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Buchcover für Heaven's Gate

Heaven's Gate

Ein Fall für Caruso

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Erscheinungstermin 25.02.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Nach Monaten des bittersüßen Nichtstuns auf der philippinischen Insel Surogao steht Caruso, ehemaliger deutscher Profisurfer und Privatdetektiv, tief in der Kreide. Da kommt die schöne Spanierin sehr gelegen, die ihn beauftragt, ihren verschwundenen Sohn wiederzufinden. Die Insel, ein Paradies für Wellenreiter und Touristen auf Selbstsuche, ist ein heißumkämpfter Umschlagplatz für Drogen. Schnell führen seine Ermittlungen Caruso in einen Abgrund aus Gewalt und Korruption und zu mehr als einem verlorenen Sohn.

Nach Monaten des bittersüßen Nichtstuns auf der philippinischen Insel Surogao steht Caruso, ehemaliger deutscher Profisurfer und Privatdetektiv, tief in der Kreide. Da kommt die schöne Spanierin sehr...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783257301182
PREIS 19,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

3 stars
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3 stars

Detektivroman

Heavens Gate, spielt auf einer
Philipinischen Insel. Der Ort hatte mich verführt das Buch von Daniel Faßbender zu lesen.
Es ist auch eigentlich nicht schlecht gemacht. Nur dann entwickelte es sich zu einem Detektivroman früherer Zeiten. Diese ewigen Prügeleien gingen mir gegen den Strich.
Caruso war auch kein Sympathieträger.

3 stars
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Caruso, ehemaliger deutscher Profisurfer und Privatdetektiv genießt sein Leben auf der philippinischen Insel Surogao. Er ist chronisch pleite, da kommt ihm die schöne Spanierin gerade recht. Ihr 21jähriger Sohn ist seit 14 Tagen verschwunden und der Polizei scheint es egal zu sein. Er nimmt den Auftrag an, beginnt sich umzuhören und stößt schnell auf Widersprüche, irgendetwas stimmt nicht. Die tropische Insel gilt als Surferparadies, gleichzeitig ist sie aber auch ein heißumkämpfter Umschlagplatz für Drogen. Immer tiefer gerät Caruso in ein gefährliches Chaos, dass er erst mal gar nicht versteht. Korruption und Drogenhandel bestimmen das Leben und führen leider auch häufig zum Tod.

Mit der Vorstellung einer so schönen Kulisse, Sonne Strand und hohe Wellen zum Surfen und dann dieser Sumpf aus Drogen und Korruption, da musste ich mich erst drauf einstellen. Daniel Faßbender macht es einem aber sehr leicht. Seine Sprache und der Schreibstil ermöglichen es dem Leser schnell in die Geschichte zu kommen. Ich habe das Buch fasst in einem Rutsch gelesen, da es auch gute Unterhaltung ist. Etwas Humor kann ja nie schaden. Ich freue mich auf mehr, werde den Autor im Auge behalten. Vielen Dank dafür.

5 stars
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Spannender Krimi rund um einen ehemaligen Ürofisurfer mit detektivischen Fähigkeiten und einen eheamligen Drogenboss. Das Ganze spielt sich auf einer kleinen, philippinischen Insel ab und liest sich ruckzuck.

4 stars
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4 stars

Heaven’s Gate hat mich tatsächlich überrascht. Obwohl ich den Autor vorher nicht kannte, hat mich der Krimi schnell für sich gewonnen. Der Einstieg war für mich noch etwas ruhiger, aber spätestens ab der Mitte nimmt die Geschichte so viel Fahrt auf, dass ich komplett drin war.

Besonders gelungen fand ich Caruso als Hauptfigur – spannend, charismatisch und mit genau der richtigen Mischung aus Ecken, Kanten und Sympathie. Seine Art, Ermittlungen anzugehen, hält die Spannung konsequent hoch und macht es leicht, ihm durch die Handlung zu folgen.

