Mein Helgoland

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Erscheinungstermin 27.07.2021 | Archivierungsdatum 05.08.2021

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Zum Inhalt

Mit Helgoland verbindet Isabel Bogdan eine innige Schreibbeziehung. Oft schon ist sie in Hamburg auf den Katamaran gestiegen, der sie zu »Deutschlands einziger Hochseeinsel« bringt. Denn dort, mit Rundumblick aufs Meer, schreibt es sich viel besser als am heimischen Schreibtisch (wo sie dafür problemlos übersetzen kann). Doch warum ist das so? Nähert man sich einer Geschichte auf dieselbe Weise, wie man eine Insel für sich entdeckt? Auf welcher Seite der Insel beginnt man – und wie findet man in einen Roman?

Isabel Bogdan erzählt nicht nur von den Besonderheiten kleiner Inselgemeinden, von Helgolands wechselvoller Historie, von seltenen Vögeln oder Geheimrezepten gegen Seekrankheit. Vielmehr spannt sie den Bogen vom Schaffen des berühmtesten Helgoländer Geschichtenerzählers James Krüss zu der Frage, was gutes Erzählen eigentlich ausmacht und ob man es erlernen kann.

Mit Helgoland verbindet Isabel Bogdan eine innige Schreibbeziehung. Oft schon ist sie in Hamburg auf den Katamaran gestiegen, der sie zu »Deutschlands einziger Hochseeinsel« bringt. Denn dort, mit...


Verfügbare Ausgaben

ISBN 9783866486546
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein sehr schönes, besinnliches Büchlein über Helgoland und das Schreiben/Übersetzen. Die Autorin beschreibt ihre Aufenthalte auf der Hochseeinsel, die sie seit Jahren aufsucht, um dort zu schreiben. Und so beschäftigt sich der Text viel mit ihrem Innenleben und ihrer Sicht auf die Insel. Dabei ist sie sehr offen und persönlich, aber ohne Indiskretionen und Peinlichkeiten. Ihr Blick auf ihre Erlebnisse und die Bewohner ist liebevoll, aber auch durchaus mit Augenzwinkern – ich musste so manches Mal lachen, vor allem über äußerst geglückte Begriffe. Ich glaube auch: hätte ich die Ambition, ein Buch zu schreiben, könnten mir ihre „Tips“ durchaus helfen – aber ich lese lieber. Wieder habe ich Buch und Hörbuch parallel genossen, wobei mir hier das Hörbuch eher entgegen kam, weil es durch das Vorlesen authentischer war. Die Autorin liest selbst, meistens sehr gut, manchmal ein wenig monoton, aber dann wieder voller Witz. Christoph Maria Herbst liest die Ausschnitte aus den Büchern von James Krüss, der auf Helgoland geboren wurde – und dieser Sprecher war der Anstoß für mich, diesen Text zu lesen – was ein unerwartet großes Vergnügen für mich war.

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Es hat so viel Spaß gemacht. Habe so oft herzhaft gelacht. Einfach nur zu empfehlen - auch für nicht Helgoland Kenner. Die Idee mit der Rutsche ist hervorragend!!!!

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2+2 =5 ,Das wissen wir seid Orwell. Das es auf Helgoland keinen Wind gibt,wissen wir seid der Lektüre von Frau Bogdan. Ihre Liebeserklärung an Helgoland ist zugleich eine Gebrauchsanweisung für das Verfassen von Büchern. Die Lektüre ist amüsant,anregend und informativ zugleich und man legt das Buch am Ende mit dem Gefühl aus der Hand im Urlaub gewesen zu sein.

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Von einer Insel und dem Schreiben „Mein Helgoland“ ist ein autobiografisches Werk, das sich nicht – wie man es erwarten könnte – nur um die Insel Helgoland dreht, sondern auch vom Schreiben handelt, insbesondere aus der ganz persönlichen Sicht der Autorin. Im Vordergrund stehen ihre eigenen Besuche auf der Insel, die sie mit diversen historischen und aktuellen Informationen ergänzt, aber gleichzeitig knüpft sie interessante Verbindungen dazu, wie es ist, einen Roman zu schreiben. Mit ihrem neuesten Werk hat Frau Bogdan mich aufs Neue begeistert. Sie schafft es, dass ich innerhalb kürzester Zeit sämtliche Emotionen durchlebe und nach dem Lesen der letzten Seite auf der Stelle nach Helgoland fahren und an meinem (gar nicht vorhandenen) Buch schreiben möchte. Selten habe ich einen so vielseitigen und interessanten und gleichzeitig unterhaltsamen Reisebericht gelesen. Das Geniale ist jedoch, dass sie es dabei immer wieder schafft, eine Verbindung zum Schreiben herzustellen: Die verschiedenen Phasen, die Hochs und Tiefs, aber auch die Herangehensweise beim Schreiben eines Buches. Dabei wirkt das niemals gewollt, sondern liest sich wie ein flüssiger innerer Monolog. Neben dem tollen Schreibstil war aber auch der trockene Humor wieder einsame Spitze: Ich habe auf diesen gut hundert Seiten so viel gelacht wie schon lange nicht mehr. Unbedingt empfehlenswert für alle, die Lust auf eine gedankliche Reise auf die Nordseeinsel haben oder schon immer einmal wissen wollten, was sich beim Schreiben eines Buches sozusagen hinter den Kulissen abspielt.

