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Buchcover für Miss Bensons Reise

Miss Bensons Reise

Roman - SPIEGEL-Bestseller

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Erscheinungstermin 30.12.2020 | Archivierungsdatum 28.02.2021


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Zum Inhalt

»Dies ist die Geschichte einer spektakulären Frauenfreundschaft, über die Wunder der Welt und die Freude am Unbekannten – und damit das perfekte Gegenmittel zu dieser seltsamen, eingeschränkten Zeit, die wir gerade durchmachen.« Der SPIEGEL-Bestseller von Rachel Joyce.

Raus aus dem grauen London der fünziger Jahre, hinein ins Abenteuer bis ans andere Ende der Welt. Margery Benson und ihre junge Assistentin Enid Pretty wagen sich auf den Weg nach Neu-Kaledonien, um ihre Lebensträume wahr zu machen. Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit, voller Mut, Hoffnung und Humor.

»Es ist nie zu spät, sich selbst zu überraschen, daran wird man selten mit so viel Wärme und Witz erinnert wie in diesem Roman.« Freundin

Zwei unvergessliche Freundinnen auf der Reise ihres Lebens: der große Roman von Rachel Joyce, Autorin des Welt-Bestsellers »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry«.




»Dies ist die Geschichte einer spektakulären Frauenfreundschaft, über die Wunder der Welt und die Freude am Unbekannten – und damit das perfekte Gegenmittel zu dieser seltsamen, eingeschränkten Zeit...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783810522337
PREIS 18,69 € (EUR)
SEITEN 480

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein wunderbares und kluges Buch über die Freundschaft zwischen zwei Frauen, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Der altjüngferlichen Hauswirtschaftslehrerin Margaret Benson wird nach einem Vorfall klar, dass sie ihr Leben bislang vergeudet hat. Voller ungeahnter Entschlossenheit macht sich sich auf an das andere Ende der Welt, um sich doch noch ihren Lebenstraum zu erfüllen: einen noch nicht entdeckten goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden. Als Assistentin gesellt sich die scheinbar leichtfertige Enid Pretty zu ihr, die für diese Aufgabe gänzlich ungeeignet ist. Dabei werden sie von einem traumatisierten Ex-Soldaten verfolgt, der es sich in seinen Kopf gesetzt hat, Miss Bensons Expedition unbedingt leiten zu müssen.
Rachel Joyce beschreibt warmherzig und mit viel Humor, wie die beiden Frauen zusammen durch dick und dünn gehen, sich schließlich anfreunden und die Geheimnisse ihres Lebens miteinander teilen. Es geht um ungekannte Stärken, die die Frauen an sich entdecken und um die Fähigkeit an Herausforderungen und Schwierigkeiten zu wachsen. Außerdem ist der Roman eine Aufforderung an alle Frauen, sich nicht von Männern die eigenen Leistungen herabwürdigen zu lassen.

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Ein wunderbarer Roman, der einen zum Schmunzeln bringt, aber auch berührend ist, ohne jemals kitschig zu sein. Die Protagonistinnen sind mit ihren Fehlern und Schwächen, aber gerade auch durch ihre Stärken unheimlich sympathisch und liebenswert. Ein etwas weniger trauriges Ende wäre mir persönlich lieber gewesen, aber dennoch lohtn es sich absolut den Roman zu lesen!

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Ein originelles Buch! Volle Fahrt voraus. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, durch Zufall zusammengekommen, auf dem Trip ihres Lebens. Mit einem Ziel vor Augen das ihnen alles abverlangt.
Die Geschichte strotzt nur so von grenzenloser Action und unglaublicher Fantasie. Vielleicht gar ein bisschen "to much"
Der Leser wird gefesselt von überraschenden Wendungen und einem ständigem Gefühl des verfolgt seins, was eine ungeheure Spannung aufbaut. Es fehlt aber absolut nicht an Tiefgründigkeit und viel Gefühl!

Absolut lesenswert nicht nur für Frauen!

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„Miss Bensons Reise“ war mein erstes Buch von Rachel Joyce – schwerer Fehler oder lässliche Sünde?
Zunächst eine grobe Skizze worum es geht: Man lernt Margery Benson kennen, als sie 10 Jahre alt ist, von ihrem Vater in einem Buch einen goldenen Käfer gezeigt bekommt und sich „schockverliebt“. Fortan würde sie ihr Leben gern danach ausrichten, diesen Käfer zu entdecken, führt aber ein eher belangloses Leben. Doch eines Tages kommt der Tag, an dem sie sich auf die Reise macht ans andere Ende der Welt. Auf dem Dampfer dorthin begegnet sie Enid Pretty (schon der Name sagt viel … und warum auch immer: lebte Marilyn Monroe noch, wäre sie meine Traumbesetzung für diese Figur), die auf den ersten Blick so gar nicht Margerys Fall ist. Allerdings erkennt diese, dass hinter Enids Fassade doch etwas mehr steckt … mehr sei hier gar nicht verraten (und tut eigentlich auch nichts zur Sache).
Auf den ersten paar Seiten war ich mir nicht so schlüssig, ob ich das Buch mögen würde, da ich mit dem Stil und den Figuren doch noch sehr „fremdelte“. Doch obwohl die Sympathien naturgemäß wohl eher Margery zufallen sollten, taten sie das bei mir mit Enid und sie holte mich auch in die Geschichte. Letztlich behandelt die Geschichte große Themen: Freundschaft, Freiheit, Mut, Träume, ja fast sowas wie Resilienz (stellvertretend als Begriff für das Gefühl, dass es nie zu spät sein muss im Leben) und ein Stückweit die Fähigkeit von Menschen, hinter Fassaden zu schauen bzw. Perspektiven zu wechseln (naja, auch dass Stärken mal Schwächen sein können oder widersprüchliche Eigenschaften vereinbar sein können). Klingt unfassbar getragen, ist aber recht locker zu lesen und in fast so etwas wie Plauderton geschrieben. Das macht das Buch zu einer gut lesbaren, meist unterhaltsamen Lektüre mit kleinen Schwächen (manches wirkt dann doch etwas aufgesetzt).

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Schon lange habe ich mich nicht mehr so amüsiert wie mit Miss Benson und Enid Pretty. Von Anfang bis zur letzten Seite ein Lesevergnügen!

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Margery Benson ist eine korpulente, große, nicht besonders attraktive Frau. Sie ist eine alleinstehende Hauswirtschaftslehrerin, die keine besonderen Sozialkontakte hat. Ihre Familie lebt nicht mehr und ihre einzige heimliche Leidenschaft, ist ihr Interesse zu Käfern. Sie hat ein umfangreiches Wissen über diese und hegt dieses „Erbe“, welches sie von ihrem Vater hat, wo sie nur kann.
So handelt auch ihr großer Traum davon, nach Neukaledonien zu reisen und dort einen noch nicht entdeckten goldenen Käfer zu finden und ihn nach ihrem Vater zu benennen. Für diese Expedition sucht sie sich nun eine Assistenz und so kommt es zustande, dass Margery mit der ihr eigentlich viel zu quirligen Enyd auf eine Reise geht, von der sie nie gedacht hätte, dass sie sie jemals machen würde.
Doch auf dieser geht es, wie sie schnell merkt, nicht nur um das Entdecken eines Käfers. Sie entdeckt auch sich selbst ganz neu, findet eine Freundin, von der sie nie gedacht hätte, dass sie in ihr eine fände und erfährt auch von Enyds dunklem Geheimnis.

Eine wunderschöne Geschichte von der Liebe zu sich selbst, Freundschaft und den großen ujnd kleinen Wundern des Lebens.

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„Miss Bensons Reise“ ist meiner Meinung nach das bisher beste Buch der Autorin. Man muss ihre Protagonistin einfach ins Herz schließen. Während sie sich auf ihrer Reise in den Dschungel auf der Suche mache einem goldenen Käfer immer weiter weg vom spießigen England bewegt und sich nicht nur ihrer einengenden Röcke entledigt, versucht ihre Reisebegleiterin (welche mich immer wieder an Marilyn Monroe in „Manche mögen’s heiß „ erinnerte) auf Teufel komm raus Mutter zu werden. Eine denkbar ungünstige Situation.
Ich habe beim Lesen gelacht und auch ein bisschen geweint. Schade, dass es nicht mehr vor Weihnachten auf Deutsch erschienen ist! Ich hätte es stapelweise verkauft und verschenkt.

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Diese Freundschaft ist ungewöhnlich. Denn wer hätte je gedacht das zwei so verschiedene Frauen in dieser Zeit Freundinnen werden können.
Normalerweise haben sie keine Berührungspunkte. Der Gedanke an die Forschungsreise ist eher der Verzweiflung geschuldet als ein unerfüllter Traum. Aber alles entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Abenteuer der besonderen Art.
Wir Leser haben das Vergnügen diese Entwicklung beobachten zu dürfen.
Wir sind die Forscher, wir erforschen zwei Frauen die aus verschiedenen Welten stammen, ganz unterschiedliche Ansichten haben und unter normalen Umständen nie miteinander geredet hätten.
Wie zwei unterschiedliche Pole bewegen sich Margery und Enid auf einander zu. Jede muss bei jedem kleinen Schritt etwas von ihrer Persönlichkeit in Frage stellen und die andere Seite beachten.
Ein Beispiel ist diese Textstelle: Ich habe dir nicht geholfen weil ich kein Blut sehen kann; sehr schwierige Situation wenn man eine Frau ist. Diese feine Ironie findet man öfter in diesem Buch. Die Autorin hat mit viel Liebe ihre Figuren gezeichnet. Auch die unwichtigste Nebendarstellerin bekommt einen Hauch von Originalität sodas sie unverkennbar wird.
Mit einem Satz entsteht Authentizität, obwohl es ein Roman ist kann man sich vorstellen, es ist so und nicht anders geschehen irgendwann in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Beim Lesen entsteht ein warmes Gefühl. Man ist in diese Freundschaft mit eingebunden, gehört dazu und darf die Abenteuer zu mindestens im Kopf mit erleben.

