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Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
Kriminalroman | Die grenzüberschreitende Bestseller-Serie zwischen Deutschland & Österreich
von Anna Schneider
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Erscheinungstermin 26.01.2026 | Archivierungsdatum 27.03.2026
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Zum Inhalt
»Lassen Sie sich mit der Grenzfall-Serie auf die dunkle Seite der Alpen entführen. Allerfeinste Krimiunterhaltung!« Romy Fölck
Das Böse sprengt jede Grenze – der sechste Band der SPIEGEL-Bestseller-Serie um das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer
Bei Oberkommissarin Alexa Jahn steht das Telefon nicht mehr still. In der Grenzregion Karwendel sind in Folge heftiger Unwetter die Flüsse über die Ufer getreten, und die Wassermassen reißen alles mit sich. Zahlreiche Personen gelten bereits als vermisst, und es werden von Minute zu Minute mehr.
Auch auf österreichischer Seite wütet der Sturm, doch Chefinspektor Bernhard Krammer, der nach einer Verletzung im Dienst noch nicht wieder voll im Einsatz ist, versucht einen kühlen Kopf zu bewahren.
Als kurz darauf ein Toter in einer Schlucht gefunden wird, stellen die Einsatzkräfte fest, dass der Mann nicht ertrunken ist. Er wurde ermordet. Wer hat das Chaos ausgenutzt, um ihn zu töten?
Alexa Jahn nimmt trotz der kritischen Lage sofort die Ermittlungen auf. Und gerät dabei mitten in eine Tragödie ungeahnten Ausmaßes, die vor vielen Jahren ihren Anfang nahm.
Jeder Band der SPIEGEL-Bestsellerserie behandelt einen eigenständigen und abgeschlossenen Fall, alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.
»Lassen Sie sich mit der Grenzfall-Serie auf die dunkle Seite der Alpen entführen. Allerfeinste Krimiunterhaltung!« Romy Fölck
Das Böse sprengt jede Grenze – der sechste Band der...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783596710409 |
| PREIS | 14,00 € (EUR) |
| SEITEN | 432 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Alexandra M, Rezensent*in
Seit Beginn an bin ich ein Fan der Grenzfall-Reihe und wurde auch bei diesem neuen Fall nicht enttäuscht.
Ein großes Unwetter über den Deutschen Alpen sorgt für Panik. Und nicht nur bei den von der Überflutung Betroffenen. Dann findet Alexa einen Toten, der nicht dem Unwetter geschuldet ist. Und tritt eine Lawine an Ereignissen los. Gleichzeitig wird auf der österreichischen Alpenseite Bernhard Krammer zu einem Fall gerufen, bei dem ein Geschwisterpaar vermisst wird. Und er sorgt sich um Alexa…
Bereits zum 6. Mal ermitteln Krammer und Jahn parallel, bzw. gemeinsam. Der Band ist, wie alle Bände dieser Reihe, in sich abgeschlossen. Mehr Spaß macht es, wegen der Familienzusammenhänge, aber, wenn man die Vorgängerbände auch kennt.
Anna Schneider baut ihren neuen Band nach bewährtem Muster auf: Die Erzählung wechselt zwischen beiden Ermittlern ab und einige Kapitel in kursiver Schrift lassen den Leser noch tiefer in die Vorgeschichte eintauchen. Diese Vorgehensweise erhöht die Spannung noch zusätzlich. Zusätzlich sorgt Schneiders flüssige und anschauliche Schreibweise dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
In „Ihr Grab in den Fluten“ verarbeitet Schneider die Flutkatastrophe im Ahrtal vor einigen Jahren. Ihr Roman ist fiktiv, enthält dennoch prägende Erlebnisse. Zudem hat mich ein weiteres Element zutiefst schockiert. Schneiders neuer Fall ist nichts für schwache Nerven.
Fazit: wieder ein 5-Sterne-Buch und ich freue mich auf den nächsten Fall, der bereits fürs Frühjahr 2027 angekündigt ist.
Susanne B, Rezensent*in
Die dunkle Seite der Alpen
Der sechste Grenzfall „Ihr Grab in den Fluten“ von Anna Schneider startet mit einem abenteuerlichen Prolog. Anschließend, in Kursivschrift, der geheimnisvolle Brief einer Mutter an ihre Tochter. Danach gibt es ein Wiedersehen mit Oberkommissarin Alexa Jahn und ihrem Kollegen Florian Huber von der Kripo in Weilheim.
Ein Sturm bahnt sich an mit heftigen Überschwemmungen. Menschen von der Außenwelt abgeschnitten, zahlreiche Opfer sind zu beklagen, Dutzende Menschen werden vermisst. Alles in nur zwei Tagen. Die Szenen erinnern an die Katastrophe im Ahrtal.
Alexas Vater, Chefinspektor Bernhard Krammer, vom LKA Tirol und seine Kollegin Roza Szabo sind ebenfalls wieder mit von der Partie. Auch in Österreich schüttet es. Eine Gruppe junger Leute ist unterwegs zu einer Hütte in den Bergen. Als wäre das nicht genug, bekommen die Ermittler es auch noch mit Mord und einer Familientragödie zu tun.
