Das Geheimnis des Schneemanns

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 18.09.2021 | Archivierungsdatum 17.01.2022

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Zum Inhalt

»Mr. Strangeways, ich wüsste gern, ob Sie das Übernatürliche akzeptieren.« Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war... Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs. Welche Geheimnisse birgt das alte Gemäuer, in dem es angeblich spukt? Und welche Absichten verbergen die Gäste der Restoricks?

»Mr. Strangeways, ich wüsste gern, ob Sie das Übernatürliche akzeptieren.« Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783608983470
PREIS 16,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

In good old England
1941 betrachten die Kinder John und Priscilla Restorick einen tauenden Schneemann. Ihr Vater, Hereward Restorock, ehemaliger Armeeoffizier und Gutsbesitzer, hat Gäste in seinem Herrenhaus: »Ein Flittchen, einen angelsächsischen Landjunker, eine amerikanische Ehefrau, einen unsteten Burschen, eine Klatschtante und einen Quacksalber.« Seit 1609 der Bischof von Eastchester unter ungeklärten Umständen zu Tode kam, scheint es dort zu spuken. Ist es die Katze?
Die Situation wird von Miss Clarissa Cavendish, Georgia und Nigel Strangeways - immerhin ist er Privatdetektiv - gründlich und ausführlich betrachtet und diskutiert. Was planen Dr. Bogan und die anderen in Easterham Manor? Eine Einladung zum Dinner ist willkommen, filmreif versammelt sich die Gesellschaft am Tisch. Am nächsten Tag wird eine Leiche entdeckt. Selbstmord oder Mord? Akribische Detektivarbeit mit den Mitteln und Methoden, die vor ungefähr 80 Jahren aktuell waren, wird detailreich geschildert, Einzelheiten untersucht, psychologische Erwägungen angestellt. Blumige Beschreibungen in weitschweifigen Schnörkeln werden dargelegt.
Nicholas Blake hat einen nostalgisch anmutenden England-Krimi verfasst, der Leuten gefallen mag, die gern auf Sherlock Holmes´ Spuren wandeln.
Aus dem Englischen von Michael von Killisch-Horn. Herausgegeben von Klett Cotta.

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Dieser Kriminalroman hat mir im großen und ganzen sehr gut gefallen. Ich finde das Titelbild etwas irreführend, denn er spielt in den 1940er Jahren. Durch das Bild hatte ich eine andere Erwartung.
Der Schreibstil ist m.E. gewöhnungsbedürftig. Einerseits gibt es längere Dialoge, die als Zwiegespräch dargestellt sind. Andererseits gibt es Erläuterungen und Erklärungen, die völlig anders sind. Ich fand es etwas schwierig.

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Nicholas Blake - Das Geheimnis des Schneemanns
Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war... Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs

Meinung
Iim Jahr 1941 erstmals von Nicholas Blake veröffentlicht
Nigel und Georgia Strangeways sind bei Georgias Cousine Clarissa Cavendish zu Gast, die sich Sorgen über die Ereignisse im Haus ihrer Nachbarn macht.
Es handelt sich um einen Krimi aus dem Goldenen Zeitalter, mit vielen Wendungen, intellektuellen Rätseln und einigen raffinierten Handlungssträngen, bei denen man spürt, dass der Autor großen Spaß daran hatte.
Nigel soll in die Rolle eines Übersinnlichen schlüpfen und die seltsame Störung in dem Spukzimmer untersuchen.
Doch bevor Nigel soweit kommt, wird Elizabeth die Tochter des Hauses, tot aufgefunden, offenbar durch Selbstmord.
Er vermutet alledings einen Mord und stellt fest, dass es in diesem scheinbar sanften Landhaus viele Motive gibt - von Geld über Sex bis hin zu Drogen
Ein Krimi, der mir sehr viel Spaß gemacht hat
Den ich gern empfehle.

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»Mr. Strangeways, ich wüsste gern, ob Sie das Übernatürliche akzeptieren.« Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war... Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs. Welche Geheimnisse birgt das alte Gemäuer, in dem es angeblich spukt? Und welche Absichten verbergen die Gäste der Restoricks? (Klappentext)

Dieser etwas nostalgisch angehauchte Krimi konnte mich nicht von Anfang überzeugen, was sich aber während des weiteren Lesens gelegt hat. Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Handlung selbst war aber spannend dargelegt, interessante Wendungen hielten sie hoch. Die Handlungsorte sowie die verschiedensten Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen. Aufschlußreich und gut geschildert waren für mich die Darlegungen der möglichen Detektivarbeit zur damaligen Zeit. Eine interessante Lektüre

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Das Geheimnis des Schneemanns ist ein Kriminalroman von Nicholas Blake. Privatdetektiv Nigel Strangeways und seine Frau Georgia werden nach Easterham Manor gerufen, um das merkwürdige Verhalten einer Katze zu untersuchen. Kurz nach deren Eintreffen, wird jedoch ein Familienmitglied der Familie Restorick erhängt aufgefunden. Nigel zweifelt an einem Selbstmord und die Suche nach dem Täter beginnt. Das Buch spielt zu Beginn des zweiten Weltkrieges in Essex und ist eine Empfehlung für alle Freunde von Miss Marple und Hercule Poirot. Interessante Charaktere, ein englischer Landsitz und ein das seltsame Verhalten der Katze sorgen für kurzweiligen Lesespaß.

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Zu herrlich: die Tante baumelt nackt von der Decke, nachdem die Katze per Hasch vergiftet wurde und alles in einem Haus, in dem es im Bibliothekszimmer spukt. Da kommt das Paar gerade recht, dessen eine Hälfte undercover und Polizist ist und sie sich um die Kinder kümmert, die neben all dem Durcheinander versuchen, die Winterstimmung zu retten. Typisch englisch. I love it!!!

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Nicholas Blakes „Das Geheimnis des Schneemanns“ erscheint in einer Reihe neu aufgelegter historischer Krimis, von denen einige schon zu überzeugen wussten – zumindest Freunde dieser Art von Literatur. Wie steht es mit dieser Geschichte?

