Aquitania

Das Blut der Könige

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Erscheinungstermin 12.10.2022 | Archivierungsdatum 12.12.2022

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Zum Inhalt

Der spannende, prämierte Mittelalter-Topseller der spanischen Star-Autorin Eva Garcia Sáenz

Das Jahr 1137: Der Herzog von Aquitanien, der umkämpftesten Region Frankreichs, wird in Santiago de Compostela tot aufgefunden. Seine Leiche ist durch den »Blutadler« entstellt, eine alte normannische Foltermethode. 

Seine Tochter Eleonore hält König Louis VI. von Frankreich für den Mörder. Sie beschließt, Rache zu nehmen, und heiratet dessen Sohn, Louis VII. Doch während der Hochzeitsfeierlichkeiten kommt der König unter den gleichen Umständen ums Leben wie Eleonores Vater. Hat jemand ein Interesse daran, das unerfahrene Paar auf dem Thron zu sehen? Eleonore und ihr neuvermählter Gatte versuchen es herauszufinden - mit Hilfe ihrer Spione, der legendären »Aquitanischen Katzen«.

Ausgezeichnet mit dem Premio Planeta 2020 - Jahresbestseller Nummer eins in Spanien.


Der spannende, prämierte Mittelalter-Topseller der spanischen Star-Autorin Eva Garcia Sáenz

Das Jahr 1137: Der Herzog von Aquitanien, der umkämpftesten Region Frankreichs, wird in Santiago de...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783651001138
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 416

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Spannender historischer Roman über Elenor von Aquitanien, der für mich ruhig etwas dicker hätte sein können, da mir besonders der Schreibstil gefiel.

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Eva García Sáenz - Aquitania

Meinung
Es hat mich von Anfang an gepackt.
Es handelt sich um eine historische Fiktion, die sehr gut dokumentiert ist und einen kleinen Teil des Lebens von Eleonore von Aquitanien beschreibt.
Geheimnisse, Morde, Vergiftungen, Inzest, Bastarde, Verschwörungen und Palastintrigen.
In diesem Roman fehlt es an nichts.
Es verbindet Intrigen und Geschichte und hat mir gut gefallen.
Die Autorin weiß, wie man schreibt, weiß, wie man interessante Protagonisten in Szene setzt.
Ich finde es sehr gut erzählt, wir sehen nicht nur die Entwicklung von Eleanor, einer für ihre Zeit starken und mutigen Frauengestalt, sondern auch die von Aquitanien und die eines anderen Charakters, eines namenlosen Jungen, der im Wald von fünf Müttern umsorgt wird, die auch eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen werden.
Wenn man historische Romane mag empfehle ich dieses Buch sehr

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Ein toller Historienschmöker, gut recherchiert und damit für den Leser nachvollziehbar. Ich habe schon viel über Alenior von Aquitanien gelesen, doch hier ist der Autorin eine ganz neue Sicht auf die Geschichte gelungen. Erzählt wird hier aus drei verschiedenen Blickwinkeln, die sich schlussendlich zu einem großen Ganzen fügen. Kurzweilig, zugleich spannend wird die Lust auf mehr Geschichte geweckt!

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Aquitania verbindet zwei sehr spannende Genre miteinander. Zuerst einmal ist es ein historischer Roman und erzählt ein Teil des Lebens von Elionore von Aquitanien, einer der interessantesten Frauen des Mittelalters. Es geht um ihre jungen Jahre, die Hochzeit mit Louis von Frankreich und den ersten Jahren ihrer Ehe. Hier wird von Leben am Hof, Intriegen und Machtspielen erzählt. Die großen Unterschiede zwischen dem prächtigem Hof von Aquitanien und dem fast ärmlich wirkenden von Frankreich.werden beschrieben und gleichzeitig die familären Bände von Louis und Elionore.
Daneben geht es um die sehr merkwürdigen Todesfälle der Väter der Beiden. Schon merkwürdig das zwei Herrscher kurz hintereinander auf so spektakuläre. Weise sterben. Was steckt dahinter?

Der Roman ist eine farbenprächtige Reise ins Mittelalter. Elionore steht ganz klar im Vordergrund der Geschichte. Allerdings gibt es auch eine sehr spannende Geschichte rund um einen mysteriösen Jungen, die in Rückblende erzählt wird. Dieser Teil war sehr spannend. Elionores Geschichte hat mir auch gut gefallen. Der Roman ist sehr gut recherchiert und glänzt mit vielen Details.
Wer gerne historische Romane rund um die Herrscherhäuser des Mittelalters liest ist hier genau richtig.

