zum Hauptinhalt springen
Buchcover für Manche Schuld vergeht nie

Manche Schuld vergeht nie

Kriminalroman

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.


1

Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.

2

Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.

Erscheinungstermin 18.10.2025 | Archivierungsdatum 01.03.2026


Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #MancheSchuldvergehtnie #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Ein Mord im viktorianischen London. Ein tödlicher Geheimbund. Und eine Ermittlerin, die auf der Suche nach der Wahrheit durch die Zeit reist.

Kriminalbeamtin Ali Dawson arbeitet unter strengster Geheimhaltung. Mit ihrem Team reist sie in die Vergangenheit, um ungeklärte Mordfälle zu untersuchen. Ihr neuster Auftrag ist besonders brisant: Sie soll den Mord an einer jungen Frau im 19. Jahrhundert aufklären. Doch die Zeitreise geht schief, und während Ali in der Vergangenheit feststeckt, gerät ihr Leben in der Gegenwart außer Kontrolle.

Kriminalbeamtin Ali Dawson führt alles andere als ein normales Leben. Sie ist gerade fünfzig geworden, alleinerziehende Mutter eines erwachsenen Sohnes und Teil einer geheimen Ermittlungseinheit, die in der Zeit zurückreist, um alte Morde aufzuklären. Für gewöhnlich liegen die nur wenige Jahre zurück, doch bei ihrem neusten Fall ist alles anders: Im Auftrag des Justizministers und Tory-Abgeordneten Isaac Templeton reist sie ins Viktorianische Zeitalter. Dort soll sie den Namen von Templetons exzentrischem Ururgroßvater reinwaschen. Der war Gerüchten zufolge Mitglied eines zwielichtigen Männerzirkels. Die Aufnahmebedingung: der Mord an einer Frau. Während Ali in der Vergangenheit ermittelt und dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, geschieht in der Gegenwart ein weiterer Mord. Und in den Fokus der Ermittlungen gerät ausgerechnet Alis Sohn.

»Von Anfang bis Ende ein Triump h.« Anthony Horowitz

»Dieser kühne Thriller wird Ihr Herz im Sturm erobern.« Nicci French

»Ein neues Buch von Elly Griffiths ist immer ein Grund zu jubeln, und dieser Serienauftakt wird Ihre Lesegewohnheiten sprengen.« Mick Herron

Ein Mord im viktorianischen London. Ein tödlicher Geheimbund. Und eine Ermittlerin, die auf der Suche nach der Wahrheit durch die Zeit reist.

...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608502954
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 352

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley-Reader (EPUB)
NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Alison Dawson hat sich von der 18-jährigen schwangeren Schulabbrecherin, die als Putzfrau arbeitet, hochgekämpft bis zu einem Posten bei der Londoner Polizei. Nach einem Studium der Geschichte arbeitet sie in der Gegenwart von 2023 gemeinsam mit einer Datenforensikerin, einer Expertin für Zeitreisen und Tom, der Grünlilie (der vermutlich für die Luftreinhaltung zuständig ist) im Spezialteam für Cold Cases der Vergangenheit. Dr. Pellegrini hat im Auftrag der britischen Regierung eine Zeitreisemethode entwickelt, bei der der Zeitverlauf durch Faltung verkürzt und die reisende Person in eine maßgefertigte Form eingepasst wird. Als Alisons Team reichlich überstürzt für einen Auftrag im Jahr 1850 vom Justizminister angefordert wird, nimmt sie zunächst an, sie hätten den Job erhalten, weil Alisons Sohn Finn als Berater des Justizministers arbeitet. Isaac Templeton will offenbar den guten alten Namen seiner Familie durch Recherchen in der Vergangenheit reinwaschen lassen, ehe er ein Buch veröffentlicht.

Zum Zeitpunkt des Auftrags hatte Ali jedoch erst ein einziges Mal testen können, dass sie selbst als Reisende in der Vergangenheit tatsächlich sichtbar und handlungsfähig ist. Mit der Warnung ihre Ex-Professorin im Ohr, niemals Dickens über den Weg zu trauen (d. h. nichts als bewiesen anzusehen, das in irgendwelchen Texten behauptet wird) stürzt sie sich im Kostüm der Epoche übereilt durch ein unscheinbares Portal ins viktorianische Zeitalter. Das Portal verschwindet danach wieder und taucht erst zu einem festgelegten Zeitpunkt wieder auf. Hier könnte man sich fragen, was wohl passiert, wenn der sensible Bereich im Straßenpflaster zuschneien oder ein Händler seinen Gemüsestand darüber aufbauen würde. Ali gelangt in den Haushalt von Cain Templeton und muss sich sputen, ihre gesamte Persönlichkeit als 50-jährige erfahrene Polizistin abzulegen und eine sehr viel bescheidenere Frau von 1850 zu mimem. Im Haus Templeton ist gerade ein Mord geschehen, man munkelt über einen geheimnisvollen Männerbund der „Collectors“, in dem der Hausherr aktiv sein soll – und Ali fällt wiederholt durch ihre sonderbare Sprache auf. Wen wundert es? Als Ali den für ihren Rückweg festgelegten Zeitpunkt verpasst, fragt sie sich, ob sie endgültig im Jahr 1850 festsitzt – und im London des Jahrs 2023 laufen die Telefone heiß, als sie nach Tagen noch nicht wieder zurückgekehrt ist.

Fazit
Elly Griffiths Idee einer zeitreisenden Londoner Polizistin hat mich von Beginn an amüsiert, weil sie ausgerechnet eine schlagfertige Fünfzigjährige auf die Piste schickt, die nach einem beachtlichen beruflichen Aufstieg und in ihrem Alter Narrenfreiheit für ihre Meinungsäußerungen beansprucht. Die Zeitreisetechnologie an sich fand ich ebenfalls amüsant; denn Alison führt uns vor, wie nützlich es für Cold Cases sein kann, mal eben in der Vergangenheit ein Gebäude zu besichtigen oder Zeugen zu befragen. Schließlich liefert Griffith einen höchst ironischen Blick in die britische Klassengesellschaft, in der es Akademiker gibt (Masterstudium Finn), Akademikerinnen, die von sich behaupten, sie wären durch ihr Studium als Mitglied der Arbeiterklasse geadelt (Ali, bei dem Thema habe ich allerdings noch Erklärungsbedarf) – und Menschen, deren Status durch altes Vermögen in Form der Herren- und Landhäuser definiert wird. Das Status-Thema erhält besonderen Pfiff durch den Klassenunterschied zwischen Finn (eigene Arbeit) und den Geschwistern Chibu und Adedayo Akingeni, die als Einwandererkinder aus Nigeria nicht nur ein Studium abgeschlossen haben, sondern das Elitebewusstsein mitbringen, das Finn bisher abgeht. Fasziniert hat mich hier das Thema Empathie für andere Denkweisen, das Abschalten der eigenen Identität während der Zeitreisen und die zwingende Logik, die die Figuren jeweils antreibt. Ein Highlight, von dem zum Glück schon der englische Folgeband vorliegt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Wow, was für ein toller Krimi! Der Schreibstil ist superspannend, die Protagonisten sind toll dargestellt. Es macht richtig Spaß, in die Geschichte einzusteigen und sich damit auseinanderzusetzen. Die Zeit verging wie im Flug, die Irrungen und Wendungen waren spannend und ich hab so viel Lust auf mehr!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Es ist so schön, dass es endlich mal wieder etwas von dieser tollen Krimiautorin auf Deutsch zu lesen gibt!
Nun verläßt sie die Pfade des klassischen Krimis und mixt ihn mit einer Portion Zeitreise... könnte in die Hose gehen, tut es aber nicht!
Wir lernen eine Polizistin kennen, die im zweiten Bildungsweg Geschichtestudiert hat, alleinerziehende Mutter war und mehrfach geschieden. Jetzt, mit 50 und ritzerot gefärbten Haaren gehört sie zu einer besonderen Ermittlungsgruppe, die alte Kriminalfälle vor Ort, sprich in der Vergangenheit untersucht, um neue Erkenntnisse zu erhalten. Bisher hielten sich die Polizisten nie länger als wenige Stunden in Zeiten auf, die nicht weiter zurück liegen als die 70er Jahre, ein neuer Auftrag führt jetzt aber ins viktorianische London. Der Vorfahr eines Politikers steht unter Verdacht, Frauen im Rahmen eines Club-Aufnahme-Rituals umgebracht zu haben.
Spannung und auch wirklich viel Komik, ganz tolle Protagonisten (Ich mochte den Chef, der die Ironie seiner Kaffeetasse nicht versteht besonders!) und wirklich viele ganz brauchbare Tipps, wie man zum Beispiel eine Perücke richtig trägt!
Schade, dass es so schnell ausgelesen war, aber ich hoffe doch, dass diese neue Heldin noch mehrere Abenteuer bekommt!

