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Manche Schuld vergeht nie
Kriminalroman
von Elly Griffiths
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Erscheinungstermin 18.10.2025 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Ein Mord im viktorianischen London. Ein tödlicher Geheimbund. Und eine Ermittlerin, die auf der Suche nach der Wahrheit durch die Zeit reist.
Kriminalbeamtin Ali Dawson arbeitet unter strengster Geheimhaltung. Mit ihrem Team reist sie in die Vergangenheit, um ungeklärte Mordfälle zu untersuchen. Ihr neuster Auftrag ist besonders brisant: Sie soll den Mord an einer jungen Frau im 19. Jahrhundert aufklären. Doch die Zeitreise geht schief, und während Ali in der Vergangenheit feststeckt, gerät ihr Leben in der Gegenwart außer Kontrolle.
Kriminalbeamtin Ali Dawson führt alles andere als ein normales Leben. Sie ist gerade fünfzig geworden, alleinerziehende Mutter eines erwachsenen Sohnes und Teil einer geheimen Ermittlungseinheit, die in der Zeit zurückreist, um alte Morde aufzuklären. Für gewöhnlich liegen die nur wenige Jahre zurück, doch bei ihrem neusten Fall ist alles anders: Im Auftrag des Justizministers und Tory-Abgeordneten Isaac Templeton reist sie ins Viktorianische Zeitalter. Dort soll sie den Namen von Templetons exzentrischem Ururgroßvater reinwaschen. Der war Gerüchten zufolge Mitglied eines zwielichtigen Männerzirkels. Die Aufnahmebedingung: der Mord an einer Frau. Während Ali in der Vergangenheit ermittelt und dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, geschieht in der Gegenwart ein weiterer Mord. Und in den Fokus der Ermittlungen gerät ausgerechnet Alis Sohn.
»Von Anfang bis Ende ein Triump h.« Anthony Horowitz
»Dieser kühne Thriller wird Ihr Herz im Sturm erobern.«
Nicci French
»Ein neues Buch von Elly Griffiths ist immer ein Grund zu jubeln, und dieser Serienauftakt wird Ihre Lesegewohnheiten sprengen.« Mick Herron
Ein Mord im viktorianischen London. Ein tödlicher Geheimbund. Und eine Ermittlerin, die auf der Suche nach der Wahrheit durch die Zeit reist.
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783608502954 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Alison Dawson hat sich von der 18-jährigen schwangeren Schulabbrecherin, die als Putzfrau arbeitet, hochgekämpft bis zu einem Posten bei der Londoner Polizei. Nach einem Studium der Geschichte arbeitet sie in der Gegenwart von 2023 gemeinsam mit einer Datenforensikerin, einer Expertin für Zeitreisen und Tom, der Grünlilie (der vermutlich für die Luftreinhaltung zuständig ist) im Spezialteam für Cold Cases der Vergangenheit. Dr. Pellegrini hat im Auftrag der britischen Regierung eine Zeitreisemethode entwickelt, bei der der Zeitverlauf durch Faltung verkürzt und die reisende Person in eine maßgefertigte Form eingepasst wird. Als Alisons Team reichlich überstürzt für einen Auftrag im Jahr 1850 vom Justizminister angefordert wird, nimmt sie zunächst an, sie hätten den Job erhalten, weil Alisons Sohn Finn als Berater des Justizministers arbeitet. Isaac Templeton will offenbar den guten alten Namen seiner Familie durch Recherchen in der Vergangenheit reinwaschen lassen, ehe er ein Buch veröffentlicht.
Zum Zeitpunkt des Auftrags hatte Ali jedoch erst ein einziges Mal testen können, dass sie selbst als Reisende in der Vergangenheit tatsächlich sichtbar und handlungsfähig ist. Mit der Warnung ihre Ex-Professorin im Ohr, niemals Dickens über den Weg zu trauen (d. h. nichts als bewiesen anzusehen, das in irgendwelchen Texten behauptet wird) stürzt sie sich im Kostüm der Epoche übereilt durch ein unscheinbares Portal ins viktorianische Zeitalter. Das Portal verschwindet danach wieder und taucht erst zu einem festgelegten Zeitpunkt wieder auf. Hier könnte man sich fragen, was wohl passiert, wenn der sensible Bereich im Straßenpflaster zuschneien oder ein Händler seinen Gemüsestand darüber aufbauen würde. Ali gelangt in den Haushalt von Cain Templeton und muss sich sputen, ihre gesamte Persönlichkeit als 50-jährige erfahrene Polizistin abzulegen und eine sehr viel bescheidenere Frau von 1850 zu mimem. Im Haus Templeton ist gerade ein Mord geschehen, man munkelt über einen geheimnisvollen Männerbund der „Collectors“, in dem der Hausherr aktiv sein soll – und Ali fällt wiederholt durch ihre sonderbare Sprache auf. Wen wundert es? Als Ali den für ihren Rückweg festgelegten Zeitpunkt verpasst, fragt sie sich, ob sie endgültig im Jahr 1850 festsitzt – und im London des Jahrs 2023 laufen die Telefone heiß, als sie nach Tagen noch nicht wieder zurückgekehrt ist.
