Solange wir zusammen sind

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Erscheinungstermin 13.08.2020 | Archivierungsdatum 31.10.2020

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Zum Inhalt

Ein gefühlvoller Roman über die Kraft der Freundschaft, für Mädchen und Hundefreunde ab 10. 

Der kleine Straßenhund ist der Lichtblick für Piper. Denn seit sie mit ihrer Familie in eine Notunterkunft ziehen musste, ist für sie nichts mehr, wie es war. Behutsam freundet sie sich mit ihm und seiner Besitzerin Jewel, einer Obdachlosen, an. Als Piper erfährt, dass man die beiden trennen will, setzt sie alles daran, ihnen zu helfen. Und kann dabei auf ihre neuen Freundinnen zählen.

Eine Geschichte, die Zusammenhalt und Engagement feiert!

Ein gefühlvoller Roman über die Kraft der Freundschaft, für Mädchen und Hundefreunde ab 10. 

Der kleine Straßenhund ist der Lichtblick für Piper. Denn seit sie mit ihrer Familie in eine...


Eine Anmerkung des Verlags

Dieses Buch gibt es nicht als E-Book, daher ist hier zu Rezensionszwecken das PDF zur Verfügung gestellt.

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783522185493
PREIS 15,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

„Solange wir zusammen sind“ ist eine Geschichte für Kinder ab 10, vorwiegend wohl für Mädchen und speziell solche, die Hunde lieben. Die Geschichte handelt von Piper, einem Mädchen, dessen Familie obdachlos wurde und mit sehr wenig Hab und Gut in eine Notunterkunft zieht. Piper leidet unter diesen Umständen: Sie vermisst ihre alte Umgebung, ihre Freunde und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, für sich zu sein, denn nun teilt sie ihr bett mit ihrem kleinen Bruder, alles andere als glücliche Bedingungen also. Erschwerend kommt hinzu, dass sie in der Schule, die sie nun besucht, als Obdachlose behandelt wird. Keine guten Voraussetzungen also, doch Piper macht das Beste daraus: Sie freundet sich mit den Mädchen der Firerfly-Gilde 423 an, die ihr helfen, besser mit sich und ihrer neuen Situation zurechtzukommen. Die andere Freundschaft, die ihr sehr weiterhilft, ist die mit dem Straßenhund Baby, der einer Obdachlosen namens Jewel gehört. Jewel lebt nicht in der Notunterkunft, weil dort Tiere verboten sind. Als Jewel erkrankt, Baby im Tierheim landet und Piper das erfährt, weiß sie, dass sie helfen muss. Damit Baby nicht im Tierheim endet, muss sie herausfinden, wer Jewel ist: Entschlossen schaltet sie ihre Freunde ein, um das Rätsel um Jewel und Baby zu lösen. Alles, wovon die Geschichte handelt und erzählt, sind wichtige Erfahrungen für Kinder: Es geht darum, sich (für andere) einzusetzen, die Hoffnung nicht zu verlieren, zusammenzuhalten. Sicherlich will dazu niemand erst sein Zuhause verlieren, doch dass man selbst in einer so ausweglos scheinenden Lage weiterkämpft, verstärkt die Botschaft ja noch. Bei aller grundsätzlichen Traurigkeit ist da eben Hoffnung und eine äußerst reife und selbstlose Hauptfigur. Die Geschichte ist der Altersgruppe angemessen einfach und leicht lesbar.

