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Buchcover für Die Rätsel meines Großvaters

Die Rätsel meines Großvaters

Roman

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Erscheinungstermin 12.03.2026 | Archivierungsdatum 31.07.2026


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Zum Inhalt

Der große Bestseller aus Japan über die heilende Kraft von Literatur 

Der große japanische Bestseller über die junge Lehrerin Kaede und ihren demenzkranken Großvater geht in die zweite Runde. Zusammen lösen sie wieder allerlei große und kleine Rätsel mithilfe von Kriminalliteratur und werden am Ende selbst verstrickt in einen Fall. 

In einer Reihe neuer spannender Fälle versuchen Kaede und ihr Großvater, mit fantasievollen Geschichten den Geheimnissen der Menschen auf die Spur zu kommen. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie.

Doch auch im privaten Umfeld der beiden häufen sich unbegreifliche Ereignisse, und ein alter Widersacher taucht wieder auf. Kann das ungleiche Detektiv-Duo die Rätsel lösen, die die Welt ihnen stellt, und sich selbst in Sicherheit bringen? 

Der große Bestseller aus Japan über die heilende Kraft von Literatur 

Der große japanische Bestseller über die junge Lehrerin Kaede und ihren demenzkranken Großvater geht in die zweite Runde. Zusammen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462014563
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 352

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

Ich wusste gar nicht, dass es einen zweiten Teil des Buches gibt, weshalb ich mich sehr gefreut habe, als ich es hier gesehen habe und dann auch noch bestätigt wurde.
Die Atmosphäre mochte ich sehr gerne, da der japanische Erzählstil ruhig, schon fast meditativ ist, und eine ganz besondere Stimmung schafft.
Außerdem sind die kleinen Krimi-Elemente clever konstruiert und haben zum Mitraten eingeladen.

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5 stars

Ein Meisterdetektiv zwischen komplizierten Fällen, schwerer Krankheit und einer liebevollen Enkelin.
Hier schwingt einfach wahnsinnig viel Emotion mit und nicht nur die Kriminalfälle zeigen die Leser in ihren Bann.
Zwischen Eigenständigkeit und Identitästfindung erleben wir eine detaillierte Aufklärung von Fällen und schwelgen zwischen Spannung und liebevollen Setting.
Sehr schön umgesetzt.

5 stars
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Kreative Aufklärungen und lehrreich in Sachen DLB
Neben der detaillierten, nachvollziehbaren Auflösung von 4 komplizierten Kriminalfällen geht es zwischen den Hauptcharakteren um die Lewy-Body-Demenz (DLB) des Großvaters mit seinen Symptomen und Merkmalen. Die Verkettung des kranken Meisterdetektivs und seiner Kenntnis an gestriger, westlicher Kriminalliteratur mit seiner überzeugenden Deduktionsfähigkeit bei ihm im häuslichen Rahmen vorgestellten, aktuellen Kriminalfällen ist originell, die Auflösungen sind kreativ und nachvollziehbar. Der Schreibstil betont gekonnt die innige Vertrautheit zwischen dem Großvater und seiner Enkelin Kaede, beide belesene Liebhaber von europäischer Kriminalliteratur und deren Verfilmungen. Man denke nur an die Thriller von Hitchcock, denen hier doch auch gehuldigt wird. Manche Charaktere wirken im Sozialverhalten bisweilen etwas sehr extrem. Ein Besuch am Shintu-Schrein, ein Hausaltar mit Totenregister im Haus und das christliche Weihnachtsfest feiern - verschiedene religiöse Symbole sind hier verarbeitet und verursachen Grübeleien.
Insgesamt eine angenehme, japanische Mischung der Genres Krimi und Literatur in ruhigem Schreibstil. 4*

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„Die Rätsel meines Großvaters“ hat mich vom ersten Satz an wieder in jene stille, berührende Welt zurückgeholt, die ich bereits im Auftaktband so geliebt habe. Masateru Konishi knüpft nicht nur nahtlos an Die Bibliothek meines Großvaters an, sondern vertieft die besondere Magie dieser Reihe auf eine Weise, die gleichzeitig sanft, klug und voller Wärme ist.

Ich habe erneut begeistert mitgerätselt, mich in die feinen Hinweise vertieft und mich dabei immer wieder dabei ertappt, wie ich Kaede und ihrem Großvater innerlich zur Seite stand. Die beiden sind das Herzstück dieser Geschichte: liebevoll, eigen, voller Menschlichkeit und mit einer stillen Stärke, die lange nachhallt. Auch die Nebenfiguren sind mit so viel Zuneigung gezeichnet, dass man das Gefühl hat, Teil eines lebendigen, warmen Mikrokosmos zu sein.

