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Buchcover für Going Zero

Going Zero

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Erscheinungstermin 26.04.2023 | Archivierungsdatum 19.05.2023


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Zum Inhalt

Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.

Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die...


Eine Anmerkung des Verlags

Bereits in 23 Sprachen verkauft, Verfilmung in Planung

Ein atemberaubender Tech-Thriller über die Energien, die das Zusammenspiel von Verzweiflung und Fantasie kann Wie viel ist die Privatsphäre wert – und ab wann fängt man an, sich zu verkaufen? Ein bahnbrechender neuer Roman vom Autor des Weltbestsellers ›Englischer Harem‹

Bereits in 23 Sprachen verkauft, Verfilmung in Planung

Ein atemberaubender Tech-Thriller über die Energien, die das Zusammenspiel von Verzweiflung und Fantasie kann Wie viel ist die Privatsphäre...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257071924
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 464

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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"Going Zero" ist die Essenz von "Der Circle" und "Der Store": klar auf den Punkt gebracht in welcher Form von Überwachung wir inzwischen leben. Wie wenig Macht demokratisch gewählte Gremien im Vergleich zu gewinnorientierten Unternehmen haben, wieviel Spuren wir täglich legen. Hochspannung kombiniert mit vielen, vielen Denkanstößen!

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Ich habe allw Romane von Anthony McCarten gelesen und diese immer gerne weiterempfohlen, das neue Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte ist meisterhaft entwickelt und bringt unerwartete Wendungen. Herzlichen Dank Anthony McCarten für diesen tollen Roman.

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Sehr spannend und unterhaltsam! Das Buch war definitiv ein Page-Turner und es hatte hier und da überraschende Wendungen, die ich so auch nicht vorhergesehen hatte. Allerdings fand ich den Twist um Kaitlyn etwas zu gewollt. Und im Vergleich zu "funny girl" vom selben Autor fand ich die Story insgesamt nicht so wirkungsvoll. Trotzdem ein guter spannender Thriller; das hat Spaß gemacht!

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… is watching you!
Kaitlyn nimmt die Herausforderung an: sie muß für 30 Tage unauffindbar sein, trotz engmaschiger digitaler Überwachung, trotz modernster Suchmethoden, trotz perfekter künstlicher Intelligenz. Dann bekommt sie drei Millionen Dollar. Kann sie, eine einfache Bibliothekarin, diese Aufgabe meistern? Geht es ihr nur um das Geld? Außer ihr versuchen neun weitere Kandidaten, die angeblich perfekte Überwachung auszutricksen. Die Gruppe setzt sich aus unterschiedlichsten Personen zusammen, alle glauben, den genialen Plan zu haben. Ob das stimmt?
Anthony McCarten beschreibt detailreich, wie die bestens organisierte Gesellschaft Spuren und Psychologie nutzt, Menschen zu finden. Unter dem Vorwand von Gefahrenabwehr. Dabei werden schnell und bewusst Grenzen überschritten, Skrupellosigkeit und Heimtücke in unvorstellbarem Ausmaß werden aufgezeigt. Leichtsinniger Umgang mit sensiblen Daten, aber auch ungeahnte raffinierte technische Möglichkeiten werden geschildert. Sensationell beschrieben, man fiebert mit! Der Spannungsbogen wird geschickt und konsequent durchgängig hoch gehalten, packend, erhellend und super mit Herzklopfen zu lesen.

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Wirklich ein spannendes Gedankenexperiment: Ist es noch möglich angesichts der digitalen Vernetzung unserer Welt für einen Monat spurlos von der Bildfläche zu verschwinden? Genau das will die Firma Fusion unter ihrem Chef Cy Baxter herausfinden. Aber sie haben nicht mit der Bibliothekarin Kaitlyn Day gerechnet.
Ein sehr spannender Roman, der einen kritischen Blick auf die digitale Vernetzung unserer Zeit wirft und deutlich macht, wie sehr diese Erkenntnisse auf Kosten des Datenschutzes gehen. das alles ist in eine sehr spannende Handlung verpackt, die den Leser bis zum Ende des Romans mitfiebern lässt. Sehr empfehlenswert!

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5 stars

Ein absoluter Page Turner.
Haben wir überhaupt noch eine Chance unterhalb des Radars zu leben, ohne eine Spur zu hinterlassen?
So bequem und angenehm uns die digitale Welt das Leben macht – zu welchen Preis?
Dieses Buch ist nicht nur spannend geschrieben, sondern gibt Anlass für den ein oder anderen Denkanstoß.
Noch beim Lesen dachte ich – es könnte eine tolle Grundlage für eine Verfilmung sein.
Ich werde den Film sofort anschauen!

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Eins der besten Bücher des kommenden Frühjahrs. "Going Zero" ist definitiv eins der Bücher bei dem man zum Ende jeden Kapitels denkt "Ein Kapitel" geht noch, und noch eins und noch eins...
Ich bin einfach nur begeistert und habe die Lektüre genossen.

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Mit „Going Zero“ hat McCarten einen weiteren fesselnden und temporeichen Thriller geschrieben. Gemeinsam mit der CIA, hat das private Unternehmen WorldShare von Cy Baxter, das Programm FUSION entwickelt, mit dem die Sicherheit Amerikas gesteigert werden soll. FUSION ist ein Überwachungsprogramm und dementsprechend behandelt der Roman auch die Themen Privatsphäre, Ethik und Freiheit des Einzelnen.
Der Thriller setzt mit Beginn des Betatests für FUSION ein. Zehn Amerikaner:innen wurden ausgesucht, um dieses Überwachungssystem, das auf einer riesigen Datenmenge über die zehn „Zeros“ beruht, zu testen. Zur festgesetzten Stunde hat jeder der zehn zwei Stunden Zeit, um seine Handys auszuschalten, die Verbindungen zu Freunden und Familie abzubrechen und alle möglichen Mittel zu nutzen, um zu verschwinden. Sie haben dann 30 Tage Zeit, um der Entdeckung zu entgehen und sich den Erfassungsteams zu entziehen, die damit beauftragt sind, sie mit der modernsten (Überwachungs-)Technologie zu finden. Jeder, dem es gelingt in dieser Zeit nicht gefasst zu werden, erhält 3 Millionen US-Dollar.
Kaitlyn Day, Bibliothekarin aus Boston, ist eine der zehn „Zeros“. Sie wird als am leichtesten zu findendes Ziel angesehen, aber ihre Tricks sind weitaus größer, als man vermutet hat. Die Gründe an diesem Betatest teilzunehmen sind mehr als nur die versprochene Prämie, sondern sehr persönlich.
Im ersten Teil des Romans werden die zehn „Zeros“ vorgestellt, bis auf Kaitlyn werden alle aufgegriffen. Dieser Abschnitt des Thrillers ist sehr spannend, stellt er doch die mehr oder weniger erfolgreichen Tricks vor, mit denen sich die Personen versuchen sich zu verstecken. Im zweiten Teil geht es nur mehr um die Bibliothekarin, die einen Weg finden will, den Kräften der Regierung zu entkommen, sich gegen die Methoden der High-Tech Überwachung aufzulehnen.
Für den Entwickler von FUSION, Cy Baxter steht viel auf dem Spiel. Wird sein Programm ein Erfolg wird, erhält er einen 10-Jahres-Regierungsvertrag über 100 Milliarden Dollar und Zugang zu allen Geheimdienstressourcen. Wenn es scheitert, ist er bankrott.
Die Figuren sind sehr gut gezeichnet. Gut und Böse stehen einander mit Kaitlyn und Cy gegenüber und bestimmen den Spannungsbogen. Die zweite Hälfte des Romans ist weniger temporeich, denn neun der „Zeros“ sind schon gefasst worden. Die Handlung bekommt eine interessante Wendung, wenngleich ihr etwas zu viel von Verschwörungstheorien anhaftet.
Zusammenfassend ist dieser Thriller als lesenswert zu bezeichnen und als Anregung, wie wir mit unseren persönlichen Daten (siehe Facebook und Co) umgehen sollten.

