Die Definition von Glück

Roman | Ein hinreißender Roman über Liebe, Sehnsüchte und das Älterwerden

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Erscheinungstermin 28.07.2022 | Archivierungsdatum 16.10.2022

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Zum Inhalt

»Das Leben zu erzählen – dies ist die große Stärke der Catherine Cusset.« LE MONDE 

Zwei Leben, zwei Frauen, die scheinbar vieles trennt. Clarisse ist eine Abenteurerin, liebt das Reisen und die Männer. Ständig verliebt, erlebt sie hohe Höhen und fällt in tiefe Tiefen. Ève hingegen leitet seit Jahren einen Edel-Catering-Service und führt mit ihrem Mann eine stabile Ehe. Die eine wohnt in Paris, die andere in New York. Über Jahrzehnte hinweg bekommen wir die Lebensgeschichten der beiden Frauen erzählt, erfahren von dem geheimen Band, das sie eint, und werfen einen erhellenden Blick auf unsere Zeit, eine ganze Generation von Frauen, ihre Sehnsüchte, Lieben, Abgründe, das Muttersein und das Älterwerden. Und begreifen, wie viele Möglichkeiten es gibt, das Glück zu definieren. 

»Das Leben zu erzählen – dies ist die große Stärke der Catherine Cusset.« LE MONDE 

Zwei Leben, zwei Frauen, die scheinbar vieles trennt. Clarisse ist eine Abenteurerin, liebt das Reisen und die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783961611409
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 384

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Was ist Glück? Ist es die beständige Ehe von Eve mit Paul, die über jahrzehnte andauert, alle Krisen
überwindet, auch der Zerfall der Körper und das Nachlassen der sexuellen Begierde oder ist es das
aufregende Leben von Clarisse, geprägt von häufigen Reisen, vielen wechselnden Beziehungen mit
nie nachlassender sexueller Energie?

Viele Jahre verlaufen die Lebenswege der beiden Frauen zwischen Paris und New York getrennt
voneinander, bis sie sich durch Zufall treffen und sich einige Jahre gemeinsam hinziehen.
Der Schreibstil ist zu Beginn etwas reduziert, läßt viel Platz für eigene Interpretationen um sich
später zu wohldurchdachten wunderschönen Formulierungen zu verdichten. So unterschiedlich
die beiden Frauen und ihre Wege auch sind, beide sind liebenswert und lebensecht beschrieben..

Die Handlung reicht von 1979 bis ins Jahr 2020, in der die ganze Welt vom Corona Virus bedroht,
und alle von den Auswirkungen oder Maßnahmen betroffen sind.
Gesellschaftspolitische Themen, wie die Präsidentenwahl in den USA, sowie die Me-Too Bewegung
läßt die Autorin nicht aus, genausowenig wie das Thema häusliche Gewalt gegen Frauen.

Genau wie die unterschiedlichen Definitionen von Glück, ist es dem Roman gelungen, mich über die
Freude an der Schönheit der Geschichte , in eine unendliche Traurigkeit zu stürzen.
Ein faszinierendes Buch, das mich tief bewegt hat und mich in dem Glück des Lesens bestärkt hat.

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Catherine Cusset erzählt in ihrem Roman „Die Definition von Glück“ von Clarisse und Ève, zwei Frauen, die von ihrer Vergangenheit geprägt sind. Ihre scheinbar gegensätzlichen Leben beschreibt die Autorin in zwei Erzählsträngen, die sehr lange parallel verlaufen und sich auf überraschende Weise kreuzen.
Clarisse ist ruhelos und hat immer wieder Affären, Ève ist seit vielen Jahren glücklich mit Paul verheiratet. Im Laufe der Zeit verändern sich beide aber und nichts scheint mehr unmöglich zu sein.
Beide Protagonistinnen sind sehr sympathisch und liebenswert gezeichnet. Die Beschreibung von den Ereignissen rund um Clarisse vermittelt eine Atemlosigkeit und Gehetztheit, ganz wie auch ihr Leben verläuft.
Der Autorin gelingt es mit schönen Formulierungen und großem Fingerspitzengefühl zwei Leben so zu erzählen, dass man sich mittendrin fühlt und eigentlich gar nicht mehr aufhören möchte, zu lesen. Ein sehr gelungenes Buch - leicht zu lesen, aber alles andere als trivial!

