Permanent Error

Der etwas andere Wirtschaftskrimi

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Erscheinungstermin 26.11.2020 | Archivierungsdatum 12.05.2021

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Zum Inhalt

Dieses Buch erfüllt womöglich die unscharfen Kriterien eines Romans und hat den Spannungsbogen eines Krimis. Doch beide Gattungen kämen dem gewissermaßen zu kurz, wie wir finden. Daher haben wir beschlossen, ein neuartiges Terrain der Literatur zu betreten. Wir bezeichnen diese Geschichte als einen unterhaltsamen und aufklärenden Inspirationskrimi.

Die fiktive Geschichte von Michael Baker basiert auf wahren Ereignissen. Er ist Wirtschaftsjournalist und bekannt für seine unbändige Neugierde und unkonventionelle Perspektive auf die Welt. Ein Freund bittet ihn um Hilfe und wird kurz darauf tot in einem Müllcontainer am Wolfsburger Kunstmuseum aufgefunden. Michael steht plötzlich selbst unter Mordverdacht und gerät immer tiefer hinein in die Machenschaften von Konzernen, Politikern und Wirtschaftskriminellen auf internationalem Parkett. Er soll dabei helfen, einen im Zuge des Abgasskandal verurteilten VW-Manager zu rächen. Seine Recherchen führen ihn von Wolfsburg nach Brasilien, in die Gefilde der Regenwald-Mafia, über Amerika bis nach Russland auf die Spuren der Ölindustrie. Er erfährt von den wahren Hintergründen der Diesel-Affäre und versteht nach und nach, wie auch ganz normale Mitarbeiter schnell im Strudel unseres heutigen Wirtschafts- und Anreizsystems mitgerissen werden können. Michael erkennt den permanenten Fehler in unserer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ordnung. Er versteht, was die Ereignisse und Intrigen, in die er hineingerät, verbindet, und wieso diese zu solch katastrophalen Konsequenzen wie Lügen, Betrug und kriminellen Energien – bis hin zu Mord führen. All dies passiert in der Zeit der ersten großen Corona-Pandemie.  

Doch Michael urteilt nicht einfach nur über Recht oder Unrecht, über Gesetz oder Moral. Er zeigt mit Scharfsinn einen klaren Ausweg aus dem Dilemma und der großen Krise. Es ist alles eine Frage der Anreizgestaltung, der Unternehmenskultur und ökologisch-sozialer Kreislaufwirtschaft. 

Wenn Sie in diese Geschichte eintauchen, erleben Sie nicht nur ein aufregendes Abenteuer, Sie werden zwangsläufig anfangen, über die Zukunft nachzudenken – über die Zukunft Ihres eigenen Lebens, Ihrer Arbeit und über die Zukunft der Menschheit. Es könnte sogar passieren, dass Sie die Angst davor überwinden und Lust auf sie bekommen. Lust, die Zukunft zu gestalten. 

Dieses Buch erfüllt womöglich die unscharfen Kriterien eines Romans und hat den Spannungsbogen eines Krimis. Doch beide Gattungen kämen dem gewissermaßen zu kurz, wie wir finden. Daher haben wir...


Eine Anmerkung des Verlags

Wir würden uns über Eure Rezension auf Amazon und vor allem auf bod.de freuen: https://www.bod.de/buchshop/permanent-error-karl-heinz-land-9783751975414 https://www.amazon.de/dp/3751975411/

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Vorab-Besprechungen

Das Booklet zum Roman für mehr Hintergrundwissen:

Die aktuellen Ereignisse der Coronakrise zwingen uns zu einem nie dagewesenen Stillstand. Das Virus legt die Fehler in unserem System wie durch ein Brennglas offen. Karl-Heinz Land und Leonie Schulze Bölling haben dies zum Anlass genommen, unser System in Gänze zu hinterfragen. Dieses Booklet nimmt unser gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Treiben in Gänze unter die Lupe und zeigt gleichzeitig einen spannenden Ausweg aus unserem Dilemma auf. Möglicherweise ist diese Pandemie eine brutale, wenngleich notwendige „Schöpferische Zerstörung“.

