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Buchcover für »Mama, bitte lern Deutsch«

»Mama, bitte lern Deutsch«

Unser Eingliederungsversuch in eine geschlossene Gesellschaft | Gewinner des Bayern 2-Publikumspreises 2025 und des Grimme-Online-Awards 2024

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Erscheinungstermin 03.03.2025 | Archivierungsdatum 01.05.2026


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Zum Inhalt

»Dieses Buch hilft mir, meine Mutter besser zu verstehen, und dir, Deutschland besser zu verstehen.«

Noch bevor Tahsim Durgun die Grundschule abschließt, muss er für seine Mutter die Abschiebebescheide entziffern, begleitet sie als Dolmetscher zu intimen Arztbesuchen und verliest Aldi-Kataloge am Fliesentisch. So wie Tahsim geht es vielen jungen Menschen mit Migrationsgeschichte, die früh Verantwortung für ihre Eltern übernehmen und gleichzeitig einen Platz finden müssen in einem oft feindseligen Land. 

Schreiben sie die besten Noten, bekommen sie trotzdem nur eine Hauptschulempfehlung. Fahren ihre Mitschüler*innen in den Urlaub nach Thailand, dürfen sie Deutschland nicht verlassen, weil sie kein gültiges Reisedokument besitzen. Hilflosigkeit, Angst und Überforderung sind ihre stetigen Begleiter, Einfallsreichtum und Empathie ihr Handwerkszeug.

Mit messerscharfer Intelligenz, poetischer Sprachgewalt und zynischem Humor: Internet-Star Tahsim Durgun reflektiert die Lebenswirklichkeit der postmigrantischen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebensgeschichte in einer kurdisch-deutschen Familie rechnet Tahsim ab mit der deutschen Bürokratie und zeigt gleichzeitig tiefen Respekt für seine Mutter und ihre Errungenschaften, die für die deutsche Gesellschaft immer unsichtbar bleiben werden.

Hochwertig und liebevoll illustriert von Tugyan Cengic. Diese besondere Schmuckausgabe ist nur in der limitierten Sonderausgabe erhältlich.

»Dieses Buch hilft mir, meine Mutter besser zu verstehen, und dir, Deutschland besser zu verstehen.«

Noch bevor Tahsim Durgun die Grundschule abschließt, muss er für seine Mutter die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426561140
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 208

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ich “kenne” Tahsim von TikTok, so wie wahrscheinlich fast alle, die sich schon vorab auf dieses Buch gefreut haben. Genauso wie er dort über seine Mutter und seine Geschwister spricht, schreibt er auch in diesem Buch über sie. Immer ein bisschen gehässig, aber auf die liebevolle Art.
Aber hier geht es nicht ausschließlich um seine Familie. Es geht um strukturelle Benachteiligung und Alltagsrassismus. Es ist keine Geschichte die man noch nie gehört hat, aber eine die man viel zu selten hört.
Dieses Buch wird auf jeden Fall zu meinen Top 5 dieses Jahr gehören.

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Für mich jetzt schon das Buch des Jahres! Ich war nicht darauf vorbereitet
aber ich weiß nicht, wann mich ein Buch zuletzt so extrem berührt hat.
Mit zynischem Humor und poetischer Sprache zeigt er, wie es ist, zwischen zwei Kulturen zu leben.
Es ist ein Buch, das mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken anregt hat.

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Es ist den Leuten in Deutschland so egal geworden wer "Flüchtlinge" sind. Ihnen ist egal geworden, was das Wort überhaupt bedeutet. Es ist nur noch wichtig, dass sie raus
müssen. Weil Deutschland hat ja angeblich keinen Platz mehr. Hat keinen Platz mehr für qualitfizierte Arbeitskräfte. Hat keinen Platz mehr für Mütter, die das beste für ihre Kinder wollen. Deutschland hat keinen Platz mehr für das Ergebnis der eigenen verhauenen Außenpolitik.

Deswegen ist "Mama, bitte lern Deutsch" so wichtig:

Ein unglaublich persönlicher Abriss über die Erfahrung einer kurdisch-türkischen Familie, die ihr bestes gibt. Von Tahsims Kindheit in den 90ern bis in sein Erwachsenenalter teilt er seine Erlebnisse und zeigt auf welche Arten sich die Ablehnung in Deutschland gegenüber Ausländer ausdrückt. Egal, ob laut, wütend, systemisch, mit aufgesetzten Lächeln...Tahsim macht klar, dass diese Ablehnung bis heute nicht verschwunden ist. Auf der anderen Seite ist dieses Buch eine berührende Aufarbeitung einer Beziehung zwischen Liebe und Frustration, die er zu seiner Mutter führt. Einer unglaublich starke Frau, die jeden Tag den Demütigungen und Belächelungen von Deutschlands Almann-Kultur ausgesetzt ist und die trotzdem immer weiter macht. Für ihre Kinder.


Tahsim Durguns Geschichte - die Geschichte seiner Mutter - ist eine von vielen. Und gerade weil so viele dieser Geschichten existieren, müssen sie aufgeschrieben werden und immer und immer wieder vorgetragen werden. Deutschland vergisst gerne, deswegen sind Bücher wie diese wohl die wichtigsten für unsere Gesellschaft.

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Tahsim Durgun erklärt in diesem Buch seiner Mutter seine Liebe. Schade nur, wie er selbst sagt, dass sie es nie lesen werden kann. Dieser Fakt ist der zentrale Fokus des Buchs und der Autor schafft es wunderbar anschaulich zu machen, welche Auswirkungen die Sprachbarriere im sozialen, gesellschaftlichen und familiären Kontext hat. Hier wurde, neben allen negativen Auswirkungen, auch die Nähe zwischen Mutter und Sohn in den Vordergrund gerückt, die aus diesem Umstand entstehen konnte, der normalerweise eher eine Distanz zur Umwelt schafft.
Das Buch ist gleichzeitig Memoir und Sozialkritik und dafür etwas kurz geraten. An vielen Stellen habe ich mir etwas mehr gewünscht, denn ich glaube, dass Tahsim Durgun noch viel zu sagen hat.

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das digitale Leseexemplar.

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Unterhaltsam und leicht geschrieben. Es hat mich teils echt zum denken angeregt und einige Dinge sehe ich jetzt mit anderen Augen. Hab es an einem Tag gelesen, war echt gut. Und man merkt wirklich, wie sehr der Autor seine Familie liebt... Ich hoffe nur, dass wir als Gesellschaft irgendwann in eine bessere Zukunft kommen, wo Kindern solche Erfahrungen vielleicht erspart bleiben.

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Eigentlich bin ich kein großer Fan von Biografien/Memoiren, da sie mir meistens zu trocken sind. Hier jedoch war ich jedoch aufgrund der Geschichte und des Sprachstils bis zum Ende gefesselt. Der trockene Humor, der beißende Sarkasmus - einfach fantastisch.

