Walzer in Zeiten der Cholera

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Erscheinungstermin 21.09.2021 | Archivierungsdatum 30.11.2021

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Zum Inhalt

Zwischen Tanzlust und Todesangst – eine Epidemie polarisiert die Gesellschaft


Wien, 1873: Die Stadt feiert die Weltausstellung, während sich über Galizien und Ungarn die Cholera nähert. Ein Bergsteiger und ein Schmetterlingssammler wollen Wien mit reinstem Quellwasser vor der Epidemie schützen und die Alpen anzapfen. Sie treffen auf massiven Widerstand, ihr Projekt sei größenwahnsinnig und überflüssig. Doch dann sterben die ersten Gäste …

Der 1873 entbrannte Streit ähnelt den Ereignissen der Gegenwart, selbst die Kampagnenschlagwörter sind die gleichen. Spannend und verblüffend aktuell erzählt Alexander Bartl, wie Seuchen die Gesellschaft verändern.

Ein Buch über Menschen im Ausnahmezustand und die Sehnsucht nach Normalität

»Über Jahrhunderte hatte sich die Medizin damit begnügen müssen, Kranke zu versorgen und im besten Fall zu heilen. Dank neuer Erkenntnisse konnte sie nun darauf hinwirken, dass Gesunde erst gar nicht erkrankten. Je besser die Wissenschaft verstand, wie der Organismus funktionierte, desto genauer wusste sie, was ihn schädigte.

Theoretisch waren viele Wiener die Vermüllung zwar leid, vor allem dann, wenn andere dafür verantwortlich waren. Doch sobald Hygienemaßnahmen den persönlichen Handlungsspielraum einschränkten, sobald womöglich sogar die eigenen Geschäfte darunter litten, sah die Sache anders aus.«

Zwischen Tanzlust und Todesangst – eine Epidemie polarisiert die Gesellschaft


Wien, 1873: Die Stadt feiert die Weltausstellung, während sich über Galizien und Ungarn die Cholera nähert. Ein...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783749902385
PREIS 24,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Alexander Bartl - Walzer in Zeiten der Cholera Wien, 1873: Die Stadt feiert die Weltausstellung, während sich über Galizien und Ungarn die Cholera nähert. Ein Bergsteiger und ein Schmetterlingssammler wollen Wien mit reinstem Quellwasser vor der Epidemie schützen und die Alpen anzapfen. Sie treffen auf massiven Widerstand, ihr Projekt sei größenwahnsinnig und überflüssig. Doch dann sterben die ersten Gäste … Meinung Nein, die Corona Pandemie kann man nicht mit der Cholera. vergleichen. Die Reaktionen auf die Krankheit schon, das ist je Heute kaum anders Überheblichkeit, Verneinung, Verharmlosung, die Suche nach Schuldigen. Das Buch zeigt einige verstörende Parallelen, vor allem bezüglich des Umgangs mit der Krankheit. Ist alles noch fast genauso. Auf jeden Fall sollte man es dringend lesen und eventuell daraus lernen ich empfehle es

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