Konishis Erzählstil ist wunderbar unaufgeregt und dennoch voller poetischer Kraft. Er nimmt sich Zeit für Zwischentöne, für kleine Gesten, für die Schönheit des Alltäglichen – und genau dadurch entsteht eine Atmosphäre, die fast meditativ wirkt. Jede Seite fühlt sich an wie ein leiser Atemzug, der einen tiefer in die Geschichte hineinzieht. Gleichzeitig bleibt die Spannung stets präsent, getragen von den Rätseln, die sich wie feine Fäden durch den Roman ziehen.

Für mich ist dieser zweite Band ein berührend schönes Leseerlebnis, das Herz und Verstand gleichermaßen anspricht. Ein Roman, der zeigt, wie viel Kraft in leisen Geschichten steckt – und wie tröstlich es sein kann, sich in einer Welt voller Wärme, Weisheit und Geheimnisse zu verlieren.

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„Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi ist ein stiller, feinfühliger Roman, der lange nachhallt. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen einem Enkel und seinem Großvater und die vielen unausgesprochenen Fragen, die zwischen den Generationen stehen.
Mit großer Sensibilität erzählt Konishi von Erinnerung, Schuld, Verlust und der Schwierigkeit, Gefühle in Worte zu fassen. Besonders berührend fand ich, wie behutsam sich die Geschichte entfaltet. Es geht nicht um große dramatische Wendungen, sondern um Zwischentöne, Blicke, Gesten und das, was verschwiegen wird. Gerade diese leisen Momente machen das Buch so intensiv.
Die Atmosphäre ist ruhig und fast melancholisch, dabei aber nie schwer oder erdrückend. Stattdessen entsteht ein warmes, nachdenkliches Gefühl. Man spürt die kulturellen Hintergründe und Traditionen, ohne dass sie aufdringlich erklärt werden sie sind ganz selbstverständlich Teil der Geschichte.
Die Figuren wirken authentisch und nahbar. Besonders der Großvater ist vielschichtig gezeichnet, streng und distanziert wirkend, zugleich verletzlich und voller unausgesprochener Geschichte.
Ein Roman für alle, die Familiengeschichten lieben, die zwischen den Zeilen lesen können und sich auf eine ruhige, tiefgründige Erzählweise einlassen möchten.

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„Die Rätsel meines Großvaters“ ist der zweite Band aus dieser Reihe.
Auch dieses Mal beschäftigen sich die Lehrerin Kaede und ihr dementer Großvater mit Ereignissen und Rätseln. Sie wollen herausfinden, was wirklich geschah. Die Halluzinationen, die den Großvater heimsuchen, sind dabei genauso hilfreich wie die Kombinationsgabe und das breite Wissen ihres Großvaters. Doch es wird auch gefährlich, als ein alter Gegner wieder auftaucht.
Auch dieses Buch ist wunderschön gestaltet und lässt sich sehr angenehm lesen. Ganz nebenbei erfährt man so ein wenig über japanisches Leben und japanische Kultur. Dabei ist es nicht ganz einfach, sich in die fremde Kultur hineinzufinden.
Kaede hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Großvater, der unter einer besonderen Form von Demenz leidet, die auch Halluzinationen verursacht. Die Krankheit schreitet fort, aber trotzdem wollen Kaede und ihr Großvater weiter Rätsel lösen. Dabei unterstützen sie auch Freunde.
Es ist schön, dass Kaede so ein besonderes Verhältnis zu ihrem Großvater hat. Ich mochte sie beide. Auch dieses Mal wird es gefährlich für sie und sie müssen sich anstrengen, um auch dieses Problem zu lösen.
Es ist ein ruhiger aber auch spannender Roman, der eine Berührende Großvater-Enkelin-Geschichte erzählt. Mir hat das Buch gut gefallen.

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Nach den schockierenden Erlebnissen ihres letzten großen Falles haben Kaede und ihr geliebter Großvater mit dem Spitznamen Himonya-san trotz allem nicht die Freude an spannenden Rätseln verloren. Dieses Mal untersuchen sie zum Beispiel eine mysteriöse Reihe von Suiziden oder den Fall des verschwundenen Weihnachtsmanns. Doch Kaede muss sich auch fragen, ob die Demenzkrankheit ihres Großvaters nicht bald zu weit fortgeschritten sein wird, um dieses gemeinsame Hobby noch weiterzuführen.

„Die Rätsel meines Großvaters“ ist der zweite Band der Reihe um Kaede und ihren Großvater aus der Feder von Masateru Konishi, der als Autor für Fernsehen und Radio arbeitet. Die Reihe ist als Trilogie angelegt und verarbeitet Erfahrungen, die Konishi bei der Pflege seines demenzkranken Vaters gesammelt hat. Die deutsche Übersetzung des Romans stammt von Karina Hermes. Die Struktur der einzelnen Handlungssegmente ist immer ähnlich: Kaede präsentiert ihrem Großvater einen neuen Fall und dieser löst ihn allein durch logisches Kombinieren und aus den Hinweisen, die er von der Schilderung der Ereignisse erhält.