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Going Zero von Anthony McCarten hat mich von Anfang bis Ende gefesselt!
McCarten beschreibt ein Amerika, in dem - ganz nach George Orwell - dem Großen Bruder nichts mehr entgeht. CIA, FBI und NSA tun sich mit Zuckerberg 2.0 zusammen und heraus kommt ein unbesiegbares Analyse- und Überwachungszentrum und der gläserne Mensch.
Dieses Buch zeigt: Daten sind ein mächtiges Instrument und wer sie hat, beeinflusst den Lauf der Geschichte.

Die Story entwickelt sich rasant, gipfelt in einem imposanten Ende.
Absolut lesenswert!

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Somebody is watching you
Um die CIA von der Wirksamkeit ihres neu entwickelten Überwachungsprogrammes zu überzeugen, veranstaltet die FUSION-Initiative unter Leitung des Milliardärs Cy Baxter einen Betatest. Zehn Personen wurden ausgewählt, um 30 Tage lang abzutauchen, spurlos zu verschwinden. Wem dies für die Dauer des Testlaufs gelingt, den erwarten 3 Millionen Dollar als Prämie. Eine dieser Personen ist Kaitlyn Day, eine Bibliothekarin Mitte 30 aus Boston, von der die Verantwortlichen glauben, sie als erste zu erwischen. Doch Kaitlyn ist schlauer als erwartet, sie schafft es immer wieder ihren Häschern zu entkommen. Für sie geht es nicht um das Preisgeld, sie hat andere Gründe hier mitzumachen …
Anthony McCarten wurde 1961 in New Plymouth/NZL geboren und ist ein neuseeländischer Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er schrieb zahlreiche Romane, Theaterstücke, Drehbücher und Kurzgeschichten für die er mehrfach Auszeichnungen erhielt. Der Autor hat drei Kinder und pendelt abwechselnd zwischen Los Angeles, London und München.
Wie in all seinen bisherigen Romanen gelingt es McCarten, dem Leser auch in „Going Zero“ ein ernsthaftes, brisantes Thema mit viel Witz und Humor zu vermitteln. Ist es überhaupt noch möglich, in unserer heutigen digital vernetzten Welt zu verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen? Gibt es weiterhin eine Privatsphäre, oder werden wir schon alle überwacht ohne es zu merken? Unser leichtsinniger Umgang mit sensiblen Daten, sei es mittels Mobiltelefon, Laptop oder PC, wird aufgezeigt, dem ungeahnte neue raffinierte technische Möglichkeiten gegenüber stehen. Wir erfahren, wie gut vernetzte Organisationen auch psychologische Mittel anwenden, um unsere Spuren zu verfolgen – das alles unter dem Vorwand, das Volk vor Gefahren zu bewahren.
Ein ungewöhnlich spannender Psycho-Thriller, ein gedankliches Experiment, dessen Handlung durchaus real und glaubwürdig rüber kommt. Man fiebert mit der Protagonistin mit, hofft und erwartet einen guten Ausgang für sie. Die Spannung ist durchweg hoch gehalten, so dass man das Buch vor dem Ende nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich kann es nur jedem empfehlen, der mit Handy oder PC im Internet zugange ist.
Wie der Diogenes-Verlag anmerkt, ist das Buch bereits in 23 Sprachen verkauft und eine Verfilmung in Planung.

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Going Zero ist ein Roman der mich von der ersten Seite an absolut gefesselt hat und den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Eins der besten Bücher die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Und es ist ein Buch das nachhallt und einen schon etwas nachdenklich zurück lässt.
Erzählt wird die Geschichte einer Bibliothekarin die zusammen mit neun weiteren Personen an einem Versuch teilnimmt. Sie muss sich für 30 Tage unsichtbar machen und untertauchen. Schafft sie es, bekommt sie 3 Millionen Dollar. Wird sie aufgefunden, bekommt sie nichts. Diese Aufgabe haben alle 10 Teilnehmer. Das Ganze wird von dem Multimilliardär Burt Walker initiiert der ein Programm entwickelt hat das er an die US Regierung verkaufen will. Für seinen Erfolg muss er alle 10 Personen finden. Der Wettlauf beginnt und schnell wird klar, dass die Interessen Einzelner nicht ganz durchsichtig sind.
Was für ein spannendes Buch. Das muss man lesen!

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Ich habe ja schon einige Bücher von Anthony McCarten gelesen und was jedesmal angenehm überrascht. Kein Roman war wie der andere. Man hat nie das Gefühl, dass er sich selbst kopiert.
Diese Mal ist ihm aber der ganz große Wurf gelungen. Oberflächlich gesehen geht es um ein High Tech Unternehmen, dass in gefährlicher Kooperation mit der CIA beweisen will, wie perfekt die Verbrecherjagd der Zukunft ablaufen könnte, wenn man nur auf alle verfügbaren Daten legalen Zugriff hätte. Zehn repräsentativ ausgewählte US-Bürger, Zeros genannt, sollen 30 Tage lang versuchen unterzutauchen. Wobei der Konzern sie mit allem, was Überwachungstechnologie und Algorithmen zu bieten haben, aufspüren will. Ein Szenario der Menschenjagd, das die Älteren unter uns ganz ähnlich noch aus dem faszinierenden Fernsehfilm "Das Millionenspiel" kennen.
Der CEO des Unternehmens, Cy Baxter, ist wunderbar gezeichnet: selbstverliebt, arrogant, skrupellos und von seiner eigenen Gottähnlichkeit überzeugt, eine fiktive Mischung aus Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg. Er äußert denn auch den Kernsatz des Buches: Es geht schon lange nicht mehr um die Gefahr eines Überwachungsstaates. Den haben wir längst, und die Bürger geben ihre Daten dazu noch freiwillig preis. Denn alle wollen berühmt sein, weil berühmt zu sein fast so schön ist, wie geliebt zu werden. Aber heute geht es nicht mehr um die Legalität des Datensammelns, sondern nur noch darum, wer diese Daten zu welchem Zweck manipulieren darf.
Der Roman nimmt immer wieder neue Wendungen. Dem Leser wird bald klar, dass hinter der scheinbar harmlosen Bibliothekarin, die sich allen Aufspürversuchen widersetzt, noch etwas anderes stecken muss.
Dabei ist das Ganze unglaublich spannend geschrieben. Atemlos verfolgt der Leser den Countdown und weiß doch schon bald, dass die Geschichte mit dem Verstreichen der Frist noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
Zum Schluss bleibt nur die Frage, ob man als Einzelner überhaupt noch eine Chance hat, gegen die unheilige Allianz von Staatsmacht und Großkonzernen anzukommen. Wenn ja, dann nur um den Preis des eigenen Glücks.

