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Buchcover für Lass uns noch bleiben

Lass uns noch bleiben

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Erscheinungstermin 03.11.2025 | Archivierungsdatum 09.02.2026


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Zum Inhalt

Annas Freundin ist ohne ein Abschiedswort verschwunden, und mitten im Berliner Kiez fällt ihr Leben in sich zusammen. Zurückgezogen verbringt sie ihre Tage in ihrem Pflanzenladen, der weit mehr ist: Sehnsuchtsort, Pflanzenheim, Pflanzenambulanz. Und zum Glück hat Anna auch noch ihren Nachbarn, einen liebenswerten Antiquar. Als schließlich der lebensfrohe Alex in Annas Leben tritt, ändert sich alles, was Anna erst gar nicht wahrhaben will. Schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der verschwundenen Freundin. Daraus wird eine Reise, die ganz anders ist als gedacht. Und als sie nach Berlin zurückkehren, hat etwas Neues längst begonnen. 

Annas Freundin ist ohne ein Abschiedswort verschwunden, und mitten im Berliner Kiez fällt ihr Leben in sich zusammen. Zurückgezogen verbringt sie ihre Tage in ihrem Pflanzenladen, der weit mehr ist:...


Vorab-Besprechungen

Stimmen zu Tag für Tag:

»Ein ruhiger, extrem souveräner Erzählton. Saskia Luka lässt sich Zeit, richtet den Blick auf das Wesentliche.« radioeins

»Sehr einfühlsam und bildstark geschrieben.« Vogue

»Themen wie Liebe, Trauer, Abschied und Neubeginn werden von Saskia Luka unaufgeregt, empathisch und feinsinnig erzählt.« Weser Kurier


»Sie erzählt so schön beiläufig von der Suche nach Geborgenheit und Halt im Leben. Darüber, was zählt. Und wie man damit leben lernt, das Wichtigste zu verlieren. Ein Buch, das die Leser mit dem Leben versöhnt.« Ruth Schildknecht, Buchhandlung Nievergelt, Zürich

»Ich fühlte mich tatsächlich manchmal wie ein Teil der Geschichte!« Mirjam Vogel, Mayersche Buchhandlung, Düsseldorf

Stimmen zu Tag für Tag:

»Ein ruhiger, extrem souveräner Erzählton. Saskia Luka lässt sich Zeit, richtet den Blick auf das Wesentliche.« radioeins

»Sehr einfühlsam und bildstark geschrieben.« Vogue

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783036950587
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 192

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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Unterhaltsam

Lass uns noch bleiben, ist ein feinsinniger Roman der Schriftstellerin Saskia Luka.
Sie lässt ihre Protagonistin Anne mit viel Gefühl ihre Empfindungen erzählen. Anne besitzt einen Pflanzenladen und malt Bilder. Man lernt auch den Nachbarn kennen, der Antiquariat hat.

Man kommt leicht in die Geschichte hinein und kann alles leicht mitempfinden.
Ich wurde wunderbar unterhalten und kann den Roman gerne weiterempfehlen.

5 stars
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Was für ein wunderschönes und positives Buch. Anna lebt in ihrem Pflanzenladen so vor sich hin und trauert ihrer Freundin nach, die einfach eine Tages weggegangen ist. Kontakt hat sie fast nur zu Henning, dem benachbarten Antiquar. Aber dann taucht Alex als Mitbewohner in ihrem Leben auf und stellt es auf den Kopf. Anfangs noch komisch für Anna, wird die Situation zunehmend vertrauter für sie und sie möchte Alex nicht mehr missen, obwohl sie sich, aufgrund sehr unterschiedlicher Arbeitszeiten, kaum über den Weg laufen. Schön geschrieben, toll erzählt, eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, das Leben und Neuanfänge. Hat mir sehr gefallen.

5 stars
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5 stars

Der neue Roman von Saskia Luka ist wunderschön geschrieben. Es geht um Verlust, die Kraft der Freundschaft und Liebe, um Zusammengehörigkeit und ganz viel dazwischen. Einfühlsam und authentisch ein Lesehighlight dieses Herbstes!

5 stars
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Absolutes Highlight: Herzerwärmender, leiser Roman, der glücklich macht


"Lass uns noch bleiben" von Saskia Luka ist schon jetzt eines meiner diesjährigen Buch-Highlights!

Vorab vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley.
Das Buch werde ich mir defitiniv noch als Hardcover holen, das MUSS in meinem Bücherregal stehen!

Zum Buch:
Anna hat einen kleinen Pflanzenladen mitten in Berlin. Seit ihre Freundin Vinnka ohne Abschied aus ihrem Leben verschwunden ist, zieht sie sich immer mehr zurück. Nur ihrem Geschäfts-Nachbarn, dem liebenswerten Antiquar Henning, bringt sie täglich einen Kaffee vorbei; ansonsten lebt sie isoliert.