Fazit
Elly Griffiths Idee einer zeitreisenden Londoner Polizistin hat mich von Beginn an amüsiert, weil sie ausgerechnet eine schlagfertige Fünfzigjährige auf die Piste schickt, die nach einem beachtlichen beruflichen Aufstieg und in ihrem Alter Narrenfreiheit für ihre Meinungsäußerungen beansprucht. Die Zeitreisetechnologie an sich fand ich ebenfalls amüsant; denn Alison führt uns vor, wie nützlich es für Cold Cases sein kann, mal eben in der Vergangenheit ein Gebäude zu besichtigen oder Zeugen zu befragen. Schließlich liefert Griffith einen höchst ironischen Blick in die britische Klassengesellschaft, in der es Akademiker gibt (Masterstudium Finn), Akademikerinnen, die von sich behaupten, sie wären durch ihr Studium als Mitglied der Arbeiterklasse geadelt (Ali, bei dem Thema habe ich allerdings noch Erklärungsbedarf) – und Menschen, deren Status durch altes Vermögen in Form der Herren- und Landhäuser definiert wird. Das Status-Thema erhält besonderen Pfiff durch den Klassenunterschied zwischen Finn (eigene Arbeit) und den Geschwistern Chibu und Adedayo Akingeni, die als Einwandererkinder aus Nigeria nicht nur ein Studium abgeschlossen haben, sondern das Elitebewusstsein mitbringen, das Finn bisher abgeht. Fasziniert hat mich hier das Thema Empathie für andere Denkweisen, das Abschalten der eigenen Identität während der Zeitreisen und die zwingende Logik, die die Figuren jeweils antreibt. Ein Highlight, von dem zum Glück schon der englische Folgeband vorliegt.
Wow, was für ein toller Krimi! Der Schreibstil ist superspannend, die Protagonisten sind toll dargestellt. Es macht richtig Spaß, in die Geschichte einzusteigen und sich damit auseinanderzusetzen. Die Zeit verging wie im Flug, die Irrungen und Wendungen waren spannend und ich hab so viel Lust auf mehr!
Caroline S, Buchhändler*in
Es ist so schön, dass es endlich mal wieder etwas von dieser tollen Krimiautorin auf Deutsch zu lesen gibt!
Nun verläßt sie die Pfade des klassischen Krimis und mixt ihn mit einer Portion Zeitreise... könnte in die Hose gehen, tut es aber nicht!
Wir lernen eine Polizistin kennen, die im zweiten Bildungsweg Geschichtestudiert hat, alleinerziehende Mutter war und mehrfach geschieden. Jetzt, mit 50 und ritzerot gefärbten Haaren gehört sie zu einer besonderen Ermittlungsgruppe, die alte Kriminalfälle vor Ort, sprich in der Vergangenheit untersucht, um neue Erkenntnisse zu erhalten. Bisher hielten sich die Polizisten nie länger als wenige Stunden in Zeiten auf, die nicht weiter zurück liegen als die 70er Jahre, ein neuer Auftrag führt jetzt aber ins viktorianische London. Der Vorfahr eines Politikers steht unter Verdacht, Frauen im Rahmen eines Club-Aufnahme-Rituals umgebracht zu haben.
Spannung und auch wirklich viel Komik, ganz tolle Protagonisten (Ich mochte den Chef, der die Ironie seiner Kaffeetasse nicht versteht besonders!) und wirklich viele ganz brauchbare Tipps, wie man zum Beispiel eine Perücke richtig trägt!
Schade, dass es so schnell ausgelesen war, aber ich hoffe doch, dass diese neue Heldin noch mehrere Abenteuer bekommt!
Im Zeitalter des Nachttopfes
Ali Dawson hat sich aus einfachen Verhältnissen zur Kriminalkommissarin hochgearbeitet. Mittlerweile arbeitet sie in einer geheimen Spezialabteilung, die per Zeitreisen Cold Cases aufarbeiten. Aber jetzt soll sie ins Jahr 1850 reisen, um herauszufinden, ob der Ururgroßvater eines Ministers wirklich ein Mörder war.
Elly Griffiths mischt in diesem Werk Zeitreise-SciFi und Kriminalroman auf ungewohnte Weise. Protagonistin ist die Kriminalkommissarin Ali Dawson, die auch deutlich aus dem Raster üblicher Protagonistinnen fällt. Eine Frau in ihren 50ern, 3 Mal geschieden, mit längst erwachsenem Sohn, die mit leuchtend-rot gefärbten Haar herumläuft und sich selbst als Sozialsitin und Atheistin bezeichnet, findet man in der Literatur eher selten in einer zentralen Rolle. Dass ihr Sohn als Assistent eines konservativen Politikers arbeitet, setzt einen Gegenpol. Gerade der Chef ihres Sohnes ist es auch noch, der Ali auf Zeitreise ins 19. Jahrhundert schickt – und ermordet wird, während Ali im Jahr 1850 festsitzt. Die Haupthandlung ist im Jahr 2023 datiert. Beide Handlungsebenen versprechen schnell, interessant zu werden. Das bewahrheitet sich auch, kommt es doch in beiden Zeiten zu unerwarteten Wendungen. Während der Mordfall in der Gegenwart schlüssig aufgeklärt wird, bleiben die Rätsel des Jahres 1850 nahezu alle ungelöst. Erst ganz am Ende wird nämlich klar, dass dieses Buch kein Solo-Werk ist, sondern fortgesetzt wird. Trotzdem wären ein paar mehr Antworten schon am Ende dieses Bandes schön gewesen. So kann man nur auf ein baldiges Erscheinen des 2. Bandes hoffen. Darauf, wie viele es werden sollen, findet sich leider keine Information.