Dieses Mal trifft man sich zu Weihnachten auf Easterham Manor. Hier widmet sich eine bunte von Hereward Restorick eingeladene Gruppe der Frage, ob es dort nach dem Tod eines Bischofs im 17. Jh. spukt – und sei es auch nur die Katze. Im Glauben, das eigentümliche Verhalten des Tiers aufzuklären, reist auch Nigel Strangeways mit seiner Gattin an. Spätestens als aber ein Familienmitglied der Restoricks zu Tode kommt, ist nicht nur Strangeways Spürnase gefragt …

Zugegeben, die Geschichte strotzt nicht gerade von der Art Spannung, mit der moderne Krimis oder Thriller zu unterhalten wissen. Hier geht es deutlich gemütlicher zu – aber nicht wie in Cosy-Crimes … nein, man fühlt sich auf ein altes Landgut zurückversetzt, ein bisschen wie bei Miss Marple oder Hercule Poirot. Die durch den Spukverdacht geweckte leicht mystische Stimmung – noch dazu in der Weihnachtszeit tut ihr Übriges, sich eigentlich nur ein herbstlich-winterliches Wochenende mit Sofa, Decke, Tee und Keksen zu wünschen. Die Figuren sind so weitgehend so liebenswert wie schrullig und das Rätseln, wer bzw. was wohl hinter den Geschehnissen steckt, macht große Freude, denn die in den 1940er Jahren üblichen Ermittlungsmethoden erlauben das deutlich eher als die CSI-artigen „der Moderne“. All das wird sprachlich interessant arrangiert und dürfte Freunde klassischer Krimis bestens unterhalten.

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Ich bin ja wahrlich ein Fan der entschleunigten, atmosphärischen britischen Krimis und das Geheimnis des Schneemanns bedient auch genau dieses Genre. Die Figuren sind gut gezeichnet, man fühlt sich wirklich in den Winter der 40er Jahre auf einem Landsitz in Essex versetzt , lediglich der Krimiplot kommt etwas zu überladen und sehr im damaligen Zeitgeist verhaftet und daher nicht ganz so zeitlos daher. Das macht es ein wenig gewöhnungsbedürftig.. Eher ein Buch für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch mit Tee und Plätzchen.

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Ein herrlicher Whodunit. Alles kommt vor: Der Privatdetektiv mit der klugen und netten Frau, das alte Herrenhaus, die clevere alte Tante, der etwas spleenige Ermittler von Scottland Yard, die verwickelte Geschichte. Dashiel Hammet und Rob Reef lassen grüßen. Die ausgezeichnete Übersetzung sorgt dafür, dass sich der Text flüssig und modern liest.

Ich möchte mehr von Nigel Strangeways und seiner Frau lesen.

Für einen klassischen Krimi aus den 40 Jahren wirken die Frauenfiguren differenziert und nachvollziehbar. Die Lesenden können gut nachvollziehen, wie schwierig es in dieser von Krieg und Patriachat geprägten Zeit auch für schöne, reiche und kluge Frauen war, ihren eigenen Weg zu gehen.

Absolute Leseempfehlung für alle Freude des Klassischen Krimis; von Nick und Nora Charles, Steve und Paul Temple, Harriett und John Stableford

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Klapptext: Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat.
Fazit: Nigel Strangeways und seine Frau Georgia reisen zu seiner Tante nach Essex. Er glaubt, dass es das auffällige Verhalten einer Katze aufklären soll. Schnell kommt er jedoch darauf, dass der Geist es nicht auf die Katze abgesehen hat. Sondern leider auf die Menschen. Als es den ersten Toten gibt in Easterham Manor fackelt Nigel Strangeways nicht lange und beginnt zu recherchieren. Was für ein Geheimnis verbirgt sich in diesen alten Mauern? Die geschilderte Handlung beginnt etwas träge. Doch im weiteren Verlauf des Lesens kommt Spannung auf. Die verschiedenen Wendungen erhöhen die Spannung kolossal. Man kann sich beim Lesen die verschiedenen Charakteren sehr gut vorstellen. Ich muss gestehen, dass ich zuerst skeptisch war und zum Schluss hell begeistert von dieser Geschichte.

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Fesselnde Lektüre
Als an Heiligabend in Easterham Manor sonderbare Dinge vor sich gehen und zumindest die Katze Geister zu sehen scheint soll ergründet werden, was es damit auf sich hat. Doch dann geschieht ein Mord.
Privatdetektiv Nigel Strangeways mit seiner Frau Georgia nach eingeladen wird um das rätselhafte verhalten der Katze zu entschlüsseln wird ihm schnell klar, dass der Geist es nicht auf Katzen abgesehen hat sondern auf reale Menschen. Ein Mitglied der Familie kommt zu Tode und weckt die Spürnase des Detektivs. Gibt es Geheimnisse in dem Gemäuer? Und was verbergen die Gäste der Restoricks?

Meine Meinung
Das Buch ist das erste das ich von diesem Autor gelesen habe und bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt, konnte ich es auch ohne Störung des Leseflusses lesen. Am Anfang fragte ich mich, warum eine Katze sowas tut, wie in dem Buch beschrieben. Denn den Grund hatte ich nicht vermutet, da ich mit sowas – zum Glück – nie in Berührung gekommen bin. Nicht lange nach Nigels Eintreffen auf dem Anwesen wird eine tote Person gefunden: Selbstmord oder Mord? Und die Polizei beginnt zu ermitteln. Und Nigel St4angeways ermittelt mit. in die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Man liest von zwei Kindern, die zusehen, wie ein Schneemann schmilzt. Und dabei entdecken sie etwas, doch was? Das muss der geneigte Leser schon selbst lesen. Und bald wird keiner der im Haus während des Todes der Person anwesenden von Verdächtigungen ausgenommen. Doch das Ende, ja das muss eben der Leser auch selbst lesen. Ich muss allerdings noch sagen, dass ich den Mörder vermutet habe, allerdings nicht ganz so, wie passiert. Das Buch ist spannend und hat mich gefesselt, außerdem auch sehr gut unterhalten. Daher vergebe ich die volle Bewertungszahl.

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Nicolas Blake ist das Pseudonym des englischen Dichters Cecil Day Lewis. Während seiner Zeit als Schriftsteller und Hofpoet waren die Kriminalromane Blakes ein erforderliches Zubrot.

Sein Ermittler Nigel Strangeways ist ein etwas exzentrisches Mitglied der Upper Class, dessen Onkel ein hoher Beamter bei Scotland Yard ist. Mit diesen Verbindungen gelingt es immer, sicher über die örtlichen Polizeidienststellen zu setzen und wird auch gern von hochgestellten Persönlichkeiten zum Lösen delikater Fälle gebeten.

Hier nun ist es eine ältere Dame, entfernt mit Nigels Gattin verwandt, die ihn bittet ein seltsames Vorkommnis auf Easterham Manor zu untersuchen. Während einer Seance hat sich die Katze der Restoricks äußerst merkwürdig verhalten, aber einen Spuk möchte niemand so recht glauben.

