Das Geheimnis des Schneemanns

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 18.09.2021 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

»Mr. Strangeways, ich wüsste gern, ob Sie das Übernatürliche akzeptieren.« Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war... Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs. Welche Geheimnisse birgt das alte Gemäuer, in dem es angeblich spukt? Und welche Absichten verbergen die Gäste der Restoricks?

»Mr. Strangeways, ich wüsste gern, ob Sie das Übernatürliche akzeptieren.« Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783608983470
PREIS 16,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

In good old England 1941 betrachten die Kinder John und Priscilla Restorick einen tauenden Schneemann. Ihr Vater, Hereward Restorock, ehemaliger Armeeoffizier und Gutsbesitzer, hat Gäste in seinem Herrenhaus: »Ein Flittchen, einen angelsächsischen Landjunker, eine amerikanische Ehefrau, einen unsteten Burschen, eine Klatschtante und einen Quacksalber.« Seit 1609 der Bischof von Eastchester unter ungeklärten Umständen zu Tode kam, scheint es dort zu spuken. Ist es die Katze? Die Situation wird von Miss Clarissa Cavendish, Georgia und Nigel Strangeways - immerhin ist er Privatdetektiv - gründlich und ausführlich betrachtet und diskutiert. Was planen Dr. Bogan und die anderen in Easterham Manor? Eine Einladung zum Dinner ist willkommen, filmreif versammelt sich die Gesellschaft am Tisch. Am nächsten Tag wird eine Leiche entdeckt. Selbstmord oder Mord? Akribische Detektivarbeit mit den Mitteln und Methoden, die vor ungefähr 80 Jahren aktuell waren, wird detailreich geschildert, Einzelheiten untersucht, psychologische Erwägungen angestellt. Blumige Beschreibungen in weitschweifigen Schnörkeln werden dargelegt. Nicholas Blake hat einen nostalgisch anmutenden England-Krimi verfasst, der Leuten gefallen mag, die gern auf Sherlock Holmes´ Spuren wandeln. Aus dem Englischen von Michael von Killisch-Horn. Herausgegeben von Klett Cotta.

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Dieser Kriminalroman hat mir im großen und ganzen sehr gut gefallen. Ich finde das Titelbild etwas irreführend, denn er spielt in den 1940er Jahren. Durch das Bild hatte ich eine andere Erwartung. Der Schreibstil ist m.E. gewöhnungsbedürftig. Einerseits gibt es längere Dialoge, die als Zwiegespräch dargestellt sind. Andererseits gibt es Erläuterungen und Erklärungen, die völlig anders sind. Ich fand es etwas schwierig.

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Nicholas Blake - Das Geheimnis des Schneemanns Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war... Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs Meinung Iim Jahr 1941 erstmals von Nicholas Blake veröffentlicht Nigel und Georgia Strangeways sind bei Georgias Cousine Clarissa Cavendish zu Gast, die sich Sorgen über die Ereignisse im Haus ihrer Nachbarn macht. Es handelt sich um einen Krimi aus dem Goldenen Zeitalter, mit vielen Wendungen, intellektuellen Rätseln und einigen raffinierten Handlungssträngen, bei denen man spürt, dass der Autor großen Spaß daran hatte. Nigel soll in die Rolle eines Übersinnlichen schlüpfen und die seltsame Störung in dem Spukzimmer untersuchen. Doch bevor Nigel soweit kommt, wird Elizabeth die Tochter des Hauses, tot aufgefunden, offenbar durch Selbstmord. Er vermutet alledings einen Mord und stellt fest, dass es in diesem scheinbar sanften Landhaus viele Motive gibt - von Geld über Sex bis hin zu Drogen Ein Krimi, der mir sehr viel Spaß gemacht hat Den ich gern empfehle.