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Im Zeitalter des Nachttopfes

Ali Dawson hat sich aus einfachen Verhältnissen zur Kriminalkommissarin hoch­ge­arbeitet. Mittler­weile arbeitet sie in einer ge­heimen Spezial­abteilung, die per Zeit­reisen Cold Cases auf­arbeiten. Aber jetzt soll sie ins Jahr 1850 reisen, um heraus­zu­finden, ob der Ur­ur­groß­vater eines Ministers wirk­lich ein Mörder war.
Elly Griffiths mischt in diesem Werk Zeitreise-SciFi und Kriminalroman auf un­ge­wohnte Weise. Prota­gonis­tin ist die Kriminal­kommis­sarin Ali Dawson, die auch deutlich aus dem Raster üb­licher Prota­gonis­tinnen fällt. Eine Frau in ihren 50ern, 3 Mal ge­schieden, mit längst er­wachsenem Sohn, die mit leuch­tend-rot ge­färbten Haar herum­läuft und sich selbst als Sozia­lsitin und Athe­istin be­zeichnet, findet man in der Literatur eher selten in einer zen­tralen Rolle. Dass ihr Sohn als Assis­tent eines kon­serva­tiven Politi­kers arbeitet, setzt einen Gegen­pol. Gerade der Chef ihres Sohnes ist es auch noch, der Ali auf Zeit­reise ins 19. Jahr­hundert schickt – und er­mordet wird, wäh­rend Ali im Jahr 1850 fest­sitzt. Die Haupt­hand­lung ist im Jahr 2023 datiert. Beide Hand­lungs­ebenen ver­sprechen schnell, interes­sant zu werden. Das be­wahr­heitet sich auch, kommt es doch in beiden Zeiten zu un­er­warteten Wen­dungen. Während der Mord­fall in der Gegen­wart schlüssig auf­ge­klärt wird, bleiben die Rätsel des Jahres 1850 nahezu alle un­gelöst. Erst ganz am Ende wird nämlich klar, dass dieses Buch kein Solo-Werk ist, sondern fort­ge­setzt wird. Trotz­dem wären ein paar mehr Ant­worten schon am Ende dieses Bandes schön ge­wesen. So kann man nur auf ein bal­diges Er­scheinen des 2. Bandes hoffen. Darauf, wie viele es werden sollen, findet sich leider keine Infor­mation.
Die Autorin wechselt zwischen mehreren Charakteren und deren jeweiligen Hand­lungs­zeiten hin und her.

Fazit:
Die Kombination aus ungewöhnlicher Protagonistin, Zeitreisen und Krimi hat ihren eigenen Reiz, lässt am Ende des Bandes aber vieles offen.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

DS Alison Dawson arbeitet in einer sehr speziellen und geheimen Abteilung. Ihr Team reist in die Vergangenheit, um unklare Umstände bei Tötungsdelikten aufzuklären. Als der britische Justizminister sie bittet, den nie bewiesenen Mordverdacht gegen seinen Ururgroßvater zu untersuchen, reist Ali ins Jahr 1850, so weit zurück wie nie zuvor. Währenddessen geschieht in der Gegenwart ein Mord, der Alis Sohn Finn in Schwierigkeiten bringt.

Elly Griffiths startet eine neue Reihe, die Krimi, Zeitreise und etwas Mystery kombiniert. Die Protagonistin ist eine 50jährige unerschrockene pragmatische Frau, die es aus eigener Kraft weit gebracht hat und mich mit ihrer Art beeindruckt. Durch ihre Gedanken und Gespräche mit anderen wird Ali nahbar und lebendig, sie hat Humor und ihre Kommentare sind oft ironisch. Auch andere Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind glaubhaft gezeichnet, alle haben einen Hintergrund, der sie zu authentischen Charakteren macht.

Die Autorin hat sehr gut recherchiert und beschreibt Alis Vorbereitungen auf das 19. Jahrhundert und ihre Zeit dort so anschaulich und atmosphärisch, dass ich fasziniert über die damalige Mode, ihr kaltes Zimmer in der Hawk Street, die schwierigen sanitären Bedingungen und vieles mehr gelesen habe und auch die Schilderungen Londons damals und heute haben mich gefesselt. Griffiths übt leise Gesellschaftskritik und thematisiert wiederholt auch die Klassenzugehörigkeit auf beiden Zeitebenen. Sie vermittelt mir Alisons Gefühle, als sie in der Vergangenheit feststeckt und auch ihre Schwierigkeiten, sich nach ihrer Rückkehr wieder an das heutige Leben zu gewöhnen, glaubhaft und überzeugend.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Geschichte ist kurzweilig und die Spannung bleibt hoch durch die beiden Zeitebenen und Cliffhanger vor Perspektivwechseln.
Es handelt sich zwar um einen Reihenauftakt, dennoch bleiben in 'Manche Schuld vergeht nie' zu viele Fragen zu Ereignissen und Figuren der Vergangenheit offen, was bei meiner Bewertung den fünften Stern kostet. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch viel Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Band.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Der britische Justizminister Isaac Templeton wünscht, dass der Ruf seines Ururgroßvaters Cain reingewaschen wird. Dafür beauftragt er eine Spezialabteilung der Polizei, die für Cold Cases zuständig ist. Erst seit kurzem hat deren Geheimprojekt Erfolg. Dank einer Zeitreise konnten sie einen Altfall aus den 1970ern lösen. Für Templeton soll DS Alison Dawson ins Jahr 1850 reisen. Ali schafft es ins viktorianische London. Doch dann geht etwas schief ...

Elly Griffiths ist mir von ihrer Reihe um die forensische Archäologin Ruth Galloway bekannt. Jetzt startet sie eine neue Serie, die mein bevorzugten Genres verbindet: Krimi, Fantasy und Historisches. Ich war sehr gespannt. Der Auftaktband hat meine Erwartungen voll erfüllt.

Was wäre für die Aufklärung ungelöster Altfälle hilfreicher als Zeitreisen? Dies sehen Ali, ihr Chef Geoff und vor allem die leitende Wissenschaftlerin Serafina Pellegrini, genannt Jones, genauso. Als Alison durch die "Pforte" geht und sich dann tatsächlich im London von 1850 befindet, ist sie doch überrascht. Trotz akribischer Vorbereitung erweist es sich für eine moderne Frau als schwierig, sich in die viktorianische Welt einzufügen. Als die geplante "Rückreise" misslingt, macht sich Ali auf einen längeren Aufenthalt im fremden Zeitalter gefasst. Dabei benötigt ihr Sohn Finn dringend ihre Unterstützung in der Gegenwart. Steht er doch plötzlich unter Mordverdacht.

Der Hauptcharakter, Detective Sergeant Ali Dawson ist eine bemerkenswerte 50-jährige Frau. Mit 19 schwanger, hat sie für Sohn Finns und ihren Unterhalt als Putzfrau gearbeitet, nebenher das Abitur nachgeholt und Geschichte studiert. Jetzt arbeitet sie seit 20 Jahren bei der Polizei. Ihre drei Ehen sind ebenfalls abgehakt. Mittlerweile verzichtet sie darauf, ihre Lover gleich zu heiraten. Einige der Nebencharaktere wie John oder Finn lernt der Leser gut kennen, über andere wie Jones hätte ich gern mehr erfahren. Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass es sich um einen Serienauftakt handelt und die Protagonisten eingeführt werden. Griffiths Sprache ist flüssig, direkt und humorvoll. Wie in der Dr. Galloway-Reihe schreibt sie im Präsens.