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Der kleine Straßenhund ist der Lichtblick für Piper. Denn seit sie mit ihrer Familie in eine Notunterkunft ziehen musste, ist für sie nichts mehr, wie es war. Behutsam freundet sie sich mit ihm und seiner Besitzerin Jewel, einer Obdachlosen, an. Als Piper erfährt, dass man die beiden trennen will, setzt sie alles daran, ihnen zu helfen. Und kann dabei auf ihre neuen Freundinnen zählen. Eine Geschichte, die Zusammenhalt und Engagement feiert! (Klappentext) Dieser emotionale Roman läßt sich sehr gut lesen und zeigt auf dass Zusammenhalt, Mut, nicht aufgeben sondern weiterkämpfen und das Beste daraus machen, zum Ziel führen kann. Außerdem wie wichtig Freunde sind. Das Buch hat mich sehr berührt und sehr nachdenklich gemacht. Es ist eine Geschichte wie sie überall passieren kann und auch passieren wird. Der Schreibstil ist leicht und gut lesbar und vor allem auch sehr bildhaft. Ich konnte mir sehr viele Begebenheiten sehr gut vorstellen. Ich denke, die Altersgruppe ab 10 Jahre ist angemessen, obwohl es keine einfache und leichte Geschichte ist. Sie vermittelt viele Botschaften und macht auch teilweise betroffen und traurig.

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Inhalt: Ein gefühlvoller Roman über die Kraft der Freundschaft, für Mädchen und Hundefreunde ab 10. Der kleine Straßenhund ist der Lichtblick für Piper. Denn seit sie mit ihrer Familie in eine Notunterkunft ziehen musste, ist für sie nichts mehr, wie es war. Behutsam freundet sie sich mit ihm und seiner Besitzerin Jewel, einer Obdachlosen, an. Als Piper erfährt, dass man die beiden trennen will, setzt sie alles daran, ihnen zu helfen. Und kann dabei auf ihre neuen Freundinnen zählen. Eine Geschichte, die Zusammenhalt und Engagement feiert! Ein absolut schönes Buch, das nicht nur von Kindern gelesen werden sollte, sondern auch für Erwachsene sehr lesenswert sein kann. Der Klappentext und das schöne Cover konnten mich von Anfang an überzeugen. Auch nach dem Lesen des Buches bin ich immer noch voll und ganz von der Geschichte überzeugt. Emotional und gefühlvoll - Ein Buch über Freundschaft, Mut und Hoffung. Teilweise hat mich das Buch sehr traurig gestimmt, aber trotz allem war es wunderschön.

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Das Cover hat mich als absolute Hundeliebhaberin auf Anhieb angesprochen. Es passt super zur Geschichte und ist wunderschön gestaltet, obwohl es sehr schlicht gestaltet ist. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Man wird gleich in die Geschichte geworfen und ist sofort mitten im Geschehen. Man lernt Piper und ihre Familie kennen. Diese haben einen schweren Schicksalsschlag erlitten und müssen aufgrund dessen in eine Notunterkunft ziehen. Für Piper ist das alles sehr komisch. Ihr Papa darf nicht mehr bei der Familie schlafen, da Frauen und Männer streng getrennt werden. Dennoch hält die Familie zusammen. Piper lernt eine Jewel, eine Obdachlose kennen. Deren bester Freund ein kleiner Straßenhund ist. Der Straßenhund ist das einzig schöne in ihrem Leben und sie liebt ihn über alles. Leider darf sie mit ihm nicht in das Obdachlosen heim und muss deswegen auch bei kalten Temperaturen draußen schlafen. Die Geschichte ist so wunderschön. Die Bedingungslose Liebe des Hundes gegenüber seinem Frauchen ist so herzergreifend, dass ich weinen musste. Die Kapitel aus der Sicht des Hundes sind so liebevoll und ergreifend dass einem das Herz schier zerspringt. Piper zeigt in der Geschichte Mut und Durchsetzungsvermögen. Sie gibt nicht auf egal wie schwer es ist und setzt sich für die Dinge ein, die ihr wichtig sind. Das Buch ist wirklich wunderschön. Es zeigt wie wunderbar Hunde sind und wie einzigartig die Liebe zwischen Mensch und Tier ist. Denn der Hund liebt seinen Menschen immer, egal wie er aussieht und egal ob er Geld hat oder nicht. Fazit: Cover: 5/5 Schreibstil: 5/5 Einstieg: 5/5 Charaktere 5/5 Emotionen: 5/5 Story: 5/5