"Anna mochte alle Pflanzen. Vielleicht besonders die, die secondhand oder in alten Töpfen zu ihr kamen und schon ein Leben und eine Geschichte hatten. Manche waren schön, manche so traurig, dass sie eingingen, manche blühten auf. Und alle waren still."

„Es gab Leute, die sich davor fürchteten, einen Samstagabend allein zu Hause zu verbringen, sie fürchtete sich davor, es nicht zu tun."


Eines Tages steht plötzlich Alex in Annas Laden, er sucht verzweifelt so schnell wie möglich eine Wohnung. Eigentlich möchte Anna das nicht, doch sie nimmt ihn als Mitbewohner bei sich auf. Dadurch ändert sich nach und nach alles in Annas Leben. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Annas verschwundener Freundin. Diese Reise wird alles ändern, bis sie wieder nach Berlin zurückkommen.

„‘Wusstest du, dass es Pflanzen gibt, die nur an einem ganz bestimmten Ort wachsen, unter ganz speziellen Bedingungen?‘ Anna hatte die Schuhe ausgezogen und saß im Schneidersitz auf dem Beifahrersitz. ‚In einem bestimmten Gebirge zum Beispiel. Egal wie weit der Wind die Samen trägt, sie wachsen ausschließlich dort. Manchmal denke ich, ich bin so eine Pflanze. Ich versuche zu wachsen, aber am falschen Ort.‘
‚Dann musst du doch nur herausfinden, welche Bedingungen du brauchst.‘
‚Und wo es sie gibt.‘
‚Wer weiß, vielleicht liegen sie am Weg dieser Reise.‘“

Was für ein wunderschöner Roman - wie ein Sonnenstrahl an einem grauen Tag!
Es ist ein sehr ruhiges Buch, aber ich habe es geliebt!
Es ist ein wahres Kunststück, wie Saskia Luka es schafft, auf nur 192 Seiten so viel Liebe und Leben in ihre Charaktere zu schreiben. Die leisen Töne haben mein Herz sehr berührt.

"'Ich glaube, dass man einfach ins Leben zurückkommen muss', sagte Alex.
Als Anna schwieg, fuhr er fort.
'Nicht verschwinden.'"

Ich vergebe hier 5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für diesen feinfühligen, wunderschönen Roman über Liebe, Verlust, das Leben und Neubeginn.

Absolutes Highlight!

5 stars
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Zwischen Verlust und Neubeginn – ein leiser Roman voller sprachlicher Kraft

„Lass uns noch bleiben“ ist ein leiser, aber sprachlich überwältigender Roman, der mit jeder Seite tief unter die Haut geht. Die Autorin versteht es meisterhaft, durch Andeutungen und feine Zwischentöne eine dichte Atmosphäre zu schaffen, die Raum für Interpretation lässt und dadurch lange nachhallt.
Die Geschichte rund um Anna, ihren Rückzug in den kleinen Pflanzenladen – ein magischer Ort zwischen Alltag und Zuflucht – und die zarte, fast schwebende Entwicklung mit Alex, ist von einer melancholischen Schönheit, der man sich kaum entziehen kann.
Trotz seiner ruhigen Tonlage entwickelt der Roman eine ungeheure Sogkraft. Er erzählt nicht nur von Verlust und Neuanfang, sondern auch davon, wie unerwartete Begegnungen neue Wege eröffnen können.
Ein berührendes, poetisches Leseerlebnis – unaufgeregt, tiefgründig und voller Gefühl. Ein stilles Buch, das lange nachklingt und in seiner Zurückhaltung große Stärke beweist.

5 stars
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4 stars

Zu Beginn hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen. Es ist nicht viel passiert.
Mit der Zeit konnte ich mich immer besser in die Geschichte hineinversetzen und bin richtig abgetaucht.
An manchen Stellen haben mir Details oder Erklärungen gefehlt, um die Story noch besser verfolgen zu können.
Insgesamt aber sehr gelungen und ein tolles Buch, um darin zu versinken.

4 stars
4 stars
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Lass uns noch bleiben
von Saskia Luka

Er liebt mich, sie liebt mich nicht.

Anna hat einen Pflanzenladen in Berlin und malt. Hauptsächlich aber trauert sie ihrer Liebe Vinka nach, die sich sang-und klanglos verabschiedet hat. In ihrem Liebeskummer ist ihr einziger menschlicher Lichtblick der schweigsame Henning, der im Nachbarladen ein schlechtlaufendes Buchantiquariat betreibt. Als Annas Ladenmiete erhöht wird, muss sie einen neuen WG-Bewohner aufnehmen, unter der Bedingung, dass er sich möglichst unsichtbar macht und ihr nicht zu nahekommt. Da Alex nachmittags und abends in seiner Bar arbeitet, ist das nicht so schwierig. Ein Typ mit Menschenkenntnis und Empathie, der es schafft, sogar Henning aus seinem Schneckenhaus in die Bar zu locken. Und ganz allmählich wächst Anna in eine neue Gemeinschaft hinein, es entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter Nachbarn, und mit dem Mitbewohner sogar eine neue Liebe. Zusammen mit Alex macht sich Anna auf die Suche nach ihrer Verflossenen. Als sie Vinka tatsächlich finden und ihre wahre Geschichte kennenlernen, kann Anna endlich loslassen. Happyend. Ein Buch voller Wärme, Trost und Liebe.
Verlag Kein und Aber, 192 Seiten, 23 Euro

