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Buchcover für Der Italiener

Der Italiener

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Erscheinungstermin 05.09.2025 | Archivierungsdatum 19.02.2026


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Zum Inhalt

Bucht von Gibraltat 1942: Nachts am Strand findet die Buchhändlerin Elena Arbués einen schwer verletzten Taucher und schleppt ihn in ihr Haus. Kurz darauf wird er von Unbekannten abgeholt. Wochen später begegnete sie ihm im Hafen von Alcegiras wieder. Zwischen den beiden entflammt eine waghalsige Liebe und sie erfährt, wer er wirklich ist: Teseo, ein Kampfschwimmer der italienischen Marine-Spezialeinheit X MAS, sabotiert britische Schiffe. Als Spanierin hat Elena Zugang zur britischen Exklave und soll nun für die Italiener die Lage auskundschaften. Immer tiefer verstrickt sie sich in ein lebensgefährliches Netz aus Täuschung und Verrat. Erst Jahrzehnte später vertraut Elena dem Autor ihr unglaubliche Geschichte an.


Bucht von Gibraltat 1942: Nachts am Strand findet die Buchhändlerin Elena Arbués einen schwer verletzten Taucher und schleppt ihn in ihr Haus. Kurz darauf wird er von Unbekannten abgeholt. Wochen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783852569192
PREIS 28,00 € (EUR)
SEITEN 416

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Als die junge Buchhändlerin Elena Arbués während des Zweiten Weltkriegs einen verletzten italienischen Kampftaucher in der Bucht von Algeciras findet, ist sie sich der Gefahr bewusst, in der der Mann schwebt und befolgt exakt seine Angaben, wer zu informieren ist. Elena ist bereits verwitwet, ihr Mann starb auf einem zivilen Schiff bei einem Angriff der Briten. Mer als 40 Jahre später stößt ein Buchautor, der schon lange zum Thema Kampftaucher in der Bucht vor Gibraltar recherchiert, in Venedig in einer Buchhandlung auf ein Foto, das zwei gutaussehende Männer und ein Torpedo zeigt. Diese Begegnung wird dazu führen, dass er u. a. durch ein Interview mit dem Sohn eines Kommissars des britischen Gibraltar Security Branch sein Buchprojekt abschließt und damit die Geschichte der damals 27-jährigenn Maria Elena, des venezianischen Tauchers Teseo Lombardo und seiner Kameraden schreibt. Elena Arbués konnte im Strom der Berufspendler getarnt, die jeden Tag mit der Fähre nach Gibraltar übersetzten, zwar wichtige Informationen für die „Gruppe“ beschaffen, erregte durch ihre konspirativen Besuche der Buchhandlung in der Line Wall Road von Gibraltar allerdings bald Verdacht.

Die Darstellung der Karten in der kindle-Datei und im Netgalley-Reader finde in unbefriedigend, weil sich die Abbildungen nicht vergrößern lassen.

Aus einer Rahmenhandlung in der Gegenwart der 80er Jahre und der Begegnung der Autorenfigur mit zwei markanten Zeitzeugen entsteht ein lebendiges Bild der Sabotage an britischen Schiffen durch eine (historisch belegte) Tauchergruppe. Auch wenn ich mir vom Thema Tauchen mit den Mitteln der 40er Jahre mehr versprochen hatte, verknüpft Arturo Pérez-Reverte den Schauplatz Gibraltar mit ein wenig Buchhandlungs-Atmosphäre und faszinierenden Figuren, deren Motive er glaubwürdig herausarbeitet.