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Cassis, Lakritz, Nuss

Die eine, Clarisse wächst als Einzelkind auf, während Éve mit ihren drei Brüdern aufwächst.
So unterschiedlich die Kindheit der beiden Frauen ist, so verschieden verläuft ihr Leben.
Clarisse vom Vater verlassen, vom ersten Freund verraten, mit 16 von drei Jungs vergewaltigt, von ihrem Ehemann mit ihrer besten Freundin betrogen und dann von ihrer zweiten großen Liebe ihres Lebens abserviert. Sie ist ruhelos und immer auf der Suche……..
Ève, die im Vergleich schon fast ein spießiges, bürgerliches Familienleben führt und so ganz nebenher auch beruflich sehr erfolgreich ist.
Das Buch ist gegliedert in Buch 1, der Roman von Clarisse und Buch 2 die Geschichte von Eve.
In wechselnden Kapiteln erfährt man viel über die beiden Frauen, wobei es dauert, bis man endlich erfährt, was genau sie verbindet.
Man erlebt sämtliche Höhen und Tiefen der beiden Frauen, vieles ist gut nachvollziehbar, das wahre Leben eben, mit allem was dazugehört ( oder auch nicht!).
Eine Geschichte um zwei Frauen, deren Glück und Unglück ihr Leben bestimmt.
Eine Geschichte zwischen Komik und Tragik.
Eine Geschichte über die Definition von Glück.

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Die "Definition von Glück", von Catherine Cusset, besticht durch einen tollen Bogen, der Richting Ende alles zusammenführt.
Es ist die Geschichte zweier Frauen, die zunächst einmal gar nichts gemeinsam haben und unterschiedlicher nicht sein könnten- die eine verwurzelt in ihrer Familie, glücklich verheiratet mit ein und demselben Mann über Jahrzehnte. Die andere ein wandelnder Freigeist- der überall auf der Welt zu Hause ist- und vor allem eine Frau, die viele Männer hat..Bis sie irgendwann an den falschen gerät..

Zunächst hatte ich Schwierigkeiten in die Erzählung reinzukommen. Nicht des Inhalts wegen, den kann man durchweg gut verstehen, sondern weil sie sehr lose beginnt, die Zusammenhänge und Tiefen fehlen. Das ist einfach nicht mein Geschmack. Aber es hat sich dann doch gelohnt, dran zu bleiben, denn es blieb nicht so. Die Erzählung verdichtete sich. Besonders hat mir dann gefallen, als aufgedeckt wurde wie die beiden Damen miteinander in Beziehung stehen. Vor allem mochte ich dann das Ende, das dem ersten Teil eine tiefere Bedeutung zuschreibt und mir nun auch einiges klar wurde :-) Mehr möchte ich gar nicht verraten.

Ein Roman über unterschiedliche Lebenswege von Frauen, über mehrere Jahrzehnte erzählt, die ihre ganz persönlichen "Diamantsplitter" von Glück suchen!

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Eve und Clarisse könnten unterschiedlicher nicht sein. Eve ist eher zurückhaltend, stark auf ihre Karriere konzentriert und seit Jahren mit ihrem Mann, mit dem sie zwei Kinder hat, verheiratet. Clarisse hingegen ist extrovertiert, reist viel in der Welt herum und hat wechselnde Männerbekanntschaften.
Wir begleiten die beiden viele Jahre hindurch - verfolgen ihre Höhen und Tiefen. Am Ende schafft es die Autorin diese beiden Geschichten gekonnt miteinander zu verweben und mich mit dem Ausgang der Geschichte zu überraschen.

Was anfangs wie ein leichter Roman wirkt, wird ziemlich bald ernst. Die Autorin spricht viele sensible und aufwühlende Themen sehr feinfühlig an und nimmt diese in die Geschichte mit auf. Dementsprechend tiefgründig ist dieser Roman. Psychische Krankheiten, sexueller Missbrauch, Gewalt an Frauen und Krebs sind nur ein paar der Themen, die manche Leser ggf. triggern könnten.

Die Story ist abwechselnd aus Sicht von Eve und Clarisse erzählt, was uns den beiden sehr nahe bringt, und mir gut gefallen hat. Trotzdem fand ich beide Frauen an einigen Stellen sehr unsympathisch. Die Entscheidungen, die phasenweise getroffen werden - ihr eigenes Wohl über das ihrer Kinder zu stellen, hat mich wütend gemacht.

Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin den Zusammenhang zwischen Fiktion und Realität schafft. Beispielsweise wird die Wahl von Trump, das Attentat auf das World Trade Center oder Corona angesprochen und die Gedanken von Eve oder Clarisse dazu sehr nachvollziehbar beschrieben.

Für mich ein gutes Buch, das meiner Meinung nach jedoch nicht für jeden geeignet ist. Wem der Umgang mit den oben genannten sensiblen Themen schwer fällt, sollte vorsichtig sein.