Das Phänomen Zeitreisen hat mich schon immer fasziniert, genau wie Charles Dickens. Wie sich herausstellen wird, waren andere auf diesem Gebiet schon früher erfolgreich. Spannend fand ich die Regeln, die bei Zeitreisen zu beachten sind:
1. Wir beobachten
2. Wir bezeugen
3. Wir greifen nicht ein
4. Wir achten auf unsere Sicherheit
Gerade Punkt drei scheint mir in manchen Situationen eine Herausforderung zu sein.

Voraussetzung für den Lesespaß ist natürlich, dass sich der Leser auf die Möglichkeit der Zeitreise einlässt.Wer das kann, wird auf seine Kosten kommen. Was mir dabei wichtig ist und von der Autorin beherzigt wird: Der Lesende weiß stets, ob die Geschichte gerade in der Vergangenheit oder Gegenwart weiter erzählt wird.

Die Kriminalfälle kommen in diesem Buch ein wenig zu kurz, da im Auftaktband alle Protagonisten erst vorgestellt werden und zudem das Thema Zeitreise erklärungsbedürftig ist. Der Mordfall im Jahr 2023 wird aufgeklärt, das Verbrechen in den 1850er Jahren dagegen noch nicht. Außerdem sitzt ein Teammitglied in der Vergangenheit fest. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Ali und dem Team weitergeht. Werden die Morde im Umfeld von Cain Templeton noch aufgeklärt und alle in ihre Zeit zurückfinden?

Ich freue mich auf die Fortsetzung, die im Original schon vorliegt.
4,5 von 5 Sternen.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Elly Griffiths hat mich schon mit ihrer vorherigen Reihe begeistert, also war klar: Diesen neuen Auftakt möchte ich auch testen.

Zunächst war ich skeptisch, Zeitreisen und Krimi, passt das wirklich? Aber ich wurde eines Besseren belehrt.

Vor allem die unglaublich sympathische Ali hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte ihre Arbeit bei den Cold Cases unbedingt entdecken. Unkonventionell und dennoch absolut liebenswert führt sie den Leser durch das Buch.

Eine Ermittlungseinheit die in der Vergangenheit nach Lösungen sucht, klingt zunächst sehr fantastisch, die Möglichkeit, wie es funktionieren soll wurde hier jedoch relativ schlüssig aufgebaut. Komplett "rund" sind Zeitreisegeschichten meistens nicht und so gab es auch hier einige Fragezeichen über die Portale. Da es jedoch ein Reihenauftakt ist, gibt es ja noch Chancen Unklarheiten zu beseitigen.

Das Ende hat mich leider weniger begeistert. Mit abnehmender Seitenzahl war es klar, dass nicht alle Fragen und losen Enden geklärt werden. Etwas weniger offen hätte mir besser gefallen.

Dennoch eine absolute Leseempfehlung, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Was für eine charmante Idee! Cold Cases werden gelöst, indem eine Sondereinheit in die Vergangenheit reist.
Kriminalbeamtin Ali ist Teil dieses Teams. Diesmal bittet ein Minister um Hilfe. Er möchte den Mordverdacht eines seiner Vorfahren untersucht und bereinigt wissen. Dafür muss Ali, die der Minister ausdrücklich dazu auserkoren hat, ins viktiorianischen London.
Alleine die Beschreibung der Vorbereitung ist herrlich: Haare, Kleidung, Sprache - alles muss stimmen.
Der 'Hinweg' klappt gut und Ali sammelt Informationen. Das 'Rückfahrticket' jedoch wurde von einer Person aus der damaligen Zeit genutzt und nun hängt Ali fest....
Sehr unterhaltsam und auch spannend.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Manche Schuld vergeht nie hat mir richtig gut gefallen. Ei. Spannender Krimi der zwischen den Jahren 1850 und 2023 hin und her pendelt.

Ali arbeitet bei einer ganz besonderen und geheimen Abteilung der Londoner Polizei. Sie beschäftigt sich mit Cold Cases, aber sie begnügen sich nicht mit alten Aufzeichnungen und Tagebüchern. Nein sie reist in die Vergangenheit. Als der Justizminister ihre Einheit damit beauftragt ins Jahr 1850 zu reisen, um herauszufinden, ob dessen Vorfahre ein Mörder war wird es spannend. So weit ist noch niemand zurück gereist, wird es gut gehen? Und kann Ali sich unauffällig verhalten? Doch dann geschieht ein Mord in der Gegenwart und die Ereignisse überschlagen sich.

Dieser Krimi ist richtig spannend, sowohl im Jahr 1850, als auch in der Gegenwart. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, wollte ich doch wissen wie alles ausgeht. Wobei ich sagen muss, das ich den Mird in der Gegenwart etwas spannender fand..

Besonders gefallen hat mir Ali. Eine Frau die fünfzig Jahre alt ist und bereits ei iges erlebt hat, zum Beispiel drei Ehemänner. Die alles für ihren Sohn tun würde und ihren Job mag. Sie fällt auf, ist aber nicht aufdringlich. Eine Frau ganz aus dem Leben In einer u gewöhnlichen Geschichte.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Die Kriminalbeamtin Ali Dawson arbeitet unter strengster Geheimhaltung. Sie ist Teil einer geheimen Ermittlungseinheit, die in der Zeit zurückreist, um alte Morde aufzuklären. Für gewöhnlich liegen die nur wenige Jahre zurück, doch bei ihrem neusten Fall ist alles anders. Im Auftrag des Justizministers und Tory-Abgeordneten Isaac Templeton soll sie den Mord an einer jungen Frau im 19. Jahrhundert aufklären. Man liest einen Kriminalroman, der Zeitreise, Familiengeheimnisse und politische Intrigen kunstvoll miteinander verwebt. Während Ali in der viktorianischen Gesellschaft ermittelt, wird in der Gegenwart ein weiterer Mord begangen und ihr Sohn gerät in den Fokus der Ermittlungen. Gefallen hat mir der Wechsel zwischen den Zeitebenen, dadurch wird Spannung und emotionale Tiefe erzeugt. In diesem gelungenen Buch werden verschiedene Themen behandelt. Schuld und Verantwortung über Generationen hinweg. Die Frage, wie weit politische Macht reicht und was sie vertuscht. Mutterliebe, Loyalität und die Zerreissprobe zwischen Beruf und Familie. Identität und Wahrheit in einer Welt voller Masken. Schon nach wenigen Seiten wird man mit der Handlung mitgerissen. Für mich ein kluger, atmosphärischer Kriminalroman mit Tiefgang den man nicht verpassen sollte.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Spätestens als eine Doctor Who Tasse erwähnt wird, hatte mich das Buch.

Allerdings wirken die Geschichte und die Charaktere sehr realistisch und nachvollziehbar. Die Zeitreise läuft auch etwas anders ab, als bei dem legendären Timelord.

Das Buch hat mich völlig fasziniert. Ich kann es in keine Schublade stecken. Vielleicht ist das der Start eines neuen Subgenres?

Ich denke, ich werde das Buch gleich noch einmal lesen, um die Feinheiten der Geschichte zu genießen, während beim ersten Lesen mich die Spannung immer weiter getrieben hat.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ich habe alle Bände der Autorin über eine forensische Archäologin gelesen. Sie haben mir sehr gut gefallen.
Als ich von dem neuen Buch hörte, wollte ich es unbedingt lesen.
Dieses Buch ist ganz anders als die anderen. Es ist mystisch, versponnen und mit Zeitspüngen.
Inhalt:
Ali arbeitet für eine streng geheime Einheit der Polizei, die Morde in der Vergangenheit löst. Durch Zeitreisen. So reist Ali also in die Vergangenheit um zu beweisen, das der Großvater eines Abgeordneten, keine Mord begangen hat. Während sie eigentlich zu Hause sein müsste, um zu verhindern, dass ihr Sohn, für den Mord an eben jenem Abgeordneten verurteilt wird. Ein spanndender Wettlauf beginnt.
Die Autorin schreibt, in ihrem guten und humorischen Stil. Ich hatte mir etwas mehr von dem Buch versprochen. Dennoch ist es ein solider Krimi und für Fans von Zeitreisen ein muss.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Spannende Zeitreise mit besonderem Flair

Zeitreisen haben schon immer eine gewisse Faszination ausgeübt, nicht nur auf mich!

