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Für immer
Gegen das Vergessen der Tat von Rupperswil
von Georg Metger; Franziska K. Müller
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Erscheinungstermin 12.12.2025 | Archivierungsdatum 01.09.2026
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Zum Inhalt
Es handelt sich bei dieser Ausgabe um eine aktualisierte Neuauflage des 2018 erschienen Bestsellers.
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Der Vierfachmord von Rupperswil vom 21. Dezember 2015 veränderte von einer Sekunde auf die andere das Leben der Angehörigen von Carla, Dion, Davin und Simona für immer. Carlas Eltern verloren ihre Tochter und ihre beiden Enkelkinder. Carlas Bruder verlor seine Schwester und seine beiden Neffen. Simonas Eltern verloren ihre Tochter, ihre Geschwister die Schwester. Georg Metger verlor die Liebe seines Lebens und seine zwei Ziehsöhne. Darüber hinaus geriet er ins Fadenkreuz der Ermittlungen. In den Tagen und Monaten, die dem grausamen Verbrechen folgten, blieb für ihn kein Stein auf dem anderen. 2018, drei Jahre nach der Tat, veröffentlichte er seine Geschichte im Buch »für immer – Die unfassbare Tat von Rupperswil und ihre Folgen«. Es war seine Form von Traumabewältigung. Er wollte aber auch dazu beitragen, dass Carla, Dion, Davin und Simona niemals in Vergessenheit geraten und Opfer und ihre Angehörigen eine Stimme erhalten. Das ist mit ein Grund, weshalb sich Wörterseh dazu entschlossen hat, das inzwischen vergriffene Buch zehn Jahre nach der Tat neu aufzulegen. Diesmal unter dem Titel »Für immer – Gegen das Vergessen der Tat von Rupperswil«.
Es handelt sich bei dieser Ausgabe um eine aktualisierte Neuauflage des 2018 erschienen Bestsellers.
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Der Vierfachmord von Rupperswil vom 21. Dezember 2015 veränderte von einer Sekunde auf...
Eine Anmerkung des Verlags
Info: Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine Neuauflage des 2018 erschienenen Bestsellers »für immer« .
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783037631690 |
| PREIS | 29,90 € (EUR) |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Simone F, Rezensent*in
Auch 10 Jahre nach der Tat von Rupperswil erinnere ich mich noch sehr gut an die damalige Berichterstattung, auch in den deutschen Medien, und an das Entsetzen und Grauen, das ich beim Lesen empfand. Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen wie Herrn Metger, der mit „Für immer“ ein sehr bewegendes Buch geschrieben hat. Aus Respekt vor den Opfern spart Metger Details der Tat aus und gibt auch dem Täter nicht mehr Raum als unbedingt nötig, denn „Für immer“ ist den Menschen gewidmet, die er durch den Vierfachmord verloren hat: Seine Lebensgefährtin, seine beiden Ziehsöhne und die Freundin des älteren Ziehsohnes. Indem er die Erinnerung an sie lebendig hält, sorgt er dafür, dass sie niemals in Vergessenheit geraten. Darüber hinaus beschreibt Metger, wie er selbst den Tattag, die folgenden Wochen und Monate erlebt hat. Da er und seine frühere Familie zunächst selbst in Visier der Ermittler geraten sind, schildert er zudem, welch emotionaler Belastung auch diejenigen ausgesetzt sind, die unverschuldet unter Tatverdacht geraten. Nicht auszudenken, wie man damit umgehen sollte, wenn der Täter nicht gefasst worden wäre. Metgers Erfahrungen zeigen, dass die Angehörigen und Opfer von Gewaltverbrechen mit den physischen und psychischen Folgen oft alleingelassen werden und sich Polizei und Justiz auch in der Schweiz in erster Linie auf den bzw. die Täter fokussieren.
Mich hat dieses Buch sehr berührt, und ich wünsche Herrn Metger und allen Angehörigen weiterhin viel Kraft.
Rezensent*in 1863603
Georg Metgers Partnerin, ihre zwei Kinder und die Partnerin ihres Sohnes wurden im Dezember 2015 Opfer eines grausamen Verbrechens. In der Zeit nach dem Mord a den geliebten Menschen wird Metger nicht nur von der Polizei verdächtigt, sondern ist auch einer Verleumdungskampagne der Medien ausgesetzt.
In seinem fesselnden Memoir “Für Immer” beschreibt er Metger, wie er die Zeit nach der ermordung seiner Partnerin und ihrer Kinder erlebt hat, wie er versucht hat, aus dem tiefen Loch, dass diese in sein Leben gerissen hat, heraus zu kommen und wie er mit den Anschuldigungen umging. Auch die Erleichterung, als letztendlich die tatsächlichen Täter gefasst und zur Rechenschaft gezogen wurden, beschreibt er.