Die Autorin wechselt zwischen mehreren Charakteren und deren jeweiligen Handlungszeiten hin und her.
Fazit:
Die Kombination aus ungewöhnlicher Protagonistin, Zeitreisen und Krimi hat ihren eigenen Reiz, lässt am Ende des Bandes aber vieles offen.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.
Dagmar F, Rezensent*in
DS Alison Dawson arbeitet in einer sehr speziellen und geheimen Abteilung. Ihr Team reist in die Vergangenheit, um unklare Umstände bei Tötungsdelikten aufzuklären. Als der britische Justizminister sie bittet, den nie bewiesenen Mordverdacht gegen seinen Ururgroßvater zu untersuchen, reist Ali ins Jahr 1850, so weit zurück wie nie zuvor. Währenddessen geschieht in der Gegenwart ein Mord, der Alis Sohn Finn in Schwierigkeiten bringt.
Elly Griffiths startet eine neue Reihe, die Krimi, Zeitreise und etwas Mystery kombiniert. Die Protagonistin ist eine 50jährige unerschrockene pragmatische Frau, die es aus eigener Kraft weit gebracht hat und mich mit ihrer Art beeindruckt. Durch ihre Gedanken und Gespräche mit anderen wird Ali nahbar und lebendig, sie hat Humor und ihre Kommentare sind oft ironisch. Auch andere Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind glaubhaft gezeichnet, alle haben einen Hintergrund, der sie zu authentischen Charakteren macht.
Die Autorin hat sehr gut recherchiert und beschreibt Alis Vorbereitungen auf das 19. Jahrhundert und ihre Zeit dort so anschaulich und atmosphärisch, dass ich fasziniert über die damalige Mode, ihr kaltes Zimmer in der Hawk Street, die schwierigen sanitären Bedingungen und vieles mehr gelesen habe und auch die Schilderungen Londons damals und heute haben mich gefesselt. Griffiths übt leise Gesellschaftskritik und thematisiert wiederholt auch die Klassenzugehörigkeit auf beiden Zeitebenen. Sie vermittelt mir Alisons Gefühle, als sie in der Vergangenheit feststeckt und auch ihre Schwierigkeiten, sich nach ihrer Rückkehr wieder an das heutige Leben zu gewöhnen, glaubhaft und überzeugend.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Geschichte ist kurzweilig und die Spannung bleibt hoch durch die beiden Zeitebenen und Cliffhanger vor Perspektivwechseln.
Es handelt sich zwar um einen Reihenauftakt, dennoch bleiben in 'Manche Schuld vergeht nie' zu viele Fragen zu Ereignissen und Figuren der Vergangenheit offen, was bei meiner Bewertung den fünften Stern kostet. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch viel Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Band.
Der britische Justizminister Isaac Templeton wünscht, dass der Ruf seines Ururgroßvaters Cain reingewaschen wird. Dafür beauftragt er eine Spezialabteilung der Polizei, die für Cold Cases zuständig ist. Erst seit kurzem hat deren Geheimprojekt Erfolg. Dank einer Zeitreise konnten sie einen Altfall aus den 1970ern lösen. Für Templeton soll DS Alison Dawson ins Jahr 1850 reisen. Ali schafft es ins viktorianische London. Doch dann geht etwas schief ...
Elly Griffiths ist mir von ihrer Reihe um die forensische Archäologin Ruth Galloway bekannt. Jetzt startet sie eine neue Serie, die mein bevorzugten Genres verbindet: Krimi, Fantasy und Historisches. Ich war sehr gespannt. Der Auftaktband hat meine Erwartungen voll erfüllt.
Was wäre für die Aufklärung ungelöster Altfälle hilfreicher als Zeitreisen? Dies sehen Ali, ihr Chef Geoff und vor allem die leitende Wissenschaftlerin Serafina Pellegrini, genannt Jones, genauso. Als Alison durch die "Pforte" geht und sich dann tatsächlich im London von 1850 befindet, ist sie doch überrascht. Trotz akribischer Vorbereitung erweist es sich für eine moderne Frau als schwierig, sich in die viktorianische Welt einzufügen. Als die geplante "Rückreise" misslingt, macht sich Ali auf einen längeren Aufenthalt im fremden Zeitalter gefasst. Dabei benötigt ihr Sohn Finn dringend ihre Unterstützung in der Gegenwart. Steht er doch plötzlich unter Mordverdacht.
Der Hauptcharakter, Detective Sergeant Ali Dawson ist eine bemerkenswerte 50-jährige Frau. Mit 19 schwanger, hat sie für Sohn Finns und ihren Unterhalt als Putzfrau gearbeitet, nebenher das Abitur nachgeholt und Geschichte studiert. Jetzt arbeitet sie seit 20 Jahren bei der Polizei. Ihre drei Ehen sind ebenfalls abgehakt. Mittlerweile verzichtet sie darauf, ihre Lover gleich zu heiraten. Einige der Nebencharaktere wie John oder Finn lernt der Leser gut kennen, über andere wie Jones hätte ich gern mehr erfahren. Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass es sich um einen Serienauftakt handelt und die Protagonisten eingeführt werden. Griffiths Sprache ist flüssig, direkt und humorvoll. Wie in der Dr. Galloway-Reihe schreibt sie im Präsens.