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Bisher mein Lieblingsbuch der Frühjahrsneuerscheinungen. Mccarten gelingt es, von der ersten Seite an zu fesseln. Sehr spannend, zum Teil erschreckend, was alles möglich wäre - auch im echten Leben. Regt desahlb auch zum Nachdenken an, welche und wie viele Informationen man im internet von sich preisgeben sollte.

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Ist trotz heutiger Überwachungsmethoden ein Abtauchen möglich?
Ist es in unserer heutigen Zeit möglich, sich so zu verstecken, dass einen trotz der überall gegenwärtigen Überwachung niemand finden kann. Cy Baxter, dem das private Unternehmen World Share gehört, ist davon überzeugt, dass er mithilfe seiner technischen Möglichkeiten jeden aufspüren kann und bietet dem CIA einen Test an, bei dem zehn Personen versuchen sollen, für 30 Tage unterzutauchen. Eine dieser zehn Teilnehmer ist die Bibliothekarin Kaitlyn, die Cy erst als leichtes Ziel einstuft. Doch Kaitlyn macht dies alles nicht für das Preisgeld in Höhe von 3 Millionen Dollar – sie hat ein größeres Ziel vor Augen.
Dieser spannende Thriller führt einem drastisch vor Augen, wie wir heute schon im Alltag überwacht werden und welche oft auch sensible Daten wir durch unsere Aktivitäten im Internet freigeben. Die ganze Geschichte ist überaus realistisch und glaubwürdig beschrieben. Dabei ist das Buch ein wahrer Pageturner mit interessanten Wendungen und Spannung vom Anfang bis zum Ende. Ein absolutes Lese-Highlight!

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An "Going Zero" wird wohl kaum jemand in diesem Frühjahr vorbeikommen: Hochaktuell, anspruchsvoll und spannend.
"Going Zero" bezeichnet dabei ein gemeinsames Projekt des größten Technologie-Konzerns und der CIA, bei dem 10 Teilnehmer 30 Tage lang versuchen müssen, sich (v. a. digital) unsichtbar zu machen. Dem Gewinner winkt ein Preisgeld, tatsächlich geht es aber eher darum, zu erproben, wie sich die Möglichkeiten der Geheimdienste durch die der Privatwirtschaft erweitern lassen.
Dabei tritt die vermeintlich chancenlose Bibliothekarin Kaitlyn gegen den Tech-Mogul Cy Baxter an, der mit Sicherheit nicht unabsichtlich stark an Elon Musk erinnert.
Die Geschichte liest sich spannend wie ein Actionfilm und zeigt - wie schon Dave Eggers im "Circle"- wie sehr wir im "Zeitalter der totalen Information" angekommen sind.
Warum lassen wir uns alle darauf ein? Selfmade-Milliardär Cy Baxter liefert eine mögliche Begründung: "beobachtet zu werden...das fühlt sich ein klein wenig so an wie geliebt zu werden."
Ein Buch, dessen Verfilmung wohl nicht lange auf sich warten lässt, da sei die Schwarz-Weiß-Malerei à la Hollywood gegen Ende verziehen.

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Mal wieder hat es McCarten geschafft eine Geschichte zu erzählen, die kaum näher an der Realität sein kann. So habe ich mir immer den Ursprung der totalen Überwachung in 1984 oder Minority Report vorgestellt.

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Pageturner! Ein mitreißendes Lesevergnügen, von der ersten bis zur letzten Seite..............................................................................................................................................................................

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Ich bin zwar noch mitten in der Lektüre, bin aber von Beginn an schon ziemlich fasziniert und begeistert von der Idee und der Geschichte. Toller Plot, tolle Umsetzung, sehr spannend! Freu mich schon, wenn das Buch erscheint!

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Der Kern der Handlung ist ein Versteckspiel!... aber nicht nur..
McCarten hat sich eine Story in einer zeitnahen Zukunft ausgedacht, in der sich Datenkraken zusammentun, wie z.B. Facebook, twitter, Instagram mit öffentlichen Einrichtungen NSA, CIA, FBI und diese ein Wettspiel veranstalten zwischen Suchenden und Gesuchten.
Die Hauptfiguren haben die Chance 3 Millionen Dollar zu gewinnen, wenn sie es schaffen 30Tage unentdeckt zu bleiben. 10 unterschiedliche Personen werden ausgewählt darunter Hacker, IT Sicherheitsleute und auch eine "Bibliothekarin." Es entwickelt sich eine spannende, gut recherchierte Geschichte über das totale Überwachen von Personen. Gesichtserkennung, Ganganalyse, Algorithmen, GPS Tracking und gute psychologische Verhaltensdeutung werden für die Jagd eingesetzt; fast alles ist heute schon Wirklichkeit. Und dann gibt es diese Bibliothekarin, hinter der sich mehr verbirgt als alle - einschließlich Leser/in - vermuten.
Ein spannendes, gut unterhaltendes Buch.

