Spätsommermord

Kriminalroman. Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden

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Erscheinungstermin 02.08.2021 | Archivierungsdatum 13.01.2022

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Zum Inhalt

Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden: „Spätsommermord“ ist ein atmosphärisch dichter, spannender Skandinavien-Krimi aus der Feder des preisgekrönten Anders de la Motte, der bereits zwei Mal mit dem renommierten Swedish Academy of Crime Writers’ Award ausgezeichnet wurde.

Im August 1990 zelten fünf Jugendfreunde an einem stillgelegten Steinbruch in Süd-Schweden. Sie haben die Schule beendet, heute Nacht wollen sie zum letzten Mal diesen Sommer baden und dann erwartet sie das richtige Leben. Aber als der Morgen graut und der erste Herbst-Regen fällt, liegt einer der Freunde tot im dunklen Wasser. Ein tragischer Unfall, lautet das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen … aber viele in der kleinen Kommune Nedanås zweifeln daran.

Als siebenundzwanzig Jahre später Anna Vesper von der Mordkommission Stockholm, auf der Flucht vor einer ganz persönlichen Tragödie, nach Nedanås zieht, setzen sich die Dinge wieder in Bewegung. Ein neuer, makaberer Todesfall ereignet sich, der eine Verbindung zu den Ereignissen im Steinbruch zu haben scheint, und bald werden Anna und ihre Teenager-Tochter in den alten Konflikt hineingezogen. Während Anna zugleich verzweifelt versucht, ihr eigenes Geheimnis zu wahren, nimmt sie die Ermittlungen auf. Was sie herausfindet, ist ebenso erschütternd wie gefährlich für ihr eigenes Leben …

Schuld, Schweigen und eine tödliche Wahrheit: Anders de la Mottes „Spätsommermord“ ist raffinierte und atmosphärische Spannung aus Skandinavien!

Entdecken Sie auch den Skandinavien-Krimi und Bestseller „Sommernachtstod“ von Anders de la Motte!
„Mit 'Sommernachtstod` hat Anders de la Motte bewiesen, dass er einer der begabtesten Krimi-Autoren Schwedens ist!“ (Erik Axl Sund über „Sommernachtstod“)
„Ein absolut brillanter Krimi! So scharfsinnig und einfühlsam, und gleichzeitig so unendlich spannend.“ (Kristina Ohlsson über Anders de la Mottes „Sommernachtstod“)

Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden: „Spätsommermord“ ist ein atmosphärisch dichter, spannender Skandinavien-Krimi aus der Feder des preisgekrönten Anders de la Motte, der bereits zwei Mal mit dem...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426306277
PREIS 10,27 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Geradezu fluchtartig verlässt Anna Vesper die Stockholmer Mordkommission, um einer internen Ermittlung zu entgehen. Ihr neuer Arbeitsplatz liegt in Schonen. Sie übernimmt dort die Leitung der Polizeistation. Der alte Polizeichef legt ihr unter dem Deckmantel der Freundlichkeit jede Menge Steine in den Weg. Vor 27 Jahren gab es nämlich einen Mordfall, dessen Aufklärung er in seinem Sinne betrieben hat. Anna ist erst noch unsicher, wem sie vertrauen kann und wie sie auftreten soll, um sich den nötigen Respekt zu verdienen. Auch privat läuft es nicht ganz rund.  Der Tod ihres Ex-Mannes belastet sie stark, denn er war ihre große Liebe. Auch Tochter Agnes hat die Situation noch nicht verkraftet und reagiert mit mürrischem Verhalten. Die ganzen Umstände sind demnach nicht einfach für Anna. Im Laufe der Handlung kann man deutlich verfolgen, wie sie in ihre neue Rolle hineinwächst. Sie deckt Verbindungen auf, die sogar Auswirkungen auf ihr Verfahren in Stockholm haben. Auch wenn es ein sehr ruhiger Krimi ist, bleibt eine permanente Spannung erhalten, denn man mag Anna, auch wenn man nicht nachvollziehen kann, wie viel sie ihrer Tochter durchgehen lässt und man will wissen, wie sie mit dem neuen Lebensabschnitt zurechtkommt. Die Leute im Dorf, ganz besonders die Verdächtigen, werden gut charakterisiert, sodass man ihre Handlungen nachvollziehen kann. Für mich ist die Geschichte in sich rund und hat mir gut gefallen. Aber ich kannte den Autor schon aus einem früheren Buch und hatte mich sowieso auf einen guten Krimi gefreut. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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> Handlung und Charaktere Die Handlung spielt sich in zwei Zeiten ab: Zum einen wird von einem Zeltausflug von vier Jugendlichen im Jahr 1990 berichtet und zum anderen geht es um die Ermittlerin Anna Vesper, die in den 2010er Jahren nach Nedanas in Süd-Schweden zieht. Im Laufe der Geschichte gibt es immer wieder Rückblicke zu der verhängnisvollen Nacht im Jahr 1990, bei denen man die vier Jugendlichen besser kennenlernt. Sie stehen an dem spannenden Punkt in ihrem Leben, wenn die Schule vorbei ist und die große Zukunft vor ihnen liegt. Als Leser dürfen wir erfahren, wovon sie träumen und was sie beschäftigt. Auf der anderen Seite ist da Anna Vesper, die mehr oder weniger aus Stockholm und damit vor ihrer schmerzvollen Vergangenheit geflohen ist. Als neue Chefin in der Polizeidienststelle hat sie mit ungeschriebenen Regeln in dem kleinen Dorf zu kämpfen und um die Akzeptanz ihrer Kollegen bangen. > Leseerfahrung Dieses Buch ist mein derzeitiges Highlight der skandinavischen Krimi-Literatur. Anders de la Motte versteht es wunderbar, die Handlung vielschichtig aufzubauen und dabei eine unbeschreibliche atmosphärische Spannung zu erzeugen. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Schön fand ich auch, dass man richtig schön miträtseln konnte. Dabei führt der Autor den Leser natürlich auch mal an der Nase rum, was es nur noch spannender macht. Ich bin fast ein bisschen überrascht, dass mir der Autor vorher noch nie untergekommen ist. Er war anscheinen als Polizist tätig, was dem Buch noch mehr Qualität verleiht. Ich werde mir gern die vorherigen Veröffentlichungen von ihm zulegen. > Fazit Ein wahnsinnig atmosphärischer Krimi, der bei Skandinavien-Krimi-Fans in keinem Regal fehlen darf!

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Im August 1990 treffen sich fünf Jugendliche an einem stillgelegten Baggersee, deren Tiefe nicht genau bekannt ist und deren Felsen unter der Oberfläche liegen. Die drei Jungen und die zwei Mädchen haben ihre Schule beendet und wollen feiern, bevor sie ihre Zukunftspläne umsetzen. Am nächsten Morgen ist einer der Jungen tot. War es ein Unfall? 17 Jahre später zieht Agnes Vesper zusammen mit ihrer Tochter nach Nedanas um ihr Amt als dortige Polizeichefin anzutreten. Sie beginnt gegen den Widerstand der Kollegen und Dorfbewohner in dem alten Fall zu ermitteln. Das Cover passt zu der Landschaft Südschwedens und der Titel zur Handlung. Die Protagonisten werden genauesten und ausführlich beschrieben. Die Handlungsorte und die Landschaften ebenfalls. Das Geschehen wird abwechselnd in zwei Zeitsträngen erzählt. So erfährt man die Geschichte der Jugendlichen und die aktuellen Ermittlungen von Agnes. Dieser Krimi ist sehr spannend und gleichzeitig atmosphärisch erzählt. Wieder einmal ein spannendes Buch des Autors.

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Anna, die Ermittlerin in diesem Buch zieht aus persönlichen Gründen von Stockholm nach Nedanas. Es wird eine Leiche gefunden, die zu einem alten Fall führt. Der Krimi wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die Verbindung sind die Menschen, die noch immer in Nedanas leben. Es ist ein atmosphärisch dichter, schlüssiger Krimi, der mir sehr gut gefallen hat.