Das Phänomen Zeitreisen hat mich schon immer fasziniert, genau wie Charles Dickens. Wie sich herausstellen wird, waren andere auf diesem Gebiet schon früher erfolgreich. Spannend fand ich die Regeln, die bei Zeitreisen zu beachten sind:
1. Wir beobachten
2. Wir bezeugen
3. Wir greifen nicht ein
4. Wir achten auf unsere Sicherheit
Gerade Punkt drei scheint mir in manchen Situationen eine Herausforderung zu sein.
Voraussetzung für den Lesespaß ist natürlich, dass sich der Leser auf die Möglichkeit der Zeitreise einlässt.Wer das kann, wird auf seine Kosten kommen. Was mir dabei wichtig ist und von der Autorin beherzigt wird: Der Lesende weiß stets, ob die Geschichte gerade in der Vergangenheit oder Gegenwart weiter erzählt wird.
Die Kriminalfälle kommen in diesem Buch ein wenig zu kurz, da im Auftaktband alle Protagonisten erst vorgestellt werden und zudem das Thema Zeitreise erklärungsbedürftig ist. Der Mordfall im Jahr 2023 wird aufgeklärt, das Verbrechen in den 1850er Jahren dagegen noch nicht. Außerdem sitzt ein Teammitglied in der Vergangenheit fest. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Ali und dem Team weitergeht. Werden die Morde im Umfeld von Cain Templeton noch aufgeklärt und alle in ihre Zeit zurückfinden?
Ich freue mich auf die Fortsetzung, die im Original schon vorliegt.
4,5 von 5 Sternen.
Elly Griffiths hat mich schon mit ihrer vorherigen Reihe begeistert, also war klar: Diesen neuen Auftakt möchte ich auch testen.
Zunächst war ich skeptisch, Zeitreisen und Krimi, passt das wirklich? Aber ich wurde eines Besseren belehrt.
Vor allem die unglaublich sympathische Ali hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte ihre Arbeit bei den Cold Cases unbedingt entdecken. Unkonventionell und dennoch absolut liebenswert führt sie den Leser durch das Buch.
Eine Ermittlungseinheit die in der Vergangenheit nach Lösungen sucht, klingt zunächst sehr fantastisch, die Möglichkeit, wie es funktionieren soll wurde hier jedoch relativ schlüssig aufgebaut. Komplett "rund" sind Zeitreisegeschichten meistens nicht und so gab es auch hier einige Fragezeichen über die Portale. Da es jedoch ein Reihenauftakt ist, gibt es ja noch Chancen Unklarheiten zu beseitigen.
Das Ende hat mich leider weniger begeistert. Mit abnehmender Seitenzahl war es klar, dass nicht alle Fragen und losen Enden geklärt werden. Etwas weniger offen hätte mir besser gefallen.
Dennoch eine absolute Leseempfehlung, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
S R, Buchhändler*in
Was für eine charmante Idee! Cold Cases werden gelöst, indem eine Sondereinheit in die Vergangenheit reist.
Kriminalbeamtin Ali ist Teil dieses Teams. Diesmal bittet ein Minister um Hilfe. Er möchte den Mordverdacht eines seiner Vorfahren untersucht und bereinigt wissen. Dafür muss Ali, die der Minister ausdrücklich dazu auserkoren hat, ins viktiorianischen London.
Alleine die Beschreibung der Vorbereitung ist herrlich: Haare, Kleidung, Sprache - alles muss stimmen.
Der 'Hinweg' klappt gut und Ali sammelt Informationen. Das 'Rückfahrticket' jedoch wurde von einer Person aus der damaligen Zeit genutzt und nun hängt Ali fest....
Sehr unterhaltsam und auch spannend.
Rezensent*in 658031
Manche Schuld vergeht nie hat mir richtig gut gefallen. Ei. Spannender Krimi der zwischen den Jahren 1850 und 2023 hin und her pendelt.
Ali arbeitet bei einer ganz besonderen und geheimen Abteilung der Londoner Polizei. Sie beschäftigt sich mit Cold Cases, aber sie begnügen sich nicht mit alten Aufzeichnungen und Tagebüchern. Nein sie reist in die Vergangenheit. Als der Justizminister ihre Einheit damit beauftragt ins Jahr 1850 zu reisen, um herauszufinden, ob dessen Vorfahre ein Mörder war wird es spannend. So weit ist noch niemand zurück gereist, wird es gut gehen? Und kann Ali sich unauffällig verhalten? Doch dann geschieht ein Mord in der Gegenwart und die Ereignisse überschlagen sich.
Dieser Krimi ist richtig spannend, sowohl im Jahr 1850, als auch in der Gegenwart. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, wollte ich doch wissen wie alles ausgeht. Wobei ich sagen muss, das ich den Mird in der Gegenwart etwas spannender fand..