Auch die angesprochenen Themen sind vor allem in der heutigen Zeit extrem wichtig und relevant.
"Deutschland hat aus seinen Fehlern gelernt", gefolgt von "Zwei Jahre später wurde die AfD gegründet"... Das tut nach den letzten Wahlergebnissen anders weh.

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Das Buch ist definitiv eins meiner Jahreshighlights!! Es wurde perfekt geschrieben und man konnte sich gut in die Situationen, die geschildert wurden, hineinversetzen. Es hat mir einmal mehr gezeigt wie Privilegiert ich doch bin, als weiße deutsche Frau geboren zu sein. Es hat mir aber auch mehr Mitgefühl mit allen Menschen gegeben, die unter solchen umständen erwachsen wurden oder es noch werden.
Ich empfehle es jedem der sich mit solchen Themen mehr befassen will und jedem der etwas verändern will.

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Für mich ist dieses Buch mein Jahreshighlight geworden.
Mit so viel Ehrlichkeit und Humor schafft es Tahsim, die Aufmerksamkeit des Lesers stets zu behalten, ohne dass es langatmig wird.
Mir fehlen echt die Worte, um zu beschreiben, wie großartig dieses Buch ist.
Eine ganz große Empfehlung, die mich mehrmals zu Tränen gerührt hat und oftmals auch zum Lachen gebracht hat.
Dies ist einer der wenigen Bücher, von denen ich mir wünschen würde, dass es jede*r lesen würde.

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Manchmal braucht es nur eine Tasse Chai, um die Last der Welt für einen Moment wegzuspülen. Aber was, wenn diese Last aus Ausgrenzung, offenen Anfeindungen und dem ständigen Gefühl besteht, nicht wirklich dazuzugehören?

Tahsim Durgun erzählt in Mama, bitte lern Deutsch von seiner eigenen Kindheit in einer kurdisch-jesidischen Familie in Oldenburg. Er beschreibt, wie er und seine Geschwister früh Verantwortung übernehmen mussten – etwa als Übersetzer für ihre Eltern –, während sie gleichzeitig mit Ungerechtigkeit, Rassismus und Machtmissbrauch konfrontiert wurden. Besonders wütend gemacht haben mich die Szenen, in denen Pädagogen, die es besser wissen sollten, diese Ungerechtigkeit verstärken.

Trotz des ernsten Themas ist das Buch voller Humor und Herzenswärme. Ich habe oft schmunzeln müssen – sei es über Szenen aus seiner Familie oder seine klugen, mit Wortwitz gespickten Beobachtungen. Gleichzeitig gab es Momente, die mich tief berührt haben. Wie liebevoll und dankbar er über seine Mutter spricht, hat mich sehr bewegt.

Durgun spart nicht mit Kritik – weder an der deutschen Gesellschaft noch an seiner eigenen Kultur. Er erzählt von den Belastungen, die Behördengänge mit sich bringen, von fragwürdigen Behandlungen im Gesundheitssystem, von Hochzeiten und Traditionen, die er hinterfragt. Aber vor allem erzählt er davon, was es bedeutet, zwischen zwei Kulturen hin- und hergerissen zu sein und sich nach Zugehörigkeit zu sehnen.

Das Ende hat mich zum Weinen gebracht. Mama, bitte lern Deutsch ist ein unglaublich wichtiges Buch, das mir wertvolle Einblicke gegeben hat – und leider aktueller denn je ist. 5/5 Sterne.

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Mit viel Witz beschreibt Tahsim ein sehr ernstes Thema. Er nimmt uns mit hinter die verschlossenen Türen der Ausländerbehörde und lädt uns in sein Zuhause ein. Ein Zuhause voller Liebe und Leidenschaft aber auch voller Qualen. Tashim erzählt seine Erfahrungen mit Alltagsrassismus und führt uns vor Augen wie schwer es für nicht-deutschstämmige ist in unserer Gesellschaft anzukommen. Klasse geschrieben und flüssig erzählt.

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Tashim ist, wie seine 3 Geschwister, in Deutschland geboren hat aber dennoch keine deutsche Staatsbürgerschaft.  So geht es auch seinen Eltern und 2 seinen Geschwistern. Nur der zuletzt geborene Bruder hatte das Glück, dass die Gesetzgebung geändert wurde, bevor er diese Erde betrat.

Nun stelle man sich aber vor, dass den 3 Kindern ohne deutsche Staatsbürgerschaft das Asylrecht abgesprochen werden soll und sie in die Heimat der Eltern abgeschoben werden sollen. Ohne Verwandte dort zu haben, ohne dortige Staatsbürgerschaft oder Ahnung vom Land, geschweige denn es je betreten zu haben. Sie kennen schließlich nur Deutschland.

Und nun kommt erschwerend hinzu, dass die Kinder, da sie ja deutsch sprechen, als Dolmetscher für diesen Fall fungieren müssen. Wo bleibt da die Kindheit, wenn du in so jungen Jahren als Einziger in der Familie die Verantwortung hast, die Abschiebung von dir und deinen Geschwistern zu verhindern, dich mit deutschen Beamtentum oder allgmein Terminen mit Ausländerbehörden herumschlagen musst?

Jeder der schon einmal mit Ämtern zu tun hatte weiß, dass dies selbst für Muttersprachler alles Andere als einfach ist. Wie stellt sich dies dann erst für ein Kind bzw. einen heranwachsenden dar?

Tashim erzählt davon und das einem mit Migrationshintergrund leider noch immer genug Ausgrenzung und Rassismus entgegen schlägt. Egal wo oder von wem.

Es ist absolut bewundernswert wie der Autor, trotz der Widrigkeiten seinen Weg durch Abitur und Studium gefunden hat.

Seine Mama hingegen hat bis heute Probleme mit der deutschen Sprache. Sie wird dieses Buch nie lesen können und wird weiterhin auf ihre Kinder zurückgreifen müssen, wenn irgendwelche amtlichen Dokumente einflattern. Dass man das nicht in den Griff bekommt und diese Familien mehr unterstützt ist absolut traurig.


Fazit

Die Geschichte von Tashim Durgun und seiner Familie ist nur eine von vielen. Das sind Geschichten die man nicht oft zu hören bekommt und bei denen es umso wichtiger ist diese auszusprechen. Wie soll eine erfolgreiche Integration erfolgen, wenn nur Steine in den Weg gelegt werden? Macht nachdenklich und ist absolut lesenswert. 4,5 Sterne

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Ich habe das Buch von Tahsim regelrecht verschlungen. Es hat mich zum Lachen, zum weinen und vor allem zum nachdenken und zurückdenken gebracht. Als Kind von Migranten fühle ich all die Geschichten von Tahsim so sehr, als hätte er meine eigene Geschichte aufgeschrieben. Ich bin heute meinen Eltern ein bisschen extra dankbar und freue mich das auch andere Menschen unsere Geschichte lesen werden und hoffentlich damit mehr Verständnis für andere Lebensrealitäten bekommen. Dieses Buch gehört in jeden Deutschunterricht und hätte gerne auch 5x so lang sein können. Ich hab es sehr gern gelesen.