Nigel macht nun die Bekanntschaft der ganzen Familie Restorick, Hereward der Besitzer des Manors, seinem Bruder Andrew und der exaltierten Schwester Betty und anderen Weihnachtsgästen. Die Stimmung der Gesellschaft ist mehr als angespannt und als dann noch ein Familienmitglied tot aufgefunden wird, ist klar, Nigels ganze Kombinationsgabe und Intelligenz ist wieder einmal gefordert.

Blakes Kriminalromane gehören in die goldene Zeit der englischen klassischen Detektivgeschichten. Seine Fälle sind verzwickt wie anspruchsvolle Rätsel und verführen den Leser zum mit raten. Der Plot wirkt manchmal ein wenig gekünstelt, ist aber immer niveauvoll geschrieben und spiegelt die Eleganz der Gesellschaftsschicht. Aber auch die ist nicht von bösen Einflüssen gefeit und so wird hier Nigel Strangeways mit dem sprichwörtlichen Bösen konfrontiert.

Die Neuauflagen der Blake Krimis im Verlag Klett-Cotta sind sehr schön editiert, neu übersetzt und es macht Freude, die Klassiker neu zu entdecken.

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Meine Meinung:
Nachdem ich im vergangenen Jahr das Buch "Das Geheimnis von Dower House" gelesen hatte, wusste ich diesmal, was mich erwartet. Nicholas Blake hat dieses Buch 1941 geschrieben und somit gehört es zu den Klassikern mit besonderem Schreibstil.
Das Geheimnis des Schneemanns sollte offen gelegt werden, allerdings wurde ich im Prolog erst einmal nur neugierig gemacht und musste bis zum Ende warten.
Nigel Strangeways und seine Frau Georgia werden von Georgias Cousine gebeten, nach Essex zu reisen. Sie sollen herausfinden, ob Katzen Gespenster sehen können. Als morgens eine Bewohnerin des Hauses tot aufgefunden wird, kann Nigel nicht anders. Er bietet seine Hilfe an, zumal er vieles beobachtet hat und auch andere Antworten als die Polizei erhält.
Dieser Krimi erinnert an andere Klassiker. Jemand wird tot aufgefunden und alle Anwesenden werden zu Verdächtigen, denn von außerhalb kann niemand gekommen sein. Der Autor macht es uns Lesern, aber auch dem Privatdetektiv nicht leicht. Immer wieder rückt jemand anderes an erster Stelle der Liste mit den Verdächtigen. Merkwürdige Begebenheiten geben weitere Rätsel auf. Ich hatte zwar einen Verdacht, aber da lag ich nur halb richtig. Mehr werde ich dazu aber nicht schreiben.
So ganz nebenbei erfahre ich auch vieles über die damalige Situation, denn der Zeitgeist wird bestens wieder gegeben.


Fazit:
Ich erwähne noch ein weiteres Geheimnis, der Schneemann ist kein gewöhnlicher Schneemann, nein, es wird eine bekannte Persönlichkeit dargestellt. Das Cover verrät nichts. Wer mehr wissen will, sollte das Buch lesen.

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Ein Schneemann und zwei Tote
Der Krimi „Das Geheimnis des Schneemanns“ von Nicholas Blake erschien erstmals 1940/41 und ist ein Krimi ganz in der Tradition der alten englischen Krimis. Schauplatz ist ein herrschaftlicher Landsitz, auf dem sich Familienangehörige und Gäste befinden. Und wie es sich gehört, sind darunter Schmarotzer, Opportunisten und Neider, aber auch die Familienangehörigen sind keine Musterschüler. Gleich zu Beginn der Geschichte machen die Kinder des Hauses in ihrem Schneemann eine unheimliche Entdeckung. Eine Leiche, doch wessen und warum erfährt man erst ganz zum Schluss. Erstmal kommt es zu einer Rückblende: Zur Unterhaltung wird eines Abends der Geist des Bischofs, der auf Easterham Manor umgehen soll, beschworen und zumindest die Katze scheint eine Geistererscheinung zu haben. Und um diese zu untersuchen wird Nigel Strangeways, eigentlich Privatermittler hinzugezogen. Kurz nach seiner Ankunft wird die Schwester des Hausherren erhängt in ihrem Zimmer aufgefunden. Mord oder Selbstmord? Verdächtige gibt es genug und in der Vergangenheit der Toten gibt es genügend Gründe sowohl für das eine als auch für das andere. Nigel und die Polizei beginnen zu ermitteln.
Dem Autoren gelingt es mit seiner Schreibweise den Landsitz und die handelnden Personen so bildhaft zu beschreiben, dass ich sie beim Lesen wirklich vor Augen hatte, der Stil an sich mag zwar etwas altmodisch wirken, passt aber hervorragend und immerhin ist das Buch bereits 1940 geschrieben worden. Durch den Kniff mit der Leiche im Schneemann und der Rückblende ist man bis zum Schluss gespannt, wie die beiden Fälle zusammenhängen, wer der zweite Tote und wer der Täter ist. So viel sei verraten: es kommt zu einigen interessanten Wendungen, die genügend Platz zum Rätseln lasse und zumindest ich, hatte eine andere Lösung und wurde dann überrascht.
Ein typischer englischer Krimi, der auch heute noch fesseln kann.

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Das Geheimnis des Schneemanns wurde bereits 191 geschrieben, ist aber nach wie vor ein unterhaltsamer (und spannender) Lesespaß für Freunde des klassischen Whodunit: Eine überschaubare Anzahl an Verdächtigen an einem überschaubaren Schauplatz, ein verplanter Polizist und ein sympathischer, sehr menschlicher Amateurdetektiv. Katzen und Drogen spielen auch eine Rolle ...
Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Bis zum Schluss gelingt es dem Autor, den Leser an der Nase herumzuführen, immer wieder wird ein vermutlicher Täter aufgrund neuer Erkenntnisse ausgeschlossen (zumindest solange, bis er doch wieder verdächtigt werden kann). Leser, die Spaß am Mitraten haben werden ihre Schwierigkeiten oder Freude daran haben. Nichts ist offensichtlich, jeder könnte der Täter sein ... außer vielleicht die Katze, aber damit verrate ich nicht zu viel.
Das Geheimnis des Schneemanns ist ein Old School Krimi, der überzeugt und nie langweilt. Die Charaktere sind glaubwürdig und facettenreich. Und fast wäre der Krimi perfekt, wenn es nicht die eine oder andere mehr oder weniger seltsame Beschreibung gäbe, die man allerdings als Übersetzungsfehler hinnehmen muss. Dabei handelt es sich aber in meinen Augen nur um Kleinigkeiten, die dem Lesevergnügen und der Ermittlungsarbeiten von Mr Strangways nicht stören.
Das Buch ist das erste das ich von Nicholas Blake gelesen habe, aber bereits das zweite, das von Klett-Cotta neu aufgelegt und übersetzt wurde. Das macht Hoffnung, dass die anderen Bücher nachfolgen werden.

