Noch haben wir die Wahl

Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
Erscheinungstermin 24.07.2021 | Archivierungsdatum N/A

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #NochhabenwirdieWahl #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Deine Normalität ist meine Krise - Wir müssen reden! 2021 ist ein Jahr der Zäsuren. Mit der Bundestagswahl endet nach 16 Jahren die Ära Merkel, und in einer historischen Entscheidung stärkt das Bundesverfassungsgericht die Freiheitsrechte der jüngeren Generation. Die Ökologie steht nun endlich im Zentrum aller Zukunftsfragen: Wirtschaft, Verkehr, Ernährung, aber auch Wissenschaft, Journalismus und Politik – elementare Bereiche der Gesellschaft müssen neu gedacht werden. Große Umbrüche stehen bevor. Und es hängt viel davon ab, ob wir gemeinsame Lösungen finden. Wieviel Ehrlichkeit verträgt der Konflikt zwischen den Generationen? Wir müssen dringend miteinander reden. Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater: Spannend, offen und klug diskutieren Luisa Neubauer und Bernd Ulrich die Schicksalsfragen unserer Tage. Denn noch haben wir die Wahl. Grundlegende Beziehungen sind aus dem Gleichgewicht geraten. Es gibt einiges zu klären. Denn nur wenn wir jetzt zusammenkommen und die richtigen Entscheidungen treffen, haben wir auch in Zukunft noch eine Wahl. Was muss passieren, damit wir die Veränderungen selbst in der Hand behalten? Wie kann es gelingen, Jung und Alt, Mann und Frau, Stadt und Land nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zusammenzudenken? Gibt es Freiheit ohne Nachhaltigkeit? Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater, Millennial und Boomer – Luisa Neubauer und Bernd Ulrich haben je eine andere Sicht auf die Klimakrise, das Artensterben, den erstarkenden Populismus und die Freiheit der Späterlebenden. Ein überfälliges Klärungsgespräch zwischen zwei Generationen und die Analyse einer Welt, in der Ökologie nicht bloß ein Thema unter vielen ist, sondern Ausgangspunkt von allem.

Deine Normalität ist meine Krise - Wir müssen reden! 2021 ist ein Jahr der Zäsuren. Mit der Bundestagswahl endet nach 16 Jahren die Ära Merkel, und in einer historischen Entscheidung stärkt das...


Verfügbare Ausgaben

ISBN 9783608505207
PREIS 18,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (MOBI)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

'' Noch haben wir die Wahl'', bietet ein Gespräch zwischen dem Journalisten Bernd Ulrich und der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Ein brisantes Thema. Es ist auch ein Dialog zwischen zwei Generationen, welche mit verschiedenen Sichtweisen, bzw. Lebensentwürfen aufgewachsen sind. Luisa Neubauer ist viel in den Medien zu sehen und gibt den jungen Menschen, aber auch denen den unser Planet und das Klima am Herzen liegt, eine Stimme. Hier erfahren wir auch, was sie dazu antreibt. Bernd Ulrich beleuchtet den Kilamschutz teils auch mit kritischer Stimme und gewährt uns gleich zu Anfang des Buches Einblicke in seine Jugend, als es den Klimaschutz noch so nicht gab und wie die Politik damals aber auch heute, sein berufliches und privates Leben beinflusst haben. Hier trifft ein großer Schatz an Erfahrung und Erinnerung auf junge Entschlossenheit, die den Blick nach vorne richtet. Das Buch bietet viele interessante und aktuelle Themen, die von einer anderen Art, von einer neuen Art ''zu reden'' beleuchtet werden. Das gefällt mir gut, besonders, dass es ein Dialog, Diskurs ist. Mir gefällt mit welcher Beharrlichkeit hier die relevanten Punkte für den Klimaschutz aufgezählt und verteidigt werden, denn oft fehlt es an Vorstellungskraft und Durchsetzungsvermögen diese Dinge auch so umzusetzten seitens der Politik. Besonders das Kapitel ''Leben nach Merkel' finde ich sehr gut gewählt, denn es zeigt auf, welche Alternativen es geben könnte. Auch beleuchtet es die letzten vergangenen 16 Jahre im Detail. Wer sich schon viel mit der Thematik Umwelt auseinander gesetzt hat, dem werden hier sicherlich viele Punkte und Sichtweisen schon klar sein, das 1,5 Grad Ziel, Thematik Greenwashing, aber auch ganz reale Themen wie das Abschmelzen der Polkappen... dennoch bietet dieses Gespräch eine Auseinandersetzung und eine Momentaufnahme. (Das Gespräch stammt aus der Zeit der dritten Corona Pandemie Welle, man kann auch noch deutlich den Nachhall und die Wirkung spüren). Weitere Kapitel sind ''Wie lebt es sich am Strand, wenn der Meeresspiegel steigt?'', ''Die Parteien und die 1,5 Grad'', ''Geopolitik auf einer neuen Erde – Was nach der fossilen Weltordnung kommt.'' Das Buch ist eine Momentaufnahme und bietet eine Sicht auf Möglichkeiten und Chancen. Ich empfehle es.