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Was ist Glück?
Zwei Frauen um die Fünfzig - Clarisse in Paris und Ève in New York. Sie kennen sich nicht, ihr Leben verlief in verschiedenen Bahnen - und doch haben sie eine Gemeinsamkeit. Clarisse wuchs als Einzelkind auf, heiratete früh, trennte sich bald wieder, wurde von den Männern ausgenutzt und musste viele Schicksalsschläge hinnehmen. Ève hingegen wuchs sehr behütet auf, hatte drei Brüder und ist seit vielen Jahren mit Paul glücklich verheiratet. Eines Tages erhält sie einen Anruf aus Paris …
Die französische Autorin Catherine Cusset wurde 1963 in Paris geboren, wo sie auch ihre Jugend verbrachte. Sie studierte an der Universität Paris Diderot und an der Yale University, wo sie jeweils einen Doktortitel erwarb. Von 1991 bis 2002 unterrichtete sie an der Yale University französische Literatur des 18. Jahrhunderts, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Inzwischen schrieb sie zahlreiche Romane, die besonders in Frankreich großen Anklang fanden und vielfach ausgezeichnet wurden. Seit 30 Jahren lebt sie in den USA und wohnt mit ihrem amerikanischen Ehemann und ihrer Tochter in Manhattan – ihre Sommer verbringt sie in der Bretagne.
Der Roman „Die Definition von Glück“ lässt uns sehr intensiv teilhaben am ereignisreichen Leben zweier sehr unterschiedlichen Frauen und deren verschiedenen Auslegungen von Glück. Während eine ihr Glück in vielen wechselnden Beziehungen sucht, schätzt die andere ihre beständige Partnerschaft. Zunächst verlaufen ihre Lebenswege getrennt voneinander, bis ein Zufall ihr Schicksal miteinander verknüpft und einige Jahre parallel laufen lässt.
Den Schreibstil empfand ich zu Beginn der Geschichte als sehr schlicht und einfach, was sich jedoch mit fortlaufendem Geschehen wohltuend änderte. Die Ausdrucksweise wurde präziser und anschaulicher und erzeugte somit ein wunderbar klares Bild der Menschen und ihres Umfelds. Nicht immer waren mir die Protagonisten sympathisch, doch immer sind sie lebensecht beschrieben. Der Roman verursacht eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Hochs und Tiefs wechseln ab und man schwankt ständig zwischen Komik und Tragik. Neben der Suche nach Liebe und Glück, neben Enttäuschung und häuslicher Gewalt, lässt uns die Autorin ganz nebenbei auch am Zeitgeschehen teilhaben. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 sind ebenso in die Handlung eingeflochten wie Mee-Too, Präsidentenwahl in den USA und Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Fazit: Ein interessanten Buch mit vielseitigen Themen, das ich gerne weiter empfehle!

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Wunderbar

Die Schriftstellerin Catherine Cusset schreibt über „Die Definition von Glück“.
In diesem Roman wird das Leben von zwei Frauen abwechselnd erzähl, bis die Autorin ihr Schicksal miteinander verwebt.
Über Jahrzehnte begleiten wir die Beiden.
Die junge Clarisse entwickelt sich zu einer Globetrotterin. Sie liebt das Reisen und die Männer.

Eve ist beständig im Beruf und führt eine gute Ehe.

Mit den Beiden wechseln wir von Paris nach New York.
Es werden viele Geschehnisse in der Welt erwähnt. Am Ende kommt die Pandemie und man sieht, welche Einschränkungen zu Unzufriedenheit und Beeinträchtigungen werden.

Das haben wir ja selber zu Genüge mitgemacht.

Die Autorin hat alles gut eingefangen und wunderbar definiert.

Der Roman ist fesselnd und ich habe ihn gerne gelesen.

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Catherine Cusset zeichnet mit ihren beiden Protagonistinnen, den Halbschwestern Eve und Clarisse, zwei gegensätzliche Lebensmodelle, die unterschiedlicher nicht sein können und dennoch auf eines abzielen; das eigene Glück zu definieren. Eve, die als Mutter und Ehefrau ihr Leben gestaltet und Clarisse, die von einem Mann zum nächsten gezogen wird und sich als alleinerziehende Mutter und Lebenskünstlerin durchschlägt. Was die beiden vereint, ist der gleiche Vater, doch davon erfahren sie erst spät. Raffiniert gemacht ist auch der Aufbau des Romans, dessen erster Teil abwechselnd von den Lebensläufen der Schwestern berichtet, einem Text, den die Autorin ihrer Protagonistin Clarisse zuschreibt. Der zweite Teil berichtet aus Eves Sicht und im Zeitraffer, was in den Jahren geschieht, in denen sie ihre Schwesternschaft leben, bis diese ein jähes Ende findet. Eher nüchtern, manchmal sogar sachlich, erzählt Cusset von diesen beiden Frauen und breitet deren Leben vor uns aus. Wir erleben Höhen und Tiefen, absolut menschlich und glaubwürdig geschildert und dabei wachsen einem Eve und Clarisse schnell ans Herz. Ein wunderbarer Roman über das Leben und "Die Definition von Glück".

