Noch haben wir die Wahl

Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen

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Erscheinungstermin 24.07.2021 | Archivierungsdatum 11.10.2021

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Zum Inhalt

Deine Normalität ist meine Krise - Wir müssen reden! 2021 ist ein Jahr der Zäsuren. Mit der Bundestagswahl endet nach 16 Jahren die Ära Merkel, und in einer historischen Entscheidung stärkt das Bundesverfassungsgericht die Freiheitsrechte der jüngeren Generation. Die Ökologie steht nun endlich im Zentrum aller Zukunftsfragen: Wirtschaft, Verkehr, Ernährung, aber auch Wissenschaft, Journalismus und Politik – elementare Bereiche der Gesellschaft müssen neu gedacht werden. Große Umbrüche stehen bevor. Und es hängt viel davon ab, ob wir gemeinsame Lösungen finden. Wieviel Ehrlichkeit verträgt der Konflikt zwischen den Generationen? Wir müssen dringend miteinander reden. Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater: Spannend, offen und klug diskutieren Luisa Neubauer und Bernd Ulrich die Schicksalsfragen unserer Tage. Denn noch haben wir die Wahl. Grundlegende Beziehungen sind aus dem Gleichgewicht geraten. Es gibt einiges zu klären. Denn nur wenn wir jetzt zusammenkommen und die richtigen Entscheidungen treffen, haben wir auch in Zukunft noch eine Wahl. Was muss passieren, damit wir die Veränderungen selbst in der Hand behalten? Wie kann es gelingen, Jung und Alt, Mann und Frau, Stadt und Land nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zusammenzudenken? Gibt es Freiheit ohne Nachhaltigkeit? Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater, Millennial und Boomer – Luisa Neubauer und Bernd Ulrich haben je eine andere Sicht auf die Klimakrise, das Artensterben, den erstarkenden Populismus und die Freiheit der Späterlebenden. Ein überfälliges Klärungsgespräch zwischen zwei Generationen und die Analyse einer Welt, in der Ökologie nicht bloß ein Thema unter vielen ist, sondern Ausgangspunkt von allem.

Deine Normalität ist meine Krise - Wir müssen reden! 2021 ist ein Jahr der Zäsuren. Mit der Bundestagswahl endet nach 16 Jahren die Ära Merkel, und in einer historischen Entscheidung stärkt das...


Verfügbare Ausgaben

ISBN 9783608505207
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

'' Noch haben wir die Wahl'', bietet ein Gespräch zwischen dem Journalisten Bernd Ulrich und der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Ein brisantes Thema. Es ist auch ein Dialog zwischen zwei Generationen, welche mit verschiedenen Sichtweisen, bzw. Lebensentwürfen aufgewachsen sind.
Luisa Neubauer ist viel in den Medien zu sehen und gibt den jungen Menschen, aber auch denen den unser Planet und das Klima am Herzen liegt, eine Stimme. Hier erfahren wir auch, was sie dazu antreibt.
Bernd Ulrich beleuchtet den Kilamschutz teils auch mit kritischer Stimme und gewährt uns gleich zu Anfang des Buches Einblicke in seine Jugend, als es den Klimaschutz noch so nicht gab und wie die Politik damals aber auch heute, sein berufliches und privates Leben beinflusst haben.
Hier trifft ein großer Schatz an Erfahrung und Erinnerung auf junge Entschlossenheit, die den Blick nach vorne richtet.