Besonders gefallen hat mir Ali. Eine Frau die fünfzig Jahre alt ist und bereits ei iges erlebt hat, zum Beispiel drei Ehemänner. Die alles für ihren Sohn tun würde und ihren Job mag. Sie fällt auf, ist aber nicht aufdringlich. Eine Frau ganz aus dem Leben In einer u gewöhnlichen Geschichte.
Die Kriminalbeamtin Ali Dawson arbeitet unter strengster Geheimhaltung. Sie ist Teil einer geheimen Ermittlungseinheit, die in der Zeit zurückreist, um alte Morde aufzuklären. Für gewöhnlich liegen die nur wenige Jahre zurück, doch bei ihrem neusten Fall ist alles anders. Im Auftrag des Justizministers und Tory-Abgeordneten Isaac Templeton soll sie den Mord an einer jungen Frau im 19. Jahrhundert aufklären. Man liest einen Kriminalroman, der Zeitreise, Familiengeheimnisse und politische Intrigen kunstvoll miteinander verwebt. Während Ali in der viktorianischen Gesellschaft ermittelt, wird in der Gegenwart ein weiterer Mord begangen und ihr Sohn gerät in den Fokus der Ermittlungen. Gefallen hat mir der Wechsel zwischen den Zeitebenen, dadurch wird Spannung und emotionale Tiefe erzeugt. In diesem gelungenen Buch werden verschiedene Themen behandelt. Schuld und Verantwortung über Generationen hinweg. Die Frage, wie weit politische Macht reicht und was sie vertuscht. Mutterliebe, Loyalität und die Zerreissprobe zwischen Beruf und Familie. Identität und Wahrheit in einer Welt voller Masken. Schon nach wenigen Seiten wird man mit der Handlung mitgerissen. Für mich ein kluger, atmosphärischer Kriminalroman mit Tiefgang den man nicht verpassen sollte.
Spätestens als eine Doctor Who Tasse erwähnt wird, hatte mich das Buch.
Allerdings wirken die Geschichte und die Charaktere sehr realistisch und nachvollziehbar. Die Zeitreise läuft auch etwas anders ab, als bei dem legendären Timelord.
Das Buch hat mich völlig fasziniert. Ich kann es in keine Schublade stecken. Vielleicht ist das der Start eines neuen Subgenres?
Ich denke, ich werde das Buch gleich noch einmal lesen, um die Feinheiten der Geschichte zu genießen, während beim ersten Lesen mich die Spannung immer weiter getrieben hat.
Buchhändler*in 1499613
Ich habe alle Bände der Autorin über eine forensische Archäologin gelesen. Sie haben mir sehr gut gefallen.
Als ich von dem neuen Buch hörte, wollte ich es unbedingt lesen.
Dieses Buch ist ganz anders als die anderen. Es ist mystisch, versponnen und mit Zeitspüngen.
Inhalt:
Ali arbeitet für eine streng geheime Einheit der Polizei, die Morde in der Vergangenheit löst. Durch Zeitreisen. So reist Ali also in die Vergangenheit um zu beweisen, das der Großvater eines Abgeordneten, keine Mord begangen hat. Während sie eigentlich zu Hause sein müsste, um zu verhindern, dass ihr Sohn, für den Mord an eben jenem Abgeordneten verurteilt wird. Ein spanndender Wettlauf beginnt.
Die Autorin schreibt, in ihrem guten und humorischen Stil. Ich hatte mir etwas mehr von dem Buch versprochen. Dennoch ist es ein solider Krimi und für Fans von Zeitreisen ein muss.
Spannende Zeitreise mit besonderem Flair
Zeitreisen haben schon immer eine gewisse Faszination ausgeübt, nicht nur auf mich!
Hier begleite ich Kriminalbeamtin Ali Dawson, die zurück ins viktorianische London reist, wo sie einen Mord aufklären soll. Doch dann geht einiges schief und in der Gegenwart gerät ihr Sohn unter Mordverdacht. Klingt spannend? Ist es auch!
Denn Elly Griffith hat eine fesselnde Komposition aus Zeitreise, Kriminalroman und sehr viel viktorianischer Atmosphäre geschaffen! Besonders die Vergangenheit wurde sehr detailreich und lebendig geschildert, aber auch die Darstellung des heutigen Londons ist sehr gelungen.
Ali ist eine absolute Lieblingsfigur von Anfang an. Sie ist cool, wild entschlossen und gleichzeitig verletzlich, eine ganz besondere Mischung. Ich habe nicht nur mit ihr mitgefiebert, sondern ich konnte auch mit ihr fühlen.
Ich mag auch ihren Sohn Finn sehr gerne. Er ist so ganz anders als seine Mutter und auf seine Art ebenfalls sehr liebenswert. Der arme Kerl ist in etwas hineingestolpert und bei ihm habe ich besonders mitgelitten und Anteil genommen.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und Elly Griffith versteht es gekonnt, Spannung aufzubauen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Es wechselt nicht ständig zwischen Gegenwart und Vergangenheit und das hält den Spannungsbogen, da die Abschnitte der jeweiligen Zeit mit einem Cliffhanger enden. Dennoch bin ich nicht durch die Seiten gehastet, denn das Lesen hat richtig Spaß gemacht.
Aber leider bleiben am Ende doch einige Fragen zurück, denn nicht alles wird aufgelöst, was mich etwas unzufrieden zurücklässt, auch wenn ich weiß, dass es eine Fortsetzung geben wird.