4 1/2 Sterne

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Was für eine spannende Geschichte über einen Kampftaucher im 2.Weltkrieg
Der Autor erzählt die Geschichte über einen italienischen Kampftaucher in 1942/43 in Gibraltar. Teseo ist Teil einer italienischen Marine -Spezialeinheit die aus einem außerhalb des Hafens in direkter Nähe zu den englischen Kriegsschiffen und Handelsschiffen liegenden getarnten Schiff heraus operieren. Da Gibraltar englisches Gebiet ist, sollen die Kampftaucher im Hafen befindliche Schiffe sabotieren und versenken. Bei einem Einsatz wird Teseo schwer verletzt und auf der spanischen Seite an den Strand gespült, in unmittelbare Nähe zu dem Haus der jungen spanischen Witwe Elena. Sie bringt ihn zu sich nach Hause und entscheidet sich dafür ihn nicht zu melden, sondern lässt ihn von seinen Kameraden abholen. So beginnt die zarte und wunderschöne Liebesgeschichte der beiden, neben den Einsätzen von Teseo. Elena entscheidet sich dafür, bei der Auskundschaftung der Standorte der einzelnen Schiffe behilflich zu sein. Sie hat nämlich Zugang zu britischen Seite und kann über die Grenze gehen. Dabei muss sie sich aber besonders vorsehen, denn neben der englischen Marine verfolgt die spanische Polizei Saboteure und lässt sie hinrichten.
Was das Buch für mich so besonders gemacht hat, war die Art diese Geschichte zu erzählen. Es wird nicht nur aus der Sicht der Protagonisten erzählt, sondern der Autor führt auch Interviews mit einigen Beteiligten im Alter, die überlebt haben, also lange nach Ende des Krieges. Auch berichtet er von seinen Recherchen in Aufzeichnungen. Dieses fügt sich so wunderbar in die ganze Geschichte ein, ich war sehr fasziniert von der Erzählweise. Was mich dann noch mehr erstaunt hat war, dass die handelnden Personen teils fiktiv sind. Die Operationen selbst sind es aber nicht. Von diesen erzählt der Autor nämlich auch sehr detailliert. Ich hatte vor der Lektüre noch nichts von den sog. Maiali gehört, den mit zwei Männern bemannten Tauchtorpedos, mit dem die Schiffe versenkt wurden. Am Ende des Buches findet sich hierzu auch eine Abbildung. Die Operationen im Hafenbecken, das Spionieren von Elena und die wunderschöne, absolut kitschfreie, aber so emotional zu Herzen gehende Liebesgeschichte sind grandios erzählt, dass ich ganz gefesselt diesen Roman verschlungen habe. Wer eine fundiert recherchierte historische Geschichte um einen Kampftaucher lesen möchte, die noch dazu sehr spannend ist und auch eine wunderschöne zarte Liebesgeschichte enthält, sollte zu diesem Buch greifen. Ich bin begeistert und kann dieses nur wärmstens weiterempfehlen.

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Der Italiener ist ein Marinesoldat der mit seinen Kameraden von Algericas aus in Gibraltar befindliche feindliche Schiffe angreift und versenkt, unter Wasser auf einem Torpedo reitend. Die Buchhändlerin Elena aus Algericas, verwitwet durch das versehentliche Versenken seines Schiffes durch die Briten, lernt ihn kennen und wird in diese Kriegshandlung verwickelt. Basierend auf historischen Fakten sowie Filmen und Gesprächen entwirft Perez-Reverte einen überaus spannenden Roman fern aller Hetze oder Glorifizierung. Die Liebesbeziehung zwischen den beiden ist völlig ohne Kitsch, man nimmt lesend gerne Anteil.

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Der Roman überzeugt mit einer faszinierenden, ungewöhnlichen Perspektive: Im Mittelpunkt steht ein italienischer Kampfschwimmer im Dienst der faschistischen Marine – und dennoch gelingt es dem Autor, eine glaubwürdige, fast zärtliche Nähe zu diesem Charakter aufzubauen. Besonders gelungen ist die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen ihm und der spanischen Buchhändlerin Elena. Sie bleibt angenehm unpathetisch und wirkt trotz des dramatischen Hintergrunds authentisch.

Weniger überzeugend empfand ich die moderne Erzählebene. Zwar ist die Rahmenhandlung mit Zeitzeugeninterviews und Recherchen durchaus atmosphärisch, doch sie bremst den Lesefluss und nimmt dem historischen Teil etwas an Spannung. Die eigentliche Geschichte in den 1940ern hätte – für mich – auch gut allein getragen.

Insgesamt ein empfehlenswerter Roman mit außergewöhnlicher Perspektive, historischer Tiefe und einer leisen, aber eindringlichen Emotionalität.

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Elena Arbués findet einen schwer verletzten Mann am Strand. „Er trug einen Gürtel mit einem Messer, am linken Handgelenk zwei seltsame große Uhren und am rechten eine dritte. Die Zeiger einer von ihnen standen auf 7.43Uhr.“ Einen Moment lang dachte sie, es könnte sich um einen Matrosen handeln, denn sie erinnert sich an die nächtliche Explosion und das brennende Schiff. Sie schleppt ihn kurzerhand zu ihrem nahe gelegenen Haus, sie ruft nicht die Guardia Civil. Kurz darauf wird er von Unbekannten abgeholt.

