Señor Herreras blühende Intuition

Roman

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Erscheinungstermin 11.02.2021 | Archivierungsdatum 01.08.2021

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Zum Inhalt

Ein Schriftsteller zieht sich in ein abgelegenes Kloster in Spanien zurück. Doch sonderbarerweise scheint alles, was er dort erlebt, aus einem seiner Romane zu stammen. Der Koch des Klosters, ein ehemaliger Matador, bestärkt den Schriftsteller noch darin, dass er alles schon vorhergesehen hat. Im Verlauf der turbulenten Geschichte schaukeln sich die beiden immer weiter in eine alternative Wirklichkeit hinein, bei der am Schluss aus einer spanischen Zisterzienser-Nonne eine deutsche Textildesignerin wird, die ein Problem mit der Mafia hat. Oder ist es vielleicht wirklich so?

Ein turbulenter Roman über Wahrheit und Phantasie, Schein und Sein, Yoga und Dichtung – so poetisch, witzig und schräg wie ein Film von Pedro Almodóvar.

Ein Schriftsteller zieht sich in ein abgelegenes Kloster in Spanien zurück. Doch sonderbarerweise scheint alles, was er dort erlebt, aus einem seiner Romane zu stammen. Der Koch des Klosters, ein...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783869712277
PREIS 18,69 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein Autor zieht sich zur kreativen Pause in ein andalusisches Kloster zurück. Nicht nur um wieder Ruhe in sein Leben zu bringen – seine Yogamatte hat er natürlich dabei – sondern um auch Anregungen für seinen geplanten Roman zu finden, der just in einem Frauenkloster spielen soll. Seine Idee, eine junge Frau dort Schutz suchen zu lassen, wird plötzlich Realität. Darauf weist ihn zumindest Señor Herrera, der Koch und Gästebetreuer des Klosters hin, der ihm von der geheimnisvollen Schwester Ana Maria, einer attraktiven Blondine im Kloster erzählt. Überhaupt steht Señor Herrera der Erholung sehr im Weg, nicht nur weil seine Leidenschaft fürs Kochen seine Fähigkeiten bei weitem übersteigt, auch scheint er Schritt und Tritt über seinen Gast zu wachen und Einfluss auf Renz‘s Romanentwurf zu nehmen. Herrera beherrscht die Situation und das Entrinnen ist schwierig, dabei würde Renz doch nur gerne wieder einmal eine genießbare Mahlzeit zu sich nehmen. Eine Geschichte in der Geschichte, die den Leser immer im Unklaren lässt, auf welcher Ebene man sich gerade befindet, ist kein neuer Kunstgriff. Aber es macht immer wieder Vergnügen darüber zu lesen. Auch wenn ich fand, dass es hier nicht den ganzen Roman über funktionierte, habe ich mich trotzdem gut unterhalten. Dafür sorgt schon die Konstellation zwischen dem sehr direktem Señor Herrera und dem bemüht höflichen und rücksichtsvollen Schriftsteller, was zu ulkigen Szenen und viel Situationskomik führt. Schriftsteller Renz fühlt sich in der Falle und seine Versuche das Kloster zu verlassen, endet immer wieder im Chaos und in der unfreiwilligen Rückkehr ins Kloster. Ein unterhaltsamer Roman mit witzigen Ideen und skurrilen Figuren der mir Spaß gemacht hat.

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Der Autor Leo Renz nimmt sich eine Auszeit im Gästehaus eines Trappistinnen Klosters in Andalusien. Im Kopf ein Romankonzept für das er Ideen sammeln will. Der Koch des Klosters, ein ehemaliger Matador möchte ihm dabei helfen und ihn in das Leben eines Matadors einführen. Das spielt aber schlussendlich nur eine Nebenrolle, denn die aktuellen Ereignisse im Kloster, um eine Nonne, die keine zu sein scheint, verbindet sich plötzlich mit Leo's Romankonzept. Herreras will unbedingt mit Leo das Rätsel um die Nonne lösen. Als dann auch noch eine Frau ins Gästehaus des Klosters eincheckt, verstrickt sich das ganze auch mit Leo's Privatleben. Ein Roman (denn das ist es, auch wenn es von der Handlung her wie ein Krimi tönt), mit skurrilen Verknüpfungen. Man weiss nie, ob Herreras es ernst meint mit seinen Beobachtungen, oder ob er Leo nur Tipps für sein Romankonzept geben möchte. Eine Geschichte die sich am Schluss ganz anders auflöst als man denken könnte. Linus Reichlin gibt auch Einblick in die Arbeit eines Autors und das Entstehen eines Romans. Eine unterhaltsame Lektüre bei der der Leser erst am Schluss erfährt, was wirklich abgelaufen ist. Leider wird nicht alles aufgeklärt. Da bleibt eine Sache offen, die dem Leser überlassen wird, sich selbst seine Schlüsse zu ziehen.