Anna hat einen Pflanzenladen in Berlin und malt. Hauptsächlich aber trauert sie ihrer Liebe Vinka nach, die sich sang-und klanglos verabschiedet hat. In ihrem Liebeskummer ist ihr einziger menschlicher Lichtblick der schweigsame Henning, der im Nachbarladen ein schlechtlaufendes Buchantiquariat betreibt. Als Annas Ladenmiete erhöht wird, muss sie einen neuen WG-Bewohner aufnehmen, unter der Bedingung, dass er sich möglichst unsichtbar macht und ihr nicht zu nahekommt. Da Alex nachmittags und abends in seiner Bar arbeitet, ist das nicht so schwierig. Ein Typ voller Lebensfreude, Menschenkenntnis und Empathie, der es schafft, sogar Henning aus seinem Schneckenhaus in die Bar zu locken. Und ganz allmählich wächst Anna in eine neue Gemeinschaft hinein, es entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter Nachbarn, und mit dem Mitbewohner sogar eine neue Liebe. Zusammen mit Alex macht sich Anna auf die Suche nach ihrer Verflossenen. Als sie Vinka tatsächlich finden und ihre wahre Geschichte kennenlernen, kann Anna endlich loslassen. Happyend. Ein Buch voller Wärme, Trost und Liebe.
Verlag Kein und Aber, 192 Seiten, 23 Euro

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3 stars

Saskia Luka schreibt schön – vielleicht zu schön. Ihr Roman Lass uns noch bleiben ist eine zarte, atmosphärisch dichte Erzählung über Entwurzelung, Fremdsein und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Doch zwischen all den poetischen Bildern und den stillen Momenten verliert sich manchmal das, was eine Geschichte eigentlich vorantreibt: Bewegung, Reibung, Leben.
Lukas Sprache ist unbestritten stark: rhythmisch, feinsinnig, von einer genauen Beobachtungsgabe getragen. Sie hat ein Ohr für Zwischentöne, ein Auge für die Details, die andere übersehen. Doch diese sprachliche Perfektion wird zur Falle – zu oft kippt sie ins Kunsthandwerkliche, ins leicht Selbstverliebte. Man liest schöne Sätze, sehr schöne sogar, aber fragt sich irgendwann: Und jetzt?
Die Figuren bleiben in dieser Sprachlandschaft seltsam ungreifbar. Sie stehen unter Glas, wie sorgfältig arrangierte Exponate, die man bewundert, aber nicht wirklich berühren kann. Man ahnt ihre Verletzlichkeit, spürt aber selten echtes Risiko, echten Schmerz. Die Themen – Migration, Erinnerung, Identität – sind hochaktuell, doch Luka nähert sich ihnen mit so viel ästhetischer Vorsicht, dass jede Kante glattpoliert wird.
Lass uns noch bleiben ist also ein Roman für Leserinnen und Leser, die sich gerne treiben lassen, die Sprache mehr genießen als Handlung. Wer jedoch auf emotionale Wucht, narrative Überraschungen oder das Unerwartete hofft, dürfte hier nur schwer fündig werden.
Fazit: Ein sprachlich beeindruckendes, aber erzählerisch zu glattes Debüt, das mehr Atmosphäre als Haltung bietet. Man bleibt – wie der Titel verspricht – tatsächlich noch eine Weile, aber nicht unbedingt, weil man muss, sondern weil man hofft, dass irgendwann doch noch etwas passiert.

3 stars
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Annas Freundin ist ohne Abschiedswort verschwunden. Sie verbringt ihre Tage in ihrem Pflanzenladen, der weit mehr ist als ein Geschäft. Er ist ein Ort der Heilung, des Rückzugs und der Hoffnung. Die Beziehung zum Antiquar nebenan ist zart und tröstlich eine stille Allianz gegen die Einsamkeit. Mit Alex tritt ein lebensfroher, impulsiver Charakter in Annas Leben, der Bewegung in ihre festgefahrene Welt bringt. Ihre gemeinsame Suche nach der verschwundenen Freundin wird zur Reise in die Vergangenheit und zur Konfrontation mit dem, was wirklich zählt. Saskia Luka erzählt eine grossartige Geschichte die sich zwischen Pflanzen, Verlust und Neuanfang bewegt. Mich hat diese Geschichte die sich mit Trauer, Freundschaft, Selbstfindung und der Kraft kleiner Begegnungen beschäftigt sehr in den Bann gezogen. In der Geschichte wird der Berliner Kiez nicht als Kulisse, sondern als lebendiger Mikrokosmos gezeichnet. Dies fand ich sehr gelungen. Als ich mit Lesen dieses Buches begann, ahnte ich nicht, dass ich es fast nicht weglegen konnte. Die Erzählung ist bis zum Schluss spannend. Das Buch kann ich empfehlen.

