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Tainted Love
Kriminalroman. Auftakt einer neuen Reihe für Fans von Liz Moore und Martin Walker
von Vincent Tal
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Erscheinungstermin 30.03.2026 | Archivierungsdatum 26.04.2026
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Zum Inhalt
Sommer 1986 im nordhessischen Zonenrandgebiet. Die Luft flirrt vor Hitze, der Wald stirbt leise. Die Region ist ein verwunschenes Idyll, in dem Dörfer Märchennamen tragen und die Grenze zur DDR das Ende der Welt markiert. Hier leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin. Sie sind Suchende, die sich in einer schrecklichen Nacht, in der ein kleines Mädchen verschwand, kennen- und lieben lernten.
Jetzt bringt die Sonne, die seit Wochen auf die Wälder niederbrennt, in einem See einen luxuriösen Wagen ans Licht. Wer hat ihn versenkt? Was ist mit dem Fahrer geschehen? Martin und Christine suchen Antworten - und stoßen auf dunkle Zeichen von Liebe und Mord.
Sommer 1986 im nordhessischen Zonenrandgebiet. Die Luft flirrt vor Hitze, der Wald stirbt leise. Die Region ist ein verwunschenes Idyll, in dem Dörfer Märchennamen tragen und die Grenze zur DDR das...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783691310108 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 224 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 448955
Tainted Love
1986 war das Leben noch nicht geprägt von Smartphones oder ständiger Erreichbarkeit. Damals gabs Musikkassetten, die auch gerne mal Bandsalat ergaben und wenn man jemanden von unterwegs anrufen wollte, musste man ins Telefonhäuschen.
Der Bibliothekar Martin Ritter und seine Freundin Christine Lehmann, eine neugierige und mutige Journalistin, haben sich in einer Nacht kennengelernt, in der ein kleines Mädchen spurlos verschwand. In diesem heißen Sommer im nordhessischen Zonenrandgebiet taucht plötzlich in einem See ein luxuriösen Mercedes auf, der dort offensichtlich vor Jahren versenkt wurde. Doch es gibt keine Leiche.Martin und Christine machen sich auf Spurensuche, jeder auf seine Art. Und stoßen auf eine alte Geschichte…
Mir hat vor allem die Atmosphäre der Story gut gefallen, da sehr viele Erinnerungen geweckt werden an alte Hits, Filme, die damals aufkamen und viele alltägliche Details, die es so heute gar nicht mehr gibt. Die Kriminalgeschichte selbst hat mich allerdings nicht so hundertprozentig überzeugt, da doch der Zufall eine große Rolle spielt.
"Tainted Love" von Vincent Tal ist ein Krimi der leisen Töne, der mir sehr gut gefallen hat!
Martin Ritter, Bibliothekar aus Leidenschaft und Hobbyfotograf mit Blick für kleine Details, lernt in einer traurigen Nacht im Zonenrandgebiet die Journalistin Christina Lehmann kennen. Traurig deshalb, weil ein kleines Mädchen spurlos von einem Spielplatz verschwunden ist. Christina war mit ihr dort und hat kurz telefoniert. Sie macht sich immer noch bittere Vorwürfe. Und dann taucht in der Werre bei Niedrigwasser ein Luxuswagen auf, dessen Herkunft ungeklärt ist. Der Krimi spielt 1986 in Witzenhausen im Zonenrandgebiet, am Rand des Todesstreifens zur ehemaligen DDR.
Vincent Tal hat in seinen Krimi "Tainted Love" auch ein wenig von sich selbst eingearbeitet, ist er doch in der Gegend aufgewachsen und fotografiert selbst viel und gerne. Er hat mir mit seinem Werk nicht nur den Hit "Tainted Love" von Soft Cell wieder ins Ohr gespült. Seine leisen Töne und Schilderungen der Landschaft und der besonderen Gegebenheiten im Zonenrandgebiet haben mich fasziniert. Ich habe diese Gegend um Witzenhausen, in der sich alles um Märchen dreht, vor Jahren einmal kennengelernt und konnte so Martin und Christina bei ihren Ermittlungen begleiten.
