Die Bibliothek meines Großvaters
Roman
von Masateru Konishi
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Erscheinungstermin 14.08.2025 | Archivierungsdatum 30.11.2025
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Zum Inhalt
Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten – spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird.
Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?
Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten – spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462011722 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 336 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Dieses Buch hat eine fast meditative Ruhe ausgestrahlt, die mich sofort erreicht hat. Es war, als würde ich durch einen Raum gehen, der von Erinnerungen erfüllt ist, ohne dass sie sich aufdrängen. Die Sprache war klar, aber nie kühl, eher liebevoll zurückhaltend. Ich habe mich oft dabei ertappt, langsamer zu lesen als sonst, weil ich den Ton nicht stören wollte.
Was mich besonders berührt hat, war das tiefe Vertrauen in das, was zwischen den Zeilen steht. Nichts wird erklärt, nichts wird forciert, und gerade dadurch entfaltet sich eine große emotionale Kraft. Es ist ein stilles Buch, aber kein schwaches. Ich bin dankbar, dass ich es gelesen habe.
★★★★★ (5 von 5 Sternen)
Richtig coole Kombination aus Roman und Krimi-Elementen
Bei dem Titel hab ich eher an einen cozy Familienroman gedacht und auch die Beschreibung lässt nicht mal ansatzweise erahnen wie überraschend anders dieses Buch ist. Für mich ein unerwartet grandioser Mix aus berührender Familiengeschichte und durchaus einnehmend kleinen Rätseln und mysteriösen Fällen.
Die Kapitel setzen sich wie kleine Einzelgeschichten über seltsame Vorfälle und mysteriöse Umstände zusammen, die von der Rahmen der Familiengeschichte von Kaedo und ihrem Großvater eingefasst werden. Sind die beiden anfangs eher außenstehende Beobachter, die die vorliegenden Fälle und Rätsel gemeinsam lösen, so werden die Figuren zunehmend selbst zum zentralen Gegenstand der einzelnen Vorfälle. Diese Entwicklung hat mir richtig gut gefallen.
Und auch das buchige Thema wurde hier toll umgesetzt, es gibt ein bisschen Name-Dropping, ein paar kleinere Buchbesprechungen und die Liebe zur Literatur vereint die Figuren.
Dieses Buch ist für mich wie eine Geschichte der Gegensätze: Neben den gewieften kleinen Gedankenspielen rund um Krimi/Mystery, in den Figuren eher distanziert sind, haben mir vor allem auch die beinahe zärtlichen Erzählsequenzen rund um das Verhältnis zwischen Kaedo und ihrem Großvater gefallen. Hier wird auf sanfte Art auf eine neurodegenrative Erkrankung, ihre Folgen und das Leben von und mir Betroffenen aufmerksam gemacht.
Melancholische Familiengeschichte trifft auf coole private Fallbesprechungen. Fand ich einfach super interessant und einnehmend. Für mich ein rundum gelungenes Buch
Buchhändler*in 405648
Eine ganz hinreißend erzählte Geschichte über eine Enkeltochter und ihren an Demenz erkrankten Großvater. Beide verbindet die Liebe zur englischen Kriminalliteratur. Welches Potential darin steckt, und wie die junge Kadae dieses Potential nutzt, um ihren geliebten Großvater bei der Stange zu halten, ist zutiefst lesenswert und unterhaltsam. Große Empfehlung!
Ganz anders als erwartet
Bei diesem Buch glaube ich, dass die Vermarktung ein bisschen schiefgelaufen ist. Es sieht aus und klingt wie einer der japanischen Feel-Good-Romane, die gerade den Markt fluten und soll wahrscheinlich auch eine ähnliche Zielgruppe ansprechen.
Allerdings war es beim Lesen für mich eher eine Art Krimi als ein Wohlfühlroman. Durch die Demenzthematik ist es ziemlich schwer, durch die einzelnen Geschichten war es weniger ein ganzer Roman (auch wenn es immer wieder Thematiken gab, die in späteren Teilen der Erzählung wieder aufgegriffen wurden) und die meiste Zeit ging es darum, Verbrechen aufzuklären ... Das hätte ich ausgehend von der Optik des Buches mit seinem hübschen Farbschnitt und vom Klappentext her nicht erwartet. Da werden zwar Rätsel, Kriminalliteratur und ein Schatten erwähnt, aber dass die Gewichtung auf diesen Dingen liegt, war mir nicht klar.