War diese Rezension hilfreich?

Eins vorweg: Ich bin nicht sonderlich politisch und habe mich bis dato nie viel mit Klimaschutz bzw. -politik beschäftigt. Ich bin in das Buch mit dem Gedanken „Nur 240 Seiten? Schaffe ich locker an einem Tag!“ gestartet. Diese Erwartung wurde bitter enttäuscht. „Noch haben wir die Wahl“ ist ein Buch, dass ziemlich eindrücklich unbequeme Wahrheiten nennt: nämlich das es für uns als Gesellschaft allerhöchste Eisenbahn ist, beim Klimaschutz so richtig in die Puschen zu kommen. Ich als „Normalo“, der sich dazu nie sonderlich viele Gedanken gemacht hat, fand es erschreckend. Einfach nur erschreckend. Mir war nie bewusst, wie schlimm es wirklich ist und das es im Schlimmstfall um Leben und Tod gehen wird. Die aktuelle Flutkatastrophe zeigt das eindrücklich. Das Buch ist wie das Manuskript eines Gesprächs geschrieben, was es relativ einfach macht, zu folgen. Und obwohl es „nur“ ein Meinungsaustausch war, fand ich es viele Informationen, die ich erstmal verarbeiten muss. Deswegen konnte ich das Buch tatsächlich auch nicht so schnell lesen, wie ich es geplant hatte. Gut fand ich, dass mit Luisa Neubauer und Bernd Ulrich zwei Menschen das Gespräch hatten, die eigentlich nur eins eint: der innere Drang, unsere Natur - und damit unseren Lebensraum - zu schützen. Luisa gehört zu den Millenials und Bernd zu den Boomern, die oft für die Krise verantwortlich gemacht werden. Schön fand ich auch, dass sich beide nicht immer einig waren. Das war kein Gespräch á la „ja das seh ich ganz genau so!“. Also das gab es auch oft, da sie sich im Kern ja einig sind, aber eben nicht nur. Das Buch zeigt auch super auf, warum die Politik diese Krise überhaupt nicht ernst nimmt (und warum die CDU nicht wählbar ist, aber das ist meine persönliche Meinung). Und warum wir als Gesellschaft es eigentlich kaum ernst nehmen. Uns ist überhaupt nicht bewusst, dass es nicht die Krise des Klimas ist, sondern unsere. Unsere selbstverschuldete Krise. Ich kann das Buch nur sehr empfehlen, wenn man sich zu dem Thema ein wenig belesen will. Mir hat es Impulse gegeben, mich weiter dazu zu informieren.

War diese Rezension hilfreich?