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Dieser englische Krimi knüpft an die Tradition der Whodunits im Stil von Agatha Christie oder Sherlock Holmes an. Er spielt 1941 im verschneiten Essex, die Auswirkungen des Weltkrieges sind spürbar. 
Das Ehepaar Nigel und Georgia Strangeways besucht eine alte Tante, die sich Sorgen um ihre Nachbarn in Easterham Manor macht. Scheinbar geht dort ein Geist um und Nigel soll in seiner Funktion als Privatdetektiv mal nach dem Rechten sehen. Am nächsten Tag wird dort eine Leiche gefunden.
Ganz old-fashioned werden die Situation und die Motive der Bewohner, die allesamt etwas spleenige Charaktere sind, von der Polizei und von Nigel stets aufs Neue beleuchtet. Dabei gerät immer wieder eine andere Person in Verdacht. Der Leser wird quasi ermuntert mitzuraten.
Der Schriftsteller, der schon seit fast 50 Jahren verstorben ist, kann an die großen Krimiautoren seiner Zeit nicht heranreichen. Sein Mordfall ist nicht ganz so ausgeklügelt und sein Plot nicht annähernd so lebendig.
Für mich selbst ist dieses Buch viel zu altmodisch, doch es wird seine Fangemeinde finden. Deswegen vergebe ich 4 gut gemeinte Lesesterne.

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Inhalt:

An Weihnachten missglückt eine Geisterbeschwörung auf Easterham Manor. Es tauchen zwar keine Geister auf, dafür dreht die Katze durch.

Durch die Cousine seiner Frau beauftragt, findet sich alsbald Nigel Strangeways in den altehrwürdigen Hallen ein. Er soll das Rätsel der Katze lösen und ein Auge auf die Schwester des Gutsherren haben.

Doch bald darauf gibt es eine Leiche und die Ermittlungen gestalten sich alles andere, als einfach.


Meine Meinung:

Zu erst einmal möchte ich erwähnen, dass Nicholas Blake diesen Krimi bereits vor ca. 80 Jahren geschrieben hat und es sich bei diesem Buch um eine Neuauflage handelt.

Genau das macht den Charme der Geschichte für mich aus. Es ist ein solider Kriminalfall der nach guter alter Whodunit Manier gelöst wird. Hier gibt es keine Blutrünstigkeit, keine psychischen Abnormitäten oder sonstige Hollywoodeffekte, wie in den Thrillern der heutigen Zeit.

Auch der Ermittler hat keine Probleme mit seinem Leben. Nigel Strangeways ist glücklich verheiratet und seine Frau Georgia hilft im manchmal die richtigen Überlegungen anzustellen.

Dieses Buch hat alles, was es für einen Oldengland Krimi braucht. Den bereits erwähnten soliden Ermittler. Einen Gutsbesitzer, der früher bei der Armee war und nun (undenkbar) mit einer Amerikanerin verheiratet ist und ihre gemeinsamen zwei Kinder.

Die Schwester des Hausherrn, die ach so lieb und harmlos erscheint.

Der Bruder, der ein richtiges Lotterleben als Dandy führt und somit das schwarze Schaf der Familie ist.

Die Freunde, die über Weihnachten zu Gast sind - eine Quasselstrippe, ein Quacksalber und ein erfolgloser Autor.

Auch die Polizei vor Ort und von Scotland Yard tragen ihren Teil bei.


In ruhiger Art werden Familiengeheimnisse gelüftet, Mordmotive erhoben und verworfen. Jeder scheint verdächtig und doch hat wohl keiner ein Motiv.

Die Spannung steigt beständig an und ich habe immer weiter eigene Theorien aufstellen können. Als es dann so scheint, als wäre der Fall nicht zu klären, kommt der Durchbruch und plötzlich ist alles ganz anders, als angenommen. Für mich das bestechender Argument für diese Art von Krimi.


Der Schreibstil ist der Zeit entsprechend. Auch die detailreichen Beschreibungen von Easterham Manor und den Charakteren lassen einen tief eintauchen in den bröckelnden Landadel im England des zweiten Weltkriegs.


Fazit:

Ein absolut empfehlenswerter Krimi aus der guten alten Zeit! Wer Christie mag, wird Blske lieben.

Schade, dass nicht alle Nigel Strangeways Fälle übersetzt wurden

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Hat mir sehr gut gefallen. Toller Schreibstil, der den Leser mitnimmt. Tolle Beschreibung der Handlung, man konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

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Für alles gibt es das erste mal und ich hätte mir keinen besseren ersten Kriminalroman aussuchen können!
Am Anfang hatte ich zwar noch etwas zu kämpfen mit den Schreibstil und vor allem den Namen, die gar nicht so einfach waren und sich dann noch zu merken, wer wie zu wem steht. Am Ende hatte ich aber einen ganz guten Überblick ☺️
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten hätte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Es wurde richtig spannend, fesselnd und interessant! Jedes mal wenn ich einen Verdacht hatte, kam etwas neues ans Licht, was mich zweifeln ließ ob mein Verdacht richtig war 🕵🏽‍♀️
Schlussendlich hatte ich drei Täter die für mich in Betracht kamen und einer war es dann auch tatsächlich 🥸
Es war durchgehend spannend und ich kann das Buch nur empfehlen!

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Ein spannender Krimi perfekt für die Winterzeit!
Die schneebedeckte Landschaft rund um das Anwesen Easterham Manor und die Zusammenkunft der Gäste bei der Familie Restorick zu Weihnachten beschert eine passende Atmosphäre. Wobei das Fest selbst schnell in den Hintergrund rückt und das seltsame Verhalten der Katze während einer "Geisterschau" unangenehme Fragen aufwirft.

Der Privatdetektiv Nigel Strangeways wird nebst seiner Gattin zu deren Verwandter eingeladen, um das mysteriöse Gebaren der Katze genauer unter die Lupe zu nehmen. So wirklich sicher ist sich Nigel nicht, was er in diesem Fall ausrichten soll, doch seine Neugier ist recht schnell geweckt - vor allem, als dann eine Leiche gefunden wird.

Auf der Suche nach einem Motiv für diesen Mord scheint es keine konkreten Anhaltspunkte zu geben, obwohl immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen. Die Familie und die Gäste sind ein bunt gemischter Haufen an Persönlichkeiten und da keiner so wirklich verdächtig wirkt, ist das Rätsel umso größer, wer tatsächlich dahintersteckt.