Die Wendung in der zweiten Hälfte kam für mich völlig unerwartet und sorgt dafür, dass die Ereignisse danach praktisch im Minutentakt aufeinanderprallen. Genau so muss ein moderner Krimi funktionieren: temporeich, klar erzählt und mit Figuren, die einen wirklich mitnehmen.

Für mich eine echte Empfehlung – und definitiv ein Autor, den ich weiter im Blick behalten werde.

4 stars
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Zu Beginn bis etwa zu einem Drittel empfand ich die Geschichte eher langweilig. Caruso blieb ein Ermittler ohne Tiefe, mit dem ich auch später nicht warm wurde. Für mich wurde die Figur nicht lebendig.
Wäre Diego nicht vorher aufgetaucht, ich hätte vermutlich abgebrochen.
Außerdem erinnerte mich der Plot sehr stark an Humphrey Bogart. Der etwas abgerissene Detektiv, der von einer beeindruckend schönen Frau einen zunächst harmlos erscheinenden Fall übernimmt.
Nach dem ersten Drittel nahm die Story dann Fahrt auf und wurde so spannend, dass ich neugierig wurde, wie es endet. Das Ende war wenig überraschend, aber auf jeden Fall schlüssig und gut eingefädelt.
Persönlich fand ich die Stellen, die im Surfer-Jargon mit Fachbegriffen beschrieben wurden eher überflüssig und wenig verständlich.

3 stars
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4 stars
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4 stars

.Faßbender hat einen sehr spannenden Krimi vor exotischem Hintergrund geschrieben Hier ist alles enthalten: die Surferszene, Drogen, Exotik pur und viel Brutalität.
"Heavens Gate" wird seine Leser finden!

4 stars
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3 stars

Die Geschichte fand ich zu Beginn insgesamt sehr interessant. Gegen Ende hatte ich jedoch das Gefühl, dass sie etwas zu schnell vorangeschritten ist. Ich habe außerdem nicht ganz verstanden, woher die plötzliche Storyline rund um die Polizei kam bzw. warum diese dann so stark in den Vordergrund gerückt ist.
Ansonsten fand ich den Protagonisten zwar etwas eigen, aber dennoch irgendwie sympathisch.

3 stars
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4 stars

Ich gebe zu, dass ich Bücher vom Diogenes-Verlag meistens eine Chance gebe, da ich hier immer wieder auf qualitativ hochwertige Krimis stoße. Und das Cover ist einfach mega-schön. Auch dass etwas, was mich zum Kauf verführen kann.

Die Handlung spielt auf einer malerischen Insel und der Detektiv ist ein ehemaliger Profisurfer. Das erinnnerte etwas an eine Don-Winslwo-Krimireihe. Allerdings ist diese hier nicht ganz so temporeich und fast ein wenig humorig erzählt. Und es ist tatsächlich eine Detektivgeschichte und nur in zweiter Linie spielt der Thrill eine Rolle.

Das Buch liest sich flott und hat tatsächlich ein, zwei Überraschungen für den Leser parat. Es wird logisch erzählt und am Ende bleiben keine Fragen offen. Das Drogenmillieu hätte für mich gerne noch etwas bedrohlicher dargestellt werde können. 3,5 Sterne von mir.

4 stars
4 stars
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5 stars

Ein klassischer Privatdetektivkrimi gepaart mit Surfercoolness und Einblicke in das Leben an einem Touristenhotspot. Untergetaucht wegen einer blöden Sache auf Hawaii fristet der Protagonist ein armseliges Dasein als Surflehrer und Detektiv. Bis die wunderschöne Mutter eines Vermissten ihn um Hilfe bittet und viele Geld in Aussicht stellt. Und ab da geht alles ziemlich schief.....
Spannend, unvorhersehbar und schräge Typen.