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Hatte mich schon sehr auf den Nachfolger von "Keith Problemen" gefreut und wurde nicht enttäuscht. Habe mich auf anspruchsvolle Art und Weise köstlich amüsiert. Gnadenlos komisch.-genau die richtige Lektüre in Coronazeiten. Dichtung und Wahrheit in Reichlinart..

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Von diesem Werk habe ich einen sehr guten Eindruck gewonnen. Den Schreibstil mit leicht ironischem Ton mochte ich vom Anfang an. Im weiteren Verlauf gab es genug Gründe zum Schmunzeln und auflachten. Ich mochte diesen Humor. Er hatte mir so manchen trüben Tag erhellt. Die philosophischen Einsprengsel sind wohl platziert und geben dem Ganzen eine gewisse Tiefe, eine selten anzutreffende Kombi mit Humor und Leichtigkeit. Meine Kommentare wie „wie treffend gesagt“, auch und gerade bei systemkritischen Äußerungen, tauchen oft auf. Sehr gut! Die nicht triviale Art, die Figuren zu charakterisieren war ein weiterer Grund zur Freude. Die Figuren fielen größtenteils skurril aus, dies passte aber zu der Geschichte. Die Handlung erschien, kritisch betrachtet, etwas bemüht, aber das passte wieder zu den Figuren, Setting, der Leichtigkeit usw. Mir gefiel auch, wie der Autor mit dem Leser umging: Eine nette, heitere Plauderei über die Geschehnisse, die ihm vor kurzem passiert waren, egal wie seltsam sie einem auch vorkommen mögen. Fazit: Eine sehr schöne, heitere Lektüre. Perfekt für die trüben Tage. Ich las die ganze Zeit gutgelaunt, schmunzelnd, auflachend. Hat echt Spaß gemacht!

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*Meinung* Für die kunstvolle Covergestaltung sind Manja Hellpap und Lisa Neuhalfen aus Berlin verantwortlich. Beide haben mit dem Motiv den Kern des Romans erfasst: Den Leser erwartet eine verspielte Welt. Ich persönlich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite köstlich amüsiert. Es fängt schon an mit dem gespielt intelektuellen Schhreibstil - es ist schon eine Kunst für sich, so zu tun, als sei man intelligent, obwohl man es nicht ist - umgekehrt ist es einfacher - und das ist dem Autor gelungen. Die Charaktere sind skurril und schräg, sodass ich mich mit ihnen angefreundet habe, ja, ich habe sie in mein Herz geschlossen. Auch den Autor. Humor und Slapstik, die das Gemüt erheitert. Man wird persönlich eingebunden, weil der Autor die Leserschaft anspricht, dadurch schafft er eine Atmosphäre, man wird quasi zum Verbündeten, als sei man selbst Bestandteil der Geschichte, und das muss auch so sein, weil mit diesem Roman philosophische Fragen in den Raum gestellt werden, die sich der Leser nur sebst beantworten kann. Für mich ist dieser Autor eine Bereicherung. *Fazit* Eine aberwitzig und sehr ulkige Geschichte zum Abtauchen und Abheben!