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#buchrezension zu „Mama, bitte lern Deutsch“ von @tahdurr | ET: 03.03.2025 bei @droemerknaur | Herzlichen Dank an den Verlag und @netgalleyde für das Rezensionsexemplar. 🤍

„Dieses Buch widme ich allen Kindern, die ihre Träume kleinhalten, damit ihre Mütter eines Tages größer träumen können. Doch selbst darin liegt ein Geschenk, denn Mamas träumen immer für euch mit.“

- Widmung zu Beginn des Buchs

💭 Worum geht‘s?

Um eine oft zynische, immer tief berührende Reflexion der Lebenswirklichkeit der postmigrantischen Gesellschaft. Um Kinder wie den Autor Tahsim Durgun selbst, die schon als Grundschüler:innen Abschiebebescheide übersetzen müssen. Um Mütter, die sich selbst aufopfern, und eine Gesellschaft, die das dennoch als nicht genug betrachtet.

💭 Meine Meinung

Dieses Buch war anders schmerzhaft. So vieles von dem, was @tahdurr beschrieb, ist auch ein Teil meiner Geschichte (Grüße gehen raus ans Eldest Daughter Syndrome). So vieles auch nicht, aber selbst das grub sich mir unter die Haut. Ich bin verzweifelt über den noch immer in Schulen vorherrschenden Rassismus, von dem auf Ausländerbehörden ganz zu schweigen (xoxo, eine Sozialarbeiterin, die mit jungen Geflüchteten arbeitet). Ich fand es so tragisch wie genial, wie Tahsim Begriffe wie „Nomen“ mit Vokabeln erklärte, die Kinder nicht kennen sollten und Migra-Kids doch allzu oft kennen: Asylantrag, Existenzangst oder Ausländerkind.

Dieses Buch ist so vieles gewesen - tragisch, komisch, zynisch, gesellschaftskritisch. Und unendlich wichtig.

💭 Fazit

„Mama, bitte lern Deutsch“ schafft vor allem eines: Sichtbarkeit für die Menschen, die viel zu oft unsichtbar gemacht werden. Migra-Kids, Migra-Mamas, Yezid:innen. Und es schafft noch etwas, nämlich ein Buch für jede/n zu sein. Migra-Kids werden sich in ihm gesehen und endlich repräsentiert fühlen, dem strukturellen Rassismus in diesem Land würde es aber auch verdammt gut tun, wenn es von Lehrer:innen und den Mareikes dieser Welt gelesen wird.

So oder so, das Buch war ein absolutes Highlight für mich. Es hat mich zutiefst bewegt und wird mir noch sehr lange im Kopf bleiben.

5✨🩷

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#mamabittelerndeutsch #netgalleyde #bookstagram

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Es gibt Bücher, die sich nicht einfach nur lesen, sondern die einen mitnehmen, aufwühlen und lange nachhallen. Mama, bitte lern Deutsch ist genau so eines. Es ist nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern auch eine über Stärke, Widerstandskraft und die unermüdliche Hoffnung auf ein gerechtes Leben. Was mich besonders beeindruckt hat, war die Struktur des Buches. Sie war wirklich bemerkenswert aufgebaut und hat das Lesen fast mühelos gemacht, obwohl das Thema alles andere als leicht ist. Man wird förmlich durch die Seiten gezogen, fiebert mit, fühlt Wut, Frustration und tiefe Bewunderung für das, was Durguns Familie, insbesondere seine Mutter, durchmachen musste. Und genau diese Mutterfigur hat mich am meisten bewegt. Sie ist nicht nur ein Charakter, sondern ein Mensch, dessen Vielschichtigkeit, Stärke und Liebe auf jeder Seite spürbar sind. Die Kämpfe gegen ein System, das ihr und ihrer Familie Steine in den Weg legt, ihr unermüdlicher Einsatz für ihre Kinder, all das hat mich wütend gemacht und gleichzeitig tief berührt. Es gab Momente, in denen ich innehalten musste, nicht weil ich Abstand brauchte, sondern um das Gelesene zu verarbeiten. Um die Ungerechtigkeit, die Hindernisse und den Kampf dieser Familie wirklich zu begreifen.Durguns Schreibstil ist dabei eindringlich, aber nie überwältigend, ehrlich, aber nicht nüchtern. Dieses Buch hat mir einmal mehr vor Augen geführt, welche absurden Hürden Menschen überwinden müssen, nur um als Teil der Gesellschaft anerkannt zu werden. Es ist nicht nur eine Geschichte, es ist eine Erfahrung, die hängen bleibt, die Gespräche anstößt und die Perspektiven verschiebt. Zusammengefasst 5 ⭐️ Sterne, obwohl es sich fast unfair anfühlt, es überhaupt zu bewerten. Es verdient eigentlich mehr.

Vielen Dank an NetGalley und den Knaur Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

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Gefüllt mit Humor zum laut lachen, ehrlichen Geschichte von Alltagsrassismus und Benachteiligung, die das Herz zerreißen und so viel Liebe für seine Familie und ihrer gemeinsame Geschichte, die mir Tränen brachten. Eine Empfehlung für alle, auch wenn sie Tahsim noch nicht folgen.

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„Mama, bitte – was wünschst du dir?“
„Dass ihr glücklich seid. Meine Blumen.“
„Für dich selbst, Mama!!“
„Ich traue mich nicht zu träumen. Ich wurde nicht dafür gemacht.“

Ich habe geweint, ich habe gelacht und ich habe mitempfunden. Tahsim Durgun teilt seine Erlebnisse, in einem Land in dem er als „Migrant“ abgestempelt wurde. Man bekommt Einblicke in seine Kultur und Familienleben. Schon als Kind trägt er eine tiefliegende Frustration in sich, denn er ist im Kindesalter Dolmetscher und persönlicher Assistent für seine nicht deutschsprechende Eltern. Während er versucht in Deutschland Fuß zu fassen und ein Teil der Gesellschaft zu werden, muss er sich um den ganzen Papierkram seiner Familie kümmern. Trotz dieser Verantwortung und Druck, empfindet er keine Wut gegenüber seiner Familie, sondern gegen das System.
„Unsere Geschichte ist keine besondere, aber eine unerzählte, und das will ich ändern.“
Ich kann mir vorstellen, dass Leute mit migrantischem Hintergrund, sich in Tahsim hineinversetzen können.
Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen. Es ist ein Meisterwerk.

Danke an Netgalley und Droemer Knaur für das E-Arc!