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Zarte Geschichte

Als Vinka Anna plötzlich verlässt, bricht für Anna ihre Welt zusammen. Sie zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück und vereinsamt regelrecht. Doch auf einmal steht Alex in ihrem Pflanzenladen und braucht dringend ein Zimmer. Anna nimmt ihn auf und dieser holt Anna unbemerkt aus ihrer Einsamkeit und Tristesse raus. Anna beginnt sich zu öffnen und merkt, dass sie noch einmal mit Finke reden muss. Die beiden treten eine Reise der Veränderungen an.
Die Autorin hat mit diesem Roman eine zarte, leise Geschichte geschrieben, die viel Platz für Veränderung, Freundschaft und Verarbeitung bietet. Der Schreibstil ist ruhig und fast poetisch. Persönlich bin ich aber nie mit Anna warm geworden und konnte vieles ihrer Handlungen nicht verstehen. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass mir Zusammenhänge fehlen. Der Roman ist tiefgründig, aber ohne jegliche Spannung. Er bietet viel Raum für Interpretation.
Insgesamt hatte ich mir mehr versprochen , wurde aber nicht gänzlich enttäuscht. 3,5/5 Sterne

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Zum Inhalt:
Annas Freundin ist ohne eine Wort einfach verschwunden, damir kommt Anna nicht gut klar, aber sie versucht irgendwie damit klar zu kommen. So verbringt sie viel Zeit in ihrem Blumenladen und bei ihrem Nachbar, dem Antiquariat. Dann tritt Alex in ihr Leben und ehe sie sich versieht stellt er ihr Leben auf den Kopf. Und sie machen sich gemeinsam auf die Suche nach der verschwundenen Freundin.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, bei dem eigentlich nicht so wirklich viel passiert, aber es berührt irgendwas in einem und man muss einfach weiter und weiter lesen. Es ist ein relativ kurzes Buch, aber es ist ein Buch, dass irgendwie das wahre Leben zeigt und zwar nicht pathetisch sondern sehr realistisch und doch sehr empathisch erzählt. Ich habe das Buch sehr genossen. Sehr gut geschrieben sehr kurzweilig erzählt und eine unbedingte Leseempfehlung.
Fazit:
Hat mir gut gefallen

5 stars
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Der Roman "Lass uns noch bleiben" der Autorin Saskia Luka erscheint im November 2025 im Kein & Aber Verlag. Das Cover ist fröhlich bunt mit vielen Pflanzen, so wie man sich den Pflanzenladen von Anna vorstellt. Der Titel passt perfekt auf viele Situationen dieses Romans und wurde gut gewählt.
Anna hat sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen,  nachdem ihre Freundin Vinka ohne ein Wort spurlos verschwunden ist. Nur ihr Pflanzenladen, die Malerei und Henning, der Besitzer des Antiquariats nebenan, geben ihrem Leben eine Routine. Doch das Leben von Anna ändert sich, als eines Tages Alex in ihrem Laden steht und sie bittet, einen Flyer mit einer Wohnungssuche aufhängen zu dürfen. Doch statt diesem Wunsch nachzukommen beschließt Anna, Alex ein Zimmer in ihrer Wohnung anzubieten. Anfangs ist Anna noch unsicher, ob dies eine gute Idee war, aber Alex holt Anna immer weiter aus ihrem Schneckenhaus heraus.
Die Autorin hat einen Roman der leisen Töne, ohne viele Schnörkel, geschrieben. Die Situationen sind mal nachdenklich, mal auch traurig und dann wieder spritzig und lustig. Dieser Roman hat mir viel Freude gemacht.

5 stars
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Ein schönes Titelbild und ein guter Plot machen Lust auf dieses Buch. Doch der Handlungsverlauf erweist sich als schlicht und absehbar. Die Dialoge sind flach, die Rechtschreibung lässt zu wünschen übrig. Geeignet für all jene, die einfach nur ein schnelles Happy End suchen.
Diese Rezension wird erst nach Ablauf der Sperrfrist veröffentlicht,
Federleserin/Buchhandlung Collibri

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Diesen Roman von S. Luka zu lesen macht glücklich. In einer lauten Welt existieren hier leise und feinfühlige Töne.
Anna, die einen Pflanzenladen in Berlin betreibt, hat sich zurückgezogen, sie leidet und trauert um ihre plötzlich verschwundene Freundin Vinnka. Durch Alex, der dringend eine Wohnung sucht, ist sie gezwungen, sich zu öffnen und wieder Menschen und das Leben in ihr Herz zu lassen.