„Ihr Grab in den Fluten“ ist spannend. Manchmal schwer zu ertragen, wenn es um Gewalt gegen Frauen geht. Aber am Ende ist alles stimmig aufgelöst. Und so freue ich mich schon auf den siebten Band, Die Wut in seinem Blick, der im Frühjahr 2027 erscheinen soll.
Fazit: Fall Nr. 6 für Alexa und Krammer. Harter Stoff. Für mich eines der besten Bücher dieser Reihe.
"Grenzfall - ihr Grab in den Fluten" ist der sechste Fall für Alexa Jahn und ihren Vater Bernhard Krammer, das grenzüberschreitende Team.
Alexa erlebt zum ersten Mal einen Katastrophenalarm, anhaltende Unwetter mit heftigen Regenfällen haben zu epischen Überschwemmungen geführt. Flüsse treten über das Ufer, ganze Landstriche sind unter Wasser. Menschen müssen von Dächern gerettet werden, viele werden vermisst. Und für manche kommt jede Hilfe zu spät. Die Helfer geben alles, um möglichst viele Menschen zu retten. Alexa findet einen Vermissten, doch er ist nicht durch die Unwetter gestorben, jemand hat ihn ermordet.
In Österreich ist die Wetterlage ähnlich schlimm, Bernhard Krammer sucht verzweifelt nach einer Gruppe Jugendlicher, die auf einem Ausflug auf eine Hütte verschollen sind.
Was für ein spannender Fall! Durch den Prolog und einen Brief fängt die Geschichte schon spannend an und setzt sich genauso spannend fort.
Die Lage ist bedrohlich, chaotisch, diese Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Man realisiert, welche Kraft das Wasser hat und wie hilflos man dieser Naturgewalt ausgeliefert ist. Verschiedene Schauplätze und Handlungsstränge sorgen für einen ganz eigenen Drive, so dass ich das Buch gar nicht pausieren wollte.
Ich habe mich gefreut die schon bekannten Charaktere zu treffen und die Ermittlungen hüben wie drüben zu verfolgen. Das Privatleben spielt bei diesem Fall keine Rolle, so dass ich gespannt bin, welche Entwicklungen uns im nächsten Teil erwarten.
Fazit: Ich fand die Handlung komplex, tragisch, und absolut fesselnd. Dazu noch das sensible Thema. Auch wenn jetzt die ganz großen Überraschungen gefehlt haben, war das Buch für mich ein Pageturner. Jetzt schon ein Highlight 2026.
Bärbel K, Rezensent*in
Landunter gilt für die Gegend um Weilheim nachdem es tagelang gestürmt und geschüttet hat. Flüsse werden zu Bächen und reißendem Wildwasser. Vor nichts machen sie halt. Da sind alle Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr, THW rund um die Uhr im Einsatz. So auch Alexa Jahn, die bei der Weilheimer Kripo arbeitet. Sie und ihr Kollege Florian Huber sollen die Koordination der Einsätze übernehmen, Vermisstenmeldungen aufnehmen, mit anderen Worten sie sollen dafür sorgen, dass alles so weit es geht geordnet abläuft und keine Panik unter der Bevölkerung ausbricht. Keine leichte Aufgabe. So hat mir auch die Stelle im Buch, als Alexa einen verzweifelten Feuerwehrmann betend in seiner Pause in der Kirche antrifft, Gänsehaut gemacht.
Bei dem Ausmaß der Zerstörungen und der stetig ansteigen Zahl der Vermissten oder in Not geratenen Menschen, fällt es schwer die Übersicht zu behalten. Huber ist sich seiner Verantwortung als Koordinator voll bewusst, bewertet die Lage laufend neu und passt seine Anweisungen entsprechend an. Dagegen kam mir Alexa etwas unkoordiniert vor. Zu sehr auf Einzelschicksale fixiert. Sie würde am liebsten jedem und allen gleichzeitig helfen. So kommt es auch, dass sie wegen des Hinweises einer Camperin in die Berge aufbricht. Eine Entscheidung, die nicht nur ein mehr als 20 Jahre altes Geheimnis ans Licht bringt, es hat mir auch unwahrscheinlich spannende Lesestunden verschafft. Ich fand es sehr geschickt von der Autorin immer wieder in kursiver Schrift die Briefe einer Mutter an ihre Tochter einfließen zu lassen, wie auch die kranken Gedanken eines Mannes. Bei mir waren das Spannungstrigger, gerade, weil ich deren Zusammenhang mit dem aktuellen Fall nicht geahnt habe. Super gemacht. Darum gibt’s von mir auch 5 Lese-Sterne.
Zum Inhalt:
Im Karwendelgebiet sind aufgrund von Unwetter chaotische Verhältnisse ausgebrochen, zahlreiche vermisste Personen sind es bereits jetzt. Dann wird ein Toter in einer Schlucht gefunden, der allerdings nicht ertrunken sondern ermordet wurde. Ermittlungen werden trotz der kritischen Lage aufgenommen und deckt eine Tragödie auf, die schon vor vielen Jahren begann.
Meine Meinung:
Diese Mischung aus der Wetterkatastrophe und dann auch noch Mordermittlungen, die sie völlig anders als erwartet entwickeln, hatte schon was. Wobei ich zwischendurch auch aufgrund der vielen Ereignisse immer mal wieder zurück lesen musste, weil einfach zu viel passierte und für mich dann zu durcheinander waren. Die Briefe warfen dann einen Blick auf eine menschliche Katastrophe, die fast nicht zu ertragen waren. Da man ja weiß, dass es solche Fälle tatsächlich immer mal wieder gab, ist der Schrecken darüber trotzdem nicht geringer. Ich fand den Roman spannend, mal ein wenig zu durcheinander, was aber sicherlich zu der Katastrophensituation passte, aber insgesamt gut.