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Spannung pur Anna Vesper, Ermittlerin in Stockholm, zieht aus persönlichen Gründen ins beschauliche Nedanås. Eigentlich ist es eher eine Flucht. Ihre Tochter Agnes ist mit dieser Entscheidung nicht glücklich … überhaupt ist die Beziehung zu ihrer Mutter nach dem Tod ihres Vaters schwierig. Wird ihnen der Neubeginn gelingen? Kann sich Anna gut ins neue Team integrieren? Dann wird eine Leiche gefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin, doch Anna glaubt nicht dran. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf einen alten Fall von vor 27 Jahren, welcher ein Unfall gewesen sein soll. War es tatsächlich ein Unfall? Viele im Dorf glauben nicht dran und auch Anna fällt es schwer. Fragen über Fragen und dann gerät sie auch noch selbst in Gefahr. Wird es ihr gelingen den Fall aufzuklären? Der Schreibstil von Anders de la Motte ist sehr flüssig. Die kurzen Kapitel sind super. Der Krimi wird in zwei Zeitsträngen – 1990 und 2017 – erzählt. Dies ist meiner Meinung nach gut für den Spannungsaufbau. Diese hält von Anfang bis zum Ende an. Die Darstellung der einzelnen Charaktere und der Handlungsorte war realistisch. Ich konnte mich gut hinein versetzen, die schwedische Landschaft fühlen. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Von mir gibt es auf alle Fälle eine Leseempfehlung. Es war das erste Buch von Anders de la Motte, was ich gelesen habe … aber definitiv nicht das Letzte. Vielen lieben Dank an NetGalley Deutschland und natürlich an den Droemer Knaur Verlag, die mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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Die Bewohner der kleinen schwedischen Stadt Nedanås gehen noch davon aus, dass die Stockholmer Mordermittlerin Anna Vesper dem Großstadtleben entkommen wollte und deswegen mit ihrer Teenager-Tochter dorthin gezogen ist. Vielleicht auch, weil die Gemeinde immer noch erschüttert von dem Tod eines Schülers ist, der nach ihrem Abschluss noch einmal mit seinen Freunden baden gehen wollte. Es ranken sich Gerüchte um die Todesnacht, dass es sich eben nicht um einen Unfall gehandelt hat. Tatsächlich wird auch Anna bald auf den Fall aufmerksam und beginnt zu ermitteln, ist jedoch darauf bedacht, auch ihr eigenes Geheimnis zu wahren… Was „Anders de la Motte“ mit seinem Roman „Spätsommermord“ geschrieben hat, klingt zugegeben so, als hätte man es so oder so ähnlich schon in anderen skandinavischen Krimis gelesen. Gerade das Motiv der kleinen Gruppe von Jugendlichen, von denen einer unter mysteriösen Umständen stirbt, ist zumindest mir nicht das erste Mal untergekommen. Doch Anders de la Motte hat keineswegs einen bloßen Abklatsch dieser Blaupause geschrieben, sondern im Gegenteil viele sehr eigenständige Motive eingebaut und dabei eine clevere Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit geschaffen. Dass der Tod des Jugendlichen schon fast 30 Jahre zurückliegt und alle Spuren längst ausgereizt scheinen hat mir beispielsweise sehr gefallen, auch die Beschreibung der engen Dorfgemeinschaft, bei dem es unter der Oberfläche zu brodeln scheint, ist sehr gelungen beschrieben. Und da sich auch die Ermittlungen von Anna Vesper immer weiter verschärfen und geschickt gelegte Verbindungen zur Todesnacht geschaffen werden, liest sich der Kriminalroman sehr packend und lebendig. Mir gefällt auch die sehr nahbare und glaubwürdige Beschreibung der Figuren, die sehr einprägsam sind, sodass man trotz vieler neuer Entwicklungen alles gedanklich gut sortieren kann. Hinzu kommt, dass der Plot ziemlich clever erdacht ist und immer wieder mit Wendungen und neuen Erkenntnissen überrascht – insbesondere das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Der Weg dorthin wird nicht einmal mit einem sonderlich hohen Tempo versehen, durch die kurzen Kapitel und den leicht zu lesenden, aber dennoch nicht banalen Schreibstil ist der Roman durchgängig unterhaltsam geraten. Und hier ist das dunkle Geheimnis der Ermittlerin nicht bloß schmückendes Beiwerk wie in einigen anderen Reihen, sondern fest mit der Handlung verbunden – sehr lesenswert! „Spätsommermord“ klingt zunächst etwas klischeebeladen, fesselt dann aber doch sehr schnell und punktet mit vielen sehr gelungenen Details und spannenden Einfällen. Der Handlungsbogen ist sehr geschickt gespannt und verbindet die Ereignisse aus der Vergangenheit mit den aktuellen Ermittlungen und dem düsteren Geheimnis der Hauptfigur. Ein wahrer Pageturner und sehr spannend geschrieben.