Das Buch bietet viele interessante und aktuelle Themen, die von einer anderen Art, von einer neuen Art ''zu reden'' beleuchtet werden. Das gefällt mir gut, besonders, dass es ein Dialog, Diskurs ist.
Mir gefällt mit welcher Beharrlichkeit hier die relevanten Punkte für den Klimaschutz aufgezählt und verteidigt werden, denn oft fehlt es an Vorstellungskraft und Durchsetzungsvermögen diese Dinge auch so umzusetzten seitens der Politik.
Besonders das Kapitel ''Leben nach Merkel' finde ich sehr gut gewählt, denn es zeigt auf, welche Alternativen es geben könnte. Auch beleuchtet es die letzten vergangenen 16 Jahre im Detail.
Wer sich schon viel mit der Thematik Umwelt auseinander gesetzt hat, dem werden hier sicherlich viele Punkte und Sichtweisen schon klar sein, das 1,5 Grad Ziel, Thematik Greenwashing, aber auch ganz reale Themen wie das Abschmelzen der Polkappen... dennoch bietet dieses Gespräch eine Auseinandersetzung und eine Momentaufnahme. (Das Gespräch stammt aus der Zeit der dritten Corona Pandemie Welle, man kann auch noch deutlich den Nachhall und die Wirkung spüren).
Weitere Kapitel sind ''Wie lebt es sich am Strand, wenn der Meeresspiegel steigt?'', ''Die Parteien und die 1,5 Grad'', ''Geopolitik auf einer neuen Erde – Was nach der fossilen Weltordnung kommt.''

Das Buch ist eine Momentaufnahme und bietet eine Sicht auf Möglichkeiten und Chancen. Ich empfehle es.

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Eins vorweg: Ich bin nicht sonderlich politisch und habe mich bis dato nie viel mit Klimaschutz bzw. -politik beschäftigt.

Ich bin in das Buch mit dem Gedanken „Nur 240 Seiten? Schaffe ich locker an einem Tag!“ gestartet. Diese Erwartung wurde bitter enttäuscht.

„Noch haben wir die Wahl“ ist ein Buch, dass ziemlich eindrücklich unbequeme Wahrheiten nennt: nämlich das es für uns als Gesellschaft allerhöchste Eisenbahn ist, beim Klimaschutz so richtig in die Puschen zu kommen. Ich als „Normalo“, der sich dazu nie sonderlich viele Gedanken gemacht hat, fand es erschreckend. Einfach nur erschreckend. Mir war nie bewusst, wie schlimm es wirklich ist und das es im Schlimmstfall um Leben und Tod gehen wird. Die aktuelle Flutkatastrophe zeigt das eindrücklich.

Das Buch ist wie das Manuskript eines Gesprächs geschrieben, was es relativ einfach macht, zu folgen. Und obwohl es „nur“ ein Meinungsaustausch war, fand ich es viele Informationen, die ich erstmal verarbeiten muss. Deswegen konnte ich das Buch tatsächlich auch nicht so schnell lesen, wie ich es geplant hatte.

Gut fand ich, dass mit Luisa Neubauer und Bernd Ulrich zwei Menschen das Gespräch hatten, die eigentlich nur eins eint: der innere Drang, unsere Natur - und damit unseren Lebensraum - zu schützen. Luisa gehört zu den Millenials und Bernd zu den Boomern, die oft für die Krise verantwortlich gemacht werden.

Schön fand ich auch, dass sich beide nicht immer einig waren. Das war kein Gespräch á la „ja das seh ich ganz genau so!“. Also das gab es auch oft, da sie sich im Kern ja einig sind, aber eben nicht nur.

Das Buch zeigt auch super auf, warum die Politik diese Krise überhaupt nicht ernst nimmt (und warum die CDU nicht wählbar ist, aber das ist meine persönliche Meinung). Und warum wir als Gesellschaft es eigentlich kaum ernst nehmen. Uns ist überhaupt nicht bewusst, dass es nicht die Krise des Klimas ist, sondern unsere. Unsere selbstverschuldete Krise.

Ich kann das Buch nur sehr empfehlen, wenn man sich zu dem Thema ein wenig belesen will. Mir hat es Impulse gegeben, mich weiter dazu zu informieren.