Hier begleite ich Kriminalbeamtin Ali Dawson, die zurück ins viktorianische London reist, wo sie einen Mord aufklären soll. Doch dann geht einiges schief und in der Gegenwart gerät ihr Sohn unter Mordverdacht. Klingt spannend? Ist es auch!

Denn Elly Griffith hat eine fesselnde Komposition aus Zeitreise, Kriminalroman und sehr viel viktorianischer Atmosphäre geschaffen! Besonders die Vergangenheit wurde sehr detailreich und lebendig geschildert, aber auch die Darstellung des heutigen Londons ist sehr gelungen.
Ali ist eine absolute Lieblingsfigur von Anfang an. Sie ist cool, wild entschlossen und gleichzeitig verletzlich, eine ganz besondere Mischung. Ich habe nicht nur mit ihr mitgefiebert, sondern ich konnte auch mit ihr fühlen.

Ich mag auch ihren Sohn Finn sehr gerne. Er ist so ganz anders als seine Mutter und auf seine Art ebenfalls sehr liebenswert. Der arme Kerl ist in etwas hineingestolpert und bei ihm habe ich besonders mitgelitten und Anteil genommen.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und Elly Griffith versteht es gekonnt, Spannung aufzubauen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Es wechselt nicht ständig zwischen Gegenwart und Vergangenheit und das hält den Spannungsbogen, da die Abschnitte der jeweiligen Zeit mit einem Cliffhanger enden. Dennoch bin ich nicht durch die Seiten gehastet, denn das Lesen hat richtig Spaß gemacht.

Aber leider bleiben am Ende doch einige Fragen zurück, denn nicht alles wird aufgelöst, was mich etwas unzufrieden zurücklässt, auch wenn ich weiß, dass es eine Fortsetzung geben wird.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Gelungener Start - hoffentlich bald mehr davon

“Manche Schuld vergeht nie” von Elly Griffiths hat mich total mitgerissen. Der Roman kombiniert gekonnt eine dichte Atmosphäre, spannende Ermittlungen und emotionale Tiefe. Die Protagonistin Ali wirkt glaubwürdig und macht einfach Spaß: ehrlich, clever, mit Macken, die man versteht. Griffiths’ Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass man die nebligen Straßen von London im 19. Jahrhundert förmlich vor Augen hat. Die Handlungsstränge verweben sich gekonnt, Überraschungen folgen aufeinander, ohne unglaubwürdig zu wirken. Besonders gefallen hat mir, wie Themen wie Schuld, Vergeltung und Vergebung sensibel behandelt werden, ohne dabei in Kitsch abzurutschen. Wer echte, mitreißende Krimi-Stimmung sucht, wird hier bestens unterhalten. Ich freue mich schon auf Folgeabenteuer – dieses Buch macht einfach Lust auf mehr. Absolute Leseempfehlung für Krimi- und Spannungsfans!”

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Viktorianische Ermittlungen

Die Polizistin Ali Dawson hat sich durchgeboxt. Als alleinerziehende Mutter wollte sie unbedingt etwas erreichen. Inzwischen ist ihr Sohn erwachsen und arbeitet für Isaak Tempelton, ein Mitglied der Regierung in London. Ali könnte nicht stolzer sein. Nur von ihrer eigentlichen Arbeit kann sie Finn nichts erzählen. Die Abteilung der Polizei, für die Ali arbeitet ist geheim. Die Wissenschaftlerin Jones hat eine Möglichkeit gefunden, Menschen durch zu Zeit reisen zu lassen und in Alis Abteilung wird dies genutzt, um Cold Cases aufzuklären. Jones verfeinert ihre Methoden immer mehr und nun hält sie es für sicher, dass Ali und ihre Kollegen weiter zurück können als je zuvor.

Dies ist der erste Band um die Abteilung für Cold Cases in London, die durch die Zeit reisen darf. Ali Dawson hat es geschafft. Sie hat den Beruf, den sie wollte. Und sie hat ihren Sohn ordentlich großbekommen. Mit der Liebe hat es nicht so geklappt, aber das ist ihr auch nicht so wichtig. Aber das mit den Zeitreisen macht einen besonderen Reiz ihrer Arbeit aus. Angefangen haben sie mit kurzen Zeiträumen, die es zurückging, und auch nur für wenige Minuten oder Stunden. Doch der neue Fall ist besonders. Das Jahr 1850 steht auf der Agenda. Dass Ali durch die Ermittlungen ganz persönlich betroffen wird, ahnt sie noch nicht.

Die Autorin, die vielleicht eher von ihren Ruth Galloway Krimis bekannt ist, überrascht hier mit etwas ganz Neuem. Zeitreisen kennt man eher aus dem Science Fiction oder Romance Genre. Hier wird daraus ein Kriminalroman und gleichzeitig ein historischer Kriminalroman. Zwar braucht man eine Weile, bis man sich in dieser Welt zurechtfindet, aber irgendwie geht es Ali Dawson ja genauso. Der Gegensatz zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist plastisch beschrieben und man kann gut nachvollziehen wie es Ali dabei ergeht. Interessant wie beide Zeitlinien verquickt werden. Ein lesenswerter Zeitreise-Krimi, in dem noch nicht alle Geheimnisse preisgegeben werden. Der nächste Band ist auf Englisch schon angekündigt.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

„Manche Schuld vergeht nie“ von Elly Griffiths ist ein eindrucksvoller Auftakt, der historische Krimielemente, Zeitreise-Fantasy und Mystery elegant miteinander verbindet. Der Roman entführt in das viktorianische London – düster, schmutzig, voller Geheimnisse – und kombiniert diese Kulisse mit einer modernen Ermittlerin, die buchstäblich zwischen den Zeiten wandelt. Schon dieser ungewöhnliche Mix macht das Buch zu etwas Besonderem und sorgt für einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.

Griffiths’ Schreibstil ist atmosphärisch, klar und mit einer feinen Prise trockenem Humor versehen. Besonders die Beschreibungen des alten Londons wirken lebendig und bildstark, sodass man das Kopfsteinpflaster fast unter den Füßen spürt. Die Autorin versteht es, historische Details organisch einzubauen, ohne den Lesefluss zu brechen. Ein Zitat, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, lautet:

„Manchmal muss man durch die Zeit fallen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.“

Gerade die Zeitreise-Elemente sind hervorragend umgesetzt und verleihen der Geschichte ihren ganz eigenen Reiz. Die Übergänge zwischen den Zeitebenen, die Gefahren des Reisens und die moralischen Fragen, die sich daraus ergeben, machen den Roman zu etwas Erfrischendem im Krimigenre. Auch die Grundidee rund um den Geheimbund und den mysteriösen Stuhl, der Zeitreisen ermöglicht, ist unglaublich spannend.

Im letzten Drittel ging mir jedoch alles zu schnell. Viele Handlungsstränge liefen gleichzeitig zusammen, einige blieben offen oder wurden nur angerissen. Als Reihenauftakt ist das verständlich, aber dennoch hätte ich mir an bestimmten Punkten mehr Tiefe gewünscht – etwa bei Johns Rückkehr, der Geschichte des Stuhls oder der entscheidenden Frage: War Cain wirklich ein Mörder? Auch die Auflösung des Mordfalls wirkte im Vergleich zur starken Ausgangsidee etwas „0815“.

Trotz dieser Kritikpunkte hat mich der Roman insgesamt begeistert. Die Atmosphäre, die ungewöhnliche Mischung aus Krimi und Zeitreise sowie die faszinierende Hauptfigur haben mich überzeugt.

