Helmut Dietl - Der Mann im weißen Anzug

Die Biografie

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Erscheinungstermin 03.11.2022 | Archivierungsdatum 01.07.2023

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Zum Inhalt

Claudius Seidls Biografie über Helmut Dietl: zugleich ein Künstlerportrait, ein Zeitportrait und ein Münchner Stadtportrait.

Als Helmut Dietl im Mai 2014 kurz vor seinem Tod bei der Deutschen Filmakademie für sein Lebenswerk geehrt wurde, verbeugten sich seine Kolleginnen und Kollegen vor einem künstlerischen Werk voller unvergesslicher Meisterwerke: die »Münchner Geschichten«, »Der ganz normale Wahnsinn«, »Monaco Franze«, »Kir Royal«, »Schtonk!«, »Rossini«. 

Es ist kein Geheimnis, dass Helmut Dietl in seinen preisgekrönten Filmen immer wieder auf Erfahrungen seines eigenen Lebens zurückgegriffen hat, das selbst einem Abenteuer-Film glich. Claudius Seidl erzählt dieses Leben in all seinen Facetten: das München seit den 60er-Jahren zwischen Schwabinger Boheme und Schickeria, Rom, Los Angeles, das »Hauptstadt«-Berlin seiner letzten Jahre. Dann eine Familiengeschichte, die ein ganzes Jahrhundert umfasst, eine atemlose Karriere als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur. Spektakuläre Abstürze und Wiederauferstehungen, ein Lebensparcours von Liebes- und Ehegeschichten und die Arbeit mit so grossartigen Partnern wie Patrick Süsskind und der Schauspielerelite seiner Zeit: Senta Berger, Mario Adorf, Christine Kaufmann, Goetz George, Veronica Ferres, Helmut Fischer, Uwe Ochsenknecht, Franz Xaver Kroetz u.v.a. So entsteht ein bunter Familienroman der deutschen Film- und Fernsehbranche in einer Epoche, in der nicht zuletzt durch Helmut Dietls Filme das provinzielle Nachkriegskino überwunden wurde.

Claudius Seidls Biografie über Helmut Dietl: zugleich ein Künstlerportrait, ein Zeitportrait und ein Münchner Stadtportrait.

Als Helmut Dietl im Mai 2014 kurz vor seinem Tod bei der Deutschen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462050066
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 352

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Wer kennt nicht den "Monaco Franze", Helmut Fischer in der Rolle des ewigen Stenz, der melancholisch durch München streift und sich von der Damenwelt bezaubern lässt. Der Erfinder des "Monaco Franze", Helmut Dietl (1944-2015) war auch der Regisseur so wunderbarer Fernsehserien wie "Kir Royal" und der "Ganz normale Wahnsinn", für den Kinofilm "Schtonk" wurde er sogar für den Oscr nominiert.
Der Feulletonjournaist ClaudiusSeidl hatte Zugang zum Nachlass von Dietl und nützt ausgiebig die Autobiographie Dietls über seine Kindheit und .Jugend.. Beim Lesen merkt man ,wie sehr Seidl den Regisseur bewundert. Er erlaubt sich keine Indiskretionen bezüglich seiner. vielen Affären, verurteilt ihn nicht für seinen Kokainmissbrauch und seine Eitelkeiten. Er sucht Dietl in seinen Filmfiguren. und zeigt wie München Dietl geprägt hat und umgekehrt, wie Dietl das Münchenbild in seinen Filmen festgehalten hat. Heute sitzt Helmut Dietl als Bronzestatue zusammen mit Helmut Fischer vor dem Cafe Münchner Freiheit.
Ein schönes Buch, ,das gleich Lust macht, die alten Serien nochmal anzuschauen und sich an den lakonischen Dialogen zu erfreuen.

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Claudius Seidl hat mit diesem Werk Helmut Dietl ein literarisches Denkmal gesetzt.
Nicht nur die genauen Recherchen und passenden Zitate, sondern auch die sprachlichen
Qualitäten von Claudius Seidl machen diese Biographie zu einem einzigartigen Lesegenuss.

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Den etwas älteren unter uns Bücherfans sind die TV-Serien »Münchner Geschichten«, »Der ganz normale Wahnsinn«, »Monaco Franze« oder »Kir Royal« sowie die Filme »Schtonk!«, »Rossini« bestimmt bekannt. Deren Schöpfer Helmut Dietl vielleicht nicht immer, obwohl er, als »Mann mit dem weißen Anzug« durchaus durch die Klatschspalten der deutschsprachigen Magazine gegeistert ist.

Im Mai 2014 wurde er von der Deutschen Filmakademie für sein Lebenswerk geehrt. Da war Helmut Dietl von seiner schweren Krankheit gezeichnet und seine Schauspielerkolleginnen und Kollegen haben sich ehrfurchtsvoll und demütig vor ihm verneigt.

Claudius Seidls Biografie erzählt die Geschichte eines Künstlers, der in seinem Leben wenig ausgelassen hat. Gleichzeitig ist diese Biografie auch ein Stück Zeitgeschichte. Dietl hat die Filmstadt München geprägt wie kein Zweiter auch wenn er in Rom, Los Angeles und zuletzt in Berlin gelebt hat.

Die Liste jener, die mit ihm gespielt bzw. gedreht haben ist lang und liest sich wie das Who is Who der deutschen Filmgeschichte: Von Senta Berger bis Veronica Ferres, von Mario Adorf bis Uwe Ochsenknecht.

Claudius Seidl setzt Helmut Dietl mit dieser Biografie ein würdiges Denkmal.

Fazit:

Wer die Filme bzw. Serien dieser Zeit gerne gesehen hat, wird an dieser Biografie nicht vorbeikommen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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