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Lass uns noch bleiben von Saskia Luka
Ein leises Buch mit empathischen Menschen. Die Blumenhändler trauert ihrer Freundin nach und nimmt einen netten Barbesitzer als Mitbewohner bei sich auf. Dieser hilft ihr zurück ins Leben. Nett geschrieben für lange Winterabende.

3 stars
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Dieses Buch eignet sich perfekt für einen ruhigen Sonntag im Herbst/Winter.
Die beiden Figuren Anna und Alex machen viel Spaß und sind sympathisch- auch die Orte in denen das Buch spielt, sei es das Antiquariat oder der Pflanzenladen sind einfach perfekt ausgewählt.
Werde definitiv auch das erste Buch der Autorin lesen, um mehr über Annas Mutter zu erfahren!

4 stars
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Anna wird von ihrer Freundin Vinka verlassen und sie fragt sich, warum sie das gemacht hat und wo sie hin ist. Seitdem widmet sie sich ihrem kleinen Laden, in dem sie Topfpflanzen verkauft. Ihr einziges Highlight ist Henning, der benachbarte Antiquar, mit dem sie immer ein paar nette Worte wechseln kann. Doch dann tritt Alex in ihr Leben, der sie ermutigt, nach Antworten zu suchen. Das Buch hat nicht so viele Seiten, so dass der erste Teil der Geschichte sich mit dem Kennenlernen von Anna und Alex und ihren Umgang miteinander beschäftigt. Danach geht es um die Beantwortung von Annas Lebensfragen. Das Aufeinandertreffen von Anna und Vinka hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, das wurde schnell abgehandelt. Ich bin bei dem Klappentext davon ausgegangen, dass Anna und Vinka platonische Freundinnen waren, wurde dann aber im Verlauf der Geschichte eines Besseren belehrt. Das spielte aber zum Glück nur eine Nebenrolle. Insgesamt hat mir die Geschichte die sich zwischen Anna und Alex aufgebaut hat, sehr gut gefallen. Mir hat auch die Sprache gut gefallen, die die Autorin gewählt hat, manches kam sogar poetisch rüber. Ein bisschen schwer habe ich mir mit der Sprunghaftigkeit getan, mit denen die einzelnen Absätze geschrieben wurden, denn einzelne Kapitel gibt es nicht. Insgesamt war es aber eine sehr nette Großstadtgeschichte.

4 stars
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Das Buch hat mich wegen des bunten Covers angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Der schmale Band beschreibt das Kennenlernen von zwei Ladenbesitzern, die sich immer mehr öffnen. Es geht um Freundschaft und Vertrauen aber auch um Trauer und Verlust. Die Autorin Saskia Lukas schreibt die Geschichte unaufgeregt und in einer schönen Sprache. Eine nette Geschichte, die gut unterhält.

4 stars
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Anna besitzt einen kleinen Pflanzenladen – und ein Herz voller Kummer. Ihre Freundin Vinka hat sie eines Tages einfach zurückgelassen. Ohne Vorwarnung, ohne Erklärung. Plötzlich war sie weg, und inzwischen ist sie nicht einmal mehr telefonisch erreichbar. Verlässlich an Annas Seite bleibt nur ihr Nachbar Henning, dem sie jeden Tag Kaffee in den Buchladen bringt und der mit stiller Selbstverständlichkeit für sie da ist.
Als eines Tages Alex in einem auffälligen Bärenfellmantel ihren Laden betritt und sie bittet, seine Wohnungsannonce auszuhängen, ahnt Anna noch nicht, dass sich etwas verändern wird. Denn obwohl sie grundsätzlich nichts in ihrem Geschäft aushängt, landet der Zettel zwar im Mülleimer, Alex jedoch irgendwie in ihrem Herzen.

Mit feinem Gespür wendet sich die Autorin Saskia Luka den großen Themen des Lebens zu: Verlust und Neuanfang, Orientierungssuche, Zukunftsfragen, Selbstverwirklichung sowie dem Wunsch nach Nähe und Partnerschaft. Dies geschieht ruhig und zurückhaltend, streckenweise beinahe abgeklärt, dabei jedoch stets unaufgeregt. Als stiller Beobachterin erhält man viel Raum, eigene Gedanken zu entwickeln und das Gelesene für sich wirken zu lassen.
Die Figuren sind eigen und bewusst angelegt. Anna erscheint eher introvertiert, mitunter verschlossen und auf Distanz bedacht – eine Art, die mich gegen Ende der Geschichte ehrlich gesagt etwas ermüdet hat. Alex hingegen wirkt freundlich, offen und angenehm unbeschwert. Ein Charakter, der mir von Beginn an sympathisch war und dem ich gern gefolgt bin.
Gefallen haben mir außerdem die immer wieder in die Geschichte eingestreuten kleinen Pflanzeninformationen, die sich ganz selbstverständlich in die Handlung einfügen. Vor allem rund um Calatheas erfährt man am Rande einige nette Funfacts. Sehr interessant!