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Darum geht‘s Die 12-jährige Piper hat eine liebevolle Familie, ein schönes Zuhause und viele Schulfreundinnen. Als ihr Vater seine Arbeit verliert, wird das Leben der Familie auf den Kopf gestellt und sie müssen sogar ihr Zuhause aufgeben. In der Hoffnung auf neue Jobs, entscheiden sich Pipers Eltern ihre Heimatstadt zu verlassen und reisen mit ihren beiden Kindern und den letzten Habseligkeiten durch das Land. In einer Notunterkunft finden sie ein Dach über dem Kopf und bekommen regelmäßige Mahlzeiten. Piper vermisst ihr altes Leben schmerzlich, versucht sich jedoch tapfer mit der neuen Situation zu arrangieren. Sie lernt die obdachlose Jewel und ihren süßen Hund Baby kennen. Jewel wohnt nicht in der Notunterkunft, da dort Hunde verboten sind. Und sich von Baby zu trennen, kommt für sie auf keinen Fall in Frage. Als Jewel erkrankt und ins Krankenhaus muss, wird Baby in ein Tierheim gebracht. Piper möchte den beiden unbedingt helfen und sie wieder zusammenbringen, bevor Baby der obdachlosen Frau ganz weggenommen wird. Piper bekommt dabei Hilfe von ihren neuen Freunden. Aber ihr rennt auch die Zeit davon… So fand ich‘s Die Kurzbeschreibung verrät bereits, dass es sich bei „Solange wir zusammen sind“ um kein fröhliches Buch handelt und die ersten Seiten bestätigen das auf bedrückende Weise. Pipers Familie, welche unterwegs ins Ungewisse ist, geht sehr liebevoll miteinander um. Dennoch spürt man als Leser förmlich die beklemmende Atmosphäre, die die Familie umgibt. Beim Lesen wurde mein Herz zeitweise richtig schwer. Umso schöner waren die Momente, in denen die Hoffnung aufflammte und wie wertvoll waren die Begegnungen mit lieben Menschen und das Gewinnen von neuen Freunden. Es ist ein sehr emotionales Buch, das sich trotzdem leicht lesen lässt. Die bildhafte Erzählweise macht Pipers Geschichte sehr lebendig. Das Lesealter ab 10 Jahren finde ich zwar angemessen. Ich denke jedoch, dass es sinnvoll ist, wenn Eltern das Buch gerade mit den jüngeren Kindern zusammenlesen und über das Gelesene reden. Für mich ist „Solange wir zusammen sind“ eine Geschichte voller wichtiger Botschaften. Sie unterhält – und das auf sehr liebenswerte Art und Weise – und gleichzeitig zeigt sie, dass man die Hoffnung nicht aufgeben darf und vor allem auch, was man durch Nächstenliebe und Zusammenhalt alles erreichen kann. Trotz der bedrückenden Situation von Pipers Familie und trauriger Momente hat mich die Geschichte mit einem wärmenden Gefühl eingehüllt. Kurzum: Ich kann das Buch leichten Herzens empfehlen und vergebe die volle Punktzahl!