Das Buch ist sehr emotional, streckenweise auch faktisch beschrieben, und schockiert doch in sehr vielen Teilen. Man merkt, dass Metger als Partner der getöteten stark persönlich betroffen ist, und fühlt sich stellenweise als Voyeur so eindrucksvoll und bildlich sind die Emotionen und die Geschehnisse beschrieben. Eine sehr traurige, aber auch sehr informative Lektüre auch über das Schweizer kriminalystem und die DNA Analyse in der Schweiz.
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine aktualisierte Neuauflage des 2018 erschienen Bestsellers. Der Vierfachmord von Rupperswil vom 21. Dezember 2015 weckt erneut die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Das Leben der Angehörigen von Carla, Dion, Davin und Simona wurde damals von einer Sekunde zur andern verändert. Nichts war mehr wie es war. Das Buch ist ein zutiefst persönliches Zeugnis von Verlust, Schmerz und dem mühsamen Weg der Bewältigung. Georg Metger nimmt uns mit in die dunkelsten Tage seines Lebens, Tage, in denen ein brutales Verbrechen alles zerstörte, was ihm lieb und teuer war. Die Offenheit, mit der er seine Gefühle, seine Verzweiflung und seinen Kampf um Gerechtigkeit schildert, macht das Buch zu einer bewegenden und authentischen Lektüre. Was mich besonders berührt hat, ist die Intention hinter dem Werk: Es geht nicht um Sensationslust, sondern darum, den Opfern Carla, Dion, Davin und Simona eine Stimme zu geben und ihr Andenken zu bewahren. Die Schilderungen sind ehrlich, manchmal schmerzhaft, aber immer respektvoll. Ich finde es richtig, dass man dieses Buch erneut auflegt. Diese abscheuliche Tat darf nie in Vergessenheit geraten und der Täter nie aus der Verwahrung entlassen werden. Ich hoffe, dass viele Leute dieses Buch lesen. Ich kann es nur empfehlen.
Die Geschichte ist dramatisch und steckt einem nach dem Lesen noch lange in den Gliedern. Dennoch ist das Buch auch interessant und spannend mit vielen Gänsehaut Momenten, da man ja weiß, dass sie sich wirklich zugetragen hat. Das Cover passt sehr schön zum Inhalt. Die Figuren sind besonders. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an. Ich empfehle es deshalb sehr gerne weiter.
Sehr berührend
Georg Metger schildert in „Für Immer“ sein Erleben der furchtbaren Tat in Rupperswil 2015 und seinen Kampf, damit umzugehen. Am 21.12.2015 wurde seine Lebensgefährtin Carla, deren Söhne Dion und Davin sowie Dion’s Freundin Simona auf brutalste Weise ermordet. Georg Metger war lange einer der Hauptverdächtigen. Für ihr brach an dem Tag eine Welt zusammen. Erst Monate später konnte der Täter gefasst werden. Metger nimmt uns mit durch sein Erleben. Das Buch wurde 10 Jahre nach der Tat erneut aufgelegt.
Das Buch liest sich schnell, die Sprache ist relativ einfach. Es ist erwartungsgemäss sehr erschütternd. Ich bin froh, dass Georg Metger diesen Schritt an die Öffentlichkeit gewagt hat und seine Geschichte teilt. Auch bin ich froh zu lesen, dass er geschafft hat, mit den Geschehnissen teilweise abzuschliessen. Ich wünsche ihm und den übrigen Angehörigen weiterhin alles Gute.
Account-Daten G, Rezensent*in
Keine leichte Kost. Es ist sehr gut und emotional geschrieben. Man fühlt den Schmerz sehr und ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen, wie man sich fühlen muss in der Situation. Wer auf true crime steht und es aus der Sicht eines Angehörigen haben kann, kann ich es nur empfehlen.
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Der Vierfachmord von Rupperswil vom 21. Dezember 2015 veränderte von einer Sekunde auf die andere das Leben der Angehörigen von Carla, Dion, Davin und Simona für immer. Carlas Eltern verloren ihre Tochter und ihre beiden Enkelkinder. Carlas Bruder verlor seine Schwester und seine beiden Neffen. Simonas Eltern verloren ihre Tochter, ihre Geschwister die Schwester. Georg Metger verlor die Liebe seines Lebens und seine zwei Ziehsöhne. Darüber hinaus geriet er ins Fadenkreuz der Ermittlungen. In den Tagen und Monaten, die dem grausamen Verbrechen folgten, blieb für ihn kein Stein auf dem anderen. 2018, drei Jahre nach der Tat, veröffentlichte er seine Geschichte im Buch »für immer – Die unfassbare Tat von Rupperswil und ihre Folgen«. Es war seine Form von Traumabewältigung. Er wollte aber auch dazu beitragen, dass Carla, Dion, Davin und Simona niemals in Vergessenheit geraten und Opfer und ihre Angehörigen eine Stimme erhalten. Das ist mit ein Grund, weshalb sich Wörterseh dazu entschlossen hat, das inzwischen vergriffene Buch zehn Jahre nach der Tat neu aufzulegen. Diesmal unter dem Titel »Für immer – Gegen das Vergessen der Tat von Rupperswil«.
