The Things We Leave Behind
Ein dystopischer All-Age-Roman über Liebe, Hoffnung und Überleben
von Clare Furniss
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Erscheinungstermin 13.08.2025 | Archivierungsdatum 12.10.2025
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Zum Inhalt
Was, wenn du von zu Hause fliehen und alles zurücklassen musst? Ein berührendes Jugendbuch ab 14 Jahren
«Kümmer dich um Billie. Erinner dich an unsere Vereinbarung. Du hast mir etwas versprochen, ja?»
London in der nahen Zukunft. Clem feiert ihren 15. Geburtstag mit Freunden und Familie – ein letzter glücklicher Tag, bevor sich alles für immer verändert. Ein totalitärer Premierminister ist an die Macht gekommen. Unliebsame Bürger*innen verlieren ihre Jobs, Menschen mit nicht-britischen Wurzeln sollen ausgewiesen werden. Auch Clems Stiefmutter wird in ein Internierungslager deportiert. Als Unruhen ausbrechen und die Regierung immer gewalttätiger vorgeht, müssen Clem und ihre kleine Schwester Billie allein aus London fliehen. Sie machen sich auf den Weg aufs Land zu Clems Großvater. Dort lernt Clem Jonas kennen, der heimlich gegen die Regierung arbeitet und der ihr bald mehr bedeutet, als ihr lieb ist. Doch auch bei Großvater wird es zu gefährlich, und Clem und Billie müssen das Dorf verlassen. Werden sie einen Ort finden, an dem sie in Sicherheit leben können?
Eine ergreifende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Mut, Hoffnung und Überleben. Ein dystopischer Jugendroman, der in heutiger Zeit erschreckend realistisch erscheint.
Was, wenn du von zu Hause fliehen und alles zurücklassen musst? Ein berührendes Jugendbuch ab 14 Jahren
«Kümmer dich um Billie. Erinner dich an unsere Vereinbarung. Du hast mir etwas versprochen, ja?»
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757101954 |
| PREIS | 19,90 € (EUR) |
| SEITEN | 336 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Katja P, Buchhändler*in
Eine Dystopie, die mich sofort gepackt hat und die an einem Sonntagnachmittag weggelesen wurde. Spannend und beklemmend!
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1822540
Eine Dystopie - die aber so nah wirkt. Menschen werden ausgegrenzt, ausgewiesen, eingesperrt. Weil sie nicht zu dem gewünschten Bild passen.
Eine eindringliche Geschichte über zwei Schwestern auf der Suche nach Sicherheit, die mir sehr nahe gegangen ist. Ein tolles Jugendbuch, das aufzeigt, zu was Ausgrenzung führen kann und warum wir lieber zusammenhalten sollten.
Buchhändler*in 469160
Dies ist ein Titel, der mich noch einige Zeit begleiten und beschäftigen wird. Die Geschichte aus Sicht der 15jährigen Clem erzählt ist bedrückend und zeigt einmal mehr, was passieren kann, wenn ein Staat sich gegen die eigene Bevölkerung richtet. Wirklich beeindruckend!
Wie der Zufall so spielt. Die Schwester der Frau, die in der Stadt ein mager und verwahrlost wirkendes Mädchen wahrnimmt, ist zufällig Psychologin. Die 15-jährige Clem landet daher als Klientin bei Polly, die geduldig zuhört, bis Clem zum Kern ihrer Geschichte kommt. Sie und ihre jüngere Halbschwester Billie lebten in der nahen Zukunft mit den Eltern in London, der Vater arbeitet als Journalist, Stiefmutter Claudia als Ärztin und in zahlreichen sozialen Ehrenämtern. Premierminister Toby Knight hatte mit Überwachung, Waren-Verknappung und Angst vor Fremden die Abstiegsängste der Menschen geschürt, um ein totalitäres System zu etablieren. Man munkelt über ganze Zeltstädte deportierter Bürger. Die Familie von Clems Freundin Mischa ist entschlossen, wieder nach Polen zurückzugehen, wo sie sich sicherer fühlen.
Als Clems Vater als Regimegegner seine Stelle verliert und Claudia, die aus Jamaica stammt, ausgebürgert und interniert wird, tritt ein, was Claudia lange vorausgesehen hatte. Deshalb hatte sie Clem eingeschärft, sich unbedingt um Billie zu kümmern, egal was passieren würde. Die Mädchen beschließen, zu Clems Großvater aufs Land zu fahren. Der alte Herr ist nach dem Tod seiner Frau offenbar an Demenz erkrankt, wird jedoch liebevoll vom schrankgroßen Ex-Boxer Shaun versorgt. Da das Dorf von einer selbsternannten Miliz Jugendlicher kontrolliert wird, können Cem und Billie nicht bleiben und planen einen weiteren Fluchtversuch. Irgendwo auf dem gefährlichen Weg bis hierher muss passiert sein, was Clem ihrer Therapeutin noch immer nicht erzählen kann und was Clem schließlich zu einer betagten Frau in Schottland führt, die sie pflegt und aufpäppelt.