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»Mr. Strangeways, ich wüsste gern, ob Sie das Übernatürliche akzeptieren.« Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Und tatsächlich scheint zumindest die Katze Gespenster zu sehen. Doch dann geschieht ein Mord, und nichts ist mehr, wie es war... Als Privatdetektiv Nigel Strangeways gemeinsam mit seiner Frau Georgia zu einer Tante nach Essex reist, glaubt er noch, er sei nur eingeladen worden, um das rätselhafte Verhalten einer Katze aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass der Geist, der offenbar seit Heiligabend in Easterham Manor sein Unwesen treibt, es nicht auf Katzen abgesehen hat, sondern auf sehr reale Menschen. Als ein Mitglied der Familie Restorick in Easterham zu Tode kommt, erwacht der Spürsinn des Detektivs. Welche Geheimnisse birgt das alte Gemäuer, in dem es angeblich spukt? Und welche Absichten verbergen die Gäste der Restoricks? (Klappentext) Dieser etwas nostalgisch angehauchte Krimi konnte mich nicht von Anfang überzeugen, was sich aber während des weiteren Lesens gelegt hat. Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Handlung selbst war aber spannend dargelegt, interessante Wendungen hielten sie hoch. Die Handlungsorte sowie die verschiedensten Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen. Aufschlußreich und gut geschildert waren für mich die Darlegungen der möglichen Detektivarbeit zur damaligen Zeit. Eine interessante Lektüre

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Das Geheimnis des Schneemanns ist ein Kriminalroman von Nicholas Blake. Privatdetektiv Nigel Strangeways und seine Frau Georgia werden nach Easterham Manor gerufen, um das merkwürdige Verhalten einer Katze zu untersuchen. Kurz nach deren Eintreffen, wird jedoch ein Familienmitglied der Familie Restorick erhängt aufgefunden. Nigel zweifelt an einem Selbstmord und die Suche nach dem Täter beginnt. Das Buch spielt zu Beginn des zweiten Weltkrieges in Essex und ist eine Empfehlung für alle Freunde von Miss Marple und Hercule Poirot. Interessante Charaktere, ein englischer Landsitz und ein das seltsame Verhalten der Katze sorgen für kurzweiligen Lesespaß.

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Zu herrlich: die Tante baumelt nackt von der Decke, nachdem die Katze per Hasch vergiftet wurde und alles in einem Haus, in dem es im Bibliothekszimmer spukt. Da kommt das Paar gerade recht, dessen eine Hälfte undercover und Polizist ist und sie sich um die Kinder kümmert, die neben all dem Durcheinander versuchen, die Winterstimmung zu retten. Typisch englisch. I love it!!!

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Nicholas Blakes „Das Geheimnis des Schneemanns“ erscheint in einer Reihe neu aufgelegter historischer Krimis, von denen einige schon zu überzeugen wussten – zumindest Freunde dieser Art von Literatur. Wie steht es mit dieser Geschichte? Dieses Mal trifft man sich zu Weihnachten auf Easterham Manor. Hier widmet sich eine bunte von Hereward Restorick eingeladene Gruppe der Frage, ob es dort nach dem Tod eines Bischofs im 17. Jh. spukt – und sei es auch nur die Katze. Im Glauben, das eigentümliche Verhalten des Tiers aufzuklären, reist auch Nigel Strangeways mit seiner Gattin an. Spätestens als aber ein Familienmitglied der Restoricks zu Tode kommt, ist nicht nur Strangeways Spürnase gefragt … Zugegeben, die Geschichte strotzt nicht gerade von der Art Spannung, mit der moderne Krimis oder Thriller zu unterhalten wissen. Hier geht es deutlich gemütlicher zu – aber nicht wie in Cosy-Crimes … nein, man fühlt sich auf ein altes Landgut zurückversetzt, ein bisschen wie bei Miss Marple oder Hercule Poirot. Die durch den Spukverdacht geweckte leicht mystische Stimmung – noch dazu in der Weihnachtszeit tut ihr Übriges, sich eigentlich nur ein herbstlich-winterliches Wochenende mit Sofa, Decke, Tee und Keksen zu wünschen. Die Figuren sind so weitgehend so liebenswert wie schrullig und das Rätseln, wer bzw. was wohl hinter den Geschehnissen steckt, macht große Freude, denn die in den 1940er Jahren üblichen Ermittlungsmethoden erlauben das deutlich eher als die CSI-artigen „der Moderne“. All das wird sprachlich interessant arrangiert und dürfte Freunde klassischer Krimis bestens unterhalten.