Ein Booklet, das zum Nachdenken anregt, Denkanstöße gibt und Lust auf die Zukunft macht. Denn wenn wir verstehen, wie alles mit allem zusammenhängt und wieso all das, was in der Welt passiert kein Zufall ist, sondern die Konsequenz unseres Handelns, können wir bessere Entscheidung für uns und unsere Zukunft treffen.

Die Autoren laden zu einem Perspektivwechsel ein, denn dieser ermöglicht es uns häufig, die Dinge in neuem Licht zu betrachten und unseren Horizont zu erweitern.

https://www.amazon.de/dp/B08NCDBNWH/

Das Booklet zum Roman für mehr Hintergrundwissen:

Die aktuellen Ereignisse der Coronakrise zwingen uns zu einem nie dagewesenen Stillstand. Das Virus legt die Fehler in unserem System wie durch ein...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Taschenbuch
ISBN 9783751975414
PREIS 14,99 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ich habe zuerst etwas gebraucht, aber danach nahm die Geschichte wahnsinnig an Fahrt auf. Ich war begeistert.

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Klapptext: Diese fiktive Geschichte basiert auf wahren Ereignissen. Michael Baker wird von einem Freund um Hilfe gebeten. Kurz darauf ist er tot. Die Leiche wird in einem Müllcontainer am Wolfsburger Kunstmuseum aufgefunden. Michael steht plötzlich selbst unter Mordverdacht und gerät immer tiefer hinein in die Machenschaften von Konzernen, Politikern und Wirtschaftskriminellen auf internationalem Parkett. Er erfährt von den wahren Hintergründen der Diesel-Affäre und versteht nach und nach, wie auch ganz normale Mitarbeiter schnell im Strudel unseres heutigen Wirtschafts- und Anreizsystems mitgerissen werden können. Michael erkennt den permanenten Fehler in unserer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ordnung. Fazit: Das Buch ist kein gewöhnlicher Roman. Der Spannungsbogen entspricht mehr einem Krimi. Es ist mehr ein Inspirationskrimi. Wenn man in diese Geschichte richtig eintaucht, erlebt man nicht nur ein Abenteuer. Nein man beginnt unweigerlich über die Zukunft nachzudenken. Dies über das Leben, die Arbeit und die Menschheit. Vielleicht gewinnt man Lust die Zukunft mitzugestalten. Ich habe beim Lesen sehr viel Nachdenken müssen. Ob ich wollte oder nicht. Es geht nicht spurlos an einem vorbei. Deshalb empfehle ich das Buch zu Lesen. Es lohnt sich ganz bestimmt.

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Was ist nicht alles in diesen Krimi hineingepackt worden: Dieselgate, Bayer, Montsanto und Glyphosat, Nord Stream 2, Drogen- und Waffenhandel in Brasilien, Elektromobilität und ihre Schattenseiten, Corona und Korruption... Wer wie ich, kein allzu aufmerksamer Zeitungsleser ist und den Wirtschaftsteil gern überschlägt, tut gut daran, parallel zur Lektüre Wikipedia zu konsultieren. So kann man wenigstens noch einmal die Hintergründe und Fakten ins Gedächtnis zurück holen und lernt etwas. Über soviel geballter politischer und wirtschaftlicher Problematik erscheint die Rahmenhandlung dann auch eher blass und konstruiert: Investigativer Journalist wird durch die Ermordung seines Freundes, der gleichzeitig eine wichtige Quelle ist, in einen Strudel aus wirtschaftlich-politischen Verwicklungen (siehe oben) hineingezogen und riskiert dabei Leib und Leben... Das könnte ja spannend sein, wenn es nicht so schrecklich bemüht und ausufernd wäre! So quält sich der Leser durch ein Dickicht von Korruptionsaffairen und Wirtschaftskriminalität, alles hängt irgendwie mit allem zusammen und man muss aufpassen, nicht den Überblick zu verlieren. Eine fesselnde und unterhaltsame Lektüre war das eher nicht für mich. Aber immerhin habe ich nun den festen Vorsatz, häufiger und aufmerksamer den Wirtschaftsteil der Zeitung zu lesen. Das ist für mich dann besser verdaulich als derart zähe Krimi-Kost.

