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Der Fluss der Zeit
von Pascal Mercier
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Erscheinungstermin 08.01.2026 | Archivierungsdatum 16.02.2026
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Zum Inhalt
Bestsellerautor Pascal Mercier, der Meister des philosophischen Erzählens, über Loslassen, Freiheit, Erinnerung und die Erfahrung von Vergänglichkeit und Zeit Die Romane »Nachtzug nach Lissabon« und...
Eine Anmerkung des Verlags
Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (08.01.2026).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783446285774 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 112 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 427080
5 Erzählungen aus dem Nachlaß
Diese 5 Erzählungen aus dem Nachlaß von Pascal Mercier sind wirklich ein Geschenk. Es sind sorgsam erstellte Erzählungen, sehr sensibel gemacht. Es gibt Einblicke in die Gefühlslage von Menschen in besonderen Situatinen, sei es ein alter Mann, der aus seinem Haus ausziehen muss, wo er sein Leben lang gewohnt hat, oder die Sorge eines Mannes, der auf den Befund einer möglicherweise schweren Erkrankungen wartet.
Auch die Geschichte um den Pianisten, der von seinen Freunden eine Wohnung geschenkt bekommt, ist sehr fein ausgearbeitet. Es ist ein Glück für ihn, aber jetzt gibt es auch das Problem der Verpflichtung zur Dankbarkeit, die die Beziehung zu den Freunden belastet.
Entscheidend ist oft auch die Erzählperspektive, die immer gut und geschickt gewählt ist.
Die Erzählungen passen zueinander. Man hat das Gefühl, sie wären aus einem Guß.
Rezensent*in 1805469
Pascal Mercier macht einem das Rezensieren leicht: Dies sind Textpreziosen vom Feinsten.
Bleibt die Hoffnung, dass sich noch mehr in Mercier's Nachlass findet.
Buchhandlung Collibri/Federleserin
Bitte beachten: Diese Rezension erscheint erst nach Ablauf der Sperrfrist.
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Rezension zu „ Der Fluss der Zeit“
Zeitgenössisch sehr gut ❤️❤️❤️❤️❤️
„Der Fluss der Zeit“ lädt einen sofort in eine wirklich sehr tiefe, einladende und stimmige Atmosphäre ein. Jede Seite zeigt dabei auch von Erfahrung, sodass man sich dabei auch durchaus geborgen und zugleich fasziniert fühlt.
Besonders beeindruckend sind die authentischen und auch lebensnahen Figuren. Ihre Entwicklungen sind wirklich sehr nachvollziehbar und glaubwürdig, sodass man sehr leicht in ihre Welt eintaucht. Jede Geschichte hat ihren eigenen Rhythmus und bleibt dabei stets realistisch – ist auch voller Emotionen, Erfahrungen und kleiner Momente, die das Leben selbst widerspiegeln.
Beim Lesen entstand bei mir auch zwischendurch das Gefühl, dass diese Geschichten wirklich einzigartig und echt sind. Sie wirken wirklich hautnah und lebendig, dass man auch selbst miterlebt, und hinterlassen dabei auch sehr einen nachhaltigen Eindruck.
Mein persönliches Fazit
Es sind vollendete Geschichten, die sowohl atmosphärisch als auch menschlich durchaus
überzeugen. Wirklich Authentische und sympathische Figuren, lebensnahe Geschichten und ein wunderbares und einzigartiges Gefühl beim Lesen machen es zu einem sehr wunderbaren Erlebnisabenteuer.
Ich kann es daher jedem von Euch wirklich von ganzem Herzen sehr empfehlen. Kommt bitte alle mit an den Fluss der Zeit. Ich lade euch herzlichst und liebevoll dazu ein.
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„Der Fluss der Zeit“ von Pascal Mercier bestehet aus anregenden Kurzgeschichten, die uns über Zeit & Raum reflektieren lassen.
Die Geschichten halten dem Leser zum Teil einen Spiegel vor, so groß kann der Wiedererkennungseffekt sein.
Der Schreibstil ist prägnant und ergreifend. Die Kurzgeschichten tragen alle etwas Tristes, etwas Melancholisches und eine Prise Lebensweisheit.
Das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen und jeder Leser wird etwas für sich darin finden. Ich nehme mir die nötige Achtsamkeit im Leben.
Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Schon die ersten Seiten haben mich tief berührt. In die erste Kurzgeschichte konnte ich mich sofort hineinversetzen! Der Titel Der Fluss der Zeit passt hervorragend, denn die Geschichten machen deutlich, wie vergänglich das Leben ist und wie wir Menschen mit Abschieden umgehen.
Auch die zweite Kurzgeschichte hat es in sich: Sie spiegelt die heutige Gesellschaft bemerkenswert präzise wider. Das Verhalten der Figuren erinnerte mich sofort an mich selbst und an einen guten Freund – ein beinahe erschreckender Wiedererkennungseffekt.
In der dritten Kurzgeschichte fühlte ich mich zu 100 Prozent wiedererkannt. Das Warten auf medizinische Befunde, das Grübeln über jedes einzelne Wort des Arztes, das Sich-verrückt-Machen – und schließlich die enorme Erleichterung, wenn sich herausstellt, dass alles in Ordnung ist. Mercier beschreibt diese emotionale Achterbahn mit einer Genauigkeit, die unter die Haut geht.
Die vierte Kurzgeschichte führt uns erneut vor Augen, wie wenig Achtung und Rücksicht wir einander heute häufig entgegenbringen. Viele Menschen richten ihren Blick nur noch auf sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse. Selbst wenn man versucht, mit ihnen zu sprechen, findet oft kein echtes Zuhören mehr statt.
Und auch das letzte Kapitel hat große Wirkung. Es erinnert uns daran, dass wir unseren Ursprung niemals vergessen sollten.
Für mich war Der Fluss der Zeit ein Augenöffner. In vielen Szenen habe ich mich selbst wiedergefunden. Ein Buch, das nachhallt – und meiner Meinung nach sogar Pflichtlektüre an Schulen sein sollte.
5 Sterne für die schönen Worte - 4 Sterne weil zu kurz
Pascal Mercier kann es einfach: Mit nur wenigen Worten erschafft er ein Setting, in dem man sich sofort wiederfindet. Kaum angefangen zu lesen, fühlt man sich schon mitten in der Geschichte – ganz nah bei den Figuren, ihren Gedanken, ihren Erinnerungen. Genau das, was man von ihm erwartet, und genau das, was ihn so besonders macht.
In diesen fünf Erzählungen geht es um große Fragen: um das Loslassen, um Freiheit, um Zeit und Vergänglichkeit. Mercier nähert sich diesen Themen leise, nachdenklich und sehr menschlich. Seine Figuren wirken real, verletzlich und vertraut – fast so, als würde man ihnen zufällig über die Schulter schauen.
Was mich allerdings zwiegespalten zurückgelassen hat, ist die Form. Es sind Kurzgeschichten, und vielleicht bin ich einfach nicht der Typ dafür. Kaum ist man richtig drin, kaum hat sich eine Geschichte emotional entfaltet, ist sie auch schon wieder vorbei. Ich hätte mir jedes Mal gewünscht, noch länger bei den Figuren bleiben zu dürfen. Denn die Geschichten hallen nach.
Fazit: Sprachlich und atmosphärisch ist das Buch großartig, typisch Mercier eben. Wer kurze, intensive literarische Momente liebt, wird hier sicher glücklich. Ich persönlich hätte mir weniger Abschiede und mehr Raum gewünscht – denn jede dieser Geschichten hätte für mich auch ein ganzer Roman sein dürfen.
Lieben Dank an den Hanser Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley.
Buchhändler*in 438091
Die Erzählungen sind jede für sich beeindruckend. Ich musste nach jeder Geschichte erstmal durchatmen! Dieses Buch ist auch ein tolles Geschenk!
Karin M, Rezensent*in
Erneut ein großartiges Buch von Pascal Mercier.
In fünf Kurzgeschichten beschreibt er Menschen an Wendepunkten ihres Lebens.
Sei es der letzte Rundgang durch das geliebte Zuhause, das angstvolle Warten auf eine eventuell tödliche Diagnose, das Zerbrechen einer Freundschaft, die unerklärliche Ursache für einen Selbstmord oder nur die Erkenntnis, dass man glückliche Stunden der Vergangenheit nicht zurück holen kann.
Mit einfühlsamen Worten lässt uns der Autor in diese Situationen eintauchen, schlicht und ohne Übertreibungen, aber mit sehr viel Empathie. Als Leserin fühlte ich mit den Protagonisten und fragte mich, wie es mir selbst in solch einer Situation ergehen würde. Viel Stoff zum Nachdenken.