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Die Autorin hat es geschafft eine Frau aus dem Mittelalter zum Leben zu erwecken. Eleanor von Aquitanien ist den meisten als die Mutter von Richard Löwenherz bekannt. In diesem Buch ist von ihren frühen Jahren die Rede. Die Frau war erst mit dem französischen König und dann mit dem englischen verheiratet. In der ersten Ehe war sie aus heutiger Sicht ein Kind in der zweiten eine erfolgreiche reiche Frau mit viel Erfahrung. Wir lesen wie sie sich von einem Kind das ständig bedroht wurde zu einer Frau entwickelt die selber zu einer Gefahr für ihre Widersacher wird.
Erst ist es Mitleid mit dem Kind, dann erkennt man beim Lesen das ist verschwendet, sie ist stark, egal was passiert sie ist am Ende die Siegerin. Intrigen, Morde, Inzest, Missbrauch es ist alles dabei was es an Brutalitäten im Mittelalter gab und sie übersteht alles.
Die Autorin, die ich bisher nur wegen ihrer herausragenden Kriminalromane kannte, hat mich auch hier absolut überzeugt. Die Spannung und vielseitigen Beschreibungen der Lebensumstände ob arm oder reich, die politischen Überzeugungen, die Machtspiele der Kirche alles spielt eine Rolle im Leben der Herzogin. Die Mischung aus historischen Figuren und Personen die ausgedacht sind passt. In den Geschichtsbüchern fanden nicht alle Menschen Eingang, aber Küchenmädchen, Nonnen und Soldaten waren genauso wichtig wie Kreuzritter, Bischöfe oder Barone.
Durch den Anhang, in dem viele Bücher erwähnt werden die die Autorin zu Recherche Zwecken benutzt hat, kann man sich noch intensiver über diese außergewöhnliche Frau informieren.
Ich hoffe das die Autorin eine Fortsetzung schreibt, wenn Eleanor schon in jungen Jahren so eine majestätische Frau war, wie war sie denn im gereiften Alter, sie ist schließlich 82 Jahre alt geworden.

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Sehr, sehr spannend! Eine tolle Autorin und eine sehr spannende Geschichte. Klare Leseempfehlung! Konnte gar nicht mehr aufhören...

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Spannender historischer Krimi rund um die junge Eleonore von Aquitanien, die nach dem Tod ihres Vaters seinen Mörder finden will. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten, die Autorin lässt sich aber die künstlerische Freiheit der Fitktion. Dies ist ihr sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und packend. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Protagonisten erzählt, was den Spannungsbogen durchgehend aufrecht erhält.

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Hallöchen 🖤🤎❤️🧡💛💚💗🤍

Ich muss leider sagen das ich beim Lesen seeeeehr gespalten war. Einerseits war diese perverse Gewaltverherrlichung einfach widerlich und zum Kotzen WORTWÖRTLICH!
Andererseits konnte ich doch nicht aufhören, weil das Buch gut geschrieben ist.
Es ist gut geschrieben und recherchiert weiß es aber nicht einzuordnen. Wie oben schon erwähnt....

Andere Worte finde ich leider nicht.

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Ich liebe historische Romane, die von berühmten Persönlichkeiten handeln. In diesem Fall ist es Elenor von Aquitanien. Der bildhafte Schreibstil macht es einfach, sich in die Historie einzufinden und sich wohlzufühlen. Ein toller Roman! Vielen Dank für die unterhaltsamen und lehrreichen Lesestunden.