Fazit:
Gute Unterhaltung
Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen interessanten Thriller hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht mehr weglegen.
Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Bei dem Buch handelt es sich um den 6. Band der Reihe. Er ist aber eigenständig und in sich abgeschlossen.
Zur Geschichte, in der Grenzregion Karwendel tobt ein Unwetter, die Flüsse sind über die Ufer getreten und Wassermassen reißen alles mit sich. Zahlreiche Personen werden vermisst oder sind eingeschlossen. Die Einsatzkräfte stoßen an ihre Grenzen und wissen nicht wo sie anfangen sollen. Als dann auch noch festgestellt wird dass es sich bei einem Toten nicht um einen Unfall sondern Mord handelt, sind Nachforschungen erforderlich. Doch wie sich letztendlich alles auflöst, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Ein tolle Buch, das ich gerne weiter empfehle.
Jedes Jahr im Januar warte ich gespannt auf den neuen Grenzfall von Anna Schneider!
Und diesmal hat mich die Geschichte direkt mit dem Prolog gepackt und erst am Ende wieder los gelassen.
Ich mag Alexa und Krammer und ihre direkten Kollegen. Und ich mag es sehr, wenn die beiden Ermittlungsteams aufeinander treffen.
Das Setting dieser Reihe ist einfach perfekt geschaffen für diese Krimireihe. Immer atmosphärisch und oftmals unheilvoll.
Diesmal hat mich alleine die bedrohliche Stimmung durch den Sturm und die damit einhergehende Flut, komplett eingenommen. Ohne das auch nur ein Mord passiert ist, hatte ich bereits Gänsehaut.
Der Fall war vielschichtig und konnte mich komplett überzeugen. Auch das Ende war hier für mich stimmig und es gibt wieder einen kleinen Cliffhanger zum nächsten Band.
Mit diesem Grenzfall habe ich nun einen neuen Lieblingsteil dieser wunderbaren Reihe!
Liebe Anna, das war großes Kino und ich freue mich jetzt schon auf Band 7 🫶🏼
Fazit:
Für mich mein neuer Favorit der Grenzfall Reihe und ein echtes Highlight!
Spannend von der ersten Seite bis zum Schluss!
Gertie G, Rezensent*in
In ihrem 6. Fall für Alexa Jahn und Bernhard Krammer zieht Anna Schneider wieder alle Register.
Tagelange ergiebige Regenfälle gehen über die Grenzregion von Bayern zu Tirol nieder. Die Gegend des Karwendels ist von den Unwettern besonders betroffen, weshalb Alexa Jahn und ihr Kollege Florian Huber vorrangig mit der Koordination des Katastropheneinsatzes beschäftigt sind. Da Huber die Gegend und die Menschen kennt, macht Alex Telefondienst und hilft bei der Unterbringung der Evakuierten, was sie beides auf Dauer nicht aushält. Nachdem eine Gerettete über Schreie einer Frau und eine unheimliche Begegnung berichtet, macht sie sich alleine auf, um einen, genau in dieser Ecke vermissten Landwirt, zu suchen. Wenig später findet sie dessen Leiche. Da er einen Schraubenzieher im Kopf stecken hat, ist klar, dass er keinem Unfall zum Opfer gefallen ist. Noch weiß Alexa nicht, was sie auf dem Bauernhof des Toten erwartet, denn der gewaltsame Tod des Bauern wirkt zunächst wie ein isoliertes Verbrechen, entpuppt sich dann als Verbrechen, das seit Jahren andauert.
Auch Bernhard Krammer, Vater von Alexa und Kriminalpolizist in Innsbruck ist beschäftigt. Zum einen ermittelte er im Fall einer verschwundenen Frau, die Opfer eines Stalkers geworden ist. Zu anderen muss er auf Befehl seines Vorgesetzten eine Gruppe Jugendlicher, die trotz Unwetterwarnung in die Berge gehen, suchen. Der Zusammenhang zwischen den beiden Einsätzen ist dadurch gegeben, dass einer der Jugendlichen, der Stalker sein soll.
Meine Meinung:
Wie Anna Schneider im Nachwort schreibt, haben sie die dramatischen Ereignisse im Ahrtal zu diesem Katastrophenszenario inspiriert.
Faszinierend ist, wie die Autorin zwei Haupthandlungsstränge in der jeweils eine Geschichte in der Geschichte verschachtelt ist, schlüssig erzählt. Hier muss man nicht nur stellenweise den Atem anhalten sondern auch genau lesen. Auch in der Gruppe der Jugendlichen, in der abgeschiedenen Berghütte von der Umwelt abgeschnitten auf Wetterbesserung hoffend ausharren müssen, eröffnen sich Abgründe.
Doch die schier unglaubliche Geschichte auf dem Bauernhof des Toten ist besonders ist intensiv und lässt das Rettungsteam und vermutlich den einen oder anderen Leser an die Grenzen der Belastung stoßen. Auch hier nimmt die Autorin an Anleihen bei wahren Verbrechen.