Was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass er – Teseo - als Kampftaucher einer italienischen Spezialeinheit mit Stützpunkt in Algeciras angehört, die mit ihren maiale (das sind mit jeweils zwei Tauchern bemannte Torpedos) sich direkt an die britischen Schiffe heranpirschen, um diese mit Sprengsätzen zu versehen mit den Ziel, sie zu versenken. Es waren sehr effiziente Kriegswaffen und sollten sie wider Erwarten doch entdeckt werden, sind sie entsprechend ausgerüstet, um ihr Gerät zu zerstören und sich selbst dem verräterischen Tauchanzug zu entledigen.

Elena Arbués entscheidet sich, für die Italiener die Lage auszukundschaften. Sie als Spanierin kann ohne größere Probleme auf die britische Seite wechseln, auch hat sie in einem befreundeten Buchhändler eine Tarnadresse und doch kann sie als Spionin jederzeit auffliegen. Ein gefährliches, ja ein durchaus tödliches Spiel beginnt.

Arturo Perez-Revertes Roman basiert auf realen Ereignissen. Lediglich die hier agierenden Personen sind fiktiv, auch einige Situationen sind der Handlung angepasst. 1942 und 1943 - während des Zweiten Weltkrieges - versenkten oder beschädigten italienische Kampftaucher in Gibraltar und in der Bucht von Algeciras insgesamt vierzehn Schiffe der Alliierten. Diese Info lese ich, bevor ich mit der Gruppe Orsa Maggiore, wie sie sich nannten, abtauche.

Diese Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen sind es die Protagonisten - die Tauchgruppe und auch Elena - mit denen ich hautnah am gefährlichen Geschehen bin. Und dann führt der Autor Jahrzehnte später mit einigen der damaligen Helden Gespräche. In diese Art der Erzählung musste ich mich erst einfinden, da lediglich ein neuer Absatz die unterschiedlichen Zeiten und Sichtweisen voneinander trennt. Bald aber war ich tief drin, sodass ich mich auf diese gefährlichen Szenarien ganz einlassen konnte.

„Liebe und Sabotage in Zeiten des Krieges“ ist eher Sabotage in vielen Facetten denn Liebe, die eher angedeutet wird. Was mir sehr zupass kommt, denn ein Zuviel davon wäre diesem Kriegs- und Spionageroman abträglich gewesen. So aber stimmt die Balance, diese unglaubliche und dicht erzählte Geschichte ist für jeden historisch Interessierten sehr zu empfehlen.

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Wow, was für eine spannende Geschichte über die gefährlichen Einsätze von Kampftauchern im Zweiten Weltkrieg!

Ich habe ja schon viele Sachbücher und historische Romane zum Zweiten Weltkrieg gelesen und dabei unterschiedliche (politische) Perspektiven und verschiedene Waffengattungen kennengelernt. Doch der, auf Tatsachen beruhende historische Roman rund um secondo capo Teseo Lombardo, einem Kampftaucher der italienischen Marine Regia Marina, der gemeinsam mit sottocapo Gennaro Squarcialupo auf dem, maiale (=Schwein) genannten, bemannten Torpedo SLC geritten ist, um im Hafen von Gibraltar feindliche (also unter britischer Flagge fahrende) Schiffe zu versenken, ist wohl eine besondere Geschichte.

Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen, jene in den Jahren 1942/43 auf der Halbinsel Gibraltar, die ja nach wie vor eine britische Enklave in Spanien ist, und Jahrzehnte später, als der Ich-Erzähler, ein Journalist auf diese Geschichte stößt und Gennaro Squarcialupo in seiner Heimat Neapel ausfindig macht und interviewt.

Gennà, wie er von Teseo genannt worden ist, erzählt, wie die beiden im Hafen von Gibraltar Sprengladungen an den Schiffen anbringen und wie der verletzte Teseo am sapnischen Strand von Algeciras von der jungen spanischen Witwe Elena Arbuès, die eine Buchhandlung führt, gefunden und gerettet worden ist. Statt ihn den Behörden auszuliefern, lässt sie ihn, ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit, von den eigenen Kameraden abholen. Eine gefährlich Aktion, denn in Gibraltar wimmelt es nur so von Spionen und Doppelagenten.