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Für 30 Tage unentdeckt bleiben. Das ist die Aufgabe von Kaitlyn. Denn die Bibliothekarin nimmt an einem Drei-Millionen-Dollar-Wettbewerb teil, den ein Tech-Konzern mit der Regierung ausgeschrieben hat. Zehn Probanden setzen sich selbst als Spielfiguren ein, an denen Fusion komplexe Überwachungstechnologien ausprobiert - zur Erhöhung individueller Sicherheit sollen die Technologien später eingesetzt werden, macht sich Firmengründer Cy vor. Fast fasst Cy Kaitlyn schon vor Seite 100, doch der Hervorragende Spannungsroman hat über 400 Seiten, also geben Sie der Bibliothekarin eine Chance. Lesen Sie „Going Zero“

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Seit Richard Bachmans aka Stephen Kings "Running Man" nicht mehr eine so spannende Menschenjagd erlebt. 10 Personen, teils Normalos, teils Computer-Profis sollen 30 Tage untertauchen, ohne von den Jägern des Tech-Konzerns WorldShare aufgespürt zu werden. Sehr schnell werden die ersten erwischt, nach 20 Tagen ist nur noch die scheinbar technisch unbegabte Bibliothekarin übrig, der es aber fortgesetzt gelingt, sich des Zugriffs zu erwehren.
Der Tech-Boss Cy (eine schöne Mixtur aus Mark Zuckerberg und Elon Musk) hat bei diesem Versuch einiges zu verlieren, er verliert allmählich die Geduld. Aus dem anfangs harmlosen Räuber-und-Gendarm-Spiel wird eine tödliche Jagd.
Einmal mehr ist das Buch eine ernsthafte Warnung, seine persönlichen Daten nicht allzu freigiebig zu veröffentlichen, es kann alles gegen sie verwendet werden!

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Es war wirklich großartig zu lesen. Es war spannend, es war überraschend und es war von bester Qualität. Gleichzeitig war es auch ein richtiges und wichtiges Thema, das so verständlich und zum richtigen Zeitpunkt behandelt wurde. Chapeau Mr. McCarten, das war wirklich herausragend.

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Mein erstes Buch von Anthony McCarten war eine positive Überraschung. Eine Idee, die auf dem Papier so spannend klingt und in der Umsetzung genauso aufregend ist. Der Roman beleuchtet verschiedene Perspektiven, und obwohl das essentiell für die Handlung ist, hätte mir eine Erzählung aus der Sicht von Bibliothekarin Kaitlyn genügt – doch am Ende waren es vermutlich die Kapitel aus Cy Baxters POV, die Going Zero seinen Nervenkitzel verliehen haben. Eine absolute Empfehlung meinerseits. Going Zero bietet das ideale Kopfkino für Fans von actionreichen Blockbustern mit Tiefgang.

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10 Menschen – 30 Tage „offline“ unsichtbar – 10 Teams die Jagd auf dich machen werden – wenn sie dich nicht finden, dann gewinnst du 3 Millionen Dollar. Wen würde das nicht reizen? Wer würde sich nicht denken „30 Tage offline – ich verstecke mich und niemand wird mich finden“. Kaitlyn, eine junge Bibliothekarin nimmt die Herausforderung an. Ist das Geld ihr einziger Anreiz?
Der Roman hat mich durch die Story und Schreibweise gepackt. Ich habe mir tatsächlich Gedanken darüber gemacht, was ich so alles bewusst oder unbewusst über mich preisgebe und was manche Organisationen mit diesen Informationen anfangen könnten.
Ich könnte mir durchaus eine Fortsetzung vorstellen.

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Wieder ein großartiges Buch von McCarten., spannend bis zum Ende. Ein sehr aktuelles Thema, sehr beklemmend, hat mich ein bißchen an "The Circle" erinnert.

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Ein spannender Pageturner, eine Verfolgungsjagd, die einen auch nach Beendigung der Lektüre nicht mehr loslässt. 1984 war gestern!

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Raffinierter Thriller über den „gläsernen Menschen“ und die Macht von Neuen Technologien


Der mächtige Boss der Social-Media-Firma WorldShare Cy Baxter hat einen Pakt mit der CIA geschlossen. Es geht darum durch die Verknüpfung bereits vorhandener Daten, dem Einsatz von Analyse-Software und Drohnen Personen aufspüren zu können. Vordergründig dient das Projekt „Fusion“ zur Gefahrenabwehr. In einem Test mit zehn Freiwilligen will der zum Jähzorn neigende Baxter nun beweisen, was sein Team alles kann. Binnen dreißig Tagen sollen die Testpersonen gefunden werden. Wer es schafft, sich dreißig Tage verborgen zu halten, gewinnt 3 Millionen Dollar. Es läuft gut, obwohl auch gewiefte Computerexperten unter den Probanden sind. Die Enttarnung der Zielpersonen läuft teilweise wirklich komisch ab, sie verraten sich oft auf sehr banale Weise Nur eine widersteht: die Bibliothekarin Kaitlyn aus Boston, der das vorab niemand zugetraut hat, entpuppt sich als harter Brocken. Aber ihr geht es in Wirklichkeit um etwas ganz anderes ….
Ein klasse Schmöker, der gar nicht weit von der Realität entfernt ist und während der unterhaltsamen Lektüre ganz grundsätzliche Fragen stellt. Was ist Privatsphäre überhaupt und wie groß ist die Macht der Datenkraken über uns? Als Diskussionsanstoss besonders auch für junge Leser gut geeignet.

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Wunderbar, endlich mal wieder ein klassischer Page-Turner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Erschütternd sind die technischen Möglichkeiten, die bereits jetzt existieren und genutzt werden.
Schöne neue Welt.

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Anthony McCarten ist mit "Going Zero" ein großer Wurf gelungen: Die unfassbar spannende Dystopie überzeugt durch eine runde gut durchkomponierte Story mit hohen Spannungsbögen und interessante Figuren, Alles beginnt mit einem Spiel, genau genommen mit einer Wette, bei der es um sehr viel Geld geht, nämlich 3 Millionen Dollar. Soviel Geld bekommt die Person, der es gelingt, sich erfolgreich über einen bestimmten Zeitraum unauffindbar zu machen. Klingt einfach, aber dahinter steckt der Erfinder einer ausgeklügelten Spionage-Software. Zehn Personen werden für dieses Experiment ausgewählt. Jeder dieser zehn Menschen hat einen anderen Background, und es sind nicht immer die versierten Kenner von Spionage-Technologien , die es am längsten unauffindbar bleiben.... Der Roman ist so spannend, dass man ihn einfach nicht aus der Hand legen kann. Spannender geht es kaum, und "Going Zero" ist jetzt schon mein erklärter Lieblingsthriller der Saison!

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Was passiert, wenn sich staatliche Geheimdienste und private Medienriesen zusammenschließen und ihre gesammelten Datenmengen und ihr technisches Know-How bündeln? Ist es überhaupt noch möglich, sich als Bürger deren kompletter Überwachung zu entziehen? Dieser Frage widmet sich "Going Zero".

Der Medienguru Cy Baxter, Chef des SocialMedia- und Cyberüberwachungs-Konzerns WorldShare, arbeitet zusammen mit NSA, FBI und CIA am Fusion-Projekt, das im Regierungsauftrag das Wissen und die Informationen aller Institutionen bündeln soll. Der Beta-Test "Going Zero", an dem 10 vorausgewählte Amerikaner*innen teilnehmen, soll nun die Schlagkraft von Fusion unter Beweis stellen: Wem es gelingt, 30 Tage lang unentdeckt zu bleiben, erhält 3 Millionen Dollar. Mit dabei ist auch die Bibliothekarin Kaitlyn Day, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgt...