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London, 1950. Zu viel. Es ist zu viel, es reicht. Lehrerin Margery schmeißt hin und nimmt einen Kindheitstraum in Angriff: den sagenhaften Goldenen Käfer finden. In Neukaledonien! Aber nicht allein, ein Assistent wird gebraucht. Die chaotische Enid soll mit, aber: „... wenn Margery Enid lautlos und unbemerkt hätte um die Ecke bringen können, dann hätte sie es getan. Sie redete ununterbrochen.“
Viele unerwartete Schwierigkeiten treten auf.
Rachel Joyce beschreibt die Suche nach einem Käfer! Gibt es Langweiligeres? Dachte ich. Ein Irrtum, geht es doch um Miss Benson, ihre Begleitung und ihre Unternehmungen. Eine Krise löst die nächste ab, stets scheint die Jagd zu scheitern.
Was die Frauen erleben, wird spannend geschildert, geschickt eingebaut sind winzige Details, lange Listen, Naturbeschreibungen, menschliche Schwächen, Zeitgeschichtliches. Am beeindruckendsten aber ist die Entwicklung dieser Miss Benson, anfänglich eine unsichere, mutlose Frau zu einer Persönlichkeit. Eine teils vergnügliche, teils tragische, aber immer faszinierende Lektüre.
Roman aus dem Englischen von Maria Andreas, verlegt von Fischer Krüger.

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Das Leben, das Margery Benson führt, ist nicht das, was sie sich einst erträumt hatte. Als ihre Schülerinnen es dann im Unterricht zu weit treiben, fasst Margery den Entschluss, dass es so nicht weitergehen kann. Sie will sich nun ihren Traum erfüllen und in Neukaledonien den goldenen Käfer finden, den ihr Vater ihr in einem Naturkundebuch gezeigt hatte. Sie gibt eine Annonce auf, in der sie eine Begleitung sucht. Am Ende der Bewerbungsphase blieb nur die wenig gebildete, aber umso auffallendere Enid Pretty übrig, die so gar nicht der Vorstellung von Margery entsprach. Dennoch begeben sich die beiden so unterschiedlichen Frauen gemeinsam auf die Reise. Auch Enid hat einen Traum, der für sie wahr werden soll.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Rachel Joyce. Es ist ein wundervolles und warmherziges Buch, das mich von Anfang an gepackt hat. Einiges ist zwar etwas überzogen dargestellt ist, doch das hat mich überhaupt nicht gestört. Mir hat das Buch einfach Freude bereitet.
Die Charaktere sind wirklich toll ausgearbeitet. Mit Margery konnte ich von Anfang an mitfühlen. Es ist schrecklich, was sie als Zehnjährige miterleben musste. Das hat sie bestimmt für ihr Leben geprägt. Sie ist sie zu einer etwas verschrobenen und biederen Frau geworden, die nicht besonders auf sich achtet. Ihr Traum ist in der Versenkung verschwunden, doch anscheinend hat er nur auf den rechten Moment gewartet, um wiederaufzutauchen. Enid Pretty ist schon äußerlich das totale Gegenteil von Margery. Sie plappert munter drauf los. Die Beschreibung von ihr ließ mich gleich an Marilyn Monroe denken, aber schon auf dem Bahnsteig zeigt sie, dass mehr in ihr steckt.
Die beiden ungleichen Frauen brechen zu einer Reise auf, die abenteuerlich und herausfordern wird, bei der sie ihre Stärken entdecken können und die ihnen eine ganz besondere Freundschaft beschert.
Eine bezaubernde Geschichte vom Leben, von Träumen und Freundschaft.

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Die Reise, welche die Leser*in mit Miss Margery Benson und ihrer Begleiterin Enid Pretty unternehmen darf, ist ein Abenteuer par excellence. Miss Benson, eine fade und plumpe Person beschliesst, sich nach einer persönlichen Krise doch noch den sehnlichen Wunsch aus der Kindheit zu erfüllen und sich auf die Suche nach dem unentdeckten goldenen Käfer zu machen. Sie vermutet ihn in Neukaledonien. Sie sucht per Inserat nach einer Assistenz und muss sich mit Enid Pretty begnügen: so fad und plump Margery ist, so einfach und schillernd ist Enid.
So machen sie sich auf den Weg, aus dem England der 50er-Jahre begeben sie sich auf eine wochenlange Schiffsreise und entgegen allen Hindernissen erreicht Margery Benson in Begleitung ihrer Assistentin Neukaledonien.

Miss Bensons nimmt uns mit auf diese Reise in unbekannte Welten und auf beschwerliche Abenteuer. Das farbenfrohe Cover verspricht eine ebensolche Geschichte und ich wurde kein bisschen enttäuscht! Miss Bensons Reise liest sich wie ein Film von Wes Anderson (diese Umsetzung würde ich mir wünschen). Zufälle, Absurditäten, Fantasie und Träume verweben sich zu einem Feuerwerk an Erzählkunst, man taucht ab und fiebert mit, man fühlt die sengende Sonne, die tosenden Winde, die Feuchtigkeit und die Abenteuerlust, man möchte selbst aufbrechen in unbekannte Welten, man möchte suchen und entdecken.

Rachel Joyces - in der deutschen Übersetzung Maria Andreas‘ - Sprache ist bezaubernd anschaulich, farbig, intensiv. Sie schreckt vor keinem Detail zurück, ist treffend und lässt Welten entstehen.

Miss Bensons Reise erzählt nicht nur eine Geschichte über Abenteuer sondern auch über Freundschaft und Liebe, vor allem auch sich selber. Es ist eine Geschichte über den Platz in der Gesellschaft, über Ansehen und Schein und darüber, dass man seine Träume und Wünsche verfolgen muss, um zu sein, wer man sein kann.

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So ein tolles Buch!!! War begeistert von der Idee, den wirklich unterschiedlichen Protagonisten, die in diesem Roman zusammenfinden, die Art und Weise des erzähl- und Schreibstil war einfach meins von Beginn an. Volle Empfehlung!!

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Wirre Geschichte zweier Frauen unterschiedlicher Herkunft die mit den Nachkriegsproblemen fertig werden müssen und einem Traum verfolgen, der nach einigem Durcheinander in Erfüllung geht.

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Wir lernen hier zwei beeindruckende, couragierte und vom Leben gezeichnete Frauen kennen, die sich auf die Reise ihres Lebens begeben.

Da ist zunächst die Londonerin Margery, eine bodenständige Hauswirtschaftslehrerin, deren Traum, den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, über die Jahre hinweg in den Hintergrund geraten ist. Sie hegt diesen Traum seit dem Tod ihres Vaters, in dessen Naturkundebuch sie den goldenen Käfer entdeckt hat.
Und dann ist da noch die junge, redselige, extrovertierte und überdrehte Enid, die nicht nur einen Traum, sondern auch ein Geheimnis hat. Hinter ihrer schrillen Fassade verbirgt sich ein liebenswürdiger und reizender Mensch, der Margery für sich einnimmt.

Die beiden so unterschiedlichen Frauen treffen sich 1950 auf einem Dampfer nach Australien, nachdem Margery per Zeitungsannonce eine Begleitung für ihre Expedition gesucht und Enid gefunden hat.

Eigentlich hat Margery sich eine etwas gediegenere Begleitung vorgestellt, aber letztlich stürzen sich die beiden ungleichen Frauen gemeinsam in das Abenteuer ihres Lebens und entdecken dabei, was Freundschaft und Freiheit bedeutet.

Die Figuren werden vielschichtig gezeichnet und wirken mit all ihren Stärken und Schwächen authentisch.
Auch deren Beziehung ist nicht klischeehaft und wird nicht schöngeredet, sondern sie wird mit all ihren Widersprüchlichkeiten und Konflikten glaubwürdig und lebendig.

„Miss Bensons Reise“ ist ein aufregender und berührender Roman, der sich angenehm und flüssig liest und Tiefe hat.

Rachel Joyce appelliert mit ihrer Geschichte äußerst unaufdringlich und unterhaltsam daran, seine Wünsche und Träume nicht aus den Augen zu verlieren und Risikobereitschaft, sowie Mut zu Veränderung aufzubringen.

Ich empfehle den beeindruckenden und bereichernden Roman sehr gerne weiter.
„Miss Bensons Reise“ ist eine unterhaltsame, kurzweilige, gleichermaßen ernsthafte und tiefgründige wie amüsante Abenteuergeschichte, die dazu motiviert, seine Träume wieder auszugraben, an sich zu glauben und sein Leben in die Hand zu nehmen.