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Ich verfolge Tahsim schon länger auf Tiktok und als ich erfahren habe, dass er ein Buch veröffentlicht wusste ich, dass ich es lesen muss.
Mich hat es zutiefst geführt wie Tahsim über seine Mutter erzählt.
Ihre Liebe zu ihren Kindern und ihre Selbstaufopferung haben mich sehr emotional werden lassen, weswegen ich mehr als einmal weinen musste.
Dieses Buch war wirklich hart zu lesen aber eine unglaubliche schöne Liebeserklärung an seine Mutter, die mir das Herz erwärmen lassen hat.

Für mich ein Buch welches jeder gelassen haben sollte!

5/5 ⭐️

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„Mama, bitte lern Deutsch“ von von Tahsim Durgun ist ein Buch, das nachdenklich macht… Und wahrscheinlich von den Leuten, die es eigentlich lesen müssten, eben nicht gelesen wird.

Tahsim erzählt von sich, seiner Zeit als Kind und als Jugendlicher und von seiner Mama, die so viel für ihn und er für sie tut. Er übersetzt für sie bei den Behörden, beim Arzt und wo immer es notwendig ist. Für sich kämpft er um das „Wir-“- statt des „Ihr-Gefühls“. All das schildert er immer mit einer Prise Humor gewürzt. Apropos Gewürz: Danke für das leckere Bulgursalat-Rezept!

In der Grundschule muss er den Förderunterricht in Deutsch besuchen. Der Unterricht findet zwar mit gleichaltrigen Kindern statt, sie haben aber nicht alle die gleiche Muttersprache, Die Kinder sollen aber trotzdem den gleichen Bogen ausfüllen. Dieser Lehrkraft mit ihrer mangelnden Empathie wäre ich am liebsten an die Gurgel gegangen! Wie kann ein Kind (in dem Fall nicht Tahsim selbst) etwas lernen, wenn die Lehrkraft sich nicht kümmert und lieber ein Buch liest? Ihre einzige Kommunikation sich in Brüllen erschöpft? Ist es Ignoranz oder Alltagsrassismus? Mein Sohn (in Tahsims Alter) hatte einen Kindergartenfreund, der seine Mutter auf ihren Wunsch zum Elternabend begleitet hat. Er wollte übersetzen… Die Kindergartenleitung wollte das nicht zulassen, es sei ein Elternabend. Aufgrund der Intervention (fast) aller anwesenden Eltern durfte der Junge schlussendlich bleiben. Es war ein christlicher (!) Kindergarten.

Trotz solcher Widerstände und Gedankenlosigkeiten anderer hat Tahsim seinen Weg gemacht und ist heute bestimmt ein besserer Lehrer! Toleranz zeigt sich im Handeln, das hat mir dieses Buch wieder einmal mehr bestätigt. Ich hoffe, dass es von ganz vielen meiner deutschen Mitbürger:innen gelesen wird und diese sich einmal selbst hinterfragen. Frust und Vorurteile an vermeintlich Schwächeren auszulassen gehört sich nicht! Pflichtlektüre für pädagogische Lehrkräfte oder solche, die es zu sein meinen…

Von Herzen 5 Sterne!

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Zu diesen höchst beunruhigenden Zeiten spielt Tahsims POV eine besonders wichtige Rolle. Sie zeigt Allen, wie es wirklich ist, in Deutschland zu leben, wenn man eine Migrationsgeschichte hat. Alltagsrassismus muss ein Ende haben aber das geht nur, wenn sich alle mit offenen Ohren und Augen informieren. Seine Autobiographie hat mich berührt, ich habe seinen Schmerz in den Worten gespürt und sein Leid mitgelitten. Trotz des humorvollen Erzählens schafft es Tahsim eine extrem emotionale Tiefe aufzubauen, mit der eine Verbindung zwischen Autor und Leser:in sofort entsteht. Seine Beziehung zu seiner Mutter hat mich besonders mitgenommen. Ich wünsche mir, dass seine Mutter zu träumen wagt.

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Ein absolutes Muss! Ich kann dieses wirklich aktuelle Thema und damit auch das Buch nur jedem ans Herz legen. Tahsim Durgun beschreibt seine eigenen Erfahrung so unfassbar gefühlvoll und mit seinem eigenen Humor, dass man einfach nur zuhören MUSS. Habe es komplett verschlungen und werde es zu 100% empfehlen!

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Tahsim Durgun räumt anhand biographischer Erzählungen mit so manchen, längst überholten, Vorurteilen auf, die leider viel zu häufig als Schablonen rechtsextremen Populismus dienen.
Dabei rückt er zeitgleich Problematiken in den Fokus, die in der Migrationsdebatte - wie sie zumeist geführt wird - zu kurz kommen.

Eine ganz klare Empfehlung, besonders vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen!

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Dieses Buch sollte Schul - Lektüre werden!

Tahsim Durgun erzählt in diesem Buch über sein Leben in Deutschland. Dies tut er in seinem eigenen, persönlichen Stil. Das ist keine klassische Biografie. Das soll es auch gar nicht sein, denn es ist viel mehr. Er schreibt über die Schwierigkeiten, die Migranten und deren Familien in Deutschland haben, warum eine Integration nicht immer so leicht ist und wie Alltagsrassimus prägen kann.

Ich habe während des Lesens jede Emotion gefühlt. Es ist sehr realitätsnah geschrieben, als würde man gerade bei Tahsims Familie in der Küche sitzen und alles Live und in Farbe miterleben. Dieses Buch ist sollte wirklich jeder gelesen haben!

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Tahsim hat es geschafft, ein ungaublich wichtiges Buch zu schreiben und damit einer Gruppe in Deutschland eine Stimme zu gegeben, welche zu oft übersehen wird. Beim Lesen durchlebt man viele Gefühle. Man ist wütend auf den Alltagsrassismus und die Absurditäten mancher deutscher Gesetzungsentscheidungen und berührt von der Liebe Durgun's zu seiner Mutter. Doch trotz der ernsten Thematik entlockt der Autor durch witzige Anekdoten und Popkultur-Referenzen dem Leser immer wieder ein Lachen. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen; denen die ähnliche Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben und erst recht auch denen, die sonst nur wenig Berührungspunkte mit dem Erzählten haben.

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In “Mama, bitte lern Deutsch” erzählt Tahsim Durgun auf unterhaltsame, aber auch tiefgründige Art von seiner Kindheit. Schon als Kind musste er als Dolmetscher einspringen und sich durch den deutschen Bürokratie-Dschungel kämpfen. Sein Humor und Sarkasmus, den man bereits aus seinem Social Media content kennt, spiegeln sich perfekt in seiner Schreibweise wider und zeigen die Absurditäten auf, denen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland ausgesetzt werden. Ich konnte beim Lesen seine Stimme und die seiner Mama regelrecht in meinem Kopf hören, was vor allem den emotionalen Stellen nochmal ordentlich punch gegeben hat.