Ein interessantes Gespräch, wie ich finde, dass nicht viel neue Erkenntnisse über die Klimakrise bringt. In vielen Punkten sind die junge und die etwas ältere Generation ja gar nicht so weit voneinander entfernt (jedenfalls bei diesen beiden Diskutanten). Es muss endlich gehandelt werden und nicht nur geredet. Das stimmt. Doch leider steht uns dabei unser politisches System im Weg. Unsere gewählten Entscheider sind für jeweils vier Jahre im Amt und haben während dieser Zeit ein ziemlich privilegiertes Leben. Um dieses Leben weitere vier Jahre führen zu können, müssen sie erneut gewählt werden. Und das werden sie nur, wenn sie das tun, was ihren Wählern gefällt. Und das ist eben nicht immer das, was notwendig wäre. So bleiben viele notwendige Reformen und Entscheidungen auf der Strecke. Nur nach direkten Katastrophen fühlen sich die Entscheider genötigt, etwas schneller zu handeln. Für die Klimakrise ist das meiner Ansicht nach keine gute Voraussetzung. Muss es erst zu einer klimabedingten Katastrophe kommen, damit notwendige Veränderungen durchgeführt werden? Ich befürchte, die Antwort auf diese Frage ist: JA. Bis dahin wird es nur vage Ankündigungen für die ferne Zukunft geben, die einen heute amtierenden Politiker nicht weiter belasten. Will man wirklich schnelle Veränderungen, dann muss man unser System zuerst verändern. Und solange wir immer wieder die gleichen etablierten Parteien wählen, wird sich nicht wirklich viel ändern. Das heißt, die bekannten Kipppunkte werden demnächst erreicht werden, und die Katastrophe wird uns irgendwann erreichen. Meiner Ansicht nach ist diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten, aber ich würde mich gern vom Gegenteil überraschen lassen. Es ist gut, immer wieder darüber zu reden. Wo es geht, sollte jeder entsprechend handeln. Wir werden die Katastrophe nicht verhindern können, aber dass wir mitunter glauben möchten, wir könnten es doch, kann auch nicht schaden.

War diese Rezension hilfreich?

Eigentlich war ich nie ein Fan von Luisa Neubauer, der Fridays for Future-Bewegung hab ich kaum Beachtung geschenkt und von Bernd Ulrich hab ich noch nie gehört - ja, ich gestehe! Und nun steht die Bundestagswahl an, es kam die verheerende Flutkatastrophe im Westen Deutschlands und im Süden Europas brennen die Wälder. Genau zu diesem Zeitpunkt erscheint nun "Noch haben wir die Wahl" und ich dachte mir, ach komm lies mal rein. Was dann passiert ist, hätte ich nicht erwartet. Ich wollte immer und immer weiter lesen, fand das Buch aufgrund der außergewöhnlichen Dialogform richtig spannend und habe nicht nur einmal geschluckt, gestaunt und mit dem Kopf genickt. oder ihn respektive wild geschüttelt. Ganz unaufgeregt, sachlich und doch nahe gehend handeln die beiden in ihrem Gespräch Themen, wie den Generationenkonflikt, die Rolle von Politik, Medien, Industrie und jedem einzelnen von uns im Hinblick auf die Klimakrise ab. Sie setzen sich mit unserer Geschichte und dem Jetzt auseinander und zeigen Wege in die Zukunft und Lösungsvorschläge auf. Dabei sparen sie gegenseitig nicht an Kritik bleiben dabei aber immer konstruktiv und respektvoll. Dieses Buch kommt genau zur richtigen Zeit und ich möchte es am liebsten jedem vor der Bundestagswahl in die Hand drücken und sagen, bitte lies es - denn noch haben wir die Wahl!

War diese Rezension hilfreich?

Ein total interessantes und Augen-öffnendes Buch. Mir hat die Gestaltung in Form eines Interviews sehr gut gefallen und man hat die beiden beim Lesen förmlich gehört. Gerade in Anbetracht der anstehenden Bundestagswahl ein Must-Read das ich jedem/er nur ans Herz legen kann. Die Länge der Kapitel ist auch super gewählt, sodass keine Langeweile aufkommt. Für mich hätte das Buch sogar noch ewig weiter gehen können.

War diese Rezension hilfreich?

Ein weiteres tolles und inspirierendes Buch von Luisa Neubauer. Gerade die Gesprächsform hält einem am Ball und der Gesprächspartner war sehr gut gewählt

War diese Rezension hilfreich?