Fazit:
Ein atmosphärischer, kreativer und spannender Start in eine neue Reihe, der Lust auf mehr macht, auch wenn das Ende etwas überhastet wirkt. Ich freue mich dennoch sehr auf Band 2, denn die Welt und die Figuren haben großes Potenzial.

⭐️⭐️⭐️⭐️ — Ein origineller Zeitreise-Krimi mit Charme und Tempo.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

So gut, dass ich es heute Abend an einer Veranstaltung vorstellen werde. Ich liebe Elly Griffiths, war aber wegen dem Zeitreise Asoekt etwas irritiert. Aber genau das macht dieses Buch extrem gut. Tolle Figuren, mega Krimi und nein, uch bin n7cht auf den Täter gekommen!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ali Dawson bearbeitet als Kriminalbeamtin in einem kleinen Team in London Cold Cases.
So zumindest die offizielle Version für Freunde und ihren Sohn Finn, der als Berater für einen Tory-Politiker arbeitet.
Eben dieser Politiker, der Justizminister Isaac Tempelton, bittet Alis Einheit um Hilfe. Er möchte seine Familiengeschichte in Buchform veröffentlichen, nur leider wird einem seiner Vorfahren im Jahr 1850 3-facher Frauenmord vorgeworfen. Isaac hofft, dass diese Vorwürfe sich entkräftigen lassen können, wegen Image und so.
Kein Problem für die Sondereinheit der Londoner Polizei: Ali wird kurzerhand in viktorianische Klamotten gesteckt, bekommt einen Crashkurs in victorian behaviour und wird in the wink of an eye an den Originalschauplatz und mitten hinein an den Mord eines der Opfer transportiert …
Es ist das erste Mal, dass sie so weit in der Zeit zurückreist und tatsächlich klappt das mit der Rückreise nicht. Ali scheint also im Jahr 1850 und im Haus eines Mörders festzustecken, während im Jahr 2023 ihre Kollegen versuchen sie zurück zu bekommen, ihr Sohn die Wahrheit über die Einheit herausfindet und – des Mordes angeklagt wird!

Holla the woodfairy – da ist ganz schön was los in diesem äußerst unterhaltsamen Krimi für dessen Setting ich einen absoluten soft spot habe. Höre ich „viktorianisches London/England“ gibt es für mich kein Halten mehr. Und Elly Griffiths hat mich mit ihren Schilderungen der Zeit tatsächlich sehr begeistert!
Aber nicht nur damit - denn auch Zeitreisen kann ich sehr viel abgewinnen!
Das war der Autorin allerdings noch nicht genug: für den Auftakt dieser Krimi-Reihe hat sie auch noch ausgesprochen authentische Charaktere entworfen, die ich wirklich vor Augen hatte. Besonders die 50jährige Ali, eigentlich Alison, war mir dabei sehr nah.

„Manche Schuld vergeht nie“ ist ein rundum gelungener, ein intelligenter und überzeugend umgesetzter Krimi, der durch überraschende Wendungen und den Wechsel zwischen den Zeitebenen einen so hohen Spannungsbogen bereithält, dass ich empfehle einen Nachmittag dafür zu reservieren oder eine Nachtschicht einzulegen. Weil das Lesen empfehle ich unbedingt und ich bleibe auf jeden Fall dran an Ali Dawson und freue mich schon auf Band 2!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Dies ist das erste Buch, das ich von Elly Griffiths gelesen habe und wie so oft bin ich schockiert, dass eine so tolle Autorin bisher noch nicht in meinem Horizont aufgetaucht ist.
Der Klappentext hat mich nicht wirklich auf das vorbereitet, was ich zu lesen bekam. Das Buch ist IRRE! Es ist einfach fantastisch und die Idee ist einfach super. Ermittler, die zu Zeitreisenden werden und sich in der Vergangenheit bewegen, um ungeklärte Fälle aufzuarbeiten, einfach toll. Ich bin nicht immer ein Fan von Fantasie, obwohl ich dazu sagen muss, dass ich in den letzten Monaten immer häufiger auch Fantasie gelesen habe und es mir immer besser gefällt. In diesem Fall ist es ja aber gar nicht so richtig Fantasie, sondern eher eine Möglichkeit, die wir vielleicht bisher noch nicht entwickelt haben.
Als Fan von historischen Romanen hat diese Kombination mir wirklich sehr gefallen. Das aktuelle London und gleichzeitig auch das historische London, einfach fantastisch und dann die vielen Wendungen, die das Buch so aufregend machen.
Ich muss sagen, als ich das Buch beendet hatte, war ich wirklich traurig, dass ich nicht gleich mit dem zweiten Band weitermachen konnte.
Ich glaube, dass diese Serie absolutes Bestseller Potenzial hat. Mich hat dieses Buch äußerst gut gefallen und ich warte schon jetzt auf die Fortsetzung.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ein packender Mix aus Krimi, Zeitreise und emotionaler Tiefe, der mich von der ersten Seite an überrascht hat. Ali Dawson ist eine außergewöhnliche Ermittlerin – keine stereotype Heldin, sondern eine erfahrene Frau mit eigenem Leben, Verantwortung und Verletzlichkeit. Genau das macht sie so glaubwürdig und nahbar.

Der Sprung ins viktorianische London ist atmosphärisch großartig umgesetzt: düstere Gassen, gesellschaftliche Zwänge und ein undurchschauberes Netzwerk aus Macht und Geheimnissen. Gleichzeitig bleibt die Handlung in der Gegenwart hochspannend, weil Alis persönliches Umfeld plötzlich in den Strudel der Ereignisse gerät. Die parallelen Entwicklungen erhöhen den Druck kontinuierlich, ohne jemals verwirrend zu werden.

Besonders beeindruckt hat mich, wie clever die Autorin die beiden Zeitebenen miteinander verwebt. Jede Erkenntnis in der Vergangenheit hat Konsequenzen in der Gegenwart – und irgendwann steht nicht mehr nur der Fall, sondern Alis ganzes Leben auf dem Spiel.

Ein origineller, atmosphärischer Krimi mit starkem Konzept, kluger Figurenzeichnung und echter Sogwirkung. Fünf Sterne – und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

„Manche Schuld vergeht nie“ ist ein Krimi, der sich neben der typischen Aufklärung eines Mordes in Teilen des Sci-Fi-Genre bedient und Zeitreisen zur Auflösung eines Falles bedient.

Ali Dawson, eine 50-Jähringe Kriminalbeamtin, reist ins viktorianische London, um einen Mordfall zu klären. Mit ihrem Team ist sie für Cold-Case Fälle zuständig, wo die Leute im Glauben sind, dies würde mit normalen Mitteln erfolgen. Jedoch steht hinter der Ermittlerin ein ganzes Team, welches es geschafft hat Zeitreisen zu erschaffen, wo Ali oder eine andere Person als „Hologramm“ in die Vergangenheit reisen kann, ohne eine Geschichtliche Veränderung zu bewirken.

So sehen sie dort alles, können aber nicht eingreifen und nicht von Menschen gesehen werden. Zumindest nicht bis jetzt. Denn dieses Mal bewirkt der Weg durch die Pforte, dass Ali vor Ort feststeckt und dort als sehr aufgeweckte und taffe Frau (und sehr untypisch in ihrer Wortwahl) schnell von einer Person von hohem Interesse wird.

Währenddessen wird ihr erwachsener Sohn als Tatverdächtiger an dem Mord seines Arbeitgebers verdächtigt. Ali muss einen Weg in die Gegenwart finden und vor Ort versuchen alle zu verstehen was passiert ist und Finn aus dem Gefängnis zu befreien.

Die Geschichte gefiel mir sehr gut, wenn es um die Recherche geht, welche die Autorin für die Zeit im viktorianischen London betrieben hat. Diese Abschnitte gefielen mir persönlich auch am besten. Die Geschichte in der Gegenwart war dagegen etwas mau gewesen. So wurde sehr viel angedeutet, wie das Thema Zeitreise schon damals „präsent“ in aller Munde war und auch wie es weitere Möglichkeiten geben könnte, außer der uns bekannten. Zudem ich leider auch schnell erahnen konnte, wer der tatsächliche Mörder ist (und ich bin sonst Blind für sowas).