Das muss Elena wenig später am eigenen Leib erfahren, als sie für Teseo, mit dem sich, zwischen seinen gefährlichen Einsätzen, eine zarte beinahe unmögliche Liebesbeziehung entspinnt, britische Schiffe im Hafen von Gibraltar zu lokalisieren, denn sie darf als Spanierin die Grenze überschreiten. Denn nicht nur die britische Marine verhaftet Spione, Doppelagenten und Saboteure, sondern auch die spanische Polizei, die mit Saboteuren allerdings gleich kurzen Prozess macht.

Meine Meinung:

Dieses höchst spannende Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So erfahren wir Elenas Geschichte, deren Familie vor Franco aus Spannien geflüchtet ist und deren Ehemann von den Briten getötet worden, sowie einiges über die italienischen Kampftaucher, die 1942/43 noch an der Seite Hitler-Deutschlands gegen die Alliierten kämpften, was dann später zu einer Spaltung der ohnehin sehr kleinen Truppe geführt hat. Die einen wie Teseo schließen sich den Alliierten an, andere wie Gennaro nehmen lieber Repressalien in Kauf. „Prinzipientreue gegen unehrenhaftes Verhalten.“ (S. 206). Doch auch die Briten wie zum Beispiel Kommissar Harry Compello kommen zu Wort.

Gleichzeitig bindet der Autor seine Recherchen zu diesem Stoff in die Geschichte ein. Wie er die kleine Buchhandlung Olterra in Venedig und damit Elena, Teseo und ihre Geschichte entdeckt hat. Und warum er aus dem Stoff lieber einen historischen Roman als einen Tatsachenbericht gemacht hat. So hat er Fakten, die er in Archiven recherchiert hat und einige Interviews mit Augenzeugen mit fiktiven Dialogen zu einem fesselnden historischen Roman verknüpft. Dennoch hätte ich diesen Teil des Romans lieber als Epilog gelesen, sowie mit der Erklärung was Fakt und was Fiktion ist, versehen.

Wie es für mich üblich ist, wenn mich ein Thema interessiert, beginne ich selbst zu recherchieren. Dabei bin ich auf den historischen Teseo, der mit Nachnamen Tesei hieß, gestoßen. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung des SLC, das wegen seiner schweren Lenkbarkeit „maiale“, also Schwein genannt wurde. Tesei kam am 26. Juli 1941 bei einem Einsatz vor La Valetta/Malta ums Leben. Er wurde 22 Jahre alt. Zu seinem Gedenken heißt eine Spezialeinheit der italienischen Marine auch heute noch COMSUBIN Comando Raggruppamento Subacquei e Incursori Teseo Tesei. Diese Truppe besteht aus Tauchern, Kampfschwimmern und Kommandotruppen. Ihre Basis ist der Marinehafen von La Spezia.

Im Museo storico navale in Venedig sowie im Museo nazionale della scienza e della tecnologia Leonardo da Vinciin Mailand sind maiali zu sehen. Beim nächsten Aufenthalt in Venedig und/oder Mailand stehen beide Museen auf dem Programm, versprochen.

Die Charaktere überzeugen durchwegs. Die Kampftaucher sind Spezialisten, nicht ganz ohne Angst oder Zweifel.

Gut gefällt mir, dass Bücher und Buchhandlungen in dieser Geschichte eine sehr große Rolle spielen.

Fazit:

Dieser historische Roman, der auf wahren Ereignissen beruht, hat mit sehr gut gefallen. Ich konnte ihn nicht aus der Hand legen. Wer etwas über ungewöhnliche Einsätze abseits von Panzerschlachten des Zweiten Weltkriegs lesen möchte, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Ein mir bis dahin völlig unbekanntes Kapitel der Geschichte des 2. WK. Habe mich anschließend erst einmal in die Daten eingelesen. Sehr gut geschrieben, Perez Qualität, hat mir sehr gut gefallen.