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Ich habe mich aufgrund des Klappentextes auf eine etwas skurrile Geschichte eingestellt und das ist sie auch. Skurril, witzig, verwirrend, schräg. Aber auch angereichert mit Poesie und Lebensweisheiten. Letzteres allerdings nicht plump und platt! Leo Renz ist Schriftsteller. Aufgrund seiner inneren Unruhe und dem Gefühl von Getriebenheit beschließt er, sich in ein abgelegenes andalusisches Kloster zurückzuziehen, um dort mithilfe von Yoga und Schweigen über Ruhe, Langeweile und Besinnung wieder zu sich und seiner Kreativität zu finden. Eine Auszeit. Er hofft auf Inspiration und hält es sogar für möglich, dort an seinem Roman zu arbeiten. Ein weiterer und der vordergründige Grund für diesen Aufenthalt ist, dass er für eben diesen Roman, der in einem Frauenkloster spielt und in dem es um eine Nonne geht, vor Ort recherchieren möchte. Aber die Nachricht, dass er nicht am Klosterleben teilnehmen kann und der nicht besonders talentierte Koch und fast schon aufdringliche Gästeverwalter Señor Herrera bringen seine Pläne gründlich durcheinander. Außerdem bemerkt er bereits am Abend seiner Ankunft außergewöhnliche und äußerst sonderbare Dinge, die ihn stutzen lassen. Was wir nun zu lesen bekommen, ist eine turbulente, verwickelte und abenteuerliche Geschichte, in der man bald nicht mehr recht weiß, was Fantasie oder Realität ist. Absolut durchgeknallt! Der Autor zeichnet skurrile, aber vielschichtige und für den Roman absolut passende und stimmige Charaktere. Ich empfehle diese heitere, humorvolle, oft abstruse, zugespitzte und auch ironische Lektüre sehr gerne weiter. Ich musste wegen der Situationskomik oft schmunzeln und auch lachen und war angetan von der Tiefgründigkeit hinter den Kulissen. „Señor Herreras blühende Intuition“ ist ein Buch, das für etliche Stunden Lesevergnügen und gute Laune sorgt.

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Die Geschichte in der Geschichte Der Schriftsteller Leo Renz zieht sich in ein andalusisches Kloster zurück, um dort Ruhe für seinen neuen Roman zu finden. Mit im Koffer hat er seine Yogamatte, die ihm helfen soll, einen klaren Kopf zu bewahren. Doch das wird nicht so einfach. Denn im Kloster trifft Leo auf Señor Herreras, der Koch und „Mann für alles“, der Leo die schauderlichsten Geschichten auftischt. Beispielsweise von der geheimnisvollen Schwester Ana Maria, die eventuell einem Zeugenschutzprogramm entsprungen sein könne. Doch hoppla – ist das nicht der Plot zu Leos Roman? Als auch noch eine Frau Renz im Kloster auftaucht (ebenso mit Yogamatte), ist Leo komplett verwirrt, denn nun findet er sich in seinem Roman. Eine besondere Figur des Romans ist Señor Herreras, der Leo weder zur Ruhe kommen lässt, noch dessen Hunger nach etwas Essbarem stillen kann. Señor Herreras ist von sich überzeugt, nicht nur ein leidenschaftlicher sondern auch kompetenter Koch zu sein. Doch die künstlerisch kreierten Mahlzeiten treffen nicht Leos Geschmack und so ist Señor Herreras enttäuscht, dass seine Künste nicht ordentlich gewürdigt werden. Die Idee, dass der Autor sich in seinem Romanplot wiederfindet, ist nicht neu, aber hier besonders gelungen. Humorvolle Dialoge und skurrile Situationen wechseln einander ab. Wenn Leo Renz versucht, das Kloster zu verlassen, wird er immer wieder zurück katapultiert und findet sich in einem Wirrwarr und Chaos. Ein Gute-Laune-Roman, den ich sehr gerne gelesen habe und der mich gut unterhalten hat. Durch philosophische und zum Teil poetische Kommentare gewinnt die Geschichte an Tiefe. Gerne vergebe ich hier 4 Sterne.

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Der Protagonist, Leo Renz ist zur inneren Einkehr in einem Kloster eingekehrt. Obwohl er der einzige Gast ist, kann er keine Entspannung finden, denn der Koch und ehemalige Matador Senor Herreras und eine angebliche Nonne, halten ihn von diesem Vorhaben ab. Es ist eine amüsante, heitere , intelligente Geschichte, die den Leser vergnügt und mit guter Laune zurück lässt.

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Sie suchen etwas Unterhaltsames, aber mit Anspruch? Hier ist mein Tipp: Deutscher Autor mit Stresssymptomen sucht Erholung und Inspiration in einem andalusischen Kloster. Spätestens als er den selbsternannten Gästebetreuer, ehemaligen Matador und (unfähigen) Koch Senor Herrera kennen lernt, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Aberwitzige Wendungen, skurrile Personen, komische Begebenheiten - Sie werden sich köstlich amüsieren! Und am Ende ist alles ganz anders als man denkt....

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Reichlins Roman ist sehr unterhaltsam und witzig. Die Figur des Senor Herreras ist beeindruckend dargestellt. Beim lesen konnte ich mich bestens in die Situationen hineinversetzen. Das für mich überraschende Ende aht das Buch noch besser gemacht. Sehr empfehlenswertes Buch.