Deine Normalität ist meine Krise - Wir müssen reden! 2021 ist ein Jahr der Zäsuren. Mit der Bundestagswahl endet nach 16 Jahren die Ära Merkel, und in einer historischen Entscheidung stärkt das Bundesverfassungsgericht die Freiheitsrechte der jüngeren Generation. Dieses Jahr 2021 ist ein Einschnitt in der Geschichte Deutschlands, nach dem Wahlen im September wird vieles anders sein. Dabei prallen Interessen der älteren Generation mit der Zukunft der jüngeren Generation aufeinander. Viele Älterer sehnen sich zurück in das Leben vor Corona und blenden den Klimawandel komplett aus, es betrifft sie ja nicht. Dagegen steht für die Jugend, zu recht, dieses Thema als zentrale Herausforderung im Mittelpunkt. Denn sie müssen mit den Folgen unserer aller handeln dann ihr gesamtes Leben klar kommen. Und wer möchte gerne in Gluthitze, Dürre und Wassermangel leben? Doch was muss passieren um möglichst viele zum Handeln zu bringen? Welche Wege bringen uns gegen den Klimawandel voran? Und wer kann wie seinen Beitrag dazu leisten? Luisa Neubauer und Bernd Ulrich haben jeder ihre eigene Sicht auf die Klimakrise, das Artensterben, den erstarkenden Populismus und die Freiheit der Spät erlebenden. Das Buch ist eine Aufzeichnung Ihrer Diskussion rund um diese Themen und bietet spannende Einblicke in die jeweiligen Denkmuster und das beiderseitige Bemühen um Verständnis für die Gegenseite. Mit Respekt tauschen sich hier zwei Generationen aus, über Ihre jeweiligen Erfahrungen aus vergangenen Tagen, über ihre heutigen Ansichten und Standpunkte bis hin zu beider Vorstellungen für die Zukunft. Einer Zukunft ohne Klimanotstand und in einer gerechteren Welt für alle Menschen darauf. Denn Klimaschutz, ein respektvoller Umgang mit der Natur, der Schutz von Minderheiten und Frauen stehen nicht im Widerspruch. dazu, sondern sind viel mehr die Basis für eine bessere Zukunft. Der Weg dahin wird hart und lang, denn die politischen und gesellschaftlichen Hürden sind hoch und doch gibt es aus beider Sicht Hoffnung, dass immer mehr Menschen erkennen, ich kann etwas bewegen und wenn ich mich bewege hat das Auswirkungen, die dann weitere Kreis in Bewegung versetzen. Das Buch spannt einen weiten Bogen über den die Beiden sprechen und trotz unterschiedlicher Herkunft, Alter und Meinungen finden sich viele Gemeinsamkeiten. Das ermutigt einen, bei all den gigantischen Herausforderungen vor denen die Menschheit inzwischen steht, dass wir es schaffen können. Mit gutem Willen, Bereitschaft auf ein andre zuzugehen, mit einander sprechen und anzupacken, können wir viel bewegen. Denn die Erde braucht uns Menschen nicht, aber wir benötigen eine intakte, gesunde und im Gleichgewicht befindliche Welt - sonst wars das mit der Menschheit. Meiner Meinung nach ein Buch, dass möglichst viele lesen sollten. Egal welche Position sie zu diesen Themen und den Autoren haben - ich bin mir sicher, danach denkt jeder einen Schritt weiter und dann wäre viel erreicht für uns alle!

War diese Rezension hilfreich?

Ich verfolge die beiden Autor;in schon recht lange, hatte dementsprechend auch zugegebenermaßen einige Erwartungen. Diese wurden mit Anlauf übertroffen! Es ist ein Buch, was für diese Zeit perfekt ist. Vor allem die Hoffnung dich ich daraus schöpfen konnte hat mir sehr gut gefallen. Beide Personen haben an Ansehen in meinen Augen noch mehr gewonnen. Es sollte in der Schule gelesen und diskutiert werden!

War diese Rezension hilfreich?

