich aus dem Lesefluss gerissen.
Trotz dieser Stolpersteine gibt es viele sprachliche Feinheiten, die mir gefallen haben. Die Bedeutung und Tragweite des Namens Hagen oder die Wortspiele wie die „Sun“tinels. Und dann diese kleinen liebevollen Details wie der rote Panda. Auch bei der RawVision als Gegenstück der REVision …
Der Stil ist fordernd, aber er passt zur Welt. Er spiegelt die Fragmentierung wider, die das Grid erzeugt, und die Rastlosigkeit einer Gesellschaft, die ständig nach dem nächsten Reiz sucht.

Handlung:
Zu Beginn wirkt es, als würde sich alles um die große Frage drehen, was im schwarzen Sarkophag verborgen liegt. Die Strahlung, die Katastrophe, die Wahrheit, die das Institut bewacht. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto klarer wird, dass der Sarkophag nur ein Teil eines viel größeren Puzzles ist.
Die Geschichte führt tief in menschliche Abgründe: Machtmissbrauch, Kontrolle, Manipulation, Gewalt. In einer Welt, in der ein falscher Gedanke tödlich sein kann, verschwimmen die Grenzen zwischen Opfer und Täter. Die REVision-Brillen filtern nicht nur die Realität, sie formen sie. Likes und Upvotes entscheiden über Wert und Überleben. Menschenhandel, Drogen, virtuelle Anerkennung – alles wird zu einer Währung, die Menschen korrumpiert.
Die Frage, was real ist, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Was ist Wahrheit, wenn sie von Konzernen definiert wird? Was ist Identität, wenn Erinnerungen manipulierbar sind? Und was bleibt von einem Menschen übrig, wenn selbst Gefühle programmierbar sind?
Am Ende steht weniger die Auflösung im Vordergrund als die Erkenntnis, wie fragil Freiheit ist und wie leicht sie sich in Kontrolle verwandelt, wenn niemand mehr hinsieht. Gebt dem Volk Brot und Spiele!

Fazit:
Insgesamt ist es ein starkes, atmosphärisches Buch. Die Welt ist komplex, die Figuren vielschichtig, die Themen relevant und vor allem im Kopf sehr unbequem.

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Dogma der Wahrheit macht es einem nicht leicht. Dieses Buch nimmt seine Leser:innen nicht an die Hand, sondern stößt sie kopfüber in eine kalte, brutal durchorganisierte Zukunft. Wer Lesekomfort sucht, ist hier falsch. Wer sich jedoch fordern lassen will, bekommt eine Dystopie, die unangenehm nah an unsere Gegenwart heranrückt.

In Behemoffs Welt gehört der eigene Gedanke nicht mehr einem selbst. Wahrheit ist kein Diskurs, sondern ein Dogma. Wächter lesen Absichten, bestrafen Abweichungen sofort, öffentlich, tödlich, bejubelt. Realität wird fast nur noch durch virtuelle Brillen erlebt, Emotionen manipuliert, Gewalt gestreamt. Kinder entstehen künstlich, der Alltag spielt sich im „Grid“ ab: einem digitalen Käfig, der totale Kontrolle als Sicherheit verkauft.

Hagen erinnert sich noch an eine andere Zeit. Lange hat er funktioniert, weggesehen, überlebt. Doch Schuld und Verlust lassen ihn nicht los. Gerüchte über den Root Chip, angeblich Schlüssel zur totalen Kontrolle oder zur Zerstörung des Systems, werden für ihn zur letzten Hoffnung. Mit seiner Suche gerät er ins Visier des Moebius-Konzerns. Die Jagd beginnt. Und klar ist: Wer zu viel weiß, lebt nicht lange.