Diese Art, ein Rätsel zu lösen, ist vielleicht nicht unbedingt immer stimmig, aber ich persönlich empfinde das auch nicht als den zentralen Kern der Romane. Für mich geht es umso mehr um die Lewy-Körper-Demenz des Großvaters, die ihn zeitweise unter Halluzinationen und Verwirrung leiden lässt; er beweist aber gleichzeitig, dass sein Verstand immer noch messerscharf ist und er die Empathie besitzt, sich in andere Menschen einzufühlen.

So lösen Kaede und er einige sehr persönliche Fälle in diesem gelungenen zweiten Band. Kaedes Freund Iwata beschäftigt das Schicksal seinen verschwundenen Vaters, Shiki – ihr anderer Freund – verhält sich seit einiger Zeit seltsam und eine Suizidwelle, die scheinbar etwas mit Alfred Hitchcocks Filmen zu tun hat, gibt der Polizei Rätsel auf. Besonders berührt hat mich der Fall um Suzu, die sich verflucht fühlt und den Großvater um Hilfe bittet – wow, was für eine Wendung! Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten und letzten Band, auch wenn ich Kaede und ihren Großvater noch nicht verlassen möchte.

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Literarische Kriminalfälle

Leider kenne ich den ersten Teil dieses so charmanten Buches nicht, aber ich glaube, das muss ich unbedingt bald ändern. Einiges wird zwar in diesem Buch angesprochen, aber nicht so viel.
Kaede ist bei ihren Großeltern aufgewachsen, die Großmutter ist mittlerweile verstorben und der Großvater ist dement, hat aber noch ausreichend wache Momente, in denen er mit großem Scharfsinn Kriminalfälle löst. Und das Besondere an diesem Buch ist, dass es sich eben um „literarische“ Fälle geht. Besonders gut haben mir die Verweise auf Hitchcock gefallen; da waren es aber vor allem die auf die Verfilmungen, aber es gibt auch Hinweise auf Bücher.
Kaede ist ein liebevoller Charakter; sie macht sich viele Gedanken und achtet die Freundschaft hoch.
Die Fälle betreffen manchmal sie und ihre Freunde, manchmal nicht. Es gibt abgeschlossene Teile, andere sind es nicht.
Ein ganz charmanter, aus meiner Sicht typisch japanischer Erzählstil und Einblicke in den Alltag runden die Geschichte(n) ab.

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Der zweite Band hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte war super spannend und die kleinen Rätsel zum Mitmachen haben das Lesen nochmal extra besonders gemacht. Man fühlt sich richtig in die Geschichte eingebunden.🫶📖

Auch die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir sehr gefallen, das hat alles lebendig und angenehm gemacht. Der Schreibstil ist wieder richtig schön und lässt sich leicht lesen.💕✒️📖

Sympathisch fand ich auch, dass man den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben muss, um gut in die Geschichte reinzukommen. Insgesamt ein wirklich gelungener und spannender zweiter Teil 📖

P.S. Danke, dass Sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

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Meinung: Nachdem mir bereits der erste Teil so gut gefallen hat, war meine Vorfreude auf diesen Band entsprechend groß und ich wurde auf ganzer Linie belohnt. Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich wieder völlig verzaubert. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist seine leise, warme Erzählweise. Es ist kein Roman, der mit Spannung und Tempo überwältigt vielmehr entfaltet er seine Wirkung ganz sanft, fast unaufdringlich. Genau diese ruhige, gemütliche Atmosphäre hat mich sofort eingefangen und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist dabei wunderbar flüssig und angenehm, sodass ich mich beim Lesen vollkommen fallen lassen konnte.
Am meisten berührt hat mich jedoch die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Inmitten ihres eigenen, fordernden Alltags nimmt sie sich Zeit für ihn und diese gemeinsamen Momente sind voller Wärme, Fürsorge und leiser Zuneigung. Ihre Verbindung wirkt so echt, so nahbar, dass ich beim Lesen oft innehalten musste. Besonders die Darstellung seiner Lewy-Körper-Demenz ging mir sehr nahe. Dieses Wechselspiel aus Klarheit und Verwirrung, aus Nähe und schmerzlicher Distanz, wurde unglaublich feinfühlig eingefangen und hat der Geschichte eine tief bewegende emotionale Ebene verliehen.
Auch die Kriminalfälle fügen sich auf eine ganz eigene Weise in die Handlung ein. Es geht weniger um klassische Spannung als vielmehr um das gemeinsame Nachdenken, Beobachten und Verstehen. Dieses ruhige Rätseln hat für mich einen besonderen Reiz entfaltet vor allem durch die literarischen Bezüge, die der Großvater immer wieder einbringt. Diese Verbindung von Literatur und Krimi verleiht dem Buch eine ganz eigene, fast schon poetische Note.
Die kleinen Einblicke in die japanische Kultur haben das Ganze für mich zusätzlich bereichert. Sie wirken nie aufgesetzt, sondern fügen sich ganz natürlich in die Geschichte ein und lassen das Setting lebendig und greifbar werden. Auch die Nebenfiguren tragen ihren Teil dazu bei sie bekommen Raum, wirken authentisch und machen die Welt dieses Buches noch vielschichtiger.