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Ein interessantes Gespräch, wie ich finde, dass nicht viel neue Erkenntnisse über die Klimakrise bringt. In vielen Punkten sind die junge und die etwas ältere Generation ja gar nicht so weit voneinander entfernt (jedenfalls bei diesen beiden Diskutanten). Es muss endlich gehandelt werden und nicht nur geredet. Das stimmt. Doch leider steht uns dabei unser politisches System im Weg. Unsere gewählten Entscheider sind für jeweils vier Jahre im Amt und haben während dieser Zeit ein ziemlich privilegiertes Leben. Um dieses Leben weitere vier Jahre führen zu können, müssen sie erneut gewählt werden. Und das werden sie nur, wenn sie das tun, was ihren Wählern gefällt. Und das ist eben nicht immer das, was notwendig wäre. So bleiben viele notwendige Reformen und Entscheidungen auf der Strecke. Nur nach direkten Katastrophen fühlen sich die Entscheider genötigt, etwas schneller zu handeln.
Für die Klimakrise ist das meiner Ansicht nach keine gute Voraussetzung. Muss es erst zu einer klimabedingten Katastrophe kommen, damit notwendige Veränderungen durchgeführt werden? Ich befürchte, die Antwort auf diese Frage ist: JA. Bis dahin wird es nur vage Ankündigungen für die ferne Zukunft geben, die einen heute amtierenden Politiker nicht weiter belasten.
Will man wirklich schnelle Veränderungen, dann muss man unser System zuerst verändern. Und solange wir immer wieder die gleichen etablierten Parteien wählen, wird sich nicht wirklich viel ändern. Das heißt, die bekannten Kipppunkte werden demnächst erreicht werden, und die Katastrophe wird uns irgendwann erreichen. Meiner Ansicht nach ist diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten, aber ich würde mich gern vom Gegenteil überraschen lassen.
Es ist gut, immer wieder darüber zu reden. Wo es geht, sollte jeder entsprechend handeln. Wir werden die Katastrophe nicht verhindern können, aber dass wir mitunter glauben möchten, wir könnten es doch, kann auch nicht schaden.

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Eigentlich war ich nie ein Fan von Luisa Neubauer, der Fridays for Future-Bewegung hab ich kaum Beachtung geschenkt und von Bernd Ulrich hab ich noch nie gehört - ja, ich gestehe! Und nun steht die Bundestagswahl an, es kam die verheerende Flutkatastrophe im Westen Deutschlands und im Süden Europas brennen die Wälder. Genau zu diesem Zeitpunkt erscheint nun "Noch haben wir die Wahl" und ich dachte mir, ach komm lies mal rein. Was dann passiert ist, hätte ich nicht erwartet. Ich wollte immer und immer weiter lesen, fand das Buch aufgrund der außergewöhnlichen Dialogform richtig spannend und habe nicht nur einmal geschluckt, gestaunt und mit dem Kopf genickt. oder ihn respektive wild geschüttelt. Ganz unaufgeregt, sachlich und doch nahe gehend handeln die beiden in ihrem Gespräch Themen, wie den Generationenkonflikt, die Rolle von Politik, Medien, Industrie und jedem einzelnen von uns im Hinblick auf die Klimakrise ab. Sie setzen sich mit unserer Geschichte und dem Jetzt auseinander und zeigen Wege in die Zukunft und Lösungsvorschläge auf. Dabei sparen sie gegenseitig nicht an Kritik bleiben dabei aber immer konstruktiv und respektvoll.
Dieses Buch kommt genau zur richtigen Zeit und ich möchte es am liebsten jedem vor der Bundestagswahl in die Hand drücken und sagen, bitte lies es - denn noch haben wir die Wahl!

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Ein total interessantes und Augen-öffnendes Buch. Mir hat die Gestaltung in Form eines Interviews sehr gut gefallen und man hat die beiden beim Lesen förmlich gehört. Gerade in Anbetracht der anstehenden Bundestagswahl ein Must-Read das ich jedem/er nur ans Herz legen kann. Die Länge der Kapitel ist auch super gewählt, sodass keine Langeweile aufkommt. Für mich hätte das Buch sogar noch ewig weiter gehen können.

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Ein weiteres tolles und inspirierendes Buch von Luisa Neubauer. Gerade die Gesprächsform hält einem am Ball und der Gesprächspartner war sehr gut gewählt

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Deine Normalität ist meine Krise - Wir müssen reden! 2021 ist ein Jahr der Zäsuren. Mit der Bundestagswahl endet nach 16 Jahren die Ära Merkel, und in einer historischen Entscheidung stärkt das Bundesverfassungsgericht die Freiheitsrechte der jüngeren Generation.