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In dem historischen Roman „Aquitania - Das Blut der Könige“ lässt die Autorin Eva García Sáenz das Leben einer faszinierenden Person der europäischen Geschichte lebendig werden. Eleonore von Aquitanien war mir als Mutter des englischen Königs Richard Löwenherz bekannt, dieser Roman beschreibt jedoch ihr Leben und ihr Wirken in ihren jüngeren Jahren.
Eleonore ist erst 13 Jahre alt, als ihr Vater auf einer Reise in Santiago de Compostela tot aufgefunden wird, und sie das Erbe des reichen südwestfranzösischen Herzogtums Aquitanien antritt. Als sie kurz darauf mit dem französischen Thronfolger Ludwig VII. vermählt wird, behält sie die Herrschaft über das Herzogtum und wird bald darauf neben ihrem Mann Ludwig Königin von Frankreich.
Der Roman zeigt ein lebendiges Bild des Lebens am Hofe, zeigt die menschliche Seite Eleonores und Ludwig VII. ebenso wie die Verantwortung, die auf ihren Schultern lastet, die allgegenwärtigen Intrigen und Bedrohungen, aber auch den Einfluss, den sie trotz ihrer Jugend auf die französische Geschichte haben.
Die intensive Recherche der Autorin, die sie am Ende des Buches belegt, hat sich ausgezahlt. Zu Beginn der Geschichte fand ich Eleonores Reife und planvolles Vorgehen noch unglaubwürdig, im Verlauf fasziniert ihrer Persönlichkeit jedoch immer mehr. Sie wurde schon früh auf ihre spätere herrschende Rolle vorbereitet, die Belange Aquitaniens liegen ihr sehr am Herzen und stehen immer in ihrem Fokus, sie darf in dieser Geschichte jedoch auch schwache Momente zeigen, ist Mensch und nicht nur eine historische Figur.
Für Spannung sorgt das Krimielement in dem Roman; Elenore lassen die fragwürdigen Umstände um den Tod ihres Vaters keine Ruhe, ihre Nachforschungen bringen jedoch nicht nur sie selbst in persönliche Gefahr.
Außerdem gibt es noch Kapitel mit Rückblenden aus der Sicht eines Jungen, dessen Geschichte sehr mysteriös erscheint und dessen Bedeutung erst gegen Ende deutlich wird.
Insgesamt bietet der Roman aus meiner Sicht eine rundum gelungene Verknüpfung von Fakten und Fiktion, der mein Interesse an der bedeutenden Persönlichkeit Eleonores geweckt hat. Er endet, als Eleonore erst 28 Jahre alt ist und lässt nur erahnen, welch ereignisreiche Jahre bis zu ihrem Tod mit 82 Jahren noch vor ihr liegen.

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Was macht dieses Buch, diese Geschichte um Eleonore von Aquitanien und Louis VII. Von Frankreich in jungen Jahren so besonders, dass sie mich fesseln konnte? Nun, ich bin in den letzten Jahren ein wenig von historischen Mittelalterromanen abgekommen - nicht, weil mich der Stoff nicht mehr fesseln kann, sondern einfach weil mich nichts mehr angesprochen hat.

Aber mit „Aquitania“ hielt ich einen spannenden Roman auf der einen Seite und ein Stück lebendige Geschichte auf der anderen Seite in den Händen - und es hat mir ausnehmend gut gefallen!

Eleonores Vater, der Herzog von Aquitanien, wurde ermordet. Mit dieser Gewissheit geht Eleonore den Bund der Ehe mit Louis ein - und dieser Fall, den sie unbedingt aufklären will, begleitet uns durch das gesamte Buch. Hier ein Hinweis, da eine falsche Spur - und ich war immer gespannt, in welche Richtung sich die Reise durch die Geschichte entwickelt. Eva García Sáenz schafft es, das Spannungsgeflecht über die gesamte Geschichte hoch zu halten - was ich sehr genossen habe.

Der zweite große Pluspunkt an diesem Buch sind auf jeden Fall die Protagonisten Eleonore und Louis, aus deren Perspektive wir die Geschichte weitestgehend erleben. Sie sind Figuren, die über sich selbst bescheid wissen, die ihre Stärken und Schwächen kennen und sie sich selbst eingestehen. Sie sind beide in der Lage einen reflektierenden Blick auf sich zu werfen und ihre Taten und Gefühle zu beurteilen. Eleonore ist stark und voller Emotionen, kalkulierend und berechnend. Ich habe diese starke junge Frau wirklich ins Herz geschlossen. Louis’ Charakter geht in eine ganz andere Richtung - und er besitzt den Mut, sich seine eigenen Schwächen einzugestehen und dementsprechend zu Handeln. Für diese Art hat auch er meinen vollsten Respekt verdient. Die zwei weiteren Perspektiven ergänzen den Roman.

