Sie predigten Wasser und tranken Wein

Mein Weg aus religiösem Missbrauch in die Freiheit

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Erscheinungstermin 01.09.2023 | Archivierungsdatum 08.11.2023

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Zum Inhalt

Jana ist auf der Suche nach Hilfe - für die Vergangenheitsbewältigung, für das Überwinden ihrer Sucht. Sie kommt zu einer christlichen Gemeinschaft, deren Leiter sie in ein neues Leben in Freiheit begleiten möchte. Voller Vertrauen lässt sie sich darauf ein. Doch bald gerät sie unter Druck und in eine wachsende Abhängigkeit. Sie verliert auf dem Weg in die vermeintliche Freiheit jegliche Selbstbestimmung und schließlich - ihre Würde und das an einem Ort an dem sie sicher sein sollte. Doch gleichzeitig ahnt sie, dass Gott größer sein muss als das, was Menschen aus ihm gemacht haben. Und sie kämpft für ihren Weg in die Freiheit.

BITTE BEACHTEN SIE: Die SCM Verlagsgruppe ist eine christliche Verlagsgruppe. Dieser Titel enthält christliche Inhalte. 

Jana ist auf der Suche nach Hilfe - für die Vergangenheitsbewältigung, für das Überwinden ihrer Sucht. Sie kommt zu einer christlichen Gemeinschaft, deren Leiter sie in ein neues Leben in Freiheit...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783775176026
PREIS 11,99 € (EUR)
SEITEN 224

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die Geschichte, die hier niedergeschrieben wurde, verlangt vom Leser einiges. Jana braucht Hilfe für verschiedenes aus ihrer Vergangenheit. Sie kommt zu einer christlichen Gemeinschaft. Der Leiter will sie in ein neues Leben führen. Sie fast Vertrauen und lässt sich darauf ein. Bald einmal gerät sie unter Druck und in eine Abhängigkeit. Sie verliert ihre Selbstbestimmung und die Würde. Sie beginnt für ihren Weg zu kämpfen. Das Lesen dieser Geschichte ist sehr erschütternd und hat mich einigermassen Fassungslos gemacht. Wie kann man Menschen so einem Machtmissbrauch aussetzen. Erzählt wird Janas Geschichte in der Ich Form. Das Lesen der Geschichte ist sehr fesselnd und macht sehr Nachdenklich. Ich habe mit ihr sehr gelitten. Man kommt zum Schluss, dass Jana in den Händen der Verantwortlichen in dieser Gemeinschaft wie eine Marionette geführt wurde. Dieses Buch hat mich sehr aufgewühlt. Von den Erfahrungen die Jana durchmachen musste, zu lesen fand ich erschreckend. Dieses Buch sollten viele Leute lesen, da es einige Missstände aufzeigt. Vielleicht erkennt man nach dem Lesen, dass man sensibler mit den Mitmenschen sein sollte.

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Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt. Jana, auf der Suche nach Hilfe wegen ihrer Vergangenheit, wendet sich an eine christliche Gemeinschaft. Was als Hoffnungsschimmer beginnt, entwickelt sich bald zu einem erschreckenden Beispiel für Machtmissbrauch. Ihre Selbstbestimmung und Würde gehen verloren, und sie wird mehr und mehr zur Marionette der Gemeinschaftsleiter. Es war wirklich bewegend, Janas Kampf und ihre inneren Konflikte in der Ich-Perspektive zu verfolgen. Diese Erzählung ist nicht nur fesselnd, sondern regt auch zum Nachdenken an und mahnt uns, achtsamer mit unseren Mitmenschen umzugehen. Ein wichtiges Buch, das Missstände aufdeckt und viele lesen sollten. ⭐⭐⭐⭐⭐

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Jana Schmidt ist nicht ihr echter Name. Was hat diese Frau wohl alles erlebt, dass sie sich entscheidet, ihre Erfahrungen unter einem Pseudonym zu veröffentlichen?