Zwischendurch können wir einerseits die Gedanken des Stalkers kennenlernen und andererseits Briefe einer Mutter an ihre Tochter lesen.
Gleichzeitig überlegt Krammer, wie er seiner Tochter beibringen soll, dass ihr Wohnungsvermieter und möglicher Freund, ein Spieler ist. Doch das wird, so nehme ich an, Stoff für den nächsten Grenzfall.
Der Schreibstil von Anna Schneider ist ruhig, präzise und kommt ohne romantische Schnörksel aus. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird manchmal durch die unterschiedliche Gesetzeslage ein wenig erschwert, doch vor allem der erfahrene Krammer setzt sich manchmal darüber hinweg, wenn es darum geht, Verbrechen aufzuklären, auch wenn er mehrmals dicht am Disziplinarverfahren schrammt.
Anna Schneider führt die einzelnen Handlungsstränge am Ende gekonnt logisch und überzeugend zusammen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der mich mehrmals den Atem anhalten hat lassen, 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe. Hier empfehle ich bei Band eins zu beginnen, um die Entwicklung der Beziehung von Alexa Jahn und Bernhard Krammer, diesseits und jenseits der Grenze zu beobachten.
Elaine L, Rezensent*in
Mit "Ihr Grab in den Fluten" liegt bereits der sechste Band rund um die Oberkomissarin Alexa Jahn und ihren Vater Chefinspektor Bernhard Krammer vor. Jahn ermittelt in Süddeutschland, Krammer in Österreich. Diesmal geht es darum, das während eines großen mehrtägigen Unwetters mehrere Gruppen von Menschen verloren gehen: Ein Trupp junger Menschen, unter denen sich mindestens ein Vergewaltiger befindet, ein gemischtes Pärchen, von denen einer unlautere Absichten hat, und ein Hof, auf den sich seit Jahrzehnten unvorstellbares abspielt. Die Geschichte wird sehr lebendig erzählt und der Bezug zur Flut im Ahrtal ist die komplette Zeit präsent. Mensch erfährt beim Lesen auch einges privates über die Ermittler*innen, wobei es nicht zwingend zum Verständnis der Geschichte nötig ist, die vorhergehenden Bände gelesen haben zu müssen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit finde ich richtig gut und würde mir wünschen, dass dies in der Zukunft noch weiter ausgebaut werden wird. Ich bin jetzt schon auf den nächsten Band gespannt.
Rezensent*in 595693
Flutkatastrophe
Im Karwendel wütet ein Sturm, die Regenmassen lassen die Flüsse über ihre Ufer treten, alle Einsatzkräfte sind mobilisiert, um zu helfen. So auch Alexa Jahn, Oberkommissarin der Kripo Weilheim, die am Telefon zahllose Meldungen aufnimmt und Einsätze koordiniert. Vermisste werden gesucht, Verletzte geborgen, schließlich stößt Alexa in einer Schlucht auf einen Toten, der ist aber eindeutig kein Unfall-, sondern ein Mordopfer. Und auch auf österreichischer Seite ist es nicht langweilig: eine Gruppe Jugendlicher ist auf eine Berghütte gefahren und pflegt keinen Kontakt mehr zu den Angehörigen. Chefinspektor Krammer wird von einem einflussreichen Elternpaar beauftragt, umgehend Ermittlungen anzustellen.
Kurzweilig wie gewohnt, geht es auch beim nunmehr sechsten Fall für Jahn und Krammer zu, Anna Schneiders bildreicher Schreibstil erweckt die Flutkatastrophe zu erschreckend realem Leben. Auf anschauliche Weise schildert die Autorin die Arbeit sämtlicher Hilfsorganisationen und verquickt Szenen ungezügelter Naturgewalt mit authentischer kriminalpolizeilicher Arbeit. Komplizierte Zusammenhänge müssen entwirrt werden, kursiv gedruckte Abschnitte geben dem Leser immer wieder zusätzliche Informationen, welche Alexa und Krammer (noch) nicht zur Verfügung stehen. Aber es wären nicht die beiden Besten an der deutsch-österreichischen Grenze, würden sie nicht selbst herausfinden, was hinter den Rätseln steckt. Dazu gibt es einige Aufregung um Alexas treuen Hund Oskar, der natürlich ebenfalls nicht fehlen darf. Einige private Einzelheiten kommen wieder zur Sprache, lenken aber in keiner Weise vom Geschehen ab, im Gegenteil dadurch wirken die handelnden Figuren umso menschlicher und glaubwürdiger. Nach spannenden Stunden, in denen kaum geschlafen und gegessen wird, finden sämtliche Handlungsstränge einen erfolgreichen und überzeugenden Abschluss, die Reihe selbst aber hoffentlich noch lange nicht.
Lebendige Bilder von erschreckenden Ereignissen halten Betroffene und Leser gleichermaßen in Atem, auch diesen – in sich abgeschlossenen – Fall kann ich mit gutem Gewissen allen Krimifans empfehlen. Die gesamte Reihe von Anfang an verspricht aber garantiert noch mehr Spaß!
