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Buchcover für Top Girls

Top Girls

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Erscheinungstermin 21.08.2025 | Archivierungsdatum 16.01.2026


Zum Inhalt

Ein Großstadtroman über Nächte, in denen alles möglich scheint.

Es ist November. In der Kälte Wiens bewegt sich Liv durch endlose Nächte, WG-Partys und ausbeuterische Theaterproben. Nähe bringt nichts als Entfremdung und die Liebe bleibt nur eine Geste. Ein Leben, das sowohl glitzert als auch zerfällt – in einer Stadt, die niemals bloße Kulisse ist, sondern ein lebendiger Organismus, der denkt, spricht und atmet.
Livs Leben glitzert so falsch wie die Pelze der Top-Girls auf der Halbgasse, und fast ist es eine Erlösung, dass ein schmerzhafter Bruch, ein ungeheures Ereignis sie aus der Fassade reißt. Nach Wochen der Schlaflosigkeit macht sie sich auf an den einzigen Ort, an dem Wandlung noch möglich scheint.

Ana Drezga schreibt rasant und gnadenlos über städtische Erschöpfung, Verlust und Einsamkeit. Ein Roman wie ein Clubsong – laut, hypnotisch, aufwühlend. Dann wieder unerwartet zart und dabei so ehrlich …

Ein Großstadtroman über Nächte, in denen alles möglich scheint.

Es ist November. In der Kälte Wiens bewegt sich Liv durch endlose Nächte, WG-Partys und ausbeuterische Theaterproben. Nähe bringt nichts...


Eine Anmerkung des Verlags

Sperrfrist: 21.08.2025

Sperrfrist: 21.08.2025


Vorab-Besprechungen

Wie fühlt sich die letzte Party vor dem Erwachsenwerden an? Ana Drezga hat einen Roman geschrieben wie eine durchgefeierte Nacht, bei der am Ende niemand weiß, wer wen nach Hause bringt. (Elisabeth Mittendorfer, WOMAN Magazin)

Ana Drezga schreibt eine poetische Prosa, in der Exzess, Glitzer, Verwegenheit und Melancholie zusammenfließen. Dabei entwickelt ihr Text eine immense Sogkraft und taucht die Entwicklung in ein Licht atmosphärischer, wie assoziativer Gedankenbilder. (Eliza Altenhof, Dussmann das KulturKaufhaus)

Auf so vielen Büchern, die Sie in Händen hielten, konnten Sie hinten lesen, dass darin lesen, dass darin, und nur darin, ganz besonders mit der Sprache gespielt werde. Im Roman von Ana Drezga passiert es jetzt tatsächlich. (Stefan Sommer, Autor & Journalist)

Wie fühlt sich die letzte Party vor dem Erwachsenwerden an? Ana Drezga hat einen Roman geschrieben wie eine durchgefeierte Nacht, bei der am Ende niemand weiß, wer wen nach Hause bringt. (Elisabeth...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783701313327
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 120

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Neon Lights, Traffic Light

Top Girls von Ana Drezga ist ein Roman, indem die Sprache im Vordergrund steht. Es ist eine rhythmische Sprache, an vielen Stellen beeindruckend, an wenigen vielleicht auch etwas gekünstelt. Aber immer entstehen aus der Sprache Bilder im Kopf des Lesers.
Ich würde nicht so weit gehen, es als Roman über eine Generation zu werten, aber ich denke, es gibt viele jungen Leute, die mehr oder weniger orientierungslos und ziellos durchs Leben gehen. Manche Passagen, besonders auch die Eingangsszenen, sind drastisch. Das erzeugt nicht immer die reinste Lesefreude, aber die Autorin bleibt konsequent.
Aber es gibt auch andere Seiten, z.B. Begegnungen und Beobachtungen. Das sind für mich die Passagen, in der der Roman lebt.

4 stars
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4 stars

Liv lebt in Wien, feiert wilde Partynächte und versucht damit, ihrer eigenen Trauer zu entkommen. Doch die Erinnerungen an ihre Heimat und ihre Familie lassen sie nicht los. Der Roman „Top Girls“ zeigt, wie Liv zwischen Vergessen und Erinnern schwankt und mit Verlust, Freundschaften und ihrer Rolle in der Großstadt ringt. Die Geschichte ist wie eine Momentaufnahme ihres Lebens, geprägt von unausgesprochenen Gefühlen und der Suche nach Halt. Es geht um Verlust, Verdrängung und die Frage, wie wir in einer sich ständig verändernden Welt Beziehungen gestalten.
Ein kurzer, intensiver Roman über die Verheißungen und den Rausch des Großstadtlebens und die Suche nach einem Platz in der Welt.