Dadurch, dass ich sonst auch gerne Krimileserin bin, empfand ich das Buch als nicht schlecht, auch wenn ich gestehen muss, dass es ein paar Längen gab. Selbst als Cozy Crime ist es nicht so spannend wie ein klassischer Krimi, weswegen ich die Entscheidung, dass es als Roman vermarktet wird, auch nachvollziehen kann. Vor allem, weil die Auflösungen durch den Großvater passieren, der durch seine Krankheit beeinträchtigt ist, was manchmal die Logik ein wenig zur Seite drängt.
Es ist ein Buch, dass weder Roman noch Krimi ist - aber eben nicht in der Art, dass es ein perfekter Mix aus beidem ist, sondern in der Art, dass es beides nicht ganz ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass es durchaus seine Fans findet, vielleicht in der Zielgruppe, die gerne die Bücher von Evie Woods liest, die auch erstmal nach gemütlicher Lektüre aussehen, dann aber überraschend schwere Thematiken behandeln, aber insgesamt würde ich es nur bei 3,5 Sternen einordnen.
Buchhändler*in 1122048
Das Buch war wirklich angenehm zu lesen. Es gab (bis auf das Ende) keine Spannung wie in Krimis oder Thrillern, da alle Vorfälle von der Enkelin nacherzählt und die Rätsel daraufhin von dem Großvater gelöst wurden. Die Vorgehensweisen fand ich auch immer sehr raffiniert, es hat mich irgendwie immer etwas an Detektiv Conan erinnert (vielleicht ist das die Art von japanischen Krimis?). Auf das Ende war ich aber absolut nicht vorbereitet! Ich fand es super spannend und hat mir sehr gefallen, leider fällt es dadurch leider als Empfehlung für (leichte oder einfach schöne) Urlaubslektüre raus.
Dagmar K, Buchhändler*in
Ob das Titelbild und der Farbschnitt nun wirklich zum Buch passen oder nicht, darüber gibt es genug Diskussionen. Diese Kombination aus Roman, Krimi und dann dem Problem Demenz ist auf jeden Fall ungewöhnlich . Oder gewagt? Wie der Großvater, wenn er seine guten Tage hat und Kaede diese Rätsel oder Kriminalfälle im Gespräch gemeinsam lösen, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Diese Abhandlungen zum Thema Sport in den Dialogen zwischen Kaede und ihren Freunden hätten mich den Titel fast abbrechen lassen. Mein Durchhaltevermögen wurde dann doch belohnt, da es zum Ende hin doch dann ausgesprochen spannend wurde. Insgesamt nicht ganz mein Fall, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Titel einige Leser anspricht.
Übersetzt man den Originaltitel dieses aus Japan stammenden Buchs ins Deutsche, so lautet dieser etwa „Bleib ein Detektiv, Großvater“. Und dieser Titel bringt es eher auf den Punkt, was Masateru Konishi in diesen Roman gepackt hat. Es geht um sechs Kriminalfälle, die Kaede mit ihrem Großvater löst.
Als Oberthema thematisiert der Autor eine besondere Form der Demenz, mit der Großvater lebt. Es handelt sich um die Lewy-Körper-Demenz, die gekennzeichnet wird durch Gedächtnisstörungen, Halluzinationen und Parkinson-ähnlichen Symptomen. Der Autor beschreibt in den Sequenzen zwischen den Kriminalfällen, wie es sich mit der Krankheit lebt und wie die Enkelin sie wahrnimmt.
Das eigentliche Thema sind aber besagte Kriminalfälle, die für sich alleine stehen. Es gibt also keinen roten Faden, der sich durch das Buch zieht, mal von der Beziehung der jungen Lehrerin zu ihrem Großvater abgesehen. Es macht zwar durchaus Spaß, die beiden beim Lösen der Fälle zu begleiten, ich hatte aber mehr Bezug zu den angekündigten Klassikern der Weltliteratur erwartet. Diese sind nämlich nur in überschaubaren Dosen vorhanden.
Fazit
Es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe, wobei diese Episoden in der Tat nahezu unendlich fortgeführt werden könnten, da die Kriminalfälle wie schon erwähnt, kein großes Ganzes ergeben. Ich finde den Blick in die japanische Kultur immer wieder interessant, die sich in diesem Buch schon deutlich von der unsrigen unterscheidet. Das ist nicht immer so. Wer gerne knobelt und kurze Kriminalfälle mag, sollte einen Blick in diese Reihe riskieren.