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Wundervoll! Dieses Buch hat mir das Jahresende ganz besonders versüßt. Tragisch, komisch, spannend, unterhaltsam- die Reise von Miss Benson und ihrer Assistentin Enid Pretty ist eine ganz besondere, nicht nur ans andere Ende der Welt, sondern vor allem zu sich selbst. In ihrer absoluten Gegensätzlichkeit ergänzen sich die graumäusige Miss Benson und die grell bunte Miss Pretty so perfekt, dass es eine Freude ist ihre Annäherung, Ablehnung und letztendlich doch unausweichliche Freundschaft mit zu verfolgen. Auch das Ende ist genau richtig dosiert - nicht zu kitschig, dafür voll von Hoffnung und der Überzeugung, dass alles möglich sein und Träume wahr werden können.
Die Figuren sind so liebevoll und lebendig gezeichnet - auch die unsympathischen - dass ich die Geschichte wie einen Film mitverfolgen konnte, einen von der Sorte mit besonders kontrastreichen Farben. Und einen Film wünsche ich mir ganz dringend für das Buch (was bei mir äußerst selten vorkommt), den ich mir in den kraftvollsten Farben auf der ganz großen Leinwand ausmale.

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De Amicitia

„Ich würde den Käfer gern nach meinem Vater benennen. Bensons Käfer. Dicranolaius bensoni.“

England, 1950.
Der Zweite Weltkrieg hat tiefe Wunden geschlagen. Margery Benson hat nicht nur ihre Brüder im Krieg verloren; auch ihr Vater ist auf tragische Art und Weise um’s Leben gekommen, da er den Verlust seiner Söhne nie verwunden hat. Die Mutter starb eines natürlichen Todes.
Die einsame Mittvierzigerin arbeitet in Großbritannien als Lehrerin und fristet ein recht tristes Dasein. Ein unerfreulicher Vorfall wirkt jedoch wie ein Weckruf auf den Single – fünf Jahre nach Ende des WK II beschließt sie, endlich einen langgehegten Traum zu verwirklichen: In Neukaledonien hofft sie, den goldenen Käfer zu finden. Ihr Vater hatte ihn ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt. Im Nachkriegsengland gilt es für eine Frau als unschicklich, allein zu reisen, und so beschließt die Protagonistin, dass eine Reisebegleitung gefunden werden muss. Es meldet sich ausgerechnet Enid Pretty, ein Jayne – Mansfield – Verschnitt, dessen Mundwerk nie still zu stehen scheint. Das hatte sich „Miss Benson“ ganz anders vorgestellt! Die junge Enid ist nicht die distinguierte Akademikerin, die die alleinstehende (selbsternannte) Naturforscherin im Sinn hatte. Ms Pretty ist jedoch „Erfroit zu akseptiren.“ Das ungleiche Paar tritt also die Reise auf einem Dampfer nach Australien an – nicht ahnend, dass die Expedition den Beginn einer wunderbaren Freundschaft markieren soll…

Ein auktorialer Erzähler führt durch „Miss Bensons Reise“. Der Roman ist spannend und abwechslungsreich, es gibt überraschende Wendungen. Auf humorvolle Art und Weise wird der Wert der Freundschaft beschworen; gemeinsam gelingt es den Frauen, über sich selbst hinauszuwachsen & ihre Träume zu verwirklichen. Es ist nie zu spät, um das Leben zu leben, das man (in diesem Fall frau) sich erträumt hat!

Rachel Joyce präsentiert mit „Miss Bensons Reise“ einen ganz besonderen Abenteuerroman: Zwei wackere Frauen stehen ihren Mann, wenn man so will; und obwohl die Autorin teils mit Tropen arbeitet, ist die Geschichte meines Erachtens nicht vorhersehbar.

Fazit:
Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen
- „Miss Bensons Reise“ von Rachel Joyce ist eine unglaublich unterhaltsame Geschichte nicht ohne Tiefgang, die ich gerne zur Lektüre empfehle.

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Die heranwachsende Margery Benson hat einen Lebenstraum: den legendären goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den noch niemand vor ihr entdeckt hat. Heute ist Margery eine ältliche Mittvierzigerin. Ihr Traum ist verkümmert wie ihr ganzes Leben. Doch plötzlich ändert sich etwas in ihr. Sie beginnt die Reise nach Neukaledonien vorzubereiten. Auf der Suche nach einer Begleitung trifft sie auf Enid Pretty: sie ist jung, sexy, plappert unentwegt und hat offenkundig ein Geheimnis. Diese beiden machen sich zusammen auf den Weg. Fehlende Pässe und Visa, verlorengehende Ausrüstung, Krankheit, Streit und weitere unzählige Widrigkeiten können sie nicht aufhalten. Was sie nicht ahnen: sie werden verfolgt.
Eine Geschichte über Mut, Zusammenhalt, Durchhaltevermögen und die Dinge, für die man brennt. Leider habe ich das Buch ausgelesen. Gerne würde ich mehr Zeit in der Gesellschaft von Miss Benson und Miss Pretty verbringen!

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London 1950: der Alltag ist grau und ärmlich, die meisten Lebensmittel immer noch rationiert. Margery Benson unterrichtet Hauswirtschaft und ihr Leben ist so grau wie der Londoner Alltag. Als Kind hatte sie den grossen Wunsch den goldenen Käfer von Neukaledonien zu finden. Langsam ist der Traum verblasst. Erst durch ein ausserordentliches Ereignis ist der Traum plötzlich wieder da und jetzt gibt Margery alles um ihn auch umzusetzen. Gegen alle Widrigkeiten sucht sie sich eine Assisstentin - Enid Pretty, Die beiden sehr unterschiedlichen Frauen begeben sich auf die grosse Reise nach Neukaledonien. Sie meistern immer neue Gefahren, kommen sich näher und es entsteht eine besondere Freundschaft. Ob sie den goldenen Käfer finden, ob sie wieder nach England fahren und welche Träume sie verwirklichen können - lesen Sie das Buch! Es ist spannend, warmherzig und sehr berührend!

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Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich sehr Wohlgefühlt und habe das Buch sehr gerne gelesen.

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In ihrem aktuellen Roman nimmt Rachel Joyce den Leser mit auf „Miss Bensons Reise“ auf der Suche nach dem Goldenen Käfer von Neukaledonien.
Margery Benson lebt allein in London zu Beginn der 1950er Jahre. Eines Tages erfährt sie in ihrem Job als Hauswirtschaftslehrerin eine Demütigung zu viel, verläßt Hals über Kopf die Schule und beschließt, einen Traum aus ihrer Kindheit in die Tat umzusetzen. Seit ihr Vater ihr vor vielen Jahren in einem Buch über Insekten Abbildungen des Goldenen Käfers von Neukaledonien gezeigt hat, hat sie für die Gattung der Käfer eine Passion entwickelt und träumt davon, insbesondere von dieser seltenen Art einige Exemplare zu fangen, um ihre Existenz zu beweisen.
Für diese Mission benötigt sie eine Assistentin und gerät ausgerechnet an die junge und extrovertierte Enid Pretty, die in krassem Gegensatz zu der schüchternen Margery steht.
Das ungleiche Paar hat auf ihrer mehrere Wochen dauernden Reise ins Ferne Neukaledonien einige Hindernisse zu überwinden, zumal Enid Pretty hinter ihrem plauderhaften Wesen ein Geheimnis zu verbergen scheint.
Ich habe etwas Zeit benötigt, mich auf den Stil der Erzählung einzulassen. Die Geschichte wirkt stellenweise überdreht bis bizarr, fließt aber nur scheinbar leicht dahin, während hinter den Charakteren mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Die komisch anmutenden Szenen beim Zoll oder auf dem Schiff täuschen darüber hinweg, welch harte Schicksale die Hauptfiguren auf die ein oder andere Weise während des Krieges haben erleiden müssen. Insbesondere in Mr. Munic manifestiert sich eine tragikomische Gestalt, aber auch Margery Benson und Enid Pretty müssen erst einige Tiefen durchlaufen, bevor sie die Stärken der anderen erkennen und wertschätzen lernen. Mich hat das Buch sehr berührt, es zeigt mit seiner zauberhaften Geschichte nicht nur den Wert von Freundschaft, sondern macht auch Mut, an den eigenen Träumen festzuhalten und sich vom Schicksal nicht unterkriegen zu lassen.
Nach dieser unterhaltsamen Lektüre muss ich unbedingt endlich auch Rachel Joyces Debüt „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ lesen.

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#MissBensonsReise führt den Leser bis nach Neukaledonien. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, reisen gemeinsam von Großbritannien bis ans andere Ende der Welt. Magery Benson träumt seit vielen Jahren von einer Expedition auf der kleinen Insel. Dort soll nämlich ein goldener Käfer leben, der bisher noch nicht entdeckt wurde. Begleitet wird sie von einer jungen Frau namens Enid Pretty, die so gar nicht den Vorstellungen Magerys entspricht. Aber was soll sie machen? Kein anderer Bewerber wollte sich mit ihr auf Abenteuerreise begeben.

Das Buch #MissBensonsReise beginnt im Jahr 1950. Zu der Zeit waren die beiden Weltkriege für viele Menschen noch präsent und das gilt in erster Linie für den Zweiten Weltkrieg. Es gab nicht genug Lebensmittel und viele Häuser waren zerstört. Das ist aber nicht der Grund für die Weltreise der beiden Frauen. Magery erfüllt sich damit einen Herzenswunsch und springt dabei über ihren Schatten. Und Enid hat ebenfalls so ein verborgenes Sehnen, was sie aber erst später ihrer Begleitung offenbart. Beide scheinen nur auf den ersten Blick so verschieden zu sein. Dass es gar nicht so ist, wird mit der Zeit immer deutlicher.