Insgesamt lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen, verlor für mich zum Schluss jedoch spürbar an Spannung. Der Erzählfluss zog sich, ohne neue Impulse zu setzen, sodass mir am Ende das gewisse Etwas fehlte. Trotz einer netten Grundidee und stimmungsvoller Ansätze blieb bei mir kein nachhaltiger Eindruck zurück.

Fazit:
Eine ruhige Geschichte mit interessanten Charakteren, der am Ende jedoch das gewisse i-Tüpfelchen fehlt.

3 stars
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Mit „Lass uns noch bleiben" liefert Saskia Luka einen stillen Roman über Verlust und die zaghafte Rückkehr ins Leben – ein Buch wie ein langer Atemzug.

Im Zentrum steht Anna, deren Freundin sie wortlos verlassen hat. Seitdem hat sie sich in ihren kleinen Berliner Pflanzenladen zurückgezogen – Sehnsuchtsort und Refugium zugleich. Luka erzählt von Trauer, Einsamkeit und der leisen Hoffnung auf Neubeginn.

Anna igelt sich ein und erhebt das Alleinsein zur Kunst. Ihr liebenswerter Nachbar, ein Antiquar, bildet einen sanften Gegenpol. Doch erst die lebensfrohe Alex wirbelt Annas sorgsam arrangierte Stille durcheinander – auch wenn Anna das zunächst nicht wahrhaben will.

Das Buch plätschert ruhig dahin, manchmal zu ruhig. Die feinfühlige Sprache ist schön, aber mir fehlte etwas Dynamik. Für Leser stiller Geschichten perfekt – wer Aufregung sucht, wird hier nicht fündig.

Ein poetisches Kleinod für alle, die Bücher am liebsten mit Tee genießen.

3 stars
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Nette 'Verlassenworden'-Kompensationsgeschichte. Aber auch nur nett und nicht mehr. Gute Ansätze. Eingängige Sprachbilder. Gut lesbar, aber... Es ist erst zwei Tage her, dass ich "Lass uns noch bleiben" von Saskia Luka beendet habe, ein schmales Büchlein mit knapp zweihundert Seiten, und schon beginnt die erzählte Geschichte mit ihrer leicht melancholischen Tonalität aus meiner Erinnerung zu entschwinden. Einiges ist nur angedeutet - by the way - ich meine nicht, dass alles auserzählt gehört - und die einzelnen Puzzlesteine fügen sich nicht zu einem stimmigen Ganzen. Anna besitzt einen Blumenladen in Berlin, direkt neben Hennings Antiquariat; Anna ist vor kurzem von ihrer Freundin verlassen worden; nicht nur dass Anna die Gründe nicht kennt, auch hat sie keine Ahnung, wohin die verflossenen Liebe entschwunden sein könnte; und wie das halt so ist, wenn etwas offen bleibt - es lässt Anna nicht los. Auf der Suche nach einer Bleibe betritt Alex ihren Blumenladen und damit auch Annas Leben; eine Freundschaft (und später auch mehr) entsteht und beide begeben sich auf die Suche nach Annas vergangener Liebesbeziehung; eine regelrechte Verabschiedungstour, bei der in Anna immer wieder Bilder ihrer vergangenen Liebe auftauchen; und - wie erwartet - wird aus der Verabschiedungstour für Anna ein Neubeginn. Ein Buch über Einsamkeit und Freundschaft, über das Kommen und Gehen von Beziehungen und über das kleine Alltagsglück.

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Lass uns noch bleiben – ein Roman, der leise bleibt und lange wirkt
Lass uns noch bleiben von Saskia Luka hat mich nicht sofort gepackt – aber genau das rechne ich diesem Buch hoch an. Es drängt sich nicht auf, es wirbt nicht um Aufmerksamkeit. Stattdessen nimmt es sich Zeit. Und nimmt die der Leserinnen und Leser ernst.
Was mich besonders überzeugt hat, ist der genaue Blick auf Lebensphasen, in denen nichts eindeutig ist. Die Figuren stehen nicht vor spektakulären Entscheidungen, sondern vor jenen stillen Fragen, die im Alltag gern verdrängt werden: Bleiben oder gehen? Aushalten oder verändern? Weitermachen, obwohl man spürt, dass etwas nicht mehr trägt? Luka beschreibt diese Zustände ruhig, präzise und ohne psychologische Erklärschablonen.
Die Sprache ist klar, reduziert, manchmal fast nüchtern. Doch gerade daraus entsteht eine große emotionale Dichte. Vieles wird nicht ausgesprochen, sondern angedeutet – und genau darin liegt die Stärke des Romans. Als Leser bleibt man beteiligt, denkt weiter, ergänzt, hält inne. Mir ging es so, dass manche Passagen erst nach dem Lesen ihre volle Wirkung entfaltet haben.
Dieses Buch verlangt Aufmerksamkeit, vielleicht auch eine gewisse Lebenserfahrung. Wer schnelle Spannung oder große Dramaturgie erwartet, ist hier falsch. Wer jedoch Literatur schätzt, die Vertrauen in ihre Leser hat und Zwischentöne ernst nimmt, wird reich belohnt.
Meine klare Leseempfehlung für alle, die ruhige, kluge Romane mögen – Bücher, die nicht laut sind, aber bleiben.