Der Schreibstil von Vincent Tal gefällt mir ausgesprochen gut, auch zwischen den Zeilen lässt sich einiges entdecken. Die Protagonist*innen waren mir überwiegend sympathisch, allen voran natürlich Christina und Martin. Der Krimi fängt ruhig an, wird aber von Seite zu Seite immer spannender. Dazwischen finden sich aber auch immer interessante Fragestellungen, wie z.B. haben die Labore, die Fotos entwickeln eigentlich Schweigepflicht, wo sie doch anhand von Fotos so viel über die Fotografierenden erfahren? 1986 hat sich wohl darüber niemand Gedanken gemacht...
Ich hoffe, dass ich bald wieder etwas von Vincent Tal zu lesen bekomme! Ich empfehle diesen Krimi gerne weiter an Lesende, die die leisen Töne mögen, ohne dabei auf Spannung verzichten zu müssen. 5 Sterne und einen Platz meiner Liste der persönlichen Highlights!
Jacqueline M, Buchhändler*in
Vincent Tal nimmt uns in seinem Krimi mit nach Nordhessen in den heißen Sommer des Jahres 1986. Der Bibliothekar Martin Ritter und die Journalistin Christine Lehmann werden ungeplant in die Ermittlung im Fall eines im nahen See versunkenen Autos hineingezogen. Der alte Mercedes scheint schon einige Jahre auf dem Boden des Sees zu ruhen. Seltsam ist, dass es weder eine Leiche noch einen Hinweis auf einen Besitzer oder eine Besitzerin des Autos gibt.
Atmosphärisch fängt der Autor ganz großartig die Stimmung und das Lebensgefühl der 80er Jahre ein. Im Zuge der Aufklärung um einen ungeklärten Mord aus Leidenschaft und unerwiderter Liebe taucht eine zweite Leiche auf ... Schlüssiges Ende, tolle Figuren - ein rundum gut erzählter Krimi ohne allzu große Gewalt oder Psychothrill. Freue mich auf die Fortsetzung.
Sarah S, Rezensent*in
Win Ding, weshalb ich Krimis seltener lese, ist meine Mustererkennung.
Leichenfund, Ermittlungen, Plottwist 1, Plottwist 2, Auflösung, Epilog — mit dieser Verkürzung tu ich vermutlich sehr vielen Autor*innen Unrecht. Trotzdem kommt es in meinem Kopf manchmal so an.
Bricht „Tainted Love“ mit diesem Schema? Ich finde: Ja.
Das fängt schon damit an, dass es keine klassische Leiche gibt. Ja, vor einigen Jahren ist hier ein kleines Kind verschwunden — aber mehr, als dass sich unsere beiden Hauptfiguren in dieser Nacht kennengelernt haben, weiß man davon leider nicht. Und es wird im Sommer, in dem das Buch spielt, ein Auto gefunden. Wo die Person ist, die das Auto gefahren hat? Unklar.
Soweit zum dramaturgischen Setting. Wie liest es sich?
Keines der Kapitel konnte ich vorhersehen. Ich wurde vom Autor stets in eine andere Situation verpflanzt, was zum einen eine unfassbare Sogwirkung entwickelte. Zum anderen sorgte das auch dafür, dass ich mich auf den ersten Seiten eines Kapitels immer neu zurechtfinden musste. Was übrigens nicht negativ gemeint ist. Vielmehr hat es mir sehr großen Spaß gemacht, immer wieder in der Erzählweise auf eine andere Fährte geschickt zu werden.
Vincent Tal macht sehr schnell und geschickt immer neue Stränge in seinem Buch auf, die das ganze hochspannend machen. Je weiter das Buch vorankam, desto mehr habe ich mich gefragt, wie er das am Ende alles zusammenhalten will. Auch das macht es so interessant zu lesen.
Klirrende Hitze, ein scheinbar verschlafener Ort, dem nichts Böses etwas anhaben könnte, und ein wunderbarer 80er-Jahre-Flair machen Vincent Tals Krimiauftakt „Tainted Love“ aus.
Das Rauchverbot in Gaststätten ist noch keine 20 Jahre in Kraft. Ich kann mich also sehr wohl daran erinnern, wie es war, in Lokalen genüsslich eine Zigarette zu rauchen, was die Figuren in Tals neuem Krimi auch zu jeder passenden Gelegenheit tun. Und trotzdem kam es mir vor, als würde man in eine völlig andere Welt eintauchen.