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"Permanent Error" lässt sich als Buch nicht so richtig in ein Genre einordnen. Das ist wahrscheinlich die größte Stärke, aber auch die größte Schwäche dieses Krimi's, Thrillers, Abenteuerromans, Sachbuch und Aufklärungswerks in einem. Denn so liest es sich trotz des komplexen Themas sehr flüssig und vermittelt dabei auch Hintergrundwissen und es macht Spass sich mit Wirtschaftskriminalität in der Automobilbranche zu beschäftigen. Andererseits bleibt aber vieles oberflächig und dann doch sehr beliebig. Vielleicht wäre da weniger Pseudo-Authentizität für einen richtig guten Thriller besser gewesen oder mehr Recherche für einen richtig guten Wirtschaftskrimi. Und leider sind die letzten Seiten dieses Buches einer sehr langen Ausführung um den permanenten Fehler im System vorbehalten, den man an anderen Stellen eleganter und nachhaltiger hätte einbinden können. Der Protagonist, ein Wirtschaftsjournalist, untersucht eine etwas andere Seite des bisher bekannten Abgasskandals und gerät dabei in die Schusslinie, nicht nur einer Organisation, sondern diverser Gruppierungen, die an der einen oder anderen Stelle von diesem Skandal profitiert haben könnten. Das ist durchaus erhellend, manchmal vielleicht etwas weit hergeholt, sorgt aber für viel Abwechslung.   So bleibt am Ende ein durchaus gelungenes Roman-Debüt von Karl-Heinz Lang und Leonie Schulze Bölling, das sich gut lesen läßt, aber einige Schwächen offenbart.

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Der stets neugierige Wirtschaftsjournalist Michael Baker soll von einem Freund und Informanten brisante Informationen erhalten, doch dieser wurde ermordet und Baker gerät selbst unter Mordverdacht. Durch seine Recherchen beschäftigt er sich mit dem Diesel-Skandal bei VW, der Regenwald-Mafia, Monsanto und Korruption und wird tief hineingezogen in den Sumpf der Konzerne und Politiker, bis er schließlich den grundlegenden Irrtum in unserem System erkennt. Karl-Heinz Land und Leonie Schulze Bölling beschäftigen sich in ihrem genreübergreifenden "Inspirationskrimi" mit den Problemen unserer Zeit. Keinem Leser werden die - hier sehr gut recherchierten und ausgezeichnet nachvollziehbar aufgezeichneten - Skandale gänzlich unbekannt sein. Und auch, wenn nicht immer eindeutig ist, was Realität ist oder war oder was Fiktion - der Leser kommt auf höchst unterhaltsame und spannende Art mit dem Diesel-Skandal, der Monsanto-Problematik und der südamerikanischen Regenwald-Mafia in Kontakt. Doch die Autoren belassen es nicht einfach bei der Problematik, sondern sie wecken Verständnis für die "normalen" Menschen, die kriminell agieren und zeigen sogar Lösungsansätze des "permanten Irrtums" auf. Die Figur Michael Baker steht dabei im Zentrum des Entdeckens und Aufklärens und nimmt den Leser mit auf ein großes Abenteuer. Er wie auch die weiteren Figuren sind dabei authentisch und nachvollziehbar gezeichnet und ich konnte gut mitfiebern. Trotz der vielen Sach-Aspekte verlor die zugrunde liegende Krimihandlung nicht an Spannung; der an den Missständen unserer Zeit interessierte Leser wird tief hineingesogen in die spannende Aufarbeitung der Themen. Warum Elektroautos keinesfalls zukunftstauglich sind, wieso trotzdem in diese Art der Mobilität investiert wird und wer davon profitiert, bzw. welche Alternativen sinnvoll sind, ist dabei nur ein Beispiel für die wichtige Aufklärung, die Karl-Heinz Land mit seinem Werk betreibt. Sprachlich begann das Buch für mich leider etwas unrund, sodass ich die Lektüre anfangs fast abgebrochen hätte, was wirklich ein großer Verlust gewesen wäre - doch deshalb kann ich leider "nur" vier Sterne vergeben, obwohl ich diesen Krimi für unbedingt lesenswert halte und ihn allen geneigten Lesern dringend weiterempfehlen möchte!