Titel Grenzfall - Ihr Grab in den Fluten
Autor Anna Schneider
ASIN B0DPY2P255
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (432 Seiten) und Hörbuch
Reihe Jahn und Krammer ermitteln, Band 6
Erscheinungsdatum 26. Jänner 2026
Peter K, Rezensent*in
Flutkatastrophe an der Ammer
Jahr für Jahr beglückt Anna Schneider Ihre Leserinnen und Leser mit einem Band aus der Grenzfall-Reihe. Beeindruckt von der Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 hat sie in diesem Band die Ammer Nacht sintflutartigen Regenfällen zum reißenden und vernichtenden Ungeheuer werden lassen. Niemand weiß wo und wann sich solche Wetterphänomene ereignen werden. Unrealistisch ist dieses Szenario aber nicht. Damit es aber nicht nur ein Drama ist, hat die Autorin wieder mehrere Fälle der Polizei aus dem Bezirk Weilheim in Deutschland, sowie Innsbruck in Österreich eingearbeitet. So schlängeln sich teilweise 5 Erzählstränge durch die Handlung und werden zum Teil miteinander verknüpft. Die Hauptverbindung liegt aber natürlich bei der Weilheimer Oberkommissarin Alexa Jahn und ihrem Vater Chefinspektor Krammer. Wie immer ist die gesamte Handlung megaspannend und mit viel Tempo abgefasst. Lesefreude und -Genuss pur sind garantiert. Ich begleite die Reihe schon seit dem ersten Band und bin sicher, dass mit Ihr Grab in den Fluten viele neue Fans hinzukommen werden. Liebe Anna Schneider vielen Dank für diese tolle Unterhaltung!
Daniela M, Buchhändler*in
Anna Schneider gehört für mich zu den führenden deutschen AutorInnen! Ihre Art zu schreiben ist einzigartig und wie sie Einblick in das Seelenleben der einzelnen Charaktere gibt, lässt uns 1:1 dabei sein. Diese Reihe sollte in jeder Buchhandlung vorhanden sein!
Rezensent*in 972726
Grenzfall: Ihr Grab in den Fluten überzeugt mit zwei spannenden, parallel verlaufenden Ermittlungssträngen in Deutschland und Österreich. Besonders gelungen ist die detailreiche Darstellung der verheerenden Auswirkungen des Unwetters, das nicht nur die Umgebung, sondern auch die Dynamik der Ermittlungen spürbar beeinflusst. Die atmosphärischen Beschreibungen lassen die Bedrohung durch die Naturgewalten greifbar werden und verleihen der Geschichte zusätzliche Intensität.
Die Zusammenarbeit von Alexa Jahn und Bernhard Krammer funktioniert erneut ausgesprochen gut. Ihr Zusammenspiel wirkt vertraut, authentisch und professionell – ein klarer Pluspunkt der Reihe. Auch die Charaktere insgesamt sind lebendig, glaubwürdig und fein gezeichnet, was das Eintauchen in die Handlung erleichtert.
Der deutsche Fall wird überzeugend und zufriedenstellend aufgelöst. Beim österreichischen Ermittlungsstrang blieb für mich allerdings ein Gefühl der Unvollständigkeit zurück. Mir hat am Ende der klare Ausgang gefehlt – was genau mit der Leiche passiert ist, nachdem es erneut geregnet hatte und Paul sie eigentlich aus dem Felsvorsprung mit einer Schubkarre bergen wollte. Aber auch wie es mit Paul Moser weiterging und welche Erkenntnisse das Verhör mit dem Vater der Zwillinge letztlich gebracht hat.
Diese offenen Punkte haben den ansonsten starken Gesamteindruck etwas geschmälert. Trotzdem bleibt Grenzfall: Ihr Grab in den Fluten ein fesselnder Band der Reihe, atmosphärisch dicht und mit spannenden Figuren, der Lust auf den nächsten Teil macht.
Elise P, Rezensent*in
Anna Schneider erwähnt es in ihrem Nachwort und ihr Buch hat mich auch die ganze Zeit daran erinnert: die Flut an der Ahr im Juli 2021, bei der weit mehr als 100 Menschen ihr Leben verloren. Nun hat sie eine solche Katastrophe in den bayerischen Alpen im Tal der Ammer angesiedelt und auch dort fällt innerhalb von wenigen Stunden so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat.
Alexa Jahn und Florian Huber von der Kripo Weilheim befinden sich mitten im Geschehen. Lange ist in Weilheim die Zentrale für die eingehenden Anrufe der besorgten und betroffenen Bürger eingerichtet, bis auch dort geräumt werden muss und die Zentrale an höhere Stelle verlegt wird.
Alexa hat bereits unzählige Vermisstenmeldungen notiert. Ein Anruf von einem Bauernhof ist ihr besonders in Erinnerung geblieben und sie versucht, der Vermisstenmeldung nachzugehen. Ein alter Bauer ist mit dem Traktor losgefahren und seitdem nicht mehr gesehen worden. Seine Frau und seine Tochter vermissen ihn zuhause. In der gleichen Gegend sind zwei Wanderer, ein Mann und eine Frau unterwegs. Der Mann hat der Polizei gemeldet, dass seine Freundin sich den Fuß verknackst habe und er wird von Florian Huber zu genau diesem Bauernhof in der Nähe geschickt. Die beiden kommen jedoch dort nicht an, zumal wir Leser schon in kursiven Einschüben erfahren, dass der Mann nie plante, seiner Freundin zu Hilfe zu kommen.