Rezensent*in 1353500
Berührende japanische Lebensweise
Masateru Konishii erzählt mit dieser Triologie eine liebevolle persönliche Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater, die mit vielen kleinen mit Rätseln gespickt ist. Ein zarter Schreibstil lässt die besondere Verbindung zwischen Kaede und ihrem Großvater spüren. Der für Japan übliche Respekt gegenüber ältere Personen und die magische Verbindung zwischen den zwei Protagonisten wird überragend beschrieben. Der Autor hat leise sprachliche Zwischentöne und Botschaften in seine Geschichte eingebaut. Verschiedene parallel laufende Geschichten sorgen für Abwechslung. Einerseits gibt es die Thematik mit dem an Demenz erkrankten Großvater, andererseits die vielen kleinen Rätsel, die gelöst werden. Zwar fügt sich am Ende alles, aber auf die vielen verschiedenen Thematiken sollte sich der Leser vorher einstellen. Irreführend finde ich jedoch das verspielte Cover, das wunderbar zu dem Erzählstrang mit dem kranken Großvater passt, jedoch nicht zu den Kriminalfällen. Mir hat der ruhige Schreibstil, insbesondere weil ich die japanische Lebensweise und den Umgang untereinander sehr schätze, sehr gut gefallen. Der scharfe Verstand in den lichten Momente des Großvaters sowie die unheimliche Liebe von Kaede zu ihm sind positiv hervorzuheben.
Detailliert, herzerwärmend und tiefgründig mit dem typischen Schreibstil und Einfühlunsvermögen japanischer Literatur hat mich dieser Roman überzeugt. 4,5 Sterne
Rezensent*in 1228048
Die Geschichte ist eine atmosphärische und berührende Geschichte über Bücher, Erinnerungen und das, was Generationen verbindet. Besonders gelungen ist die ruhige, poetische Sprache, die sofort eine besondere Stimmung schafft. Die Figuren wirken warmherzig und nahbar, und die Liebe zu Literatur zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Spannung oder Tempo gewünscht, doch insgesamt ist es ein schönes, nachdenkliches Buch, das man gerne mit einer Tasse Tee und Zeit zum Träumen liest.
Der Autor Masateri Konishi lebt in Japan und mit #DieBibliothekmeinesGroßvaters brachte er seinen ersten Roman heraus. Die Hauptfiguren sind Kaede und ihr dementer Großvater. Sie haben ein gemeinsames Hobby: das Lesen. Und trotz seiner kognitiven Beeinträchtigung verfügt der Senior über eine großartige Kombinationsgabe. Er und Kaede lösen gemeinsam Kriminalfälle, deren Ursprung die junge Frau in Form von Zeitungsausschnitten fand.
Der Sprachstil japanischer Autoren unterscheidet sich von jenen aus Europa. Sehr blumig und von einzigartiger Zurückhaltung, so empfinde ich ihn. Die Gespräche zwischen Großvater und Enkelin sind geprägt von Liebe und Verständnis. Gut zu erkennen, dass Herr Konishi eigene Erfahrungen im Umgang mit seinem dementen Vater einfließen ließ.
Ganz besonders ist auch die Aufmachung des Buches. Das schöne Cover sowie ein farbiger Buchschnitt machen es zu einem außergewöhnlichen Werk. Dank der gehobenen Sprache und der sehr guten Übersetzung ist das Buch auch für Leser empfehlenswert, die gute Literatur zu schätzen wissen. #NetGalleyDE
Was für ein absolut wunderschöner Roman! Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen, aber werde mir nun noch die Printausgabe kaufen.
Die Geschichte rund um die junge Lehrerin Kaede und ihren dementen Großvater hat mich zutiefst berührt. Der Schreibstil ist lebendig und einnehmend, man taucht ganz in das Geschehen ein und – wie der Klappentext ja bereits andeutet – gibt es auch eine gute Portion Spannung in dem Roman.
Für mich ein tolles Leseerlebnis und daher ein Buch, das ich gerne weiterempfehlen kann!