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Gerade neu erschienen!
Das Buch „Mama, lern bitte deutsch“ von Tahsim Durgun erzählt eine Geschichte - eine Geschichte von so vielen. Tahsim gewährt uns einen sehr persönlichen Einblick in die eigene Familiengeschichte. Eine kurdisch-türkische Familie, die wirklich alles gibt, um „dazuzugehören“. Welch Ablehnung dieser Familie dabei entgegengebracht wird und welche Steine das „System Deutschland“ dabei bereithält, ist an einigen Stellen wirklich kaum auszuhalten. Umso wichtiger ist es hinzuhören und hinzusehen. Große Empfehlung!

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Dieses Buch kommt gerade zur richtigen Zeit. Tahsim schreibt wie er in seinen Videos ist - witzig, sarkastisch, ernst aber immer genau ins Herz. Am Ende musste ich einige Tränen vergießen. Absolut empfehlenswert!!

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Ein humorvolles, gleichzeitig emotionales Buch, welches die Lebensgeschichte des Autors, die durch ein Migrationshintergrund geprägte ist, widerspiegelt. Mit Kritik an der deutschen Bürokratie, beschreibt er die Angst von Migranten, die sich in die deutsche Gesellschaft, zu integrieren versuchen, doch immer wieder auf Hindernisse stoßen. Das Buch hat auch in mir alte Erinnerungen geweckt, stellenweise sehr berührt. Danke dafür Tahsim.

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"Mama, bitte lern Deutsch" von Tahsim Durgun macht nachdenklich. Es zeigt, dass es heute in Deutschland Paralellwelten gibt, die nicht sein dürften. Aber, wir alle können dies ändern.
Mir hat das Hörbuch noch besser gefallen als die Printversion, da der Autor selbst liest und es dadurch für mich noch eindringlicher klar wurde, dass die Welt sich ändern muss. Dabei lässt es der Autor nicht an Humor fehlen, wenn er bestimmte Alltagssituationen beschreibt.

Mein Fazit: Absolut lesenswert/hörenswert!!!!

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Puh, mir fehlen die Worte.
Leider erschreckend, wie realistisch dieses Buch weiterhin in der heutigen Zeit ist.
Er hat mich mit seiner Geschichte und seinen Worten zutiefst berührt und wir sollten uns alle ein bisschen hinterfragen.

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Ein wichtiges Buch, welches wohl aber leider eher nicht von denen gelesen werden wird, die sich mit der Thematik auseinander setzen sollten.
Ein Buch zwischen Lachen und Weinen. Die Gagdichte am Anfang ist bemerkenswert, nimmt aber mit dem Voranschreiten zu Gunsten der Ernsthaftigkeit (Ausgrenzung, Verständnislosigkeit gegenüber dem Fremden) des Themas ab, ohne gänzlich zu verschwinden. Auf den letzten Seiten hatte ich vor Rührung Tränen in den Augen.
Ich finde es gut, dass der Autor die deutsche Gesellschaft nicht nur mit all ihren Eigentümlichkeiten und Fehlern betont, sondern auch Gutes lässt und auch den Mut hat die eigenen Bräuche und Gewohnheiten in Frage zu stellen.

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Ein lustiges aber zugleich ernstes und gefühlvollen Buch. Ich kann es nur empfehlen, Tashim D schreibt gekonnt mit Witz und sprachlicher Eleganz über Missstände und Dinge, die oft nicht ganz so einfach sind, wie sich das Andere gerne vorstellen.

Es hat mich an meinen Partner erinnert, der aus Syrien geflohen ist und hier sein neues Leben wieder aufbauen musste. Der Weg war alles andere als leicht und auch, wenn er in mancher Hinsicht "deutscher" als wir ist, war sein erster Gedanke bei der Einbürgerung seinen Bart abzurasieren, damit er vertrauenswürdiger erscheint. Denn auf seiner Stirn steht nicht geschrieben, dass er keinen einzigen Tag Arbeitslos war, ab dem moment ab dem es ihm gestattet war arbeiten zu gehen, sein Geld ehrlich verdient und seine Miete pünktlich zahlt.
Auch er fragt mich manchmal Briefe für ihn zu lesen und zu bestätigen, dass er alles verstanden hat oder eine Mail für ihn zu schreiben und auch wenn ich mir nichts dabei denke, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, frage ich mich doch, wie frustrierend es sein muss, immer wieder mit eigenen Limits konfrontiert zu sein, die in seiner Muttersprache nicht da wären.

Auch wenn es hier eine andere Prämisse ist, als Tashims Mutter, ich glaube und ich denke er macht es am Anfang seines Buches auch klar, wir kennen alle jemanden. Egal ob die Person kein, wenig oder gut oder sehr gut Deutsch spricht, es ist schwer und es war und ist nicht immer einfach in diesem bürokratischen Staat voran und zurecht zu kommen.

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Tahsim Durgun erzählt eindrucksvoll von den Herausforderungen der Integration, insbesondere durch die Sprachbarrieren seiner Mutter. Das Buch beleuchtet die Erwartungen an Migranten, sich anzupassen, während strukturelle Hürden oft ignoriert werden. Mit einfühlsamer Sprache und persönlichen Erlebnissen zeigt Durgun die Konflikte zwischen Herkunft und Ankunft auf. Ein wichtiges und bewegendes Werk, das zum Nachdenken über gesellschaftliche Integration anregt.

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„Mama, bitte lern Deutsch“ von Tahsim Durgun ist ein authentisches, humorvolles und zugleich tief berührendes Memoir über das Aufwachsen zwischen zwei Welten – der kurdisch-jesidischen Herkunftsfamilie und dem oft unbarmherzigen deutschen Alltag. Durgun beschreibt, wie er schon als Kind für seine Mutter bei Behördengängen oder Arztbesuchen dolmetschen musste, weil sie nach Jahrzehnten in Deutschland kaum Deutsch spricht. Die Sprache wird dabei zum Symbol für Macht und Teilhabe: Wer sie nicht beherrscht, bleibt außen vor – und das betrifft nicht nur die Mutter, sondern die ganze Familie.

Das Buch ist voller Witz und Selbstironie 😂, verliert aber nie den Respekt vor der Lebensleistung der Mutter und der vielen Hürden, die sie überwinden musste. Durgun schildert mit viel Liebe 💖 und manchmal auch Wut 😡, wie Alltagsrassismus, Bürokratie und gesellschaftliche Kälte das Leben der Familie prägen. Besonders bewegend ist der Kontrast zwischen der starken, wortgewandten Mutter in ihrer Muttersprache und der schüchternen, oft gedemütigten Frau im deutschen Alltag.

Die Erzählweise ist lebendig, zugänglich und sehr persönlich, gespickt mit Anekdoten, die zum Lachen 🤭 und zum Nachdenken 🤔 bringen. Durgun gelingt es, die Erfahrungen vieler Migrantenkinder sichtbar zu machen und dabei auch gesellschaftliche Missstände klar zu benennen. Das Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für Themen wie Integration, Sprache und Familie interessieren – und für alle, die sich von einer bewegenden, aber auch witzigen Geschichte berühren lassen wollen.
Ein emotionales, wichtiges und stellenweise sehr lustiges Buch über Familie, Sprache und Zugehörigkeit – mit ganz viel Herz 💞 und Verstand 🧠!

