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Paula in Paris. Paula Modersohn-Becker in der Welthauptstadt der Kunst
von Andrea Reidt
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Erscheinungstermin 21.01.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Paula Modersohn-Becker war zeitlebens fasziniert von Paris und hielt sich zwischen 1900 und 1907 viermal zum Kunststudium in der französischen Hauptstadt auf. An der Seine entwickelte sie sich zu einer wegweisenden Malerin, die ihrer Zeit weit voraus war. Reisebuchautorin und Paris-Expertin Andrea Reidt folgt den Spuren von Paula Modersohn-Becker in der Kunstmetropole um die Jahrhundertwende – im Ambiente der Weltausstellung 1900 und im Kreise ihrer Künstlerfreunde, darunter Rainer Maria Rilke und Clara Westhoff.
Mit einer Karte der Schauplätzen und zahlreichen s/w-Fotos.
»... und in der Ferne glüht, leuchtet Paris. Ich glaube wirklich, dass mein stillster, sehnlichster Wunsch sich verwirklichen wird.« Paula Modersohn-Becker
Paula Modersohn-Becker war zeitlebens fasziniert von Paris und hielt sich zwischen 1900 und 1907...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783869153285 |
| PREIS | 20,00 € (EUR) |
| SEITEN | 144 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Zusammenfassung:
Dieses Buch handelt von vier Aufenthalten Paula Modersohn-Beckers in Paris sowie von den dazwischenliegenden Zeiten in Worpswede. Es enthält s/w Fotografien.
Persönliche Meinung:
"Ihr scheint's mir zwar nicht zuzutrauen, aber ich."
Andrea Reidt gelingt mit diesem Buch eine wunderbare Annäherung an Paula Modersohn-Becker.
Mit einer perfekten Mischung aus Sachlichkeit und Nähe begleitet sie nicht nur Paulas Aufenthalte in Paris, sondern vor allem den Weg dorthin, der sich größtenteils in Worpswede vollzog.
Anhand zahlreicher Zitate aus Briefen sowie Aussagen von Familienmitgliedern und Freunden wird deutlich, wie sehr Paula um Anerkennung ringen musste. Als Künstlerin wurde sie nicht ernst genommen, selbst von Menschen aus ihrem engsten Umfeld kritisch betrachtet und aufgrund ihrer eigenwilligen Persönlichkeit häufig abgelehnt. Dabei wird deutlich, dass Frauen zu dieser Zeit generell kaum zugetraut wurde, ernstzunehmende Kunst zu schaffen. Insbesondere dann nicht, wenn sie mit bestehenden Stilmitteln brachen.
Paris wirkte für Paula als künstlerischer und persönlicher Befreiungsraum. Dort konnte sie ihre freigeistige Haltung weiterentwickeln und neue Eindrücke gewinnen. Gleichzeitig führte gerade dieser Drang nach Unabhängigkeit immer wieder zu Spannungen, vor allem in ihrer Beziehung zu Otto Modersohn-Becker.
Das Buch ist mehr als eine reine Betrachtung der Aufenthalte in Paris. Es erzählt von Freundschaft, Liebe, Selbstbehauptung und dem Ringen um Freiheit.
Tragisch ist Paulas früher Tod: Sie starb 1907 im Alter von nur 31 Jahren. Also zu einem Zeitpunkt, an dem ihre künstlerische Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen war. Dazu wiederhole ich ihre letzten Worte: "Wie schade!"
Einer der zwei Neuerscheinungen aus dem Ebersbach & Simon Verlag zur ikonischen Malerin Paula Modersohn-Becker - und mit hiermit auch gleich ein weiterer Band der "blue notes"-Reihe. Andrea Reidt schreibt hier knapp und informativ über das Leben der Malerin, zeichnet einen Umriss ihrer Biographie, über den "Mythos Paula", ihre Werke - von denen einzig vier (!!!) während ihrer Lebzeit verkauft wurden - und ihr Vermächtnis. Auch schreibt sie über deren Beziehung zum späteren Ehemann und Maler Otto Modersohn, der teils eingeschüchtert von Paulas Schaffen war, doch auch in einem Brief/Tagebuch schrieb - auf denen Reidts Essay auch zum Teil beruht - sie sei sicher "die beste Malerin, die hier gewesen ist". Bei dieser Aussage bezieht er sich auf den künstlerischen Hotspot der Zeit, Worpswede. Reidt schreibt, dass er sich hier auf die weiblichen Kunstschaffenden der Zeit beziehe und er sich vermutlich nicht vorstellen konnte, "dass Paula Modersohn-Becker einmal als die bedeutendste Repräsentantin der gesamten Künstlerkolonie in die Kunstgeschichte eingehen würde, die alle Vorbilder hinter sich gelassen hat, und dass sie dazu als frühe Vertreterin der europäischen Avantgarde gefeiert wurde". Ich finde die sachliche Note des Essays sehr interessant zu lesen, wobei auch hier der feministische Aspekt nicht im Hintergrund gehalten wird, als zum Beispiel Paulas Kunstgenossin Clara Westhoffs Meinung zur künstlerischen Ausbildung für Frauen erwähnt wurde, "Aber man muss nur bedenken, wie billig die Herren studieren, dann kriegt man doch ne Wut." Auch kommt der oft genannte Vergleich als "weiblicher Picasso" vor - auch hier schreibt Reidt "Ihm wurde soziale Kälte, Unterdrückung seiner Frauen, herrisches Wesen vorgeworfen - aber hatte dies Einfluss auf die Rezeption seiner Kunst? Eher nicht.".
Insgesamt finde ich den Band sehr gelungen und ein guter Einstieg, um in Paula Modersohn-Beckers Leben einzutauchen. Einzig der geschriebene und gedruckte Begriff des "Zickenkrieges" fand ich gänzlich unpassend.
Rezensent*in 1805469
A. Reidt konzentriert sich in ihrem Buch über den Werdegang Paula Modersohn-Beckers auf deren vier Reisen nach Paris und damit die zweifellos wichtigste Zeit im Leben der Malerin. Gelegentlich etwas nüchtern, aber wohlrecherchiert und anschaulich bringt sie den Lesern die Persönlichkeit der Malerin ebenso nahe wie die Bedeutung ihres Schaffens in ihrer eigenen Zeit und ihren Stellenwert in der Kunstgeschichte aus heutiger Sicht.
Buchhandlung Collibri/Federleserin
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