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Fesselnder Schweden-Krimi Die Polizistin Anna Vesper zieht mit ihrer Tochter von Stockholm nach Nedanås, was eine ziemliche Umstellung darstellt, die dem Teenie-Mädchen gar nicht gefällt. Doch den wahren Grund für den Umzug kann Anna ihr einfach noch nicht anvertrauen... Als Anna ihre neue Arbeitsstelle als Leiterin des Kommissariats antritt, erwartet sie gleich zu Beginn ein Todesfall, der mit einem weiteren Sterbefall von vor 27 Jahren zusammenzuhängen scheint. Je mehr sie herausfindet, desto mehr geraten sie und auch ihre Tochter in Gefahr... Das Cover finde ich in Ordnung, der stille See passt zum Part der Geschichte, der in der Vergangenheit spielt, jedoch ist es kein Eye-Catcher, wegen dem man das Buch in die Hände nehmen würde. Das ist schon das zweite Buch, das ich von Anders de la Motte gelesen habe, und auch hier gefällt mir der Schreibstil außerordentlich gut. Das Aufdröseln der Fälle der Vergangenheit und der Gegenwart und wie sie am Ende tatsächlich miteinander verwoben sind, ist toll und auf eine spannende Art gelöst. Auch der Wechsel zwischen den Zeiten bringt Abwechslung in die Geschichte. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich hatte die knapp 500 Seiten im Nu durch und werde auf jeden Fall weitere Bücher des Autors lesen. Ich kann diesen Krimi nur empfehlen und gebe 5 Sterne.

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Spätsommermord Ein Kriminalroman von Anders de la Motte Bereits der Kriminalroman „Bluteiche“ dieses Autors hat mich in den Bann gezogen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch dieser Krimi von Anders de la Motte spielt wieder in Schweden und ist sehr sehr spannend. Man benötigt gar nicht lange um sich in die Gegebenheiten und Protagonisten hineinzuversetzen. Auch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart liest sich sehr einfach. Und dennoch ist es wieder nicht einfach den Roman an die Seite zu legen. Man muss einfach weiter lesen! Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Krimis dieser Art vom Autor erscheinen werden. Verdiente 5 Sterne