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte der beiden Frauen einzutauchen, habe ich den Zugang dann doch gefunden und das Buch dann kaum aus der Hand legen können!

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Eine spannende Familiengeschichte um zwei Frauen, deren Leben einerseits unterschiedlicher nicht sein könnten und andererseits miteinander verbunden sind. Sehr klare und bildgewaltige Sprache, eindrucksvoll und intensiv!

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Catherine Cusset geht in ihrem Roman der Frage nach, was für jeden von uns die Definition von Glück bedeutet. Darf ich mich in das Leben einer anderen einmischen, weil sie nach meiner Definition unglücklich ist? Bin ich glücklich, auch wenn andere das nicht glauben wollen? Feinfühlig erzählt die Autorin zwei sehr unterschiedliche Frauenleben, die aber die Vielfalt der Möglichkeiten der Babyboomergeneration widerspiegelt. Für mich war es auf jeden Fall Glück, diesen Roman lesen zu dürfen, in dem die Geschichte meiner Generation so zurückhaltend und doch voller Emotionen erzählt wird.

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"Die Definition von Glück" ist ein ganz wunderbares Buch. Die Figuren sind hervorragend herausgearbeitet, die Lebensabschnitte der einzelnen Protagonisten ganz raffiniert verwoben. Es war schade, als es fertig gelesen war und ich werde es definitiv weiterempfehlen. Vielen Dank!!!

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Mal wieder hat der Eisele- Verlag einen Glücksgriff getan.
Dieser Roman über zwei Halbschwestern mit völlig unterschiedlichen Lebensmodellen ist einfühlsam und zeigt, wie sehr oft Zufälle die Weichen für das spätere Leben stellen!

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Clarisse und Eve sind Freundinnen. Schon seit jeher. Sie eint ein intensives Band. Das Buch erzählt über ihre Freundschaft, aber auch über ihr unabhängiges Leben voneinander. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist tiefgründig und die Figuren sympathisch. Auch der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Das Cover passt sehr gut dazu. Die Geschichte regt zum Nachdenken an, ist aber auch spannend und interessant. Ich empfehle das Buch deshalb gerne weiter.

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Letzte Woche habe ich dieses Buch beendet. Noch immer hallt die Geschichte in meinem Kopf nach. Noch immer denke ich über das Leben von Ève und Clarisse nach. Zwei Frauen, deren Leben weit entfernt voneinander, so unterschiedlich und doch parallel verlief. Zwei Frauen, die sich erst spät finden und viele kleine Details gemeinsam haben. Èves und Clarisse' Leben haben mich beeindruckt, berührt und teilweise auch erschüttert.

Catherine Cusset hat einen süchtig machenden Roman geschrieben und zwei starke weibliche Charaktere erschaffen. Ich liebte den Roman ab der 1. Seite. Wäre der Alltag nicht dazwischen gekommen, hätte ich das Buch an einem Tag und in einer Nacht durchgelesen. Ich wäre mit Clarisse um die Welt gereist, hätte aber auch gemeinsam mit ihr viel Leidenschaft & große Enttäuschungen erlebt. Hätte mit Ève eine glückliche, beständige Ehe und die Geburt ihres 1. Kindes erlebt sowie ihrer Leidenschaft dem Kochen & Backen gefröhnt.

Cusset hat eine tolle, mitreißende aber auch nachdenklich machende Geschichte geschrieben. Sie lässt aktuelle Themen wie die #Metoo - Bewegung, die Präsidentschaftswahlen in den USA oder auch - ganz aktuell - Corona nicht aus. Beeindruckend verwebt sie diese aktuellen Themen mit den Leben der beiden Frauen. Auch häusliche Gewalt ist ein wichtiger Punkt, der erwähnt wird. Catherine Cusset ist es auf jeden Fall gelungen, mich an dieser schönen Geschichte zu erfreuen und sie hat mich gleichzeitig sehr traurig gemacht.