Die sehr geschickt eingeflochtenen Briefe und Gedanken erzeugen eine unterschwellige Spannung, als Leser ist man den polizeilichen Ermittlern schon um einiges voraus, kann das Geschehen aber noch nicht einordnen. Erst ganz zum Schluss erschließt sich uns das ganze Ausmaß der Tragödie, die vielleicht ohne die Flutkatastrophe nie aufgedeckt worden wäre.
Über der Grenze in Innsbruck sind derweil 6 Jugendliche verschwunden. Sie waren zu einer Hütte aufgebrochen, haben sich aber seitdem nicht mehr bei ihren Eltern gemeldet. Auch in Österreich tobt ein Sturm und jede Mobilfunkverbindung ist abgebrochen.
Es sind die drei genannten Handlungsstränge, die in diesem Buch verknüpft werden und die Polizei sowohl in Weilheim als auch in Innsbruck beschäftigen. Verbindendes Element ist dabei das Wanderer-Paar, das aus Österreich in den bayerischen Alpen wandern will. Und so ermittelt auch Krammer wieder zusammen mit seiner Tochter. Alexa kann in der Einsatzzentrale nicht stillsitzen und Telefonate führen, sie macht sich auf den Weg, um auf dem Schorn-Hof nach dem Rechten zu sehen.
Anna Schneider hat den nicht enden wollenden Regen, das Steigen der Pegelstände und das sich immer mehr mit Wasser und Schlammmassen füllende Ammertal ausgesprochen anschaulich beschrieben, man hätte glauben können, sie habe eine solche Flut bereits selbst einmal erlebt. Die Koordination der unterschiedlichen Katastrophendienste ist Aufgabe der Polizei, dort läuft alles zusammen. Anna Schneider beschreibt das Gefühl von Ausnahmezustand, von Kontrollverlust, Überarbeitung, Müdigkeit und gleichzeitiger Pflicht sehr lebensnah, die Verzweiflung der Retter, wenn sie jemanden nicht rechtzeitig erreichen konnten, war greifbar.
Jeder der Grenzfall-Krimis war bisher in sich abgeschlossen, man konnte also auch folgen, wenn man die Vorgängerbände nicht kannte. Für mich war „Ihr Grab in den Fluten“ einer der besten Krimis in der Reihe.
Rita R, Rezensent*in
In der Gegend um Weilheim herrscht im Moment schlimmstes Wetterchaos. Die Regenfälle haben zu Überflutungen geführt, es müssen Menschen evakuiert werden und leider werden auch schon etliche Personen als vermißt gemeldet. Oberkommissarin Alexa Jahn und ihr Kollege Florian Huber haben alle Hände voll zu tun und gehen dabei körperlich und psychisch an ihre Grenzen. Huber übernimmt sehr umsichtig die Einsatzleitung der Rettung und Alexa kümmert sich um die Listen der Geretteten, stimmt sie mit der Liste der Vermißten ab und kümmert sich persönlich um Einzelschicksale. Und dann wird von einem Heli ein Toter in einer Schlucht entdeckt – ermordet!
In Innsbruck erhält zeitgleich Chefinspektor Bernhard Krammer von Dr. Gehringer eine Meldung, daß seine jugendlichen Zwillinge Benjamin und Merle zusammen mit Freunden zu einer Berghütte unterwegs sind und ihre Ankunft dort nicht gemeldet haben. Auf Krammers Suche bekommt er eine Information, die ihn über die Grenze in nach Andechs führt, wo er Nachforschungen zu einem Wanderpärchen aufnimmt. Hier treffen dann die Suche von Österreich und Deutschland zusammen, denn Alexa hatte u. a. eine Meldung von einer verletzten Wanderin.
In einem kursiv gedruckten Text beschreibt eine Mutter ihr unsägliches Leid und verwahrt den Brief in einer Plastikflasche in der Hoffnung, daß diese gefunden wird.
Am Ende werden alle Stränge verwoben und auch dieser 6. Fall kann erfolgreich abgeschlossen werden.
Wie bereits in den Vorgängerbänden hat Anna Schneider bewiesen, daß sie spannend schreiben kann. In diesem 6. Fall wurde das Wetter zu einem dominanten Thema. Die Angst ums Überleben wurde sehr realistisch und authentisch beschrieben. Durch die ständigen Perspektivwechsel hat die Autorin die Spannung und das Tempo hoch gehalten. Als Leser springt man von der Einsatzzentrale zur Berghütte, zum Bauernhof der Schorns, zur schreibenden Mutter und zu den Ermittlern Alexa Jahn mit Hund Oskar und Bernhard Krammer. Alexa und Florian sind auch im vorliegenden Fall sehr sympathisch, harmonieren in ihrem Arbeitsalltag und geben alles was ihnen in dieser Ausnahmesituation möglich ist. Bernhard Krammer hingegen ist etwas in Sorge um Alexas Privatleben und will seine Tochter vor einem falschen Freund bewahren. Seine Kollegin Roza Szabo ist immer hilfreich an seiner Seite. Sehr berührend und bewegend ist die Geschichte der Mutter, mehr will ich dazu nicht verraten.
Das Cover ist perfekt auf die Geschichte abgestimmt.