Ein kleiner Minuspunkt ist die Struktur des Buches, da es mich in der Mitte ein bisschen verloren hatte, ohne dass ich genau den Finger darauf legen kann,

Trotzdem - eine große Histo-Empfehlung - ich hatte viel Spaß

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Auf "Aquitania" war ich sehr gespannt, da ich bisher nur einen Krimi der Autorin kannte. Doch auch dieser historische Roman lässt an Spannung nicht zu wünschen übrig. Es gibt auch hier Morde zu klären, Verräter zu entlarven und sogar ein ganzes Volk zu schützen. Die Figure der Eleonore von Aquitanien fand ich schon vor diesem Buch faszinierend und ich finde, man bekommt hier einen super Einblick in ihr Leben und ihre Gefühlswelt. Von den drei Hauptpersonen, aus deren Perspektiven die Geschichte erzählt ist, war sie mir die Liebste. Ihre Stärke, ihren Mut und den Willen, für ihre Leute alles zu geben, kann und muss man einfach bewundern. Ich fände es super, wenn es hier einen zweiten Teil geben würde, da Eleonore ja noch einige spannende Jahre vor sich hat! Die anderen Personen verblassen neben ihr ein wenig, aber darüber darf man sich bei einer so starken Königin wohl nicht wundern. 4,5 Sterne für einen beeindruckenden Blick ins Frankreich des 12. Jahrhunderts.

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Mit „Aquitania“ hat Autorin Eva Garcia Sáenz einer Frau ein Denkmal gesetzt, die so gar nicht in die Zeit passte: Eleonore von Aquitanien.

Was macht diese Frau so besonders?

Geboren um 1124 in Poitiers als Tochter von Wilhelm IX. von Aquitanien, des Herzogs, erhält das talentierte Mädchen am Hof des Vaters eine für damalige Zeiten ungewöhnliche Ausbildung: Sie lernt unter anderem Latein. Die Ermordung Wilhelm IX. 1137 stellt eine Zäsur in ihrem Leben dar, denn sie wird die Nachfolgerin ihres Vaters, muss sich gegen die Intrigen diverser Lehensherren behaupten und wird mit Ludwig, dem Sohn des französischen König verheiratet. Der Unterschied zwischen zwischen den Höfen in Aquitanien und Paris könnte größer nicht sein: Hier gut eingerichtete Schlösser, Bildung, Kultur und höfische Leben, dort eine kahle Burg, wenig Komfort, raue Sitten und ungehobelte Bewohner. Die Heirat natürlich aus Staatsräson, bringt doch Eleonore ein reiches Herzogtum in das arme, kleine französische Reich.

Als dann Frankreichs König ermordet wird, macht sich Eleonore auf, die Hintergründe zu erfahren. Denn der Tod des Königs und der ihres Vaters ähneln einander frappant. Wer hat Interesse, ein junges unerfahrenes Königspaar an der Spitze zu sehen? Cui bono? Haben schon die alten Römer gefragt.

Meine Meinung:

Dieser (historische) Roman umfasst die Jugendzeit Eleonores bis zur Scheidung von um 1152.

Da Eleonore leider kein Tagebuch geschrieben hat, sind die historischen Quellen ziemlich spärlich und, natürlich von Männern verfasst, denen die ehrgeizige und mit scharfen Verstand gesegnete Frau ein Dorn im Auge war. Entsprechend diffamierend sind die Angaben. So wird sie eines inzestuösen Verhältnisses mit ihrem Onkel verdächtigt. Sie wird als machtgierige, intrigante Frau beschrieben.

Eleonores große Zeit wird noch kommen. Daher glaube ich, dass es noch einen zweiten oder vielleicht auch dritten Teil der Lebensgeschichte dieser interessanten Persönlichkeit geben wird.

Wie wir es von der Autorin gewöhnt sind, ist der Schreibstil opulent und detailreich. Da passt es vielleicht ganz gut, dass es nur wenige historische Quellen gibt und die Autorin ihrer Fantasie freien Lauf lassen kann.

Das Cover ist gut gelungen.

Fazit:

Wer gerne historische Romane des Mittelalters liest, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Der Vater von Eleonore von Aquitanien wird ermordet und sie damit zur Herzogin. Zusammen mit ihrem Gemahl Ludwig, Sohn von Louis VI, versucht sie herauszubekommen, wer ihn umgebracht hat. Dazu arbeiten sie mit besonderen Spionen zusammen.
Es ist sowohl ein Krimi als auch ein sauber recherchierter historischer Roman, fokussiert auf die Suche nach dem Mörder. So gibt es viele Spannungshöhepunkte und auch vieles, was sie Hauptfiguren auf ihrem Weg ertragen müssen. Eleonore selbst war damals dreizehn Jahre alt und war ein sehr kluges, verständiges Mädchen. Im Gegensatz zur Gegenwart wurden Kinder rasch erwachsen und mussten zusehen, dass sie sich behaupten.