Die größte Stärke des Romans ist wohl sein Worldbuilding. Diese Welt ist düster, konsequent gedacht und erschreckend plausibel. Konzernherrschaft, totale Überwachung, Gewalt als Entertainment, nichts davon ist neu, aber hier gnadenlos umgesetzt. Hoffnungsschimmer sind rar. Diese Atmosphäre trägt das Buch über weite Strecken. Auch die Handlung funktioniert: Die Jagd nach dem Root Chip sorgt für Tempo und Spannung. Wissen ist hier eine Waffe, gegen andere, aber auch gegen einen selbst.

Mein größter Kritikpunkt ist die enorme Komplexität. Viele Begriffe und Konzepte werden eingeführt, ohne erklärt zu werden. Nach Lesepausen fiel mir der Wiedereinstieg schwer, ein Glossar hätte dem Buch sehr gutgetan. Das hat meinen Lesefluss spürbar gebremst.

Hinzu kommt die Figurentiefe: Viele Figuren bleiben blass und austauschbar. Eine starke Ausnahme ist Libby. Ihr Handlungsstrang hat mich emotional erreicht, hier entstand echte Bindung. Umso deutlicher wird, welches Potenzial bei den übrigen Figuren liegen geblieben ist.

Dogma der Wahrheit ist eine wahrlich ambitionierte, düstere Dystopie mit starkem Worldbuilding und spannender Handlung, die sich durch Überkomplexität und schwache Figuren jedoch immer wieder selbst im Weg steht.

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Dogma der Wahrheit von E. X. Behemoff

In Dogma der Wahrheit entwirft E. X. Behemoff eine Gesellschaft, in der Wahrheit nicht als individuelle Erkenntnis existiert, sondern als festgeschriebener Glaubenssatz. Abweichungen werden sanktioniert, Zweifel gelten als Gefahr, und das Hinterfragen etablierter Überzeugungen ist unerwünscht. Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn Wahrheit nicht mehr verhandelbar ist und wer davon profitiert.

Das Buch ist bewusst unbequem. Es erzählt weniger eine klassische Handlung, sondern entfaltet ein gesellschaftliches Gedankenspiel, das einen immer wieder zwingt, die eigenen Überzeugungen zu überprüfen. Mich hat besonders beschäftigt, wie hier gezeigt wird, dass Wahrheit nichts Neutrales ist, sondern etwas, das gemacht, gelenkt und instrumentalisiert werden kann. Wahrheit erscheint nicht als etwas Festes, sondern als Machtinstrument.

Gerade diese Radikalität ist eine große Stärke des Buches. Gleichzeitig ist es keine leichte Lektüre. Es stellt mehr Fragen, als es beantwortet, und genau darin liegt seine Kraft. Ein kluges, forderndes Buch für alle, die Lust haben, sich mit Macht, Wahrheit und gesellschaftlichen Gewissheiten auseinanderzusetzen ohne einfache Antworten serviert zu bekommen.

★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

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„Dogma der Wahrheit“ hat mich aufgrund des Klappentextes sofort angesprochen. Die Umsetzung hat mir ganz gut gefallen. Die Welt ist unheimlich interessant und ich hätte gerne an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Tiefe gehabt. Manchmal fand ich die Handlungen auch etwas verworren, stieg aber irgendwie doch immer wieder durch. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich fand die Geschichte sehr fesselnd. Vielleicht ist das Buch ja auch etwas für dich.

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E X Behemoff hat mit "Dogma der Wahrheit " ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Eine Welt von Geschlüpft, in der Geborene als Freaks gelten. Gesteuert werden die Menschen mittels Chips, die Gefühle und Gedanken kontrollieren mittels Belohnungen und Bestrahlungen. Die Grausamkeiten sind unvorstellbar und werden von den Zusehern goutiert.
Das Cover passt genau, die Geschichte hervorragend, die Figuren haben eine ausgearbeitee Geschichte, es ist spannendbiszumSchluss.
Aber dieSpracheistoftzueinfach, unwichtie Szenenwerden wiederholt, darumein PunktAbzug.

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