Dieses Jahr 2021 ist ein Einschnitt in der Geschichte Deutschlands, nach dem Wahlen im September wird vieles anders sein. Dabei prallen Interessen der älteren Generation mit der Zukunft der jüngeren Generation aufeinander. Viele Älterer sehnen sich zurück in das Leben vor Corona und blenden den Klimawandel komplett aus, es betrifft sie ja nicht. Dagegen steht für die Jugend, zu recht, dieses Thema als zentrale Herausforderung im Mittelpunkt. Denn sie müssen mit den Folgen unserer aller handeln dann ihr gesamtes Leben klar kommen. Und wer möchte gerne in Gluthitze, Dürre und Wassermangel leben?
Doch was muss passieren um möglichst viele zum Handeln zu bringen? Welche Wege bringen uns gegen den Klimawandel voran? Und wer kann wie seinen Beitrag dazu leisten?

Luisa Neubauer und Bernd Ulrich haben jeder ihre eigene Sicht auf die Klimakrise, das Artensterben, den erstarkenden Populismus und die Freiheit der Spät erlebenden. Das Buch ist eine Aufzeichnung Ihrer Diskussion rund um diese Themen und bietet spannende Einblicke in die jeweiligen Denkmuster und das beiderseitige Bemühen um Verständnis für die Gegenseite.
Mit Respekt tauschen sich hier zwei Generationen aus, über Ihre jeweiligen Erfahrungen aus vergangenen Tagen, über ihre heutigen Ansichten und Standpunkte bis hin zu beider Vorstellungen für die Zukunft. Einer Zukunft ohne Klimanotstand und in einer gerechteren Welt für alle Menschen darauf. Denn Klimaschutz, ein respektvoller Umgang mit der Natur, der Schutz von Minderheiten und Frauen stehen nicht im Widerspruch. dazu, sondern sind viel mehr die Basis für eine bessere Zukunft.

Der Weg dahin wird hart und lang, denn die politischen und gesellschaftlichen Hürden sind hoch und doch gibt es aus beider Sicht Hoffnung, dass immer mehr Menschen erkennen, ich kann etwas bewegen und wenn ich mich bewege hat das Auswirkungen, die dann weitere Kreis in Bewegung versetzen.

Das Buch spannt einen weiten Bogen über den die Beiden sprechen und trotz unterschiedlicher Herkunft, Alter und Meinungen finden sich viele Gemeinsamkeiten. Das ermutigt einen, bei all den gigantischen Herausforderungen vor denen die Menschheit inzwischen steht, dass wir es schaffen können. Mit gutem Willen, Bereitschaft auf ein andre zuzugehen, mit einander sprechen und anzupacken, können wir viel bewegen.
Denn die Erde braucht uns Menschen nicht, aber wir benötigen eine intakte, gesunde und im Gleichgewicht befindliche Welt - sonst wars das mit der Menschheit.

Meiner Meinung nach ein Buch, dass möglichst viele lesen sollten. Egal welche Position sie zu diesen Themen und den Autoren haben - ich bin mir sicher, danach denkt jeder einen Schritt weiter und dann wäre viel erreicht für uns alle!

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Ich verfolge die beiden Autor;in schon recht lange, hatte dementsprechend auch zugegebenermaßen einige Erwartungen. Diese wurden mit Anlauf übertroffen! Es ist ein Buch, was für diese Zeit perfekt ist. Vor allem die Hoffnung dich ich daraus schöpfen konnte hat mir sehr gut gefallen. Beide Personen haben an Ansehen in meinen Augen noch mehr gewonnen. Es sollte in der Schule gelesen und diskutiert werden!

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Noch haben wir die Wahl, sagen indes Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, und Luisa Neubauer, die hierzulande als Gesicht von Fridays For Future bekannt ist. Zwei Generationen, verschiedene gesellschaftliche Hintergründe, ein großes Thema: in 17 Kapiteln dokumentiert ihr gemeinsames Buch ein langes Gespräch über die Klimakrise und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für ihre Gesellschaft. Noch ein Buch über das Klima, betont subjektiv, mit viel Raum für persönliche Geschichten und gut informierte Gesellschaftsanalyse. Dabei ist die Idee hinter der Gesprächsform ja eine gute: Dialog bedeute, so schreiben die beiden,

sich gegenseitig beim Denken zu helfen, sich streitend fortzubewegen, eine Art Provisorium des Fundamentalen zu schaffen. Denn auf vielfältige Weise fundamental ist dieses Jahr ohne Frage.