Bibliothekar*in 1036346
Kaede ist eine junge Lehrerin in Tokio. Ihr Großvater ist dement und trotz seiner Krankheit weiss er sehr viel über Krimis. Er hat eine ungewöhnlich gute Kompinationsgabe und die beiden lösen zusammen Rätsel. Mir hat sehr gut gefallen, welchen Respekt und welche Wertschätzung die Enkelin ihrem Großvater entgegenbringt. Die tiefe Bindung zwischen den Beiden ist bewundernswert. Der Zusammenhalt und das Hoffnung machen hinterlassen einen tiefen Eindruck bei mir. Der Schreibstil ist ruhig und unaufgeregt und es entsteht beim Lesen eine angenehme Atmosphäre, die sicherlich vom Einfluss der japanischen Kultur kommt. Wer ruhige Geschichten ohne viel Aufregung und Drama mag liegt mit diesem Buch richtig.
Rezensent*in 427080
Unterhaltungsroman mit Krimielementen
Der Großvater der Lehrerin Kaede ist an Demenz erkrankt, dennoch ist er noch ein scharfsinniger Mann. Ihr Verhältnis zueinander ist liebevoll und eng. Sie teilen auch die Liebe zu Büchern, zum Beispiel den klassischen Kriminalromanen, wie z.B. Cornell Woolrich, Conan Doyle oder Dickson Carr. Das wird wichtig für da Buch, denn Kaede und ihr Großvater sprechen intensiv über rätselhafte Kriminalfälle. Die Dialoge zwischen den beiden sind brillant und machen einen Großteil des Buches aus. Manchmal gibt es aber auch fast poetische Beschreibungen.
Für japanische Romane ist es typisch, dass die Erzählerin zurückhaltend und nachdenklich ist. Das trifft auf Kaede sehr zu.
Der Diskriminante könnte das Buch für Cozy-Fans interessant machen, aber es ist auch ein Roman mit gefühlvollen Momenten. So ist es in erster Linie ein guter Unterhaltungsroman.
Jedes Rätsel beinhaltet bereits seine Lösung, man muss nur genau hinsehen.
Kaedes Großvater versetzt nicht nur seine Enkelin, sondern auch den Leser ein ums andere Mal in Erstaunen, wenn er scheinbar unlösbare Problematiken mühelos in ihre Einzelteile zer- und versteckte Hinweise offenlegt. Mit beeindruckender Kombinationsgabe erschafft er daraufhin in sich stimmige Auflösungen, unabhängig der Komplexität der jeweiligen Fragestellung.
Besonders berührend und wunderbar herausgearbeitet ist das Verhältnis zwischen Kaede und ihrem Großvater. Eine Verbindung, die in jedem Wort mitschwingt und den Leser direkt ins Geschehen zieht, manches Mal aber auch einfach nur innehalten lässt. Ihre, teils sehr tragische, Familiengeschichte wird direkt in die Erzählung eingeflochten.
Die Darstellung der Figuren gelingt optimal. Jeder einzelne Charakter ist dreidimensional und besitzt Wiedererkennungswert. Eine leichte Spannungskurve wurde ebenfalls eingebaut. Denn auch, wenn es sich nicht um einen Krimi handelt, so wird es für den ein oder anderen im weiteren Verlauf durchaus gefährlich.
Da es sich um den ersten von drei Bänden handelt, darf man auf die Weiterführung sehr gespannt sein. Der Auftakt ist in jedem Fall rund und könnte definitiv für sich alleine stehen. Absolut und ohne Einschränkungen empfehlenswert.
Dagmar W, Rezensent*in
Dieser Roman hat mir unglaublich gut gefallen
Die Beziehung zwischen der jungen Frau und ihrem Großvater fand ich sehr berührend
Es gibt keine ungewöhnlichen Detektivgeschichten, keine klugen Protagonisten, das ist auch gar nicht nötig
Es geht um eine ganz normale Lehrerin, ihren dementen Großvater, einen weniger intelligenten Lehrerkollegen und seinen gutmütigen Freund..
Die ruhige und unentschlossene Protagonistin, die klassische Detektive liebt.
Es handelt sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten die wunderbar zu einer Geschicht vereint werden
Klasse Buch
Rezensent*in 1806441
Was mir gut gefallen hat 😍
-Das Setting (Bücher in denen es um Bücher geht, immer willkommen)
-Die Story hat mir sehr gut gefallen vor allem, da es um eine Bibiliothek ging und mich sehr berührt hat
-Die Charaktere und der Schreibstil, der diese wunderbar zur Geltung gebracht hat.