Bibliothekar*in 594952
Gelungener Start - hoffentlich bald mehr davon
“Manche Schuld vergeht nie” von Elly Griffiths hat mich total mitgerissen. Der Roman kombiniert gekonnt eine dichte Atmosphäre, spannende Ermittlungen und emotionale Tiefe. Die Protagonistin Ali wirkt glaubwürdig und macht einfach Spaß: ehrlich, clever, mit Macken, die man versteht. Griffiths’ Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass man die nebligen Straßen von London im 19. Jahrhundert förmlich vor Augen hat. Die Handlungsstränge verweben sich gekonnt, Überraschungen folgen aufeinander, ohne unglaubwürdig zu wirken. Besonders gefallen hat mir, wie Themen wie Schuld, Vergeltung und Vergebung sensibel behandelt werden, ohne dabei in Kitsch abzurutschen. Wer echte, mitreißende Krimi-Stimmung sucht, wird hier bestens unterhalten. Ich freue mich schon auf Folgeabenteuer – dieses Buch macht einfach Lust auf mehr. Absolute Leseempfehlung für Krimi- und Spannungsfans!”
Walli S, Rezensent*in
Viktorianische Ermittlungen
Die Polizistin Ali Dawson hat sich durchgeboxt. Als alleinerziehende Mutter wollte sie unbedingt etwas erreichen. Inzwischen ist ihr Sohn erwachsen und arbeitet für Isaak Tempelton, ein Mitglied der Regierung in London. Ali könnte nicht stolzer sein. Nur von ihrer eigentlichen Arbeit kann sie Finn nichts erzählen. Die Abteilung der Polizei, für die Ali arbeitet ist geheim. Die Wissenschaftlerin Jones hat eine Möglichkeit gefunden, Menschen durch zu Zeit reisen zu lassen und in Alis Abteilung wird dies genutzt, um Cold Cases aufzuklären. Jones verfeinert ihre Methoden immer mehr und nun hält sie es für sicher, dass Ali und ihre Kollegen weiter zurück können als je zuvor.
Dies ist der erste Band um die Abteilung für Cold Cases in London, die durch die Zeit reisen darf. Ali Dawson hat es geschafft. Sie hat den Beruf, den sie wollte. Und sie hat ihren Sohn ordentlich großbekommen. Mit der Liebe hat es nicht so geklappt, aber das ist ihr auch nicht so wichtig. Aber das mit den Zeitreisen macht einen besonderen Reiz ihrer Arbeit aus. Angefangen haben sie mit kurzen Zeiträumen, die es zurückging, und auch nur für wenige Minuten oder Stunden. Doch der neue Fall ist besonders. Das Jahr 1850 steht auf der Agenda. Dass Ali durch die Ermittlungen ganz persönlich betroffen wird, ahnt sie noch nicht.
Die Autorin, die vielleicht eher von ihren Ruth Galloway Krimis bekannt ist, überrascht hier mit etwas ganz Neuem. Zeitreisen kennt man eher aus dem Science Fiction oder Romance Genre. Hier wird daraus ein Kriminalroman und gleichzeitig ein historischer Kriminalroman. Zwar braucht man eine Weile, bis man sich in dieser Welt zurechtfindet, aber irgendwie geht es Ali Dawson ja genauso. Der Gegensatz zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist plastisch beschrieben und man kann gut nachvollziehen wie es Ali dabei ergeht. Interessant wie beide Zeitlinien verquickt werden. Ein lesenswerter Zeitreise-Krimi, in dem noch nicht alle Geheimnisse preisgegeben werden. Der nächste Band ist auf Englisch schon angekündigt.
Stephanie B, Rezensent*in
„Manche Schuld vergeht nie“ von Elly Griffiths ist ein eindrucksvoller Auftakt, der historische Krimielemente, Zeitreise-Fantasy und Mystery elegant miteinander verbindet. Der Roman entführt in das viktorianische London – düster, schmutzig, voller Geheimnisse – und kombiniert diese Kulisse mit einer modernen Ermittlerin, die buchstäblich zwischen den Zeiten wandelt. Schon dieser ungewöhnliche Mix macht das Buch zu etwas Besonderem und sorgt für einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Griffiths’ Schreibstil ist atmosphärisch, klar und mit einer feinen Prise trockenem Humor versehen. Besonders die Beschreibungen des alten Londons wirken lebendig und bildstark, sodass man das Kopfsteinpflaster fast unter den Füßen spürt. Die Autorin versteht es, historische Details organisch einzubauen, ohne den Lesefluss zu brechen. Ein Zitat, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, lautet:
„Manchmal muss man durch die Zeit fallen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.“
Gerade die Zeitreise-Elemente sind hervorragend umgesetzt und verleihen der Geschichte ihren ganz eigenen Reiz. Die Übergänge zwischen den Zeitebenen, die Gefahren des Reisens und die moralischen Fragen, die sich daraus ergeben, machen den Roman zu etwas Erfrischendem im Krimigenre. Auch die Grundidee rund um den Geheimbund und den mysteriösen Stuhl, der Zeitreisen ermöglicht, ist unglaublich spannend.