Ich habe die vielen Befragungen, Gedanken und Wege der Ermittlung sehr gerne verfolgt. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und angenehm - wobei ich sagen muss, dass ich diesen alten Stil einfach auch gerne mag. Vor allem der Einblick in die damalige Zeit aus der Sicht eines "Zeitzeugen" find ich ja besonders faszinierend. Grade auch was die gesellschaftlichen (Lebens)Verhältnisse betrifft, der Umgang untereinander, grade wenn es verschiedene "Klassen" betrifft, aber natürlich auch die Männer und Frauen.

Der Autor weiß lebendige Details gut einzufügen und einen guten Einblick zu geben, damit man den Spuren auch folgen kann.
Der Fall ist sehr verzwickt aufgebaut und konnte mich gut fesseln; nur im letzten Drittel wurde es mir dann etwas zu viel an Theorien und Mutmaßungen ... da wurden eine Menge Möglichkeiten ins Feld geräumt, die mich dann eher durcheinander gebracht haben - was vielleicht auch der Zweck war - mich aber dann nicht mehr so dabeibleiben ließen.

Die Aufklärung am Ende war auf jeden Fall schlüssig und gut inszeniert. Hätte mich vielleicht noch ein bisschen mehr gepackt, wenn davor nicht so viel schwadroniert worden wäre; trotzdem hatte ich insgesamt viel Spaß mit der Geschichte!

Als Weihnachtskrimis sind diese alten Werke natürlich schön für ein Remake, nur ein bisschen schade, dass der Verlag anscheinend nur darauf setzt und nicht auch die anderen Bände der Reihe (der Reihenfolge nach) veröffentlicht, sondern sich nur auf die weihnachtlichen Geschichten fixiert hat. So ist bisher nur Band 2 und Band 7 erschienen...

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*Diese Szene zwischen Hereward und Dr. Bogan war eine von vielen, die Easterham Manor zu einem Schlachtfeld machten. Schon in der Nacht vor Elisabeths Tod hatte Nigel das Grollen des drohenden Konflikts gehört. Jetzt war der Krieg offen ausgebrochen.*

Im frostigen Winter 1941 wird der Detektiv Nigel Strangeway nach Easterham Manor geladen. Er soll das seltsame Benehmen einer Katze untersuchen, die von einem Geist besessen sein soll. Doch dazu kommt es nicht, wird doch Elisabeth, die Schwester des Gutsherren, tot aufgefunden. Auf den ersten Blick sieht es wie Selbstmord aus, doch daran glaubt Nigel nicht. So wirft er sich in die bunt zusammengewürfelte Gesellschaft und startet seine eigenen Ermittlungen.

Ich mag historische Krimis – und solche, die wie dieser wirklich in der Zeit, in der sie spielen, geschrieben wurden, fühlen sich besonders authentisch an. Vom Krieg merkt man am Lande Englands wenig, dafür halten die unterschiedlichen Charaktere Nigel auf Trab. Die Geschwister der Ermordeten könnten ebenso ein Motiv haben, wie ihr behandelnder Arzt, ihr verschmähter Liebhaber und die eifersüchtige Freundin. Hinzu kommt der Lebenswandel von Elisabeth, der so manche Theorie zu ihrem Tod zulässt.

Der Leser macht im Prolog einen zeitlichen Schritt nach vorne – der Schnee taut nach dem langen Winter und irgendjemand/etwas kommt im selbstgebauten Schneemann der Kinder zu Tage. Doch was hat es mit dieser erneuten Leiche auf sich und ist es überhaupt eine Leiche, die hier versteckt wurde? Um das Geheimnis des Schneemanns zu ergründen muss der Leser erst einmal Nigel und die geladenen Gäste Easterham Manors begleiten, die sich immer mehr um den Mord an Elisabeth zu verstricken scheinen. Es tauchen zwar einige Indizien auf, aber so ganz schlau wird weder Nigel noch der Leser daraus.

So entwickelt sich der Fall langsam, nimmt ab und zu Abzweigungen, die in eine falsche Richtung führen und stiftet immer mal wieder mehr Verwirrung als Aufklärung. Dennoch mochte ich besonders das Flair des historischen Krimis und seine Authentizität.

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Die Einführungsszene dieses Krimis aus den 40er Jahren gibt schon ein Anzeichen für das, was am Ende kommt, als die Kinder Priscilla und John Restorick einen tauenden Schneemann beobachten.
Nicholas Blake war das Pseudonym des englischen Dichters und Hofpoeten Cecil Day Lewis, mit dem er sich mit seinen Krimis ein Zubrot verdiente. Auch dieser führt Ermittler Nigel Strangeway zu einem zuerst nur scheinbaren Schauplatz eines Verbrechens. Verschiedene Charaktere sind im Landhaus der Rostericks versammelt, und einige von ihnen geraten unter Verdacht bzw haben etwas zu verbergen.
Ein etwas düstererer Golden Age Krimi, der mit diversen Wendungen zu einem erstaunlichen Ende führt.
Danke an den Verlag und Netgalley für ein Rezensions-Ebook im Gegenzug für eine ehrliche Rezension.

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Die Fakten:

Titel: Das Geheimnis des Schneemanns



Autor: Nicholas Blake

Reihe:
Verlag: Klett-Cotta
Seiten: 304

Klappentext:
„Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war...

Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs. Welche Geheimnisse birgt das alte Gemäuer, in dem es angeblich spukt? Und welche Absichten verbergen die Gäste der Restoricks? „
Rezension:

Der Lese kann gut nachvollziehen welche Entwicklung die Charaktere in der Geschichte durchleben. Der Autor beschreibt seine Charaktere äußerst authentisch so das der Leser sich diese detailliert vorstellen kann.
Der Autor beschreibt die Orte äußerst detailliert, so das der Leser sich diese Detailliert vorstellen kann. Den Leser erwartet ein packender, als auch fesselnder Kriminalroman mit Winterlicher Stimmung. Der Schreibstil war sehr bewegend, authentisch und hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. 
Die Autorin hat einen Spannende Schreibstil der dem Buch eine starke Stimmung gibt. Das Anwesen Easterham Manor wird für den Leser als ein wirklich Opulenter Orte beschrieben.
Blakes Kriminalromane gehören in die goldene Zeit der englischen klassischen Detektivgeschichten. Seine Fälle sind verzwickt wie anspruchsvolle Rätsel und verführen den Leser zum mit raten. Wer einen Krimi zum wirklich mit denken und fiebern sucht ist hier genau richtig ein Genuss.