Ulrich und Neubauer vertreten dank ihrer unterschiedlichen (und unterschliedlich langen) Lebensgeschichte auch mal verschiedene Positionen, ja, sie lassen es auch an gegenseitiger Kritik und Vorwürfen nicht mangeln; allerdings ist der Konsens zwischen beiden schon recht groß. Der Dialog hätte evtl. an Spannung (und auch an Repräsentativität) gewonnen, wenn die Positionen der Gesprächspartnerinnen weiter auseinandergelegen hätten. So ist dieses Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen schon sehr entspannt – entspannter, als es vielleicht der Konflikt der in der Bevölkerung wirklich ist.


Robert Habeck: Von hier an anders. Eine politische Skizze. Kiepenheuer & Witsch 2021
Ganz deutlich und einstimmig lassen die beiden Autor*innen jedoch keinen Zweifel daran: sie sehen dieses Jahr als – vielleicht zu spätes – Jahr der Entscheidung, in dem wir ökologisierte Rhetorik (wir alle sind Klimaschützer) und Klimaschutz als Frage des Lebensstils hinterlassen – und ins Handeln kommen. Haben wir noch die Wahl? Eine klar positive Antwort habe ich in diesem Gespräch nicht finden können.

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Hier führen Luisa Neubauer, das deutsche Gericht von Fridays for Future und Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Zeit, über etwas mehr as 200 Seiten ein Gespräch in Kapiteln über Ökologie, die Klimakrise, Freiheit, Fridays for Future und den Konflikt der Generationen.
Nein ist kein Interview und nein es ist auch kein ihr versteht mich und meine Generation nicht, sondern ein informativer Austausch über Themen, die uns alle angehen, das sie unsere nähere und ferne Zukunft und unser Zusammenleben betreffen.

Strukturiert dreht es sich immer wieder um das Hauptthema Klima, Klimakrise und die anstehende Bundestagswahl.
Und so unterschiedlich die Beiden in Alter, Herkunft und auch Leben sind, so ticken sie doch sehr ähnlich und ergänzen sich. Es ist interessant und aufschlussgebend, warum die Klimasituation so ist, wie sie aktuell ist, was was tut oder auch läßt, welche Lösungen es geben kann und bald geben muss.

Kurzweilig und tiefgründig macht es Spass, den Beiden durch die Themen zu folgen und sich dabei seine eigene Meinung zu bilden. Denn Raum zum Selbstdenken wird dem Leser gelassen, selbst wenn manches kontrovers und hart diskutiert wird.

Ein wichtiges Buch um sowohl die FFF-Generation als auch die Boomer zu verstehen und sich selbst mit dem wichtigsten Thema für unsere Zukunft auseinander zu setzten.

5 STERNE

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Man kann von Luisa Neubauer halten was man will oder ihre Art nicht mögen, aber eines lässt sich schwarz auf weiß nicht abstreiten und zwar, dass wir uns mitten in einer globalen Klimakrise befinden. Und das unzählige Menschen sich dafür stark machen ist meiner Meinung höchst beachtlich und hätte in diesem Ausmaß schon Generationen vorher passieren müssen.

Luisa Neubauer wird nicht müde sich mit einem Engagement darauf aufmerksam zu machen, dass sich politisch einiges ändern muss. Sie steht für eine ganze Generation, die alles daran setzt das sie selbst in Zukunft auf diesem Planeten weiterleben kann. In dem Buch „Noch haben wir die Wahl“ begibt sie sich in den Dialog mit Bernd Ulrich und so entsteht ein beeindruckendes Gespräch zwischen den unterschiedlichen Generationen. Dabei werden die Probleme der jeweils anderen Generation deutlich und warum vielleicht Klimaschutz erst jetzt gerade so wichtig wird und ist.