Absolute Leseempfehlung.

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Nachdem mir der erste Band sehr gut gefallen hat, freute ich mich auf eine neue Geschichte mit Kaede und ihrem Großvater.

Zusammen lösen sie auch diesmal kleine, wie auch große Rätsel und das mithilfe von Kriminalliteratur. Und es kommt wie es kommen muss: Am Ende sind sie selbst in einen Fall verstrickt!

Mir gefällt die Art, wie die Autorin Geschichten erzählt, sehr. Ihre Bücher sind so anders und faszinieren mich einfach.

Für mich eine schöne Lektüre!

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Masateru Konishis Fortsetzung von „Die Rätsel meines Großvaters“ knüpft nahtlos an den ersten Band an und setzt erneut auf die besondere Dynamik zwischen Kaede und ihrem demenzkranken Großvater. Die Mischung aus Alltagsrätseln, literarischen Verweisen und emotionalen Momenten funktioniert auch hier, wirkt jedoch stellenweise weniger frisch. Besonders die episodischen Fälle – vom verschwundenen Weihnachtsmann bis zur düsteren Suizidserie – sind atmosphärisch, verlieren aber gelegentlich an Tiefe.

Stärken zeigt der Roman weiterhin in seinen leisen, berührenden Szenen rund um Erinnerung und Vergänglichkeit. Gleichzeitig wirkt der größere Handlungsbogen mit dem wiederkehrenden Widersacher etwas konstruiert. Insgesamt bleibt es ein warmherziger, solider Band, der Fans der Reihe zufriedenstellt, aber kaum überrascht.

5 stars
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"Im Leben kommt es immer anders, als man denkt. Dennoch sollten wir nach vorne schauen und auf ein Happy End hinarbeiten. Nein, nicht sollten, wir haben keine andere Wahl."
Kapitel 3 - 9. Kapitel
Und genauso macht es Kaede. Auch wenn ihr Großvater durch seine Demenzerkrankung oft schlechte Tage hat, genießt sie die Zeit mit ihm. Und wenn sie in ihrem Alltag oder durch Erzählungen auf einen spannenden Fall stößt, nimmt sie mit ihrem Großvater die Ermittlungen auf. Als große Krimi-Fans nehmen sie sich Beispiele aus den klassischen Krimis und versuchen so, kleinere und größere Rätsel zu lösen. Dabei geraten sie manchmal tiefer in die Fälle als gedacht ...
Dies ist der zweite Band rund um Kade und ihren liebenswerten Großvater. Er hat eine besondere Demenzerkrankung, durch die er phasenweise Halluzinationen hat. Doch manchmal sind es genau die, die ihm die Lösung der Fälle vor Augen führen.
Bereits im ersten Band habe ich mit ihnen mitgefiebert, mit Kaede neue Freundschaften zu Iwata und Shiki geschlossen und über die Kombinationsgabe ihres Großvaters gestaunt. Auch dieses Mal sind es oft verwirrende Geschehnisse, über die sie rätseln. Dass dabei die alten Klassiker erwähnt werden machte mir großen Spaß Auch wenn ich selbst nie Hitchcock gelesen habe, der in diesem Band eine große Rolle spielt. Unerwartet geraten sie auch dieses Mal in Gefahr. Und es ist gerade die große Verbundenheit zwischen Kaede und ihrem Großvater und ihr grenzenloses Vertrauen in ihn - auch wenn er gerade verwirrt zu sein scheint - die sie unbeschadet aus diesen entkommen lassen. Eben jene Momente haben mich sehr bewegt und berührt!
Als Europäerin erscheinen mir natürlich manche Begebenheiten ungewohnt, auch dass zum Beispiel Suizid eine große Rolle in einem Fall spielt. Aber auch das ist es, was ich an solchen Büchern mag - alle Formen des Lebens kennenlernen.
Es waren weniger Fälle als im ersten Band, aber ebenso spannend und auch die Rahmenhandlung um Kaede, Shiki und Iwata wird weitergesponnen. Aber auch ohne dass man den ersten Teil kennt, wird man sich in "Die Rätsel meines Großvaters" gut zurechtfinden!
Fazit:
Ein bewegender und spannender Roman über ein wunderbares Großvater-Enkelin-Gespann, das gemeinsam Rätsel löst.

5 stars
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