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Voller Neugierde und Spannung bin ich in den Roman eingetaucht. In Spanien wieder aufgetaucht, dort einem Schriftsteller, einem ehemaligen Matador und einer verdächtigen Nonne in einem Kloster begegnet, habe mich staunend von Wahrheit und Phantasie umgaukeln lassen und stundenweise genossen und gelacht. Ein genialer Roman und Lieblingstipp.

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Wohin geht ein Schriftsteller, der von der Ereignislosigkeit seines Lebens gestresst ist, um Inspiration für sein nächstes Buch zu finden? Natürlich in ein Schweigekloster und zwar nicht in irgendeines, sondern gleich in eines mit strengerer Observanz. Dass dort nur noch vier Ordensschwestern leben und er diese auch nur aus der Ferne beobachten kann - geschenkt! Schließlich ist da ja der ehemalige Matador Señor Herrera, der als Gästebetreuer und Koch den Schriftsteller Leo Renz mit mehr ausgefallenen als leckeren Kreationen andalusischer Küche verwöhnt. Als Herrera erfährt, dass Renz an einem Krimi arbeitet, verstricken sich die beiden in ein wahres Geflecht alternativer Wahrheiten und es scheint, dass Renz‘ Romanideen im Kloster zur Realität werden. Und diese alternativen Wahrheiten machen ausnahmsweise einmal wirklich Spaß. Ist die junge Klosterschwester Ana Marìa womöglich in Mafiamachenschaften verstrickt und hat im Kloster nur Zuflucht gefunden? Ihre blonden Haare sind zumindest schon einmal eindeutiges Indiz ihrer skandinavischen Herkunft und machen Rückschlusse auf die Mafia mehr als plausibel. Oder etwa nicht? Doch Herrera und Renz bleiben mit ihren Verdächtigungen nicht nur bei der zu jungen, ihrer Meinung nach etwas zu hübschen Ordensschwester. Auf einmal vermutet Herrera in Renz den Täter, denn sind all die Romanideen wirklich nur ausgedacht? Und dann taucht auch noch eine Frau auf, die sozusagen das Alter Ego von Renz‘ Frau ist. Gleicher Name, gleicher Beruf, gleichnamige Tochter. Soll diese als Auftragskillerin Schwester Ana María aus dem Weg räumen und befinden sich zu allem Überfluss jetzt auch noch Renz‘ Frau und Tochter in Gefahr? Wie gut, dass seine Gattin ihm vor seinem Retreat im Kloster ein paar Yogaposen mit auf den Weg gegeben hat, so dass er seinen Körper dehnen und seine Seele entspannen kann. Linus Reichlin erzählt die skurrile Geschichte um den Matador Señor Herrera und den Schriftsteller Renz in humorvollem, leichtem Ton. Der Leser wird von immer neuen Wendungen überrascht. Eine absolut unterhaltsame, aber keinesfalls seichte Lektüre, die den Leser gut gelaunt zurücklässt.

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Linus Reichlin entführt seine Leserschaft in „Señor Herreras blühende Intuition“ in eine verrückte Welt zwischen Wahrheit und Fantasie. Der Protagonist des Romans, Autor Leo Renz, versucht mithilfe eines Aufenthaltes in einem andalusischen Kloster zur Ruhe kommen, was trotz diverser Yoga-Übungen nicht zu gelingen scheint. Gleichzeitig sucht er Inspiration für seinen neuen Roman, der in einem Frauenkloster spielen soll, das als Rückzugsort für eine von der Mafia verfolgte junge Frau dient. Schnell wird deutlich, dass Renz‘ Aufenthalt keinesfalls ruhig und erholsam sein wird. Als Gästebetreuer und Koch Señor Herrera ins Spiel kommt, scheint die Romanidee zur Realität zu werden. Rasch befindet die Leserschaft sich in einem Wirrwarr aus Fiktion, Fantasie und Wirklichkeit und es fällt schwer zu verstehen, was sich tatsächlich im andalusischen Kloster abspielt und was der blühenden Fantasie Señor Herreras sowie Leo Renz entspringt. Besonders die beschriebene Dynamik zwischen Autor Renz und Señor Herrera, macht das Buch sehr erfrischend und entlockt der Leserschaft das ein oder andere Schmunzeln. Obwohl die Geschichte an einigen Stellen etwas abstrus und skurril wird, ist es Reichlin gelungen eine seichte Unterhaltung zu kreieren, die angenehm zu lesen ist.

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