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Cold Case? Um der internen Ermittlung im Zusammenhang mit dem Tod ihres Ex-Mannes zu entgehen, zieht die erfolgreiche Stockholmer Ermittlerin Anna gemeinsam mit ihrer Tochter in das ländliche Südschweden. Dort wird sie mit einer 27 Jahre alten Tragödie konfrontiert: Fünf Freunde feierten das Ende ihrer Schulzeit an einem See. Am Morgen lag einer von ihnen tot im Wasser. Annas Vermieterin ist die Mutter des Opfers, Annas Vorgänger der Vater eines der anderen Jugendlichen. Als ein weiterer Todesfall passiert, sieht sich Anna zwischen allen Fronten und in Gefahr. Mein Eindruck: Dieses Buch hat Anders de la Motte großartig entwickelt. Es beginnt ruhig wie der sprichwörtliche Mühlenteich (okay, hier geht es um einen See im Steinbruch), um dann Untiefen und Strömungen zu entwickeln. Gut gefallen seine Charaktere, - die Protagonistin Anna ist nicht perfekt, gibt aber nie klein bei, ohne dabei arrogant zu werden. Und auch die begleitenden Personen machen Spaß, da sie sehr vielfältig und mit Tiefe angelegt sind und ihre Entwicklung – insbesondere für die am ersten Todesfall Beteiligten – nachvollziehbar und spannend ist. De La Motte seziert dabei vor allen Dingen Gefühle und lässt damit seine Figuren leben. Wie für einen Kriminalfall angebracht gibt es zwar spannende und gefährliche Szenen, - blutrünstig wird es aber nie. Der Schreibstil ist perfekt für ein Buch, auf welches man sich konzentrieren möchte, von dem man aber nicht belehrt werden will: Nicht zu kompliziert, aber nie banal. Brillant auch das Ende: Überraschend, es wird zwar alles aufgeklärt, trotzdem kommt nicht alles in die Akten, - manchmal ist es eben besser, die harte Realität mit einem sanften Tusche-Schleier zu überziehen. Mein Fazit: Sehr stimmige Studie des ländlichen Schwedens

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Anders de la Motte, Jahrgang 1971 arbeitete viele Jahre als Polizist in Stockholm bevor er anfing zu schreiben. Bis jetzt hat er mehrere Kriminalroman geschrieben. Anna Vesper arbeitete mehrere Jahre bei der Mordkommission in Stockholm, als sie sich entschließt, nach Nedanas, in der Provinz Schonen, zu ziehen, um dort als Leiterin die Polizeistelle zu übernehmen. Sie bewohnt zusammen mit ihrer 16 jährigen Tochter Agnes und deren Hund Milo ein wunderschön renoviertes altes Haus. Annas Umzug ist eigentlich eine Flucht vor polizeilichen Ermittlungen, sie soll ein Jahr zuvor ihren Ex Mann getötet haben. Als ein fremder Besucher auf einem Dorffest ums Leben kommt, glauben alle an ein Unglück, nur Anna glaubt an Fremdverschulden und stellt schnell einen Zusammenhang her zu einem 27 Jahre zurückliegenden Unglücksfall, bei dem ein junger Bewohner des Dorfes in einem Steinbruch ums Leben gekommen ist. Doch damit zieht sie den Unmut einiger Bewohner auf sich und machen ihr den Einstieg in ihre neue Arbeit immer schwerer. Erzählt wird der Kriminalroman in verschiedenen Zeitebenen; die Gegenwart, Annas aktuelle Situation und die Geschichte, die 27 Jahre zuvor den Unglücksfall schildert, bei dem der junge Simon Vidje ums Leben gekommen ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig , gut zu lesen und voll von atmosphärischen Naturdarstellungen. Es ist ein eher ruhiger Krimi ohne viel Blutvergießen, aber mit enormer Spannung die,der Autor durch häufige Wendungen bis zum Schluss durchhalten kann. Die Hauptfigur, Anna , ist sehr glaubwürdig dargestellt, eine alleinerziehende Mutter mit einer störrischen Tochter, mit der sie am Anfang gar nicht klar kommt, deren kleiner Hund sie nicht leiden kann, und ihr das auch offen zeigt. Die selbst ein kleines Handicap hat, sie stottert leicht, aber das natürlich immer im ungünstigsten Moment. Die ihren Ex Mann vermisst, und lange Zeit Zwiegespräche mit ihm führt . Die ihre Ermittlungsarbeit sehr sorgfältig durchführt und versucht, sich nicht von ihren eigenen persönlichen Emotionen beeinflussen zu lassen. Ich fand den Krimi sehr dicht und sehr vielschichtig, es hat richtig Spass gemacht zu lesen, und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

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Tolle Spannungsgeladene Atmosphäre und ein ebenso gelungener Spannungsaufbau. Habe ich sehr genossen und genauso gerne gelesen.