Das Buch hilft dabei gegenseitig zu verstehen und sensibel für die Bewegungen der unterschiedlichen Generation zu werden. Und vorallem: wie man gemeinsam einen Weg für eine bessere Zukunft bilden kann.
Bernd Ulrich und Luisa Neubauer blicken gemeinsam auf die größten Probleme und bewerten die aktuelle Lage. Manche Fakten haben mich teilweise fassungslos zurückgelassen weil mir einfach nicht so sehr bewusst war, wie sehr sich hier teilweise die Fronten gegeneinander verhärten.

Das Buch hat mir auf jeden Fall geholfen vieles besser zu verstehen und auch gute Anleitungen gegeben, um selbst seinen Teil dazu beizutragen, dass nachfolgende Generationen auch noch auf diesem Planeten leben können.

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Perfekt zur Bundestagswahl. Aus zwei verschiedenen Sichten interviewt. Absolut unparteiisch bringen die Autoren alles Wissenswerte perfekt auf den Punkt. Ein Lesevergnügen.

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"Meine Freiheit, so viel zu emittieren, wie ich mir leisten kann, heißt für jemand anderen auf dem Planeten, an einem weniger privilegierten Ort, Unfreiheit durch Klimafolgen."

Ich fand dieses Buch unheimlich spannend. Ich mochte es, dass nicht von Co-Autor:innen als Fließtext geschriebn wurde. Ich dachte, dass ich relativ schnell durch das Buch kommen würde, da es doch 'nur' um die 200 Seiten hat, doch es bietet so viele Informationen die ich erst einmal verarbeiten musste. Dass zwei verschiedene Generationen das Thema diskutieren war sehr interessant, da es oftmals Punkte gab, an denen sie sich nicht einigen konnten. Was keinesfalls schlecht ist! Denn so können auch Leser:innen für sich entscheiden, wem sie zustimmen, und werden nicht mit ein und derselben Meinung überhäuft.

Definitiv ein sehr lesenswertes Buch, das vor allem vor der Bundestagswahl diesen Monat von hoher Bedeutung ist, denn es ist unsere Wahl für unsere Zukunft.

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Sehr interessanter Dialog zwischen den Generationen, auch wie beide zu dem Thema Klimaschutz gekommen sind.

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*Rezensionsexemplar via NetGalley

Ich habe das Buch angefragt, weil ich das Buch interessant fand. Täglich setze ich mich mit Nachhaltigkeit und dem Klimawandel auseinander, Luisa Neubauer ist mir bekannt, Bernd Ulrich bisher nicht.

Sehr gespannt war ich, wie das Buch als Gesprächsbuch ist. Denn so etwas habe ich bisher noch nicht gelesen. Am Ende weiß ich, dass diese Art nichts für mich ist. „Noch haben wir die Wahl“ hat mich vom Stil her nicht richtig gecatched und ich habe mich super schwer getan, das Buch zu lesen.

Das gesamte Buch ist mit sehr vielen Informationen gespickt, die sehr interessant und wichtig sind. Persönlich habe ich viele neue Gedankenanstöße mitgenommen.

Gut fand ich auch die unterschiedlichen Ansichten aus den beiden Generationen. Das hat mir in vielen Belangen auch einige Argumentationen aus meinem Bekanntenkreis verständlicher gemacht.

Alles in allem war es gut und wichtig, „Noch haben wir die Wahl“ zu lesen und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen. Ob der Schreibstil zu einem passt, muss jede*r selber für sich herausfinden.

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"Noch haben wir die Wahl" ist pünktlich zur Bundestagswahl natürlich ein hoch aktuelles und wichtiges Thema. Aber auch unabhängig von der Wahl geht uns das Thema Umwelt und Klima alle an und genau darum geht es auch in diesem Buch. mir hat gut gefallen, dass hier die Konflikte, die zwischen zwei Leuten aus unterschiedlichen Generationen und Berufsfeldern ganz offen angesprochen und nicht beschönigt werden. Denn selbst bei Leuten, die sich in grundlegenden Dingen einig sind, gibt es doch noch einiges an Gesprächsbedarf.
Gestlrt hat mich ein wenig, wie sehr mit Fremdwörtern und Fachbegriffen um sich geworfen wurde - verstanden hat man zwar alles, aber manchmal hat es doch meinen Lesefluss ein wenig behindert.
Dieses Thema als Gespräch abzudrucken, ist eine schöne Abwechslung zu anderen Büchern und ich kann es jedem nur empfehlen.

