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Buchcover für Unser Haus mit Rutsche

Unser Haus mit Rutsche

Roman

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Erscheinungstermin 17.02.2026 | Archivierungsdatum 16.03.2026


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Zum Inhalt

Vom Aufwachsen im Dazwischen – berührend, komisch und täuschend leicht erzählt von Safia Al Bagdadi Laylas Eltern sind das glamouröseste Liebespaar der Welt – oder zumindest Saarbrückens. Ihr irakischer Vater hat ständig neue spektakulär scheiternde Geschäftsideen und verspricht seiner staunenden Familie zugleich Umzüge nach New York, ein Haus mit Rutsche in den Tigris, eine große Zukunft. Ihre französische Mutter dagegen stammt aus dem nobelsten Bürgertum, rebelliert gegen ihr Elternhaus und trägt dabei doch Chanel Nº5. Alles in dieser Familie kann nur schiefgehen und ist dennoch für einige Kindheitsjahre ungeheuer leicht und wunderschön. Dann bricht 1991 der Golfkrieg aus. Eingeholt von der Realität, wird Laylas Vater ein Fremder. Ein tragikomischer Familienroman über das Leben zwischen den Kulturen, in dem man jede Figur umarmen will.

Vom Aufwachsen im Dazwischen – berührend, komisch und täuschend leicht erzählt von Safia Al Bagdadi Laylas Eltern sind das glamouröseste Liebespaar der Welt – oder zumindest Saarbrückens. Ihr...


Eine Anmerkung des Verlags

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (17.02.2026).

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (17.02.2026).


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783446282841
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Irak, Frankreich und Saarbrücken

Safia Al Bagdadi hat mit dem Roman, Unser Haus mit Rutsche, ein wunderbares Werk geschaffen.
Die Protagonistin Layla hat den gleichen Hintergrund wie die Autorin.
Sie ist elf bald zwölf Jahre alt. Ihr Vater stammt aus dem Irak und Laylas Held, sie stellt immer viele Fragen, die er beantwortet. Aber er hat selber viele Ideen, die sich nicht so realisieren lassen.
Alles ist gut, bis der Vater keinen Job mehr hat. Der Irakkrieg beginnt und alles wird anders.
Plötzlich ist der Vater nicht mehr der Held, Layla kann nicht mehr zu ihm aufsehen. Ja, so ist das eben, Eltern sind eben auch nur Menschen. Die Autorin beschreibt alles mit eindrucksvoller Stimme.
So lässt sie die ältere Layla mit Arzt und Psychologin debattieren. Ihre Kindheit hat auch ihr Erwachsenenleben geprägt.
Der Roman hat mich total gefesselt.
Das Leben und denken dieser Familie war so lebendig, das ich ich den Roman gerne weiter empfehle.

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Sofia al Bagdadi hat eine wunderbare Familiengeschichte geschrieben, die mich sehr berührt hat. Die Mutter stammt aus einer wohlhabenden französischen Familie, der Vater aus dem Irak. Die Tochter erzählt in zunächst scheinbar heiterem Ton vom Aufwachsen zwischen diesen beiden Kulturen und was das für sie und ihren kleinen Bruder bedeutet hat. Sehr lustige Szenen, wie ihr zum Beispiel im Haus der französischen Großeltern immer beim Essen der Angstschweiß ausbrach, weil sie nicht wusste welches Besteck zum nächsten Gang gehört. Überschattet wird ihre Kindheit durch die vielen, leider erfolglosen „Geschäftsideen“ ihres Vater, die Mutter muss mit mehreren Jobs die Familie über Wasser halten.
1991 beendet dann der Irak- Krieg endgültig die Träume des Vaters, er muss erfahren, dass man seiner Herkunft nicht entkommen kann. Der Schrecken des Krieges und dass er seiner Familie im Irak nicht wirklich helfen kann, verändern ihn stark. Er wendet sich dem Islam zu, obwohl er bis dahin nie gläubig war. Die Familie zerbricht. Diese tragikomische Geschichte zeigt wie einerseits bereichernd, aber auch herausfordernd das Leben zwischen den Kulturen sein kann. Unbedingte Leseempfehlung!

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Der Klappentext versprach einen tragikomischen Roman, und dieses Versprechen hat der Roman eingelöst – im Gegensatz zu den leeren Versprechungen von Laylas Vater.

Layla erzählt von ihrem Alltag in ihrer zusammengewürfelten Familie: Der Vater kommt aus dem Irak, die Mutter aus Frankreich, und sie leben in Saarbrücken. Anfangs wirkt das Handeln ihrer Eltern etwas rätselhaft, doch im Laufe des Romans führt uns die Autorin behutsam an das Thema kulturelle Herkunft heran.

Besonders Laylas Vater hat mich lange beschäftigt und ist für mich die zentrale Figur des Romans. Zuerst habe ich ihn wohlwollend belächelt, dann war ich fassungslos über sein Verhalten, und erst am Ende wurde mir die kulturelle Last bewusst, die er trug.