Alles in allem ist es ein anderer Krimi als man sie sonst kennt. Die Mischung aus 1850 und 2023 war gut gewählt. Lediglich das Ende war dann zu schnell hingeschmissen wurden und hätte etwas mehr Raum gebrauchen können.

Alles in allem jedoch mal was anderes zu der breiten Masse.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Die Idee dieser Geschichte ist richtig gut - Zeitreisen. Immer wieder schlüpft man beim Lesen in eine andere Zeit. Ich habe mir so sehr gewünscht es zu mögen. Die Sprache ist sehr schön, sehr detailliert, die Figuren greifbar. Aber mit dem Konzept der Zeitreisen konnte ich dann entgegen meiner Erwartungen nichts anfangen. Trotzdem werde ich es in meiner Buchhandlung anbieten und Kunden mit entsprechenden Interessen und Wünschen zeigen, weil es überhaupt nichts auszusetzen gibt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

„Manche Schuld vergeht nie“ ist ein fesselnder historischer Krimi, der mit einem meisterhaften Spannungsbogen begeistert. Die Zeitreise-Elemente entführen den Leser in vergangene Epochen, während die packende Handlung ohne übertriebene Gewalt auskommt. Ein Muss für alle Krimi-Fans, die tiefgründige Geschichten schätzen!

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ali Dawson ist eine besondere Ermittlerin. Während ihr Umfeld denkt, dass sie sich mit Cold Cases auseinandersetzt, reist sie in Wirklichkeit in die Vergangenheit um genau jene Fälle zu untersuchen. Nun wird sie von einem hohen Regierungsmitglied ins viktorianische England zurückgeschickt, um die Wahrheit rund um den Mord an drei Frauen herauszufinden. Doch etwas geht schief und sie steckt in der Vergangenheit fest. Währenddessen wird in der Gegenwart genau der Mann umgebracht, der für die Zeitreise verantwortlich ist.

Ich mag viktorianische Krimis und ich mag englische Krimis der Gegenwart – dass hier beides vereint wird, hat mich gereizt. Ich kann gleich schon vorwegnehmen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Besonders gefallen hat mir, dass neben Ali auch andere Charaktere verfolgt werden und man als Leser so auch mitbekommt, was in der Zeit, in der Ali in der Vergangenheit steckt, in der Gegenwart passiert. Fast schon fand ich die Geschichte rund um Alis Sohn spannender – aber dann wurde es auch in der Vergangenheit spannend und ich habe alle Teile des Buches genossen. So konnte ich mehreren Ermittlungen gleichzeitig folgen und langsam ein Bild davon bekommen, wie sie zusammenhängen könnten. Das Ende bringt zwar eine Auflösung der Fälle, bleibt in einigen Bereichen aber offen genug um das Interesse am Folgeband aufrecht zu halten. Ich jedenfalls bin gespannt und werde die Reihe weiter verfolgen

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Zurück in die Vergangenheit

Ali Dawson hat einen besonderen Beruf. Sie arbeitet als zeitreisende Polizistin. Zusammen mit ihrem Team ist sie in geheimer Mission unterwegs in die Vergangenheit, um ungeklärte Morde zu untersuchen. Diesmal ist das Wagnis zu groß. Denn ihre Zeitreise bringt sie weit zurück in das 19. Jahrhundert, das viktorianische Zeitalter. Doch es geht leider schief... Ali kann nicht zurück in ihre Zeit. Und das muss sie so schnell wie möglich, denn in ihrem "echten Leben" gerät alles außer Kontrolle. Wird sie es schaffen in beiden Welten die Verbrechen aufzuklären?

Ein atmosphärischer Krimi, intensiv und spannend. Die Autorin gewährt dem Leser einen eindrucksvollen Blick in die Vergangenheit. Man taucht ein in diese längst vergangene Zeit, die so lebhaft vor den Augen entsteht. Ein sehr gelungenes Buch. Lesen empfehlenswert!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Weitreichende Ermittlungen

Manche Schuld vergeht nie von Elly Griffiths, erschienen im Tropen Verlag am 18.10.2025.

Ali Dawson ist eine Kriminalbeamtin in London und arbeitet mit ihren Kollegen an Cold Cases. Allerdings können ihre Fälle auch mal etwas kälter als kalt sein. So soll sie die Unschuld von Cain Templeton beweisen, dem nachgesagt wird, dass er drei Frauen ermordet hat. Nur spielt der Fall um Cain Templeton 1850. Kein Problem für die Gruppe um Geoff. Sie sind eine geheime Polizeigruppe, die sich durch Zeitreisen direkt an den Ort und die Zeit des Geschehens versetzen können. Das nun ein Minister aus der konservativen Partei ihre Dienste in Anspruch nimmt, um bei einer Kandidatur als Premierminister der Welt eine saubere Familiengeschichte präsentieren zu können, ist Ali als Anhängerin der Torys nicht unbedingt recht. Trotzdem lässt sie sich briefen für eine Reise ins Victorianische London, um die Anschuldigungen zu überprüfen. Schnell steht sie mitten im Geschehen und irgendwie ist das Tor zurück ins moderne London geschlossen. Kann Ali in einer Gesellschaft in der Frauen nur eine untergeordnete Rolle spielen Klarheit in den Fall bringen und ihren Weg zurück in die Zukunft finden?

Der Krimi hat für meinen Geschmack etwas zu viele Namen, dafür aber kein Glossar. Er spielt in der Gegenwart und im Viktorianischen London, wobei man sich in beiden Welten gut aufgehoben fühlt. Cain Templeton ist Mitglied in einem Geheimbund dessen Personen alle dem Mittelstand angehören und sich trotz schon gegründeter Polizei recht frei bewegen können in ihren Machenschaften.

Ali bewegt sich ebenfalls in der Mittelschicht ihrer Zeit, wohin sie allerdings als Erste ihrer Familie aufgestiegen ist und dass, obwohl sie als Putzfrau arbeiten musste, um ihr Studium finanzieren zu können. Ihr Sohn Finn ist Berater bei Isaac Templeton, also genau dem Minister, der seine Familiengeschichte bereinigt haben möchte und am richtigen Hebel sitzt, um die Zeitreisenden für seine Zwecke zu nutzen.

Die Handlungen der Personen sind gut nachzuvollziehen. Naturgemäß ist die Charakterbildung in diesem ersten Teil noch nicht abgeschlossen.

Eine spannende Geschichte in zwei Zeitsträngen flüssig zu lesen und macht Lust auf mehr. Klare Leseempfehlung.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ich habe bisher noch nie einen Krimi gelesen, der Zeitreisen als zentrales Element einsetzt – für mich also ein kleines Experiment. Umso angenehmer war, wie selbstverständlich Elly Griffiths dieses Motiv in die Handlung einbindet. Es fühlt sich natürlich an und bereichert die Geschichte auf eine Weise, die mehr aus der Handlung und den Figuren herausholt.

Ali Dawson hat mich von Anfang an überzeugt. Sie ist fünfzig, Polizistin, Mutter, unbequem, warmherzig – vor allem aber authentisch. Keine künstlich überzeichnete Ermittlerin, sondern eine Frau mit Erfahrung, Ironie und innerer Stabilität. Gerade diese Bodenhaftung macht es möglich, ihr zu folgen, selbst als sie plötzlich im viktorianischen London ermittelt. Die Fremdheit dieser Welt wird eindringlich spürbar: gesellschaftliche Zwänge, Rollenbilder, körperliche Zumutungen. Nie hatte ich das Gefühl, mich in einer dekorativen Historienkulisse zu bewegen – dieses London widersetzt sich der Hauptfigur auf allen Ebenen, und gerade das macht die Lektüre so greifbar.