Der Roman war so ganz anders als die Lektüre, welche ich sonst zur Hand nehme. Er ist mit viel Humor geschrieben und ich habe herzhaft gelacht. Der tiefe Sinn stellt sich erst nach einer Weile heraus. Wie weit geht jemand, der seinen Traum leben möchte? Welche Gefahren und Rückschläge nimmt er in Kauf und was bedeutet Freundschaft tatsächlich? Die Beantwortung der letzten Frage gab dann für mich den Ausschlag, das Buch mit fünf Sternen zu bewerten. Das hat Rachel Joyce nämlich meiner Meinung nach perfekt dargestellt. Aber auch die Historie der Insel erörtert Frau Joyce hervorragend. Ein beeindruckendes Werk und jetzt werde ich auch den ersten Roman der Autorin sehr bald lesen. #NetGalleyDE

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"Miss Bensons Reise" von Rachel Joyce - ein Buch über Freundschaft, Hingabe und vor allem Mut. Mut, etwas Neues zu wagen, bekannte Pfade zu verlassen, sich selbst neu zu finden. Einfühlsam schreibt Joyce über die Päckchen, die die beiden so unterschiedlichen Frauen zu tragen haben und über den Weg, wie sie sich selbst und der anderen näher kommen. Dies ist überaus berührend und beeindruckend und von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Ich fand es sehr amüsant Miss Benson und ihre Assistentin nach Neukaledonien zu begleiten. Die doch sehr unterschiedlichen Frauen müssen auf engstem Raum und bei einigen brenzligen Situationen zusammenrücken und sich aufeinander verlassen. Jede lernt von der andere und ich fand, dass die sehr steife Margery immer offener wurde und über viele ihrer Schatten sprang. Sehr konsequent verfolgte sie ihr Ziel, den goldenen Käfer zu finden. Die Geschichte ist sehr abenteuerlich und es passiert ständig was Neues. Es gibt einige Wendungen, die einen anderen Blickwinkel auf die Protagonistinnen zulassen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, ist amüsant und abenteuerlich. Nancy war ein sehr erfrischender Charakter, der die Geschichte aufgelockert hat. Mir hat der Ausflug nach Neukaledonien sehr gefallen und ich habe mit den Frauen mitgefiebert. Tolle Geschichte!

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Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, machen sich auf den Weg nach Neukaledonien. Margery Benson macht dich endlich auf, ihren Traum zu verwirklichen und findet in der jungen Enid Pretty nicht wirklich die seriöse Begleitung, die sie sich vorgestellt hat. Aber beide raufen sich zusammen, nähern sich langsam an und wachsen an ihren Abenteuern.
Ein tolles Buch, das Mut macht die eigenen Träume nicht aufzugeben und doch einmal anzugehen. Solange man daran glaubt wird man es auch schaffen.

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Auf der Suche nach dem goldenen Käfer

Manchmal kann eine Krise einen Befreiungsschlag auslösen. So jedenfalls in Rachel Joyce´s Frauenroma "Miss Bensons Reise". Denn Margery Benson, die Protagonistin dieses liebenswerten Romans über die Freundschaft zweier sehr ungleicher Frauen, ist in ihrem Lebenregelrecht eingefroren wie ein Käfer oder Schmetterling hinter Glas: Die Endvierzigerin unterrichtet seit 20 Jahren Hauswirtschaft an einer Mädchenschule. Es ist das Jahr 1950 und eine unverheiratete Frau in diesem Alter wird als "alte Jungfer" eher verspottet oder bedauert - von selbstbewusstem Single-Leben war damals noch nicht die Rede. Als Benson eine wenig schmeichelhafte Karikatur von sich findet, die im Klassenraum herumgereicht wird, ist sie so verstört, dass sie nicht nur aprupt aus der Schule flieht, sondern auch noch das Steifelpaar einer Kollegin mitgehen lässt. Den Job kann sie nun vergessen, nicht, dass er sie jemals ausgefüllt hat.

Ausgerechnet an diesem Tiefpunkt erinnert sich Margery Benson an ihren Lebenstraum - den goldenen Käfer von Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr in einem Buch gezeigt hat - vor seinem Selbstmord, der das kleine Mädchen und seine Mutter schwer traumatisierte. Margery Benson hatte eine einsame Kindheit, erfuhr weder Freundschaft und Liebe und wuchs in einem Wertesystem der britischen oberen Mittelklasse auf, in dem Emotion mit Schwäche gleichgesetzt wurden.

Doch zu dem Zeitpunkt, als sie nichts mehr zu verlieren hat, erinnert sich Margery an den goldenen Käfer, an viele Jahre, die sie im Britischen Museum in der Abteilung für Entomologie verbracht hatte. Nun will sie sich endlich aufmachen ans andere Ende der Welt - weder tropenerfahren noch outdoortauglich, eine übergewichtige Frau mittleren Alters, die bislang nicht einmal von ihren Schülerinnen ernst genommen worden war. Da es auf einer Forschungsexpedition einiges zu schleppen gibt, will sie einen Assistenten oder eine Assistentin anheuern, doch als die auserwählte Kandidatin abspringt, muss sie kurzerhand eine bereits aussortierte Bewerberin anheuern, die es wegen ihrer abenteuerlichen Rechtschreibung nicht einmal zum Bewerbungsgespräch geschafft hat - tatsächlich findet die erste Begegnung der beiden Frauen unmittelbar vor der Abreise auf dem Bahnsteig statt.

Sie könnten nicht unterschiedlicher sein: Die hausbackene, wenig lebenserfahrene Margery Benson und die kleine, aber um so auffälligere Enid Pretty, ein Marilyn Monroe-Verschnitt, die sich zwar als Männermagnet in unaufhörlicher Plapperlaune entpuppt, von Käfern und Forschungsexpeditionen aber keinerlei Ahnung hat. Doch auch sie hat, wie der Leser früher als Margery erfahren soll, gute Gründe, alle Brücken hinter sich abzubrechen.

Es dauert, bis die beiden Frauen miteinander warm werden, doch nach Seekrankheit und Visaproblemen, buchstäblich am Ende der Welt im Dschungel, wächst zwischen den beiden Frauen eine Freundschaft. So sehr die jeweils andere nerven kann - sie brauchen einander, geben sich gegenseitig Stärke und Mut, überwinden gemeinsam Widerstände und Gefahren. Gerade die Szenen der Reise im Dschungel, immer auf der Suche nach dem goldenen Käfer und einmal buchstäblich im Auge des Zyklons, sind voller Naturschilderungen, die Farben, Gerüche und Geräusche des Dschungels vor dem inneren Auge entstehen lassen.

Mitunter erinnert Miss Bensons Reise an Wohlfühl-Lebenshilfe-Romane, in denen es darum geht, dass jeder sich neu erfinden kann und schon alles gut wird, über den Wert von Freundschaft dass man niemanden nach dem Äußeren oder ersten Eindruck beurteilen sollte. Zugleich ist Miss Bensons Reise ein Abenteuerroman mit mitunter fantastisch anmutenden Elementen - dass jemand ohne Pass und Visum eine transatlantische Reise antreten und erst in Australien, dann in einer französischen Kolonie einreisen kann, entspricht jedenfalls eher Wunschdenken als Wirklichkeit. Und auch dramatische Wendungen sind inbegriffen. Das Ende dieser Reise ist unerwartet und macht nicht wirklich froh. Dennoch kommt auf den fast 500 Seiten keine Langeweile auf - Käferkunde inbegriffen.

4 stars
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4 stars

Wo ist der goldene Käfer

Die britische Schriftstellerin Rachel Joyce beschreibt in ihren Romanen immer ziemlich skurrile Personen. Ich habe schon einige ihrer Bücher gerne gelesen.

„Miss Bensons Reise“ zeigt die Freundschaft zwischen zwei Frauen.
Margery Benson wird von ihrem Vater zum Käfer beobachten gebracht.

Dann stirbt er früh und ihre Brüder überleben den Krieg nicht. Die Mutter zieht mit ihr nach London zu ihren Tanten.
Sie ist schon über 40 Jahre alt, als sie sich zu einer Expedition nach Neukaledonien, dort soll es einen goldenen Käfer geben.

Sie engagiert Enid Pretty, die ein Geheimnis hat. Es dauert , Margery und Enid sich richtig verstehen. Der Altersunterschied und die Lebensart sind weit auseinander.
Die Schicksale der beiden Frauen berührt.

Die Autorin lässt uns gekonnt an der Reise teilnehmen. Auf Neukaledonien können wir am Klima und den Beschwerlichkeiten mitleiden.
Der Roman ist interessant und hat auch einige humoristische Einlagen.
Es war wieder ein gutes Leseerlebnis.

4 stars
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Miss Bensons Reise beschreibt eine wirklich weit hergeholte Geschichte mit skurrilen Charakteren und zugleich eine wunderbar atmosphärische, seltsam fesselnde, berührende, humorvolle und einnehmende Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung, Vertrauen und Hoffnung.

Es gibt Momente, die so absurd sind, dass ich die Augen verdrehen möchte. Aber im nächsten Moment werden sie durch sehr realistische und bodenständige Themen und Ereignisse rund um Trauer, Einsamkeit aber auch dem Beginn einer Freundschaft und dem großen Thema Selbstfindung gemildert. Ich habe oft geschmunzelt, war manchmal gerührt und hin und wieder gab es den ein oder andere ungläubigen Seufzer.