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Das Dialogformat des Buches und auch die Auswahl des Gesprächspartners treffen voll ins Schwarze.
Eine junge Frau, voll Energie und mit einer, nein, mit DER Mission trifft auf einen nicht mehr ganz so jungen Journalisten, der in seinem Leben schon Konzepte hat kommen und gehen sehen, der schon einige Erfahrung mit gesellschaftlichem Wandel und Demonstrationen mitbringt und, so viel muss man ehrlich sagen, in Teilen desillusioniert ist.
Die beiden sind sich in manchem einig, in anderen Bereichen nicht, begegnen sich aber wertschätzend und auf Augenhöhe. Alles in Allem ist es wohltuend, diese Diskussion zu verfolgen.

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"Noch haben wir die Wahl" ist ein Buch der Autorin und Aktivistin Luisa Neubauer und dem Autor Bernd Ulrich. Ich finde die Arbeit, die Frau Neubauer macht sehr wichtig und da ich ihre Art wichtiges rüberzubringen mag, war ich sehr gespannt, welche Inhalte mich in diesem Buch erwarten würden. Das Buch ist gut aufgebaut und man bekommt wichtige und lehrreiche Informationen ohne damit zugedeckt zu werden. Diese Mischung hat mir gut gefallen. Prädikat: Lesenswert.

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Das Buch zeigt viele interessante und aktuelle Themen auf. Es gibt auch Wege, wie unser Leben sein könnte, würden wir Achtsam leben. Mir hat das Buch sehr gefallen.

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Das ungleiche Autorenpaar Luisa Neubauer (Jahrgang 1996) und Bernd Ulrich (Jahrgang 1960) haben zusammen das Buch „Noch haben wir die Wahl: Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen“ veröffentlicht. Das Buch ist in Dialogform geschrieben, was das Lesen sehr einfach macht. Jederzeit ist bekannt, welcher Autor welches Argument vertritt. Inhaltlich teile ich eher die Position von Luisa als von Bernd.

Insgesamt ist das Buch sehr interessant und Lesenswert. Aus meiner Sicht hätte man es aber auch auf ein einzelnes Argument von Luisa verkürzen können und hier noch stärker ins Detail gehen können – wenn nicht sogar müssen. Luisa führt aus, dass ein lebender Baum keinen ökonomischen Wert darstellt, sondern seinen Wert erst aufgrund des verwertbaren Rohstoffs Holz nach dem Fällen erlangt. Und hier könnte meines Erachtens die Lösung des Klimathemas liegen, da das Gegenargument beim Klimaschutz immer ist, dass dieser zu teuer sei und den Profit der Unternehmen mindert. Hier ist aber ein riesiger Denkfehler enthalten, der zu einer jahrzehntelangen Mißkalkulation führte: Wir müssen endlich die Business Pläne der Wirtschaftseinheiten um den Beitrag der Umweltveränderung erweitern. Dieser müsste analog zu Options- und Prämienberechnungen von Versicherungen ermittelt werden. Der CO2-Preis soll dies zwar gewährleisten, allerdings ist dies lediglich ein Einstieg in das Thema, dass nur international über die genannten Umweltbeiträge inklusive eines weltweiten Sanktionsmechanismus gelöst werden kann. In der Theorie eigentlich recht einfach. 😊

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Dieses Buch ist ein Schatz. Warum? Weil es zeigt, dass Gespräche zwischen der jüngeren und der älteren Generation wichtig sind. Wichtig, um Verständnis füreinander aufzubauen. Bei den typischen Gesprächen am Familientisch oder für Gespräche mit den Großeltern. Die Pandemie hat uns gezeigt, dass Mensch und Natur untrennbar miteinander verbunden sind und dieses ominöse KLIMA uns alle betrifft. Und dass sie persönliche Freiheit dort aufhört, wo sie andere einschränkt. Die Folgen der Klimakrise werden uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten hart treffen. Leider denkt das menschliche Gehirn dafür nicht weit genug, um die Auswirkungen in ihrer ganzen Härte zu verstehen. Dieses Buch leistet jedoch einen tollen Beitrag für mehr Verständnis und für eine offene Gesoröchskultur. Danke für das Rezensionsexemplar, ich habe es sehr gerne gelesen.