Die parallelen Zeitebenen funktionieren für mich sehr gut. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hält die Spannung konstant, ohne jemals gehetzt zu wirken. Besonders gelungen finde ich, wie sich der historische Fall und die Entwicklungen in Alis Gegenwart langsam verschränken, mit Konsequenzen, die wirklich Gewicht haben. Der Stil ist ruhig, klar und angenehm unaufgeregt. Die Spannung entsteht weniger durch Gewalt oder platte Schockeffekte, sondern durch Atmosphäre, psychologische Nuancen und das stetige Gefühl, dass jederzeit etwas nicht stimmt.

Das Ende löst einige Fäden zwar knapp auf und lässt andere bewusst offen, wirkt für mich aber weniger unbefriedigend als wie ein klarer Hinweis auf die Fortsetzung. Insgesamt bleibt bei mir der Eindruck eines ungewöhnlichen, klugen Krimis: mit einer starken Hauptfigur, eigenständiger Prämisse und feinem erzählerischem Gespür. Ich freue mich sehr darauf, Ali Dawson in zukünftigen Fällen weiter zu begleiten.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Kriminalbeamtin Ali Dawson ist Mitglied einer Einheit, die Verbrechen in der Vergangenheit klären will mittels Zeitreisen. Diesmal muss sie weit reisen und die Rückreise klappt nicht problemlos. Doch dann geschieht auch in der Gegenwart ein Mord. Ich fand das Buch sehr fesselnd und aufregend. Der Inhalt ist originell und sehr spannend mit immer wieder überraschenden Wendungen. Ali ist eine sehr sympathische Ermittlerin und auch Schreibstil und Cover sind schön. Sehr empfehlenswert.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Kriminalbeamtin Ali Dawson arbeitet für eine geheime Einheit, die ungelöste Mordfälle durch Zeitreisen aufklärt. Ihr neuester Auftrag führt sie ins viktorianische London: Sie soll beweisen, dass der Ururgroßvater eines mächtigen Politikers unschuldig ist. Doch die Zeitreise geht schief, Ali bleibt in der Vergangenheit stecken – und in der Gegenwart geschieht ein Mord, bei dem ausgerechnet ihr Sohn Finn verdächtigt wird.
Ein spannender historischer Krimi mit Zeitreise-Flair, überraschenden Wendungen und einer mutigen Ermittlerin, die bereit ist, alles zu riskieren.
Die Autorin wechselt geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was den Spannungsbogen enorm stärkt bei uns als Leser. Mich hat es total gefesselt, dass die Morde auch in beiden Epochen stattfindet, dass macht die Atmosphäre sehr mystisch. Die Zeitreisen selbst sind gut durchdacht: Vorbereitung, Risiken und historische Details werden ernst genommen, sodass die Sprünge in die Vergangenheit nachvollziehbar und spannend sind.
Natürlich gefällt mir die Zeit im Viktorianisch Zeitalter besser, da ich es ein wirklich spannendes Zeitalter finde.
Ein historischer Krimi mit starker Atmosphäre, vielschichtigen Figuren und cleverem Zeitreise-Flair.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Der Titel von Elly Griffiths Kriminalroman "Manche Schuld vergeht nie" könnte auch der Motto der geheimen Ermittlungsarbeit sein, in der Alison Dawson arbeitet. Sie klären nicht nur cold cases auf, sie reisen dafür sogar in die Vergangenheit, dank der Erfindung einer exzentrisch-genialen italienischen Wissenschaftlerin. Und auch das Team selbst entspricht nicht so ganz der üblichen Zusammensetzung eines normalen Polizeireviers - Hacker, ein trockener Alkoholiker, und eben Alison, die mit 18 die Schule abbrach, mit 19 schwanger wurde, als Putzfrau arbeitete, schließlich doch studierte und zur Polizei ging.

Sohn Finn arbeitet zum Leidwesen seiner linken Mutter als persönlicher Assistent bei dem Tory-Justizminister Templeton, der die Einheit und speziell Alison gewissermaßen in eigener Sache anfordert: War sein Urgroßvater ein Frauenmörder und der Collectors Club, dem er angehörte, eine höchst sinistre Organisation?

Allison wird, in passender Kleidung und mit historischen Münzen ins Jahr 1850 geschickt. Bei den bisherigen Zeitreisen waren sie und ihre Kollegen stets nur kurz unterwegs und für die Menschen vor Ort nicht sichtbar. Doch dank der Fortentwicklung der Wissenschaftlerin wird sich Alison nun auch körperlich materialisieren und soll einen ganzen Tag lang in der Vergangenheit bleiben.

Tatsächlich trifft Alison gleich nach ihrer Ankunft nicht nur auf Templetons Vorfahren, sondern auch auf eine Leiche. Der Mörder steht allerdings schon fest und ist auf der Flucht. Mit dem praktischen Vorteil für Alison, dass ein Zimmer in dem Haus, das Templeton als Pension an Künstler vermietet, frei ist. Das viktorianische Zeitalter ist für Alison ein Schock: Keine Heizung und kein Bad, dafür aber ein Nachttopf, der morgens in der Latrine im Hof entleert werden muss! Die Mitbewohner exzentrisch, teils auch verdächtig und das Essen stark gewöhnungsbedürftig. Einen Tag ließe sich das ja noch durchhalten, doch als Alison nach 24 Stunden durch die Pforte treten will, wie die Zeitreisen im Team genant werden, ist diese verschlossen.

Alison hängt in der Vergangenheit fest, doch in der Gegenwart ist es nicht weniger dramatisch: Finn steht unter Mordverdacht und braucht nicht nur mütterliche Unterstützung, sondern auch die Ermittlungsfähigkeiten seiner Mutter, da die Polizei nicht nach weiteren Tatverdächtigen zu suchen scheint.

Elly Griffith hat einen Krimi der etwas anderen Art mit exzentrisch-sympathischen Protagonisten und einer guten Portion britischen Humors geschrieben. Alison macht überraschende Entdeckungen, die eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schaffen und die Frage aufwerfen, ob nicht noch weitere Zeitreise-Ermittlungen folgen könnten.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Eine ganz andere Krimigeschichte mit einer sehr starken Protagonistin als Detectiv.Das Thema Zeitreise wird hier so in die Handlung eingefügt,dass es logisch erscheint und nicht schräg.
Das eine Serie von der Autorin geplant ist freut mich sehr; ich bin schon gespannt auf Folgebände.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Die Polizistin Allison Dawson arbeitet für eine geheime Einheit in London, die regelmäßig in die Vergangenheit reist, um alte Verbrechen aufzuklären. Doch dieses Mal sitzt sie im Jahr 1850 fest und hofft auf baldige Rettung. Inzwischen gerät ihr Sohn Finn im Jahr 2023 unter Mordverdacht.

Zu Beginn hatte ich ehrlich gesagt etwas Mühe, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil fühlte sich für mich anfangs ungewohnt an, und ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag. Es war einfach dieses Gefühl, noch keinen richtigen Zugang zur Handlung zu haben. Doch zum Glück hat sich das nach einigen Kapiteln gelegt und ab diesem Punkt hat mich das Buch regelrecht gepackt.

Die Grundidee dieser Reihe, Kriminalfälle mit Zeitreisen zu verbinden, finde ich unglaublich faszinierend. Gerade weil Zeitreisen so viele Möglichkeiten bieten, verschiedene Epochen, Menschen und Schicksale miteinander zu verknüpfen. Man merkt schnell, dass man mit diesem Konzept unendlich viele Geschichten erzählen kann, und genau das macht den Reiz dieses Buches aus.

Besonders ans Herz gewachsen ist mir Ali. Sie ist eine starke, sympathische Figur mit viel Sarkasmus und trockenem Humor, etwas, das mir persönlich sehr gefallen hat. Auch die Beziehung zu ihrem Sohn Finn fand ich berührend. Allein die Vorstellung, in einer fremden Zeit festzusitzen, nicht zu wissen, ob man jemals nach Hause zurückkehren kann, und die Angst, sein eigenes Kind vielleicht nie wiederzusehen, hat mich emotional sehr mitgenommen. Umso beeindruckender fand ich, wie Ali versucht, sich der viktorianischen Zeit anzupassen, trotz aller Hindernisse und Rückschläge. Ich habe bis zum Schluss mit ihr mitgefiebert. Ihre Tierliebe hat sie für mich nur noch sympathischer gemacht, damit kriegt man mich einfach immer. Auch Johns Geschichte hat mich sehr berührt. Er ist ebenfalls eine Figur, die man schnell ins Herz schließt. Ich rechne es ihm hoch an, was er für Ali getan hat, und fand seine Loyalität und Menschlichkeit sehr bewegend.