"Going Zero" ist ein atemloser, hochspannender Thriller, ein Buch wie ein Hollywood-Blockbuster. Er entwirft ein erschreckend realistisches Szenario über die Überwachungsmöglichkeiten, die sich anhand der Vielzahl an Daten ergeben, die wir in unserer hochdigitalisierten Welt ständig und überall, mal sorglos freiwillig, mal unausweichlich, hinterlassen. Daten sind die neue Währung, und Macht besitzt, wer auf die Datenmassen Zugriff hat.

Der Schreibstil ist direkt, eindrücklich und lebendig, und ich hatte die Protagonisten Kaitlyn Day, Cy Baxter und alle anderen Figuren, sowie die Schauplätze lebhaft vor Augen. Die Geschichte ist voller spannender Wendungen und interessanter Einfälle.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass der Roman dann Schwächen zeigt, wenn es um technische Dinge geht. Er bleibt dann entweder sehr vage, vereinfacht stark oder offenbart Mängel an technischem Wissen, etwa wenn eine der weltweit größten Datenbanken innerhalb weniger Minuten von einem Hacker per Laptop kopiert und auf ein paar Festplatten in einem Lagerraum gespeichert wird. Auch bezeichnen FLOPS kein Datenvolumen, sondern die Anzahl der Gleitkommaoperationen pro Sekunde und sind ein Maß für die Leistung eines Computers.

Wenn man über diese technischen Unzulänglichkeiten hinwegsieht, ist "Going Zero" ein  hochinteressanter, angesichts realer Entwicklungen beunruhigend aktueller Thriller, der sehr zum Nachdenken anregt über die digitalen Spuren, die wir täglich hinterlassen und das, was uns in Zukunft noch bevorstehen könnte. Eine klare Leseempfehlung!

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Das Buch wirft wichtige Fragen zum Thema digitale Überwachung auf, die aktueller sind denn je und uns alle noch beschäftigen werden. Ausserdem ist es durchweg so spannend geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

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Anthony Carten konnte schon immer besonders gut Charaktere lebendig werden lassen. Auch in diesem Thriller ist ihm das wieder außerordentlich gut gelungen. Neben der sowieso schon spannenden Grundidee, sollte der Staat die Möglichkeit bekommen alle jederzeit zu überwachen, um damit Amokläufe verhindern zu können, wird die Geschichte durch nachvollziehbare Motivation aller Hauptcharaktere besonders plastisch. Selbst den Bösewicht kann man irgendwie schon verstehen, auch wenn man seinen Taten nicht zustimmen möchte.
Ein aktuelles Thema, das uns alle angeht, in einem spannenden Thriller aufbereitet. Große Leseempfehlung!

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Meine Kollegin hat mir schon länger Anthony McCarten ans Herz gelegt, deshalb habe „Going Zero“ sofort geladen und gelesen. Das Thema ist brandaktuell und spannend erzählt, die Personen gut beschrieben und interessant. Mich hat gereizt, zu wissen, ob die Bibliothekarin eine Chance gegen die Technik hat. Es kam zu ungeahnten Wendungen, die vielleicht zu aufgesetzt wirkten , aber ein guter Thriller steckt das weg und letztlich gab es sehr gute Erklärungen für den Verlauf und den Wettlauf gegen die Zeit und die Technik. Beeindruckend dargestellt waren die Frauenfiguren, die den männlichen Protagonisten deutlich überlegen waren durch ihre Intuition und Empathie., Das Buch war durchgehend spannend, hat mich von Anfang an gefesselt und überzeugt. Ich freue mich auf das Erscheinen und werde es gerne empfehlen.

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Die junge Bibliothekarin Kaitlyn nimmt an einem ganz besonderen Experiment teil : Wer es schafft, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, der bekommt 3 Millionen Dollar. Hinter dem Test steht ein Zusammenschluss von US Geheimdienst und einem Social-Media-Macher.
Ist das überhaupt möglich? Kaitlyn ist eine von wenigen Auserwählten, die ihr Glück versuchen und dabei nicht nur an ihre Grenzen gehen, sondern auch ihr komplettes Leben in Frage stellen.
Eine unheimlich spannende und erschreckend realistisch erscheinende Geschichte.

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4 stars

Ein stilisierter Fingerabdruck prangt groß auf dem Cover, stellvertretend für den digitalen Fingerabdruck, den jeder Internet-User im World Wide Web hinterlässt.
Cy Baxter ist der neue Social-Media Star. Sein Imperium ist schon riesig, aber er will noch mehr. Eine Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten wäre nicht nur finanziell die absolute Krönung seiner Karriere. Aus diesem Grund startet er einen Wettbewerb, bei dem zehn handverlesene Freiwillige (ein Querschnitt durch die Bevölkerung angefangen vom Normalbürger bis zum Berufsspion) sich einen Monat lang unauffindbar verstecken müssen. Es winken 3 Millionen Dollar Siegprämie. 
Von Anfang an liegt der Focus des Romans auf der Bibliothekarin Kaitlyn, die mit unfassbarer Raffinesse immer wieder durch die Maschen der Überwachung schlüpft. Leider werden die Stories der neun anderen Mitspieler ziemlich oberflächlich abgehandelt, da hätte ich gern mehr Spannung gehabt. Überhaupt ist der Spannungsbogen ein Schwachpunkt in meinen Augen. Solange die Erzählperspektive auf Kaitlyn liegt, hat man auch Action und Emotionen, aber Baxters Gedankengänge sind mir stellenweise zu sehr geschwafelt. Sehr gut getroffen ist der schmale Grat zwischen Genie und Hybris, den Baxter mit seiner Gier betritt.
Erschreckenderweise sind die Möglichkeiten der digitalen Überwachung mittlerweile tatsächlich schon sehr weit gediehen. Ich glaube, dem normalen Menschen ist das nicht bewusst. Gerade solche Romane rücken wieder den normalen Menschenverstand zurecht, sodass man nicht mehr ganz so leichtsinnig mit seinen persönlichen Daten hausieren geht. Ansonsten muss man darauf vertrauen, dass Gesetze den digitalen Missbrauch in Schranken halten.
Mit kleinen Einschränkungen hat mich das Buch fasziniert. Es ist wirklich lesenswert und macht neugierig auf die bereits geplante Verfilmung.

4 stars
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5 stars

Ein großartiger Roman - am Besten hat mir der Twist ca. zur Hälfte des Buches gefallen.
Ein spannendes, brandaktuelles Thema - das sollte jeder lesen!

5 stars
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5 stars

Ein erschreckendes Szenario

Was fast beginnt wie ein Spiel wird schnell zur ernsthaften Gefahr.