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Zum Inhalt: Dieses Buch erfüllt womöglich die unscharfen Kriterien eines Romans und hat den Spannungsbogen eines Krimis. Doch beide Gattungen kämen dem gewissermaßen zu kurz, wie wir finden. Daher haben wir beschlossen, ein neuartiges Terrain der Literatur zu betreten. Wir bezeichnen diese Geschichte als einen unterhaltsamen und aufklärenden Inspirationskrimi. Die fiktive Geschichte von Michael Baker basiert auf wahren Ereignissen. Er ist Wirtschaftsjournalist und bekannt für seine unbändige Neugierde und unkonventionelle Perspektive auf die Welt. Ein Freund bittet ihn um Hilfe und wird kurz darauf tot in einem Müllcontainer am Wolfsburger Kunstmuseum aufgefunden. Michael steht plötzlich selbst unter Mordverdacht und gerät immer tiefer hinein in die Machenschaften von Konzernen, Politikern und Wirtschaftskriminellen auf internationalem Parkett. Er soll dabei helfen, einen im Zuge des Abgasskandal verurteilten VW-Manager zu rächen. Seine Recherchen führen ihn von Wolfsburg nach Brasilien, in die Gefilde der Regenwald-Mafia, über Amerika bis nach Russland auf die Spuren der Ölindustrie. Er erfährt von den wahren Hintergründen der Diesel-Affäre und versteht nach und nach, wie auch ganz normale Mitarbeiter schnell im Strudel unseres heutigen Wirtschafts- und Anreizsystems mitgerissen werden können. Michael erkennt den permanenten Fehler in unserer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ordnung. Er versteht, was die Ereignisse und Intrigen, in die er hineingerät, verbindet, und wieso diese zu solch katastrophalen Konsequenzen wie Lügen, Betrug und kriminellen Energien - bis hin zu Mord führen. All dies passiert in der Zeit der ersten großen Corona-Pandemie. Doch Michael urteilt nicht einfach nur über Recht oder Unrecht, über Gesetz oder Moral. Er zeigt mit Scharfsinn einen klaren Ausweg aus dem Dilemma und der großen Krise. Es ist alles eine Frage der Anreizgestaltung, der Unternehmenskultur und ökologisch-sozialer Kreislaufwirtschaft. Wenn Sie in diese Geschichte eintauchen, erleben Sie nicht nur ein aufregendes Abenteuer, Sie werden zwangsläufig anfangen, über die Zukunft nachzudenken - über die Zukunft Ihres eigenen Lebens, Ihrer Arbeit und über die Zukunft der Menschheit. Es könnte sogar passieren, dass Sie die Angst davor überwinden und Lust auf sie bekommen. Lust, die Zukunft zu gestalten. Meine Meinung: Das Cover fällt sofort ins Auge und der Klappentext zog mich in seinen Bann. Was wird mich wohl erwarten? Viele Themen kommen darin vor und oft musste ich mich fragen, was ist real, was ist fiktiv? Das Buch macht nachdenklich und ich brauchte auch etwas länger zum lesen. Ich würde es als Thriller bezeichnen und muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