Man bekommt einen guten Einblick in die Gefühlswelt und die Art zu denken und zu handeln sowohl von Louis als auch von Eleonore. Dazu die "aquitanischen Katzen", eine besondere Gruppe von Spionen, bestens ausgebildet. Drei Hauptfiguren gibt es, aus deren Perspektive man einen guten Einblick in die damalige Zeit erhält und man den Krimi erfährt.

Wie immer bei Übersetzungen aus dem Spanischen ist die deutsche Fassung seltsam gestelzt. Aber ansonsten ist der Roman wunderbar.

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Der historische Roman "Aquitania, das Blut der Könige", von Eva Garcia Saenz, umfasst einen kurzen Zeitraum im Leben der Eleonore von Aquitanien.
Eleonore ist 13 Jahre alt, als ihr Vater auf einer Pilgerreise unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt.
Sie vermutet den französischen König hinter der Tat und heiratet aus Rache dessen Sohn, den französischen Thronfolger Louis VII.
Doch bei den Hochzeitsfeierlichkeiten erreicht das Paar die Nachricht vom Tod des Königs.
Das neue Königspaar muss sich nun großen Herausforderungen, Intrigen und persönlichen Bedrohungen stellen.
Auch die Ermordung Ihres Vaters beschäftigt Leonore weiterhin, so dass sie versucht, mithilfe Ihrer Spione den Mörder zu finden.
Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und sorgfältig recherchierten Tatsachen.
Erzählt wird aus drei verschiedenen Perspektiven, so bekommt man einen spannenden Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere und die persönlichen Beweggründe ihres Handelns.

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Eleonore von Aquitanien ist erst 13, als ihr Vater tot aufgefunden wird. Sie tritt seine Nachfolge als Herzogin von Aquitanien an und heiratet Louis VII.. Ausgerechnet den Mann, dessen Vater sie für den Mörder ihres Vaters hält. Sie plant ihre Rache, doch ausgerechnet an ihrer Hochzeit stirbt auch Louis Vater.
Kurzerhand verbündet sie sich mit ihrem neuvermählten Mann und beschließt, herauszufinden, wer der Mörder ihrer Väter sein könnte. Doch dies ist nicht so einfach. Hilfe erhält Eleonore seitens ihrer "Aquitanischen Katzen", ausgebildeten aquitanischen Spionen sowie von einigen neu gewonnenen Freunden. Ihre Beziehung zu Louis VII. vertieft sich, doch Eleonores Liebe gilt ihrem Land, Aquitanien. Und dieses Land gilt es zu verteidigen. Eleonore versucht, ihre Pflichten als Herzogin von Aquitanien und Königin von Frankreich gleichermaßen zu erfüllen, doch die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, sind schwer zu umschiffen.

Die Autorin schildert ein lebhaftes Bild einer der bekanntesten historischen Figuren, der Herzogin Eleonore von Aquitanien. Für mich persönlich eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Geschichte.

Wir lernen am Anfang des Romans die 13jährige Eleonore kennen, die schon sehr erwachsen wirkt. Was auch daran liegt, dass sie eine Affäre mit ihrem 8 Jahre älteren Onkel hat. Klar, es waren andere Zeiten, aber Eleonore macht den Eindruck, als hätte sie schon jahrzehntelange Lebenserfahrung. Da man nicht sehr viel über ihre Jugend erfährt, muss man sich zusammenreimen, dass Eleonore wahrscheinlich von klein auf dazu erzogen wurde, die Nachfolge ihres Vaters anzutreten.

Und sie zeigt auch das Talent zum Herrschen, denn ihr bestimmtes Auftreten schüchtert so manchen ein. Auch wenn sie gerade mal 13 Jahre alt ist, wird sie in Aquitanien respektiert. In Frankreich, als frisch vermählte Frau von Louis VII. hat sie es nicht so leicht. Doch sie setzt sich durch und zeigt auch den Leuten am Hof, dass sie das Zeug dazu hat, ein Land zu führen.