Fusion schreibt einen Betatest aus, bei dem sich 10 Tester 30 Tage lang vor dem System verstecken sollen. Gelingt es ihnen, diese 30 Tage unter dem Radar zu bleiben, gewinnen sie 3 Millionen Dollar.
Auch Kaitlyn Day ist eine der Testerinnen und sie gibt den Veranstaltern eine harte Nuss zu knacken. Denn Kaitlyn hat eine ganz besondere Motivation.

Ein sehr rasantes Buch und auch die Thematik hat mir gleich gefallen. Mal etwas Anderes. Wobei ich anfangs minimal an die Tribute von Panem erinnert wurde. Die Welt in der wir leben ist transparent geworden. Wie transparent, das zeigt uns McCarten in diesem Buch in erschreckender Weise. Von den 10 Betatestern wird – so raffiniert sie auch sind – einer nach dem anderen gesucht. Welche Methoden hier zur Anwendung kommen hat mich fasziniert. Denn einiges gibt es jetzt schon.

Durch den Wechsel zu den einzelnen Spielern bekam das Buch manchmal etwas Ruckeliges, der Lesefluss hat kurz gestoppt. Aber das ist auch schon meine einzige negative Kritik. Denn das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Kaitlyn – der Autor hat einige schier unüberwindliche Hindernisse für sie eingebaut und beim Lesen bekommt man direkt Herzklopfen. Denn mehr als eine Verfolgungsjagd ist mehr als knapp und das Ende dann doch sehr überraschend.

Fazit: Gute Unterhaltung auf gut recherchierten Niveau.

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4 stars
4 stars

Ein tolles Buch mit einer überraschenden Wendung! Eine große Silicon Valley Firma testet eine neue Technologie, die ihr den Zugriff auf praktische jeden Menschen gibt. Dies macht sie im Auftrag des Staates, der von diesem Test einen Folgeauftrag abhängig macht, Schnell entwickelt sich der Testlauf, währenddessen ein paar ausgewählte Leute untertauchen sollen, zu eine, Duell der besonders versierten Testperson Kaitlyn und dem Firmenchef Cy. Doch es steckt viel mehr dahinter als eine Geschichte über den Überwachungskapitalismus. Superspannend bis zum Schluss, Stimmt nachdenklich. Ich hab das Buch sehr gern gelesen.

4 stars
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4 stars

Utopie oder geheime Realität?

"Going Zero" ist ein Polit-Utopischer Roman, der am 26.April 2023 vom Diogenes Verlag auf dem deutschen Markt veröffentlicht wird.

Der Autor:
Anthony McCarten wurde 1961 in Neuseeland geboren worden.
Schon 1987 schrieb er gemeinsam mit einem Freund ein Theaterstück.
Hierfür wurde er ausgezeichnet. Im Laufe der Jahre wurde er immer bekannter und seine Werke werden inzwischen in viele Sprachen übersetzt.
Für Drehbücher wurde er für Oskars nominiert.

Deutsche Übersetzung: Manfred Allié

Zum Inhalt:
Amerikanische Geheimdienste bündeln ihre Fähigkeiten mit einem Social-Media-Unternehmen. Gemeinsam betreiben sie den Beta-Test ihres gemeinsamen Überwachungssystems: FUSION.
Durchschnittsbürger sollen an diesem Test teilnehmen & für einen festgesetzten Zeitraum untertauchen. FUSION soll diese in kürzester Zeit aufspüren.
Derjenigen, der innerhalb einer festgesetzten Zeitlinie, nicht aufgespürt wird - winkt eine große Geldprämie.
Eine Bibliothekarin aus Boston will das Geld gewinnen. Wird sie es schaffen?

Mein persönlicher Eindruck
Das Thema staatlicher Überwachungsmöglichkeiten interessiert mich schon lange.
So war ich wirklich gespannt auf diesen Roman.
Ich bekam das elektronische Exemplar zur Vorablesung gestellt.

Ein "knall-gelber" Buchumschlag umgibt den Daumenabdruck im Blickmittelpunkt.
Schon nach dem ersten Blick war ich neugierig.
In meinem Fall hat die kreative Gestaltung das gesetzte Ziel erreicht.

Aufbau, Personen, Logik, Momentum, Finale:

Die gesamte Story folgt einem roten, logisch - strukturellem Aufbau.
Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen & liest sich sehr gut.

Auf der einen Seite lerne ich die "Macher"- die Kreatoren von Fusion kennen. Auf der anderen werden die entsprechenden, zu suchenden Bürger in ihnen gewidmeten Kapiteln vorgestellt & deren Suchverlauf erzählt.

Datum & Zeit - Einordnungen: erleichtern das Verständnis für den weiteren Verlauf der Suchaktion.
Die ersten 2/3 der Erzählung nehmen mich wirklich gefangen.
Die Spannung und das Individuelle jeder Suche lassen mich die Zeit vergessen & ich möchte keine Lesepausen einlegen.

Im letzten Buchdrittel erfährt die Erzählung eine unvorhersehbare Wendung.
Diese hat mich wirklich "kalt" erwischt. :) Was mir auch sehr gefallen hat.
Nach dieser Veränderung nehmen Tempo und Momentum der Story jedoch spürbar, ab.
Obwohl auch dieses Ereignis in sich spannend ist, verliert die Gesamterzählung an Charme und Überzeugungskraft.

Das Finale wurde logisch und nachvollziehbar kreiert und rundet die gesamte Erzählung ab.

Zusammenfassung:
Mit diesem Buch hat der Schriftsteller einen interessanten, brandaktuellen Roman geschaffen.
Der Erzählstil ist flüssig lesbar.
Von den stattfindenden Ereignissen wird glaubwürdig & logisch berichtet.
Die fundamentale Wendung der Story ist unumstritten, ein sehr interessanter Plot.
Dieser hätte jedoch von einer Tempoerhöhung und intensiveren Berichterstattung profitiert.

Fazit:
Ein Buch, das unser Leben im Zeitalter von KI, Intel-Überwachung und Datenschutz widerspiegelt, Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt.

Ich bin von dem Buch begeistert.

Insbesondere Leser, die sich für Überwachungsmöglichkeiten in unserem täglichen Leben, interessieren & /oder beunruhigt sind, werden diese Lektüre lieben.

Ich vergebe sehr gute 4,5 *Lesesterne & freue mich jetzt auf weitere Bücher von Anthony McCarten!

ISDN: 978-3257071924
Formate: Audio, elektr. & gebundenes Buch
Seitenzahl: 464

4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars
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5 stars
5 stars

Spannender Spionagethriller, der sich teilweise wie ein amerikanischer Blockbuster liest. Das Szenario erinnert an Autoren wie Huxley und Orwell. Bleibt spannend bis zum Schluss, mit einigen überraschenden Wendungen.