Als zwei Teenager in einem See einen alten, seltenen Oldtimer entdecken, der einst hier versenkt wurde, glaubt zunächst niemand auch nur im Entferntesten an ein Verbrechen. Doch irgendetwas an dem Auftauchen des Wagens lässt die Journalistin Christine und ihren Lebensgefährten Martin zweifeln. Auch wenn sie nicht genau wissen, was. Je näher Christine bei ihren Recherchen des Rätsels Lösung auf die Spur kommt, um so mehr gerät sie selbst in Lebensgefahr.
Tal schafft eine wunderbar andere Welt, die gar nicht in all zu weiter Vergangenheit liegt und trotzdem mitunter unwirklich scheint. Mir persönlich war es eine wahre Freude, ihm durch die Seiten zu folgen. Nur ganz langsam baut sich in diesem, für viele vielleicht untypischen Kriminalroman, die Spannung auf. Trotzdem ist „Tainted Love“ zu keiner Zeit auch nur im Ansatz langweilig. Lange ist nicht klar, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln soll. Und trotzdem, oder gerade deswegen, schafft es Tal, seine Leserschaft bei der Stange zu halten.
Dabei verwendet er von Zeit zu Zeit eine sehr bildhafte Sprache, die vielleicht nicht jedem gefallen mag, für mich aber absolut auf den Punkt gebracht war. Seine Figuren zeichnet er allesamt realistisch und glaubwürdig. Er spielt in der Gestaltung der einzelnen Charaktere mit Gegensätzen, die in ihrem Zusammenspiel einfach wunderbar harmonieren.
Leider kommt der Plot-Twist am Ende etwas schnell daher, so schlüssig er auch ist. Aber hier hätte man sich vielleicht auch einfach ruhig noch ein paar Seiten mehr nehmen können, um die Szenerie aufzulösen. Trotzdem: Tal hat eine wunderbare Art zu erzählen und strickt eine schlüssige Story, die von der ersten bis zur letzten Seite wohl durchdacht ist. Mich hat „Tainted Love“ absolut überzeugt!
Wäre dieser Krimi ein Stand-Alone, hätte es einige wenige Szenen, z.B. den unbekannten Beobachter am Waldrand oder die Story um Martins Vater, für mich nicht gebraucht. In dem Wissen, dass es sich um einen Krimiauftakt handelt, hoffe ich aber einfach darauf, dass diese wirklich klein gebliebenen, rätselhaften Handlungsstränge, die so viel Potenzial bieten, in den folgenden Bänden aufgegriffen und fortgeführt werden.
Fazit: „Tainted Love“ ist ein leiser, unaufgeregter Krimi. Aber genau das hat mir an diesem Buch so besonders gut gefallen. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, welche Kriminalfälle in Zukunft auf Martin und Christine warten. Wer es auch mal ruhiger mag, sollte diesen Krimiauftakt nicht verpassen! Von mir gibt es trotz kleiner Schwachstellen eine Leseempfehlung!
"Alles, was mal war, ist mit dem, was jetzt ist, verwoben."
Als ich den Klappentext las, sprach mich die Thematik an. Doch dann startete der Roman bleiern, düster, geheimnisvoll, beklemmend und ich dachte: Das wird nix. Dich weit gefehlt, ziemlich schnell nahm mich das Geschehen gefangen und ich wollte ergründen was damals 1986 und davor passierte.
Martin, Leiter der Stadtbibliothek eines kleinen Städtchens, ist im Grenzgebiet zwischen der DDR und Hessen mit dem Auto unterwegs. Es ist 1986, heiß, und die Welt ist ein gefährlicher Ort. Christine, Lokalredakteurin bei der Regionalzeitung ist neugierig, kritisch und bemüht neutral, wird seit vier Jahren von einem dunklen Geschehnis geplagt. Damals lernten sich die beiden kennen und wurden ein Paar. Wir begleiten beide durch ein paar heiße Sommertage auf der Suche nach Antworten auf alles, was um sie herum passiert und passiert ist.