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Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen soll dieses Buch sein. Luisa Neubauer und Bernd Ulrich reden über die Themen, die jetzt und auch in den nächsten Jahren wichtig sein werden. Sie reden aus zwei zumindest altersmäßig unterschiedlichen Blickwinkeln miteinander über etwas, das beide Generationen angeht.

Das Buch hat den Untertitel „Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen“. Diesem Titel wird es nicht ganz gerecht. Es wird aber dem Anspruch gerecht, dass es darum geht, ein Konflikt des unterschiedlichen Mindsets zu sein und zwar nicht zwischen Luisa Neubauer und Bernd Ulrich, sondern zwischen dem, was in unser Gesellschaft über die verschiedenen Generationen hinweg zu beobachten ist. Und natürlich ist es auch ein Konflikt der Generationen, aber nicht nur, es geht noch tiefer und das wird gut herausgearbeitet.

Dass es ein Gespräch auf Augenhöhe ist, ist einer der vielen positiven Aspekte dieses Buchs. Es wird nicht künstlich versucht, wie es mittlerweile ja schon fast Standard in den Talkshows im Fernsehen ist, auf Konfrontation zu gehen. „Noch haben wir die Wahl“ ist kein Buch des Streits oder unüberbrückbarer Differenzen. Es sind zwei Menschen, die sich sehr intensiv mit dem, was sie machen, beschäftigen und deshalb klug ausgewählt für solch ein Buch. Denn so wird sich auf das Thema und nicht das Streiten konzentriert.

Es gab viel Input gerade in Bezug darauf, was die Klimakrise mit Gerechtigkeit zu tun hat und was von vielen Seiten zu tun ist. Was es heißt, nicht mehr mit den alten Methoden zu arbeiten. Es betrifft ja nicht nur jede:n Einzelne:n von uns, sondern alle. Die Medien sind gefordert, anders zu agieren. Wie kann es sein, dass es ein Ressort Sport oder Finanzen gibt, aber keines für Klimafragen mit eigens dafür ausgebildeten Journalist:innen? Wie muss sich die Politik, besonders die Geopolitik ändern? Was bedeutet Freiheit? Die Freiheit zu konsumieren bis der Arzt kommt und am anderen Ende der Welt bleibt nichts übrig?

Klar, auch der Konflikt zwischen den Generationen ist Thema, denn die ganz Jungen, die können jetzt noch gar nicht entscheiden. Es geht um Generationenverantwortung, wir, die Älteren, tragen die Verantwortung dafür, dass du nächste Generation in einer lebenswerten Umgebung leben kann.

Für mich, gerade auch im Hinblick auf die in diesem Jahr in Deutschland anstehenden Landtagswahlen eine absolute Leseempfehlung. Und eine Leseempfehlung in Hinblick auf die Ursachen der Klimakrise, um die wirkliche Dimension dieser drohenden Katastrophe zu verstehen und warum es unser aller Aufgabe ist, etwas zu tun.

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Intelligentes Streitgespräch zwischen Luisa Neubauer (Klimaaktivistin) und Bernd Ulrich (Journalist) über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen. So habe ich das Setting verstanden.

Real kann ich das Wort "Streit" aus der Diskussion herausnehmen. Es gibt zwar kleinere Unstimmigkeiten, elegantes Reden auch um wechselseitige Vorurteile doch grundlegend Einigkeit und ähnliche Sichtweisen aus den Perspektiven zweier intelligenter Menschen mit unterschiedlich viel Lebenserfahrung.

Wer viel zum Thema gehört und gelesen hat, wird naturgemäß nur wenig Neues, dieses aber auf eine erfrischende Art verpackt finden.

Für mich hat sich dieses Buch gelohnt.

Auch wenn ich wenig Hoffnung habe wünsche ich uns allen, dass Luisas Beruf sich tatsächlich selbst abschafft.

#NochhabenwirdieWahl #Netgalleyde #Klimaaktivist #LuisaNeubauer #BerndUlrich #KathrinliebtLesen #Bookstagram

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