Aber was ist nun die Definition von Glück? Ist es das Leben von Clarisse, die so viele Lieben aber auch Enttäuschungen erlebt hat? Oder Èves Leben, welches geprägt von einer einzigen großen Liebe ist? Welche Antwort es auch ist, vielleicht findet ihr sie ja beim Lesen... Für jeden von uns gibt es eine andere Definition von Glück. Das ist sicher.

Ich möchte euch dieses Buch wärmstens empfehlen. Lest es & liebt es! Vielen Dank an den @eisele Verlag und an @netgalley für das Rezensionsexemplar!

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Was ist eigentlich Glück? Was macht glücklich und welcher Lebensweg ist der Richtige? Was lässt man auf dem Weg besser zurück, was trägt mich durch all die Jahre, die vor mir liegen? Und wie unterscheiden sich diese Fragen von Generation zu Generation?
Clarisse und Éve, die beiden Protagonistinnen dieses Romans, könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie leben in zwei komplett unterschiedlichen Welten- nicht nur geographisch gesehen. Wer von uns hat sich noch nie die Frage gestellt, welches Leben man jetzt führen würde wenn man sich an bestimmten Scheidewegen im Leben anders entschieden hätte? Wäre man dann heute glücklicher? Dieser Roman zeigt zwei komplett unterschiedliche Leben innerhalb einer Frauengeneration. Und Ereignisse, die schwerwiegenden Einfluss auf die Persönlichkeit und den Lebensweg haben können. Ich erlebte zwei unglaublich interessante Protagonistinnen: Clarisse, die abenteuerlustige Frau die sich am liebsten treiben lässt und immer wieder eine Antwort auf die Widrigkeiten des Lebens findet, mit denen sie immer wieder konfrontiert wird- und Éve, eine selbstbewusste Geschäftsfrau die sich nichts sagen lässt und keine Zweifel an ihrem Selbstwert hat. Zwei Persönlichkeiten, zwei Leben, die sich eigentlich nie begegnen würden, die getrennt voneinander in ihren jeweiligen Blasen und doch zusammen in einer Generation und in der Nachbarschaft existieren können. Das Buch formte die Frage in meinem Kopf, wie gut wir die Menschen, mit denen wir Umgang haben, überhaupt kennen- und wie schnell wir vielleicht auch über die urteilen obwohl wir meist gar nicht wissen, was sie zu dem gemacht hat was sie sind. Ich fühlte mich verbunden mit diesen beiden Frauen und liebe das Gedankenspiel 'was wäre wenn'. Wir sind sehr schnell mit einem Urteil bei der Hand- Clarisse zum Beispiel wollte ich des Öfteren schütteln (oder wahlweise meinen Kopf), weil mir ihre Art, mit sich selbst umzugehen, so fremd war und zuwider lief. Und dennoch gibt es viele Frauen wie sie, die gehört werden müssen und sollten. Denen Steine in den Weg gelegt werden und sie ihr halbes Leben damit zubringen, darüber zu steigen- während andere Frauen ein lineares Leben ohne großartige Katastrophen führen und, wie es scheint, sich Zeit ihres Lebens auf der Sonnenseite befinden.
Ein Roman, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Schreibstil, bildhafte Sprache und die Ausgestaltung der Charaktere war ein wahrer Genuss. Es gab keine Längen und keine Passagen in denen ich gelangweilt war. Beeindruckt war ich besonders von der Tiefe der Charaktere, egal ob es sich um Haupt- oder Nebencharaktere handelte: Keine Figur, die in dem Buch vorkommt agiert wie ein Abziehbild oder ist einfach so zu ersetzten. Das ist etwas, das mir selten begegnet, was mir aber ganz besonders wichtig ist. Nun, am Ende des Romans angekommen kommen in mir viele Fragen auf, was die Frauen in meiner realen Umgebung angeht. Wieviel von ihrem Leben weiß ich wirklich? Wie gut kenne ich im Grunde meine eigene Mutter? Ein Roman, der im Gedächtnis bleibt und meiner Ansicht nach nicht weniger als fünf Herzen verdient hat.


Meine Bewertung:

💙💙💙💙💙

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Schöner Roman über zwei Leben die vermeintlich nicht unterschiedlicher sein könnten und es doch nicht sind. Für mich ein toller summerread mit schöner Sprache und trotzdem genug Tiefgang.