Fazit:
Wer einen Krimi der Alten Schule sucht ist hier genau an der Richtigen stelle. Ich kann das Buch allem Fans von Agatha Christie empfehlen.

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Nigel Strangeways begleitet seine Frau Georgia zu ihrer Tante nach Essex. Es soll eigentlich ein gemütliches Weihnachtsfest in Easterham Manor werden, bei dem der Privatdetektiv allerdings auch noch das seltsame Verhalten einer Katze aufklären soll. Doch dabei bleibt es nicht. Kaum betritt das Paar das Anwesen, wird die Leiche von Elizabeth Restorick gefunden. Sie hat sich offensichtlich erhängt. Strangeways erkennt allerdings die Spuren eines Mordes und beginnt mit den Ermittlungen. Der Mörder muss schließlich noch unter ihnen sein.

Nicholas Blake ließ den Protagonisten dieses Kriminalromans insgesamt 16 Fälle aufklären. Das Geheimnis des Schneemanns ist bereits der siebte. Der erste Teil der Serie erschien im Jahre 1935. Daher verwundert es auch nicht, dass in diesem inzwischen historischen Krimi die Klassengesellschaft überdeutlich herausgearbeitet ist. Aus der heutigen Sicht hört sich daher manche Aussage antiquiert an, ist aber nur der verbal eingefangene Zeitgeist. Das Fest in der Familie wird ebenfalls so beschrieben, wie es in vielen anderen historischen Romanen dargestellt wird. Die höhere Gesellschaft traf sich in einem geräumigen Haus und verbrachte mehrere Tage zusammen, sofern es die Umstände zuließen.

Der Autor hat seine Figuren geschickt ausgewählt, sodass jede von ihnen eine Beziehung zum Opfer hatte, die sie gerne verschwiegen hätte. Jeder könnte es getan haben. Es gibt Geheimnisse und Motive, die aus einer Perspektive immer plausibel scheinen. Sobald man sich aber sicher ist, das Rätsel bereits vor der letzten Seite gelöst zu haben, kommt ein Einwand von Scotland Yard oder des Detektivs, der alles widerlegt. Nachdenklich hätte ich nun auch zum Schneemann geblickt, der Titelgeber des Krimis ist. Was kann der denn für ein Geheimnis haben?

Die Kriminalfälle um Nigel Strangeways werden 50 Jahre nach dem Tod des Autors neu aufgelegt. Die Schreibweise und Führung des Lesers durch die vermeintlichen Verdächtigen sind ihm hervorragend gelungen. Die Ermittlungen folgen einer einwandfreien Logik, die keiner übernatürlichen Hilfe bedarf.

