Imperator

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Erscheinungstermin 03.05.2021 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Rom in den Swinging Sixties – eine Stadt der Filmstars und Verbrecher, der Starlets und Geisterbeschwörer, des alten Adels und der korrupten Politik.

Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito den Mörder ihrer Mutter zu jagen. Zugleich soll der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufklären.
Die Suche nach der Wahrheit führt Anna zusammen mit dem jungen Fotografen Spartaco durch Paläste und verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs – und immer wieder auf die legendäre Via Veneto, den Brennpunkt des Dolce Vita. Während die High Society im Champagner badet und Regierungsgegner die Revolution planen, ziehen finstere Mächte die Fäden. Sie wollen die Auferstehung des antiken Rom – koste es, was es wolle.


Nach dem Erfolgshörspiel von Audible: »Imperator« ist der neue fantastische Thriller von SPIEGEL-Bestseller-Autor Kai Meyer und Co-Autorin Lisanne Surborg

Rom in den Swinging Sixties – eine Stadt der Filmstars und Verbrecher, der Starlets und Geisterbeschwörer, des alten Adels und der korrupten Politik.

Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426527177
PREIS 14,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Kai Meyer, Lisanne Surborg - Imperator zum Inhalt Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito den Mörder ihrer Mutter zu jagen. Zugleich soll der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufklären. Die Suche nach der Wahrheit führt Anna zusammen mit dem jungen Fotografen Spartaco durch Paläste und verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs – und immer wieder auf die legendäre Via Veneto, den Brennpunkt des Dolce Vita. Während die High Society im Champagner badet und Regierungsgegner die Revolution planen, ziehen finstere Mächte die Fäden. Sie wollen die Auferstehung des antiken Rom – koste es, was es wolle. Meinung Und für alle Kai Meyer Fans ein absolutes Muss! Es ist ein einziges Rätselraten wie was zusammen hängt und wer was getan haben könnte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ob Anna am Ende den Mörder ihrer Mutter gefunden hat? Das muß jeder selber lesen, ich kann es nur empfehlen

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Als ich vom ‚Imperator‘ hörte, war ich sehr gespannt. Das Hörspiel kannte ich noch nicht, und weil ich mit Audio nicht so viel anfangen kann, war ich sehr froh, dass es in ein Buch umgesetzt werden würde. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und die Geschichte spannend. Ich fand es toll, dass es zwei Handlungsstränge gab, weil, obwohl sie parallel von einander stattfanden, bekam man als Leser auf genau diese Art und Weise ganz viel neue Einblicke in dem, was da eigentlich los ist. Es war schön, sich mal in Rom in den 1960ern aufhalten zu können. Die Atmosphäre hat mir sehr zugesagt. Die ganze Welt des Feierns, des Films und natürlich der Paparazzi sind schon beeindruckend, aber auch wie die Reichen sich benehmen. Es ist erstaunlich, wie viel davon alles nur in Szene gesetzt ist und was für Intrigen da alles laufen. Die Reichen und Mächtigen in diesem Buch sind auf jeden Fall extrem bedrohlich. Die Mischung aus Realität und fantastischen Elementen ist großartig. Ich mag so was. Es verleiht die Geschichte noch eine extra Dimension. Manchmal habe ich mich gefragt, ob es jetzt wirklich so ist, wie es da steht oder, ob Gennaro Palladino einfach am durchdrehen ist und wir als Leser seine Gedanken erfahren. Auf jeden Fall bleiben noch viele Fragen offen und deswegen weiß ich auch noch nicht genau, wie ich bestimmte Sachen beurteilen soll. Insgesamt eine sehr spannende Geschichte mit vielen Überraschungen. Ich freue mich schon auf den 2. Teil, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

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Nach langer Zeit mal wieder ein Kai Meyer für mich. Das Cover hat mich absolut fasziniert und ich habe eine spannende Geschichte erwartet. Tja was soll ich sagen, ich wurde absolut nicht enttäuscht. Anfänglich hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Rom Der Sixties, aber schon bald konnte mich die Geschichte absolut fesseln und ich habe das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen können.

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Grandioser Auftakt Vor einem Jahr wurde Anna Savarese's Mutter in Rom ermordet - angeblich von Anna's Vater Tigano. Um herauszufinden, was wirklich geschah, reist sie nach Rom und schließt sich für die Ermittlungen der Paparazzi-Gruppe ihres Onkels Bruno an. Dort lernt sie auch den Fotografen Spartaco kennen, der ihr bei der Suche nach der Wahrheit hilft. Anna taucht ein in eine gefährliche Welt. Gennaro Palladino gerät ebenfalls in die düsteren Machenschaften, die in Rom vor sich gehen. Der Privatdetektiv soll einen Mord aufklären und stößt dabei auf eine gefährliche Spur. Zuerst ist mir das unglaublich tolle Cover aufgefallen. Es ist düster und erzeugt sofort eine mysteriöse Atmosphäre. Auch der Klappentext hat sich richtig spannend angehört und ich musste das Buch unbedingt lesen. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist in der Erzählerperspektive geschrieben, was ich normalerweise nicht so richtig mag. Hier jedoch hat es sehr gut gepasst. Der Schreibstil war sehr leicht und angenehm zu lesen die Sprache war jung. Ich habe angefangen zu lesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Anfangs haben mich die vielen italienischen Namen noch etwas durcheinander gebracht, das hat sich allerdings schnell gelegt und ich bin sehr gut in der Geschichte angekommen. Besonders gut hat mir gefallen, dass es keine unnötigen Längen gab und die Spannung immer da war. Auch die Charaktere fand ich facettenreich und liebevoll ausgearbeitet. Anna ist sehr neugierig und gleichzeitig sehr mutig. Auch in brenzligen Situationen bewahrt sie einen kühlen Kopf. Gleichzeitig ist sie Spartaco gegenüber sehr loyal. Spartaco setzt sich gerne für die Menschen ein und kämpft gegen den Faschismus in Rom. Er kennt sich im gehobenen Kreis aus und verschafft Anna überall Zutritt. Trotzdem kann er seine Emotionen nicht sehr gut kontrollieren und handelt oft unüberlegt. Das Setting in Rom hat perfekt zur etwas düsteren Atmosphäre gepasst und war mal etwas anderes. Palladino arbeitet schon seit einiger Zeit als Privatermittler. Außerdem nimmt er auch schmutzige Aufträge an. Er ist sehr klug und hat außer seiner Ex-Frau kaum jemanden, der ihm etwas bedeutet. Allein die Grundidee zu dieser Geschichte ist etwas Besonderes und die Umsetzung fand ich sehr gut gelungen. Es war spannend, unterhaltsam und mit genau der richtigen Portion Humor. Imperator hat mir viele schöne Lesestunden geschenkt und ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.

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Meisterhafte Spannung bis zur letzten Seite. Kai Ist einfach ein Meister seines Faches und auch Lisanne Sunbiorg gelingt es wunderbar diesen Roman zu einem einmaligen Erlebnis zu machen. Es geht um die junge Anna, die nach dem brutalen Mord an ihrer Mutter nach Rom reist, um zu erfahren, was wirklich geschah. Zwar sitzt ihr Vater für den Mord im Gefängnis, aber war er es wirklich? Der Roman spielt in den sechziger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts. Er führt uns in die Welt des Films und der Reichen. Aber vor allem zu dunklen Geheimnissen und finsteren Gestalten. Immer wieder lässt einem das Gelesen Erstaunen und auch erschauern. Es ist fantastisch, wie sich die verschiedenen Personen, ob nun Comtesse, Paparazzi oder Detektiv in die Geschichte einfügen. Annas Suche nach der Wahrheit lässt einen nicht los und es ist schwer das Buch zur Seite zu legen, da man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Unbedingt lesen.

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Spannende Mörderjagd im Rom der 60er Jahre, übersinnliche Elemente inklusive. Inhalt Wir befinden uns in den 60er Jahren: Sex, Drugs and Rock 'n' Roll, Studentenproteste, der Vietnamkrieg … doch die Studentin Anna hat andere Sorgen: Ist ihr Vater wirklich ein Mörder? Er selbst behauptet, sich nicht mehr erinnern zu können, was in der Nacht, als Annas Mutter starb, wirklich passiert ist. Um mehr darüber herauszufinden, reist Anna nach Rom, wo sie sich ihrem Onkel Bruno anschließt, der als Paparazzo jede Nacht dem besten Foto hinterherjagt. Unerwartete Hilfe bei ihren Ermittlungen erhält Anna von dem Paparazzo Spartaco, der ihr durch seine familiären Verbindungen Zugang zu elitären Kreisen verschaffen kann. Schnell wird den beiden klar, dass es hier um weit mehr geht als eine Affäre von Annas Mutter, die aus dem Ruder gelaufen ist. Während Anna und Spartaco noch versuchen, die Hintergründe der Verschwörung aufzudecken, wird der Privatdetektiv Palladino beauftragt, den Mord an einem Maler zu untersuchen, und gerät dabei ebenfalls ins Visier finsterer Mächte, die nicht weniger als einen Umsturz im Sinn haben. Zum Buch Von Beginn an hat mich die Atmosphäre des Buches in den Bann gezogen, ohne je dort gewesen zu sein, hatte ich die Via Veneto mit ihren Stars, Sternchen und den Paparazzi ebenso vor Augen wie die alten Villen und geheimnisvollen Gebäude der Stadt. Sehr gut gefallen haben mir auch die Fantasy-Elemente, die geradezu unauffällig immer mehr in die Geschichte eingewoben wurden und die Erzählung wunderbar ergänzt haben. Natürlich werden am Schluss nicht alle Fragen geklärt, da es sich aber um den Auftakt einer Serie handelt und das Buch zumindest nicht mit einem fiesen Cliffhanger endet, fand ich das völlig in Ordnung. Einzig die letzten Kapitel konnten mich nicht so ganz überzeugen. Zwar gibt es ein actionreiches Ende, bei dem sich die Ereignisse an mehreren Schauplätzen überschlagen, aber die Handlungen einiger Figuren waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Dennoch empfehle ich das Buch sehr gerne weiter und freue mich schon auf den nächsten Teil. Fazit Sowohl für Thriller-, als auch für Urban-Fantasy-Freunde sehr zu empfehlen.

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Krimi mit übernatürlichen Elementen Ja, bei Kai Meyer erwarte ich keinen Krimi, sondern beste Fantasy und so ist auch dies ein Krimi mit übernatürlichen Elementen. Ursprünglich wurde das Buch als Hörspiel konzipiert. Lisanne Surborg hat das Hörbuchmanuskript in einen Roman umgewandelt, der uns in das Rom der 1960er Jahre entführt. Bei dem Titel "Imperator" und Rom denkt man zuerst an die römische Kaiserzeit und genau diese Elemente spielen auf der phantastischen Ebene auch eine Rolle. Anna, eine junge Studentin, kommt nach Rom, um mehr über den Mord an ihrer Mutter heraus zu finden. Gemeinsam mit dem Paparazzo Spartaco taucht sie ein in die gefährliche Welt, in die sich Rom des nachts verwandelt. Privatdetektiv Palladino ist der Dritte im Bunde. Die Spannung steigt immer mehr an und ich konnte nur schlecht wieder auftauchen.

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Imperator (Kai Meyer / Lissanna Surborg) Anna lässt ihre Heimatstadt hinter sich und reist nach Rom, der Stadt, in der ihre Eltern groß geworden sind. Doch nachdem ihre Mutter getötet wurde und ihr Vater wegen eben dieser Tat im Gefängnis sitzt, will Anna Licht ins Dunkel bringen. Ihr Onkel nimmt sie bei sich auf und nimmt sie mit auf seine Touren als Papparazzi. Was sie von dem geheimnisvollen Spartaco halten soll, der ebenfalls mit Schnappschüssen der vielen Filmsternchen sein Geld verdient, weiß sie jedoch nicht. Währenddessen wird der ehemalige Polizist Gennaro Palladino, der mittlerweile als Privatdetektiv arbeitet, von einer reichen Witwe damit beauftragt, den Tod an ihrem Geliebten aufzuklären… „Imperator“ hat Kai Meyer ursprünglich als Hörspielreihe konzipiert, doch die Geschichte sollte nicht nur aus Boxen und Kopfhörern schallen. Und so hat sich Lissanna Surborg daran gemacht, die Manuskripte anzupassen und in Romanform zu bringen. Dem Ergebnis merkt man diese ungewöhnliche Kollaboration nicht an, da nicht nur viele typische Ideen von Kai Meyer eingeflossen sind, sondern auch sein Schreibstil und seine Wortwahl gelungen aufgegriffen wurden. Das wirkt wie aus einem Guss, braucht aber etwas, um in Schwung zu kommen. Die ersten Seiten um Annas Aufbruch und auch danach einige weitere Szenen sind zwar kurzweilig geraten, doch nach ihrer Ankunft und den ersten Einsätzen als Papparazzi gibt es so einige Passagen, die nicht so recht zünden wollen und für meinen Geschmack zu langsam erzählt wurden. Dann kommen die Ereignisse noch ohne übernatürliche Elemente aus, auch insgesamt ist die Geschichte nicht so fantastisch angehaucht wie andere Romane des Autors. Vieles wirkt sehr realistisch und könnte so oder so ähnlich tatsächlich passiert sein, die wenigen Mystery-Anteile und deren Zusammenhänge wissen aber sehr zu überzeugen. Die Teilung der Handlung in mehrere Stränge sorgt für viel Dynamik. Anna und Palladino sind als Hauptfiguren auszumachen, die meisten Szenen drehen sich um die beiden. Im Laufe der Zeit nimmt aber auch Spartaco eine immer größere Rolle ein. Drei sehr unterschiedliche Figuren, die jedoch nicht immer völlig tiefgreifend ausgeführt wurden. Es gibt zwar einige Passagen, in denen die näher auf die drei eingehen, doch einige Handlungen wirken dennoch nicht ganz stimmig. Interessant ist auch, dass sich die beiden Hauptstränge nur selten und dann auch nur flüchtig kreuzen und trotzdem eine sehr miteinander verbundene Handlung erzählt wird. Die Themenwahl ist dabei ebenso vielfältig wie ungewöhnlich und bestechend: Die italienische Filmindustrie der frühen 60er Jahre mit ihren Auswüchsen, der noch nicht lange zurückliegende Krieg und der Nachhall des Faschismus, Geheimbünde und düstere Rituale, natürlich die Mafia, aber eben auch ein enger Bezug zum römischen Reich und seinen Imperatoren. Das alles unter einen Hut zu bringen ist Kai Meyer hoch anzurechnen. Zudem wirkt das alles sehr frisch und unverbraucht, was eine sehr individuelle Stimmung des Romans erzeugt. Die Konzeption als Hörspielserie geschuldet bleiben viele Rätsel ungelöst, viele Themen offen, Verbrechen ungesühnt, auch wesentliche Fragen doch ungeklärt. Zwar gibt es gleich mehrere packende Finale – für jeden der drei Hauptfiguren eines – doch das ist höchstens ein Etappenziel. Das hat mich zwar etwas unbefriedigt zurückgelassen, doch der aufregende Epilog macht dann noch mehr Lust auf zu Fortsetzung. Ein lesenswerter Roman, sehr gelungen adaptiert und sehr individuell!

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Anna Savarese kommt von London nach Rom um dort nach dem Mörder ihrer Mutter zu suchen. Als Fotografin taucht sie in die Szene High Society der B- Prominenz in Rom ein. Gemeinsam mit Spartaco, ihrem Studienkollegen, der sich als Sohn einer alten Adelsfamilie entpuppt und Anna einige Türen zu öffnen vermag, begibt sie sich auf eine abenteuerlichen und gefährlichen Weg, um die Geheimnisse aus dem Leben ihrer Mutter zu lüften. Gleichzeitig wird der Privatdetektiv Palladino mit der Aufklärung des Mordes an einem Maler beauftragt, der sehr nach Ritualmord aussieht. Die 60er Jahre und ihre Filmstudios in Rom, die Clubs und die Szene der Reichen und Schönen sind vom Autor sehr gut beschrieben. Die Protagonistin taucht sowohl in die Welt der High Society ein wie auch in die der Armen in den römischen Ghettos. Landschaft und Protagonisten sind detailreich dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. die relativ kurzen Kapitel kommen der Handlung entgegen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich allmählich einander annähern. Die Puzzleteile setzen sich langsam zusammen und geben dem Leser Raum für eigene Gedanken. Die wechselnden orte der Handlung sorgen für ein ansprechendes Tempo. Die fantastischen Teile der Story und die Ausflüge in die Psyche des Menschen geben eine gewisse Würze. Ich empfehle diese Buch Lesern, die Politthriller mögen und an Geschichte interessiert sind und gebe 4 Sterne.

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Wie lässt sich ‚Imperator‘ von Kai Meyer und Co-Autorin Lisanne Surborg am besten beschreiben? Die Worte „ein okkulter Thriller mit fantastischen Elementen“ treffen es glaube ich ganz gut. Ich mochte diesen Thriller, er war atemlos spannend, das Setting unglaublich interessant, die Atmosphäre geheimnisvoll, verschwörerisch und dekadent. Doch die Fantasyelemente, die, die diesen Roman zu etwas besonderem machen.. Die gefielen mir nicht ganz so gut. Sie passten für mich nicht und ich bin mir sicher, dass die Geschichte auch ohne diese funktioniert hätte. Hier und da weniger Überraschungen, dafür realistischer. ‚Imperator‘ entführt in das Rom der 1960er Jahre. Die Via Veneto ist der Hotspot der Stars und Sternchen, hier heißt es sehen und gesehen werden, das pure süße Leben. Ich fand es unglaublich interessant, wie die Stadt beschrieben wird, die Rolle der Hollywoodstars, ihr dekadentes Leben dort, voller Exzesse, Drogen und Paparazzi. Schon alleine deswegen ist der Roman lesenswert, denn die Autoren schaffen es, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Verrucht, geheimnisvoll, verschwörerisch. Sie zeigen, wie Politik, Adel, die Reichen und Schönen, agieren, intrigieren, regieren. Wie sie morden um ihre Interessen durchzusetzen, wie sie bestechen um Dinge zu beschleunigen. Und dann die Beschreibungen der Stadt selbst.. Ich liebe Rom, sie ist eine meiner liebsten Städte. Weil sie Antike und Moderne so unnachahmlich vereint. Und dann von dieser Zeit zu lesen, das wirft ein ganz anderes Bild auf meine romantische Vorstellung der Stadt. Denn Korruption gibt es mit Sicherheit immer noch, Postengeschachere, die Mafia, Faschisten. Ich fand es schlichtweg faszinierend und habe einiges nachrecherchiert, weil ich mich weitergehend damit beschäftigen wollte. Die Basis der Geschichte, der Rahmen, konnte also voll bei mir punkten. Auch die Story an sich war spannend, schon allein wegen der unterschiedlichen Sichtweisen. Annas Perspektive mochte ich dabei am liebsten. Sie ist aus London nach Rom gereist, um den Mörder ihrer Mutter zu finden und schließt sich dafür einer Gruppe von Paparazzi an. Eine Berufsgruppe, die durch Grenzüberschreitungen und Eindringen in die Privatsphäre anderer bekannt ist. Die perfekte Tarnung also, um Menschen auszuhorchen und zu beobachten. Total spannend, da dieses Milieu neu für mich ist und ich mich zum ersten Mal mit Standfotos und Dunkelkammern konfrontiert sehe. Dinge, die wohl für viele Menschen alltäglich sind, aber mit denen ich mich jetzt erst auseinandergesetzt habe. Zweiter Handlungsstrang um Gennaro Palladino ist der, der mir manchmal durch die fantastischen Elemente zu abgedreht war. Annas Erzählperspektive hat zwar auch das ein oder andere unerklärliche Phänomen zu verzeichnen, aber bei Palladino sind diese ziemlich offenkundig. Ich bin aus ihm auch nie richtig schlau geworden, einerseits handelt er skrupellos und kalt, andererseits sorgt er sich um Menschen, die ihm nahestehen. Er blieb mir recht fremd, wobei ich bei Krimis und Thrillern selten eine Nähe zu den Protagonisten aufbaue. Der Fokus liegt meist auf der Handlung und der Spannung als auf Charaktertiefe und –entwicklung. Darum finde ich das nicht weiter schlimm. Doch was ihn antreibt, das habe ich noch nicht hundertprozentig herausgefunden, zumal seine Vergangenheit ziemlich nebulös bleibt. Die Geschichte ist eine Verfolgungsjagd par excellence, durch Roms Nachtclubs, durch Filmstudios, Straßencafés und geheime Zusammenkünfte. Spannend, nervenaufreibend, lesenswert. Und da einige Fragen unbeantwortet bleiben und die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist, freue ich mich auf die Fortsetzung. Wer nicht so lange warten will, sollte sich das Hörspiel anhören. Das, auf dem das Buch basiert. Staffel 2 wurde im Februar 2021 veröffentlicht, das Buch dazu dauert noch ein bisschen. 4 Sterne.

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Ich bin ein wenig zwiegespalten bei diesem Buch. Ja, der Plot ist ein Kai Meyer und durchaus unterhaltsam und mal etwas anderes. Es handelt sich auch nicht um einen reinen okkulten Thriller sondern es hat wie erhofft auch Fantasy-Elemente. Aber irgendwie ist es kein richtiger Kai Meyer finde ich. Es wurde ja von Lisanne Surborg geschrieben und man merkt, dass sie einen anderen Schreibstil hat. Nicht dass er schlecht wäre, aber es ist kein Kai Meyer. Vielleicht wurde ich deshalb mit den Protas nicht richtig warm und es fehlte mir das letzte Quentchen, um 5 Sterne zu vergeben. Unterhaltsam aber mehr auch nicht.

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Ich schwanke noch, ob ich es eher den Krimis oder der Fantastik zuordnen würde, wahrscheinlich eher beidem. Auf jedem Fall sehr spannend gemacht, viele unerwartete Wendungen, starke Protagonisten. Eingebettet in eine der spannendsten Geschichtsabschnitte Europas, zwanzig Jahre nach dem Ende des Krieges, in dem es immer noch genug Anhänger der Faschisten und Kommunisten gab, aber zugleich auch eine Aufbruchsstimmung in allen Gesellschaftsschichten. Hollywood und die Fimlindustire Italiens waren noch mondän und voller Pomp und Luxus. Die Psychiatrie aber längst noch nicht das ,was sie heute ist. Und diese explosive Mischung von wahnsinnigen Psyhotikern, machthungrigen Politikern und sensationslüsterner Presse macht den Nervenkitzel aus. Nur ein Nachteil: ich warte jetzt wahrscheinlich länger auf Teil 2....

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Rom in den Sechzigern: Anna ist auf der Suche nach der Wahrheit – hat wirklich ihr Vater ihre Mutter umgebracht? Dazu schließt sie sich ihrem Onkel und einer Gruppe von Paparazzi an. Währenddessen soll der Detektiv und Auftragsmörder Gennaro Palladino den Mörder eines Künstlers finden. Die Suche nach der Wahrheit führt beide immer tiefer in die Machenschaften der Mächtigen von Rom. Dabei scheinen auch dunkle Mächte am Werk zu sein, die sich zunehmend in ihr Leben einmischen. Der Roman ist die angepasste Fassung der Hörspielserie und enthält die Ereignisse der ersten Staffel. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen ist da Anna, die in einer bedrückten Stimmung nach Rom kommt. Soll sie ihren Vater für einen Mörder halten oder nicht? Erst einmal will sie bei ihrem Onkel und den Paparazzi mitarbeiten. Dabei wagt sie sich als erste Frau in die schillernde Welt der Stars. Cinecitta ziegt so manchen Promi an, sodass einige bekannte Namen auftauchen. Die Clubbesuche bringen sie allerdings nicht viel weiter, was die Wahrheit um ihren Vater angeht. In dem Paparazzo Spartaco findet sie einen Freund, der ihr hilft. Durch seine Beziehungen und ihren Ermittlungen kommt sie auf die Spur einer Gruppe, die einen fantastischen Hintergrund teilen. Auch Gennaro trifft auf Unerklärliches. Er wird von einer Contessa damit beauftragt, den Mörder eines Künstlers zu finden. Dabei ist er kein einfacher Detektiv – er selbst ist Auftragsmörder, der immer wieder auch für die Mafia arbeitet. Je weiter er in den Reihen dieser ermitteln will, umso mehr häufen sich Begegnungen, die magisch wirken. Diese kommen recht spät ins Spiel. Auf den ersten Blick wusste ich nicht, was ich von ihnen halten soll, da sie nur in geringen Dosen (laut Autor passend zum magischen Realismus) auftauchen. Allerdings werden sie immer weiter in die Geschichte verwoben, sodass sie das Geschehen verändern. Der Band ist der Auftakt der Geschichte. Die weiteren Ereignisse können bereits in Form des Hörspiels weiterverfolgt werden. Der Folgeband wird noch etwas auf sich warten lassen. Wer es also eilig hat, Anna, Spartaco und Gennaro weiter zu begleiten, kann das durch das Hörspiel gleich machen. Fazit: Die Mischung aus Politthriller, fantasy, Krimi und Action – bei mir kam das sehr gut an. Ich bin gespannt, wie es mit den Imperatoren weitergehen wird.

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Ein Krimi, der ohne die Mystik Elemente wirklich gut wäre Auch wenn das Buch als Fantasy ausgeschrieben ist kann ich dem überhaupt nicht zustimmen. Viel eher ist es ein Krimi mit mystischen Elementen. Diese sind auch ein großes Manko, das ich leider kritisieren muss. Die übernatürlichen Begebenheiten haben sehr gezwungen und absolut unpassend gewirkt. Ohne wäre das Buch besser dran gewesen. Lässt man diese Elemente aber beiseite hat es mir wirklich gut gefallen. Es ist ein spannender Fall mit tollen Charakteren. Die Sprache ist richtig schön beschreibend und detailliert, sodass man sich mitten in der Geschichte fühlt. Es ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, das meiste versteht man und kann der Handlung somit gut folgen. Es ist sehr fesselnd und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen um zu erfahren wie es weitergeht und was Anna herausfindet. Sie eine starke und für die 60er recht fortschrittliche und offene Frau. Es macht Spaß mit ihr und Spartaco durch Rom zu fahren und mehr über sie und ihre Familie zu erfahren, vor allem weil man auch all ihre Gedanken sehr gut ausgearbeitet mitbekommt. Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, aber es geht ja auch bald weiter, sodass hoffentlich noch alles aufgeklärt wird. Es ist ein etwas anderes Buch, vor allem anders als erwartet und definitiv unterhaltsam, wenn auch leider kein Highlight wegen der unpassenden magischen Elemente.

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Spannend und unterhaltsam Imperator von Kai Meyer & Lisanne Surborg, erschienen im Knaur TB Verlag am 3. Mai 2021. Anna Savarese reist in den 60er Jahren nach Italien, um dort zu erfahren, warum oder ob ihr Vater ihre Mutter getötet hat, Genaro Palladino arbeitet als Privatdetektiv hat aber seine Geheimnisse. Spartaco ist mehr als man im ersten Augenblick sieht und hilft Anna bei ihrer Suche. Rom ist die Stadt der Möchtegern Promis, der Filmproduktionen, auf die keiner wirklich stolz ist. Unter diesem funkelnden Mantel gibt es ein dunkles Rom, das Rom der Mafia und Okkultismus. Lisanne Surborg hat aus der Hörspiel-Reihe von Kai Meyer einen spannenden Urban Fantasy Krimi geschrieben. Da es sich um eine dreibändige Reihe handelt, nimmt sich das Buch Zeit, um das zu entblättern, worum es geht. So wird gemordet, herausgefunden und Leichen beseitigt, bis die Katze aus dem Sack gelassen wird. Wer das Hörspiel schon kennt, weiß wovon ich rede, dem Rest, der es nicht kennt, möchte ich aber nicht den Spaß am rausfinden nehmen. Insgesamt ein spannendes Buch mit interessantem 60er Jahre Rom Hintergrund und einer Geschichte die mehr enthält als nur einen Krimi.

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Rom in den Swinging Sixties: Die Zutaten - Paparazzi, Paläste, Morde, garniert mit ein paar verrückten Imperatoren und einer gehörigen Portion Mystik. Anna Savareses Mutter wurde vor einem Jahr in Rom ermordet. Der Tatverdächtige war ihr Vater. Doch Anna zweifelt: war er es wirklich? Sie geht auf Spurensuche in Rom und gerät dabei in die Paparazziszene, Morde geschehen. Die Suche nach der Wahrheit führt Anna und den jungen Fotografen Spartaco durch Filmstudios, Paläste, verruchte Bars und verlassene Villen. Gleichzeitig versucht der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufzuklären. Alle drei geraten dabei in einen Strudel der Macht, den sie nicht mehr kontrollieren können. Denn die Imperatoren planen einen Umsturz. Ich kenne (und liebe!) die erste Staffel des Hörbuches, welches „Imperator“ zugrunde liegt. Ich bin unheimlich froh, dass Kai Meyer entschieden hat, zum Hörbuch auch noch einen Roman zu machen. Er hat das Material zudem in fähige Hände gegeben: Lisanne Surborg war ein bis dato mir unbekannter Name. Ich bin froh, dass sie meinen Buchpfad jetzt gekreuzt hat. Denn sie hat das Hörbuchskript von Kai Meyer in das passende Gewand der 60er Jahre gekleidet, ohne ausschweifend zu werden oder sich in Details zu verlieren. Ich konnte mir die Straßen und Gassen Roms, die alten Villen und die Via Veneto vor mir sehen. Ich war mit Anna und Spartaco unterwegs! Anna gefiel mir von Anfang an sehr gut. Abklärt und tough, immer mit der Kamera bewaffnet und auf der Suche nach guten Bildern und der Wahrheit. Sie erschien mir aber auch nicht zu hart, nicht zu unnahbar. Sie hatte Angst, zeigte Unsicherheit unter ihrer Fassade. Gerade durch diese Mischung sammelte sie bei mir einige Pluspunkte. Spartaco ist der reiche Sprössling, der sich den kommunistischen Ideen verschrieben hat, jedenfalls scheint er anfänglich so. Er ist ein kleiner Rebell, der sich Nachts auf die Jagd nach ungeschönten Fotos der Stars und Sternchen macht. Dadrum geht es nämlich im Kern. Um die verruchte Welt der High Society, um die brüchige Fassade des scheinbar so glamourösen Filmgeschäfts damals und darum, dass einige mit dem Staatswesen so gar nicht zufrieden waren. Das machen sich finstere Mächte zunutze. Und das zusammen genommen ergibt eine hochspannende Mischung. Ich wurde in das Buch reingesogen. Von Anfang an legt „Imperator“ ein schnelles Tempo vor, ohne seine Figuren zu vernachlässigen. Das Tempo macht Spaß. Ich war bei den Ermittlungen von Anna dabei. War dabei wie sie den Schleier immer weiter zur Seite zog und mir einen Blick dahinter ermöglichte. Im Vergleich zum Hörspiel empfand ich diese investigativen Vibes sogar noch ein bisschen stärker. Zum Ende hin musste ich mich anschnallen. Spannung und Geschwindigkeit zogen noch einmal merklich an, ohne mich jedoch aus dem Wagen zu schmeißen, sprich mich zu verlieren. Emotional war ich immer dabei. Ich empfand es zudem als clever, nicht jedes Geheimnis zu erklären. Für mich war es bei diesem Format überhaupt nicht störend. Es hat viel eher das Mystische des Romans betont. Manche Rätsel sollten ungelöst bleiben, damit der Trick nicht zu offensichtlich wird. Fazit? Imperator macht einfach Laune und besticht nicht zuletzt durch das ungewöhnliche Rom-Paparazzi-Setting. Jedem, der Spannung und Nervenkitzel gepaart mit coolen Charakteren sucht, kann ich den Roman ans Herz legen. Imperator ist der erste Band einer auf drei Bücher angelegten Reihe. Der nächste Band soll 2022 erscheinen.

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„Imperator“ Kay Meyer, Lisanne Surborg Das ist schon eine tolle Mischung, an der man mal wieder erkennen kann, wie blöd eigentlich die Schubladen, genannt „Genre“ sind, die Buchhändler und andere meinen unbedingt zu brauchen. Im Falle von „Imperator“ würde ich jedem Buchhändler empfehlen, so in etwa die vier- bis fünffache Anzahl an Büchern zu ordern, damit in jeder der entsprechenden Regalecken auch ein Exemplar vorhanden ist, z. B. bei Krimi, bei Fantasy, bei Gothic, bei Politthriller, historisches Sittengemälde der 60er Jahre und so weiter. Aber warum nicht, warum sollte man nicht gegen diese sogenannte eherne Regel „Achte auf das Genre!“ verstoßen, zumal wenn man wie Kay Meyer schon einen Namen hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, weil es gut unterhält, sympathische Sympathieträger und fiese Böse hat. Ganz nebenbei kommt man vom Swinging London der Beatles und Stones ins rauschende Rom zwischen 1960 und 70 mit der dortigen pulsierenden Filmindustrie und großen italienischen beziehungsweise abgehalfterten amerikanischen Stars. Noch heute ärgere ich mich, nicht schon damals nach Rom gefahren zu sein, aber dann in den Achtzigern war ich zum ersten Mal dort und mein Hotel war nahe der Via Veneto und das Flair hing noch in der Luft. Es geht ganz schnell beim Lesen und man meint Anita Eiberg in der Fontana di Trevi planschen zu sehen, die Loren oder die Lollobrigida im Alfa-Giulietta-Cabrio mit Chiffontuch über dem Haar und um den schlanken Hals geschwungen so langsam an den Cafés entlang fahren zu sehen, dass sie nicht zu übersehen sind und man glaubt hinter dem Exemplar von „La Stampa“ müsste sich eigentlich Marcello Mastroianni verbergen, der ab und zu ein Glas Campari zum Munde führt. Schon allein dieses Gefühl reicht zur berechtigten Anschaffung des Buches aus. Dann gibt es da noch einen geheimen Bund, der alle sexuellen Orientierungen seiner Mitglieder anspricht und sich aus Menschen der besten römischen Gesellschaft zusammensetzt (erinnert an „Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler, „Nur ein Traum im Traum?“ von Marco Toccato und „Eyes Wide Shut“ von Stanley Kubrick). Man hat die ganze Zeit Angst, eine sehr schöne junge Frau (die Blonde), deren Figur leider ein wenig zu früh aus dem Buch herausdiffundiert, wird von denen geopfert. Was wird aus Halinka, Frau Surborg, Herr Meyer? Aber eine andere sehr schöne, junge Frau trägt mit ihrer Suche nach dem Mörder ihrer Mutter den roten Faden bestens durch das gesamte Buch. Ja und wenn ich nochmal das Genre bemühen darf, gibt es auch noch das „Kriegen sie sich?“-Genre. Anna, eine hippe Kleine Italienerin, die in London aufgewachsen ist und Stefano, genannt „Spartaco“, ein adelverachtenderrömischer Adeliger und beide Paparazzi besonderer Qualität. Es ist ein Buch, das sich zu lesen lohnt. Eine Raffung aus einer sehr umfangreichen Hörspielproduktion, soll es sein, denn das Hörspiel/-buch gab es vor dem Buch. Ich kann mir nicht vorstellen, was in der Audioproduktion noch alles drin sein könnte, was Mehrwert ergibt. Denn die Zusammenfassung im eBook/Printbuch ist opulent genug und stimmig.

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Ein unglaublich atmosphärischer und geheimnisvoller Genre-Mix „Pockennarbiger Marmor, Stuckornamente an der Decke, Wandmalereien von Stechpalmen und Paradiesvögeln. Ein Raum, der in der Vergangenheit gefangen war wie in einer Schneekugel.“ (eBook, S. 79) „Diese Stadt ist verseucht mit Geheimnissen“ (eBook, S. 127) Meine Meinung: „Imperator“ ist die Roman-Adaption von Lisanne Surborg der für Audible geschriebenen und produzierten Hörbuchserie aus der Feder von Kai Meyer. Doch dies merkt man dem Buch auf keiner einzigen Seite an, denn es wirkt vollkommen „rund“ und wie aus einem Guss geschrieben. Bereits der Start in die Geschichte ist extrem atmosphärisch, denn alles beginnt in einem kleinen, versteckt gelegenen und psychedelisch-chaotisch anmutenden Platten-(und mehr!)Laden im London der „Swinging Sixties“ - und mit einer unheilschwangeren Prophezeiung von Madame Shivani! Doch schnell führt uns die Geschichte an ihren eigentlichen Schauplatz, nach Rom. Während Hollywood-Größen sich ein Stelldichein zum Dolce Vita geben und B-Schauspieler um ihre Karriere kämpfen, umtriebige Paparazzi mit ihren rasenden Vespas immer auf der Jagd nach dem Geld bringenden Skandalfoto sind, die politische Struktur des Landes zwischen Alt-Faschisten und Neu-Kommunisten immer weiter zerrissen wird, sucht die junge Anna Savarese nach Beweisen dafür, ob ihre Mutter tatsächlich von ihrem mittlerweile inhaftierten Vater ermordet worden ist. Doch in diesem quirligen Getümmel braut sich hinter den pittoresken Fassaden der alten Palazzi eine dunkle Bedrohung zusammen… Wie von Kai Meyer gewohnt, bietet dieses Buch eine ausgeklügelte und raffinierte Story mit einer ungewöhnlichen Grundidee. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit der „Ewigen Stadt“ und schafft mit jeder Seite eine unglaublich intensive und authentisch anmutende Atmosphäre. Edelklubs auf der Via Veneto, Ruinen auf dem Forum Romanum, wimmeliges Durcheinander auf der Piazza Barberino oder auch lautstarkes Treiben in den Filmstudios Roms zur Blütezeit des Italienischen Kinos. Versinkt man in diesen Seiten, hört man regelrecht die Vespas knattern, spürt die Sonne auf der Haut und riecht den Duft eines frisch zubereiteten Espressos. Keine Frage, die Atmosphäre dieses Buches hat mich rundum verzaubert! Aber auch die Story hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Denn auf Annas Suche nach persönlichen Antworten wird schnell klar, dass in Rom Dunkles vor sich geht. Sehr behutsam und in homöopathischen Dosen lassen die Autoren Mystisches und Unerklärliches in ihre Geschichte einfließen. Kai Meyer schreibt selbst im Nachwort, dass er sich eines magischen Realismus bedient hätte, „der die Wirklichkeit punktuell überhöht, aber nicht die gesamte Handlung ad absurdum führt.“ Und das ist ihm perfekt gelungen. So steigert sich die Spannung von einem zu Beginn undifferenziertem Bauchgefühl bis zu einem actionreichen und atemlosen Finale, dass die Protagonisten jeweils an die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit führt. Apropos Protagonisten: Auch hier hat Kai Meyer einmal mehr ein sehr geschicktes Händchen bewiesen. Anna Savarese ist die klassische Figur, bei der einem als Leser.in sofort warm ums Herz wird: Den Kinderschuhen kaum entwachsen, gezeichnet von einem Schicksalsschlag, voller Mut und Tatendrang und mit einer ordentlichen Portion Unbedarftheit ausgestattet. Schön, dass ihr mit dem smarten Paparazzi Spartaco ein passender und ebenfalls sehr sympathischer Sidekick zur Seite gestellt worden ist. Als Gegengewicht wirkt der dritte Protagonist im Bunde, der ehemalige Polizist und „Privatdetektiv“ Gennaro Palladino, ganz anders: etwas abgehalftert, ein wenig zu tief im Sumpf steckend und stets von einer inneren Unruhe angetrieben. Palladino ist alles andere als der strahlende Sympathieträger, doch wirklich unsympathisch ist auch nicht… eine perfekte Ballance! So hat mich dieses Buch mit seinen schnellen Szenen- und Perspektivwechseln durchweg sehr gut unterhalten und am Ende hat es mich nicht gewundert, dass es auf die drängendsten Fragen noch keine Antworten gegeben hat, denn die zweite Staffel der Hörbuchproduktion ist jüngst erschienen. Wir Buchleser.innen müssen uns allerdings noch bis nächstes Jahr gedulden, bis es Band zwei geben wird. FAZIT: Ein wunderbares Buch, in das man von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen versinken und währenddessen die Zeit vergessen kann!

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Das Buch handelt von Anna, deren Mutter angeblich von ihrem Vater in Rom ermordet wurde. Doch Anna glaubt nicht daran und macht sich auf den Weg nach Rom, um bei ihrem Onkel zu wohnen und sich con ihm in die Paparzzi Szene einführen zu lassen in der Hoffnung etwas über den Mord zu erfahren und ihren Vater zu entlasten. Derweil wird Palladino von der Contessa Amarante beauftragt den Mörder eines Künstlers aufzuklären. Kai Mayer ist, wie auch dieses Buch beweist immer für spannende Unterhaltung gut. Der Wechsel zwischen den Personen Anna und Palladino , deren Geschichte teilweise nebeneinander erzählt werden gefällt mir sehr. Das gelungene, düstere Cover macht auf der Stelle neugierig und lädt einen sofort zum Lesen ein. Dieses wird auch niemand bereuen. Die Geschichte spielt in den sechziger Jahren in Rom und die Schauplätze sind wirklich gut beschrieben, so dass man sie bildhaft vor sich hat. Alles in allem ist dieses Buch ein Muss.

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Eine fesselnde Mischung aus Mysterie, Krimi und Thriller ist der Roman "Imperator" von Kay Meyer und Lisanne Surborg. Die Autoren entführen den Leser in das Rom der Sechziger und lassen durch eine Lebendigkeit der Figuren immer neue Rätsel aufkommen, denen der Leser gerne auf die Spur kommen möchte. Am Anfang brauchte ich ein wenig, bis ich mich eingelesen hatte und die Figuren alle zuordnen konnte, danach war ich aber in den Bann des Buches gezogen. Die Protagonistin Anna reist nach dem Mord an ihrer Mutter in das Rom der Sechziger und versucht hinter das Rätsel zu kommen, wer ihre Mutter wirklich getötet hat. Manche Enthüllungen habe ich so nicht kommen sehen - also echtes Leseabenteuer. Ich kann das Buch allen empfehlen, die Rom und Rätsel lieben.

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Inhalt Anna reist aus London nach Rom zu ihrem Onkel, um etwas an dem mysteriösen Mord an ihrer Mutter herauszufinden. Ein Jahr zuvor war diese angeblich von ihrem Vater umgebracht worden, was Anna sich allerdings nicht vorstellen kann. Ihr Onkel Bruno und seine Freunde arbeiten als Paparazzi, bei denen Anna anfängt zu helfen. Dort lernt sie Spartaco kennen, der ihr dabei hilft, der Geschichte ihrer Mutter auf die Spur zu kommen. Parallel dazu folgen wir auch der Storyline von Palladino, der als Ex-Polizist den Mord an einem Künstler aufklären soll, doch schnell wird klar, dass er selbst irgendwie in den Fängen der reichen italienischen Familien verstrickt ist. Meine Meinung Ich weiß nicht unter welchem Stein ich gewohnt habe, oder wieso ich davor nichts von dem Audible Hörspiel gehört habe, auf dem das ganze basiert. Verrückterweise hab ich die Werbung dazu in der Ubahn öfter gesehen, aber mir nicht gedacht, dass das etwas wäre, auf das ich mal abfahren werde. Dabei fand ich Kai Meyer schon als Teenager total cool und habe die Arkadien Reihe geliebt! Als ich bei Netgalley dann gesehen habe, dass es ein neues Kai Meyer Buch als Rezensionsexemplar gibt, habe ich nicht lange gezögert und mir nicht mal groß durchgelesen, worum es eigentlich geht. Ich bin hier also ganz unvorbereitet reingestolpert, und das ist das beste was man machen kann! All die Themen in dem Buch sind so dermaßen verrückt, dass man davor niemals sagen würde, dass das irgendwie gutgehen kann. Ohne jetzt spoilern zu wollen, aber eine Gruppe Leute, die denken, dass sie wiederauferstandene römische Imperatoren sind? Der italienische Konflikt zwischen Faschisten und Kommunisten in den 60ern? Unsichtbare Monster? Auf den ersten Blick klingt das wie wild zusammengeschmissene und absolut unterschiedliche Geschichts- und Fantasythemen. Aber wer hätte es gedacht - Kai Meyer und Lisanne Surborg verarbeiten das ganze so ineinander, dass man dieses Buch gar nicht aus der Hand legen will! Ganz stark ist die Geschichte vor allem darin, die Spannung zu halten. Super turbulent bewegen wir uns von Schauplatz zu Schauplatz und wechseln dabei zwischen Anna und Palladino hin und her, zum Teil mit bösen Cliffhangern zwischen den Kapiteln. Man wird quasi dazu gezwungen alles am Stück zu lesen. Stimmig fand ich es aber trotzdem, denn man hat nicht das gefühl künstlich hängen gelassen zu werden, nur um weiterzulesen. Die Beschreibungen von Rom waren meiner Meinung nach exzellent. Man kriegt sofort Lust darauf, im Sommer durch die Gassen von Rom zu schlendern! Alles in allem vereint die Geschichte einfach so viele widersprüchliche Themen in sich, die miteinander aber auf wundersamerweise so gut harmonieren, dass man sich richtig darin verliert! Klar, es gibt auch ein paar Schwachstellen - vor allem fand ich die Charaktere zum Teil zu wenig entwickelt oder beschrieben. Dass Spartaco Anna zum Beispiel hilft fand ich ein bisschen random, und dass die beiden dann so viel miteinander abhängen. Spartaco an sich ist auch irgendwie immer noch ein sehr mysteriöser Charakter. Gut fand ich widerum, dass das ganze nicht wirklich in einer Liebesgeschichte ausgeartet ist - was allerdings im zweiten Teil bestimmt noch kommt, wie ich vermute. Die ganze Story zwischen ihrem Onkel und Anna fand ich einfach strange… Klar, es hat total zur Spannung beigetragen, aber am Ende hat mich die Wendung dann doch irgendwie umgehauen, aber nicht im Positiven... Da bin ich auch noch gespannt darauf, wie das Ganze im nächsten Teil weitergeht. Auch Palladino fand ich manchmal nicht nachvollziehbar, beziehungsweise wurde über ihn noch nicht genug aufgeklärt, aber ich hoffe das kommt dann im nächsten Teil. Laura fand ich widerum sehr schön beschrieben, aber auch zwischen den Beiden scheint vieles noch ungeklärt zu sein. Der Fokus von diesem Buch liegt aber auch nicht auf den Charakteren, sondern es geht vor allem um den sehr schnell voranschreitenden Plot. Wer also Lust auf ein bisschen Action und sehr viel Spannung hat, kann hiermit wirklich nichts falsch machen. Ich hätte mir sogar gewünscht, dass das ganze Buch ein wenig länger wäre, denn das Ende war ein wenig zu hastig, aber man kriegt sofort Lust auf den zweiten Band! Ich kann es gar nicht mehr abwarten! Fazit Zuerst wollte ich dem Buch fünf Sterne geben, aber nach ein paar Tagen hat sich die Euphorie ein wenig gelegt und ich sehe doch, dass es zwar nicht ganz perfekt war, aber wirklich sehr gut. Wenn man bereit dazu ist, ganz unvoreingenommen in die Sache reinzugehen, liest man hier ein Buch, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legen will! Wer, genau wie ich, nicht warten kann - der zweite Band soll wohl erst mitte nächsten Jahres rauskommen - kann sich auf Audible schon die zweite Staffel holen. Ich werde mir aber erst die erste Staffel noch einmal anhören, um auch bewerten zu können, wie sehr das Buch darauf abgestimmt ist. Ich freue mich jetzt schon darauf, noch einmal in diese Welt abtauchen zu können! Danke an Netgalley für das Rezensionsexemplar!

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Das Buch zum Hörspiel Imperator basiert auf der gleichnamigen Hörspielserie, die man sich auf Audible anhören kann, die ich jedoch nicht gehört habe. Es ist schon ungewöhnlich, dass aus deinem Hörspiel ein gedrucktes Buch gemacht wird, aber vielleicht gelingt es ja dadurch, andere Zielgruppen zu erreichen. Mir hat es zumindest Spaß gemacht, in das Rom der 60er Jahre einzutauchen, die genauen Beschreibungen der Umgebung auf mich wirken zu lassen und die Geschichte über die Studentin Anna genossen, die in eine Geschichte hineinschlittert, welche die Machtverhältnisse in Italien historisch auf den Kopf zu stellen drohen. Eine Geschichte mit phantastischen Elementen, historischen Einflüssen und reichlich Thrillerelementen, in der man als Leser sehr schnell in die reichlichen Verwicklungen der römischen High Society hineingezogen wird. Die Charaktere sind glaubhaft, Anne und ihr Paparazzi-Freund Spartaco, sowie der Privatdetektiv Gennaro Palladino schaut man gerne bei ihren Erlebnissen über die Schulter und verliert sich leicht in der spannenden und phantastischen Handlung, auf die man sich einlassen muss. Zum Glück wird alles ausführlich erklärt, glaubhaft gemacht und zu einem guten Ende gebracht. Wie schon oben erwähnt, hat mir die Geschichte rund um die wiedergeborenen Imperatoren und ihre finsteren Pläne gut gefallen, allerdings scheint man dem Buch noch sehr die Hörspielvorlage anzufühlen, sehr kurze Szenen, viele wechselnden Sichtweisen, allzu genaue Beschreibungen und eine Handlung, die sich etwas zieht. Vielleicht wäre die Geschichte mit einigen Straffungen noch besser geworden? Ich kann es jedem empfehlen, der sich gerne in Verschwörungsgeschichten stürzt, einen kleinen historischen Einblick ins Italien der 60er Jahre bekommen will und der keine Möglichkeit hat, das Originalhörspiel hören zu können. Ein Buch für Kai Meyer Fans, die das bekommen, für was der Autor steht.

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Ich hab eine Weile überlegt, bevor ich mich dazu entschieden habe "Imperator" zu lesen. Letztendlich hat meine Neugier gesiegt und darüber hinaus ich ganz froh, denn lesenswert war es absolut. Die Autoren entführen nach Rom, wo vor einem Jahr Annas Mutter getötet wurde. Der Täter? Ihr Vater soll es gewesen sein. So ganz kann die junge Frau das nicht glauben. Sie reist auf eigene Faust nach Rom, um dort Hinweise auf den wahren Mörder zu finden. Gennaro Palladino ist Privatdetektiv und ebenfalls der Suche nach einem Mörder. Der Maler Faustino wurde ermordet und er soll aufklären, wer dahinter steckt. Beide decken dabei ein paar Geheimnisse auf und entdecken eine Verschwörung, welche in Rom die Fäden in der Hand hält. Die abwechselnden Erzählperspektiven machen die ganze Sache wirklich spannend und entführen in ein interessantes Rom in dem alte dunkle Mächte noch immer leben. Zwischen Anna und Gennaro, gibt es auch etwas durch die Augen eines Fotografen und einer kaltblütigen Contessa zu entdecken. Es gibt ein interessantes Rom in den Swinging Sixties zu entdecken. Viel Stars, Sternchen und seltsame Gestalten gibt es in der Handlung zu entdecken, ebenso wie die Facetten von glamourös bis abgründig. Wenn es auch etwas dauert, so kommt doch nach und nach Schwung in die Story. Man ist genauso gespannt wie Anna, dem Mörder ihrer Mutter auf die Spur zu kommen. Man merkt halt, dass es ein Auftakt ist. Viele hochgeworfene Fragen, aber nur wenige Antworten am Ende. Das nervt etwas. Fazit Mit einer spannenden Handlung und soliden Charakteren, gestalten Kai Meyer und Lisanne Surborg einen tollen Auftakt. Am Anfang hakt es etwas, nimmt dann aber ordentlich Fahrt auf, um allerdings am Ende wieder abzuflauen. Also Alles in Allem gelungen, aber mit Makeln. Neugierig auf die Fortsetzung macht es alle mal. Für mich eine tolle Story und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird, denn da wollen noch ein paar Sachen aufgedröselt werden. Lesenswert mit 4 Sternen.

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Inhalt: Rom in den Swinging Sixties – eine Stadt der Filmstars und Verbrecher, der Starlets und Geisterbeschwörer, des alten Adels und der korrupten Politik. Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito den Mörder ihrer Mutter zu jagen. Zugleich soll der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufklären. Die Suche nach der Wahrheit führt Anna zusammen mit dem jungen Fotografen Spartaco durch Paläste und verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs – und immer wieder auf die legendäre Via Veneto, den Brennpunkt des Dolce Vita. Während die High Society im Champagner badet und Regierungsgegner die Revolution planen, ziehen finstere Mächte die Fäden. Sie wollen die Auferstehung des antiken Rom – koste es, was es wolle. Kai Meyer zählt zu meinen absoluten Lieblingsautoren und ich hab mich sehr gefreut als ich dieses Buch hier entdeckt habe. Ich wurde nicht enttäuscht, denn das Buch ist einfach nur toll. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, wollte ich es nicht mehr aus den Händen legen. Spannend und faszinierend und dem Lesestil entsprechend wurde ich hier durch das Buch und die Geschichte geführt. Kai Meyer muss man einfach mögen. Der Schreibstil ist wie immer einzigartig und unverkennbar. Alles in allem ein wirklich gutes Buch und tolle Unterhaltung. Klares Lesehighlight und eine klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

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Das Buch Imperator von Kai Meyer und Lisanne Surborg bringt einem mit seinem Politthriller die Filmgeschichte Roms der 60er Jahre nahe und viele Szenen sind sehr detailgetreu erzählt und bringen Schwung in den Roman. Die kurzen Kapitel passen sehr gut und es wird nie langweilig. Das Cover ist sehr mystisch und geheimnisvoll und paßt gut zu dem Roman. Die junge Anna kommt von von London nach Rom , um den Mörder ihrer Mutter zu finden. Unterstützung erhält sie von ihrem Onkel einem Paparazzi Fotografen. Als Fotografin taucht sie in die Welt der B-promis der HighSociety von Rom ein. Ihr Studienkollege Spartaco, ein Spross einer alten Adelsfamilie, öffnet ihr viele Türen und somit beginnt ihr gefährlicher und abenteuerlicher Weg, das Geheimniss ihrer Mutter zu lüften. Verschiedene Handlungsstränge führen nach und nach zusammen, so wird der Privatdedektiv Palladino beauftragt den Ritualmord eines Malers aufzuklären. Und nach und nach fügt sich die Geschichte zusammen, jeder auf seine Art. Die Geschichte wird flüssig und temporeich erzählt und lässt auch Blicke in die Psyche der Menschen zu. Ich danke NetGalley und dem KNAUR Verlag, das ich lesen dürfte.

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Kai Meyer ist nicht nur ein Meister der Fantasy, sondern versteht sich auch bestens darauf spannende Thriller mit historischen Ereignissen zu verweben. Klare Leseempfehlung.

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"Imperator" von Kai Meyer und Lisanne Surborg, erschienen bei Knaur Taschenbuch, war mein erstes Buch von Kai Meyer und ich kann euch schon vorab verraten, dass es nicht mein letztes gewesen ist. Ich bin relativ schnell in die Geschichte reingekommen. Wir lernen direkt zu Beginn Anna kennen. Ihre Mutter ist vor einem Jahr angeblich von ihrem Vater ermordet worden, nachdem sie ihn und Anna verlassen hatte und nach Rom gegangen ist. Anna ist jedoch anderer Meinung und kann nicht glauben, dass ihr Vater zu so einer Tat fähig ist, besonders weil er sich auch partout an nichts erinnern kann. Deshalb reist sie nach Rom zu ihrem Onkel um die Wahrheit über den Mord an ihrer Mutter herauszufinden. Anna fand ich als Charakter super interessant und ich mochte sie sehr. Sie ist neugierig, überhaupt nicht gutgläubig und vertraut ganz auf ihr Bauchgefühl. Dieses treibt sie zu Spartacus, der sie bei der Wahrheitsfindung überraschenderweise unterstützt. Spartacus habe ich auch schnell ins Herz geschlossen, wie er mit seiner Art und dem was er tut, gegen die Faschisten rebelliert und dabei so clever vorgeht, fand ich richtig toll! Doch bei Imperator dreht sich die Geschichte nicht nur um Anna und Spartacus, nein auch um den ehemaligen Polizisten Palladino, der mittlerweile eher Privatdeketiv ist. Wir lernen ihn kennen, als er für die Contessa den Mord an ihrem guten Freund den Künstler Fausto untersuchen soll. Palladino ist ein etwas anderer Charakter. Er wirkt zu Beginn oberflächlich doch dann lernen wir als Leser die Tiefe von ihm kennen. Man sollte bei ihm nicht direkt das glauben, was er einem vermitteln will. Die Geschichte rund um Anna, Spartacus und Palladino läuft bis zur Hälfte etwa parallel. Ich war neugierig wie das alles zusammengehört, doch dann wurde mir schnell klar in welche Richtung das ganze geht. Man erfährt einige Geheimnisse, sowohl über Palladino, Anna und ihre Mutter, als auch über Spartacus und seine Familie. Ich fand es sehr spannend zu sehen wie die Fäden alle ineinander laufen bis zum Schluss. Den leichten Fantasy Aspekt fand ich im übrigen sehr abwechslungsreich. Auch das Setting von Rom fand ich toll beschrieben. Zum einen wirkt es glamourös, auf der anderen Seite aber auch sehr brutal. Die Gegensätze haben mir sehr gefallen, denn nichts ist so wie es scheint in dem Buch. Das Ende fand ich super spannend, ein Plot-Twist jagte hier den nächsten und ich bin sehr gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht! Leider fehlte mir zum Schluss etwas Emotionalität und ich fand es auch ein bisschen vorhersehbar, aber an sich hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich werde die Reihe glaube ich weiterverfolgen. Fazit: Ein solider Thriller mit einer Prise Fantasy. Das Setting hat mir gut gefallen und die Geschichte war auch anders als ich dachte.

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Die 60er Jahre in Rom. Zeit der großen Schauspieler, der Partys, Zeit der wunderschönen Kulissen für Touristen wie für Filmmacher und Ort eines grausamen Mordes. Die 18-Jährige Anna kommt von London nach Rom um die Wahrheit herauszufinden. Ihr Vater soll in Rom ihre Mutter ermordet haben. Doch dieser kann sich an nichts erinnern und Anna kann das nicht glauben. Also fährt sie zu ihrem Onkel, der als Paparazzi Bilder macht. Dort lernt sie den jungen Fotografen Spartaco kennen. Dieser wiederum ist der Sohn eines sehr einflussreichen Mannes. Dieser wiederum wird ebenfalls ermordet. Auf seinen Tod wird der Privatermittler Palladino angesetzt. Alles zeigt auf den ersten Augenblick keine Verbundenheit, aber da ist mehr. Anna ist alles andere als zurückhaltend. Sie will wissen was mit ihrer Mutter passiert ist und geht daher auf die Suche und dabei kennt sie kaum Grenzen. Doch das was sie nach und nach erfährt ist nicht das, was sie von ihrer Mutter erwartet hätte. Spartaco kommt aus einem reichen Hause, aber verurteilt das Leben seines Vaters und seiner Schwiegermutter. Diese kann er auf den Tod nicht ausstehen. Seinen Job nutzt er um die negativen Menschen der high-society zu präsentieren. Er wirkt sehr sympathisch und es ist schön mal eine Geschichte zu haben, wo nicht direkt eine Liebesgeschichte bei rumkommt. Palladino hat so viele Geheimnisse und ist so verzwickt in seiner Art. Er tötet, er beschützt, er erforscht, er schaut weg. Er kennt Menschen die Tote beseitigen, er selbst geht über Leichen, wenn es nötig ist. Aber dennoch erscheint er nicht negativ auf den Leser. Denn er scheint so zu sein und er scheint Gründe dafür zu haben. Vor allem ist er sehr sympathisch, wenn er seine Ex beschützt. Die Geschichte spielt mit vielen Charakteren, einige werden noch richtig überraschen in dem was sie verbergen oder soll man sagen, wenn sie beherbergen. Die Schauplätze sind sehr schön beschrieben und man hat das Gefühl, man geht selbst durch die Torbögen und durch die Städte und Häuser. Man bekommt so richtig Lust auf Rom. Die Geschichte ist eine tolle Mischung aus Krimi und Fantasy. Ich kann an dieser Stelle nicht zu viel sagen, da es sonst spoilern würde. Aber es ist schon faszinieren, welche Ideen der Autor hier verbunden hat. Die Geschichte in der Geschichte, die Magie welche grenzenlos wirkt und so viele Geheimnisse die dann doch noch offen sind und man sehnlichst den zweiten Teil lesen will um diese zu offenbaren.

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Die Geschichte beginnt mit der jungen Anna, die nach dem tragischen Mord ihrer Mutter nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Doch das soll sich nun ändern. Sie reist nach Rom, um die wahren Umstände des Todes herauszufinden. Dort schließt sie sich den örtlichen Paparazzi an, um hinter die Kulissen der High Society zu blicken. Denn dass Diese etwas mit dem Tod der Mutter zu tun hat, davon ist Anna überzeugt. Als sie den geheimnisvollen und einflußreichen Spartaco kennenlernt, scheint sich für sie die Chance zu ergeben, endlich an die Reichen und Schönen näher heranzukommen. Die Story erzählt von Geheimbünden, dem Machtkampf zwischen Faschisten und Kommunisten, der Mafia und einem dunklen Geheimnis. Außerdem gibt es viele kleine Fantasy-Elemente, Magie, wundersame Ereignisse und seltsame Zusammenhänge mit dem alten Rom… Was mir fehlt, ist das Feeling der 60-er Jahre. Es gibt kaum Details, die den Leser in diese Zeit hinein versetzen. Ich habe immer wieder erwartet, dass Anna ihr Handy zückt. Außer einiger weniger, unauffälliger Hinweise zu den 60-ern, wie dem Nutzen der Telefonzelle oder eines bestimmten, alten Fotoapparat-Modelles, gibt es wenig, was diese Zeit repräsentiert. Das fand ich wirklich schade. Hier hätten ein wenig mehr Details das Gefühl für diese spezielle Zeit sicher herüber bringen können. Die Jagd nach dem Mörder von Annas Mutter, der Blick in die geheime Gesellschaft und die dabei verübten Mafiamorde machen die Geschichte sehr spannend, kurzweilig und abwechslungsreich. In meinen Augen hätte es die magischen Elemente nicht gebraucht, sie wirken manchmal ein wenig fehl am Platz. Aber das schreibt der Autor sogar im Nachwort, dass er diese Fantasyelemente zwar spärlich gesät hat, aber nicht weglassen wollte, auch wenn es manchen Lesern vielleicht deplatziert vorkommt. 😉 Das Ende ist unerwartet und die Enthüllungen um Annas Mutter sehr überraschend und bieten eine tolle Wendung der Geschichte. Allerdings ist es kein Ende der eigentlichen Story. Hier sind noch viele Fragen offen, viele Geheimnisse nicht gelüftet und die Imperatoren noch nicht demaskiert. Ich freue mich schon auf den 2. Teil, der im nächsten Jahr erscheinen soll. Für alle Hörspiel-Fans: Teil 1 und auch schon Teil 2 sind als Hörspiel erhältlich. Denn ursprünglich sollte die Geschichte nur als Hörspiel erscheinen. Kann ich mir da auch sehr gut vorstellen. Vielleicht höre ich da auch mal rein. Spannend, tolle Protagonisten, geheimnisvolle und interessante Gegenspieler. Eine wirklich fesselnde Story.

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Fantastische Reise nach Rom der 60er Jahren Der Schauplatz des Romans ist Rom in den 60er Jahren: “eine Stadt, in der monumentale Geschichte und heruntergekommene Gegenwart in einer der unzähligen Bars zusammen Kaffee tranken – und niemand wunderte sich darüber.“ (19) Im Cafe de Paris trifft man abends die High Society, tagsüber besuchen das Cafe die Touristen, die nach prominenten Gesichtern Ausschau halten. Auch der Privatdetektiv Gennaro Palladino verweilt hier täglich. Er tut es aber aus beruflichen Gründen, denn hier bekommt er Informationen, an die sonst keiner kommt. Von der einflussreichen Contessa Amarante bekommt er einen besonderen Auftrag. Er soll im Mordfall von Fausto ermitteln, einen bekannten Maler und guten Freund der Contessa. Nach dem Mörder ihrer Mutter sucht Anna Savarese, die aus London nach Rom gekommen ist. Anna wohnt bei ihrem Onkel Bruno, der sein Lebensunterhalt mit den Fotos von Prominenten verdient. Mit ihm und seinem Paparazzi-Team durchquert Anna das nächtliche Rom, besucht die exklusiven Clubs und Bars in der Jagd nach prominenten Gesichtern. Bei Paparazzos lernt sie Spartaco kennen, der sie bei ihrer Recherche kräftig unterstützt. Als Sohn eines Adeligen verschafft er Anna Zutritt zu der geheimen Welt des römischen Adels. Beide entdecken Verschwörungen und Geheimnisse, die bisher im Dunklem verborgen lagen. Auch Palladinos Ermittlungen nehmen einen unerwarteten Verlauf. Der Ermittler, der selbst ein doppeltes Spiel spielt, gerät unter Einfluss der finsteren Mächte und muss drastische Entscheidungen treffen. Der Roman „Imperator“, der erste Teil einer Trilogie, basiert an dem Hörspiel, das bereits 2020 erschienen ist. Er ist eine gelungene Mischung aus Thriller, historischen Fakten und Phantastik. Die ganze Geschichte ist sehr spannend und gleichzeitig lehrreich. Denn viele Details aus der römischen Vergangenheit, die Legenden über die römischen Kaiser, sowie Fakten aus der Nachkriegszeit und die politischen Ereignisse der sechziger Jahre, die in diesem Roman wichtige Rolle spielen, sind historisch belegt. Sehr interessant und bildhaft erscheint die Stadt Rom auf den Seiten des Buches. Im Nachwort erzählt Kai Meyer über seine Faszination für den italienischen Film und seine Recherchen vor Ort. Beim Lesen des Buches hatte ich oft das Gefühl selbst durch diese fantastische Stadt zu wandern, so realistisch und detailreich sind die Bilder, die das Autoren-Duo in diesem Buch vermittelt. Der Thriller punktet durch seine temporeiche Handlung, Verschwörungstheorien, Konflikte und Intrigen zwischen den einzelnen Protagonisten und auf der politischen Ebene, starke Charaktere und Exkursionen in die römische Vergangenheit. Faszinierend war für mich vor allem Annas Geschichte, die in Rom die Wahrheit über den gewaltsamen Tod ihrer Mutter herausfinden will. Palladinos Geschichte mit vielen phantastischen Elementen verwirrt zuerst, aber im Verlauf der Handlung bereichert sie unheimlich das Ganze und sorgt für gute Unterhaltung. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und bin gespannt auf ihre Fortsetzung. Der Thriller bekommt meine wärmste Empfehlung!

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Man kann die Wahrheit nicht finden. Man kann nur aufhören, sie zu übersehen. Eine Welt bricht für Anna zusammen, als ihre Mutter in Rom ermordet wird und ausgerechnet ihr Vater für den Mord an ihrer Mutter für schuldig befunden wird. Während ihr Vater seine Strafe im Gefängnis in Wandsworth absitzt, bleibt Anna nur noch die Möglichkeit beim Bruder ihres Vaters in Rom unterzukommen. Doch der Mord an ihrer Mutter lässt sie nicht los, da sie sich nicht vorstellen kann, dass ihr Vater zu einer solchen Tat fähig ist. In Rom angekommen schließt sie sich den Fotografen-Kollegen ihres Onkels an, um die Wahrheit aufzudecken, wer hinter dem Mord an ihrer Mutter steckt. Doch sie hätte nie für möglich gehalten, welche Geheimnisse sie bei ihrer Recherche aufdecken wird.. Ich habe mich im Vorfeld schon sehr auf dieses Buch gefreut, als ich erfahren habe, dass es auf einer bekannten Hörspielreihe basiert und nun da ich am Ende des Buches angekommen bin, kann ich auch sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden. Ich fand es spannend, Anna auf ihren Ermittlungen quer durch Rom zu begleiten und dabei immer tiefer in die Machtstrukturen der Reichen in Rom mit hineingezogen zu werden. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen Anna und Stefano hat mir sehr gut gefallen. Zwar können sich die beiden am Anfang alles andere als ausstehen, aber wachsen schon bald zusammen, als sie merken, dass ihre Ziele sich nicht großartig voneinander unterscheiden. Während Stefano den Klassenkampf vor Augen hat und die Entmachtung der Reichen, die unter der Führung von Benito Mussolini stehen, vorantreiben möchte, finden sie mit der Zeit heraus, dass Annas Mutter auch eine tragende Rolle in dem Ganzen gespielt hat, und raufen sich in der Folge zusammen. Darüber hinaus wird die Geschichte auch aus der Perspektive einer dritten Person erzählt: Gennaro Palladino. Ein Detektiv, der von Stefanos Stiefmutter engagiert wird, um den Mord an einem befreundeten Künstler aufzudecken. Allerdings hat Gennaro gänzlich andere Motive diesen Auftrag anzunehmen, weswegen ich diesen Charakter am spannendsten empfand, da er von Anfang an ein doppeltes Spiel treibt und die Auflösung wirklich gut erzählt wurde. Generell empfand ich diese Geschichte als erfrischend anders, da das Setting auch sehr ungewöhnlich war. Eine Mordermittlung im Rom der 60er-Jahre mit vielen übernatürlichen Vorkommnissen und einer interessanten psychologischen Betrachtung römischer Imperatoren, ist einfach mal etwas anderes. Natürlich muss man diese Mischung auch erst mal mögen. Mir hat sie auf jeden Fall Lust gemacht, auch mal in das Hörspiel zu hören. Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der eine spannende Geschichte über ein Mädchen lesen möchte, dass den Mord an seiner Mutter aufklären will und dabei auf ein viel größeres Geheimnis stößt in einem Setting, das erfrischend anders ist.

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