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Clarisse und Ève, sind zwei Frauen, die ihr Leben ganz unterschiedlich führen. Während Clarisse mit dem Rucksack durch Asien reist und danach mehrere Liebhaber hat, baut Ève sich ein eigenes Business in New York auf und führt eine lange Ehe. Clarisse lebt ihr Leben ganz frei und lässt sich treiben, während Èves Alltag strukturiert und geplant ist. Beide Frauen haben jedoch eines gemeinsam: Sie suchen das Glück in ihrer jeweiligen Welt auf unterschiedliche Weise. Schicksalsschläge bleiben weder Clarisse noch Ève erspart.

Von Catherine Cusset habe ich bisher noch kein Buch gelesen. Mir hat „Die Definition von Glück“ aber unheimlich gut gefallen. Der Erzählstrang wechselt zwischen Ève und Clarisse, was ich bei Büchen immer sehr liebe. Obwohl es aus meiner Sicht keinen wirklichen Höhepunkt in der Geschichte gibt, ist die Handlung auf einem konstant spannenden und einfühlsamen Niveau. Durch das rasche Erzähltempo, der großen Zeitspanne von 1979 bis 2021 und der wechselnden Erzählorte, gelingt es der Autorin das Leben der beiden liebevollen Protagonistinnen unheimlich gut zu beschreiben. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Sollte man sich bei den Themen Vergewaltigung und Depressionen unwohl fühlen, ist das Buch eventuell nichts für eine*n.

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Das Cover vermittelt einen Sommerroman. Frauen auf der Suche nach Glück. Wer hier jedoch ein Eat, Pray and Love - Feeling sucht, wird aber enttäuscht sein. Im Gegenteil, dieser Roman ist kein Wohlfühlroman, kein seichter Frauenroman sondern Gegenwartsliteratur mit schwierigen Themen.

Die Geschichte beginnt 1979 und endet 2021.
Abwechselnd wird die Geschichte von Clarisse und von Eve erzählt, bis bei ca. 70 % des Buches beides verwoben wird.
Clarisse ist abenteuerlustig und ruhelos. Eve bodenständig und sicherheitsbedürftig. Jede hat andere Bedürfnisse und andere Probleme.


Meine Meinung:

Der Autorin gelingt es sehr gut eine Atmosphäre zu schaffen, in der einem eine Vorahnung befällt, was vorfallen wird. Außerdem lässt sie zwischendurch das Weltgeschehen mit kurzen Sätzen in die Geschichte einfließen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Geschichte von Clarisse hat mich mehr interessiert, als die von Eve, was daran liegen mag, dass bei ihr mehr im Leben passiert ist. Und sie hat viel in ihrem Leben erlebt, wenn auch sehr viel Negatives.

Ich habe mich gefragt, ob ich mittlerweile zu abgestumpft für manche Themen bin, da die geschilderten Vorkommnisse im richtigen Leben, leider zu alltäglich geworden sind. Man kann auch der Meinung sein, dass Triggerwarnungen notwendig wären.

Ich war einerseits froh, dass ich durch den Schreibstil den Protagonistinnen nicht ganz so nah gekommen bin, aber andererseits macht ein richtig gutes Buch das aus. Ich konnte mich mit beiden Frauenfiguren nicht identifizieren, aber sie wirken authentisch und lebensecht.



Der Buchtitel "Die Definition von Glück"
passt insoweit :
dass Glück für jeden unterschiedlich empfunden wird, je nach Lebenssituation; dass andere einen für glücklich halten, obwohl man es nicht ist; dass Glück zerbrechlich ist; dass man Glück manchmal an falschen Orten sucht ....
passt insoweit nicht:
dass im ganzen Buch kein einziges Mal darüber gesprochen oder philosophiert wird, überhaupt direkt auf das Thema eingegangen wird.

Empfehlung:
Ich empfehle den Prolog erst am Ende des Buches zu lesen, wenn man nicht gespoilert werden möchte, denn es ist eher ein Epilog.

Fazit:
Ein interessanter Roman, der schwere Themen aufgreift und ein Blick in zwei Frauenleben gewährt, die genauso sein könnten.

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Catherine Cusset erzählt die Lebensgeschichten zweier sehr unterschiedlicher Frauen. Clarisse, eine Abenteurerin, die immer viel gereist ist und deren Hochs und Tiefs oft mit ihrer Liebe zu den Männern zusammenhing. Ève ist eher bodenständig, heiratet einen Mann, mit dem sie lange zusammen ist und macht sich mit einem Catering-Service selbstständig.
Die Geschichten werden jeweils aus der Sicht der beiden Protagonistinnen erzählt. Beide Lebensentwürfe sind so unterschiedlich, aber doch passend für die jeweilige Person. Beide suchen das Glück in ihrem Leben, aber was ist Glück und wie kann man es erreichen?
Ein Buch voller Gefühl über zwei sehr sympathische und authentische Frauen, gut geschrieben und sehr flüssig zu lesen.