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Mama, bitte lern deutsch✨️
Ein so unfassbar wichtiges Buch!
Tashim erzählt seine Geschichte, in einem Land aufzuwachsen, in dem er nie zu 100% akzeptiert wurde.
Er erzählt von alltäglichen Situationen, die teilweise so absurd waren, dass ich mit einem Kopfschütteln dasaß.
Seine ganze Geschichte bringt er meiner Meinung nach total authentisch rüber, es liest sich, als würde man nicht lesen, sondern die Geschichte live erzählt bekommen. An manchen Stellen ist es super witzig, was vielleicht erstmal banal klingt, aber meiner Meinung nach sehr gut eingebracht ist!
Insgesamt ein so wichtiges, schmerzhaftes Buch, was meiner Meinung nach jeder lesen sollte!
#bücher#buch#bücherwurm#bücherwelt#buchliebe#buchempfehlung#read#reading#readmorebooks#readreadread#book#bookstagram#booklover#booklovers#booknerd#buchtipp#buchblogger#buchverrückt#buchliebe#büchersüchtig#buchbloggerin #mamabittelerndeutsch
*Werbung/Rezensionsexemplar

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"Mama, bitte lern Deutsch" ist mit viel Witz geschrieben aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit. Tahsim erzählt so einfühlsam von der Geschichte seiner Familie, seiner Kindheit und seiner Jugend. Hätte ich irgendeine Art von Autorität über Lehrpläne, würde ich dieses Buch zur Pflichtlektüre machen.

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Ich habe das Buch mehr oder weniger in einem Rutsch gelesen, auf jeden Fall an einem Tag, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich verfolge Tahsim schon seit Längerem auf Social Media und wurde absolut nicht enttäuscht. Ich würde das Buch quasi jedem in die Hand drücken wollen, wenn ich könnte. Was soll ich groß zum Inhalt sagen? Tahsim erzählt die Geschichte seiner Mama, aber auch seine eigene, und spricht mit seinen Worten glaube ich sehr vielen Menschen aus der Seele. Er hat irgendwie eine ganz eigene Art, sich auszudrücken, und ist trotz der Schwere an einigen Stellen einfach so super komisch. Hab’s geliebt!

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"Mama, bitte lern Deutsch" ist das erste Buch von Tahsim Durgun und hat mich direkt auf den ersten paar Seiten überzeugt. Die Handlung ist sehr authentisch geschrieben, manchmal hatte ich das Gefühl, ich würde ein Video von Tahsim schauen, da ich mir genau vorstellen konnte, wie er einen Satz aussprechen und betonen würde.
Die Kapitel führen uns nach und nach durch Abschnitte seines Lebens. Wir werden darüber informiert, wie Tahsim in Deutschland aufgewachsen ist und wie er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Es ist spannend, lustig und bedrückend zu gleich.
Tatsächlich hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, dass die Kapitel länger wären oder, dass Figuren nochmal auftauchen ( - wie ist es mit Mareikes Mutter weiter gegangen? Ist er ihr nochmal begegnet??).
Insgesamt bin mochte ich das Buch sehr gerne und würde mich freuen, noch mehr von Tahsim zu lesen, egal ob autobiographisch oder fiktional!

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Ehrlich, bewegend noch doch teils mit Humor beleuchtet Tahsim Durgun in "Mama, bitte lern Deutsch" die Realität von Familien mit Migrationsgeschichte in Deutschland. Von alltäglichen Erzählungen aus der Schulzeit oder Jugend bis hin zu nicht enden wollenden und demütigend Behörden-Terminen. So groß die Steine auch waren, die der deutsche Staat oder rassistische Menschen ihnen in den Weg gelegt haben, hat Tahsim beim Erzählen nie seine scherzhafte und brutal ehrliche Art. Das Buch ist bewegend, augenöffnend und unglaublich wichtig für aktuelle Diskurse in Deutschland.

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Dieses Buch ist voller Geschichten und Erfahrungen über das Aufwachsen als Kind migrantischer Eltern in Deutschland...ehrlich, roh und ungeschönt. Es geht um das Gefühl des Nicht-Dazugehörens, um Alltagsrassismus und darum, wie tief Diskriminierung in unseren gesellschaftlichen Strukturen verankert ist.

Dieses Buch hat Wunden aufgerissen, mich zum Lachen gebracht und Heilung geschenkt. Aber ist vorallem Schmerz in gedruckten Worten. Ein Schmerz, den viele von uns kennen, die hier geboren wurden, hier leben und trotzdem nie wirklich dazugehören durften. Es macht sichtbar, was oft ignoriert oder verharmlost wird: den Rassismus in Schulen, Behörden, im Gesundheitssystem und im Alltag.

Ich bin Deutsche mit Migrationshintergrund, dritte Generation. Geboren mit deutschem Pass, fließend Deutsch sprechende Familie und trotzdem nie Teil des „Wir“. Seit meiner Grundschulzeit begleitet mich Rassismus. Damals dachte ich, meine Lehrerin mag mich nicht. Heute weiß ich, es war Rassismus. Das Wissen macht es nicht leichter...es schmerzt noch mehr.

Tahsim hält der Gesellschaft schonungslos den Spiegel vor. Besonders jene, die selbst keinen Rassismus erleben, sollten dieses Buch lesen und sich fragen, warum es so leicht war, wegzuschauen.

Rassismus versteckt sich oft hinter vermeintlichen Komplimenten:
„Du sprichst aber gut Deutsch.“
„Du siehst gar nicht aus wie eine Türkin.“
Oder in Witzen wie:
„Sind wir hier auf dem türkischen Basar?“
Und Kommentaren wie:
„Die arbeiten jetzt auch schon hier.“

Wann sind wir genug integriert? Wann gehören wir wirklich dazu?

„Mama, bitte lern Deutsch“ ist nicht nur ein Buch. Es ist ein Weckruf. Ein Mahnmal. Ein wichtiger Beitrag zur Debatte über Zugehörigkeit, Identität und strukturellen Rassismus in Deutschland. Ja es tut weh aber genau deshalb sollte es jeder lesen.

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Mama, bitte lern Deutsch ist ein zutiefst bewegendes und schonungslos ehrliches Buch, das die Geschichte von Tahsim und seiner Familie erzählt – einer Familie mit Flucht- und Migrationshintergrund, die versucht, in Deutschland Fuß zu fassen. In klarer, oft auch humorvoller Sprache beschreibt das Buch, wie schwer es ist, in einem Land anzukommen, das einem mit Misstrauen, Ausgrenzung und offenem Rassismus begegnet.

Was mich besonders berührt hat, ist die persönliche Perspektive: Es geht nicht nur um strukturelle Probleme, sondern um ganz konkrete Erfahrungen, viele davon schmerzhaft und zutiefst ungerecht. Dabei verliert das Buch nie den Mut oder die Hoffnung, sondern zeigt auch, wie viel Kraft und Zusammenhalt in der Familie stecken. An den richtigen Stellen ist es witzig und leicht, ohne dabei die Ernsthaftigkeit der Themen zu verlieren.

Ein wichtiges Buch, das aufrüttelt, Empathie weckt und zeigt, wie dringend sich etwas ändern muss im Umgang mit Menschen, die in Deutschland Schutz und ein neues Zuhause suchen.

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"Unsere Geschichte ist keine besondere, aber eine unerwähnte, und das will ich ändern."

Tahsim Durgun erzählt vom Aufwachsen in einer kurdischen Familie in Deutschland. Vom Dolmetschen bei Arztbesuchen seiner Mutter, bis hin zum Entziffern von Abschiebebescheiden, wobei die Verantwortung schon früh auf ihn zurückfällt. Trotz der erschreckenden Ablehnung, von der er berichtet, ist das Buch doch voller Liebe und Empathie. Vor allem bleibt jedoch es jedoch eine ehrliche Geschichte, in der sich viele Familien mit ähnlichem Hintergrund Wiedererkennen werden.
Geschichten wie Tahsims und die seiner Mutter, aus "Mama, bitte lern Deutsch" müssen unbedingt öfter erzählt und auch gelesen werden.

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Ein unglaublich gutes Buch mit einer richtig wichtigen Massage. Und das Thema ist natürlich Brand aktuell. Dieses Buch sollte man wirklich gelesen haben. Es hat sich für mich nur leider an ein paar Stellen gezogen, die hätte man meiner Meinung nach kürzen können.

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Eine sehr wichtige Lektüre, um Menschen mit Migrationshintergrund besser zu verstehen und somit lernt anders auf sie und ihre Bedürfnisse einzugehen.

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Tahsim Durgun hat mit "Mama, bitte lern Deutsch" ein berührendes Memoir geschrieben, das zu Herzen geht. Er lässt uns in diesem persönlichen Buch an seiner eigenen Kindheit und Jugend teilnehmen. Der Autor wächst mit drei Geschwistern und seinen Eltern in einer trostlosen Plattenbausiedlung in Deutschland auf.

Die Kinder sind in Deutschland geboren, es ist die einzige Heimat, die sie kennen - und doch müssen sie viele Erfahrungen damit machen, als fremd angesehen zu werden, und auch ihr Aufenthaltsstatus ist immer wieder bedroht, wenn die Behörde entscheidet, Yesiden würden gerade in der Türkei nicht mehr verfolgt werden und somit der ursprüngliche Asylgrund wegfallen.

Schon als kleine Kinder müssen sie immer wieder für die Eltern übersetzen oder dolmetschen, denn auch nach 20 Jahren in Deutschland sprechen die beiden, insbesondere die Mutter, kaum Deutsch.

Was für ein Kontrast das für den Autor ist: einerseits daheim seine (in der kurdischen Muttersprache) intelligente und sprachlich sehr gewandte Mutter zu erleben, die in ihrer Muttersprache niemals um Worte verlegen ist, selbstbewusst ist und sich gut ausdrücken und durchsetzen kann. Und dann andererseits im Vergleich dazu die schüchterne, gedemütigte, um Worte ringende Frau zu begleiten, in die die Mutter sich zum Beispiel auf Ämtern, aber auch auf Schulfesten im Kontakt mit Deutschen verwandelt. Für diese Mutter einstehen und auch bei schwierigen und überfordernden Themen im juristischen oder medizinischen Bereich übersetzen zu müssen, ist oft sehr überfordernd für die Kinder, ebenso wie die vielfältigen Diskriminierungs- und Abwertungserfahrungen, die sie erleben müssen.

Während all dem hat sich der Autor einen ganz wunderbaren Humor bewahrt und das Buch ist lebendig geschrieben und voll von Liebe zu seiner Mutter und seiner Familie. Das Buch ist so nahbar und persönlich erzählt, mit vielen kleinen Geschichten aus dem Leben der Familie, sodass man sich beim Lesen mit der Familie sehr verbunden fühlt und mit ihnen hofft und bangt.

Selbst hat der Autor einen beeindruckenden sozialen Aufstieg hingelegt, Abitur gemacht und Germanistik studiert. Seine Geschichte ist auch eine Geschichte der Selbstermächtigung, wie z.B. dieses eindrucksvolle Zitat zeigt: "Ich begann, Bücher zu lesen - und irgendwann auch Zeitungen. (...) ... weil ich mir die Sprache der Menschen aneignen wollte, die über uns verfügen konnten. Ich wollte dafür sorgen, dass ich, dass wir, irgendwann genug sein würden. Die Ungerechtigkeit, die uns widerfahren war, spornte mich an, meine Leistungen in der Schule zu verbessern." (S. 96 von 167 im E-Book)

Was den Titel des Buches und seine Mutter und deren nach Jahrzehnten noch mangelnde Deutschkenntnisse angeht, so zeigt der Autor differenziert auf, dass er sich gewünscht hätte, sie hätte engagierter und aktiver Deutsch gelernt und ihr das auch mal wütend vorgeworfen hat, aber dass er im Gespräch mit ihr und in der Reflexion über die gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Familie auch erkannt hat, welche Hürden ihr dabei im Weg gestanden sind: neben einem auslaugenden, körperlich anstrengenden Job ohne Urlaub und Feiertage, die Familie mit vier Kindern versorgend, mit geringem Bildungsstand und einer als eher abweisend empfundenen Gesellschaft im neuen Land ist das nicht leicht.

Damit regt das Buch auch zum Nachdenken an, was wir alle - auch die, die das Glück haben, in privilegierteren gesellschaftlichen Positionen aufwachsen zu dürfen - dazu beitragen können, aktiv Integration und ein gelingendes Miteinander zu fördern. Ein wertvolles Buch, dem ich breite Verbreitung wünsche!

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Ein absolut großartiges Buch. Durch die vielen verschiedenen Geschichten kriegt man ein sehr genaues Bild von dem, was der Autor beschreiben will. Schockierend, teilweise voller Wendungen und absolut großartig erzählt. Dieses Buch sollten ganz viele menschen lesen.

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Ein starkes Buch, dass es schafft trotz Humor den Alltagsrassismus so zu zeigen wie er ist. Tahsim Durgun schildert dabei seine eigene Erfahrungen. Ein Buch das jeder einmal gelesen haben sollte.

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Ich finde es tatsächlich äußerst schwer eine biografische Erzählung zu bewerten. Was ich bewerten kann ist das mit viel Witz und trotzdem genügend Tiefsinnigkeit geschriebene Buch. Viele Anekdoten, die aber dennoch nicht die Ernsthaftigkeit des Themas schmälern.
Auch wenn ich nie in der Situation von dem Autor steckte, schaffte er es wunderbar einen mitzunehmen und mitfühlen zu lassen.
Das hat meinen Blick auf viele Situationen auf jeden Fall nochmal geschärft. Vielen Dank dafür ☺️

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Tahsim Durgun erzählt in seinem Buch „Mama, bitte lern Deutsch“ von seiner Kindheit als Dolmetscher für seine Mutter – bei Ärzten, Behörden, in Momenten, die kein Kind erleben sollte.