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Anna Vesper beginnt in Südschweden einen neuen Lebensabschnitt. Sie will mit der Vergangenheit und einer persönlichen Tragödie abschließen und mit ihrer Tochter Agnes einen neuen Anfang wagen. Bei ihrem ersten Mordfall wird sie mit einem Todesfall konfrontiert, der vor 27 Jahren stattfand. Was ist damals wirklich passiert? Warum wird sie von ihrem Vorgänger beeinflusst? Anna lässt sich aber nicht beirren und taucht in die Vergangenheit ein. Ein spannender atmosphärischer Krimi - lesenswert!

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Schonen ist eine historische Provinz im Süden Schwedens und der Schauplatz dieses skandinavischen Krimis. Anna zieht nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter nach Schonen, in die kleine Kommune Nedanås. Dort übernimmt sie in der örtlichen Polizeistelle die Leitung, was vor allem bei den männlichen Kollegen hier und da auf Unmut stößt. Schnell wird klar, dass Anna sich in ihrer neuen Umgebung behaupten und erkennen muss, wem sie wirklich vertrauen kann. Als man eines Tages einen Toten im Wasser findet und im Zuge dessen Zusammenhänge festgestellt werden, die mit Anna selbst zu tun haben, wird es für diese eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Dabei sehnt sie sich eigentlich nach Ruhe... Anna und ihre Tochter sind mir direkt ans Herz gewachsen. Viele typische Mutter-Kind-Situationen sind mir vertraut und haben mich zwischendurch schmunzeln lassen. Dabei spürte ich förmlich den emotionalen Druck, mit dem Anna nur schwer klarkommt und der sie vielleicht dazu veranlasste, in bestimmten Situationen über die Stränge zu schlagen. Als Leser pendelt man zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, versucht sich einen Reim daraus zu machen, was das die Ereignisse von Damals mit dem angeblichen Selbstmord von Heute zu tun haben und inwiefern Anna darin involviert ist. Das Ganze löst sich erst zum Ende hin auf, was dazu führte, dass ich gebannt an die Seiten gefesselt war und unbedingt wissen wollte, was als nächstes passiert. Fazit: Spannend, temporeich, mit der typisch skandinavischen Atmosphäre ist dieser Krimi absolut zu empfehlen. Der Autor bewies erneut sein Gespür für das Zwischenmenschliche und konnte mich damit prima unterhalten.

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Anders de la MotteSpätsommermord Zum Inhalt Im August 1990 zelten fünf Jugendfreunde an einem stillgelegten Steinbruch in Süd-Schweden. Sie haben die Schule beendet, heute Nacht wollen sie zum letzten Mal diesen Sommer baden und dann erwartet sie das richtige Leben. Aber als der Morgen graut und der erste Herbst-Regen fällt, liegt einer der Freunde tot im dunklen Wasser. Ein tragischer Unfall, lautet das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen … aber viele in der kleinen Kommune Nedanås zweifeln daran. Als siebenundzwanzig Jahre später Anna Vesper von der Mordkommission Stockholm, auf der Flucht vor einer ganz persönlichen Tragödie, nach Nedanås zieht, setzen sich die Dinge wieder in Bewegung. Ein neuer, makaberer Todesfall ereignet sich, der eine Verbindung zu den Ereignissen im Steinbruch zu haben scheint, und bald werden Anna und ihre Teenager-Tochter in den alten Konflikt hineingezogen. Während Anna zugleich verzweifelt versucht, ihr eigenes Geheimnis zu wahren, nimmt sie die Ermittlungen auf. Was sie herausfindet, ist ebenso erschütternd wie gefährlich für ihr eigenes Leben … Meinung Unglaublich spannender Schwedenkrimi mit überraschender Auflösung. Ein tollerSchreibstil, sehr klar aber mit Liebe zum Detail. Alle Protagonisten waren sehr gut beschreiben und man konnte sofort eine Bindung zuihnen aufbauen. Sie alle hatten das gewisse Etwas, das ihr Handeln und Denken nachvollziehbar machte. Besonders die Hauptperson, Ermittlerin Anna, wurde sehr gut dargestellt und war mir total sympathisch Eine klare Leseempfehlung

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