Die 15-Jährige Clem erzählt das Geschehen im Rückblick in Ichform, im Wechsel mit Geschichten, wie sie sie schon immer für Billie zum Trost und zur Beruhigung ausgedacht hat, Die Märchen ergänzen das Geschehen um einen weiteren Blickwinkel, säen jedoch auch Zweifel am Erzählten. Clem die sehr reif wirkt, durchschaut feinfühlig ihre komplizierten Gefühle. Sie liebt zwar ihren Vater am stärksten, vermisst Claudia und Billie jedoch mehr und fühlt sich weitaus stärker für Billie verantwortlich. Auch was es bedeutet, auf der Flucht zu sein und sich um liebe Menschen zu sorgen, zu denen der Kontakt abgerissen ist, kann Clem empathisch vermitteln. Eine berührende und begeisternde Hauptfigur!
Der Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblick, Sorge und Trost, Realität und Alptraum ließ mich bis zum überraschenden Schluss wiederholt an meinem Urteil zweifeln. „The Things We Leave Behind“ ist nicht nur eine Dystopie für Jugendliche, sondern zugleich Warnung vor totalitären Tendenzen und ein Roman über die Macht von Geschichten, die heilen und trösten können.
Rezensent*in 1722611
Diese Geschichte spielt in der nahen Zukunft in England, könnte aber, von ein paar Kleinigkeiten abgesehen, genauso gut in der deutschen vergangenheit in der Hitler Zeit spielen und genau das macht dieses Buch so beängstigend real, das wissen, dass so etwas ständig wieder passieren kann!
Mich hat dieses Buch extrem berührt, da es so greifbar ist und man durch diesen tollen Schreibstil so mitfiebern muss!
Für alle die gerne fluchtgeschichten lesen oder eine Warnung für die Zukunft brauchen, denn genau das ist dieses Buch, eine Warnung, dass so etwas passieren kann unter ein Appell an den gesunden Menschenverstand: passt auf wen ihr regieren lasst!!!
Diese Geschichte hat mich zum weinen gebracht!
Oh mein Gott, was für ein Buch?! Ich habe so sehr mit Clem mitgefiebert. All ihre Sorgen und Ängste geteilt und bin am Ende fast zersprungen vor Mitgefühl.
Ein wichtiges Buch in unseren unsicheren Zeiten. Danke, dass es solche Bücher gibt!
Benjamin M, Buchhändler*in
Spannende Idee und das Szenario ist gut aufgebaut. Ich fand die Liebesgeschichte auch nicht so aufdringlich, so dass ich das Buch gerne weiterempfehle.
Clare Furnis entwirft mit The Thing We Leave Behind eine beklemmende dystopische Welt, die erschreckend realistisch wirkt und stark an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen erinnert. Themen wie die Machtübernahme durch Autokraten, Streng Konservativen, totalitäre Kontrolle und der Verlust persönlicher Freiheit verleihen der Geschichte eine bedrückende Aktualität.
Im Zentrum steht Clem, ein junges Mädchen, das gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester versucht, aus dem zunehmend überwachten London zu fliehen. Clem übernimmt früh Verantwortung und stellt ihre eigenen Ängste hinter den Schutzinstinkt für ihre Schwester – ein erzählerischer Kniff, der der Handlung emotionale Tiefe verleiht.
Die Atmosphäre ist trist und eindringlich, die Handlung entwickelt sich jedoch an einigen Stellen recht langsam. Manche dystopische Elemente sind vertraut und wirken nicht völlig neu. Dennoch überzeugt Furnis durch eine klare, flüssige Sprache und eine feinfühlige Figurenzeichnung, die Leserinnen und Leser in den Bann zieht. Besonders aber mit der Thematik, die bei vielen die aktuellen Ängste nährt.
Insgesamt ist The Thing We Leave Behind ein starker Roman, der nicht nur Fans von Dystopien anspricht, sondern auch all jene, die über Freiheit, Verantwortung und Menschlichkeit nachdenken möchten.
Zwischen Dunkelheit und Hoffnung
The Things We Leave Behind von Clare Furniss entfaltet eine bedrückende, zugleich berührende Dystopie. Im Mittelpunkt steht die sechzehnjährige Clem, die nach einem Verlust mit ihrer kleinen Schwester Billie fliehen muss. Zwischen Trauer, Angst und Unsicherheit wächst eine dabei besondere Verbindung, die von Zuneigung, Verantwortung und Mut geprägt ist.