Noch haben wir die Wahl, sagen indes Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, und Luisa Neubauer, die hierzulande als Gesicht von Fridays For Future bekannt ist. Zwei Generationen, verschiedene gesellschaftliche Hintergründe, ein großes Thema: in 17 Kapiteln dokumentiert ihr gemeinsames Buch ein langes Gespräch über die Klimakrise und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für ihre Gesellschaft. Noch ein Buch über das Klima, betont subjektiv, mit viel Raum für persönliche Geschichten und gut informierte Gesellschaftsanalyse. Dabei ist die Idee hinter der Gesprächsform ja eine gute: Dialog bedeute, so schreiben die beiden, sich gegenseitig beim Denken zu helfen, sich streitend fortzubewegen, eine Art Provisorium des Fundamentalen zu schaffen. Denn auf vielfältige Weise fundamental ist dieses Jahr ohne Frage. Ulrich und Neubauer vertreten dank ihrer unterschiedlichen (und unterschliedlich langen) Lebensgeschichte auch mal verschiedene Positionen, ja, sie lassen es auch an gegenseitiger Kritik und Vorwürfen nicht mangeln; allerdings ist der Konsens zwischen beiden schon recht groß. Der Dialog hätte evtl. an Spannung (und auch an Repräsentativität) gewonnen, wenn die Positionen der Gesprächspartnerinnen weiter auseinandergelegen hätten. So ist dieses Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen schon sehr entspannt – entspannter, als es vielleicht der Konflikt der in der Bevölkerung wirklich ist. Robert Habeck: Von hier an anders. Eine politische Skizze. Kiepenheuer & Witsch 2021 Ganz deutlich und einstimmig lassen die beiden Autor*innen jedoch keinen Zweifel daran: sie sehen dieses Jahr als – vielleicht zu spätes – Jahr der Entscheidung, in dem wir ökologisierte Rhetorik (wir alle sind Klimaschützer) und Klimaschutz als Frage des Lebensstils hinterlassen – und ins Handeln kommen. Haben wir noch die Wahl? Eine klar positive Antwort habe ich in diesem Gespräch nicht finden können.

War diese Rezension hilfreich?

Hier führen Luisa Neubauer, das deutsche Gericht von Fridays for Future und Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Zeit, über etwas mehr as 200 Seiten ein Gespräch in Kapiteln über Ökologie, die Klimakrise, Freiheit, Fridays for Future und den Konflikt der Generationen. Nein ist kein Interview und nein es ist auch kein ihr versteht mich und meine Generation nicht, sondern ein informativer Austausch über Themen, die uns alle angehen, das sie unsere nähere und ferne Zukunft und unser Zusammenleben betreffen. Strukturiert dreht es sich immer wieder um das Hauptthema Klima, Klimakrise und die anstehende Bundestagswahl. Und so unterschiedlich die Beiden in Alter, Herkunft und auch Leben sind, so ticken sie doch sehr ähnlich und ergänzen sich. Es ist interessant und aufschlussgebend, warum die Klimasituation so ist, wie sie aktuell ist, was was tut oder auch läßt, welche Lösungen es geben kann und bald geben muss. Kurzweilig und tiefgründig macht es Spass, den Beiden durch die Themen zu folgen und sich dabei seine eigene Meinung zu bilden. Denn Raum zum Selbstdenken wird dem Leser gelassen, selbst wenn manches kontrovers und hart diskutiert wird. Ein wichtiges Buch um sowohl die FFF-Generation als auch die Boomer zu verstehen und sich selbst mit dem wichtigsten Thema für unsere Zukunft auseinander zu setzten. 5 STERNE

War diese Rezension hilfreich?