5 stars
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3 stars
3 stars

Caruso ist ein etwas abgehalfterter Ex-Profisurfer, der nach einem persönlichen Trauma die Zeit auf der philippinischen Insel Surogao totschlägt und sich als Privatdetektiv gerade so viel dazuverdient, dass er einigermaßen über die Runden kommt. Wenn er nicht gerade auf dem Board steht, spricht er vor allem den Alkohol zu und verbringt seine Zeit in Bars, Clubs und mit leichten Mädchen. Eines Tages bittet ihn eine bildschöne, reiche Spanierin ihren Sohn zu finden, der als Surfer auf die Insel kam und seit zwei Wochen spurlos verschwunden ist. Sie verspricht eine üppige Bezahlung, und so lässt sich Caruso auf den Auftrag ein, der ihn in äußerste Gefahr bringt und einen Sumpf aus Korruption, Drogenhandel und Gewalt offenbart.

Wirklich sympathisch wurde mir Caruso, der ewig betrunkene, leichtlebige Surferboy, nicht. Die ausführlichen Beschreibungen diverser Surfgänge samt zugehörigem Fachvokabular hätte ich nicht gebraucht, und da mir die Begriffe nicht geläufig sind, habe ich hier auch nicht alles verstanden und irgendwann eher drüber hinweggelesen. Eine schillernde Figur ist der nach 20 Jahren in Deutschland frisch aus dem Knast entlassene Drogenhändler Diego, der für teils unfreiwillige Komik sorgt. Der Fall entwickelt sich unterhaltsam und wendungsreich, vor allem im Mittelteil. Gegen Ende fand ich die Geschichte dann leider etwas konstruiert und unglaubwürdig. In „Heaven’s Gate“ geht es hart zu, Blut und Gewalt gibt es reichlich. Da die Figuren allerdings allesamt keine Sympatheträger sind und eher eindimensional bleiben, ließ mich das eher unberührt.

Fazit: Für mich ein kurzweiliger, flott erzählter Krimi ohne viel Tiefgang für Zwischendurch, zB als Urlaubslektüre am Strand.

3 stars
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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Titels und des Klappentextes angesprochen. Lässt doch beides auf einen unterhaltsamen Roman hoffen. Von dem Schriftstellte habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Caruso befindet sich auf der Insel Surugao. Er ist ein ehemaliger Profisurfer und Detektiv. Als er in Geldnot gerät, ist er froh, dass er den Auftrag bekommt, einen verschwundenen Mann zu finden. Die malerische Kulisse des Surfspots hat mich begeistert. Bei der Such gerät Caruso in eine Verstrickung aus Gewalt, Drogendeals und vielem mehr. Doch ob es ihn gelingt, den Verschwundenen aufzuspüren und was alles damit zusammenhängt, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Das Buch hat mich recht gut unterhalten, wobei es zweitweise auch etwas sehr zäh und langatmig war. Dennoch ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiter empfehle.

4 stars
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4 stars

Auch wenn ich mit Surfen eigentlich überhaupt nichts am Hut habe und ich mit den ganzen spezifischen Beschreibungen nicht so viel anfangen konnte, hat mich das Buch doch absolut in seinen Bann gezogen und begeistert.
Der ehemalige Profisurfer Caruso lebt vollkommen heruntergekommen auf den Philippinen. Einzig der Alkohol und das Surfen treibt ihn noch an. Da bekommt der den willkomenen Auftrag, den Sohn einer reichen Spanierin zu suchen, der auf der Insel verschwunden ist und in den Surferkreisen unterwegs war. Caruso beginnt zu stochern und gerät schon sehr bald in einen Sumpf aus Drogen, Gewalt und Korruption.
Super spannend!

4 stars
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3 stars
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Auf der philippinischen Insel Surogao wird ein grausamer Mord entdeckt, der das scheinbare Surferparadies erschüttert. Der ehemalige deutsche Profisurfer Caruso, der inzwischen ein zurückgezogenes Leben führt, wird widerwillig in die Ermittlungen hineingezogen.

"Heaven's Gate" ist der Reihenauftakt rund um den Surfer Caruso auf der Insel Surogao.