Für mich war das der beste Fall dieser Reihe, ich hatte packende Lesestunden und von mir bekommt der Krimi eine unbedingte Leseempfehlung!
Rezensent*in 1570388
Ihr Grab in den Fluten ist der neue Grenzfall des deutsch-österreichischen Ermittlerteams um Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Es tobt ein schreckliches Unwetter auf der deutschen Seite und die Fluten fordern viele Opfer. Alexa und ihre Kollegen sind unermüdlich im Einsatz und auch auf österreichischer Seite macht sich ihr Vater auf die Suche nach vermissten Wanderern. Was werden beide letztendlich finden?
Grenzfall ist eine tolle Bücherreihe, bei der mir jeder neue Krimi immer sehr gut gefällt. Es ist nicht nötig die vorangegangenen Bücher zu kennen, aber ich würde es trotzdem empfehlen: einfach, weil sie so gut sind. Ein flüssiger Schreibstil mit vielen Spannungselementen sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen. In diesem Grenzfall liegt der Fokus hauptsächlich auf Alexa und auch ein wenig auf ihrem Vater. Diese Abwechslung gefällt mir sehr gut. Es gibt viele Handlungsstränge die später sehr gut verwoben werden. Insbesondere die Geschichte der jugendlichen im Haus war hervorragend. Wie immer eine Leseempfelung für diese tolle Serie.
Eine starke Überschwemmung in der Region, verlangt von Alexa Jahn alle Kräfte.
Und auch bei Bernhard Krammer wütet ein starker Sturm.
Doch die Bösewichte kennen keine Umweltkatastrophen. Sie nutzen den Chaos, um ihre kriminellen Neigungen ungestraft auszuüben.
Die Geschichte beginnt zuerst mit zwei unabhängigen Fällen. Alexa Jahn findet einen ermordeten Mann in einer Schlucht. Während Krammer auf der Suche nach sechs Teenagern ist, die beim Sturm in die Berge wandern gegangen sind. Eins führt zum anderen und schon ermitteln Alexa und Krammer an einem gemeinsamen Fall, während das Unwetter wütet.
Es gibt mehrere Perspektiven unter anderem die von den Ermittlern und zwei unbekannte - von einem Mann und einer Frau. Zunächst ist allerdings unklar, wie alles miteinander zusammenhängt.
Die Spannung ist von Anfang an am höchsten Level. Eine Umweltkatastrophe in Form von Starkregen und Sturm fordert ihre ersten Opfer.
Die Handlung setzt genauso stark fort.
Allerdings waren für mich einige Momente zu konstruiert. So sehr, dass es schon unlogisch erscheint. Durch die vielen Fälle, die sich gefühlt exponential vermehren, kommt vieles zu kurz.
Einer von den Fällen schien sogar für die Autorin zu unlogisch, den auf den wird am Ende nicht mehr eingegangen.
Sehr konstruiert allerdings stark in Spannung und Handlung.
Rezensent*in 780093
Spannend, kurzweilig, nervenaufreibend
Infolge heftiger Unwetter sind Flüsse über die Ufer getreten, ganze Ortschaften sind überschwemmt, die Wassermassen reißen alles mit sich, egal ob es Häuser, Fahrzeuge oder Menschen sind. Bei der Weilheimer Kripo häufen sich die Vermisstenanzeigen, alle verfügbaren Rettungskräfte sind im Einsatz, auch die Oberkommissarin Alexa Jahn arbeitet bis zur Erschöpfung und darüber hinaus. Zu viele warten auf Rettung…
…so auch auf der österreichischen Seite. Roza Szabo schickt Chefinspektor Bernhard Krammer vom LKA Tirol nach Mühlau zu den besorgten Eltern eines Geschwisterpaares, die mit vier Freunden auf eine Hütte wollten und sie entgegen der Vereinbarung, sich zu melden, nichts mehr von sich hören lassen. Schon einen Tag vorher sind sie zeitig aufgebrochen – hat das Wetter auch ihnen übel mitgespielt?
Es ist der mittlerweile sechste Fall für Jahn und Krammer. Wer die Reihe von Anfang an kennt, weiß um ihre Verbindung, man kann aber durchaus zwischendurch zu einem Buch aus dieser Grenzfall-Serie greifen, denn jeder Fall ist in sich abgeschlossen, auch wird das Zwischenmenschliche immer kurz mit eingeflochten, was ich sehr schätze.
Wie es bei solch Naturkatastrophen üblich ist, sind sämtliche Rettungsorganisationen vor Ort, vom Roten Kreuz, dem THW, den Feuerwehren und Hubschraubereinsätzen bis hin zur Wasserwacht und der Bundeswehr und den vielen freiwilligen Helfern (welche auch in so einigen vorher genannten Organisationen zu finden sind) ist alles unermüdlich auf den Beinen und doch können nicht alle gerettet werden.
Anna Schneider beschreibt ein leider viel zu realistisches Szenario und mittendrin sind es ein Wanderpaar, von dem jede Spur fehlt. Gleich mal begegnen wir einer Frau im Wohnmobil, die sich in der Nähe eines höher gelegenen Hofes vor dem Unwetter in Sicherheit bringen wollte, sie aber draußen schier Unwirkliches beobachtet, das lange nicht einzuordnen ist. Dazwischen sind es Gedanken eines Unbekannten und auch die einer Frau, was erst dem Ende zu für Klarheit sorgt.