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Nigel Strangeways ermittelt in dem Kriminalroman Das Geheimnis des Schneemanns von Nicholas Blake in Essex.
Kurz nach Weihnachten fährt Nigel mit seiner Frau Georgia zu deren Tante, da sie einen Auftrag für den Detektiv habe. Sie erzählt von einer offenbar besessenen Katze, die während einer Séance mehrfach gegen eine Wand rannte, durch das Zimmer hetzte und danach einfach einschlief. Die Teilnehmenden der Séance sind alle sehr verstört und so lädt Clarissa Cavendish ihre Nichte und deren Mann ein.
Nigel untersucht gemeinsam mit den damals Anwesenden den Vorfall: Hereward Restorick, Charlotte Restorick, Andrew Restorick (Herewards Bruder), Will Dykes, Miss Ainsley und Dr. Bogan und natürlich Clarissa Cavendish. Nigel kommt langsam auf den Gedanken, dass die Katze nicht besessen war – was er sich von Anfang an dachte – sondern wohl unter Drogen gesetzt wurde. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wer ein Interesse daran hatte die Katze unter Drogen zu setzen und ob es eine Droge gibt, die ein solches Verhalten bei Katzen verursacht.
Am nächsten Morgen kommt Nigel zurück nach Easterham Manor und erfährt, dass sich Elizabeth Restorick, genannt Betty, die Schwester von Andrew und Hereward wohl erhängt habe. Er sieht sich den Tatort an und merkt schnell, dass es sich hier nicht um Selbstmord, sondern um Mord handelt. Die örtlichen Behörden und New Scotland Yard aus London werden hinzugezogen.
Die Untersuchungen und Befragungen ergeben, dass sich wohl jemand Mühe gab einen Mord als Selbstmord zu inszenieren und dass nahezu alle Anwesende ein Motiv hatten: Andrew hat seine Schwester sehr geliebt und könnte sie wegen ihres unmoralischen Verhaltens ermordet haben und Charlotte und Hereward könnten es auf Elizabeth‘ Vermögen abgesehen haben, denn als Bruder würde Hereward die Hälfte von diesem erhalten. Will Dykes war mit Elizabeth verlobt und könnte so das Motiv einer gelösten Verlobung, von Eifersucht oder ein anderes mit ihrer Beziehung in Zusammenhang stehendes Motiv haben. Miss Ainsley hat kein offenkundiges Motiv außer, dass sie möglicherweise eifersüchtig auf die Verlobung von Elizabeth und Will war oder sie sich ein Erbe von der Verstorbenen versprach (diese hatte ihr versprochen, dass sie von ihr erbt, hatte ihr Testament aber noch nicht angepasst). Auch Dr. Bogan hat ein Motiv denn als ihr Arzt hat er eng mit der Toten zusammengearbeitet und es kommen immer wieder Gerüchte und Hinweise darauf auf, dass seine Patientinnen nicht so gut behandelt hat wie er als Arzt verpflichtet gewesen wäre.
Nachdem Nigel einfach nicht hinter die Geheimnisse des Falls kommt und auch die Polizei ihre Ermittlungen am Tatort beendet, kehren die Mitglieder der Gesellschaft nach London zurück. Dort werden sie zwar weiter überwacht und es werden Hinweise gesammelt, und es finden sich sogar einige Beweise und Aussagen für andere Verbrechen, aber der Mord an Elizabeth kann nicht aufgeklärt werden bis Mr. Strangeways alle Beteiligten noch einmal nach Easterham Manor einlädt, wobei er zuvor das Gerücht streut, dass Will Dykes wegen des Mordes verhaftet wurde. Die Gesellschaft ist versammelt, doch am ersten Abend ergibt sich keine Gelegenheit zur Konfrontation und am nächsten Morgen wachen alle mit schlimmen Kopfschmerzen auf. Andrew Restorick und Dr. Bogan sind verschwunden, aber möglicherweise kann der Schneemann durch die Offenbarung seines Geheimnisses Licht ins Dunkel bringen...
Das Geheimnis des Schneemanns von Nicholas Blake ist ein alter englischer Krimi, der überwiegend im Landhaus Easterham Manor spielt. Der Roman gehört in die Reihe um Nigel Strangeways, deren Bände aber nur locker zusammenhängen zu scheinen. So ist es, für mich, nicht notwendig die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen; ich kannte Strangeways als Detektiv zuvor noch nicht, und habe dennoch das meiste verstanden.
Nigel Strangeways, der Detektiv und damit Hauptcharakter des Romans, bleibt während der gesamten Handlung eher im Hintergrund. Er taucht zwar immer wieder auf, ermittelt und hat große Sprechanteile, aber man erfährt über ihn kaum etwas. Nigel beschwert sich nach den Ermittlungen über sich selbst, denn er findet er hätte viel früher auf die entscheidenden Hinweise kommen müssen. Abgesehen davon erfährt man wenig über ihn. Auch über Georgia, seine Frau, die ihn häufiger zu begleiten scheint und sich so in die Ermittlungen einbringt, bleibt relativ flach.
Die Geschichte ist etwas anders als ich erwartet hatte: ich hatte mit einem relativ klassischen Whodunit gerechnet, was dieser aber nur eingeschränkt war. Ja, alle Verdächtigen bleiben am Tatort und es ist – durch die fehlenden Spuren im Schnee – klar, dass einer der Anwesenden der Täter sein muss. Aber zwischenzeitlich fahren die meisten Verdächtigen nach London und so erstreckt sich der Ermittlungszeitraum, im Gegensatz zu typischen Whodunits, über einen etwas längeren Zeitraum. Das ist natürlich nicht per se als negativ zu bewerten, aber ich hatte anhand der Inhaltsbeschreibung mit etwas anderem gerechnet.
Die Inhaltsbeschreibung legt nahe, dass es sich hier, da der Mord in einem alten Herrenhaus geschieht, um eine Spukgeschichte handelt. Geister kommen in dem Roman aber nur am Rande vor und sind auch nur der erste Impuls für den Detektiv um an den „Tatort“ zu kommen. In der Inhaltsbeschreibung wird erwähnt, dass die Kriminalgeschichte durch einen Vorfall an Weinachten beginnt und der Untertitel lautet „Eine weihnachtliche Kriminalgeschichte“. Dies wirkt so als würde der Krimi an Weihnachten oder kurz nach Weihnachten spielen, aber das tut er nicht beziehungsweise wird Weihnachten nur im Kontext des Vorfalles mit der Katze erwähnt, der aber schon ein paar Tage zurückliegt als der Detektiv in Easterham Manor ankommt. Weihnachten (gemeinsames Essen, Baum schmücken, Geschenke auspacken, Weihnachtslieder singen, etc.) wird aber nicht weiter thematisiert. Der Krimi könnte also jederzeit im Winter spielen (denn der Schnee ist wichtig für die Geschichte). Das hat mich ein bisschen enttäuscht, denn ich hatte gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit mit einem weihnachten Krimi gerechnet.
Die Cover der neu von Klett-Cotta herausgegebenen englischen, klassischen Detektiv- und Kriminalromane sind alle sehr ähnlich aufgebaut und verwenden die gleiche Schriftart, die Autor:innennamen oben auf dem Cover und auch die Coverbilder sehen vom Stil her ähnlich aus. So hat man zwar auf der einen Seite das Gefühl, dass alle Cover gleich aussehen, auf der anderen Seite ist der Vorteil, dass hier eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe von Büchern (Genrezugehörigkeit von klassischen englischen Krimis) kenntlich gemacht wird.
Alles in allem hat mir Das Geheimnis des Schneemanns von Nicholas Blake recht gut gefallen. Es wird nicht mein Lieblingsbuch und wohl auch weder mein Lieblingsdetektiv noch mein Lieblingsautor, aber ich mochte den Krimi eigentlich ganz gerne und empfehle ihn als verschneiten „Whodunit“ in einem alten englischen Herrenhaus gerne weiter (man sollte nur eben keinen Weihnachtskrimi erwarten).

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Das Buch ist sehr gut geschrieben. Der Schreibstil und die Geschichte lassen sich sehr gut lesen. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt und habe bis zum Schluss wirklich nicht gedacht, dass diese Person der Mörder ist/war. Es gibt hier auch mehr als eine Leiche, also lasst euch überraschen..

Ich muss zugeben, dass ich eine schwäche für Agatha Christie Krimis habe und konnte einfach nicht um dieses EBook herum. Das Cover hat mich schon angesprochen...ich meine, schaut euch nur diesen wunderbaren Schneemann an, mit Haube usw... :D

Die Geschichte beginnt damit, dass Nigel und Georgia zu deren Tante zu Besuch fahren um das Rätsel einer "durchgedrehten" Katze aufzuklären...Falsch gedacht, denn es kommt zu einem Mordfall und nun steckt Nigel mittendrin. Er fängt an zu ermitteln und bindet seine Frau mit in die Ermittlung ein, was mir sehr gut gefällt, denn normalerweise kommt man ja nicht darauf...
Die Ermittlungen beginnen und Nigel arbeitet mit der Polizei zusammen um den Fall aufzuklären!
Jedoch finden die Kinder des Hauses dann eine Leiche im Schneemann und nun geht es erstmal so richtig los mit den Ermittlungen!

Dies war für mich ein sehr schönes Buch, das mich richtig gut unterhalten konnte.
Wer gerne "alte, englische" Krimis liest, darf hier nicht vorbeigehen!

Das vorherige Buch des Autors landet umgehend auf meiner WuLi...

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Typischer klassischer Kriminalroman. Auf einem englischen Landsitz scheint es zu spuken. Ein Detektiv wird hinzugerufen. Die Schwester des Hausherrn wird am nächsten Tag erhängt aufgefunden. Alles weißt auf Mord hin.
Man darf beim Lesen nie vergessen, dass es sich um einen Kriminalroman aus der Entstehungszeit dieses Genres handelt.

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Darum geht‘s:
In Easterham Manor, dem Familiensitz der Restoricks, soll es einer alten Legende nach spuken. An Heiligabend möchte die Familie zusammen mit Freunden der Sache auf den Grund gehen und sie halten eine Art Séance ab, die abrupt abgebrochen wird, als sich die Katze des Hauses wie eine verrückte aufführt und alle in Schrecken versetzt.