„Für immer“ von Georg Metger ist ein Buch, das einem wirklich den Atem raubt. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Die Geschichte über die Familie, die im Zentrum dieses tragischen Ereignisses steht, hat mich einfach sprachlos zurückgelassen. Die Erlebnisse und die Verzweiflung der Protagonisten sind so intensiv und tiefgründig, dass es schwerfällt, die richtigen Worte zu finden.
Der Autor hat mit „Für immer“ nicht nur ein Werk über Verlust und Trauer geschaffen, sondern auch ein Denkmal für die Menschen, die er durch den unfassbaren Vierfachmord verloren hat. Georg Metger selbst hat seine Partnerin, seine beiden Stiefsöhne sowie die Freundin seines Stiefsohnes in diesem tragischen Mord verloren. Es ist, als würde man beim Lesen einen sehr persönlichen, emotionalen Prozess miterleben, und man merkt sofort, wie tief diese Ereignisse ihn berührt haben.
Das Besondere an diesem Buch ist die einfühlsame Art und Weise, wie Metger seine Trauer und Verzweiflung in Worte fasst. Er beschreibt die Emotionen, die mit so einem Verlust einhergehen, in einer schonungslosen, aber gleichzeitig sehr sanften Art. Es wird nicht nur über den Schmerz des Verlusts geschrieben, sondern auch über die Liebe und das Gedenken an die Verstorbenen. Die Erinnerung an die Menschen lebt in jeder Seite weiter.
Der Schreibstil ist unaufdringlich, aber packend. Er schafft es, die Tragik in eine Sprache zu fassen, die einen nicht nur mitreißt, sondern auch nachdenklich stimmt. Man fühlt sich beim Lesen oft, als würde man selbst durch den Schmerz der Familie gehen. Die Tiefe der Charaktere und die komplexen Beziehungen zwischen den Figuren machen das Buch zu einem Werk, das lange nach dem Lesen noch in einem nachhallt.
„Für immer“ ist ein Buch, das einem hilft, über Verlust, Trauer und den Umgang mit solchen extremen Erfahrungen nachzudenken. Es ist ein Buch, das einem das Gefühl gibt, dass es wichtig ist, sich an die Menschen zu erinnern, die man liebt – auch nach ihrem Tod.
Insgesamt kann ich „Für immer“ nur empfehlen, vor allem an jene, die sich mit dem Thema Verlust und Trauer auseinandersetzen möchten. Metger hat etwas sehr Persönliches und zutiefst Berührendes geschaffen. Und auch wenn es eine Geschichte über unermesslichen Schmerz ist, so vermittelt sie auch eine Botschaft von Liebe, Erinnerung und den Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen.
Edit Review
Rezensent*in 861419
Wichtige Perspektive eindringlich beschrieben
Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und ich fand es sehr wichtig, dass sich ein Hinterbliebener, ein Angehöriger auf diesem Weg zu Wort gemeldet hat. Diese Seite wird oft nicht gesehen und ich fand den Mut von Georg Metger beeindruckend. Das Buch ist sehr bedacht formuliert und gut aufgebaut. Man spürt ab der ersten Seite die tiefe Betroffenheit und das gleichzeitige Ringen um den richtigen Umgang mit der Situation, den Medien, den Behörden. Er erzählt etwas über sein Leben mit den Verstorbenen und ihre Charaktere, Hobbies, usw. und gibt ihnen dadurch ihre Menschlichkeit zurück. Außerdem berichtet er darüber, wie er, seine Angehörigen und andere Hinterbliebene die Zeit nach der Tat erlebt haben und wie nicht nur diese, sondern auch die Ungewissheit, dann das Wissen, der offizielle und mediale Umgang traumatisiert haben. Auch praktische Dinge, wie Unterkunft, Zutritt zum Haus und die Nachlaßregelung werden offen geschildert. Alles zusammen macht dem Leser bewusst, wie unfassbar diese Situation für die Angehörigen ist. Für mich verdient auch Respekt, wie würdevoll es Georg Metger gelingt, Fassung und Haltung zu bewahren bzw. zu gewinnen. Als Verdächtigter führte er ein Leben unter dem Brennglas und musste doch auch seinen Alltag bewältigen und sich um seine Kinder kümmern. Sehr gut hat mir gefallen, dass mit seinem erwachsenen Sohn eine weitere Perspektive geschildert wurde. Nach dem Lesen dieses Buches sehe ich auch den aktuellen True Crime Hype deutlich kritischer, da es für die Hinterbliebenen eine Herausforderung bis Zumutung sein kann.