Im letzten Drittel ging mir jedoch alles zu schnell. Viele Handlungsstränge liefen gleichzeitig zusammen, einige blieben offen oder wurden nur angerissen. Als Reihenauftakt ist das verständlich, aber dennoch hätte ich mir an bestimmten Punkten mehr Tiefe gewünscht – etwa bei Johns Rückkehr, der Geschichte des Stuhls oder der entscheidenden Frage: War Cain wirklich ein Mörder? Auch die Auflösung des Mordfalls wirkte im Vergleich zur starken Ausgangsidee etwas „0815“.
Trotz dieser Kritikpunkte hat mich der Roman insgesamt begeistert. Die Atmosphäre, die ungewöhnliche Mischung aus Krimi und Zeitreise sowie die faszinierende Hauptfigur haben mich überzeugt.
Fazit:
Ein atmosphärischer, kreativer und spannender Start in eine neue Reihe, der Lust auf mehr macht, auch wenn das Ende etwas überhastet wirkt. Ich freue mich dennoch sehr auf Band 2, denn die Welt und die Figuren haben großes Potenzial.
⭐️⭐️⭐️⭐️ — Ein origineller Zeitreise-Krimi mit Charme und Tempo.
Katrin D, Buchhändler*in
So gut, dass ich es heute Abend an einer Veranstaltung vorstellen werde. Ich liebe Elly Griffiths, war aber wegen dem Zeitreise Asoekt etwas irritiert. Aber genau das macht dieses Buch extrem gut. Tolle Figuren, mega Krimi und nein, uch bin n7cht auf den Täter gekommen!
Ali Dawson bearbeitet als Kriminalbeamtin in einem kleinen Team in London Cold Cases.
So zumindest die offizielle Version für Freunde und ihren Sohn Finn, der als Berater für einen Tory-Politiker arbeitet.
Eben dieser Politiker, der Justizminister Isaac Tempelton, bittet Alis Einheit um Hilfe. Er möchte seine Familiengeschichte in Buchform veröffentlichen, nur leider wird einem seiner Vorfahren im Jahr 1850 3-facher Frauenmord vorgeworfen. Isaac hofft, dass diese Vorwürfe sich entkräftigen lassen können, wegen Image und so.
Kein Problem für die Sondereinheit der Londoner Polizei: Ali wird kurzerhand in viktorianische Klamotten gesteckt, bekommt einen Crashkurs in victorian behaviour und wird in the wink of an eye an den Originalschauplatz und mitten hinein an den Mord eines der Opfer transportiert …
Es ist das erste Mal, dass sie so weit in der Zeit zurückreist und tatsächlich klappt das mit der Rückreise nicht. Ali scheint also im Jahr 1850 und im Haus eines Mörders festzustecken, während im Jahr 2023 ihre Kollegen versuchen sie zurück zu bekommen, ihr Sohn die Wahrheit über die Einheit herausfindet und – des Mordes angeklagt wird!
Holla the woodfairy – da ist ganz schön was los in diesem äußerst unterhaltsamen Krimi für dessen Setting ich einen absoluten soft spot habe. Höre ich „viktorianisches London/England“ gibt es für mich kein Halten mehr. Und Elly Griffiths hat mich mit ihren Schilderungen der Zeit tatsächlich sehr begeistert!
Aber nicht nur damit - denn auch Zeitreisen kann ich sehr viel abgewinnen!
Das war der Autorin allerdings noch nicht genug: für den Auftakt dieser Krimi-Reihe hat sie auch noch ausgesprochen authentische Charaktere entworfen, die ich wirklich vor Augen hatte. Besonders die 50jährige Ali, eigentlich Alison, war mir dabei sehr nah.
„Manche Schuld vergeht nie“ ist ein rundum gelungener, ein intelligenter und überzeugend umgesetzter Krimi, der durch überraschende Wendungen und den Wechsel zwischen den Zeitebenen einen so hohen Spannungsbogen bereithält, dass ich empfehle einen Nachmittag dafür zu reservieren oder eine Nachtschicht einzulegen. Weil das Lesen empfehle ich unbedingt und ich bleibe auf jeden Fall dran an Ali Dawson und freue mich schon auf Band 2!
Dies ist das erste Buch, das ich von Elly Griffiths gelesen habe und wie so oft bin ich schockiert, dass eine so tolle Autorin bisher noch nicht in meinem Horizont aufgetaucht ist.
Der Klappentext hat mich nicht wirklich auf das vorbereitet, was ich zu lesen bekam. Das Buch ist IRRE! Es ist einfach fantastisch und die Idee ist einfach super. Ermittler, die zu Zeitreisenden werden und sich in der Vergangenheit bewegen, um ungeklärte Fälle aufzuarbeiten, einfach toll. Ich bin nicht immer ein Fan von Fantasie, obwohl ich dazu sagen muss, dass ich in den letzten Monaten immer häufiger auch Fantasie gelesen habe und es mir immer besser gefällt. In diesem Fall ist es ja aber gar nicht so richtig Fantasie, sondern eher eine Möglichkeit, die wir vielleicht bisher noch nicht entwickelt haben.
Als Fan von historischen Romanen hat diese Kombination mir wirklich sehr gefallen. Das aktuelle London und gleichzeitig auch das historische London, einfach fantastisch und dann die vielen Wendungen, die das Buch so aufregend machen.