Die Grundidee hat mich anfangs sehr fasziniert. Ein Krimi in exotischer Kulisse, fernab der üblichen Großstadt-Settings, dazu ein Protagonist, der nicht dem klassischen Kommissarentyp entspricht. Das klang nach einer erfrischenden Abwechslung. Leider konnte das Buch diese Erwartungen nur teilweise erfüllen. Zwar ist das Setting atmosphärisch und bietet grundsätzlich viel Potenzial, doch bleibt die Insel letztlich eher Kulisse als ein lebendiger Schauplatz. Mir fehlte das Gefühl, wirklich in diese Welt einzutauchen. Viele Orte werden beschrieben, aber sie bleiben seltsam leblos, ähnlich wie die meisten Figuren.

Gerade die Charaktere sind für mich die größte Schwäche des Buchs. Sie bleiben über weite Strecken distanziert und blass, echte Tiefe oder Entwicklung ist kaum spürbar. Besonders Caruso selbst wirkt eher wie eine Ansammlung bekannter Krimi-Klischees, der trinkende Einzelgänger, ständig umgeben von Frauen, innerlich zerrissen, aber ohne dass man ihm wirklich nahekommt. Statt einer komplexen Figur bekommt man ein vertrautes Hardboiled-Profil, das wenig Überraschendes bietet.

Auch die Handlung hat mich nicht vollständig überzeugt. An vielen Stellen fehlt mir die innere Logik, einige Wendungen wirken konstruiert oder unnötig zugespitzt. Ich hatte öfter das Gefühl, dass Ereignisse passieren, weil sie passieren müssen und nicht, weil sie sich aus der Geschichte ergeben. Das nimmt der Spannung leider so einiges. Hinzu kommt die teilweise sehr explizite Brutalität. Gewalt ist im Genre nichts Ungewöhnliches, hier wird sie jedoch stellenweise so drastisch eingesetzt, dass sie eher abschreckt als unterstützend zu wirken.

Fazit: Das Buch hat mich im Nachhinein enttäuscht und keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, sehr schade.

3 stars
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Am Anfang des Buches war es für mich nicht wirklich ein interessantes Thema,.Aber ab Kapitel zwei wurde es immer interessanter und man musste einfach weiterlesen eine gut geschriebene Story. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.

5 stars
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Da ist er also wieder. Der Oligarchensohn samt Anhang. Tut so, als könne er surfen. Hat sich extra ein teures Brett zugelegt. Als ob er damit über die Wellen gleiten könnte, wie ein Meister. Angeber. Das sind die Gedanken von Caruso. Aber was soll´s. Heute sind die Wellen sehr hoch und er ist mitten in seinem Element. Bis dieser arrogante Typ droht zur ertrinken. Was macht Caruso? Er rettet ihn, weil seine Entourage auch nicht surfen kann. Dass ihm das zum Verhängnis wird und gar seinen Tod bedeuten könnte, das ahnt Caruso nicht.

Caruso bekommt einen ganz besonderen Auftrag. Eine hübsche Lady besucht ihn und bittet darum, ihren Sohn zu finden. Er ist seit zwei Wochen spurlos verschwunden. Sie gibt ihm einen hohen Vorschuss. Da Caruso chronisch pleite und zudem mit seiner Miete weit im Rückstand ist, nimmt er den Auftrag an. Für ihn ist schnell klar, dass der Junge sich absetzte und nicht gefunden werden möchte. Er wird wohl am Strand herumlümmeln. Mit Dope und einer netten Lady. Leider liegt er damit aber völlig falsch.

#HeavensGate spielt auf den Philippinen. Auffallend ist am Anfang, wie genau der Autor das Surfen beschreibt. Für Fans dieses Sport bestimmt interessant. Die Story plätschert zunächst dahin. Sie spielt zwischen Asien und Deutschland. Die Kapitel sind kurz und das gefiel mir gut. Die Sprache locker mit häufiger wörtlicher Rede, für mich oft zu locker. Etwa in der Mitte fing es dann an, spannender zu werden. Es gibt einige Wendungen, die aber nicht immer nachvollziehbar, will sagen realistisch, sind. Die vier Sterne sind sehr wohlwollend von mir, da ich immer denke, dass hinter jedem Buch viel Arbeit steckt. Zum Glück arbeitet Diogenes nicht mit „Autoren“, die ihre Werke mit Künstlicher Intelligenz schreiben lassen. #NetGalleyDE

4 stars
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Der Krimi "Heaven's Gate“ wurde von Daniel Faßbender verfasst und erscheint am 25. Februar 2026 im Diogenes Verlag. Das Buch umfasst 304 Seiten und das Cover ist stimmig zum Setting gestaltet. In der Geschichte geht es um Caruso, einen ehemaligen deutschen Profisurfer, der auf der philippinischen Insel Surogao in Geldnöten steckt. Als eine Spanierin ihn bittet, ihren vermissten Sohn zu suchen, nimmt er den Auftrag an. Schnell merkt er, dass hinter dem Verschwinden mehr steckt: Die paradiesische Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz und Caruso gerät in einen Strudel aus Korruption und Gewalt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, ruhig und sehr bildhaft. Die lebendigen Beschreibungen der Insel und ihrer Atmosphäre lassen die Umgebung förmlich greifbar werden. Die Spannung bleibt dabei von Anfang bis Ende hoch, die Krimihandlung ist gekonnt und fesselnd aufgebaut. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Besonders Caruso wirkt als Hauptfigur authentisch und vielschichtig. Seine Vergangenheit als Surfer und sein jetziges Leben als Privatdetektiv fügen sich zu einer glaubwürdigen und sympathischen Persönlichkeit zusammen, deren Handlungen und Gedanken stets verständlich bleiben. Insgesamt ist Buch ein gelungener, kurzweiliger Krimi, der nicht nur spannende Unterhaltung bietet, sondern auch zum Nachdenken anregt.

5 stars
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Von Caruso, dem surfenden Privatdetektiv

„Sie stellt sich als Ángel vor, Ángel Guzmán Gaviria, und sie vermisst ihren Sohn Juan. Alle nennen ihn nur John John.“ Bei der Polizei war sie nicht, denn „Choco Mucho ist ein feiner Kerl, aber ein lausiger Bulle.“ Nun, ich erfahre noch so einiges mehr von ihm und von der Arbeitsweise der Polizei hier, auf der philippinischen Insel Surogao. Chocos Faulheit heißt für Caruso, dass er so dann und wann einen Auftrag erhält, wenngleich dieser nicht viel einbringt, ihn aber so einigermaßen am Leben erhält, er krebst sozusagen permanent am finanziellen Limit. Die Miete, die Drinks und noch so einiges kosten – da kommt ihm diese Suche nach dem verschollenen Sohn gerade recht, zumal Ángels Vorschuss sich sehen lassen kann.

Caruso ist ein ehemaliger Profisurfer, der hier als Privatdetektiv unterwegs ist - sofern er einen Auftrag hat. Ich würd ihn eher als verkrachte Existenz beschreiben, der dem süßen Nichtstun frönt. Dramatisch geht´s los, als er einige Surfer dabei beobachtet, wie sie diese Welle unterschätzen und er selbstlos eingreift. Es sind Russen. Und sie sehen dies komplett anders. Eine gebrochene Nase spricht Bände, Caruso muss dafür bestraft werden. Schon allein das Cover spricht für sich, die Riesenwelle macht Laune und erweckt schon Betrachten eine unbändige Lust (nach Meer) nach mehr.

In erster Linie aber heißt es, John John aufzuspüren. Dabei nimmt Caruso die Hilfe von Yahoo an, einem Filipino und begnadeten Hacker, auch andere mischen kräftig mit. Was allerdings Diego in Hannover mit dem Ganzen zu tun hat, wird später klar, momentan aber scheint seine Geschichte eine ganz eigene zu sein.