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In der Bucht von Gibraltar findet die Buchhändlerin Elena Arbués 1942 einen schwer verletzten Taucher und schleppt ihn in ihr Haus. Er wird von Unbekannten abgeholt. Im Hafen von Alcegiras trifft sie ihn wieder. Es entflammt eine Lieb und sie erfährt, dass Teseo ein Kampfschwimmer der italienischen Marine-Spezialeinheit X MAS ist. Diese Einheit sabotiert britische Schiffe. Als Spanierin hat Elena Zugang zur britischen Exklave. Nun soll sie für die Italiener die Lage auskundschaften. Sie verstrickt sich schnell in ein Netz aus Täuschung und Verrat. Arturo Perez-Reverte entführt den Leser in eine spannende und packende Spionagegeschichte. Zugetragen hat sich diese wahre Geschichte im zweiten Weltkrieg in der Bucht von Gibraltar. Die Stärken des Romans liegen darin, dass ein wenig bekanntes Kapitel der Sabotage britischer Schiffe durch italienische Taucher geschildert wird. Die Geschichte hat mich von Beginn weg gefesselt. Die Beschreibung der Vorgehensweise ist sehr gut beschrieben. Beim Lesen erfährt man historisches und gleichzeitig eine Liebe und Loyalität und die Grauzonen des Krieges. Wer gerne Geschichten aus dem Krieg liest ist mit diesem Buch gut unterwegs.

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Ein Roman, den man so schnell nicht vergisst
Spannend, überraschend und atmosphärisch – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

„Der Italiener“ von Arturo Pérez-Reverte hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt der Roman von den geheimen Operationen italienischer Kampfschwimmer im Hafen von Gibraltar während des Zweiten Weltkriegs. Eine dieser Figuren, verletzt und erschöpft, wird an einem andalusischen Strand entdeckt – eine Begegnung, die das Schicksal zweier Menschen unwiderruflich verändert.
Genau hier setzt das Buch seinen stärksten Akzent: auf der Spannung zwischen einer riskanten Mission und dem persönlichen Dilemma, das daraus entsteht. Mich hat beeindruckt, wie real und greifbar die Situation beschrieben wird – das Meer, die Bedrohung, die ständige Gefahr der Entdeckung. Gleichzeitig entwickelt sich eine stille, sehr intensive Beziehung zwischen der Frau, die helfen will, und dem Mann, der eigentlich ein Feind ist.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst am Strand zu stehen, das Rauschen der Wellen im Ohr und die Anspannung in jeder Geste spürbar. Der Roman ist voller unerwarteter Wendungen, doch nie reißerisch – vielmehr fein nuanciert, atmosphärisch dicht und durchzogen von einer Ernsthaftigkeit, die mich nachdenklich zurückgelassen hat.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es Spannung, Geschichte und Menschlichkeit auf so überzeugende Weise verbindet. Für mich ist „Der Italiener“ ein fesselnder und bewegender Roman, der weit über die reine Handlung hinaus wirkt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Ein spannendes Buch, das auf einer wahren Geschichte beruht. Am Strand von Gibraltar findet die Protagonistin 1942 einen verletzten italienischen Kampftaucher, der alliierte Schiffe versenkt. Zwischen beiden entspannt sich eine Liebesaffäre, die die Frau immer tiefer in die Spionage hineinführt. Ein interessanter Plot in einer schönen Sprache. Sehr empfehlenswert.

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Eine vergessene Episode aus dem 2. Weltkrieg, als Spionageroman erzählt, fesselt von der ersten Seite an!
Eine jungen Frau wird immer tiefer hineingezogen, nachdem sie die Entscheidung traf, einem jungen italienischen Kampftaucher zu helfen.
Bald gerät sie in das Visier der englischen Spionageabwehr in Gibraltar. Was ist ihr Motiv?
Perez-Reverte lässt uns tief in die Psychologie der Beteiligten eintauchen aber er schildert auch eindrücklich die gefährlichen Einsätze der Taucher.