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Die Lebenswege zweier unterschiedlicher Frauen - die eine lebt in Paris(Clarisse), die andere lebt in New York(Éve) - die sich im Laufe des Romans kreuzen. Man hätte das Buch auch Glücksmarie und Pechmarie nennen können. Éve wächst in einem behüteten Elternhaus auf, findet einen netten Ehemann, bekommt gesunde Kinder, einen Traumjob ,kurzum alles ist prima.Clarisse wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter in prekären Verhältnissen auf, wird mit 16 von drei jungen Männern vergewaltigt, bekommt drei Kinder ,zieht diese alleine groß und gerät fortlaufend an die falschen Männer. Trotzdem ist sie immer fröhlich und charismatisch,sieht das Glück in kleinen Dingen und scheint zufrieden, zumindest von außen betrachtet.Es steuert alles auf ein tragisches Ende zu.

Ich fand es manchmal schwierig zu verfolgen wer wer ist und wo es gerade spielt.Manchmal waren die Zeitsprünge für mich verwirrend.

Achtung , den Prolog als Epilog lesen! Er spoilert zu stark.

Wer Familienromane mag, wo starke Frauen im Mittelpunkt stehen, der sollte zu diesem Buch greifen.

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Mir hat es die Sprache verschlagen!

Die Definition von Glück lässt mich sprachlos zurück. Was haben die zwei Frauen Evé und Clarisse nur mit mir gemacht? Ich habe mit den Hauptcharakteren gelacht, geweint, bin verzweifelt, habe mich gefreut, war schockiert, entsetzt und bin sämtliche Achterbahn Berg- und Talfahrten emotional mitgegangen. Dieses Buch ist so wichtig für alle Frauen, die sich selbst hin und wieder fragen: Und dieses Chaos soll mein Leben sein? Denn wer hat sich nicht schon einmal eine solche Frage gestellt als er auf einen (emotionalen) Scherbenhaufen geblickt hat. Zu wissen, dass auch Buchcharaktere mit dem Leben strugglen hat mich ungemein beruhigt und mir gezeigt, dass man nicht immer einen geradlinigen Weg gehen muss und trotzdem sehr glücklich leben und lieben kann. Dass Höhen und Tiefen gleichermaßen dazu gehören.

Besonders faszinierend fand ich den sehr klaren und nüchternen Sprachstil der Autorin. Stellenweise liest sich das Buch wie ein Bericht. Umso krasser tritt dadurch die Handlung in den Vordergrund und es bleibt den Leser*innen überlassen, wie sie die einzelnen Passagen werten möchten. Die Autorin bleibt dabei völlig neutral. Das ist für mich ein Erzählstil, den ich tatsächlich so noch nie erlebt habe und der das Buch zu einem Highlight macht. Wertfrei und gut.

Bemerkenswert fand ich außerdem, dass Catherine Cusset es schafft zwei komplette Leben auf nur etwas über 260 Seiten zu packen und dabei so viel Emotionen wach zu rütteln.

Der eisele Verlag hat mich wieder einmal geflasht mit einer ganz einzigartigen Buchauswahl.

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Zwei Frauen – zwei ganz unterschiedliche Leben

Hat dieses Buch nicht ein unglaublich ansprechendes Cover!? Ein schöner und für ein Buchcover eher ungewöhnlicher Grünton und darauf zwei liegende Frauen im Stil der fünfziger oder sechziger Jahre. Dies alleine hat dazu geführt, dass ich mir das Buch näher angucken musste. Für das Buch sprach für mich auch noch der Verlag. Der Julia Eisele Verlag hat mich mit seinem kleinen, aber feinen Verlag nämlich noch nie enttäuscht.

Die Autorin Catherine Cusset sagte mir bisher nichts. Aber offensichtlich ist dies bereits ihr 13. Roman. Auf Deutsch scheint es allerdings aktuell nur diesen Roman und eine Romanebiografie über David Hockney („Hockneys Leben“) zu geben. Da die Autorin zwar in Frankreich geboren wurde, aber in New York lebt, musste ich erst einmal nachschlagen, in welcher Sprache sie ihre Romane wohl schreibt. Sie schreibt aber tatsächlich noch in Französisch.

Zum Inhalt muss ich Ihnen dieses Mal gar nichts weiter schreiben. Er ist hier tatsächlich sehr gut zusammengefasst. Der eigentliche Roman beginnt 1979 - die beiden Protagonistinnen sind so ca. 16 Jahre alt – und endet im Januar 2021, in dem Jahr, in dem die eine Protagonistin Clarisse beerdigt wurde. Erst im 2. Teil erfahren wir, wie die beiden Frauen überhaupt zusammenhängen.