5 stars
5 stars
5 stars
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3 stars
3 stars
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3 stars
3 stars

Ein Albtraum
Irgendwie sind wir alle vernetzt. Apps hier, Kundendaten da, Sozial Media überall. Dazu kommen Telefone, Autos die Hilfe rufen, Fitness Tracker, EC oder Kreditkarten und einiges mehr. Was ist wenn jemand Zugriff auf diese Daten ohne unser Einverständnis hat? Wird diese Welt dann besser, wenn wir gläsern sind, wenn z.B.: die Polizei zu jeder Sekunde weiß wo wir sind und was wir gerade tun, auch wenn wir nur einkaufen und keine Bank überfallen?
Der Medien Mogul Cy Baxter glaubt es und versucht die CIA von seinem neuesten Projekt zu überzeugen. Als Beweis hat er zehn Probanden aufgefordert sich unsichtbar zu machen, wer es schafft 30 Tage unauffindbar zu sein, bekommt viel Geld.
Kaitlyn ist eine von ihnen, ihre Vorgehensweise steht im Mittelpunkt der Geschichte. Die anderen 9 sind mehr Staffage.
Ich fand das Thema hochspannend und nach älteren Büchern und Filmen war ich wieder mal neugierig wie der Autor neueste Erkenntnisse verarbeitet hat.
Erstmal hoffe ich, dass einiges fiktional war, sonst Gnade uns Gott oder ein anderes höheres Wesen.
Das Buch ist in Zeitabschnitte unterteilt, es wird wie bei einem Countdown runter gezählt. Abwechselnd zu der unsichtbaren Kaitlynn werden die Stories der anderen erzählt, die für die Suchenden, die einfach alle Überwachungs-möglichkeiten haben, sehr sichtbar sind. Privatsphäre ist ein Fremdwort in diesem Buch. My Home is my Castle gibt es nicht mehr.
Bis hier hin fand ich das Buch sehr verstörend aber dann gab es eine Wendung in der Geschichte. Es geht Kaitlynn nicht um das Geld sondern um etwas das in ihren Augen sehr viel wertvoller ist. Auch Cy Baxter hat mehr Geheimnisse als gut ist. Ab dieser Entwicklung, die auch schon im Klappentext angedeutet wird ändert sich das Buch. Was man bis dahin als eine spannende und wichtige Mahnung verstehen konnte, änderte sich in einen ganz normalen Thriller. Das war für mich enttäuschend, weil ich mir diese Überwachung schon vorstellen kann und gerne, wenn auch nur in einem Roman, ein für uns Normalos glückliches Ende der Datenkrake gewünscht hätte. Auch hat mir ein Nachwort mit realen Informationen gefehlt.
Entweder eine Mahnung viel.

3 stars
3 stars
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3 stars
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5 stars
5 stars
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5 stars

Rasant, modern, spannend, verstörend und überraschend! Allerbeste Unterhaltung.! Absolute Leseempfehlung.

5 stars
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4 stars
4 stars
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4 stars

Eines muss man diesem Buch zugute halten: es ist spannend ohne Ende und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Was die Handlung betrifft: vieles davon ist durchaus vorstellbar oder sogar schon Realität, und gerade das macht das Experiment Going Zero und die Geschehnisse noch viel erschreckender. Bücher über den totalen Überwachungsstaat gibt es immer wieder, aber 'Going Zero' bringt dieses Thema auf ein ganz neues, brandaktuelles Level. Wer da nicht gleich seine Social Media Accounts einschränken oder gleich ganz löschen will...
Einen Punkt Abzug gibt es für die Zeichnung der Charaktere, die stereotyp und ohne Tiefe war und mir die Personen nicht wirklich nahe bringen konnte. Schlimm gestört hat mich das nicht, da ich mich voll auf die Handlung konzentriert habe, aber ein recht primitives Klischee fand ich dann doch übertrieben, auch wenn es eine wichtige Rolle als Auslöser für bestimmte Ereignisse gespielt hat.
Fazit: das Buch greift ein brisantes Thema in bester Action-Manier auf.

4 stars
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5 stars

Der Social-Media-Mogul Cy Baxter behauptet, dass FUSION, eine von ihm entwickelte Software, Terroristen und potentielle Gefährder schnell lokalisieren kann und dass FUSION, aufgrund der von ihr gesammelten Daten, sogar dazu in der Lage ist, mögliche Gefahren zu erkennen und diese so zu verhindern. Die amerikanischen Geheimdienste sind interessiert. Deshalb steht der geheime Betatest der Software bevor. Zehn ausgesuchte Bewerber stellen sich der Herausforderung, 30 Tage unauffindbar zu bleiben. Dem Gewinner winkt ein Preisgeld von 3 Millionen Dollar. Auch Kaitlyn, eine Bibliothekarin aus Boston, versucht Fusion die Stirn zu bieten und unterzutauchen. Cy Baxter ist sich sicher, dass die unscheinbare Bibliothekarin unter den ersten Kandidaten sein wird, die FUSION aufspürt. Doch Kaitlyn entwickelt sich schon bald zu einer großen Herausforderung...

Der Autor versteht es von Anfang an, Interesse an der Handlung zu wecken. Diese wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man schaut dabei sowohl den Jägern als auch den Gejagten über die Schulter. Dabei beobachtet man fasziniert, aber dennoch fassungslos, wozu die Software in der Lage ist. Beim Lesen schleicht sich deshalb ein mulmiges Gefühl ein.

An diesem Test nehmen nicht nur normale Bürger, wie die scheinbar arglose Bibliothekarin Kaitlyn teil, sondern auch Menschen, die aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds ein große Herausforderung für FUSION sein sollten. Doch FUSION vermeldet schnell Erfolge. Dabei verfolgt man fasziniert, welche Vorkehrungen die Kandidaten treffen, um dann doch aufgespürt zu werden. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse und wird außerdem zum Nachdenken angeregt. 

In diesem Thriller erlebt man nicht nur ein spannendes Katz- und Mausspiel, sondern wird außerdem mit einigen Wendungen überrascht. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Spannung kann dadurch nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern steigt stetig an. 

Ein hochspannendes Katz- und Mausspiel, das zum Nachdenken anregt.

5 stars
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5 stars

Packender Thriller mit Tiefgang!

Der Roman 1984 von George Orwell fiel mir sofort ein, nachdem sich klar der Trend zum Überwachungsstaat und seine Mechanismen heraus kristallisierten. Die Idee zu dem Betatest-Projekt der Firma Fusion und die Ausarbeitung finde ich vorzüglich gelungen, spannend, sogar sehr beklemmend und schockierend. Dieser Roman lässt den Leser mit Denkanstößen zur Demokratie seines jeweiligen Vaterlandes zurück, mit persönlichen Fragen zur eigenen Privatsphäre und der unfreiwilligen, unkontrollierten Daten-Verarbeitung durch internationale Firmen bzw. Organisationen, privat oder staatlich. Der gläserne Mensch ohne Freiheit in einem Polizeistaat, durch diverse Medien ständiger Manipulation machtlos ausgesetzt – genau ein solches hier aufgebautes Szenario widerspricht unseren Bürgerrechten. Als packendes Lesevergnügen mit Tiefgang empfehle ich dieses Buch, dessen Cover mit einem Fingerabdruck schon eine inhaltlich heiße Spur anbietet.