Vincent Tal ist es gelungen, die Atmosphäre der 89ger Jahre spürbar zu schildern, ob verhedderte Kassetten, Musik, Videorecorder, Teanager auf Fahrrädern Auto's.Alles passte. Die Trägheit der heißen Sommertage scheint man zu erleben. Dazwischen versteckt humorvolle Beobachtungen, mit Augenzwinkern erzählt.
Die im Anfang aufgebaute düstere, gefährliche Spannung bleibt unterschwellig stets erhalten, während der Autor im guten Erzähltempo den Krimi voranbringt. Das ist ihm meisterhaft, mit echter Erzählkunst, gelungen.
Ich habe nicht damit gerechnet, dass dieses Buch mich so in seinen Bann ziehen wird. Dies ist ein Krimi, der ohne blutrünstige Szenen und Schlägereien auskommt und dafür mit permanenter, unterschwelliger Spannung erzählt wird und das Lebensgefühl eines Jahrzehntes aufkommen lässt. Super gemacht!
Ich danke NetGalley und dem Pfaueninsel Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Unbezahlte Werbung.
Dieser Roman zieht einen sofort in die flirrende, leicht unwirkliche Atmosphäre des Sommers 1986. Eine Zeit, in der Hitze, politische Grenze und persönliches Schweigen ineinander übergehen. Das nordhessische Zonenrandgebiet wirkt wie ein Ort, der gleichzeitig am Rand der Welt und mitten in einer unsichtbaren Spannung liegt. Genau diese Mischung aus Idyll und Bedrohung macht den Roman so fesselnd. Martin und Christine sind keine klassischen Ermittlerfiguren, sondern zwei Menschen, die selbst Suchende geblieben sind, gezeichnet von jener Nacht, in der ein Mädchen verschwand und sich ihre Wege kreuzten. Ihre Beziehung trägt Spuren von Nähe und Verletzlichkeit, von einer Liebe, die aus Dunkelheit entstanden ist und deshalb besonders empfindlich wirkt. Dass sie nun erneut in einen Fall hineingezogen werden, der Liebe, Schuld und Gewalt miteinander verwebt, verleiht der Geschichte eine fast schicksalhafte Note. Der Fund des versunkenen Wagens ist mehr als ein kriminalistischer Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig Vincent Tal die Beziehung zwischen Martin und Christine zeichnet. Sie sind verletzlich, widersprüchlich, aber zutiefst menschlich. Ihre Suche nach Antworten ist immer auch eine Suche nach sich selbst. Zum Lesen ein atmosphärisch dichter, leise unheilvoller Roman, der lange nachhallt. Ein Krimi, der mehr erzählt als ein Verbrechen, nämlich von den Schatten, die Liebe und Vergangenheit werfen.
Buchhändler*in 516281
Dieser Roman spielt im Zonenrandgebiet in den 80er Jahren.
In der hessischen Kleinstadt leben die Protagonisten Christine, Lokalreporterin, und Martin, Bibliothekar.
Als Kenner dieser Zeit fühlt man sich zurück versetzt in eine Welt von Gegenständen und Gerüchen.
Es herrscht große Hitze, ein Luxuswagen wird aus einem See geborgen, was passierte hier?
Unaufgeregt wird dieser Frage nachgegangen.
Account-Daten G, Rezensent*in
Sehr mitreißend und spannend geschrieben. Das einzige was mir zugesetzt hat war das mit den Katzen und dem Fluss😢 daher einen halben Stern Abzug. Als Katzenmama geht mir das sehr nahe. Ansonsten ein echt tolles Buch
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Sommer 1986 im nordhessischen Zonenrandgebiet. Die Luft flirrt vor Hitze, der Wald stirbt leise. Die Region ist ein verwunschenes Idyll, in dem Dörfer Märchennamen tragen und die Grenze zur DDR das Ende der Welt markiert. Hier leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin. Sie sind Suchende, die sich in einer schrecklichen Nacht, in der ein kleines Mädchen verschwand, kennen- und lieben lernten.
Jetzt bringt die Sonne, die seit Wochen auf die Wälder niederbrennt, in einem See einen luxuriösen Wagen ans Licht. Wer hat ihn versenkt? Was ist mit dem Fahrer geschehen? Martin und Christine suchen Antworten - und stoßen auf dunkle Zeichen von Liebe und Mord.
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