Er schreibt ehrlich, direkt und mit feinem Humor über das Aufwachsen in einer Einwandererfamilie – zwischen Kurdisch, Deutsch, Heimat und Fremdsein. Was mich besonders berührt hat: wie viel Verantwortung Kinder tragen, wenn die Gesellschaft ihre Eltern nicht mitnimmt.

Dieses Buch ist nicht nur ein persönlicher Erfahrungsbericht – es ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Und ein leiser Aufruf: Zuhören, verstehen, handeln.

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Hatte dieses Buch schon lange auf meiner Liste und habe es nun endlich gelesen, danke Netgalley!

Tahsim Durgun erzählt in "Mama, bitte lern Deutsch" aus seinem Leben als Yezide* in Deutschland, seine Eltern leben seit Jahrzehnten in Deutschland, er selbst wurde in Deutschland geboren. Er erzählt von seiner Kultur, seiner Familie, seiner Schulzeit, von seinen Freunden und vom Feiern, aber auch von rassistischen Beleidigungen, von knappem Geld, von der Ausländerbehörde und von Abschiebebriefen**. Er erzählt, wie er als Übersetzer für die Familie funktionierte, wie er ständig versuchte sich und seine Familie zu verteidigen und zu schützen und was das mit ihm und seiner Familie gemacht hat.

*Yezidentum=monotheistische Religion, gehört einer Minderheit an und wird verfolgt, v.a. in der Türkei, im Irak, in Syrien und Armenien beheimatet, es leben etwa 200 000 Yeziden in Deutschland. Tahsim erklärt im Buch ebenfalls, was Yeziden genau glauben und weshalb sie verfolgt werden (in Kurzfassung, aber fand ich trotzdem sehr lehrreich).

**Der Abschiebebrief, den Tahsim und seine Geschwister Dilan und Gülistan bekommen haben, (bzw. Teile davon), wurde im Buch direkt abgedruckt und mir lief es wirklich eiskalt den Rücken hinunter beim Lesen.

Die Thematik war also nicht ohne, Tahsim schaffte es aber durch seinen trockenen/ironischen Humor und lockeren Schreibstil, dass ich trotzdem förmlich durch die Seiten flog und die ganze Zeit weiterlesen wollte. Diesen speziellen Schreibstil fand ich ganz zu Beginn ein wenig befremdlich (ich hatte irgendwie was anderes erwartet, da ich Tahsim nicht von Social Media kannte, wo er unter anderem für genau diese Art Humor bekannt ist), das wendete sich dann aber ganz schnell zum Positiven: Es erleichterte den Zugang zum Buch und ich hatte das Gefühl, den Autor und seine Familie so besser kennenzulernen. Das Buch ist generell sehr persönlich, was mir gut gefallen hat. Besonders, wie Tahsim die Beziehung und die Liebe zu seiner Familie, insbesondere seiner Mutter beschreibt, hat mich sehr berührt.

Ebenfalls bemerkenswert fand ich die Gliederung des Buches, der Titel jedes Überkapitels war eine Frage an Tahsims Mama, zu jedem dieser Überkapitel wurde am Schluss diese Frage beantwortet indem ein sprachlicher Fachbegriff erklärt wurde mit Definition und Beispiel, die Bezug zum vorangegangenen Kapitel nahmen.

Bsp: Kapiteltitel "Mama, was ist ein Nomen?", im Kapitel ging es in irgendeinem Kontext um Nomen und am Schluss des Kapitels war dann ein Kasten in dem die Definition von "Nomen" stand, plus Beispielbegriffe wie "(das) Heimatdorf", "(der) Asylantrag", "(das) Ausländerkind" usw., welche ebenfalls im vorangegangenen Kapitel eine Rolle spielten.

Für mich haben diese jeweiligen Einschübe die Kapitel toll abgerundet und das Buch einzigartig gemacht.

Insgesamt ein lehrreiches und persönliches Buch, welches einem zum Lachen bringt, berührt, aber auch wütend, traurig und nachdenklich macht.

Von mir gibt es vor allem für Menschen wie mich (weiss, zwar nicht extrem übermässig, aber immer genug Geld in der Familie, in einem Land aufgewachsen, wo überall "meine" Sprache gesprochen wird, noch nie eine Ausländerbehörde von innen gesehen und noch nie eine rassistische Beleidigung oder abschätzende Blicke aufgrund meines "ausländischen Aussehens" abgekriegt), aber auch generell eine klare Leseempfehlung!

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Als ich das erste Mal von dem Buch "Mama, bitte lern Deutsch" gehört habe, wusste ich einfach, dass ich das Buch lesen muss. Viel zu selten erhalten Menschen mit einem Migrationshintergrund eine wirkliche Stimme und die Möglichkeit über ihre Erfahrungen, ihre Herausforderungen und ihre Wünsche zu sprechen. Ich bin also sehr dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte und von Tahsim Durgun einen solchen wertvollen Einblick in sein Leben, seine Spracherfahrungen und die Realität vieler Menschen mit Migrationshintergrund bekommen habe.
Mit einer schonungslosen Ehrlichkeit, einer guten Prise Humor, leichtem Sarkasmus und einem auf den Punkt gebrachten Schreibstil, schafft es der Autor, mich von der ersten Seite abzuholen und einen Nerv zu treffen.
Beim Lesen gab es viele Momente, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben, die mir zuvor noch nie so stark bewusst waren und die mich wieder darin erinnert haben, warum ich DaZ studiere und warum ich es als zukünftige Lehrerin einmal besser machen möchte.
Meiner Meinung nach waren die 200 Seiten des Buches viel zu kurz und ich hätte noch sehr gern viel mehr von Tahsim Durgun gelesen, denn ich glaube, er hat noch so viel mehr zu erzählen. Insbesondere seine Erfahrungen während der Abitur/Studien/Erwachsenenzeit hätte ich mir noch sehr gewünscht, da diese Erlebnisse und Herausforderungen ja noch einmal ein paar ganz andere sind.
Nichtsdestotrotz hat er mit diesem Buch unglaublich viel erreicht, einen wichtigen Meilenstein für die Sichtbarkeit von Menschen mit einem Migrationshintergrund und sehr deutlich aufgezeigt, was in Deutschland falsch läuft und was sich dringend ändern muss.
Das Buch von Tahsim Durgun zählt auf jeden Fall zu einem Buch, welches man in der heutigen Zeit einmal gelesen haben sollte. Deutschlands Gesellschaft ist vielfältig und genau so sollte auch die Buchwelt sein.

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