5 stars
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5 stars

Eine Sicherheitsfirma behauptet, sie habe ein Programm, mit der die totale Überwachung möglich wäre. Im Vordergrund steht der Wunsch der Behörden, Verbrecher schneller dingfest zu machen, ja sie womöglich schon vor einer möglichen Straftat zu finden und Verbrechen zu verhindern. Um diese Behauptung einer totsicheren Software zu untermauern, hat die Firma 3 Millionen Dollar ausgeschrieben und unter den Bewerbern 10 Personen ausgesucht, die 30 Tage unauffindbar sein müssen, um das Geld zu gewinnen.

Aus den unterschiedlichen Perspektiven werden die Jäger und die freiwillig Gejagten beobachtet. Eine unscheinbare Bibliothekarin entwickelt sich alsbald zu einer ausgefuchsten Gegnerin, die die Softfirma immer wieder austrickst und ihren Fingerabdruck im System so klein hält, dass die Suchsoftware Probleme hat sie zu identifizieren.
Wer am Ende gewinnt, wird hier nicht verraten.

Ein typischer McCarten-Roman, finde ich. Klug zusammengebaut, interessanter Plot und ein humorvoller leichtgängiger Erzählstil, der mehr Tiefgang hat, als man im ersten Augenblick meinen möchte.
Von mir eine unbedingte Leseempfehlung

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Schöne neue Welt

Um es gleich vorweg zu sagen, Anthony McCarten kannte ich bisher nicht. Aber „Going Zero“ hat mich voll und ganz überzeugt. Worum geht es?
FUSION ist ein geheimes Projekt des Social-Media-Moguls Cy Baxter in Zusammenarbeit mit der CIA, um Wege zu finden, potenzielle Terroristen auf amerikanischem Boden zu identifizieren und zu lokalisieren.
Für den Beta-Test werden 10 Kandidaten ausgewählt, die auf ein bestimmtes Signal hin versuchen müssen zu verschwinden. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar.
Das erweist sich im 21. Jahrhundert mit Kreditkarten, Kameras, Mobiltelefonen und dem Internet als nahezu unmöglich. Kaitlyn, eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es dennoch zu versuchen...
Anthony McCarten gelingt es in „Going Zero“ meisterhaft, Spannung aufzubauen. Unerbittlich wandelt sich das Buch zu einem rasanten Actionthriller. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Das Wichtigste jedoch sind all die Wendungen, die gegen Ende des Buches immer mehr werden.
Es geht um totale Kontrolle. Von der Überwachung zur Steuerung und Manipulation. Ein Recht auf Privatsphäre gibt es nicht mehr. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, wenn einem Zero die Dinge vor die Nase gehalten werden, die ihm zum Verhängnis wurden.

Fazit: Ein erfreulich unblutiger Thriller. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.

5 stars
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Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Es ist der beste Techno-Thriller, den ich seit langem gelesen habe.

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Meine Gedanken zu dem Roman:

Der Autor, Anthony McCarten, bedarf keiner näheren Vorstellung, denn er ist gut bekannt. Und hat mit seinen Romanen schon viele Erfolge gefeiert. Diesmal geht es in seinem Buch um die Kontrolle und die Überwachung der Regierung jedes Einzelnen. Ein brisantes Thema, das immer aktueller und dringlicher wird. Wie weit darf der Staat in der Überwachung der Bevölkerung gehen? Was ist noch ethisch vertretbar? Was sollte auf keinen Fall passieren? Auch wenn die Idee dahinter die Sicherheit der Bevölkerung ist, muss man sich fragen, ob die totale Überwachung von Einzelnen, somit der eindeutige Eingriff in die Privatsphäre vertretbar ist?

In diesem Roman fragt sich der Autor, ob ein Einzelner gegen das System ankommt. In diesem Fall die Hauptprotagonistin des Romans, Kaytlin Day, Bibliothekarin, alleinstehend, hochintelligent, begeisterte Leserin. Gleich an dieser Stelle möchte ich das klischeehafte Denken des Autors ansprechen, denn dieses wirkte sich sehr auf die Charaktere des Romans, doch mich persönlich hat es in keiner Weise gestört. Denn ich finde, manche Klischees sind einfach zutreffend und gehören dazu, um die bestimmte Charaktere zu verdeutlichen. Als Gegenspieler wird der Cy Baxter vorgestellt. Leiter des Projekts "Fusion" und der Entwickler des Überwachungssystems, das niemanden entkommen lässt. Kaytlin wird für dieses Projekt ausgewählt und somit verpflichtet sie sich 30 Tage von der Bildfläche zu verschwinden. Falls es ihr gelingt, das System zu überlisten, bekommt sie ein Premium von drei Millionen Dollar.

Der Roman beginnt überschaubar und unaufgeregt. Die Charaktere werden in aller Ruhe vorgestellt, und der Grundriss des Romans deutlich gemacht. Erst nach 60 % des Romans kommt eine völlig unerwartete Wendung, die die Handlung in eine andere Richtung lenkt. Fand ich gelungen und spannend. Die Geschichte wird in einem eher trockenem, sachlichen Ton erzählt. Obwohl die Handlung auf Tempo und Bewegung basiert, wirkte diese auf mich recht ruhig und gut überschaubar. Ein wenig zu nüchtern würde ich sagen, denn mir haben die großen Gefühle gefehlt. Aber dies sind persönliche Vorlieben. Doch es tat der Geschichte keinen Abbruch, interessant blieb die Story nach wie vor.

Die letzten 40 % des Romans sind jedoch deutlich temporeicher und fesselnder. "Going Zero" ist ein interessantes gedankliches Experiment zu einem ernsthaften Thema, der real und glaubwürdig wirkt. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Empfehlung.

4 stars
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Seit George Orwells "1984" und Dave Eggers "The Circle" wieder mal ein Buch, welches einem bewusst macht, was vermutlich bereits möglich ist und praktiziert wird auf dieser Welt und dass die meisten Menschen viel zu sorglos mit ihren Daten umgehen (ich zumindest, aber von nun an vielleicht doch weniger?)
"Fusion", ein Zusammenschluss aus der CIA und der Firma des Medienmoguls Cy Baxter hat eine offene Wette initiiert: Zehn Menschen, fünf Profis und fünf Laien sollen versuchen, für 30 Tage unterzutauchen, es winkt ein ordentliches Preisgeld von 3 Millionen Dollar. Einer Außenseiterin gelingt es, das System auszutricksen... aber eigentlich geht es ihr um etwas ganz anderes... spannend, vielfach überraschend, wieder ein lesenswerter Roman von Anthony McCarten!

4 stars
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