Ihre Nachforschungen ergeben nicht viel und lange tappt sie im Dunkeln. Ihr Verhältnis zu Louis VII. wird nur langsam besser und vielleicht kann man es auch Liebe nennen, die beide füreinander empfinden. Doch bleibt auch bei beiden dieser gewisse Abstand und die Zweifel, ob sie sich wirklich richtig vertrauen können.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, eben weil man einfach ein klares Bild vor Augen hatte. Eleonores faszinierende Persönlichkeit gibt viel Spielraum für Dutzende Romane. Da wir Eleonore in diesem Buch "nur" bis zum Alter von 28 Jahren begleiten dürfen, ist klar, dass noch weitere Teile folgen werden. Eleonore von Aquitanien ist immerhin 82 Jahre alt geworden.

Die Autorin vermischt hier zwar historische Fakten mit viel Fiktion, doch macht dies den Roman nicht weniger interessant. Zwischen den Kapiteln kommt immer wieder ein "namenloser" Junge zu Wort, so dass die Geschichte auch einen geheimnisvollen Touch bekommt, weil man nicht genau weiß, um wen es sich hier handelt und welchen Anteil er an der Geschichte nimmt.

Meggies Fussnote:
Ich bin sehr begeistert und warte auf Teil 2.

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Die Lebensgeschichte der sagenumwobenen Eleonore von Aquitanien bildet den Rahmen dieses im besten Sinne opulenten, sinnlichen und fesselnden historischen Romans, der die LeserInnen mitnimmt auf eine fantastische Reise in die düstere, brutale und gefährliche Welt des 12. Jahrhunderts. Das hohe Erzähltempo und die faszinierenden Figuren machen dieses Buch zu einem besonderen Leseabenteuer- nicht nur für Fans historischer Romane.

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„Aquitania: Das Blut der Könige“ von Eva García Sáenz erzählt die spannende Geschichte der absolut faszinierenden Herrscherin Eleonore von Aquitanien.
Im Jahr 1137 wird der mächtige Herzog von Aquitanien in Santiago de Compostela unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Mit einem Schlag wird seine damals erst dreizehnjährige Tochter Eleonore zur begehrtesten Frau Frankreichs, denn mit ihrem Erbe ist die Herrschaft über das unglaublich reiche Herzogtum Aquitanien verknüpft. Bevor die Jagd auf sie eröffnet wird, nimmt Eleonore ihr Schicksal kurzentschlossen in die eigenen Hände und sorgt dafür, dass sie den französischen Thronfolger Louis VII. heiraten wird. Eleonore hält den machthungrigen König Frankreichs für den Mörder ihres geliebten Vaters und sie will unbedingt Rache. Doch dann stirbt König Louis VI. auf die gleiche Weise und Eleonore muss sich für die Nachforschungen mit ihrem Ehemann verbünden.

Bisher kannte ich nur die erfolgreiche Krimireihe der Autorin, die mich ganz klar begeistern konnte. Mit ihrem historischen Roman hat mich Eva García Sáenz daher ziemlich überrascht, aber auch hier zeigt sie überzeugend, was sie kann. Sie vermischt die geschichtlichen Überlieferungen mit der richtigen Menge Fiktion, so dass den Figuren neues Leben eingehaucht wird und man trotz der Kenntnis über ihr wahres Schicksal mit ihnen mitfiebern muss. Dazu tragen auch die unterschiedlichen Perspektiven bei, die sich eben nicht nur auf Eleonore fixieren, sondern vor allem auch Louis eine ganz neue Stimme verleihen.
Ich gebe zu, dass ich mich bisher noch nie mit Eleonore von Aquitanien beschäftigt habe, was mir jetzt fast leidtut. Sie war eine absolut außergewöhnliche Frau, die unglaublich ehrgeizig, selbstbewusst und strategisch ihr Schicksal gelenkt hat. Das Buch konzentriert sich auf die Zeit bis zu ihren frühen Zwanzigern, was im Prinzip nur ein kleiner Ausschnitt ihrer ereignisreichen Biografie ist. Immerhin wurde Eleonore über achtzig Jahre alt.
Die Autorin hat sehr umfangreich und gründlich recherchiert, was man dem Buch deutlich anmerkt. Trotzdem bleibt der Erzählstil total mitreißend und fesselnd, so dass es nie langweilig oder trocken wird.

Mein Fazit:
Die packende Story wird dieser erstaunlichen Frau definitiv gerecht und ich gebe eine unbedingte Leseempfehlung!

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