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Wenn die Schriftstellerin und Übersetzerin Isabella Bogdan Ruhe und gleichzeitig Inspiration sucht, ist Helgoland ihr Sehnsuchts- und Fluchtort geworden. Sie widmet dieser Insel eine kleine Hommage und erzählt von ihrer Geschichte, ihrer Menschen und natürlich auch über den berühmtesten Sohn der Insel. Immer wieder kommt James Krüss zu Wort. Sie tritt in einen Dialog mit ihm, zitiert aus den „Urgroßvater“-Büchern, in denen es um das Erzählen und das Schreiben geht. Als Leser kann ich an ihrem Schreibprozess teilnehmen, erfahre viel über Ideen, leere Blätter und fehlende Inspiration. Aber ein windumtoster Spaziergang im Oberland bläst nicht nur den Kopf frei, er macht Platz für neue Gedanken. Sie trifft Helgoländer und Touristen, manche Begegnungen haben urkomisches Potential, andere sind ernster und erzählen von Problemen der Inselbewohner. Es ist nur eine kurze Geschichte über Isabella Bogdans besondere Beziehung zu Helgoland, aber sie lässt mich auf der Insel verweilen. Ich lese über Ornithologen und begeisterte Birdwatcher, über Tierschützer und Touristen und die Neugierde auf die Insel wächst. Ein liebenswerter und sehr persönlicher Blick auf Helgoland.

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„Ich werde wiederkommen müssen. Immer wieder. Und schreiben werde ich auch wieder.“ (Zitat Pos. 1239) Thema Dieses Buch von Isabel Bogdan ist eine interessante, sehr persönliche Mischung aus unterhaltsamen Schilderungen ihrer Tage auf Helgoland, der besonderen Eigenheiten dieser Insel und des Schreibprozesses, der Arbeit an ihrem Roman. Zitate aus dem Gesprächen zwischen Boy und seinem Urgroßvater, dem besten Geschichtenerzähler der Welt, aus dem zeitlosen Buch „Mein Urgroßvater und ich“ von James Krüss, ergänzen den Text. Inhalt Wenn die Schriftstellerin und Übersetzerin Isabel Bogdan an ihrem eigenen Buch schreibt, zieht sie sich auf die Nordseeinsel Helgoland zurück, denn nirgendwo sonst kann sie so kreativ über das Schreiben und die Unterschiede zwischen dem Übersetzen eines bereits bestehenden Romans und dem Schreiben eines eigenen Buches nachdenken. In ihren Gedanken diskutiert sie ihre Überlegungen, wie man eine Geschichte am besten erzählt, mit dem berühmten Helgoländer Schriftsteller James Krüss. Gleichzeitig wandert sie auf ihr seit Jahren vertrauten Wegen über die Insel und entdeckt trotzdem immer wieder Neues, lernt neue Menschen kennen. Wir erfahren viel über die Probleme des Insellebens, die vielfältige Vogelwelt und Natur dieser Insel, was es mit der einzigen Ampel Helgolands auf sich hatte und wissen nun auch, was „Sturmwichteln“ ist. Bei dieser Schilderung hatte ich sofort Bilder vor Augen und musste laut lachen, denn die Autorin erzählt lebendig und humorvoll. Natürlich besucht sie bei jedem Aufenthalt auch die der Hauptinsel vorgelagerte kleine Insel Düne mit den Seehunden und Kegelrobben. Doch es gibt noch viel mehr zu erkunden, für den nächsten, den übernächsten Besuch, für irgendwann. „Man ist nämlich doch nicht so schnell fertig mit dieser Insel, wie man meint, wenn man zum ersten Mal sieht, wie klein sie ist.“ (Zitat Pos. 1226) Fazit Eine wunderbare, unterhaltsame Mischung aus Inselfeeling auf der manchmal rauen Nordseeinsel Helgoland und persönlichen Einblicken in den kreativen Schreibprozess der Schriftstellerin. Ein Buch für Lesebegeisterte, Reiselustige, Naturbegeisterte, Inselfans, Neugierige und Träumer.

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Als Kind war ich auf Helgoland, dann wieder zur Silberhochzeit und jetzt, nachdem ich dieses wunderbare Büchlein von Isabel Bogdan gelesen habe, möchte ich unbedingt wieder hin. Die Mischung aus Fakten über die Insel, Einsichten zu James Krüss und das Schreiben von Büchern ist wirklich charmant. Habe es in einem Rutsch gelesen. Passendes Cover!

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Ein Vergnügen, dieser Helgoland-Titel der wunderbaren Isabel Bogdan! Die Autorin verbringt seit vielen Jahren immer wieder Zeit auf Helgoland, liebt und kennt die Hochseeinsel. Dieses Büchlein vereint Gedanken der Autorin sowohl zur Insel und deren Charakter als auch zum Schreiben, und das gelingt ihr äußerst gut und charmant! Mir hat's sehr gefallen, dieses wache, witzige, kenntnisreiche Beobachten und Erzählen.

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Bei dem Buch hat mich zuerst das Cover fasziniert und da ich selbst schon auf Helgoland war, natürlich auch Eindrücke von der Insel. Das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Beim Leben war man quasi noch mal dort und alles wurde wunderbar detailliert beschrieben. Aber das ist nur eine Seite des Buches. Die zweite befasst sich damit, wie man eine gute Geschichte auf Helgoland schreiben kann und dieser Teil war mindestens noch mal so spannend.

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