4 stars
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4 stars

Ana Drezgas Großstadtroman „Top Girls“ ist ein fiebriger Trip durch das nächtliche Wien – und zugleich ein zarter Abgesang auf eine Jugend, die im Glanz des Exzesses langsam ausbrennt. Schon die ersten Seiten entfalten einen Sog: Kälte, Novemberlicht, schlaflose Nächte, WG-Küchen, die nach Bier und Rauch riechen, und Theaterproben, die wie ein endloser Spießrutenlauf wirken. Die Stadt ist dabei kein Hintergrund, sondern eine atmende Figur – mal verführerisch, mal gnadenlos.

Ein Roman wie eine durchtanzte Novembernacht in Wien: laut, glitzernd, erschöpfend – und dann plötzlich still. Ana Drezga schreibt mit sprachlicher Wucht über Nächte, in denen alles möglich scheint, und die Leere, die am Morgen bleibt. Intensiv, hypnotisch, ehrlich.

Im Zentrum steht Liv, deren Leben schillert wie falscher Pelz. Beziehungen bleiben Geste, Nähe wird zum Auslöser von Entfremdung. Drezga porträtiert diese urbane Erschöpfung mit einer Mischung aus schonungsloser Direktheit und poetischer Schärfe. Wenn schließlich ein Ereignis die Fassade sprengt, öffnet sich für Liv ein einziger schmaler Raum der Veränderung – ein Moment, in dem Hoffnung und Gefahr dicht beieinanderliegen.

Stilistisch ist der Roman ein pulsierender Rhythmus aus Clubbeats und inneren Monologen: rasant, hypnotisch, manchmal fast atemlos, dann wieder still und verletzlich. Die Sprache arbeitet mit Bildern, die nicht nur schön, sondern notwendig sind – sie tragen die Geschichte, statt sie bloß zu schmücken. Drezga gelingt dabei etwas ganz Eigenes: ein präzises, atmosphärisch dichtes Schreiben, das zwischen Ekstase und Müdigkeit changiert.

Die Frage, wie sich eine durchgefeierte Partynacht anfühlt, zieht sich wie ein Basslauf durch den Text. Die Antwort gibt der Roman nicht in klaren Sätzen, sondern in flackernden Szenen, in denen sich Euphorie und Verlust ununterscheidbar vermischen. Am Ende bleibt das Gefühl, eine Nacht durchlebt zu haben, in der man alles und nichts gefunden hat.

Ein intensives, sprachlich packendes Debüt, das den Rausch der Großstadt genauso ernst nimmt wie die Leere danach. Für alle, die Literatur lieben, die nicht bloß erzählt, sondern mit voller Lautstärke spielt.

4 stars
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5 stars

Ana Drezga hat mit Top Girls keinen klassischen Debütroman geschrieben, sondern ein Stück Sprachkunst, das sich eher anfühlt wie eine durchzechte Nacht in Wien: intensiv, fragmentarisch, flirrend.

Wir begleiten Liv, Tänzerin ohne Leidenschaft, Suchende in einer Stadt, die gleichzeitig Bühne und Labyrinth ist. Zwischen Theaterproben, WG-Partys und ziellosen Streifzügen durch Wien taumelt sie auf der Suche nach Schlaf, Halt und Gefühlen – während Bindungsangst und Existenzzweifel ihr immer wieder die Beine wegziehen. Die „Top Girls“ der Straße spiegeln dabei nicht nur ihre Zerrissenheit, sondern auch die Vergänglichkeit jener glitzernden Momente, die im nächsten Augenblick schon wieder verpufft sind.

Drezgas Sprache ist sprunghaft und gleichzeitig poetisch klar, manchmal wie ein Gedicht in Splittern, manchmal wie ein wummernder Beat, der den Text vorantreibt. Handlung im klassischen Sinn gibt es kaum – aber das braucht es hier auch nicht. Stattdessen entsteht ein atmosphärisches Kaleidoskop urbaner Nächte, irgendwo zwischen Rausch, Melancholie und dem stillen Gefühl von Fremdheit.

Wer sich auf experimentelle Literatur einlassen möchte, die mehr Stimmung als Story liefert, findet hier einen Roman, der nachhallt wie das letzte Lied einer langen Clubnacht.

5 stars
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Ana Drezga liefert mit *Top Girls* keinen klassischen Roman, sondern ein sprachlich experimentelles Nachtstück. Wir begleiten Liv, eine Tänzerin ohne Halt, die durch Wien streift – zwischen Proben, Partys und Schlaflosigkeit. Handlung gibt es kaum, stattdessen entsteht ein atmosphärisches Bild aus Fragmenten: Rausch, Melancholie, Orientierungslosigkeit.
Drezgas Sprache ist sprunghaft-poetisch und treibt den Text wie ein pulsierender Beat voran. Wer Stimmung und Sprachkunst mehr schätzt als klare Storylines, findet hier einen intensiven, nachhallenden Roman.

5 stars
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