Ich habe es alles in allem gerne gelesen. Auch weil der Schreibstil irgendwie so leicht “vom Auge” geht :-)

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4 stars

Miss Benson arbeitet als Lehrerin. Aber ihr großer Traum ist es den goldenen Käfer von Neukaledonien zu finden. Eines Tages fasst sie den Entschluss die Suche zu starten. Ihre Assistentin wird Enid Pretty. Die scheint das absolute Gegenteil von ihr zu sein und treibt sie schon nach kurzer Zeit in den Wahnsinn. Doch gemeinsam machen sie sich auf die Suche.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Doch meist ist die Handlung etwas drüber. Nie scheint etwas normal zu verlaufen. Dabei besteht immer die Gefahr, dass es albern wird, was auch einige Male passiert. Trotzdem kriegt das Buch immer wieder die Kurve und gerade das letzte Drittel hat mir besonders gut gefallen.

Die Geschichte hat mich total gefesselt. Ich kann gar nicht sagen, was es genau war. Aber ich wollte immer weiter lesen und wissen, ob sie den Käfer finden. Die Charaktere sind überzeichnet, was aber zu der Geschichte passt. Mit Mr. Mundic konnte ich nicht so viel anfangen, aber seine Geschichte war immer nur kurz gehalten.

Das Cover hat mich nicht angesprochen. Auch der Klappentext hört sich nicht so toll an. Andere Rezensionen haben mich neugierig gemacht.

Fazit: Ein Roadtrip der etwas anderen Art. Margery und Enid sind richtig tolle Charaktere und für dieses Buch braucht man Humor.

4 stars
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Wieder ein absolut tolles Buch von Rachel Joyce. Miss Benson ist eine tolle Protagonistin. Leicht schrullig, exzentrisch, naiv und besonders willensstark. Mit ihrer Reise ans andere Ende der Welt nimmt sie uns Leser zu einem besonderen Abenteuer mit.
Ein Buch zum schmunzeln und lieben, über eine außergewöhnliche Freundschaft und über eine interessante und nicht so häufig beschriebene Region unserer Erde.
Vielen Dank dafür.

5 stars
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Miss Bensons Reise führt sie zusammen mit ihrer Assistentin nach Neukaledonien, wo sie sich einen Traum erfüllen will. Den goldenen Käfer finden.
Die beiden Frauen könnten kaum unterschiedlicher sein und doch werden sie Freundinnen und trotzen allen Problemen und Widrigkeiten auf ihrer Reise.
Ein wundervoller Roman über Freundschaft, Abenteuer und dem Fazit: Vergiss niemals deine Träume und kämpfe dafür.

5 stars
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4 stars

In diesem Buch begleitet der Leser Margery und Enid. Nach einer traumatischen und freudlosen Kindheit bricht Margery mit Ende vierzig aus ihrem gewohnten einsamen Leben aus und macht etwas , für die damalige Zeit, völlig verrücktes. Sie geht in die Südsee nach Neukaledonien, um einen Käfer zu finden. Ihre Begleitung ist Enid, eine junge Frau , die ein großes Geheimnis hat und diese Reise als Anlass nimmt zu entschwinden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wachsen beide Frauen zu Freundinnen zusammen und meistern die Käfersuche in der Fremde.
Spannend ist an diesem Buch der absolute Gegensatz der Protagonistinnen. Margery, die Spießige, ältliche immer bedachte und langweilige Person. Und im Gegensatz dazu Enid, die flippige, schillernde, nicht so ganz auf gültige Gesetze pochende junge Frau. Beide haben ihre ganz speziellen Reize und sind als Protagonistinnen sehr warmherzig und gefühlvoll beschrieben. Als Leser kann man beide bedenkenlos in sein Herz schließen und sich über soviel Wagemut freuen und darüber staunen. Auch die wunderbare Welt der Südsee ist sehr schillernd und exotisch beschrieben und ein perfektes Ziel um Käfer – und zu sich selbst – zu finden. Was kann man schaffen , wenn man nur will...ist eine zentrale Frage dieses Buches. Wächst man proportional zur wachsenden Freundschaft mit und über sich hinaus? Ab welchem Punkt beginnt man Verantwortung zu übernehmen und ist sich selbst nicht mehr zu schade hinter der Freundin anzustehen, wenn sie Hilfe benötigt? All diese Fragen sind ganz zauberhaft geklärt und beschrieben und mit viel Südsee – und Abenteuerflair abgerundet.
Der Nebenhandlung mit Mundic hätte es meiner Meinung nach nicht bedurft, es war mir stellenweise etwas zu viel Wunderlichkeit. Auch so hat das Buch einige Stellen, die ein wenig langatmig sind und ein wenig ausufern wie der Fluss nach dem Zyklon. Auch fehlt mir, dass zwei Frauen , die sich so raffiniert in ihr neues aufregendes Leben fügen können, es nicht schaffen sich wenigstens einige Brocken der Landessprache beizubringen.
Und : Der Weg ist das Ziel. Die Entwicklungen sind sehr gut erlebbar und nachvollziehbar und die Zeitreise in die Vergangenheit gibt es gratis noch dazu.
Fazit: Ein wunderbar ruhiger Roman der mit weiblichen Reizen punktet und die damalige Welt sehr plastisch erlebbar werden lässt. Das Thema Freundschaft ist feinfühlig und wunderbar herausgearbeitet und das Buch ein Genuss , allerdings mit einigen Längen und einer manchmal holprigen Wunderlichkeit .
Vier weiße Orchideen auf denen goldene Käfer sitzen.

4 stars
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5 stars

Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt

Margery Benson entscheidet sich von jetzt auf gleich, dass sie lange genug ein Leben geführt hat, das gar nicht zu ihr passt. Seit ihrer Kindheit, als ihr Vater sich das Leben nahm und ihre Brüder „im Krieg blieben“, ist nichts so gelaufen, wie es sich ein Mädchen, eine junge Frau wünschen würde. Nun ist sie in ihren 40ern und wieder droht eine Katastrophe zu kommen. Kurzerhand beschließt sie, jetzt endlich auf die Suche nach dem goldenen Käfer zu gehen, den ihr Vater ihr einst zeigte. Ihre Begleiterin scheint zunächst eher Belastung denn Hilfe zu sein, doch in Enid Pretty steckt mehr, als es den Anschein hat. Eine abenteuerliche Reise beginnt, deren Verlauf nicht nur komplett unvorhergesehen ist, sondern einfach alles verändert …

Rachel Joyce erzählt erneut von einer Reise und wie bisher auf ihre unverwechselbare und einzigartige Weise. Oft sehr trocken, aber mit dem typischen britischen Humor, schildert sie Situationen, die mal abstrus, mal völlig unerträglich, mal herrlich witzig, mal alltäglich, mal schockierend und mal versöhnlich sind. Ihre Sprache ist bildhaft und wunderbar, aber immer mit einem bisschen Abstand zum Geschehen. Dennoch leidet der Leser tief mit, empfindet Sympathien und Freude genauso wie Ängste und Ablehnung, als sei er selbst betroffen.

Die Entwicklung der Figuren ist nachvollziehbar und geschieht nicht per Zauberhand. Jeder Schritt ist hart erkämpft und gleicht einer anstrengenden Metamorphose. Die Freundschaft zwischen den beiden Protagonistinnen wächst langsam, Erkenntnisse ebenso. Die Zeit nach zwei Kriegen, das harte Leben, der Verzicht, die Einschränkungen, das Bild der Frau, die ohne Mann nichts wert ist, kommen sehr deutlich heraus. Es wird nichts romantisiert, eher knallhart vor Augen geführt. Das liest sich dann natürlich ein wenig anstrengend. So ist das Buch weniger als unterhaltende Lektüre zur Entspannung geeignet, denn es fordert den Leser schon heftig heraus. Aber es bereichert ihn dafür auch und die Idee der Autorin, am Ende ein Interview mit den beiden Damen zu führen, ist einfach zauberhaft.

Ganz besonders Enid Pretty ist mir ans Herz gewachsen. Ähnlich wie Marge werde auch ich die Erinnerung an sie nie verlieren. Sie gibt mir aus dem Buch heraus Hoffnung und die Kraft und den Mut, diese niemals zu verlieren, und wenn es noch so finster ist. Rachel Joyce zeichnet hier ein wunderbares Bild von Freundschaft, Entwicklung, Liebe, dem Frauenbild (und wie es sich verändert hat), (unerfüllten) Träumen, Glaube und Kraft.

Ein zauberhaftes Buch, das man genießen muss, nicht schnell weglesen. Es braucht Zeit und Raum. Ich habe ihm beides sehr gern gegeben. Und ich gebe ihm fünf Sterne.

5 stars
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5 stars
5 stars

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce ist ein Roman über eine Frauenfreundschaft.
Margery Benson hat einen großen Traum, den goldenen Käfer finden,
den ihr Vater ihr in einem Naturkundebuch gezeigt hat.
Mittlerweile ist sie 46 Jahre und sieht keine Perspektive mehr für
ihr weiteres Leben.
Also beschließt sie den Käfer in Neukaledonien zu suchen.
Da sie dies alleine nicht schafft sucht einen Assistenten.
Die plapperhafte Sexbombe Enid Pretty wird ihre Begleitung.
Diese zwei, ganz unterschiedlichen Frauen starten in ein großes
Abenteuer.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht diesen wundervollen Roman zu lesen.
Die über 350 Seiten sind wie im Fluge vergangen.
Alle Charaktere wurden wunderbar beschrieben.
Einzig, das Cover hat mich nicht so sehr begeistert. Etwas zu farbenfroh.
Werde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

5 stars
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Ein Goldkäfer im Insekteneinerlei

Zum Inhalt:
Miss Benson beschließt nach einem einschneidenden Erlebnis, dass es an der Zeit ist, endlich in Neukaledonien nach dem Käfer zu forschen, über den ihr Vater am Tage seines Selbstmordes geredet hat. Sie sucht nach einer Begleitung – Miss Benson spricht kein Französisch – und findet Enid Pretty, mysteriöse Sexbombe mit Köfferchen, aber ohne Ausweis. Gemeinsam gehen die Damen auf ein großes Abenteuer, um ihre Berufung zu finden.

Mein Eindruck:
Klappentext und farbenfroher Einband suggerieren, dass Miss Bensons Reise vor allen Dingen humorvolle Begebenheiten beinhaltet; dieser Eindruck stellt sich jedoch schnell als falsch heraus. Zwar gibt es – vor allen Dingen durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten, die aufeinanderprallen (und dabei sind nicht nur Miss Benson und Enid gemeint) – durchaus komische Passagen, zumeist bleibt einem jedoch an vielen Stellen das Lachen im Halse stecken. Denn die Ereignisse sind oft dramatisch und teilweise lebensgefährlich. Verzweiflung ist ebenso ein Begleiter wie Todesangst, Scham und Wahnsinn.
Trotzdem ist das Buch Unterhaltung und diese von einem sehr hohen Niveau. Joyce besitzt die Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen, die einen packt, schüttelt und nicht wieder loslässt. Denn seiner Berufung muss man folgen, - ob man will oder nicht. Und manchmal ist diese Berufung, ein sehr kurzweiliges Buch zu lesen, unter Tränen zu lachen und ein Ende gleichzeitig herbeizusehnen und zu fürchten.

Mein Fazit:
Literatur, wie sie sein sollte

5 stars
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5 stars
5 stars

Ich kannte die Autorin Rachel Joyce bisher nur vom Namen her, Bücher hatte ich noch keine von ihr gelesen. Das Titelbild zu "Miss Bensons Reise" fällt sofort ins Auto, die Kombination pink und orange (und ein bisschen gelb) erschlägt das Auge fast, aber man muss sich die Details genau anschauen. ganz oben die "RMS Orion", immer wieder Orchideenblüten und Blätter, ein Käfer verdeckt fast zwei Drittel des Umschlagbildes, ganz klein sind der Tropenhut von Marge und das pinke Hütchen von Enid zu sehen, dazu eine Lupe und das Forschernetz und mittendrin die beiden Damen: eine hinkende Margery mit Hüftproblemen sowie eine adrett gekleidete "Assistentin" Enid mit Köfferchen. Bevor man das Buch gelesen hat, weiss man natürlich noch nicht, was das Titelbild alles hergibt, aber danach fällt jede Kleinigkeit darauf auf.
Normalerweise hätte ich kein Buch gelesen, in welchem es um Käfer oder eine Forschungsreise geht, aber der Klappentext hat mich doch überzeugt. Rachel Joyces Geschichte über die zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, liest sich so flüssig und leicht, da macht das Lesen einfach Spaß und man will das Buch nicht aus der Hand legen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, um immer "noch eines und noch eines" zu lesen und dabei die Zeit zu vergessen. Ich konnte mir Marge und Enid anhand der Personenbeschreibungen bildlich vorstellen, auch ohne die gemeine Karrikatur der Schülerinnen. Dazu die britischen Gattinnen auf Neukaledonien, die schon 1950 nichts Besseres zu tun hattenn, als Klatsch und Tratsch zu verbreiten, weil es ihnen sonst beim Nichtstun und an der Seite ihrer Gatten dahinvegetieren langweilig werden könnte. Mr. Rawlings dagegen ist mir ein wenig an Herz gewachsen, obwohl ich mir schwer vorstellen kann, dass eine Expedition ans Ende der Welt optimal für den kleinen Kerl war. Vor Mr. Mundic gruselte es mich das eine oder andere Mal - aber eigentlich kann er einem nur leid tun.
Die Beschreibungen von Flora und Fauna sind ganz wunderbar erzählt, man sieht die Vegetation vor sich - ich hätte nicht den Mut gehabt, (fast) alleine loszuziehen, Respekt an die beiden total verschiedenen Frauen, die sich im normalen Leben sicherlich nie angefreundet hätten. So manche Sache scheint ein wenig überzogen, aber doch prima gemeistert und Enid ging mir mit ihrer Fragerei und unterbrochenem Geplapper doch manches Mal auf die Nerven - man muss sie beide aber einfach gern haben. Beide Frauen trauen sich was und wachsen dabei so enorm über sich und ihre Grenzen hinaus, dafür verdienen sie einfach Applaus bzw. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vor mir.

5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Wenn Zweie eine Reise tun

Mit fast 47 Jahren kommt sich Margery Benson, die zwei Weltkriege miterlebt hat, schon etwas alt vor. Seit zwanzig Jahren unterrichtet sie mehr schlecht als recht Kochen und Hauswirtschaft. Und wieder einmal spotten die Mädchen über ihre ältliche Lehrerin, Diesmal allerdings bringen sie das Fass zum Überlaufen. Margery flieht aus der Schule, nicht ohne ein paar Schuhe mitgehen zu lassen. Jetzt will sie ihren Traum leben und im Herbst 1950 schifft sie sich auf der Orion ein, die nach Brisbane fährt. Mit von der Partie ist Margerys neue Assistentin, die exaltierte Enid Pretty. Gemeinsam wollen sie den bisher nicht nachgewiesenen goldenen Käfer von Neukaledonien suchen.

Auch wenn der zweite Weltkrieg seit fünf Jahren vorüber ist, sind seine Auswirkungen noch deutlich zu spüren. Die Männer sind gezeichnet und die Frauen kaum weniger. Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass eine Frau, die schon beinahe eine alte Jungfer ist, auf die Idee kommt, zu einer Insel im Südpazifik zu reisen, um einen Käfer zu suchen. Ebenfalls ungewöhnlich ist auch ihre Reisebegleiterin. Enids laute und zupackende Art ist zunächst keine Empfehlung. Doch in Ermangelung anderer Möglichkeiten raufen die beiden Frauen sich zusammen und freunden sich schließlich an. Dabei muss besonders Margery über sich hinauswachsen, die mit Abenteuern wie auf Berge klettern oder Auto fahren nie gerechnet hatte.

Zwei Frauen - eine Schicksalsgemeinschaft. Mit warmherzigen und humorvollen Worten schildert die Autorin die Erlebnisse von Margery und Enid. Manchmal sieht man aufgeschreckte Hühner oder Streithühnchen vor sich, häufig aber auch freundlich neugierige Wesen, die sich gegenseitig bestaunen. Tapfer und wacker behaupten sich die Reisegefährtinnen in einer fremden und manchmal befremdlichen Welt, ohne dabei gleich jedes Geheimnis preiszugeben. Und so reißen sie den Leser in den Strom ihrer Geschichte, um ihn durchgewirbelt wieder loszulassen. Vielleicht wird einem nicht jede Krümmung des Handlungsstroms gefallen, aber dennoch überzeugen diese beiden Erforscherinnen einer ihnen unbekannten Welt. Ihr Mut und ihr Enthusiasmus macht Freude. Nie aufgeben scheint die richtige Devise. Und der goldene Käfer? Tja, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden.

4 stars
4 stars
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5 stars

Der erste Blick auf das Cover sprach mich nicht an und zugegebenermaßen hatte ich noch kein Buch von Rachel Joyce gelesen. So bin ich zuerst an diesem Buch vorbeigegangen. Aber irgendetwas hat mich dazu gebracht, mir die Kurzbeschreibung dann doch genauer anzuschauen und der Hinweis auf „Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen.“ hat mich neugierig gemacht.

Und hingerissen bin ich jetzt tatsächlich…. Ich bin auch nach dem Umblättern der letzten Seite noch hin und weg von dieser besonderen Reise, die ich mit Margery und Enid erleben durfte. Die Geschichte wird sehr charmant und mit viel Augenzwinkern erzählt. Es schwebt eine Leichtigkeit in der Luft, obwohl die eine oder andere überraschende Wendung auch ernste Themen mit sich bringt und nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

Man darf hier als Leser nicht alles im Detail hinterfragen. Es gibt hin und wieder Situationen, die in der Realität nicht ganz so problemlos ablaufen würden, wie z.B. eine Einschiffung ohne Reisepass. Aber
mich persönlich hat das hier überhaupt nicht gestört und hat meiner Freude am Buch keinen Abbruch getan.
Ich habe jede einzelne Seite genossen und mich manches Mal köstlich amüsiert über die etwas überzeichneten Figuren – allen voran Margery. Sie ist zwar etwas schrullig, hat aber einen wachen Geist und unter ihrer distanzierten Fassade versteckt sie ein weiches Herz. Mir gefällt außerordentlich gut, wie sie im Laufe der Geschichte immer mehr über sich hinauswächst und erkennt, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Das Ende hatte ich so nicht erwartet. Für die Figuren hätte ich mir manches anders gewünscht – aber auch gerade das finde ich stark von der Autorin, dass auch hier nicht alles himmelblau ist und so passt für mich der Abschluss zur Geschichte wie die berühmte Faust aufs Auge.

Ein zusätzliches, besonderes Vergnügen hat mir dann zum Schluss (nach der Danksagung) noch das „Interview“ bereitet, dass die Autorin mit den beiden Protagonistinnen geführt hat. Ich finde, das ist eine sehr originelle Idee und so konnte ich mich als Leser gebührend von den beiden Damen verabschieden.

„Miss Bensons Reise“ ist ein Buch, das mir feuchte Augen bereitet hat und das ich dann trotzdem noch mit einem wohligen Gefühl schließen konnte. Es ist in der Tat eine hinreißende Geschichte über Freundschaft, über das sich hinauswachsen und über zwei Frauen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick als Heldinnen erkennbar sind, aber viel Mut beweisen. Ich würde jedenfalls keine Sekunde zögern, würde Miss Benson mich als Reisebegleiterin aussuchen. 😊

Auch wenn das Jahr noch jung ist, wird es dieses Buch bestimmt auf meine Herzensbücher-Liste des Jahres schaffen.

5 stars
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Am Anfang hat die Geschichte mich sehr an „Harold Fry“ erinnert, und ich war etwas enttäuscht – aber dann entwickelt sich die Geschichte doch ganz anders, und irgendwann hat es mich richtig gepackt und vor allem berührt.

Margery Benson ist 47 Jahre alt und arbeitet in Londons Nachkriegszeit als Hauswirtschaftslehrerin. Als ihr der Spott der Schüler nochmal mehr vor Augen geführt wird, geht sie einem alten Kindheitstraum nach: Sie möchte den goldenen Käfer von Neukaledonien finden. Dafür braucht sie natürlich einen Assistenten – und der ist auf Umwegen dann auch gefunden: Enid Pretty ist ihre Begleiterin, und zusammen sind sie ein ulkiges Paar – beide vor allem eins: Auf der Suche nach sich selbst und dem Traum ihres Lebens.

Vieles ist wirklich überspitzt und man sollte nicht den Maßstab setzen, ob das alles so wirklich hätte geschehen können – wohl eher nicht. Trotzdem zeichnet die Autorin ein interessantes Bild der Nachkriegszeit – Männer und Frauen sind auch noch im Jahr 1950 gezeichnet durch den Zweiten Weltkrieg, Lebensmittel immer noch rationiert und die Städte noch längst nicht wieder aufgebaut. Was die Kriege mit den Menschen und ihren Seelen gemacht hat – das steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt – und auch hier hat die Autorin sich eine Figur einfallen lassen, die ein solches Schicksal näher bringt. Natürlich aber stehen Margery und Enid im Mittelpunkt, ihre Reise ans andere Ende der Welt. Aber es gibt neben diesem wirklich großartigen Abenteuer auch Krimi-Elemente, die ich nicht gebraucht hätte, die aber gerade im letzten Drittel noch mal Spannung in die Geschichte zaubern.

Mir hat aber vor allem gefallen, die beiden so ungleichen Frauen kennen- und auch lieben zu lernen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Margery ist eher der Typ „alte Jungfer“, pragmatisch veranlagt, überlegt und durchdacht, immer auf Sicherheit gemünzt und vor allem praktisch denkend. Enid dagegen ist sehr bunt – nicht nur im äußeren Sinne; sie macht sich nicht viele Gedanken und stapft einfach los, lässt dabei auch Fettnäpfe nicht aus, plappert munter vor sich hin und wirkt dadurch oberflächlich, zumindest auf den ersten Blick. Gemein haben die Frauen nur eins – ein großes Herz. Und es hat mich sehr berührt, wie sie sich auf der Reise durchbeißen und irgendwie zusammenwachsen, ohne dass eine der beiden sich selber aber untreu wird.

Der Schreibstil ist lebendig und locker und lässt sich sehr leicht lesen. Immer blitzt auch eine Prise Humor durch, auch wenn es oft eine Art Situationskomik ist, die mich zum Schmunzeln gebracht hat. Es ist aber beileibe kein humoristisches Buch, denn es gibt viele wirklich tiefgründige Ideen und warmherzige Szenen, die berühren und sehr besonders sind. War ich am Anfang noch skeptisch, ob mich die Geschichte packen wird, hat sich das dann zum Glück doch geändert, und ich war gefesselt und gebannt von dieser charmanten und warmherzigen Geschichte, diesem Lebensabenteuer zweier ganz unterschiedlicher Frauen. Ich gebe gute 4 von 5 Sternen.

Mein Fazit
Der Einstieg in das Abenteuer zweier ganz unterschiedlicher Frauen, die vordergründig auf der Suche nach einem Käfer sind, aber eigentlich ihre Lebensträume verfolgen, ist mir schwer gefallen. Dann aber konnte ich mich dem Charme und der Wärme der Geschichte nicht mehr entziehen. Die Charaktere sind so besonders, dass ich sie einfach ins Herz schließen musste und dann auch gerne begleitet habe – ich gebe diesem leicht zu lesenden und sehr warmherzigen Roman gute 4 von 5 Sternen.

5 stars
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Eine lebensverändernde Reise

"Miss Bensons Reise" handelt von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die sich auf die Mission begeben, den goldenen Käfer von Neukaledonien zu finden. Dabei ergeben sich die skurrilsten Situationen und unvorhergesehen Probleme tauchen auf.

Rachel Joyce' Schreibstil ist sehr beschreibend und ausführlich, aber auch lustig und spannend. Wichtige Stellen im Buch sind so lebensecht und detailliert beschrieben, als habe sie es genauso selbst erlebt, wie z.B. das Erklimmen des Berges, um den goldenen Käfer zu finden. Man fühlt sich, als würde man einen Film schauen. Der Roman besticht außerdem durch den enthaltenen unterschwelligen Humor, die Komik mancher Figuren oder Handlungen und all der Skurrilitäten, die ihm innewohnen.

Neben der Reise nach Kaledonien und der Suche nach dem goldenen Käfer geht es in dem Roman aber vor allem um das Leben zweier Frauen, wie sie zueinander gefunden haben und die Reise und Entwicklung, ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrer Freundschaft. Gerade zum Ende hin merkt man, was die beiden einander bedeuten.

Alles in allem hat mir das Lesen des Romans viel Freude bereitet. Ich habe Margery und Enid gerne auf ihrer Reise begleitet. Ein tolles Buch, das gelesen werden sollte!!!

5 stars
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Eigentlich ein wunderbarer Roman, der einen zum Schmunzeln bringt, aber
ein etwas weniger trauriges Ende wäre mir persönlich lieber gewesen.
Ansonsten hat er mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig , die Protagonisten und die verschiedenen Szenarien sind gut ausgearbeitet und beschrieben worden.
Alles in allem hat dieser Roman mir ein paar schöne Lesestunden beschert und ich empfehle ihn gerne weiter.

5 stars
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Absolut filmreif!!!
Ich war zunächst ziemlich skeptisch, als ich mich auf das Buch eingelassen habe - ließ das Buchcover doch eine etwas kitschig anmutende Selbstfindungsexpedition zweier ungleicher Frauen in exotischer Landschaft erwarten. Und ich muss sagen - ich habe mich sehr getäuscht; von Seite zu Seite hat mich die Geschichte und der Schreibstil (die Übersetzung) mehr und mehr gepackt. Ich konnte gar nicht anders, trotz fortgeschrittener Uhrzeit und großer Müdigkeit, als das Buch noch heute in den frühen Morgenstunden zuende zu bringen. Die Story bitte ich einfach dem Klappentext zu entnehmen. Natürlich entwickeln sich die beiden zunächst sehr gegensätzlichen Protagonistinnen im Verlauf ihres Abenteuers - der Suche nach dem Goldenen Käfer auf der Insel Neukaledonien; ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass am Ende aus Abneigung Liebe geworden ist - beide haben das gemeinsame Abenteuer für sich nutzen können an der Andersartigkeit des anderen selbst zu wachsen. Beide haben natürlich Ihre Vorgeschichte und ihre Geheimnisse, die sich nach und nach offenbaren. Es gibt Abenteuer, Humor, Dramatik, Tragik, Geburt und Tod - und auch die düstere Bedrohung, die auch uns zuweilen an den Fersen klebt (hier in Form gegossen in der Person eines traumatisch hochbelasteten Kriegsveteranen, der den beiden Frauen auf ihrer Expedition heimlich folgt). Die Geschichte hat alles an Unwägbarkeiten und Möglichkeiten, was das Leben zu bieten hat - wohl deshalb ist 'Miss Bensons Reise' ein hochemotionales Buch, welches man nur schwer aus der Hand legen kann! Und es macht Mut, sich auf das im Leben zu besinnen, was einem wirklich wichtig ist. Sehr nett auch die Idee der Autorin am Schluss: Ein Interview mit den Protaginistinnen der Geschichte zum Buch, bzw. zu ihrer Geschichte. Absolute Leseempfehlung. Ist das jetzt Literatur? Egal - eine filmreife Geschichte ist es auf jeden Fall!

5 stars
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Einfach mal was wagen!
Wie so oft sind die spannendsten und bereichernsten Freundschaften welche bei denen zwei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinanderprallen und sich lieben lernen. Auch hier treffen zwei Welten aufeinander. Die eine mit offenen Armen für die Welt und die andere mit eingetrichterter Distanz. Zu Beginn kaum zu glauben, dass diese beiden zu einem dream team mutieren.
Der Titel des Romans passt in doppelter Hinsicht, macht Miss Bensons nicht nur die Reise ihres Lebens um den halben Erdball herum, sondern auch eine innerliche Reise, die viel weiterführt! Das ganze Unterfangen ist waghalsig, riskant und dann am Ende zwar mit hohen Verlusten und doch so bereichernd für sie.
Rachel Joyce schreibt treffend, charmant und leicht. Sie nimmt uns als Leser mit in die Herzen der beiden Protagonistinnen und schafft es an den richtigen Stellen einen humorvollen Moment einzubauen, damit die Dramatik nicht überhandnimmt. Leicht lesbar und herrlich unterhaltsam, auch wenn es uns lehr mal zu schauen was uns im Leben wichtig ist.
Mich hat dieses abenteuerlustige Buch besonders erfreut um eine Reise in Gedanken zu erleben. Nicht nur fern ab meines Alltags hier um nach Neu-Kaledonien zu reisen, auch ist ein wenig Zeitreisen angesagt, denn der Roman spielt hauptsächlich 1950. Da tickte die Welt noch ein wenig anders!
Fazit: Ein unterhaltsamer schöner Roman – über alle Leseraltersklassen hinweg!