Mir haben dieser Roman und der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Sie wechselt zwischen den beiden Frauen Clarisse und Ève hin und her, wobei das Ganze sich für mich fast wie Bericht über das Leben dieser beiden Frauen las, eher ohne große Emotionen, sachlich erzählt. Aber gerade dieses Emotionslose und das Verknüpfen mit den zeitgenössischen Ereignissen (9/11, Bataclan, die Wahl Trumps usw.) haben für mich den Reiz des Romans ausgemacht. Irgendwie hat gerade dies mich in den Roman hineingezogen.

In dem Roman beschreibt Catherine Cusset zwei Leben mit den normalen Tragödien, die wir alle mehr oder weniger im Lauf unseres Lebens irgendwann durchmachen werden. Obwohl ich ungefähr so alt wie Clarisse und Ève bin, habe ich mich allerdings mit keiner der beiden identifizieren können – sie waren mir irgendwie fremd, wahrscheinlich sind sie mir zu Französisch und/oder Amerikanisch. Trotzdem fand ich diese Lebensläufe spannend und doch auch typisch für diese Generation von Frauen.

„Die Definition von Glück“ lädt aber auch dazu ein, darüber nachzudenken, was für uns Glück bedeutet. Viel Abenteuer? Ein Leben voller Höhen und Tiefen? Tragödien? Oder lieber ein gleichmäßiges Dahinfließen?

Vielen Dank an die Übersetzerin Sabine Schwenk. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht so einfach war, diesen Roman zu übersetzen.

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Die beiden in Paris geborenen Frauen Clarisse und Eve könnten nicht unterschiedlicher sein! Clarisse, die als Kind eher etwas zu kurz gekommen ist, wird eine starke, selbstbewußte Frau, die auf Reisen geht und einen Hang zum falschen Mann hat. Ihre Kinder zieht sie mit eigener Kraft groß, denn auf die Männer in ihrem Leben kann sie sich nicht verlassen. Einer aber wird die Verbindung zu Eve herstellen. Eve lebt seit ihrem Literatur-Studium in New York mit ihrem Ehemann und den Kindern und ist irgendwie in das Cateringgeschäft reingerutscht mit ihren delikaten französischen Rezepten, doch die Sehnsucht nach der Literatur bleibt und ihr treues Hausfrauenherz wird arg auf die Probe gestellt durch einen charmanten französischen Autoren.
Abwechselnd wird die Geschichte der beiden Frauen erzählt und ab der Hälfte des Romans folgen wir nur noch Eves Bericht, was sie alles mit Clarisse so erlebt.
Ein schöner Sommerroman mit etwas Tiefgang.

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Der Erzählbogen der Geschichte umfasst den Zeitraum zwischen 1979 und 2021. Es sind eigentlich z wie Handlungsstränge über zwei sehr unterschiedliche Frauenleben. Diese sind sozusagen Beispiel dafür, wie die Welt der Frauen sich in dieser Zeit verändert hat und wie sie das unterschiedlich erlebten.

Der Plot ist sehr interessant strukturiert und konzipiert. Aus einzelnen Anekdoten, aus kurzen Episoden und längeren Abschnitten und dem ständigen Wechsel der Handlungsstränge wird ein feines Netz gesponnen. Ja, es geht um die Suche nach dem wahren Glück. Aber das wird nicht plakativ so genannt. Denn eigentlich sind es zwei ganz normale Frauenleben, so wie das jeder x-beliebigen Leserin. Und die wenigsten werden laut sagen, ich Suche nach dem Glück. Nein. Man lebt einfach und tut es. So liest sich dieses Buch. Interessant, sehr realistisch, klug. Der Bogen, der am Ende auch zwischen den zwei Frauen gespannt ist, hat mir gut gefallen.

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Mit französischer Leichtigkeit und einem intimen Blick in das Seelenleben der Protagonistinnen erzählt uns Frau Cusset über Frausein mit den entsprechenden Bedürfnissen, Ängsten, der Mutterrolle mit all ihren Facetten und dem Älterwerden und dem Spiegel der Männerwelt. Ich kam beim Lesen in einen regelrechten Sog und kann mir vorstellen, dass es vielen Frauen ganz genauso gehen wird bei der Lektüre dieses eindrucksvollen Romanes.

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So eine schöne Geschichte! Hat mir sehr gut gefallen, mich bestens unterhalten und war ein absolutes Highlight!

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