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Blick in kleine, ganz große Leben

Zuerst einmal, ich mag keine großen Städte, schon gar nicht Berlin und noch weniger Kreuzberg. Trotzdem fand ich schon die Leseprobe und das Cover so interessant, dass ich das Buch gern lesen wollte und ich habe es nicht bereut.
Henning und Anna führen mitten im tosenden Berlin ein Inselleben. Keine Rede, im ganzen Buch nicht, von vollen Straßen, Staus, lauten und unangenehmen Menschen und Banden, von Kriminalität. Nur Anna und nur Henning und später dann Alex.
Das hat mir richtig gut gefallen. Anna und Henning scheinen etwas aus der Zeit gefallen.
Anna trauert einer davongelaufenen Freundin nach und kann einfach nicht verstehen, wie sie Hals über Kopf ohne Ankündigung aus ihrem Leben ging, einfach so ohne Streit. Anna betreibt einen Pflanzen-, keinen Blumenladen, in dem sie Bilder malt.
Henning hat das Mietshaus seiner dementen Mutter übernommen. Er wohnt hier und hat einen Laden neben Annas, ein Antiquariat. Hier schreibt er, zum Beispiel die Geschichte des Hauses auf.
Anna bringt ihm jeden Tag einen Kaffee, den sie bei einem nahe Bäckereigeschäft kauft, vorbei. Sie reden ein wenig, schweigen viel.
Beide führen ein sehr ruhiges Eigenbrötlerleben. Bis Alex kommt.
Ein wunderbar warmes und leises Buch, so empfand ich es jedenfalls beim Lesen. Die drei Protagonisten sind mir direkt ans Herz gewachsen und ich konnte mir gut vorstellen, was im leisen Leben von Berlin so abgeht.

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Das Buch "Lass uns noch bleiben" von Saskia Luka erzählt von einer jungen Pflanzenhändlerin, Anna, die sich nach dem Verlust ihrer Freundin zurückgezogen hat und wenig Kontakt zur Außenwelt pflegt. Sie wird durch einen jungen Mann, Alex, aus ihrem Schneckenhaus behutsam und allmählich befreit. Alles geht seinen Lauf, nach Ablauf eines Jahres hat sich ihr Leben zum Guten gewendet. Die Figuren haben mir sehr gefallen, der Nachbar Henning, auch Alex mit seiner kleinen Bar und seiner sozialen Lebenseinstellung.

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Ein ruhiger, feinfühlig erzählter Roman über Verlust, Neubeginn und leise Hoffnung, der mehr von Stimmungen als von Spannung lebt. Die Geschichte entfaltet sich behutsam und wird vor allem durch ihre warmen Figuren und die besondere Atmosphäre getragen

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen kurzweiligen Roman hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Anna führt einen besonderen Pflanzenladen. Sie lebt sehr zurückgezogen und hat wenig Umgang mit anderen Menschen. Doch ihren Nachbarn, einen liebenswürdigen Antiquar hat sie ins Herz geschlossen. Sie trauert um ihre Freundin, die von heute auf morgen aus ihrem Leben verschwunden ist. Dann gibt es auch noch Alex, der ihr sympathisch ist. Doch was sich daraus alles mit der Zeit entwickelt, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Die Geschichte hat mich jetzt irgendwie nicht richtig gepackt. Es passiert zu wenig und das Geschehen plätschert nur so vor sich hin.
Ich kann das Buch nur bedingt weiter empfehlen.

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Anna betreibt einen kleinen Pflanzenladen - keine Blumen, wohlgemerkt, sondern nur beständige Topfpflanzen. Sie hegt und pflegt sie, bemüht, jeder Pflanze die bestmögliche Umgebung zu gewährleisten. Doch selber gleicht Anna einem umherirrenden Sämchen, das durch die Luft gewirbelt wird, unfähig an einem Ort mit für sie optimalen Bedingungen Fuss zu fassen. Seitdem ihre Freundin sie verlassen und sie keinen Kontakt mehr zu ihr hat, trauert Anna und verschliesst sich der Welt um sie herum. Da platzt ein Bär in ihr Leben, Alex. Ihm gelingt es allmählich, Anna aus ihrer Trauer zu lösen, und sich den Erinnerungen, Orten und Menschen zu stellen, die ihr zeigen, worauf es ankommt, um den für sich besten Platz zum Leben zu finden. Zart und poetisch, ein wunderbares Buch.