Man kann von Luisa Neubauer halten was man will oder ihre Art nicht mögen, aber eines lässt sich schwarz auf weiß nicht abstreiten und zwar, dass wir uns mitten in einer globalen Klimakrise befinden. Und das unzählige Menschen sich dafür stark machen ist meiner Meinung höchst beachtlich und hätte in diesem Ausmaß schon Generationen vorher passieren müssen. Luisa Neubauer wird nicht müde sich mit einem Engagement darauf aufmerksam zu machen, dass sich politisch einiges ändern muss. Sie steht für eine ganze Generation, die alles daran setzt das sie selbst in Zukunft auf diesem Planeten weiterleben kann. In dem Buch „Noch haben wir die Wahl“ begibt sie sich in den Dialog mit Bernd Ulrich und so entsteht ein beeindruckendes Gespräch zwischen den unterschiedlichen Generationen. Dabei werden die Probleme der jeweils anderen Generation deutlich und warum vielleicht Klimaschutz erst jetzt gerade so wichtig wird und ist. Das Buch hilft dabei gegenseitig zu verstehen und sensibel für die Bewegungen der unterschiedlichen Generation zu werden. Und vorallem: wie man gemeinsam einen Weg für eine bessere Zukunft bilden kann. Bernd Ulrich und Luisa Neubauer blicken gemeinsam auf die größten Probleme und bewerten die aktuelle Lage. Manche Fakten haben mich teilweise fassungslos zurückgelassen weil mir einfach nicht so sehr bewusst war, wie sehr sich hier teilweise die Fronten gegeneinander verhärten. Das Buch hat mir auf jeden Fall geholfen vieles besser zu verstehen und auch gute Anleitungen gegeben, um selbst seinen Teil dazu beizutragen, dass nachfolgende Generationen auch noch auf diesem Planeten leben können.

War diese Rezension hilfreich?

Perfekt zur Bundestagswahl. Aus zwei verschiedenen Sichten interviewt. Absolut unparteiisch bringen die Autoren alles Wissenswerte perfekt auf den Punkt. Ein Lesevergnügen.

War diese Rezension hilfreich?

"Meine Freiheit, so viel zu emittieren, wie ich mir leisten kann, heißt für jemand anderen auf dem Planeten, an einem weniger privilegierten Ort, Unfreiheit durch Klimafolgen." Ich fand dieses Buch unheimlich spannend. Ich mochte es, dass nicht von Co-Autor:innen als Fließtext geschriebn wurde. Ich dachte, dass ich relativ schnell durch das Buch kommen würde, da es doch 'nur' um die 200 Seiten hat, doch es bietet so viele Informationen die ich erst einmal verarbeiten musste. Dass zwei verschiedene Generationen das Thema diskutieren war sehr interessant, da es oftmals Punkte gab, an denen sie sich nicht einigen konnten. Was keinesfalls schlecht ist! Denn so können auch Leser:innen für sich entscheiden, wem sie zustimmen, und werden nicht mit ein und derselben Meinung überhäuft. Definitiv ein sehr lesenswertes Buch, das vor allem vor der Bundestagswahl diesen Monat von hoher Bedeutung ist, denn es ist unsere Wahl für unsere Zukunft.

War diese Rezension hilfreich?

Sehr interessanter Dialog zwischen den Generationen, auch wie beide zu dem Thema Klimaschutz gekommen sind.

War diese Rezension hilfreich?

*Rezensionsexemplar via NetGalley Ich habe das Buch angefragt, weil ich das Buch interessant fand. Täglich setze ich mich mit Nachhaltigkeit und dem Klimawandel auseinander, Luisa Neubauer ist mir bekannt, Bernd Ulrich bisher nicht. Sehr gespannt war ich, wie das Buch als Gesprächsbuch ist. Denn so etwas habe ich bisher noch nicht gelesen. Am Ende weiß ich, dass diese Art nichts für mich ist. „Noch haben wir die Wahl“ hat mich vom Stil her nicht richtig gecatched und ich habe mich super schwer getan, das Buch zu lesen. Das gesamte Buch ist mit sehr vielen Informationen gespickt, die sehr interessant und wichtig sind. Persönlich habe ich viele neue Gedankenanstöße mitgenommen. Gut fand ich auch die unterschiedlichen Ansichten aus den beiden Generationen. Das hat mir in vielen Belangen auch einige Argumentationen aus meinem Bekanntenkreis verständlicher gemacht. Alles in allem war es gut und wichtig, „Noch haben wir die Wahl“ zu lesen und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen. Ob der Schreibstil zu einem passt, muss jede*r selber für sich herausfinden.

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: