Outback - Fünf tödliche Schüsse. Eine unfassbare Tat. Mehr als eine Wahrheit

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
Erscheinungstermin 25.08.2021 | Archivierungsdatum 27.01.2022

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #OutbackFünftödlicheSchüsseEineunfassbareTatMehralseineWahrheit #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Hitze. Mord. Rätsel. Schuld. Erlösung: der atemberaubende Nr.1-Bestseller-Thriller aus Australien - ausgezeichnet mit dem wichtigsten britischen Krimipreis als bester Debüt-Thriller.
Rivers End, ein Städtchen in der flirrenden Hitze des Outbacks: eiskalt eröffnet der junge Pfarrer vor der Kirche das Feuer auf seine Gemeinde. Er tötet fünf Menschen. Ein Jahr später kommt Reporter Martin Scarsden in den Ort, um über die Morde zu schreiben. Aber als er die Einheimischen befragt, begreift er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt, was die Tat des Pfarrers angeht. Warum hat er wirklich getötet? War er ein Monster oder ein idealistischer Rächer? Welche Geheimnisse wird die ausgedörrte rote Erde von Rivers End noch freigeben?
»Chris Hammer, selbst Journalist, legt ein fulminant spannendes Krimidebüt hin.« Stern
»Hammer gelingt es..., die Zumutungen von Natur und Klima und deren Auswirkungen auf die Psyche und Sozialleben zu beschreiben.« FAZ
»Ein unwiderstehlich spannender Thriller, in dem das glutheiße Outback eine faszinierende Hauptrolle spielt.« The Guardian

Hitze. Mord. Rätsel. Schuld. Erlösung: der atemberaubende Nr.1-Bestseller-Thriller aus Australien - ausgezeichnet mit dem wichtigsten britischen Krimipreis als bester Debüt-Thriller.
Rivers End, ein...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783596703371
PREIS 10,27 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (MOBI)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Chris Hammer hat 30 Jahre als Journalist für bedeutende Medien gearbeitet. Sein erster Roman "Outback" wurde mit dem wichtigsten britischen Krimipreis ausgezeichnet. Der Titel ist im Original mit dem Titel "Scrublands" Buschland erschienen. Craig Landers, Inhaber des Supermarkts von Rivers End ist mit seine Freunden zur Jagd verabredet. Sie machen noch einmal vor der Kirche halt, wo sich die Gemeinde zum 11 Uhr Gottesdienst versammelt. Pfarrer Byron Swift hat seine Gewänder angezogen, das Kruzifix auf seiner Brust blitzt in der Sonne, als er eine schwere Jagdwaffe mit Zielfernrohr anlegt und fünf Menschen erschießt. Martin Scarsden , 40 jähriger Journalist , ist von seiner Zeitung beauftragt, ein Porträt über die Stadt , ein Jahr nach der Katastrophe zu schreiben. Wie kommt die Stadt mit dem Trauma zurecht, wie hat die Gemeinde, wie haben die Angehörigen die Tat verarbeitet? Der Protagonist Martin Scarsden reist von Sydney nach Rivers End, eine kleine Stadt im australischen Outback, wo er nicht nur mit einer unerträglichen Hitze klarkommen muss, auch mit sich selbst und seiner journalistischen Tätigkeit. Und wo er ergründen will, warum der so beliebte Pfarrer die grausame Tat begangen hat. Dabei erfährt er, dass dem Pfarrer auch Kindesmissbrauch vorgeworfen wurde. Trotzdem trifft er viele Einheimische , die immer noch hinter dem Pfarrer stehen und ihn bis in den Tode verehren,die nicht an den Missbrauch glauben und die wissen, dass es immer mehrere Wahrheiten gibt. Martin begeht einen Riesenfehler, in dem er aus Sensationsgier und Profilierungssucht die Tatsachen über einen Leichenfund verfälscht und damit einen Einheimischen zu Unrecht beschädigt. Aber das großartige an Martin Scarsden; die Zeit und die Verbrechen in Rivers End haben ihn als Journalisten und Menschen so verändert, dass er mit seinen 41 Jahren eine Art Wiedergeburt erlebt und ihm das erste Mal seit seiner Kindheit die Tränen über sein Gesicht laufen. Für mich ist der Roman ganz großartig und berührend. Er ist vollgepackt mit spannenden Handlungen und atmosphärischen Beschreibungen des Lebens in diesem unerträglich heißen Buschland und seinen Bewohnern.

War diese Rezension hilfreich?

Der Reporter Martin Scarsden soll eine Reportage über die Ereignisse in der Stadt Rivers End machen. Vor einem Jahr hat Reverend Swift mehrere Einwohner der Stadt getötet und sich am Ende selber töten lassen. Das Gerichtsverfahren steht kurz bevor, aber richtige Beweise gibt es bisher nicht. Kaum jemand hat dem Reverend dies zugetraut. Zwischen all den Gerüchten, die sich um die Tat ranken, gibt es jedoch auch Menschen, die ihn verteidigen. So wehren zum Beispiel die Jugendlichen, mit denen er zusammengearbeitet hat, die Vorwürfe des Missbrauchs und der Pädophilie zurück. Mit Scarsden hat der Autor einen sehr interessanten Charakter erschaffen. Als ehemaliger Korrespondent für den Gaza-Streifen hat er nach dem Einsatz seine mentale Stärke dort gelassen. Er verbeisst sich in den Fall, möchte nicht wie seine Kollegen reißerische Überschriften und schlecht recherchierte Artikel abgeben. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach Zeugen und Berichten, um seine Erkenntnisse zu stützen und so Licht in das Dunkel des Falls zu bringen. Während seiner Recherche vor Ort offenbaren sich immer mehr Ungereimtheiten und es tauchen weitere Leichen auf. Die Polizei will nicht weiter ermitteln – schließlich lebt der Täter nicht mehr – und jeder im Ort scheint ein Geheimnis zu haben. Statt jedoch eins nach dem anderen zu lüften und so den Fall aufzuklären, kommen immer mehr Geheimnisse dazu, die das Buch ab einer gewissen Länge undurchsichtig und anstrengend zu lesen machen. Der Schreibstil hat mich die Hitze von Rivers End spüren lassen, die Weite des Landes. Die Atmosphäre wurde mit fortschreitender Handlung immer drückender. Je tiefer der Journalist wühlt, desto mehr lose Fäden ergeben sich. Was mir zugegebenermaßen irgendwann zu viel war, denn es war weit und breit keine Auflösung in Sicht. Es gab immer mehr Zufälle, Straftaten und Begebenheiten, dennoch war es unklar, ob die alle mit dem Fall des Reverends im Zusammenhang standen. Zugleich sollen alte Geheimnisse nicht ans Licht kommen. Das war mir insgesamt ein bisschen zu viel des Guten. Persönliches Fazit: Ziemlich umfangreiche Story mit einem spannenden Fall und einem zynischen Ermittler.

War diese Rezension hilfreich?

Der Titel hätte durchaus etwas kürzer sein können. Er nimmt im Prinzip das vorweg, worum es im Buch geht. Ein Journalist wird nach einer eigenen traumatischen Erfahrung im Nahen Osten in eine australische Kleinstadt im Outback geschickt, um zu alter Größe zurückzufinden. Er soll ein Jahr nach einer unerklärlichen Tat eines 5-fachen Mordes die Hintergründe ergründen und darüber berichten. Doch die 10 Tage in dieser Kleinstadt stellen sein Leben ziemlich auf den Kopf und die Ereignisse und Enthüllungen überschlagen sich und auch er verändert sich. Er ist bereits zu tief in das Leben der Einwohner involviert und kann nicht mehr die nötige Distanz in seinen Reportagen wahren. Das Buch beginnt mit der Tat, aber in dieser abgeschiedenen Stadt ist noch viel mehr los und im Argen und so bleibt es nicht dabei, als sich der Reporter sich auf die Suche nach dem Motiv der ursprünglichen Tat begibt. Nach und nach bekommt er Zugang zu den misstrauischen Einwohnern, aber setzt auch sein eigenes Weiterkommen einem Risiko aus, weil er sich von den Ereignissen mitreißen lässt und nicht mehr distanziert genug berichten kann. Es gibt verschiedene geschickt verschachtelte Begebenheiten und Hintergründe. Ich hatte zwar teilweise Schwierigkeiten mit den Verschachtelungen mitzuhalten, aber diese schnelle Abfolge immer wieder neuer Enthüllungen hat das Buch auch so rasant und packend gemacht. Ich muss zugeben, dass mich das Buch gefesselt und mir ausgesprochen gut gefallen hat. Die Einwohner der Stadt und auch alle anderen Akteure wurden mit ihren Eigenheiten so bildlich beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Dabei gibt es immer neue Geheimnisse, die aufgedeckt werden wollen und auch melancholische Nuancen, die mir gut gefallen haben. Nur seine persönliche Begebenheit im Gaza-Streifen konnte ich nicht so richtig zuordnen. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Für mich ein Pageturner!

War diese Rezension hilfreich?

Der Klappentext klang spannend und ich habe einen rasanten Thriller erwartet. Bekommen habe ich eine Geschichte über eine trostlosen Stadt ein Jahr nach einem Amoklauf. In den ersten 60% hat mir zwar der Thrill gefehlt, aber der Autor hat nach und nach die Geheimnisse einzelner Bewohner ans Licht gezerrt und Stück für Stück aufgedeckt, welche Ereignisse zu diesem Amoklauf geführt haben. Das fand ich äußerst spannend. Die Charaktere fand ich super dargestellt, besonders den Journalist Martin Scarsden. Es wurde deutlich, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, auch nicht bei dieser Katastrophe. Etwas langatmig fand ich die recht detaillierten Landschafts- und Stadtbeschreibungen. Hier wäre weniger mehr gewesen.Den Schreibstil fand ich sonst sehr gut. Verständlich, tiefgründig und vor allem realistisch.

War diese Rezension hilfreich?

Puh, was für eine Hitze! Ausgerechnet in einem kleinen, unbedeutenden Ort in einer der heißesten Gegenden Australiens soll der Journalist Martin Scarsden eine Reportage erstellen. Der Grund: Vor einem Jahr wurde die kleine Gemeinde im dürren Buschland unweit von Sydney zum Schauplatz eines fünffachen Mordes. Damals erschoss der örtliche Geistliche, Priester Byron ,,, fünf Männer und wurde danach selbst von einem jungen Polizisten getötet. Die Bluttat lastet noch immer sehr auf den Menschen und so stößt der fremde Journalist bei seinen Recherchen auf viele Vorbehalte. Doch nach und nach schält sich aus den Puzzleteilen ein Szenario heraus, das ganz anders ist, als gedacht. Und je näher Martin der Wahrheit kommt, desto mehr gerät er selbst in den Strudel der Ereignisse. Der Thriller „Outback“ von Chris Hammer ist ein Trip in eine der heißesten Gegenden Australiens, gleich im weiten Hinterland der Millionenmetropole Sydney. Im Mittelpunkt steht der 41-jährige Journalist Martin Scarsden, der nach einem schwierigen Arbeitseinsatz im Gaza-Streifen unter posttraumatischen Symptomen leidet. Um ihn spinnt Chris Hammer eine fesselnde Story, die immer neue Wendungen nimmt und peu à peu die Geheimnisse der abgelegenen Gemeinde entblättert. Und das sind so einige. So bietet uns der Autor ein Feuerwerk aus großartigen Ideen, die für mehr als einen Krimi gelangt hätten. In Australien ist „Outback“ bereits ein Riesenererfolg — das Zeug, es auch hier in Europa zu werden, hat Hammers Hitze-Story allemal.

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: