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Giftiger Grund
Kriminalroman | Ein vielschichtiger, psychologischer Krimi vom Gewinner des deutschen Krimipreis 2024
von Thomas Knüwer
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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Fesselnd und aufwühlend: der ungewöhnlichste Krimi der Saison!
»Giftiger Grund« ist der neue Kriminalroman des preisgekrönten Autors Thomas Knüwer über drei Fremde, die mitten in der Nacht an einer verlassenen Tankstelle aufeinander treffen – und eine Leiche finden. Ein ungewöhnlicher Kriminalroman ohne Ermittler - Gänsehaut garantiert, nichts für schwache Nerven!
Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.
Ein außergewöhnlicher Krimi, der zwischenmenschliche Abgründe auslotet
Der psychologisch vielschichtige Kriminalroman führt tief in die deutsche Provinz – dorthin, wo niemand mehr so genau hinschauen will. Hochspannend, erschütternd und absolut süchtig machend!
Für sein Debüt »Das Haus, in dem Gudelia stirbt« wurde Thomas Knüwer mit dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet sowie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
»Große Erzählkunst – einer der besten Krimis der Saison.« Jürgen Deppe, NDR Kultur über »Das Haus, in dem Gudelia stirbt«
Fesselnd und aufwühlend: der ungewöhnlichste Krimi der Saison!
»Giftiger Grund« ist der neue Kriminalroman des preisgekrönten Autors Thomas Knüwer über drei Fremde, die mitten in der Nacht an einer...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783426568460 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 336 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ich habe, obwohl auf dem Cover Kriminalroman steht, wegen der Inhaltsangabe einen spannenden Thriller erwartet - bekommen habe ich so viel mehr.
Kennt ihr das, wenn selbst die fiesen Thriller euch beim Lesen emotional werden lassen? Dafür kann es die verschiedensten Gründe geben - hier in Giftiger Grund war es für mich das Thema Ungerechtigkeit.
Wie alle Protagonisten vom Leben und den Menschen um sie herum unfair und schlecht behandelt werden, hat mir mehr als ein Mal das Herz gebrochen
Joran ist gerade aus dem Knast entlassen worden. Charu lebt bei ihrer Schwester und deren übergriffigem Partner. Eddas Vater lebt bei seiner neuen Familie und ihre Schwester nutzt die sturmfreie Bude für exzessive Feten.
Die drei Charaktere, die es nicht leicht im Leben hatten und haben, treffen aufeinander und versuchen sich gegeneitig zu helfen. Doch es ist nicht so einfach sich in diesem Umfeld ein geordnetes Leben aufzubauen. Immer wieder kommt es zu massiven Fehlschlägen. Mich hat das Buch mitgenommen - sowohl stilistisch als auch psychologisch. Es ist schon hart zu lesen in welchen Umständen die drei Protagonisten leben. Und wie sie immer wieder in ausweglose Situationen geraten. Dass es am Ende so etwas wie ein happy end gibt, ist schon verwunderlich. Klare Lesseempfehlung!
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ein Krimi in einem tollen Schreibstil, den man sehr gerne liest, ein intelligenter Spannungsaufbau und einem Ende, das ich nicht verraten werde. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung
Rezensent*in 1519782
Der Krimi "Giftiger Grund“ wurde von Thomas Knüwer verfasst und erschien am 2. März 2026 im Droemer Knaur Verlag. Das Buch umfasst 336 Seiten und das Cover zieht sofort alle Blicke auf sich. In der Geschichte geht es um Joran, der nach dem Jugendknast vergeblich nach Halt sucht. Bei der Rückkehr zu einer alten Tankstelle findet er statt Geld die Leiche seines früheren Komplizen. Dort trifft er auf Edda und Charu - gemeinsam werden sie durch den grausigen Fund miteinander verbunden. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass beim Lesen lebendige Bilder im Kopf entstehen. Die angenehm kurzen Kapitel wechseln sich in der Perspektive der Protagonisten ab, was für Abwechslung und zusätzliche Spannung sorgt. Die Handlung bleibt durchgehend fesselnd - ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind klar und übersichtlich gestaltet, wodurch man sich schnell in der Geschichte zurechtfindet. Besonders Joran wirkt vielschichtig und authentisch; seine Gefühle und Gedanken sind nachvollziehbar und berührend. Insgesamt ist das Buch empfehlenswert für alle Krimi-Fans!
Vanessa E, Buchhändler*in
Der neue Thriller von Thomas Klüwer ist einer der besten seit Langem. Die Story ist packend, die Hauptfiguren detailliert gezeichnet und gerade aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit sorgen sie für eine permanente Spannung. Die beiden Handlungssträge lesen sich gleichermaßen gut und lange ist komplett offen, wie das eigentlich alles zusammenpasst.
Gegen Ende war ich fast ein bißchen enttäuscht, dass der Sack schon zu ist, aber das soll wohl so: Unbedingt bis zum Ende lesen. Noch nie habe ich ein Ende so wenig kommen sehen.
Roswitha J, Rezensent*in
Wahnsinn!!! Dieser Kriminalroman hat es echt in sich!!!
Thomas Knüwer hat hier einen echten Pageturner geschrieben! Danke für die spannenden Lesestunden!!!
Mein Fazit: Unbedingt lesenswert!
Mit “Giftiger Grund” entführt Thomas Knüwer seine Leser in eine Gegend, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Zwischen verlassenen Industriebauten, überwucherten Grundstücken und einer Atmosphäre aus Stillstand und Verfall stoßen drei Menschen aufeinander, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten und doch mehr miteinander verbindet, als ihnen zunächst bewusst ist.
Mit „Giftiger Grund” legt Thomas Knüwer seinen zweiten Roman vor. Sein Debüt wurde direkt mit dem Deutscher Krimipreis ausgezeichnet, eine Auszeichnung, die zeigt, dass der Autor sein Handwerk versteht. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung an seinen zweiten Roman, denn die Messlatte liegt nach einem solchen Einstieg naturgemäß ziemlich hoch.
Im Zentrum der Geschichte steht Joran, der nach sieben Jahren Haft wieder in die Freiheit entlassen wird. Der Wiedereinstieg ins Leben draußen gestaltet sich für ihn alles andere als einfach. Zwar ist er motiviert, sein Leben neu zu ordnen, doch immer wieder stößt er an Grenzen, manchmal durch äußere Umstände, manchmal auch durch eigene Entscheidungen, die nicht immer die klügsten sind. Trotzdem spürt man seinen Willen, es diesmal besser zu machen. Charu bildet dazu einen spannenden Gegenpol. Sie betreibt einen Kanal über Lost Places und inszeniert diese verlassenen Orte mit ihrer auffälligen Glitzerkatze als Markenzeichen. Besonders interessant ist dabei nicht nur ihre Persönlichkeit, sondern auch der Einblick in diese Szene selbst. Recherche, Technik, Inszenierung – all das wird sehr anschaulich eingeflochten und gibt der Geschichte eine zusätzliche Facette. Mit Kamera und Gespür für Atmosphäre macht sie Orte sichtbar, die längst von der Welt vergessen wurden. Doch auch hinter ihrer Faszination für diese verlassenen Plätze verbirgt sich mehr, als man zunächst ahnt. Im Verlauf der Handlung kommt mit Edda noch eine dritte Figur ins Spiel, die nochmal eine gänzliche andere Storyline mitreinbringt.
Als sich die Wege von ihnen kreuzen, wird schnell klar, dass dieser Ort nicht nur Geschichten aus der Vergangenheit erzählt. Auf dem verlassenen Tankstellengelände wird eine Leiche gefunden und damit wird deutlich, dass nicht nur der Boden giftig ist.
„Giftiger Grund” ist mehr als nur ein klassischer Kriminalfall. Der Titel erweist sich als erstaunlich treffend, denn die Umgebung, in der sich die Geschichte abspielt, trägt eine spürbare Schwere in sich. Verlassene Orte, wirtschaftlicher Niedergang und eine gewisse Perspektivlosigkeit prägen die Atmosphäre. Diese Trostlosigkeit spiegelt sich auch in den Figuren wider. Sowohl Joran als auch Charu kämpfen auf ihre Weise mit ihrem Platz im Leben. Der Roman vermittelt dabei sehr eindringlich das Gefühl, dass bestimmte Gruppen in der Gesellschaft kaum Chancen bekommen, sich wirklich aus ihren Umständen zu befreien. Statt moralischer Belehrung entsteht so ein realistisches Bild von Menschen, die versuchen, in schwierigen Lebenssituationen ihren Weg zu finden. Trotz dieser eher düsteren Grundstimmung wirkt der Roman nicht erdrückend. Vielmehr passt die Melancholie perfekt zur Geschichte und zu dem, was der Autor erzählen möchte.
Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. Die Handlung bleibt zwar konsequent in der Gegenwart, doch die Kapitel springen zwischen den verschiedenen Figuren hin und her. Dadurch entsteht ein sehr dynamischer Lesefluss, denn jede Perspektive bringt neue Informationen und Blickwinkel mit sich. Dieser Aufbau sorgt dafür, dass sich die Spannung stetig steigert. Die einzelnen Handlungsstränge greifen immer stärker ineinander, bis sie schließlich zusammenlaufen.
Ich muss zugeben, dass ich bei klassischen Krimis, gerade abseits der großen Namen, manchmal etwas skeptisch bin. Häufig fehlt mir dann ein wenig der Thrill, den ich bei Thrillern so sehr liebe. „Giftiger Grund” von Thomas Knüwer hat mich hier allerdings absolut positiv überrascht. Die Geschichte entwickelt einen starken Sog, die Figuren wirken glaubwürdig und die Atmosphäre ist außergewöhnlich dicht. Dazu kommt ein flottes Tempo, ohne spürbare Längen. Für mich ein gelungener Krimi mit echter Spannung, einer starken Idee und einer sehr gelungenen Umsetzung. Damit hat der Autor es definitiv geschafft, bei mir auf dem Radar zu landen.
Thomas Knüver hat hier eine durchaus unappetitliche, spannende und von den drei Hauptpersonen ergreifende Story zu Papier gebracht. Drei, die ziemlich kaputt sind. Der geläuterte Exknacki Mitte zwanzig wie auch die Internet Bloggerin, die sich als Fotografin um verlorene Ort kümmert und dann das Mädchen aus scheinbar gutem Hause, das aber nachts vor den Exzessen Zuhause flüchtet. Den Toten weint man keine Träne nach, das Ende ist unerwartet aber befriedigend.
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