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Ich bin ja wahrlich ein Fan der entschleunigten, atmosphärischen britischen Krimis und das Geheimnis des Schneemanns bedient auch genau dieses Genre. Die Figuren sind gut gezeichnet, man fühlt sich wirklich in den Winter der 40er Jahre auf einem Landsitz in Essex versetzt , lediglich der Krimiplot kommt etwas zu überladen und sehr im damaligen Zeitgeist verhaftet und daher nicht ganz so zeitlos daher. Das macht es ein wenig gewöhnungsbedürftig.. Eher ein Buch für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch mit Tee und Plätzchen.

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Ein herrlicher Whodunit. Alles kommt vor: Der Privatdetektiv mit der klugen und netten Frau, das alte Herrenhaus, die clevere alte Tante, der etwas spleenige Ermittler von Scottland Yard, die verwickelte Geschichte. Dashiel Hammet und Rob Reef lassen grüßen. Die ausgezeichnete Übersetzung sorgt dafür, dass sich der Text flüssig und modern liest. Ich möchte mehr von Nigel Strangeways und seiner Frau lesen. Für einen klassischen Krimi aus den 40 Jahren wirken die Frauenfiguren differenziert und nachvollziehbar. Die Lesenden können gut nachvollziehen, wie schwierig es in dieser von Krieg und Patriachat geprägten Zeit auch für schöne, reiche und kluge Frauen war, ihren eigenen Weg zu gehen. Absolute Leseempfehlung für alle Freude des Klassischen Krimis; von Nick und Nora Charles, Steve und Paul Temple, Harriett und John Stableford

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Klapptext: Im ehrwürdigen Easterham Manor gehen sonderbare Dinge vor sich. Zu Heiligabend haben sich Familie und Freunde versammelt, um zu ergründen, was es mit einer alten Spuklegende auf sich hat. Fazit: Nigel Strangeways und seine Frau Georgia reisen zu seiner Tante nach Essex. Er glaubt, dass es das auffällige Verhalten einer Katze aufklären soll. Schnell kommt er jedoch darauf, dass der Geist es nicht auf die Katze abgesehen hat. Sondern leider auf die Menschen. Als es den ersten Toten gibt in Easterham Manor fackelt Nigel Strangeways nicht lange und beginnt zu recherchieren. Was für ein Geheimnis verbirgt sich in diesen alten Mauern? Die geschilderte Handlung beginnt etwas träge. Doch im weiteren Verlauf des Lesens kommt Spannung auf. Die verschiedenen Wendungen erhöhen die Spannung kolossal. Man kann sich beim Lesen die verschiedenen Charakteren sehr gut vorstellen. Ich muss gestehen, dass ich zuerst skeptisch war und zum Schluss hell begeistert von dieser Geschichte.

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Fesselnde Lektüre Als an Heiligabend in Easterham Manor sonderbare Dinge vor sich gehen und zumindest die Katze Geister zu sehen scheint soll ergründet werden, was es damit auf sich hat. Doch dann geschieht ein Mord. Privatdetektiv Nigel Strangeways mit seiner Frau Georgia nach eingeladen wird um das rätselhafte verhalten der Katze zu entschlüsseln wird ihm schnell klar, dass der Geist es nicht auf Katzen abgesehen hat sondern auf reale Menschen. Ein Mitglied der Familie kommt zu Tode und weckt die Spürnase des Detektivs. Gibt es Geheimnisse in dem Gemäuer? Und was verbergen die Gäste der Restoricks? Meine Meinung Das Buch ist das erste das ich von diesem Autor gelesen habe und bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt, konnte ich es auch ohne Störung des Leseflusses lesen. Am Anfang fragte ich mich, warum eine Katze sowas tut, wie in dem Buch beschrieben. Denn den Grund hatte ich nicht vermutet, da ich mit sowas – zum Glück – nie in Berührung gekommen bin. Nicht lange nach Nigels Eintreffen auf dem Anwesen wird eine tote Person gefunden: Selbstmord oder Mord? Und die Polizei beginnt zu ermitteln. Und Nigel St4angeways ermittelt mit. in die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Man liest von zwei Kindern, die zusehen, wie ein Schneemann schmilzt. Und dabei entdecken sie etwas, doch was? Das muss der geneigte Leser schon selbst lesen. Und bald wird keiner der im Haus während des Todes der Person anwesenden von Verdächtigungen ausgenommen. Doch das Ende, ja das muss eben der Leser auch selbst lesen. Ich muss allerdings noch sagen, dass ich den Mörder vermutet habe, allerdings nicht ganz so, wie passiert. Das Buch ist spannend und hat mich gefesselt, außerdem auch sehr gut unterhalten. Daher vergebe ich die volle Bewertungszahl.