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Anna liebt Blumen, Malerei und Vika. Doch Vika verschwindet eines Tages ohne Erklärung und Anna versinkt im Blues des Lebens. Erst als der lebensbejahende Alex in ihr Leben tritt, erwacht Anna allmählich.

Es entsteht eine ganz besondere Nähe zwischen den beiden, vor allem auch deswegen, weil Alex aus der Not heraus als WG-Partner bei Vika einzieht. Aber da ist noch mehr ... Doch Anna kann Vika nicht loslassen. Sie muss noch einmal und mit ihr reden. Dabei weiß sie nicht einmal ihren Nachnamen.

Die Geschichte kommt unaufgeregt aber mit viel Tiefe daher. Es geht um Veränderungen im Leben, und wie man damit klar kommt. Verlust ist nicht das Ende der Welt. Es geht weiter.

Und in Annas Fall sind genau die richtigen Menschen in ihrem Leben, die es braucht, um wieder Vertrauen zu fassen. Neben Alex gibt es noch den Bibliothekar Henning, der seinen Laden neben Vikas Blumengeschäft hat.

Saskia Luka braucht nur 192 Seiten, um Anna auf ihren Weg zurück ins Leben zu schicken. Es ist die Geschichte einer Heilung, die sich langsam einschleicht und sich nach und nach wie eine Blüte entfaltet. Ich habe das Buch gerne gelesen. Besonders hat mir zartsinnige poetische Sprache gefallen.

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Diese schöne Geschichte ist eine meiner schönsten Buchentdeckungen des Jahres. Sie hat Tiefgang und ich konnte das Buch, nachdem ich einmal angefangen hatte, nicht mehr aus der Hand legen. Wunderschön leise und unaufgeregt, mit Herz, ohne in den Kitsch abzudriften. Ich möchte gerne mehr von der Autorin lesen.

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Manchmal muss man, um zu bleiben, erst einmal aufbrechen.

Anna betreibt in Berlin einen Zimmerpflanzenladen. Ihre tägliche Kontaktperson ist der Antiquar Henning, dem sie immer einen Kaffee vorbeibringt und auch schon für einen Kaktus erweichen konnte.

Anna geht es nicht gut, sie vermisst Vinka.
Die kennt sie zwar erst seit ein paar Monaten, aber für Anna ist es Liebe.
Da stolpert Alex in ihr Leben. Spontan bietet sie ihm das Zimmer an, welches für Vinka bestimmt war.
Anfangs gehen sich Anna und Alex aus dem Weg, doch dann lässt Anna ihn Schritt für Schritt weiter in ihr Leben. Sie erzählt ihm von ihrem Liebeskummer und dass sie gerne verstehen möchte, warum Vinka gegangen ist. Warum sie für Anna auch nicht mehr zu erreichen ist.

Als Anna beschließt, Vinka zu suchen, geht Alex mit.

Auf dieser Suche findet Anna nicht nur Antworten, sondern auch neue Lebensziele. Die beiden Reisenden kehren nicht gleich zurück nach Berlin. Sie machen an verschiedenen Stationen aus Annas Leben Halt, bleiben dort, brechen auf sobald es Zeit dafür ist.
Zurück in Berlin ist aus dem zarten Annähern etwas großes geworden.
Man kann sich bereits denken was.
Der Weg dahin ist aber so schön.
Immer wieder bleiben ich an sprachlichen Schönheiten hängen, wie diese Stelle:

" Sie lief im Buch umher, eine winzige Frau. Ganze Gedichte flossen davon wie Wasser oder lösten sich plötzlich auf und sie stand allein auf grellweißen Seiten. [...] Sie roch nach Regen." ( S. 54 im EBook).

Das Buch ist recht schmal, aber für diese kurze Zeit war ich gerne an Annas Seite.
Man wäre gerne noch geblieben 💚

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Auf nur rund 190 Seiten begleitet man ein Jahr im Leben von Anna, die einen kleinen Pflanzenladen führt. Gleich nebenan betreibt Henning sein Antiquariat. Zwischen den beiden entwickelt sich eine stille Routine: Anna bringt ihm einen Kaktus vorbei und darf sich dafür Bücher ausleihen. Diese täglichen Besuche – immer mit einem Kaffee in der Hand – geben ihr Halt, denn der plötzliche und unerklärliche Verlust ihrer Freundin Vinka beschäftigt sie sehr.
Insgesamt lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen, verlor für mich zum Schluss jedoch spürbar an Spannung. Der Erzählfluss zog sich, ohne neue Impulse zu setzen, sodass mir am Ende das gewisse Etwas fehlte. Trotz einer netten Grundidee und stimmungsvoller Ansätze blieb bei mir kein nachhaltiger Eindruck zurück.

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