Ich muss sagen, als ich das Buch beendet hatte, war ich wirklich traurig, dass ich nicht gleich mit dem zweiten Band weitermachen konnte.
Ich glaube, dass diese Serie absolutes Bestseller Potenzial hat. Mich hat dieses Buch äußerst gut gefallen und ich warte schon jetzt auf die Fortsetzung.
Lehrende*r 1521307
Ein packender Mix aus Krimi, Zeitreise und emotionaler Tiefe, der mich von der ersten Seite an überrascht hat. Ali Dawson ist eine außergewöhnliche Ermittlerin – keine stereotype Heldin, sondern eine erfahrene Frau mit eigenem Leben, Verantwortung und Verletzlichkeit. Genau das macht sie so glaubwürdig und nahbar.
Der Sprung ins viktorianische London ist atmosphärisch großartig umgesetzt: düstere Gassen, gesellschaftliche Zwänge und ein undurchschauberes Netzwerk aus Macht und Geheimnissen. Gleichzeitig bleibt die Handlung in der Gegenwart hochspannend, weil Alis persönliches Umfeld plötzlich in den Strudel der Ereignisse gerät. Die parallelen Entwicklungen erhöhen den Druck kontinuierlich, ohne jemals verwirrend zu werden.
Besonders beeindruckt hat mich, wie clever die Autorin die beiden Zeitebenen miteinander verwebt. Jede Erkenntnis in der Vergangenheit hat Konsequenzen in der Gegenwart – und irgendwann steht nicht mehr nur der Fall, sondern Alis ganzes Leben auf dem Spiel.
Ein origineller, atmosphärischer Krimi mit starkem Konzept, kluger Figurenzeichnung und echter Sogwirkung. Fünf Sterne – und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.
Rezensent*in 578981
„Manche Schuld vergeht nie“ ist ein Krimi, der sich neben der typischen Aufklärung eines Mordes in Teilen des Sci-Fi-Genre bedient und Zeitreisen zur Auflösung eines Falles bedient.
Ali Dawson, eine 50-Jähringe Kriminalbeamtin, reist ins viktorianische London, um einen Mordfall zu klären. Mit ihrem Team ist sie für Cold-Case Fälle zuständig, wo die Leute im Glauben sind, dies würde mit normalen Mitteln erfolgen. Jedoch steht hinter der Ermittlerin ein ganzes Team, welches es geschafft hat Zeitreisen zu erschaffen, wo Ali oder eine andere Person als „Hologramm“ in die Vergangenheit reisen kann, ohne eine Geschichtliche Veränderung zu bewirken.
So sehen sie dort alles, können aber nicht eingreifen und nicht von Menschen gesehen werden. Zumindest nicht bis jetzt. Denn dieses Mal bewirkt der Weg durch die Pforte, dass Ali vor Ort feststeckt und dort als sehr aufgeweckte und taffe Frau (und sehr untypisch in ihrer Wortwahl) schnell von einer Person von hohem Interesse wird.
Währenddessen wird ihr erwachsener Sohn als Tatverdächtiger an dem Mord seines Arbeitgebers verdächtigt. Ali muss einen Weg in die Gegenwart finden und vor Ort versuchen alle zu verstehen was passiert ist und Finn aus dem Gefängnis zu befreien.
Die Geschichte gefiel mir sehr gut, wenn es um die Recherche geht, welche die Autorin für die Zeit im viktorianischen London betrieben hat. Diese Abschnitte gefielen mir persönlich auch am besten. Die Geschichte in der Gegenwart war dagegen etwas mau gewesen. So wurde sehr viel angedeutet, wie das Thema Zeitreise schon damals „präsent“ in aller Munde war und auch wie es weitere Möglichkeiten geben könnte, außer der uns bekannten. Zudem ich leider auch schnell erahnen konnte, wer der tatsächliche Mörder ist (und ich bin sonst Blind für sowas).
Alles in allem ist es ein anderer Krimi als man sie sonst kennt. Die Mischung aus 1850 und 2023 war gut gewählt. Lediglich das Ende war dann zu schnell hingeschmissen wurden und hätte etwas mehr Raum gebrauchen können.
Alles in allem jedoch mal was anderes zu der breiten Masse.
Vanessa E, Buchhändler*in
Die Idee dieser Geschichte ist richtig gut - Zeitreisen. Immer wieder schlüpft man beim Lesen in eine andere Zeit. Ich habe mir so sehr gewünscht es zu mögen. Die Sprache ist sehr schön, sehr detailliert, die Figuren greifbar. Aber mit dem Konzept der Zeitreisen konnte ich dann entgegen meiner Erwartungen nichts anfangen. Trotzdem werde ich es in meiner Buchhandlung anbieten und Kunden mit entsprechenden Interessen und Wünschen zeigen, weil es überhaupt nichts auszusetzen gibt.
Carola D, Rezensent*in
„Manche Schuld vergeht nie“ ist ein fesselnder historischer Krimi, der mit einem meisterhaften Spannungsbogen begeistert. Die Zeitreise-Elemente entführen den Leser in vergangene Epochen, während die packende Handlung ohne übertriebene Gewalt auskommt. Ein Muss für alle Krimi-Fans, die tiefgründige Geschichten schätzen!
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