Die wendungsreiche Story gewährt neben der Detektivarbeit einen tiefen Einblick ins Surferparadies, das für die Einheimischen gar nicht so paradiesisch daherkommt. Man spürt ihr karges Dasein, ihren täglichen Existenzkampf. Über Drogen und Alkohol, Gewalt und Korruption, Polizeiwillkür bis hin zu Mord ist alles dabei. Ganz anders das Ministerium für Tourismus, das die Inselkampagne mit dem Slogan „Welcome to Paradise. Welcome to Surogao“ startet.

Um zu Caruso zurückzukommen – er ist nicht gerade ein Sympathieträger, auch ist er keiner dieser herkömmlichen Detektive, eher schon ein abgehalfteter ehemaliger Profisurfer, der dennoch einen gewissen Charme besitzt und diesen bei Bedarf auch einzusetzen weiß.

„Heaven’s Gate“ ist ein gut geschriebener, ein kurzweiliger und spannender Krimi mit einem Anti-Helden, von dem es vielleicht noch mehr zu berichten gibt. Ich wär dabei.

4 stars
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Dieser Krimi handelt von einem jungen Mann namens Caruso, der Profisurfer war und nun seine Zeit auf einer philippinischen Insel verbringt. Surfen und Zeit totschlagen und auch zuviel Alkohl bestimmen sein Leben. Nebenbei ist er manchmal als privater Ermittler tätig. Dann bekommt er von einer reichen Spanierin den Auftrag ihren verschwundenen Sohn zu suchen. Caruso beginnt mit den Ermittlungen und bringt sich dabei immer mehr in Gefahr. Er landet in einem Sumpf aus Korruption, Drogenhandel und Mord. Mit hat der Krimi sehr gut gefallen, denn er ist spannend und kurzweilig geschrieben und hat auch noch einige Überraschungen bereit. Ich gebe eine klare Leseempfehlung.

5 stars
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Heaven's Gate
Ein Fall für Caruso
von Daniel Faßbender

Solide Unterhaltung - spannende Geschichte auf einer traumhaften Insel mit viel Gewalt und Drogen.
Auf das Umfeld hatte ich mich sehr gefreut, mal was anderes, allerdings wurde mir das Surfen manchmal etwas zu viel.

3 stars
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Heaven’s Gate – Daniel Faßbender
Anstatt das Heaven’s Gate, wie dieses Werk nach der großen Welle auf der philippinischen Insel Suragao benannt ist, entwickelt sich die Handlung eher in Richtung eines Hell’s Gate.
Der ehemalige deutsche Profisurfer und Lebemann Caruso lässt sich aus Geldmangel als Privatermittler anheuern und gerät in dunkelste Machenschaften um einen internationalen Drogensumpf.
Der gute Caruso geht die Ermittlungen ein wenig blauäugig an. Zusätzlich hat er scheinbar ein Alkoholproblem (und ist noch stolz darauf, denn immerhin nimmt er ja keine Drogen). Außerdem zeigt sich zunehmend ein gewaltiges Aggressionspotential, das er nicht immer geschickt einsetzt.
Generell war mir dieser Roman zu gewalttätig. Es gibt etliche Tote und viel Blutvergießen. Vor allem gegen Ende hin häufen sich Szenen wie aus einem Actionfilm. Es wird ein wenig unglaubwürdig.
Positiv zu erwähnen ist natürlich das atemberaubende Setting. Die Surf-Szene auf den Philippinen wird mit viel Herzblut und Knowhow beschrieben. Das mochte ich sehr. Auch darüber hinaus wird die Insel bildreich und detailliert gezeichnet. Gerade auch die politischen, strukturellen und natürlich auch die Drogenprobleme fand ich sehr interessant.
Mit Caruso als Ermittler konnte ich dann leider nicht ganz so viel anfangen…
3 Sterne.

3 stars
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Zum Inhalt:
Caruso, der ehemalige Profisurfer und Privatdetektiv braucht dringend Geld. Da kommt der Auftrag der schönen Spanierin wie gerufen. Sie beauftragt ihn, ihren verschwundenen Sohn wiederzufinden. Die Insel, die nicht nur ein Surferparadies ist, ist auch ein heißumkämpfter Drogenumschlagplatz. Die Ermittlungen führen Caruso schnell in einen Abgrund von Gewalt und Korruption.
Meine Meinung:
Eigentlich ist Caruso wohl so etwas, was man eine gescheiterte Persönlichkeit nennen würde, denn er dümpelt eigentlich nur rum und macht auch nur etwas, wenn er dringend Geld benötigt. Caruso ist auch nicht eben jemand, der einem gleich sympathisch ist. Neben der spannenden Geschichte um die Suche nach dem Sohn von Angel erfährt man auch viel über die Surferszene und den wirklich nicht tollen Verhältnissen auf der nur scheinbaren Trauminsel, dass hilft einem natürlich auch bei der Vorstellung der Gegebenheiten der Insel. Das Buch ist gut geschrieben und hat mich gut unterhalten.
Fazit:
Gute Unterhaltung

4 stars
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Das ist doch nicht zu fassen, dieser Mann säuft wie ein Loch. Caruso. Ein runtergerockter Profisurfer, Privatdetektiv für gestohlene Roller, Ex-Profi-Surfer, Aussteiger und einer derjenigen, die sich so durchschlagen. Auf Surogoa, das so ist, wie Bali einst war. Kaputt, hoffnungslos, ein Paradies. Zumindest für Surfer*innen und diejenigen, die auf irgendeine andere Art nach dem Sinn suchen.

Daniel Faßbender schreibt seinen Ermittler in einen Sumpf aus Drogen, Willkür und Gewalt hinein, das ist hard-boiled reloaded, Raymond Chandler lässt grüßen. Der Privatschnüffler, der sich nie für einen Spruch zu schade ist und sich die eigenen Eskapaden mit einem müden Lächeln verzeiht. Der Tresen war sein Rückgrat. Die Welle seine Kathedrale.

Daniel Faßbender, I salute you! Meine Surferinnen-Seele weint vor Glück. Surfen ist eine Lebenseinstellung. Viele Autor*innen versuchen sich an authentischen Beschreibungen und poetischen Verzahnungen, um das, was Wellenreiten ausmacht, in Worte zu fassen. Daniel Faßbender gelingt dies in glasklarer Sprache, die ohne Vergleiche und Kapriolen auskommt. Es gelingt ihm, für das physische Erleben eine Sprache zu finden, die genauso im Rhythmus des Swells rauscht wie die Gedanken und Dialoge. Surfen ist wie atmen, das Meer lässt dich niemals los.

Aus Surfspots zieht sich die Landkarte über Surogao, die kulturellen, sozialen und politischen Betrachtungen folgen. Heaven’s Gate ist Kriminalroman, gesellschaftliches und geopolitisches Portrait. Die Insel liegt auf der Achse zwischen Asien und Mexiko und wird zum Brennpunkt der Drogenkartelle, die hier ihre Fehden austragen. Armut trifft auf Tourismus, Wirtschaftsinteressen, Kriminalität im großen und kleinen Stil auf Klimaschützer, Korruption auf das Schicksal der Einzelnen.

Die Sprache legt ein hohes Tempo vor, das nur in der Hängematte und auf dem Surfbrett etwas abebbt. Heaven’s Gate lebt von den zahlreichen Aspekten und Ebenen, die sich hinter der knackigen, wiedererkennbaren und höchst unterhaltsamen Sprache verbergen. Das ist beste old-school Krimi-Lektüre, ein grandioser Roman für Surfer*innen und ein detaillierter Reisebericht. Ich war gerne mit Caruso auf Surogao und das hoffentlich nicht zum letzten Mal.