Der Preis von 22 Euro für ein Buch mit nur 112 Seiten mag zunächst hoch erscheinen, aber sowohl die gepflegte, gute Sprache als auch der Inhalt sind jeden einzelnen Cent Wert.
Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle, die etwas anspruchsvollere Lektüre lieben.
Bei "Der Fluss der Zeit" von Pascal Mercier handelt es sich ein kurzes Büchlein, in dem 5 Kurzgeschichten aus dem Nachlass des Autors veröffentlicht wurden.
Jede der einzelnen Geschichten bietet einen Kern, der zum Nachdenken anregt. In wunderbarer Sprache schildert Mercier Menschen in besonderen Situationen. Der alte Mann, der sein Haus verkauft hat und sich nur sehr schlecht trennen kann. Das Gefühl der Verpflichtung zu Dankbarkeit bei einem großen Geschenk. Das Warten auf einen ärztlichen Befund, der alles bedeuten kann oder nichts. Mercier lässt die Lesenden mitfühlen, sich in die Charaktere hineinversetzen.
Ein leises, aber leider viel zu kurzes Buch mit Tiefgang. Ich war traurig, als ich fertig gelesen hatte. Ich hätte gerne noch mehr dieser Geschichten gelesen und hoffe auf eine Fortsetzung aus dem Nachlass des Autors.
Ich werde dieses literarische Kleinod auf meine "Werde ich verschenken-Liste" setzen. Sehr lesenswert und für mich ein Highlight, daher auch volle 5 Sterne!
Claudia F, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Was für ein tolles Geschenk: fünf warme, einfühlsame Erzählungen des wunderbaren Pascal Mercier, dessen Romane die Leser verzaubertest. Der Erzählband ist ein tolles Geschenk für alle die gute Literatur in kurzer Form lieben, aber nicht nur für diese
Maria H, Rezensent*in
Dies ist ein kleines Büchlein mit fünf Kurzgeschichten, die aus dem Nachlass des Autors veröffentlicht wurden. Jede einzelne der Geschichten ist etwas Besonderes, denn sie haben eine Basis die zum Nachdenken anregt. Die Sprache ist sehr schön und die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Dies ist ein wunderschönes Buch und ich hätte noch gerne mehr Geschichten von diesem Autor gelesen. Auch eignet sich dies Buch sehr gut als Geschenk für liebe Menschen.
Aus dem Leben gegriffen
Außer seinen Romanen, von denen „Nachtzug nach Lissabon“ (2004) der wohl bekannteste sein dürfte, schrieb der Schweizer Autor Pascal Mercier (1944-2023) auch zahlreiche Essays und Kurzgeschichten. Fünf dieser bisher unveröffentlichten Erzählungen aus seinem Nachlass sind in diesem Buch enthalten. Jede dieser Geschichten steht für sich, jedoch sind ihre zentralen Themen das Erinnern und Loslassen, Gedanken zum Altern, die Vergänglichkeit der Zeit und das Menschsein im Allgemeinen.
Sprache und Schreibstil sind wie gewohnt bei diesem Autor unaufgeregt, beinahe meditativ, nachdenklich und philosophisch. Im Fokus stehen häufig Gedanken und Monologe der Protagonisten, was tiefe Einblicke in deren Seelenleben zulässt, vom Leser jedoch eine gewisse Konzentration erfordert. Dafür wird man mit wunderbaren, einfühlsam und großartig geschriebenen Geschichten belohnt, die nachdenklich stimmen und noch lange nachhallen.
Fazit: Ein Meisterstück der Erzählkunst, ein Lesevergnügen das ich gerne weiterempfehle.
Fünf Erzählungen, von Pascal Mercier wieder meisterhaft ausgeführt.
Von den Vermietern eines ehemaligen Studenten, ein auf sein ärztlichen Befund Wartenden bis zur Übergabe seines Hauses des älteren Karl Pragers an ein Ehepaar, die Kurzerzählungen sind alle einfühlsam beschrieben.
In seinen bisher unveröffentlichten Erzählungen hat Pascal Mercier es wieder verstanden, Menschen in unterschiedlichen Situationen psychologisch und philosophisch darzubringen und das Ende der jeweiligen Geschichte habe ich kaum abwarten können, so spannend hat es Mercier verstanden, sie umzusetzen.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Angela Marina Reinhardt
Belletristik, Große Gefühle, Historische Romane