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Nicolas Blake ist das Pseudonym des englischen Dichters Cecil Day Lewis. Während seiner Zeit als Schriftsteller und Hofpoet waren die Kriminalromane Blakes ein erforderliches Zubrot. Sein Ermittler Nigel Strangeways ist ein etwas exzentrisches Mitglied der Upper Class, dessen Onkel ein hoher Beamter bei Scotland Yard ist. Mit diesen Verbindungen gelingt es immer, sicher über die örtlichen Polizeidienststellen zu setzen und wird auch gern von hochgestellten Persönlichkeiten zum Lösen delikater Fälle gebeten. Hier nun ist es eine ältere Dame, entfernt mit Nigels Gattin verwandt, die ihn bittet ein seltsames Vorkommnis auf Easterham Manor zu untersuchen. Während einer Seance hat sich die Katze der Restoricks äußerst merkwürdig verhalten, aber einen Spuk möchte niemand so recht glauben. Nigel macht nun die Bekanntschaft der ganzen Familie Restorick, Hereward der Besitzer des Manors, seinem Bruder Andrew und der exaltierten Schwester Betty und anderen Weihnachtsgästen. Die Stimmung der Gesellschaft ist mehr als angespannt und als dann noch ein Familienmitglied tot aufgefunden wird, ist klar, Nigels ganze Kombinationsgabe und Intelligenz ist wieder einmal gefordert. Blakes Kriminalromane gehören in die goldene Zeit der englischen klassischen Detektivgeschichten. Seine Fälle sind verzwickt wie anspruchsvolle Rätsel und verführen den Leser zum mit raten. Der Plot wirkt manchmal ein wenig gekünstelt, ist aber immer niveauvoll geschrieben und spiegelt die Eleganz der Gesellschaftsschicht. Aber auch die ist nicht von bösen Einflüssen gefeit und so wird hier Nigel Strangeways mit dem sprichwörtlichen Bösen konfrontiert. Die Neuauflagen der Blake Krimis im Verlag Klett-Cotta sind sehr schön editiert, neu übersetzt und es macht Freude, die Klassiker neu zu entdecken.

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Meine Meinung: Nachdem ich im vergangenen Jahr das Buch "Das Geheimnis von Dower House" gelesen hatte, wusste ich diesmal, was mich erwartet. Nicholas Blake hat dieses Buch 1941 geschrieben und somit gehört es zu den Klassikern mit besonderem Schreibstil. Das Geheimnis des Schneemanns sollte offen gelegt werden, allerdings wurde ich im Prolog erst einmal nur neugierig gemacht und musste bis zum Ende warten. Nigel Strangeways und seine Frau Georgia werden von Georgias Cousine gebeten, nach Essex zu reisen. Sie sollen herausfinden, ob Katzen Gespenster sehen können. Als morgens eine Bewohnerin des Hauses tot aufgefunden wird, kann Nigel nicht anders. Er bietet seine Hilfe an, zumal er vieles beobachtet hat und auch andere Antworten als die Polizei erhält. Dieser Krimi erinnert an andere Klassiker. Jemand wird tot aufgefunden und alle Anwesenden werden zu Verdächtigen, denn von außerhalb kann niemand gekommen sein. Der Autor macht es uns Lesern, aber auch dem Privatdetektiv nicht leicht. Immer wieder rückt jemand anderes an erster Stelle der Liste mit den Verdächtigen. Merkwürdige Begebenheiten geben weitere Rätsel auf. Ich hatte zwar einen Verdacht, aber da lag ich nur halb richtig. Mehr werde ich dazu aber nicht schreiben. So ganz nebenbei erfahre ich auch vieles über die damalige Situation, denn der Zeitgeist wird bestens wieder gegeben. Fazit: Ich erwähne noch ein weiteres Geheimnis, der Schneemann ist kein gewöhnlicher Schneemann, nein, es wird eine bekannte Persönlichkeit dargestellt. Das Cover verrät nichts. Wer mehr wissen will, sollte das Buch lesen.