Es sind die Einzelschicksale, die fassungslos machen. Menschliche Abgründe tun sich auf, lange gehütete Geheimnisse drängen ans Licht und hätte es dieses Unwetter nicht gegeben, wäre vieles nicht entdeckt worden. Beim Lesen habe ich mich schon auch gefragt, wie und ob diese so unterschiedlich gelagerten Fälle zusammenhängen könnten. Und ja, sie haben miteinander zu tun, was sich allerdings erst dem Ende zu erschließt, auch wird der Titel dieses sechsten Grenzfall-Bandes deutlich, ich hätte dies nie und nimmer vermutet.
Auch in diesen sechsten Fall hat die Autorin viel hineingepackt, was zunächst viele Fragen aufwirft. Jahn und Krammer – beide sind sie geerdet, ihr Beruf ist ihnen Berufung. Ein von Anfang bis Ende spannender, kurzweiliger Krimi, den ich – einmal angefangen – nicht weglegen konnte.
Buchhändler*in 404907
Wieder ein packender und dramatischer Krimi mit Krammer und Alexa im deutsch-österreichischen Grenzgebiet, der einen sehr zum Nachdenken bringt. Wie immer habe ich ihn fast in einem Zug ausgelesen und werde dieser guten Serie weiterhin treu bleiben.
Anna Schneider hat erneut einen Krimi, welcher Naturgewalten, menschliche Abgründe und die Frage, wie weit Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen, geschaffen. Das Lesen hat mich schnell gepackt. Der Roman beginnt mit einem Szenario, das sofort unter die Haut geht. Heftige Unwetter haben die Karwendelregion verwüstet, Flüsse treten über die Ufer, Strassen brechen weg, Menschen verschwinden. Die Flut wird zum Symbol für das, was im Roman passiert. Die Verbindung von Naturdrama und Krimiplot ist eines der grossen Stärken dieses Buches. Alexa Jahn steht am Rand der Überforderung und genau das macht sie so glaubwürdig. Krammer, der nach einer Verletzung noch nicht wieder voll einsatzfähig ist, bringt eine andere Energie in den Roman. Der Fund eines Toten, der nicht ertrunken ist, sondern ermordet wurde, setzt den eigentlichen Krimiplot in Gang. Der Roman entfaltet hier eine doppelbödige Spannung. Die Ermittler kämpfen nicht nur gegen einen Täter, sondern gegen die Natur selbst. Diese Umstände erzeugen eine Spannung, die das Lesen so einmalig macht. Der Roman zeigt eindrucksvoll, dass verdrängte Schuld nicht verschwindet. Sie sickert, sie arbeitet, sie sucht sich ihren Weg manchmal erst Jahrzehnte später. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt mit pochendem Puls und nassen Händen.
Die "Grenzfall-Reihe" von Anna Schneider begeistert mich seit Band 1.
Und mit Band 6 "Ihr Grab in den Fluten" wurde für mich ein Highlight der Reihe veröffentlicht.
Mehrere Handlungsstränge laufen ineinander.
Eine gefangen gehaltene Frau beschreibt in Briefen an ihre Tochter ihr Schicksal.
Ein Gruppe von jungen Menschen ist auf dem Weg zu einem Kurzurlaub in den Bergen.
In einer Schlucht wird ein Toter entdeckt.
Ein Paar, welches zu einer Wanderung aufgebrochen ist, wird vermisst.
Und dies alles, während ein Sturm tobt und es zu verheerenden Überschwemmungen im Grenzgebiet kommt.
Alexa Jahn ist vollauf mit dem Koordinieren von Arbeiten zur Rettung von Überschwemmungsopfern beschäftigt als ihr Vater ebenfalls in der Gegend eintrifft und die Beiden nun gemeinsam versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.
Denn irgendwie läuft alles zusammen und es kommen tragische und unvorstellbare Dinge ans Licht.
Das Buch ist absolut fesselnd geschrieben, ich habe es in kürzester Zeit gelesen und kann es nur weiterempfehlen.
Buchhändler*in 551975
Das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer, Tochter und Vater, werden immer vertrauter in ihrer Beziehung und Zusammenarbeit miteinander und damit auch wieder sehr zielstrebig zur Lösung eines Falls, der mehr als verworren erscheint und sich mit dem Bösen schlechthin zu beschäftigen scheint. Furchtbar und lesenswert zugleich!!!
Buchhändler*in 883591
"Grenzfall - Ihr Grab in den Fluten" ist der 6. Band von Anna Schneiders Grenzfall-Reihe.
Dies Mal erschwert ein schlimmes Unwetter mit heftigen Überflutungen und chaotisch-bedrohlichen Zuständen die Ermittlungen von Alexa Jahn und Bernhard Krammer.
Wieder werden parallel verschiedene Fälle aus den Perspektiven der beiden Ermittler beschrieben und wieder gibt es kurze Zwischenkapitel in Kursivschrift die die Spannung noch erhöhen.
Erneut ist Anna Schneider eine extrem fesselnde Geschichte gelungen. Durch ihre bildhafte Art zu schreiben und die geschickt wechselnde Erzählperspektive bleibt die Spannung bis zum Schluss sehr hoch. Von mir wieder eine absolute Leseempfehlung für den 6. Grenzfall!
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