Die ebenfalls anwesende Clarissa lädt daraufhin ihre Cousine Georgia und ihren Gatten, den bekannten Privatdetektiv Nigel Strangeways, nach Essex ein und hofft, dass Nigel das merkwürdige Verhalten des Tieres aufklären kann. Doch schon sehr bald geht es in Easterham Manor nicht mehr nur um eine Spukgeschichte, sondern um den rätselhaften Todesfall eines Familienmitglieds. War es Selbstmord oder doch Mord? Und was haben die Katze und der Schneemann mit den sonderbaren Vorkommnissen zu tun?

So fand ich‘s:
Ich muss gestehen, dass mir Nicholas Blake kein Begriff war. Mich hat daher in erster Linie das schön aufgemachte Cover dieser Neuauflage von Klett-Clotta des bereits 1941 erschienenen Krimis neugierig gemacht. Und da mich englische Herrenhäuser mit Spukgeschichte schon immer fasziniert haben, war die Lust dann schnell geweckt, dieses Buch zu lesen.

Bereits der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Die Erzählweise erscheint in der heutigen Zeit möglicherweise etwas angestaubt. Doch der leicht vornehme Tonfall zusammen mit dem klaren und strukturierten Schreibstil, passen perfekt zum Setting und lassen mich als Leser sofort in die damalige „Upstairs-Gesellschaft“ eintauchen.

Die Geschichte selbst ist ein klassischer englischer Krimi, ganz im Stile von Agatha Christie. Es gibt zwar Tote, aber wenig bis gar kein Blutvergießen und schon gar keine überflüssige Gewaltdarstellung. Ein Hauch vom berühmten britischen Humor, lockert die Erzählung immer wieder Mal auf. Ich denke da zum Beispiel an den Schneemann, der eine, eigentlich gleich zwei besondere Rollen einnimmt. Welche werde ich an dieser Stelle aber auf keinen Fall verraten. 😉

Für mich ist „Das Geheimnis des Schneemanns“ die perfekte Lektüre für einen kalten Winterabend, den man eingekuschelt auf dem Sofa verbringen und spannende, aber unaufgeregte Lesestunden erleben möchte. Wer traditionelle Whodunit-Krimis mag, kommt hier jedenfalls voll auf seine Kosten.

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Privatdetektiv Nigel Strangeways wird zu seiner Tante nach Essex eingeladen. Doch spukt es seit Heiligabend gewaltig und das nervt nicht nur die Katzen, denn es kommt auch jemand ums Leben. Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Kombination von Grusel, Krimi und Humor fand ich grandios. Die Figuren sind skurril und liebenswert. Dennoch ist das Buch auch spannend. Die Beschreibungen der Umgebung fand ich sehr schön und auch die weihnachtlichen Momente. Das Cover passt perfekt dazu. Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Dieses eBook erfüllte sämtliche meiner Erwartungen an einen winterlich-atmosphärischen psychologischen Kriminalroman vor dem Hintergrund eines englischen Herrenhauses in Zeiten des zweiten Weltkriegs, der aufruft zum Miträtseln und Mitfiebern.

Von einem kleinen Aspekt (Verbundenheit zwischen Geschwistern, die ich persönlich in diesem Zusammenhang vielleicht als etwas übertrieben empfand, zugleich jedoch insgesamt auch wieder als passend zu dieser Art von Roman) abgesehen, traf diese Lektüre genau meinen Geschmack und ließ keine Langeweile aufkommen.

Eine große Empfehlung für alle Fans von Agatha Christie und Arthur Conan Doyle!

Danke an NetGalley und den Klett-Cotta Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

TW: Suizid, Drogenmissbrauch

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Georgia und Nigel fahren auf Bitte von Georgias Tante Miss Cavendish nach Essex ins ehrwürdige Easterham Manor. Eigentlich soll Nigel einer Spukgeschichte auf den Grund gehen. Doch dann geschieht ein Mord und der Spürsinn des Privatdetektivs Nigel Strangeways ist erwacht.
Der Krimi spielt im Jahre 1941 und lässt an die Krimis von Agatha Christie erinnern. Viele Verdächtige in einem in einem Schloss und wer ist denn nun der Mörder?
Netter cosy crime, auf wenn er teils etwas langatmig ist.

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Ebenso wie andere bereits bei Klett Cotta erschienene „alte“ englische Krimis ist auch „Das Geheimnis des Schneemanns“ eine hochraffinierte, spannende und kurzweilige Lektüre.
Die Aufmachung ist ansprechend, der Inhalt bis zur letzten Seite fesselnd.

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Ein sehr spannender Winter-Krimi!
Miträtseln kann man beim Lesen wunderbar und ein paar tolle Plot-Twists hat der Krimi auch zu bieten.
Sehr atmosphärisch mit Agatha Christie Feeling :)
Klare Leseempfehlung!

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Ein altes Herrenhaus und veraltete Vorstellungen von Ehre und Lebensgestaltung durchzieht diesen"Krimi".
Immer wieder treten unvorhergesehene Überraschungen auf.
Dabei ist es sehr schlüssig und nachvollziehbar geschrieben, sehr spannend. Der Schluss ist dann auch
mehr als überraschend "das Geheimnis des Schneemanns".

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Das Geheimnis des Schneemanns ist ein winterlicher Krimi, der den Leser fesselt und ähnlich wie bei Agatha Christie miträtseln lässt, wer denn nun der Mörder ist.
Mir hat das Buch gut gefallen. Auch wenn die Charaktere etwas zu zahlreich waren, und ich ab und an durcheinander kam wer denn nun eigentlich wer ist, konnte mich dieser Krimi abholen.
Ich mochte vor allem die winterliche Zeit, in der das ganze passiert. Alles hatte irgendwie einen gemütlichen Touch.
Das Ende war für mich unvorhersehbar, und deshalb auch spannend.
Fazit:
Ein toller Klassiker, den man sich im Winter nicht entgehen lassen sollte.

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Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären.
Cousine Clarissa wittert ein schlimmes Verbrechen, das Strangeway noch verhindern könnte, aber kaum dass er und seine Frau Easterham Manor erreichen, ist es auch schon zu spät: Elisabeth Restorick baumelt vom Gebälk ihres Schlafzimmers und ist tot - und das Haus voller Verdächtiger.
Blakes Kriminalromane gehören in die goldene Zeit der englischen klassischen Detektivgeschichten. Seine Fälle sind verzwickt wie anspruchsvolle Rätsel und verführen den Leser zum Mitraten.
Man muss diese Genre schon sehr mögen. Ich fand es gut erzählt, aber würde wahrscheinlich nicht noch
ein Buch von Nicholas Blake lesen, da ich die altmodische Erzählweise nicht packend genug finde.

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