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Bucht von Gibraltar 1942: Als die verwitwete Buchhändlerin Elena Arbués nachts ihren Hund ausführt, findet sie einen schwerverletzen Taucher und transportiert ihn in ihr Haus. Er trägt zwei seltsame Uhren und einen Kompass am Handgelenk. Seine Hände umklammern ein Messer und er bittet Elena eine geheime Kummer zu kontaktieren. Kurz darauf wir er von unbekannten Männern abgeholt. Als sie ihn und einen der Männer im Hafen von Algeciras wieder sieht, nimmt eine verhängnisvolle Beziehung ihren Anfang. Teseo, ein Kampfschwimmer der italienischen Marine-Spezialeinheit X MAS, sabotiert britische Schiffe. Elena ist nicht nur als Frau für ihn interessant. Als Spanierin kann sie ihm von Nutzen sein.
Venedig 1981. Ein Journalist betritt die Buchhandlung von Elena und entdeckt zwei Fotografien an der Wand und beginnt zu recherchieren.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Handlung wird in unterschiedlichen Erzählsträngen unterteilt. Das Thema zu den Kampftauchern im 2. Weltkrieg ist neu für mich. Die Hintergründe sind sehr gut recherchiert und in eine interessante Rahmenhandlung eingeflochten worden.

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Arturo Pérez-Reverte erzählt in seinem aktuellen Roman „Der Italiener“ eine Geschichte von Liebe, Meer und Krieg. Es ist ein Roman mit mehreren Schauplätzen und Zeitebenen, obwohl sich die Handlung im Wesentlichen auf Gibraltar und die Bucht von Algeciras konzentriert. Reverte, der selbst als Kriegsreporter tätig war, verbindet akribisch historische Recherche mit fiktiven Elementen.
Er erzählt in diesem Roman die Geschichte des italienischen Kampftauchers Teseo, der 1942 in der Bucht von der Buchhändlerin Elena Arbués schwer verletzt gefunden wird und die ihn in ihr Haus bringt. Sie verständigt seine Kameraden, die ihn kurz darauf abholen. Wochen später begegnet sie ihm im Hafen von Algeciras wieder. Zwischen den beiden entflammt eine waghalsige Liebe und sie erfährt, wer er wirklich ist. Als Spanierin hat Elena Zugang zur britischen Exklave und erklärt sich bereit, für die Italiener die Lage auskundschaften.
Im zweiten Erzählstrang schildert der Journalist und Schriftsteller die Geschichte seiner persönlichen Recherchen und die Gespräche mit Beteiligten als Ich-Erzähler. Die Fakten sind real, daraus ist ein faszinierender Roman entstanden.
Die bildreiche Sprache besticht durch lebhafte Schilderungen und erzählt detailreich und beobachtend. Besonders packend sind die Szenen der nächtlichen Missionen, in denen sich jeweils zwei Taucher auf einem Unterwasser-Torpedo durch Kettensperren kämpfen, um im Hafen von Gibraltar Schiffe zu zerstören. Die Torpedos, genannt „maiale“ waren besonders schwer manövrierbar, was die Gefahr, von den Briten entdeckt zu werden, enorm erhöht hat.
„Der Italiener“ ist ein brillanter Spionageroman, der nicht nur (Gegen-)Spionage und gefährliche Einsätze aufgreift, sondern auch die Schicksale der Menschen, die manchmal zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Unbedingte Leseempfehlung; Anregung zum weiteren recherchieren sind zahlreich vorhanden und machen den Roman zu etwas Besonderem.

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Der Italiener

1942. In der Bucht von Gibraltar lagern britische Kriegsschiffe, doch eine geheime italienische Kampfschwimmereinheit versucht unter Lebensgefahr, immer wieder ein britisches Schiff in die Luft zu jagen. Als die verwitwete Buchhändlerin Elena Arbués eines Nachts den schwer verletzten Taucher Teseo am Strand findet, schleppt sie ihn in ihr Haus und pflegt ihn. Doch kurz darauf wird er von seinen Leuten abgeholt. Als sie sich Wochen später im Hafen von Alcegiras wieder begegnen, beginnt eine riskante Liebe zwischen den beiden. Elena, die als Spanierin Zugang zur britischen Exklave Gibraltar hat, beginnt sogar, für die Italiener zu spionieren. Die Handlung hört sich ziemlich nach Spionagethriller oder James Bond an. Sie wird aber sehr viel leiser und eindringlicher erzählt und wirkt gerade dadurch authentisch.
Eine hochinteressante, mir bisher unbekannte Seite aus dem 2. Weltkrieg, verknüpft mit einer berührenden Liebesgeschichte, die sich entgegen jeder Vernunft entwickelt. Beruhend auf einer wahren Begebenheit. Sehr lesenswert.

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