-Die Aspekte der Kultur
-Das Cover (einfach wunderschön🤩)
Womit ich Schwierigkeiten hatte waren teilweise Stellen im Buch, das lag allerdings daran, dass ich mich etwas von Fantasy umgewöhnen musste.
P.S. Danke, dass Sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
Kaede ist eine junge Lehrerin aus Tokio und findet in einem gebrauchten Buch einen seltsamen Zeitungsausschnitt. Sie denkt an ihren an ihren an Demenzerkrankten Grossvater, der dennoch über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Gemeinsam lösen sie kleine und auch grössere Rätsel auf die Kaede im Alltag stösst. Ein bedrohlicher Schatten nähert sich ihr. Kann die Liebe zur Literatur die beiden retten? In dieser Geschichte trifft Leichtigkeit auf geheimnisvolles Flair der Kriminalliteratur. Eine berührende Geschichte über die Kraft von Büchern und Geschichten, spannend, charmant und voller Herz erzählt. Dieser Roman ist wie ein stummes Versprechen, dass Fantasie nicht nur Flucht bedeutet, sondern auch Verbindung, Erkenntnis und Hoffnung sein kann. Dieses Buch empfehle ich Lesern die gerne Rätsel lösen und auch Fantasie lieben.
Buchhändler*in 1412158
Spannend und originell erzählter Roman in der Tradition klassischer Kriminalliteratur mit hochinteressantem japanischen Hintergrund. Ganz wie Agatha Christie's Hercule Poirot löst der Großvater der Protagonistin rätselhafte Vorfälle des Alltags mit seinen "kleinen grauen Zellen". Was als harmlose Therapie gegen eine fortschreitende Demenzerkrankung beginnt, wird rasch bitterer Ernst, als ein Stalker seine Enkelin verfolgt.
Rätseln als Kunst erhoben
Masateru Konishi debütiert mit seinem Roman ‘Die Bibliothek meines Großvaters‘, der in Japan eine begeisterte Leserschaft besitzt, bereits ausgezeichnet wurde und als erster Teil einer geplanten Trilogie den Markt eroberte.
Die vielen kleinen Geschichten mit mystischem und kriminalistischem Hintergrund reihen sich ein in eine Familiengeschichte. Dabei steht die Beziehung zwischen der siebenundzwanzig jährigen Kaede Iwata und ihrem an Demenz erkranktem Großvater, die sich beide beim Lösen von rätselhaften Kriminalgeschichten verlieren können, im Mittelpunkt der Handlung, bildet einen Rahmen. Insbesondere der Großvater verfügt in seinen bewussten Zeiten, ein großes, phänomenales Gespür, der Wahrheit hinter den verworrenen Fällen auf die Spur zu kommen. Selbst als Kaede in eine gefährliche Situation gerät, steht ihr Großvater hilfreich an ihrer Seite.
Der Schreibstil ist eher ruhig, fast schon zurückhaltend. Die Charaktere zeichnen sich durch positive Strukturen aus. Der Roman zeigt in seiner Vielschichtigkeit ein berührendes Verhältnis zwischen zwei Menschen mit einem deutlichen Generationsunterschied, eine sich entwickelnde Liebe und jede Menge spannende Unterhaltung.
Kathleen W, Buchhändler*in
Tolle Kriminal-Fälle zum mit raten und selber lösen. Die perfekte Lektüre für Fans von Agatha Christie.
Liesel L, Buchhändler*in
Kaede hat nur noch Ihren Großvater, doch dieser ist leider Dement. Sie besucht in jeden Tag und genießt es seinen Geschichten zu lauschen, denn sein Wissen über Kriminalgeschichten ist trotz Demenz vorhanden, dies fesselt nicht nur Kaede sondern auch die Leser:innen. Anfangs dachte ich es wird ein Buch wo es um den Nachlass des Großvaters und dessen Bibliothek geht. Das dies nicht der Fall ist war ganz schnell klar. Das Ende hat sich dann wirklich zugespitzt und es so viel passiert, was natürlich die Spannung noch sehr viel mehr gesteigert hat. Klasse Buch, wenn auch ganz anders als erwartet.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 484488
Leider habe ich das Buch nicht beendet. Es las sich in den ersten Kapiteln mehr wie Kurzgeschichten als wie ein zusammenhängender Roman und das war nicht das, was ich erwartet hatte. Es hat mir leider nicht gefallen, sodass ich das Buch abgebrochen habe.
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