Ein schönes Extra war für mich die Nebengeschichte mit den Katzen in beiden Zeiten. Sie wirkte nicht aufgesetzt, sondern wie eine kleine, liebevolle Ergänzung zur Hauptgeschichte, die dem Buch zusätzliche Wärme gegeben hat. Besonders spannend und interessant fand ich den Einblick in die viktorianische Zeit um 1850. Diese Epoche wurde nicht nur atmosphärisch dicht dargestellt, sondern war auch emotional greifbar. Das Leben, die gesellschaftlichen Zwänge und die Unterschiede zu unserer heutigen Zeit wurden eindrucksvoll vermittelt. Gleichzeitig war dieser historische Teil sehr informativ, ohne trocken zu wirken. Ich bin sehr gespannt, ob es vielleicht in den Folgebänden ein Wiedersehen mit der einen oder anderen Figur geben wird, auch historisch gesehen. Clara mochte ich sehr.

Fazit: Rückblickend kann ich sagen, dass mir "Manche Schuld vergeht nie" unheimlich viel Spaß gemacht hat. Trotz kleiner Startschwierigkeiten hat sich die Geschichte zu einem fesselnden, emotionalen und spannenden Leseerlebnis entwickelt. Ich bin froh, drangeblieben zu sein, und werde die Reihe definitiv weiterverfolgen.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Toller Zeitreise Krimi
Manche Schuld vergeht nie von Elly Griffiths hat mich völlig überrascht. Ich liebe Krimis, aber Zeitreisen? Damit hatte ich nicht gerechnet. Und genau diese Mischung hat mich komplett in den Bann gezogen. Ali Dawson ist für mich eine der spannendsten Ermittlerinnen seit Langem. Fünfzig, alleinerziehend, klug, manchmal müde vom Leben und trotzdem bereit, alles zu riskieren. Ich mochte sie sofort. Sie wirkt echt. Nicht glatt, nicht überhöht, sondern menschlich. Ihre Zweifel, ihre Verantwortung als Mutter, ihre innere Zerrissenheit. Das hat mich mehr berührt, als ich erwartet hätte.Als sie ins viktorianische London reist, um einen Mord aufzuklären und den Namen eines Vorfahren reinzuwaschen, kippt die Geschichte in eine düstere, fast beklemmende Atmosphäre. Die engen Gassen, die zwielichtigen Männerzirkel, dieses Gefühl von Gefahr, ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, selbst durch Nebel zu laufen. Und dann die Gegenwart: Während Ali in der Vergangenheit feststeckt, gerät ihr eigener Sohn ins Visier der Ermittlungen. Diese parallele Bedrohung hat mich emotional richtig gepackt. Ich habe mitgefiebert, gehofft, gebangt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie selbstverständlich die Autorin Krimi, historische Atmosphäre und Zeitreise-Elemente verbindet. Nichts wirkt konstruiert, alles greift ineinander. Und unter der Spannung liegt immer diese große Frage nach Schuld, wie lange sie nachwirkt und wen sie trifft. Für mich war das kein „mal eben lesen“-Buch. Es war eine Geschichte, in die ich komplett eingetaucht bin und aus der ich erst wieder auftauchen wollte, als die letzte Seite gelesen war.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ali Dawson und ihre Kollegen sind Cold-Case-Ermittler mit einer speziellen, extrem geheimen Aufgabe: Als Zeitreisende klären sie ungelöste Morde der Vergangenheit auf. Als Justizminister Isaac Templeton Ali beauftragt, Gerüchte über einen seiner Vorfahren zu überprüfen, führt sie der riskante Einsatz ins viktorianische Zeitalter. Dort wird Ali nicht nur unmittelbar mit einer Frauenleiche konfrontiert, sondern bleibt auch im Jahr 1850 feststecken. Während sie in der Vergangenheit ermittelt, gerät ihr Sohn in der Gegenwart unter Mordverdacht.
Diese Zeitreise-Kriminalgeschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die fünfzigjährige Ali ist eine unerschrockene, kluge Ermittlerin mit wachem Verstand, und die Ereignisse, in die sie hineingezogen wird, sind durchweg rätselhaft und spannend. Besonders wirkungsvoll ist der geschickte Perspektivwechsel: Genau dann, wenn die Handlung einen Höhepunkt erreicht, springt die Autorin zur nächsten Erzählebene und hält die Spannung konstant hoch.
Durch die 352 Seiten bin ich nur so hindurchgeflogen – es gab keinen Moment der Langeweile. Das offen gehaltene Ende deutet bereits an, dass die Geschichte weitergeführt wird, und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.
Ein temporeicher, clever konstruierter Auftakt, der Zeitreise und Krimispannung höchst unterhaltsam verbindet.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Das ist ein Kriminalroman. Aber nicht wie andere Krimis.
Hier geht es um Zeitreisen.
Eine Frau reist in die Vergangenheit, um einen alten Mord aufzuklären.
Das Buch ist der erste Teil einer neuen Reihe .

Worum geht es?
Ali Dawson ist Polizistin. Sie ist 50 Jahre alt, hat rote Haare und einen erwachsenen Sohn .
Sie arbeitet für eine geheime Abteilung. Die Ermittler dort reisen mit einer besonderen Maschine in die Vergangenheit. Sie klagen alte Morde auf – sogenannte Cold Cases .

Ali bekommt einen neuen Auftrag. Sie soll ins Jahr 1850 reisen. Ein Politiker will wissen: War sein Ururgroßvater ein Mörder?

Aber die Zeitreise geht schief. Ali sitzt im viktorianischen London fest .
Zur gleichen Zeit passiert in der Gegenwart ein Mord. Und Alis Sohn Finn gerät unter Verdacht .
Ali ist gefangen im Jahr 1850. Sie kann ihrem Sohn nicht helfen. Und sie weiß nicht, ob sie jemals nach Hause kommt .

Das Besondere:
Das Buch mischt drei Dinge: Krimi, Zeitreise und Geschichte .
Man lernt viel über das alte London. Wie die Menschen lebten. Wie kalt es war. Dass es keinen Strom gab und keine Toiletten .
Die Autorin zeigt auch: Früher war alles anders für Frauen. Ali ist stark und selbstbewusst. Im Jahr 1850 darf eine Frau das nicht sein .

Für wen ist das Buch?
Für Leute, die Krimis mögen – aber mal was anderes wollen.
Für Leser, die Geschichte lieben.
Für alle, die sich fragen: Wie wäre es, in einer anderen Zeit zu leben?
Das Buch ist für Erwachsene. Es geht um Mord und Geheimnisse.

Meine Meinung:
Die Idee ist klasse. So einen Krimi habe ich noch nie gelesen .
Ali ist eine tolle Hauptfigur. Sie ist nicht jung und perfekt. Sie ist erfahren, manchmal ironisch und mir sympathisch .
Das viktorianische London ist super beschrieben. Ich konnte es fast riechen und spüren .

Aber: Am Ende bleiben viele Fragen offen .
Man erfährt nicht, was wirklich passiert ist. Das ist etwas ärgerlich. Ich wollte mehr wissen .
Aber es gibt ja einen zweiten Band. Den werde ich lesen.

Mein Fazit:
Ein spannender und cleverer Krimi. Ganz anders als normale Polizeigeschichten.
Die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart ist richtig gut.
Wer Zeitreisen mag und starke Frauen, ist hier richtig.
Aber Vorsicht: Man muss Geduld haben. Nicht alles wird gleich erklärt .
Trotzdem: Eine klare Empfehlung von mir !

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: