Was Sara verbirgt

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Erscheinungstermin 10.02.2021 | Archivierungsdatum 07.06.2021

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Zum Inhalt

Lajla und Sara sind ein eingespieltes Team, ein Bollwerk der Freundschaft. Doch plötzlich ist alles anders. Lajla merkt es sofort: Sara ist wie ausgewechselt, ihr Blick leer, ihre Schlagfertigkeit verschwunden, sie hat Angst – Angst vor ihrem eigenen Schatten. Und selbst wenn Lajla verspricht, nicht nachzubohren – sie muss den Mistkerl finden, der Sara vergewaltigt hat. Er darf nicht damit durchkommen!

In »Was Sara verbirgt« findet Kathrine Nedrejord mit größter Einsicht und Sensibilität Worte für eine Angst, Wut und Verzweiflung, die viele junge Mädchen empfinden. Sie erzählt eine bewegende, klug komponierte Geschichte über Freundschaft und Loyalität aus der Ich-Perspektive der besten Freundin – ein effektvoller Kunstgriff, um maßvolle Distanz zu dem erschütternden Thema zu schaffen. Doch eines wird ganz klar: Nichts kann nach  einer Vergewaltigung weitergehen wie bisher. Mit den Folgen muss das Opfer umgehen – und alle Menschen, die es kennen. Schweigen wäre falsch.

Lajla und Sara sind ein eingespieltes Team, ein Bollwerk der Freundschaft. Doch plötzlich ist alles anders. Lajla merkt es sofort: Sara ist wie ausgewechselt, ihr Blick leer, ihre Schlagfertigkeit...


Eine Anmerkung des Verlags

Ausgezeichnet als »Buch des Monats April 2021« von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

Ausgezeichnet als »Buch des Monats April 2021« von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783825152710
PREIS 17,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein kleines Meisterwerk! Obwohl ich dieses Büchlein in 2 oder 3 Stunden hätte durchlesen können, habe ich doch länger gebraucht, weil ich immer wieder eine Pause machen musste. Die Geschichte ist so intensiv und bewegend. Das besondere Stilmittel, aus der Sicht der Freundin erzählen zu lassen, hat in mir fast atemlose Spannung erzeugt, auch der Konflikt Lajlas zwischen Loyalität zu ihrer besten Freundin (die nicht darüber sprechen möchte) und ihrem Gerechtigkeitsempfinden, das den Täter der Bestrafung zuführen möchte, wird durch die kurze, knappe, aber präzise Sprache sehr gut dargestellt. Normalerweise habe ich große Schwierigkeiten, Romane im Präsens zu lesen – hier war das für mich erstaunlich gar kein Problem. Das spricht in jeder Hinsicht für die Qualität dieses Buches. Bitte unbedingt lesen!

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Bemerkenswerter Jugendroman aus Norwegen Ein norwegisches Jugendbuch von Kathrine Nedrejord mit ernstem Thema. Die jugendliche Sara wurde vergewaltigt, aber sie verschweigt ist. Nur ihre beste Freundin Lajla, die Icherzählerin des Romans, ahnt es und will der Sache auf die Spur kommen. Sara redet nicht und Lajla, weiß den Täter nicht, aber es lässt sie nicht los. Diese einfühlsame Erzählstimme ist es, die so viel Empathie bei den Lesern vermittelt und die sensibel, aber auch mutig ist.

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„Was verbirgt Sara“, war mein erstes Buch von der Autorin und ich bin wirklich positiv überrascht! Die Autorin erzählt in diesem Buch die Geschichte von Sara, die von einem „bekannten“ Vergewaltigt wird. Nach der Tat geht Sara zu ihrer besten Freundin Lajla und erzählt ihr so halb was passiert ist. Also sie versucht es zu erzählen, kann es aber nicht wirklich, denn am liebsten möchte sie so tun, als wäre die Tat niemals passiert. Lajla ist eine wahnsinnig tolle Protagonistin, sie versucht Sara die ganze Zeit zur Seite zu stehen und ihr zu helfen. Sie möchte unbedingt wissen, was ihrer besten Freundin passiert ist, doch sie will Sara auch nicht drängen. Sara war immer eine aufgeweckte und schlagfertige Person, doch das ist sie sei dem Vorfall nicht mehr. Sara zieht sich immer mehr zurück und will nicht erzählen, wer ihr das angetan hat und sie möchte auch nicht das Lajla weiter nachfragt oder sogar selbst versucht rauszufinden was passiert ist. Doch Lajla kann und will nicht akzeptieren, dass der Täter ungestraft davonkommt und versucht die Wahrheit raus zu finden. Die Autorin hat einen mitreisenden Schreibstil! Am Anfang wusste ich nicht so recht, ob und wie ich das Buch finden soll. Denn Sara reagiert so komplett anders, als ich es mir vorgestellt habe, - doch ich finde es gut, dass Sara „anders“ reagiert. Lajla ist wie oben schon gesagt eine wirklich großartige Protagonistin, sie hält zu ihrer Freundin und versucht ihr zu helfen, wo sie nur kann. Die Autorin hat das Thema „Vergewaltigung“ realistisch rübergebracht, denn von der Tat selbst liest man nichts, was ich sehr gut finde. Hier in diesem Buch geht es um die einzelnen Charaktere und wie sie mit dieser schweren Situation umgehen. Ich konnte mich gut in Lajla hineinversetzen und muss aber auch sagen, dass ich glaube ich, anders reagiert hätte und anders agiert hätte, wenn ich in ihrer Situation wäre. Ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen, denn es ist wirklich gut! Und die Thematik, sollte viel öfter behandelt werden.

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Inhalt: Lajla und Sara sind ein eingespieltes Team, ein Bollwerk der Freundschaft. Doch plötzlich ist alles anders. Lajla merkt es sofort: Sara ist wie ausgewechselt, ihr Blick leer, ihre Schlagfertigkeit verschwunden, sie hat Angst – Angst vor ihrem eigenen Schatten. Und selbst wenn Lajla verspricht, nicht nachzubohren – sie muss den Mistkerl finden, der Sara vergewaltigt hat. Er darf nicht damit durchkommen! In »Was Sara verbirgt« findet Kathrine Nedrejord mit größter Einsicht und Sensibilität Worte für eine Angst, Wut und Verzweiflung, die viele junge Mädchen empfinden. Sie erzählt eine bewegende, klug komponierte Geschichte über Freundschaft und Loyalität aus der Ich-Perspektive der besten Freundin – ein effektvoller Kunstgriff, um maßvolle Distanz zu dem erschütternden Thema zu schaffen. Doch eines wird ganz klar: Nichts kann nach einer Vergewaltigung weitergehen wie bisher. Mit den Folgen muss das Opfer umgehen – und alle Menschen, die es kennen. Schweigen wäre falsch. Ein absolut tolles Buch, das man wirklich in einem durchlesen könnte, denn es handelt sich doch eher um ein Büchlein. Aber aufgrund der Thematik hab ich immer wieder Pausen einlegen müssen. Ein absolut fesselnder und grandioser Schreibstil trifft hier auf eine doch recht schwierige Thematik. Auch wenn ich wirklich sehr geschockt bin, weil dies ja kein Ausnahmefall ist... Aber trotzdem sehr begeistert wie die Autorin und als Leser dieses doch beängstigende Thema näher bringen konnte. Die Perspektive ist aus der Sicht von Lajla. Dies ist eigentlich nicht so mein Fall, hat mich hier aber nicht gestört. Klare Kauf und Leseempfehlung meinerseits, jedoch sollte man sich vorher im klaren sein, ob man sich mit der Thematik wirklich beschäftigen möchte.

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Klapptext: Lajla und Sara sind ein eingespieltes Team, ein Bollwerk der Freundschaft. Doch plötzlich ist alles anders. Lajla merkt es sofort: Sara ist wie ausgewechselt, ihr Blick leer, ihre Schlagfertigkeit verschwunden, sie hat Angst – Angst vor ihrem eigenen Schatten. Lajla muss den Mistkerl finden, der Sara vergewaltigt hat. Er darf nicht damit durchkommen! Fazit: Das Buch beinhaltet eine Geschichte, welche vielen Mädchen passieren kann, oder passiert ist. Die Geschichte wird so erzählt, dass man nach jeder Seite Fragen hat, weshalb, warum? Eines wird sofort klar. Nach einer Vergewaltigung kann es niemals sein, wie es mal war. Das Opfer muss mit den Folgen leben. Doch Schweigen währe grundfalsch. Die Geschichte ist sehr bewegend und recht intensiv. Da die Geschichte aus der Sicht der Freundin erzählt wird, ist der Spannungsbogen sehr hoch. Das Buch ist sollte man unbedingt gelesen haben. Es kommt auch sehr gut herüber beim Lesen zwischen Loyalität und Gerechtigkeitsempfinden der Freundin. Nochmals, das Buch unbedingt lesen.

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Was für ein Zusammenhalt! Inhalt: „Lajla und Sara sind ein eingespieltes Team, ein Bollwerk der Freundschaft. Doch plötzlich ist alles anders. Lajla merkt es sofort: Sara ist wie ausgewechselt, ihr Blick leer, ihre Schlagfertigkeit verschwunden, sie hat Angst – Angst vor ihrem eigenen Schatten. Und selbst wenn Lajla verspricht, nicht nachzubohren – sie muss den Mistkerl finden, der Sara vergewaltigt hat. Er darf nicht damit durchkommen!“ Schreibstil/Art: Lejla ist zwar nicht die Betroffene in dieser Geschichte, trotzdem ist ausschließlich aus ihrer Perspektive geschrieben. Sie ist ein tolles Mädchen, dessen Sicht so klar, bildhaft und jugendlich ist.
 Die knackigen Kapitel, das gute Tempo und der Ehrgeiz dieser einzigartigen Freundin, sorgen für ein rundum intensives und anschauliches Lesen. Trotz der einseitigen Erzählstimme, bekommt man ein gutes Feingefühl sowohl für Sara, die extrem leidet, sich zurückzieht und einfach alles vergessen möchte aber auch für Lejla, die nicht aufhören kann nach dem Täter zu suchen. Kathrine Nedrejord schreibt voller Einfühlungsvermögen und Verständnis. Die Ängste, Wut aber auch die Schuldgefühle sind total nachvollziehbar. Als Außenstehende habe ich mit Sara mitgelitten. Fazit: „Mit den Folgen muss das Opfer umgehen – und alle Menschen, die es kennen. Schweigen wäre falsch.“ In diesem Buch ist der Zusammenhalt unglaublich gut beschrieben. Die beiläufige Aufklärung ergänzt die wichtige Thematik und leitet den Leser durch das schreckliche Geschehen. Von der Tat an sich bleibt man zwar verschont, die späteren Auswirkungen sind aber gravierend und erschreckend.
 Die einzelnen Charaktere tragen viel zu dieser Geschichte bei. Ihr Umgang mit diesem Vorfall beeinflussen den Verlauf und stellen das Ganze sehr realistisch dar. 
 Die junge Autorin schreibt über ein sehr wichtiges Thema - das Buch sollte auf jeden Fall gelesen werden!

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Was ist mit Sara passiert? Warum verhält sich Sara plötzlich so merkwürdig? Sie will mit niemanden darüber reden, auch nicht mit ihre besten Freundin Lajla . Lajla tut aber alles, um heraus zu finden, was mit Sara passiert ist. Wird ihre Freundschaft das überstehen, weil Sie sich nicht an die Abmachung zwischen Ihnen hält? Sie möchte Sara einfach nur helfen. Ein gutes Buch , welches man unbedingt lesen sollte.

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Einleitung: TRIGGERWARNUNG! In diesem Buch geht es um Vergewaltigungen und das Leben danach. Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich mir noch unsicher, ob ich es wirklich auf NetGalley anfragen soll. Mich hat der Fakt überzeugt, dass man diese Thematik nicht nur aus der Sicht der betroffenen Personen erzählt bekommt, sondern auch welche Auswirkungen es auf Freunde und Familie haben kann. Klappentext: Lajla und Sara sind ein eingespieltes Team, ein Bollwerk der Freundschaft. Doch plötzlich ist alles anders. Lajla merkt es sofort: Sara ist wie ausgewechselt, ihr Blick leer, ihre Schlagfertigkeit verschwunden, sie hat Angst – Angst vor ihrem eigenen Schatten. Und selbst wenn Lajla verspricht, nicht nachzubohren – sie muss den Mistkerl finden, der Sara vergewaltigt hat. Er darf nicht damit durchkommen! Meinung: Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch echt an Überwindung gekostet hat. Der Schreibstil ist so authentisch, dass man die Hilflosigkeit von Lajla spüren kann. Sie sieht, wie sich ihre beste Freundin zurückzieht, erfährt auch recht früh den Grund dafür. Jedoch macht das neugewonnene Wissen keinen Unterschied, weil die Hilflosigkeit bleibt. Lajla hat Angst, Sara zu verlieren und beschließt den Täter ausfindig zu machen. Ich habe einfach IMMER falsch gelegen, was gezeigt hat, das stille Wasser sehr tief und gefährlich sind. Die Tat verändert nicht nur Sara, sondern beeinflusst auch ihr gesamtes Umfeld. Mit dem Kopf schüttelnde Lehrer, weil die Noten ihrer sonst so fleißigen Schülerin stark gefallen sind, ein entrüstetes Familienmitlied, welches überlegt, das Mädchen vor die Tür zu setzen und eine verzweifelte beste Freundin, von der sie keine Hilfe annehmen möchte. Ihr Täter lässt sie nicht vergessen, belästigt sie weiter mit Anrufen und SMS. Alles geht rasend schnell Berg ab. Lajla hat versprochen, ihre Ermittlungen einzustellen, doch hat sie sich daran gehalten ? Fazit: Das Ende ist bittersüß, wenn auch mehr bitter als süß. Ich würde es als ein offenes Ende bezeichnen, habe mir jedoch als Leserin ein Ende in den Kopf gepflanzt. Es wäre naiv zu denken, dass nach diesen einen Schritt, welchen ich nicht spoilern werde, alles wieder gut wird und dass die Freundschaft jemals wieder gleichen Fahrt aufnehmen würde. Ich empfehle das Buch ganz klar weiter, jedoch nur an LeserInnen, die nicht betroffen sind und sich nicht leicht triggern lassen, denn dieses Buch ist nicht ohne. Ihr findet es unter der ISBN: 9783825152710

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Ein so wichtiges Thema, das gerade schon bei jungen Menschen aufgegriffen werden sollte! Kathrine Nedrejord greift in dieser Geschichte über Sara und Lajla viele wichtige Aspekte auf, die eine Vergewaltigung mit sich bringt: natürlich zuallererst, was mit der überlebenden Person anschließend passiert, was in ihr vorgeht, aber auch, was es mit dem Umfeld, hier der besten Freundin, macht; Wut, Trauer, Verzweiflung, Angst, Überforderung, Hilflosigkeit ... Einige Aspekte zähle ich hier nicht auf, da sie zu viel verraten würden - nur so viel: Die Autorin beschreibt die Komplexität eines solchen Ereignisses und seiner Konsequenzen. Wie schwer es hier ist, ein Richtig und ein Falsch zu benennen. Klug gemacht ist auch der Effekt, dass für uns Lesenden so wie für Lajla auf einmal fast jeder als Täter infrage kommen könnte - selbst wenn sie der Person nahe steht, wie ihrem Fußballtrainer. Klug und wichtig gemacht, da dies unsere Realität widerspiegelt: Zum einen sind Täter*innen mehrheitlich bekannte Personen und keine unbekannten Fremden, zum anderen entsteht beim Lesen ein wichtiges Gefühl, dass in der Realität m. E. kaum stattfindet: Die Täter*innen sind genau die Menschen, die uns tagtäglich begegnen, wie wenig wir es ihnen vielleicht zutrauen mögen, es sind keine niemals sichtbaren Menschen, sondern Menschen mitten unter uns, vielleicht jemand, der in der U-Bahn neben uns sitzt, Nachbar*innen, Kolleg*innen, Trainer*innen oder auch Freund*innen ... Sara und Lajla erfahren diese Ungewissheit, dass es Menschen in unserem Alltag sind, dass man es ihnen nicht anmerkt.

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Sehr berührende und emotionale Geschichte, hat mich sehr berührt. Habe ich unheimlich gerne gelesen und empfehle ich sehr gerne weiter.

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Auch wenn dieses Buch ein schwieriges Thema umfasst, ist es ein gut erzählter und beschriebener Jugendroman. Dadurch das dieses Buch aus der Sicht von Lajla, der besten Freundin von Sara, erzählt wird, spiegelt es auch die verzweiflung wieder die Bekannte oder Familie in solchen fällen mit sich führen. Meiner Meinung nach gut zur "Erklärung" und "Aufklärung" zu solch einer schwierigen Themathik.

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Lajla und Sara sind beste Freundinnen. Als Sara ihre Freundin eines nachts überraschend aufsucht, ist klar, dass ihr etwas Schreckliches geschehen ist. Aber sie kann nicht darüber reden, schafft es nur, Andeutungen zu machen, die Lajla aber zeigen, dass sie vergewaltigt wurde und der Täter ein Bekannter ist, vor dem Sara Angst hat. Auf eigene Faust will Lajla nun herausfinden, wer ihrer Freundin das angetan hat. Nicht nur, weil sie verhindern will, dass der Täter ungestraft davonkommt, sondern auch, weil sie ihre alte Freundin wiederhaben will; denn Sara hat sich extrem verändert. Geschickt bringt die Autorin mögliche Täter ins Spiel und zeigt auch glaubwürdig auf, dass Sara nicht in der Lage ist, aus eigener Kraft, das Erlebte zur Anzeige zu bringen und zu verarbeiten. Aber sie hat ja Lajla, die nicht aufgibt,

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Sara wurde vergewaltigt, aber mehr will sie ihrer besten Freundin nicht verraten. Diese macht sich auf die Suche nach dem Täter, der nur aus dem unmittelbaren Umfeld stammen kann. In dem kleinen Ort im Norden Norwegens kennt jeder jeden. Aber wer war es und wie kann sie ihn zur Rechenschafft ziehen, wenn Sara nicht darüber reden möchte. Dabei möchte sie einfach nur ihre kluge, lebenslustige und zielstrebige Freundin zurück, denn die ist seit dieser Nacht ebenfalls verschwunden.

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Unglaublich gut gemacht Eigentlich wollte ich das Buch nicht lesen,ernste Themen, dazu ist mir mein Wochenende eigentlich zu schade. Ich hab's dann doch getan - und konnte es nicht mehr weglegen. Denn "Was Sara verbirgt" ist unglaublich gut gemacht: Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Lajla, Saras engster Freundin. Weil Sara die Geschichte gar nicht erzählen könnte, so versteinert ist sie nach dem, was ihr passiert ist. Und das, was Lajla erzählt, ist authentisch und plausibel. Ihre Wut auf den Täter, ihre Entschlossenheit, ihn zu finden, ihr Entsetzen über die Veränderung, die mit ihrer Freundin passiert und die innere Zerrissenheit, weil sie einerseits den Täter bestraft sehen will, andererseits aber ihrer Freundin auch nicht in den Rücken fallen will. Sehr glaubwürdig, sehr authentisch, sehr spannend ... ich bin wirklich froh, dass ich es nicht nicht gelesen habe!

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Lajla und Sara leben als Teil der Volksgruppe der Samen im Norden Norwegens. Sie sind beste Freundinnen, ein eingespieltes Team. Als Sara eines nachts völlig aufgelöst bei Lajla auftaucht, weiß sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Doch Sara will ihr partout nicht sagen, was los ist. Also fängt Lajla auf eigene Faust Nachforschungen an, um herauszufinden, warum Sara plötzlich ein anderer Mensch ist. Sie ahnt nicht, welchen Stein sie damit ins Rollen bringt. Interessantes Jugend-Drama ab 14 Jahren über das Trauma eines sexuellen Übergriffs und das Leben danach, Aufgrund der Thematik und der kurzen, prägnanten Sprache auch als Schullektüre geeignet.

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Wie reagiert man wenn die beste Freundin vergewaltigt wird und die nicht sagen will wer es war. Dich bittet nicht nach zuforschen um herauszufinden wer es war Das Buch ist recht intensiv und sehr interessant geschrieben aber auch ein schweres Thema was man aber nicht Tod schweigen darf.

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Die Geschichte ist kurz aber intensiv. Es wird aus der Sicht von Lajla erzählt, sie ist taff, Fussballerin, grossgewachsen und voller Energie. Aber ihre schönste Eigenschaft ist die Loyalität und starke Freundschaft zu Sara. Sie will wissen wer das Sara angetan hat und stellt dabei ihre eigenen Interessen in den Hintergrund. Es ist eine spannende Kurzgeschichte, auf den Punkt gebracht, ohne viel schischi. Die Autorin behandelt ein wirklich tiefgründiges Thema: nein heisst nein. Und dennoch werden so viele Frauen Opfer von Vergewaltigung. Wir lesen im Buch nicht den Tatablauf und dafür bin ich sehr dankbar, es geht eher darum, wie Lajla Sarah erlebt nach der Tat, was es mit ihr angerichtet hat und was es mit der Freundschaft angerichtet hat. Ein sehr schönes, intensives Buch. Ich fand die Geschichte so toll, ich hätte mir mehr davon gewünscht, ohne zu spoilern, für mich hört es da auf, wo ich finde, es hätte gerne weitergehen können und einen 400Seiten Roman entstehen. Vielleicht revidiert die Autorin das dann mal in Zukunft, das wäre schön.

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Inhalt: Lajla und Sara sind schon ewig beste Freundinnen und ergänzen sich perfekt. Doch als Sara eines Nachts vor Lajlas Fenster steht, ist alles anders. Lajla beschließt, herauszufinden, wer Sara vergewaltigt hat, auch wenn sie versprochen hat, dies nicht zu tun. Aber er darf nicht damit durchkommen und Lajla entscheidet sich zu handeln. Meinung: „Was Sara verbirgt“ ist ein spannender, mitreißender und schockierender Roman, der auf sensible und nachvollziehbare Art erzählt, wie es dem Opfer einer Vergewaltigung und vor allem dessen bester Freundin nach der Tat geht. Erzählt wird hierbei aus der Sicht von Lajla, die mir von der ersten Minute an sympathisch war. Sie ist taff, sportlich und stark. Aber sie ist auch wütend und verdächtigt jeden, sich an ihrer besten Freundin vergangen zu haben. Sara war mir ebenfalls sofort sympathisch und man kann ihr Verhalten gut nachvollziehen. Sie will einfach nur vergessen und weiterleben. Sie hat Angst und ist völlig verändert. Und obwohl sie Lajla bittet, nicht weiter nachzuforschen, tut diese genau das. Denn sie ist davon überzeugt, dass niemand mit so einer schrecklichen Tat durchkommen darf. Dadurch, dass der Leser nur Einblicke in Lajlas Gefühlswelt hat, schafft die Autorin eine gewisse Distanz zu der Vergewaltigung selbst. Trotzdem hat sie es geschafft, zu berühren und für das Thema zu sensibilisieren. Mich hat das Buch sehr berührt, ich war wütend, traurig und habe mitgefiebert. Ich wollte, dass der Täter gestellt wird und seine gerechte Strafe bekommt. Und ich hatte Angst, dass Lajla sich mit ihrer Ermittlung selbst in Gefahr bringt, oder eben Sara, als das Opfer. Wer ein spannendes Jugendbuch mit ernstem Hintergrund lesen möchte, der sollte hier definitiv zugreifen. Unbedingt lesen. Fazit: Unbedingt lesen.

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Sara durchlebt einen Albtraum und wird vergewaltigt, danach ist sie anders, ihr ganzes Verhalten, Saras Persönlichkeit, sie hat Angst und kein Vertrauen, was nach so einem Trauma verständlich ist. Sie möchte nur noch vergessen und ihr Leben weiterleben, aber das Verdrängen ändert nichts daran, dass diese schreckliche Tat passiert ist, es ändert nichts daran, dass Sara nicht mehr so ist wie früher. Saras beste Freundin Lajla möchte es nicht so hinnehmen und kann es nicht akzeptieren, dass der Täter so davonkommt. Auch wenn Sara es nicht möchte, fängt Lajla an nach dem Täter zu suchen, denn sie möchte, dass er bestraft wird, und dass niemand der so etwas schreckliches tut, ohne Strafe sein Leben weiterführt. Begibt sich Lajla selbst in Gefahr, wird sie es schaffen, dass der Täter gefasst und bestraft wird? Das Buch ist viel von Lajlas Sicht geschrieben, und man kann viel über die Wut Lajlas herauslesen. Es ist emotional wie eine Freundin eine wichtige Sache nicht einfach so hinnimmt und Gerechtigkeit für Sara möchte. Ein Buch, dass viele Frauen und Mädchen vielleicht selbst mal erlebt haben, denn leider ist das Thema nicht selten und viel zu oft tragen viele dieses Geheimnis mit in ihrem Leben, können nicht darüber reden, verändern sich, verlieren ihr ganzes Vertrauen gegenüber anderen Menschen und isolieren sich ohne es zu merken. Ich kann es jedem empfehlen, dem das Thema nicht egal ist.

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Laijla ist eine tolle Freundin! Mitten in der Nacht klopft Sara an ihr Fenster und sie lässt sie herein. Sara will nicht erzählen, was passiert ist, aber das es schrecklich war, sieht Lajla ihr an. Dann findet sie heraus, das Sara vergewaltigt wurde. Aber sie will nicht sagen, von wem. Und Lajla versucht auf andere Weise dahinter zu kommen. Sie wohnen in einem kleinen Ort und eigentlich kennt hier doch jeder jeden. Auch in der Schule fällt auf, dass mit Sara etwas nicht stimmt. Sie fehlt oft unentschuldigt und ihre bisher guten Noten verschlechtern sich rapide. Dann beichtet Sara Lajla, dass sie schwanger ist. Sie will aber immer noch nicht sagen, wer ihr das angetan hat. Und sie nimmt Lajla das Versprechen ab, nicht weiter nachzuforschen. Lajla bekommt die Möglichkeit bei einem Auswahlspiel für düe Fußballnationalmannschaft mitzumachen. Aber ist es nicht wichtiger, der Freundin beizustehen? Sehr beängstigend!!! Vor allem, weil unsere Tochter auch Sara heißt. Dann ist es noch die Tatsache, dass die Geschichte aus Sicht von Lajla erzählt wird. Die beste Freundin!! Und man leidet mit beiden Mädchen. Und man wünscht den Kerl, der das getan hat, in die Hölle. Natürlich möchte man ihnen sagen: tut etwas, zeigt ihn an! Aber das ist in der Situation gar nicht so einfach. Erst recht nicht in einem kleinen Ort. Vielleicht wurde ich deshalb so schnell mit dem Buch fertig, weil ich es nicht ertragen konnte. Vielleicht aber auch, weil es so eindrucksvoll geschrieben ist, dass man es einfach weiterlesen muss. Und weil man sich ein Happy End erhofft. Aber gibt es in so einer Situation überhaupt ein Happy End? Auf jeden Fall ein sehr aufrüttelnder Roman, der sehr betroffen macht. Der aber, so hoffe ich, auch vielen Mädchen/jungen Frauen die Kraft gibt, über das, was ihnen passiert ist, zu sprechen und den/die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Lesevergnügen wäre jetzt das falsche Wort. Aber eine Bereicherung war es auf alle Fälle. Vielen Dank an die Autorin.

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Dank des Klappentextes ist klar, um was es in dieser Geschichte geht. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive. Im laufe der Geschichte wird deutlich, wie hilflos, wütend, und zugleich auch wachrüttelnd das Ganze ist, denn so sollte es auch in der Realität sein. Man darf nicht wegsehen, sondern muss bewusst hinsehen. Doch wie geht man vernünftig damit um, wenn die allerbeste Freundin abends am Fenster steht und sagt: Hilf mir! Wie aber soll man vernünftig helfen, wenn man nichts fragen darf, sich vielleicht auch nicht traut und fassungslos ansieht, wie der Mensch gegenüber sich verändert hat. Wie würdest du damit umgehen? Lajla geht einerseits sehr naiv an die Sache heran, andererseits gibt sie nicht auf, will dem Täter auf die Spur kommen und ihre beste Freundin dem Schmerz nicht weiter aussetzen. Das sie dabei erst einmal auf die Falschen stößt, ist fast nicht vermeidbar. Doch die Wahrheit, wer der Täter ist, ist fast noch unfassbarer als die Tat selbst. Denn jemand, der dafür da sein sollte, junge Menschen zu unterstützen, kann das schlimmste Monster deiner Alpträume werden. Ein echt genialer Plot und sehr zu empfehlen!

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