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Das Buch „Permanent Error“ von KH. Land und L. Schulze Bölling ist ein Wirtschafts-Thriller, der ein sehr großes Faktenwissen vermittelt. Spannend geschrieben, taucht man ein in die Welt eines Technik- und Wirtschaftsjournalisten. Durch die Ich Form und im Präsens wird eine gewisse Nähe zum Protagonisten aufgebaut. Ich mag diese Art der Wissensvermittlung. Die Story hangelt sich entlang von sehr aktuellen Ereignissen. Die Volkswagen Dieselkrise steht dabei im Mittelpunkt. Es wird sehr viel aufgeklärt und hinter vielen Namen vermutet man sofort die wahrhaftige Person aus Wirtschaft und Politik. Es ist ein Roman, der eventuell nicht für jeden Krimibegeisterten geeignet ist. Ein Interesse an Technik, Wirtschaft und auch deren enorme gesellschaftliche Auswirkungen wird vorausgesetzt. Ein bisschen weniger hätte schon gelangt, da einige Romanelemente nicht immer stringent in die Story passen.

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Die Geschichte: In diesen Krimi ist wirklich einiges mit reingebaut worden, was in der Welt passiert. Dazu gehören der Drogen- und Waffenhandel in Brasilien, Elektromobilität und damit auch die Schattenseite Corona und die evtl. Korruption, Dieselgate und auch der Nord Stream. Man muss dafür schon etwas up-to-gate sein, was in der Zeitung und den Nachrichten kommt. Aber es ist sehr spannend und hält einen einiges vor Augen, man sollte diese nicht verschließen. Damit kommen noch einmal Fakten ins Gedächtnis und man vergisst es dann nicht so schnell. Es kommen auch ordentliche politische und wirtschaftliche Probleme vor, was das andere im Roman etwas in den Hintergrund rücken lässt. Mir hat es nicht wirklich gefallen. Ich kam nicht richtig in den Lesefluss rein, hab es schwer gehabt reinzukommen und auch weiterzulesen. Der Autor hat einen schweren Schreibstil, der mich nicht erreicht hat. Ich habe oft aufgehört zu lesen und das Buch zur Seite gelegt. Aber es bis zum Ende mich durchgeschlagen. Es wurde versucht, das Weltgeschehen in eine Geschichte einzubauen, was vielleicht gut gemeint war, aber in der Umsetzung nicht geklappt hat. Man spürte die Bemühung vom Autor, aber auch die Anstrengung und damit blieb dann alles auf der Strecke geblieben. Bei mir ein Buch, was ich leider nur 1 Stern geben kann. Damit bewerte ich das Buch und nicht den Autor.

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Kein (Vielleicht)Roman für mich Ja, es gibt viele unerträgliche illegale und, noch schlimmer, legale kriminelle Machenschaften. Wenn ich schon davon lese, dann ertrage ich das nur im relativ trockenen Sachbuchstil, sonst wühlt es mich zu sehr auf. Dieser Roman ist zudem sehr hektisch geschrieben, die Zeitebenen kreuzen sich und, warum auch immer, fehlen immer mal wieder Buchstaben, z.B. alle Doppel-F. Schlicht, ich habe nicht die geringste Lust dieses Machwerk weiter zu lesen.