4 stars
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1950 nimmt Miss Benson endlich das in Angriff, was sie sich seit dem Tod ihres Vaters vor vielen Jahrzehnten vorgenommen hat: eine Expedition nach Neukaledonien, um den sagenumwobenen goldenen Käfer zu finden. An ihrer Seite nicht etwa erfahrene Käfersammler, kampferprobte Soldaten oder zumindest jemand, der Französisch spricht. Nein, Enid Pretty begleitet Margery auf ihrer Reise; äußerst gesprächig, z.T. ahnungslos, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren wie ihre Auftraggeberin bald erfahren muss.

Rachel Joyce entführt den Leser in fremde Gefilde, und genau das hat mich vom Klappentext auch am meisten neugierig gemacht. Sie schafft ein lebendiges und vor allem buntes Bild der Insel, Flora und Fauna werden toll beschrieben, und so kam regelrechtes Urlaubsfeeling auf. Aber natürlich punktet der Roman nicht nur mit solchen Details, auch die Freundschaftsstory der beiden so unterschiedlichen Frauen ist gut beschrieben. Man muss erst Teile ihrer Lebensgeschichte kennen, um zu verstehen, warum sie tun, was sie tun; diese langsame Entfaltung der Charaktere und auch ihre weitere Entwicklung ist nachvollziehbar dargestellt. Joyce schreibt abwechslungsreich und sehr unterhaltsam, immer wieder kommt es zu komischen Situationen, die aber nie überdreht wirken (und das ist bei der quirligen Enid sicherlich nicht einfach). Mir gefiel der Erzählstil sehr gut. Ein wirklich schöner Roman, der mir bis auf Kleinigkeiten gut gefallen hat.

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„Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird.“

Margery führt ein schreckliches Leben. Abgestumpft durch die Kriegszeiten, es gibt keine Möglichkeit Gegenstände des täglichen Lebens zu ersetzen, es ist ein depressives Leben. Und dann kommt dieser eine bestimmte Tag an dem sich alles ändert. Sie wird von den Schülern sehr verletzt, danach wird sie zur Diebin und trifft daraufhin eine folgenreiche Entscheidung.

Sie macht sich auf die Suche nach dem goldenen Käfer. Aber nicht allein, sondern mit Enid Pretty. Diese beiden Frauen sind sehr gegensätzlich, aber diese Expedition schweißt sie zusammen. An ihre Fersen heftet sich Mundic. Ein verstörter kaputter Kriegsheimkehrer.

Der Roman hat mich angesprochen. Hier entsteht eine Freundschaft, die beiden erleben eine eindrucksvolle Reise. Der Roman ließ sich wunderbar lesen, die Personen sind gut beschrieben und leicht skurril.

Leider war das Ende nicht so meins. Es passte meiner Meinung nach nicht so recht. Irgendwie schade, etwas positiveres hätte mir mehr gefallen.

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Inhalt
Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird.
Kurz darauf findet sich Margery auf einem Dampfer nach Australien wieder, an ihrer Seite die junge Enid Pretty. Die plapperhafte Sexbombe ist nicht gerade das, was sich Margery als seriöse Begleitung auf ihrer Expedition vorgestellt hat. Doch auch Enid hat ein Geheimnis und hegt einen Traum. Zusammen begeben sich die beiden ungleichen Frauen in ein Abenteuer, das die kühnsten Erwartungen übertrifft.
Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen.


Meinung
Miss Bensons Reise ist vom Klappentext her ein Buch, unter dem man sich erst einmal nicht besonders viel vorstellen kann. Ich bin weder ein großer Fan von Naturkunde, noch habe ich jemals etwas von Neukaledonien gehört. Aber ich fand die Kombination aus zwei unterschiedlichen Frauen, die sich auf eine Reise begeben, unheimlich interessant. Und spätestens nach den ersten paar Seiten war ich begeistert.

Rachel Joyce schreibt einfach herrlich. Wunderbar bildlich und mit so tollen Beschreibungen von Gefühlen und Charakterzügen, dass man schnell in Begeisterung für diese Autorin verfällt. Ich mochte es sehr gerne, dass wir die Protagonistin Margery von Anfang an begleiten und viel über ihr Leben erfahren. Sie war sehr greifbar für mich und hat doch durch ihre Handlungen immer wieder kleine Rätsel aufgegeben.

Als die Reise von Margery und Enid losging, wollte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr weglegen. Ich liebe es, wie immer wieder neue Wendungen eingeflossen sind und wie man als Leser wieder und wieder überrascht wurde. Die Charaktere wachsen einem so schnell ans Herz! 480 Seiten sind nur so dahingeflogen und hätten meiner Meinung nach gar nicht aufhören müssen. Und auch das unkonventionelle Ende war so gut!

Fazit
Ich denke man merkt, wie begeistert ich von dem Buch bin. Ich fand tatsächlich alles daran gelungen und finde, dass es eine richtige Bereicherung ist für jedes Regal und jeden Reader!

5 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥♥
Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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Schnelle Reise durch Neukaledonien. Lieben Sie Käfer? Ich nicht, aber durch die Protagonistin habe ich sie ehren gelernt. Wie sich zwei Frauen auf so unterschiedliche Ebenen begegnen und Freundinnen werden ist wunderbar beschrieben. Ein Buch für die Nachmittage auf der Couch mit einer schönen Tasse Tee.

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Zwei Frauen, die über sich hinauswachsen und ihren lang begrabenen Träumen folgen. Nur der verwirrte junge Kriegsveteran war mir etwas zu viel in der Geschichte. Aber natürlich hat er Spannung hineingebracht und vervollständigt das Bild der Zeit.

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Abenteuerlustige Indiana Joan trifft mysteriöse Barbie

Worum geht's?

Margery Benson lebt ein völlig unspektakuläres Leben. Aber sie hat einen Traum. Sie will den goldenen Käfer finden, den ihr Vater ihr einst in einem Bestimmungsbuch gezeigt hatte. Bisher hat ihn noch niemand gefunden, aber Margery glaubt, dass er in Neukaledonien nur auf sie wartet. Kurzerhand kratzt sie alles Geld zusammen und macht sich in ungewöhnlicher Begleitung auf die Reise ihres Lebens.

Eine wundervolle Reise von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und sich trotzdem im Laufe ihrer Reise aufeinander verlassen müssen - auch wenn es nicht nach Freundschaft auf den ersten Blick aussieht.

Meine Meinung :
Eine Geschichte voll mit interessanten, sympathischen, verrückten, liebenswerten, abenteuerlustigen Menschen. Toll geschrieben und interessant bis zum letzten Satz.

Man fühlt, riecht, sieht was immer die Protagonisten sehen. Man friert und schwitzt mit ihnen, man leidet, wünscht und hofft.

Dem Schreibstil kann man wirklich gut folgen. Er ist der Epoche und den Personen entsprechend angepasst, ist aber trotzdem modern und kein bisschen langweilig.

Fazit:
Die Reise hat sich definitiv gelohnt!

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Margery Benson will ihren Traum verwirklichen und den goldenen Käfer finden, den ihr Vater ihr einst in einem Museum gezeigt hat. Auf der Überfahrt nach Australien lernt sie Enid kennen, die das ganze Gegenteil von der eher farblosen Margery ist. Dennoch verbindet die beiden Frauen schon bald eine tiefe Freundschaft. Das Buch hat mich sehr berührt. Einerseits die Suche nach dem Glück und das Verwirklichen von Träumen, andererseits tiefe zwischenmenschliche Beziehungen. Eine wunderschöne Kombination, die ich sehr gerne gesehen habe. Der Schreibstil ist angenehm, aber das Buch besticht durch die tiefgründigen Figuren. Auch der Schauplatz der Handlung war sehr schön. Da Cover passt. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und kann das Buch empfehlen.

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Man kann diese Geschichte gar nicht in wenige Sätze fassen. Eine ungewöhnliche Handlung zu einer uns heute schon sehr unbekannten Zeit, die Austattung der Geschichte mit zwei schrulligen Hauptfiguren enthält so vieles, was den Roman sehr lesenswert macht. Die schrullige Margery entflieht ihrem tristen Leben im London der 50er Jahre. Sie hatte schon lange eine Forschungsreise nach Neukaledonien über Australien im Hinterkopf, auf der sie nun Enid begleiten wird, eine Art sympathischer und geheimnisvoller Paradiesvogel. Es beginnt einerseits eine Abenteuergeschichte, der Roman birgt jedoch noch viel mehr. Eine Freundschaft, die sich ganz langsam entwickelt, dafür aber alle Hindernisse überwinden wird. Einblick in Reisebedingungen der damaligen Zeit, in die Umstände des Ankommens und Einwanderns in Australien, in die Rolle und das Schicksal von Frauen zur damaligen Zeit. Das ist unterhaltsam, mit der Würze britischen Humors und einfühlsamem Stil, und zugleich spannend und hält einiges an überraschenden Wendungen bereit. Nach vielen Jahren und auch einigen dramatischen Ereignissen, wartet ein tröstliches Ende.

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