Ihre Kindheit ist nicht glücklich. Sie leidet darunter, keinen Vater zu haben, und fühlt sich von ihrer alleinstehenden Adoptivmutter nicht geliebt. Sie sehnt sich nach Geborgenheit und einem Zuhause.

Als Jana eines Nachts einen Pastor trifft, erzählt er ihr, dass seine Gemeinschaft ihr bei der Bewältigung ihrer Vergangenheit und Sucht helfen könne. Sie lernt die Gruppe kennen und darf dort einziehen. Schon bald merkt sie, hier geht es nicht nur um ihr Suchtproblem. Die Werte der Gruppe sickern immer mehr in ihr Denken ein.

Die Leiter der Gruppe scheinen einen direkten Draht zu Gott zu haben. Sie treffen alle wichtigen Entscheidungen für die Bewohner der Wohngemeinschaft. Da Jana auch viele positive Erlebnisse macht, bleibt sie jahrelang in dieser Gruppe und akzeptiert diese Entmündigung.

Schauplatz dieser Geschichte ist eine charismatische Freikirche, die nicht benannt wird. Die Ereignisse finden vor und nach dem Toronto-Segen im Jahr 1994 statt, sind aber in vielerlei Hinsicht kennzeichnend für religiösen Missbrauch, der auch in anderen Kontexten auftritt.

In diesem Buch erzählt die Autorin ihre Geschichte, vom ersten Kennenlernen der Gruppe bis zur schmerzhaften Aufarbeitung ihrer Erlebnisse nach dem Ausstieg. Ihre Geschichte wird immer wieder von der zweiten Autorin unterbrochen, einer Theologin und Beraterin. Martine Kessler kommentiert Janas Erlebnisse und weist auf die Elemente hin, die religiösen Machtmissbrauch darstellen.

Die Einschübe nehmen im Laufe der Erzählung ab, was beim Lesen eine Erleichterung ist. Es fällt durch diese Unterbrechungen schwer, sich auf Janas Geschichte einzulassen. Vermutlich wäre es besser gewesen, die Fachkommentare entweder nach jedem Kapitel oder in einem zweiten Teil des Buchs unterzubringen. Insgesamt sind diese Anmerkungen aber auf jeden Fall hilfreich und bereichernd.

Es ist wertvoll, von den Erfahrungen einer Betroffenen zu lesen. Die Autorin beschreibt sachlich ihre Erlebnisse und berichtet offen von ihren Gefühlen und Gedanken während ihrer Zeit in dieser religiösen Gruppe. In den letzten Kapiteln erzählt sie von dem langen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben nach ihrem Ausstieg. Auch das ist eine große Hilfe, um Menschen zu verstehen, die Ähnliches erleben.

Fazit: Ein bewegender Bericht über das Erleben von religiösem Machtmissbrauch, der zeigt, wie erste Anfänge bald zu einer Abhängigkeit von Führungspersonen führen. Sehr empfehlenswert!

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Ein extrem erschütternder Tatsachenbericht, den die Autorin unter dem Pseudonym Jana Schmidt gibt. Sie beschreibt ihre lieblose Kindheit, den Mangel an Zuwendung.das Abgleiten in Alkoholismus und Hilfesuche bei einer religiösen Gruppe. Dort jedoch ist sie einem Macht mißbrauch ausgesetzt, welcher religiös begründet wird. Ihr Bericht wird fachkundig und empathisch von Martina Kessler kommentiert. Mich stört allerdings, dass die Kommentare unvermittelt eingeschoben sind
Am Kapitelende wären sie für mich einfacher gewesen. Sehr gut hingegen gefällt mir das Cover, das Jana als Marionette zeigt und die Hoffnung, die ihr Ausstieg bietet. Auch die Liste der Stellen, an die man sich wenden kann, ist toll. Jana ist kein Einzelfall und das Buch so wichtig

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