Donaumelodien - Totentaufe

Historischer Kriminalroman

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Erscheinungstermin 07.07.2021 | Archivierungsdatum 15.08.2021

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Zum Inhalt

Wien, Herbst 1876. Eine Mordserie an Ärzten und ihren Helfern erschüttert die Kaiserstadt. Doch noch ahnt niemand, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Der Geisterfotograf Hieronymus Holstein wird hinzugezogen, um dort nach dem Serienmörder zu suchen, wo die Polizei nur beschränkten Zugang hat - im untersten sozialen Milieu. Als ihm und seinem Freund, dem „buckligen Franz“, gar nach dem Leben getrachtet wird, wissen die beiden, dass sie auf sich allein gestellt sind …

Wien, Herbst 1876. Eine Mordserie an Ärzten und ihren Helfern erschüttert die Kaiserstadt. Doch noch ahnt niemand, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Der Geisterfotograf Hieronymus Holstein...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Taschenbuch
ISBN 9783839200216
PREIS 13,50 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Es gibt es doch, das Wien jenseits des Klischees von "Küss die Hand", klebrig-süßer Sachertortenfüllung & anmutig nervösem Lipizzanergetänzel. Von diesem Wien erzählt Bastian Zach in seinem Historischen Kriminalroman, dem zweiten Band der "Donaumelodien", der "Totentaufe", die hier so gar nicht nach strahlendem Dreivierteltakt klingen. Dieses Wien des Jahres 1876 ist russig von den Industrieschornsteinen & stinkt nach Kloake, ist bevölkerten, über & unter der Erde, von Horden von Männer & Frauen, die hier ihr Glück suchten & oft größere Armut fanden als in den Dörfern oder Städten am anderen Ende des Kaiserreiches, die sie erwartungsfroh verließen. Dieses Wien spricht böhmisch, tschechisch, serbisch & deutsch & oft mit der Faust, damit man nach einigen Flaschen Sliwowitz besser verstanden wird. Zach zeichnet hier ein gut recherchiertes Tableau des dunklen Teils der Wiener Stadtgeschichte. Eigentlich werden die beiden schrulligen Helden, der Geisterphotograph & liebenswerte Hochstapler Hieronymus Holstein & sein Freund & ehemalige Mönch Franz, mehr durch Zufall in die Ermittlungen der Wiener Polizei in einer brutalen Mordserien hineingezogen, in der die Opfer über Tage gefoltert werden, aber auf der ersten & zweiten Blick sonst nicht gemein zu haben scheinen & doch ermitteln sie weiter, als die Polizei den Fall schon zu den Akten gelegt hat. Gleichzeitig versuchen sie den verschwunden Ehemann ihrer Vermieterin, einen elenden Schläger & Trinker, zu finden, damit diese sich & ihre unzähligen Kinder nicht durch Prostitution ernähren muss. Dazu kämpft Hieronymus mit den Dämonen seiner Vergangenheit, dem Selbstmord seiner großen Liebe Karolina. Diese drei Erzählstränge verbindet der Autor so geschickt zu einem dichten Plot, lässt diesen von einer ruhigen, getragen Erzählstimme vortragen, so dass die Leser*innen bis zur letzten Seite gefangengenommen sind. Für mich ein gleichermaßen unterhaltsamer, spannender & historisch interessanter Roman.

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Bastian Zach - Donaumelodien - Totentaufe zum Inhalt Wien, Herbst 1876. Eine Mordserie an Ärzten und ihren Helfern erschüttert die Kaiserstadt. Doch noch ahnt niemand, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Der Geisterfotograf Hieronymus Holstein wird hinzugezogen, um dort nach dem Serienmörder zu suchen, wo die Polizei nur beschränkten Zugang hat - im untersten sozialen Milieu. Als ihm und seinem Freund, dem „buckligen Franz“, gar nach dem Leben getrachtet wird, wissen die beiden, dass sie auf sich allein gestellt sind … Meinung Der Autor entführt uns für sein Buch nach Wien um 1876. Die meisten Bewohner der Stadt, von denen er schreibt, halten sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. So wie Hieronymus Holstein, der als „Geisterfotograf“ seinen Lebensunterhalt verdient, Der Autor hat liebenswerte Protagonisten geschaffen. Das Cover passt auch perfekt zu Titel und Zeit. Ein rundum gelungener Krimi aus einer vergangenen Zeit, Es hat wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich empfehle es gern

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Mit diesem Roman begeben wir uns auf eine Reise nach Wien, die so ganz anders ist, als das was wir vom Glanz der Stadt kennen. Denn statt in Kaffeehäusern und noblen Villen, sind wir da zu Gast, wo das Elend zu Hause ist. Wir sind da, wo eigentlich niemand hin will und doch ist es höchst interessant diese Orte zu erleben. Und auch viele Menschen denen wir begegnen sind eher am unteren Ende der Gesellschaft zu Hause. Aber gerade das macht dieses Buch so Lesenswert. Gerade das hat mich an diesem Buch gefesselt. Ich mag es wenn man in einem Roman das Gefühl hat echten Menschen zu begegnen, wenn nichts beschönigt wird und auch die Ärmsten eine Stimme und ein Gesucht bekommen. Das ganze ist in einen spannenden Krimi verpackt, in dem es um grausam zugerichtete Tote geht. Es stellt sich die Frage was die Opfer gemeinsam haben und wer ein Motiv hat, sie zu töten. Der Fall ist spannend, packend und gleichzeitig schaurig. Aber auch hochinteressant und lässt uns tief in die Menschen blicken. Ich will gar nicht so viel vom Inhalt erzählen, um niemanden die Spannung zu nehmen und die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Neben der fesselnden Geschichte lebt der Roman von seinen Charakteren. Da haben wir Hironimus Holstein der mehr oder weniger durch Zufall in den Fall hineingezogen wird und dann nicht von ihm lassen kann. Ansonsten ist er aber auch dabei seine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Dann haben wir Franz der ihm immer zur Seite steht und viele Nebencharaktere die das Buch beleben und bereichern. Für mich ein großartiger historischer Krimi der mich gefesselt hat.

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