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Ein Schneemann und zwei Tote Der Krimi „Das Geheimnis des Schneemanns“ von Nicholas Blake erschien erstmals 1940/41 und ist ein Krimi ganz in der Tradition der alten englischen Krimis. Schauplatz ist ein herrschaftlicher Landsitz, auf dem sich Familienangehörige und Gäste befinden. Und wie es sich gehört, sind darunter Schmarotzer, Opportunisten und Neider, aber auch die Familienangehörigen sind keine Musterschüler. Gleich zu Beginn der Geschichte machen die Kinder des Hauses in ihrem Schneemann eine unheimliche Entdeckung. Eine Leiche, doch wessen und warum erfährt man erst ganz zum Schluss. Erstmal kommt es zu einer Rückblende: Zur Unterhaltung wird eines Abends der Geist des Bischofs, der auf Easterham Manor umgehen soll, beschworen und zumindest die Katze scheint eine Geistererscheinung zu haben. Und um diese zu untersuchen wird Nigel Strangeways, eigentlich Privatermittler hinzugezogen. Kurz nach seiner Ankunft wird die Schwester des Hausherren erhängt in ihrem Zimmer aufgefunden. Mord oder Selbstmord? Verdächtige gibt es genug und in der Vergangenheit der Toten gibt es genügend Gründe sowohl für das eine als auch für das andere. Nigel und die Polizei beginnen zu ermitteln. Dem Autoren gelingt es mit seiner Schreibweise den Landsitz und die handelnden Personen so bildhaft zu beschreiben, dass ich sie beim Lesen wirklich vor Augen hatte, der Stil an sich mag zwar etwas altmodisch wirken, passt aber hervorragend und immerhin ist das Buch bereits 1940 geschrieben worden. Durch den Kniff mit der Leiche im Schneemann und der Rückblende ist man bis zum Schluss gespannt, wie die beiden Fälle zusammenhängen, wer der zweite Tote und wer der Täter ist. So viel sei verraten: es kommt zu einigen interessanten Wendungen, die genügend Platz zum Rätseln lasse und zumindest ich, hatte eine andere Lösung und wurde dann überrascht. Ein typischer englischer Krimi, der auch heute noch fesseln kann.

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Das Geheimnis des Schneemanns wurde bereits 191 geschrieben, ist aber nach wie vor ein unterhaltsamer (und spannender) Lesespaß für Freunde des klassischen Whodunit: Eine überschaubare Anzahl an Verdächtigen an einem überschaubaren Schauplatz, ein verplanter Polizist und ein sympathischer, sehr menschlicher Amateurdetektiv. Katzen und Drogen spielen auch eine Rolle ... Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Bis zum Schluss gelingt es dem Autor, den Leser an der Nase herumzuführen, immer wieder wird ein vermutlicher Täter aufgrund neuer Erkenntnisse ausgeschlossen (zumindest solange, bis er doch wieder verdächtigt werden kann). Leser, die Spaß am Mitraten haben werden ihre Schwierigkeiten oder Freude daran haben. Nichts ist offensichtlich, jeder könnte der Täter sein ... außer vielleicht die Katze, aber damit verrate ich nicht zu viel. Das Geheimnis des Schneemanns ist ein Old School Krimi, der überzeugt und nie langweilt. Die Charaktere sind glaubwürdig und facettenreich. Und fast wäre der Krimi perfekt, wenn es nicht die eine oder andere mehr oder weniger seltsame Beschreibung gäbe, die man allerdings als Übersetzungsfehler hinnehmen muss. Dabei handelt es sich aber in meinen Augen nur um Kleinigkeiten, die dem Lesevergnügen und der Ermittlungsarbeiten von Mr Strangways nicht stören. Das Buch ist das erste das ich von Nicholas Blake gelesen habe, aber bereits das zweite, das von Klett-Cotta neu aufgelegt und übersetzt wurde. Das macht Hoffnung, dass die anderen Bücher nachfolgen werden.

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