Mit viel Situationskomik und Selbstironie gelingt es der Autorin, die Tragik hinter all ihren Figuren einfühlsam zu entfalten. So bot mir der Roman auch viele vergnügliche Momente.

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Layla, die Protagonistin, erzählt von ihrer familie, ihrem Leben in Saarbrücken.
Der Vater stammt aus dem Irak, Laylas Mutter ist Französin aus reichem Hause. Die kulturellen Herkünfte werden relevant als der Golfkrieg 1991 ausbricht, alles verändert sich dadurch.
Die Autorin schafft es trotz aller Problematiken, die die kulturellen Herkünfte mit sich bringen, die Menschen einfühlsam zu beschreiben. Leichter macht es dem Leser durch die eingebundene Situationskomik aus diesem schweren Romanthema eine Tragigkomödie zu schaffen.

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Mich hat diese Geschichte sofort in den Bann gezogen, weil es eine Kindheit beschreibt, die gleichzeitig schillernd und fragil ist. Laylas Welt ist bunt, laut, übervoll ein Zuhause, das mehr Versprechen als Wände hat. Der irakische Vater, der mit großen Gesten und noch größeren Träumen die Familie immer wieder in neue Höhen und Abgründe katapultiert. Die französische Mutter, rebellisch und doch unauflöslich mit ihrer Herkunft verbunden, elegant und verletzlich zugleich. Diese beiden Pole erzeugen ein Leben, das für ein Kind wie ein Abenteuer wirkt und für eine Erwachsene wie ein Rätsel. Laylas Eltern sind das glamouröseste Liebespaar der Welt, oder zumindest Saarbrückens. Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie Safia Al Bagdadi die Leichtigkeit der frühen Jahre einfängt. Der Bruch kommt nicht plötzlich, aber unaufhaltsam. Mit dem Golfkrieg dringt die Realität in diese schillernde Familienblase ein, und der Vater, der zuvor wie ein Zauberer wirkte, wird fremd. Für Layla ist das ein Verlust, der tiefer geht als politische Ereignisse. Humor und Schmerz liegen dicht beieinander, wie zwei Stimmen, die sich gegenseitig nicht übertönen, sondern ergänzen. Man liest ein Roman über das Aufwachsen im Dazwischen, über die Schönheit und die Zerbrechlichkeit von Familienmythen, und über die Frage, wie man sich selbst findet, wenn man aus zwei Welten stammt, Ein warmes, kluges, tief menschliches Buch, das lange nachklingt.

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Es ist eine temperamentvolle Familie, in der Layla Anfang der 90er aufwächst: Ihre französische Mutter und ihr irakischer Vater erziehen die Kinder in warmherziger Rebellion gegen ihre jeweiligen Herkunftsfamilien, keine Religion und kein Spießertum, das ist ihnen wichtig. Während „Maman“ zunächst als Übersetzerin arbeitet, jagt „Babe“ einer schillernden Geschäftsidee nach der anderen nach, die seine Kasse und die der Geschäftspartner im Irak klingeln lassen sollen. Ein Job bei der UN scheint zum Greifen nah, es gibt nichts, was Laylas Babe nicht schaffen könnte. Als die Familie zum ersten Mal gemeinsam in den Irak fährt, tun sich Risse in der Beziehung der Eltern auf, die sich nicht durch einen liebevollen Scherz des Vaters kitten lassen wollen. Und mit dem Einmarsch der irakischen Truppen in Kuwait und dem Beginnen des zweiten (!) Golfkriegs zerschlagen sich die auch die letzten Hoffnungen, dass sich hier noch lukrative Geschäfte machen lassen. Das bekommen auch die Kinder mit, so wie die beklemmenden Telefonate, in denen die Familie aus Badgad um Hilfe aus Deutschland bittet. Und Babe, ihr lustiger , schwärmender, inspirierender Vater, wird zu einer düsteren Gestalt, die sogar in der eigenen Familie fremd scheint.
Die erwachsene Layla lässt uns verstehen, was die Layla der Kindheit nur wie Rätsel zu entschlüsseln versucht: das Scheitern der Ehe und der Eltern in ihrem Versuch, die Familie zusammenzuhalten, das Gefühl des Versagens des Vaters und seine Flucht in die Religion. Und vor allem: Das Hereinbrechen der Weltpolitik auf eine Familie zwischen den Kulturen. All das sind die traurigen Seiten dieses Familienromans, der in großen Teilen eine heitere Kindheit beschreibt und in dem man nur allzu gern mit den Augen der zehnjährigen Layla zwischen den sich neckenden Eltern hin- und herblickt, sich im Wüstensand von Ninive die Jeanstaschen mit archäologischen Fundstücken vollstopft und mit den „mindestens elf Cousins“ durch das Haus am Tigris moonwalkt.

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