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Die fiktive Geschichte von Michael Baker basiert auf wahren Ereignissen. Er ist Wirtschaftsjournalist und bekannt für seine unbändige Neugierde und unkonventionelle Perspektive auf die Welt. Ein Freund bittet ihn um Hilfe und wird kurz darauf tot in einem Müllcontainer am Wolfsburger Kunstmuseum aufgefunden. Michael steht plötzlich selbst unter Mordverdacht und gerät immer tiefer hinein in die Machenschaften von Konzernen, Politikern und Wirtschaftskriminellen auf internationalem Parkett. Er soll dabei helfen, einen im Zuge des Abgasskandal verurteilten VW-Manager zu rächen. Seine Recherchen führen ihn von Wolfsburg nach Brasilien, in die Gefilde der Regenwald-Mafia, über Amerika bis nach Russland auf die Spuren der Ölindustrie. Er erfährt von den wahren Hintergründen der Diesel-Affäre und versteht nach und nach, wie auch ganz normale Mitarbeiter schnell im Strudel unseres heutigen Wirtschafts- und Anreizsystems mitgerissen werden können. Michael erkennt den permanenten Fehler in unserer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ordnung. Er versteht, was die Ereignisse und Intrigen, in die er hineingerät, verbindet, und wieso diese zu solch katastrophalen Konsequenzen wie Lügen, Betrug und kriminellen Energien - bis hin zu Mord führen. All dies passiert in der Zeit der ersten großen Corona-Pandemie. Der Schreibstil gefällt mir gut. Teilweise wird etwas zu detailreich beschrieben, manchmal gibt es auch ein bisschen zu viel des Fachjargons. Trotzdem kommt der Krimiaspekt keineswegs zu kurz, die Spannung bleibt über die ganze Geschichte hoch. Sehr viele reale Personen und Ereignisse werden genannt, der Leser fragt sich, was ist hier real und was nicht. So wird einem die Aktualität und Realität des Buches noch mehr bewusst. Das Ende ist vielleicht etwas zu dick aufgetragen und nicht ganz so realistisch, zeigt aber auch auf, was künftig geändert werden müssten. Realitätsnah und lesenswert!

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Das Buch „Permanent Error“ der Autoren Karl-Heinz Land und Leonie Schulze Bölling traf mich etwas überraschend. Den Klappentext habe ich lediglich überflogen und ließ mich von den Begriffen Inspirationskrimi, Wirtschaftsjournalist, Diesel-Affäre und Corona-Pandemie leiten. Die Autoren verbinden diese Begriffe und darüber hinaus noch einige Themen mehr und binden sie in eine schlüssige Geschichte ein. Nicht jedes Detail wie z. B. die Eheprobleme des Protagonisten Michael Baker waren aus meiner Sicht zwingend notwendig, aber für eine abgerundete Geschichte mit dichter Figurenzeichnung wohl hilfreich. Vieles erklärt und zusammengefügt wird ganz am Ende in einem fiktiven ZDF-Interview. Ergänzend möchte ich zu der Lösung nur noch beitragen, dass nicht nur die Vollkosten jedes Produkts bzw. jedes Produktlebenszyklus in betriebswirtschaftliche Kalkulationen einzubeziehen sind, sondern auch die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeitsrechnung von jährlichen Scheibchen um langfristige Mehrperioden- oder sogar Mehrgenerationenbetrachtungen ergänzt werden müssten. Kurz und prägnanter gesagt: Nachhaltigkeit ist nicht wirtschaftsschädlich, sondern die aktuelle Kalkulation enthält gravierende und lebensbedrohliche Rechenfehler. Bereits in meinem eigenen Studium der Wirtschaftslehre hatte mich bei der BWL schon gestört, dass dort das Unkraut (die externen Effekte) einfach in Nachbars Garten geschmissen wird. Motto „Mein Garten ist in Ordnung, Nachbars Garten interessiert mich nicht.“ Das kann man für eine begrenzte Zeit vielleicht machen, aber irgendwann wird jeder Umgehungstatbestand aufgedeckt.

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Zu Beginn war ich neugierig, bin also mit Begeisterung an das Werk heran, aber es wurde mir dann ganz ehrlich gesagt etwas zu bunt und zu vielschichtig, sodass ich das Interesse verloren habe. Weniger wäre wohl mehr gewesen. Man muss schon viel Konzentration aufbringen. Es ist mehr Aufklärung als Roman, wobei es nicht uninteressant ist, aber einfach nur nebenbei zum Abschalten ist der Krimi nicht, im Gegenteil, er wühlt auf und hat mich eher verärgert. Das ist wohl auch die Absicht dahinter. Ich werde mir das Buch im Urlaub noch einmal genauer durchlesen und werde mir dann auch mehr Zeit nehmen, um noch einmal selbst das eine oder andere zu googeln. Sprachlich fand ich den Roman schon gelungen, aber auch mir sind fiele Tipppfehler aufgefallen.

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