5 stars
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Verbrechen unter der Sonne

Der ehemalige deutsche Profisurfer und Privatdetektiv Caruso lebt verschuldet auf einer philippinischen Insel. Als ihn eine Spanierin bittet, ihren verschwundenen Sohn zu finden, gerät er bei seinen Ermittlungen in das kriminelle Geflecht aus Drogenhandel, Gewalt und Korruption. Schon bald gerät er selbst in eine große Gefahr.

Wenn man selbst irgendwo im Urlaub ist, kann man sich kaum vorstellen, dass auch da Verbrechen herrscht. Man selbst sieht nur die guten Seiten. Doch dem ist nicht so.

Dieses Buch zeigt es uns. Neben all dem Glitzer gibt es Verbrechen untereinander. Jeder möchte Land, Geld und Macht. Was hier mit einer “einfachen” Suche nach einem jungen Mann beginnt, wandelt sich schnell in etwas Größeres.

Wir lesen die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Caruso und Diego. Zu Beginn ist nicht ganz klar warum, doch löst sich das bald auf. Ich persönlich hätte es hier tatsächlich nicht gebraucht. Eigentlich mag ich verschiedene Perspektiven, aber nur, wenn sie auch storyrelevant sind. Und für mich war es das tatsächlich nicht. Da hätte ich die Sicht von dem ein oder anderen Charakter spannender gefunden.

Dennoch war das Buch mitreißend. Man hatte kaum Pausen, immer gab es etwas zu tun oder Caruso wurde gejagt. Die Auflösung fand ich glaubwürdig und ich kann mir vorstellen, dass es in dem ein oder anderen Ort genauso zugeht.

ISBN: 978-3257301182
Autor: Daniel Faßbender
Verlag: Diogenes
ET: 25.02.26
Umfang: 304 Seiten

4 stars
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5 stars

"Er ist verschwunden, verdammt!", sagte ich heftiger, als ich beabsichtigt hatte.
"Sind wir deshalb nicht hier?", fragte er. "Sind wir nicht auf dieser Insel, um für den Rest der Welt verschwunden zu sein?"
Kapitel 9
Ja, genau deshalb hat Caruso, ehemaliger Surf-Profi, sich auf Surogao verkrochen, versteckt vor der restlichen Welt, am besten auch vor seinen eigenen Gedanken und Schuldgefühlen. Hier kann er surfen, und mit kleinen Ermittlerjobs hält er sich finanziell über Wasser. Bis Ángel ihn um Hilfe bittet: Ihr Sohn Juan, genannt John John, ist auf Surogao verschwunden. Eigentlich ist der Fall eine Nummer zu groß für Caruso, doch die Bezahlung stimmt und kommt ihm gelegen.
Rasch stellt er fest, dass der Fall komplizierter ist als gedacht und er durch seine Ermittlungen in großer Gefahr. Denn John John hatte vor, mit seinen selbstgemachten Surfboards international zu handeln - und ist dabei einigen Großen mächtig in die Quere gekommen. Und damit wird auch Caruso zur Zielscheibe.
Wow, was für ein Roman! Was mit einer wunderschönen Surfersequenz an einem Traumstrand beginnt, endet in der Hölle. Der Traum von der philippinischen Insel wird für den Leser ebenso wie für Caruso zum Alptraum. Auch seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein, Bilder, die er zu vergessen versucht, kommen wieder hoch.
Obwohl mir rasch einige Zusammenhänge klar waren, hat Daniel Faßbender mich bis zu letzten Seite gepackt und immer wieder überrascht! Caruso ist der Typ "kaputter Ermittler", der oft mit mehr Glück als Verstand - und überraschenden Verbündeten - aus brenzligen Situationen entkommt. So bleibt "Heaven´s Gate" spannend bis zum großen Finale - und lässt mich auf eine baldige Fortsetzung hoffen!
Fazit:
Ein Roman wie ein Tsunami - er packt dich, wirbelt dich durch, bis du nicht mehr weißt, wo oben und unten ist und spuckt dich schwer schnaufend wieder aus.

5 stars
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