Die Geschichte überzeugt durch ihren eindringlichen Ton und die klare, manchmal schmerzlich poetische Sprache. Besonders stark ist dabei die Schwesternbeziehung, die einem beim Lesen wirklich nah geht und die Spannung zwischen Verzweiflung und Hoffnung intensiv spürbar macht. Das Erzähltempo ist eher ruhig, manchmal fast langsam, trägt so jedoch zur nachdenklichen und atmosphärischen Wirkung bei. Einige Passagen sind etwas herausfordernd durch die wechselnden Zeitebenen und Märchenmotive, doch gerade diese Struktur verleiht der Handlung Tiefe und eine fast schon märchenhaft-düstere Dimension. Am Ende bleibt der Eindruck einer Geschichte, die mehr ist als nur eine Fluchtgeschichte: ein Roman über Erinnerung, Widerstand und die Kraft von Geschichten selbst.
Eine leise, kraftvolle Dystopie, die emotional tief berührt und lange nachklingt.
Wir befinden uns in Großbritannien. Ein ehemaliger Filmstar wurde zum Premierminister gewählt. Er vertritt radikale Ansichten und betreibt eine sehr harte Einwanderungspolitik. Clem hat einen Vater, der ihren 15. Geburtstag organisiert hat, und sie hat eine Stiefmutter und eine Stiefschwester mit jamaikanischen Wurzeln. Dies bringt ihre Stiefmutter in den Fokus der Regierung. Eines Tages wird sie verhaftet. Clem und ihre Stiefschwester fliehen. Zunächst zu Clems Großvater und dann nach Edinburgh. Dort bricht Clem krank zusammen. Sie erholt sich in einer Art Flüchtlingsunterkunft. Dort trifft sie Polly und erzählt ihre Geschichte. Doch ist es die Wahrheit?
Das Buch hat mich tief berührt. Zum einen erleben wir gerade, dass immer mehr Regierungen an den rechten Rand rutschen und Flüchtlinge nicht mehr willkommen sind. Zum anderen ist Clem viel zu jung, um die Verantwortung für sich und ihre Flucht allein zu übernehmen.
Die Autorin war Sekretärin des Londoner Bürgermeisters Livingstone. Das macht die Darstellung der Politik noch schlimmer.
Ich möchte, dass dieses Buch gelesen wird, weiß aber nicht, wem ich es empfehlen sollte.
Sonja H, Buchhändler*in
Durch die Unzufriedenheit der Menschen konnten die Populisten in die Regierung einziehen und das Leben in England hat sich schleichend verändert. Nun haben sie den totalitären Premierminister und Menschen, die nicht „englisch“ genug sind, kommen in Internierungslager. So auch die Stiefmutter Claudia von Clem. Dieser musste sie versprechen, mit ihrer kleinen Schwester Billie zu ihrem Großvater nach Schottland zu fliehen. Und obwohl sie viel verliert, kommen sie dort an. Nur dass auch dort die Populisten die Dörfer kontrollieren. Obwohl sie Hilfe vom Sohn Jonas der Bürgermeisterin Hilfe bekommen, müssen sie wieder fliehen…
Wir folgen nur Clem. Clem ist zielstrebig, klug, aber auch überfordert. Das Buch beginnt mit der Begegnung der sehr kranken Clem mit der Schwester der Sozialarbeiterin Poppy. Dieser erzählt sie, was seit dem letzten glücklichen Tag, ihrem 15. Geburtstag, passiert ist. Wie sie ihre Stiefmutter verliert, wie ihr Vater seinen Job verliert, wie eine Demo so außer Kontrolle läuft, dass sie mit Billie tatsächlich fliehen muss und was unterwegs passiert. Unterbrochen wird diese Erzählung von einem Märchen, dass Clem für Billie schreibt und eben Gegenwartsgespräche mit Poppy.
Die Sprache ist getrieben, sie wirkt gehetzt, aber sehr blumig. Die Autorin hat der traumatisierten Clem eine fantasiereiche Stimme gegeben. Clem trifft nette Menschen, schreckliche Menschen, erfährt Hunger und Mitleid, aber auch echte Hilfe und findet den Mut zu kämpfen, für sich und Billie…
Ein schreckliche Interpretation der aktuellen Ereignisse in mehreren europäischen Ländern, aber da es in der Vergangenheit mehrfach genauso passiert ist, nicht unrealistisch.
Es sollte Schullektüre werden, damit man dem TikTok-Populismus etwas entgegenwirkt.
Vielleicht wurde die Zeitlinie etwas überspitzt dargestellt und einige Entwicklungen abzusehen, ist das Buch sehr berührend und zeigt auf, wie es werden könnte, wenn wir nicht endlich aus der Vergangenheit lernen und daher gebe ich 5 von 5 Sternen.
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