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Solange wir zusammen sind ist ein Kinderbuch von Bobbie Pyron und 2020 im Thienemann Verlag erschienen. Seit Piper mit ihrer Familie in eine Notunterkunft ziehen musste, ist für sie nichts mehr, wie es war. iEin Lichtblick ist der kleine Straßenhund Baby, behutsam freundet sie sich mit ihm und seiner Besitzerin Jewel, einer Obdachlosen, an. Als Piper erfährt, dass man die beiden trennen will, setzt sie alles daran, ihnen zu helfen.... Solange wir zusammen sind ist eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Einfühlsam erzählt Bobbie Pyron vom Leben am Rande der Gesellschaft, von Tierliebe und Freundschaft und zeigt, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Situationen nicht die Hoffnung zu verlieren. Piper und ihre Familie arrangieren sich so gut es geht mit dem ungewohnten Leben in der Famileinunterkunft. Sie sind dankbar, dass sie eine Bleibe und Verpflegung haben und versuchen ihrem alten Leben nicht nachzutrauern. Piper vermisst ihre Freunde, doch als sie sich den Pfadfinderinnen anschließen kann und wieder zur Schule geht, fasst sie neuen Mut. Liebevoll kümmert sie sich um den kleinen Straßenhund und vergisst dabei ihre eigenen Sorgen. Solange wir zusammen sind ist ein berührender Roman ab 10 Jahren, emotional, lebensnah und nachdenklich. Die Geschichte ist wunderschön und bedrückend zugleich, denn sie zeigt einerseits wie schnell man in eine Notlage geraten kann und von der Gesellschaft abgestempelt wird und wie kraftspendend andererseits Familie, Freunde und Tiere sind. Pipers Engagement, der Zusammenhalt der Obdachlosen und Babys bedingungslose Liebe sind herzerwärmend und machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis.

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Wir brauchen nicht viel… solange wir zusammen sind „Da draußen gibt es gute Menschen. Ein paar schlechte Menschen, aber meistens sind es gute. Vergiss das nie, Baby. Meistens sind sie gut.“ Jewel Knight ist eine traurige und verwirrte alte obdachlose Frau, die in einem Park lebt. Sie hat alles verloren, was ihr wichtig war – ihr Zuhause, ihre Familie, ihre Erinnerungen. Ein kleiner brauner Hund mit schokoladenbraunen Augen und einem weißen Fleck auf dem Hinterkopf ist alles, was sie noch hat. Ihr „Baby“ ist für Jewel die ganze Welt – und umgekehrt ist es ebenso. Baby ist glücklich bei Jewel, er liebt sie über alles. Doch es zeichnet sich ab, dass die beiden einander verlieren könnten. Die zwölfjährige Piper Elizabeth Trudeau macht sich um viele Dinge Sorgen. Nachdem ihre Eltern arbeitslos wurden und die Familie ihr Heim verlor, fanden sie in einem Obdachlosenheim Aufnahme. Piper vermisst ihre Heimat, ihre Freunde und die Schule. Als sie Jewel und Baby begegnet, verliebt sie sich auf der Stelle in den kleinen Hund, weiß aber, dass Jewel Baby viel dringender braucht, als sie. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden bei den „Firefly Girls“ startet sie eine Rettungsaktion für Jewel. Gemäß deren Motto „Wir sind eine Familie. Wir halten zusammen. Und wir werden etwas erreichen“ erinnert sie sämtliche Mitglieder an deren „Firefly-Girls-Versprechen“: „Ich verspreche, täglich mein Bestes zu tun, um die Welt besser zu machen, freundlich, mitfühlend, fair und stark zu sein. Mein Licht soll ein Strahl der Hoffnung sein. Ich verspreche, meine Familie zu ehren, mich selbst und alle Lebewesen auf der Welt. Zusammen leuchten wir heller. Zusammen sind wir stärker. Zusammen können wir alles erreichen.“ Bobbie Pyron hat mit dieser zutiefst berührenden Geschichte auf der Stelle mein Herz erobert. Sie stellt Jewels Schicksal und jenes ihrer obdachlosen Freunde der jugendlichen Leserschaft vor, ermutigt sie dazu, nicht nur auf den äußeren Schein zu achten, sondern viel weiter, bis ins Innerste eines Menschen, zu blicken. Die zwölfjährige Piper ist ein herausragendes Vorbild darin, seinen Mitmenschen Mut und Hoffnung zu machen und sich selbstlos für sie einzusetzen. Der Wert von Familie, Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe wird in diesem Buch hochgehalten. In eindringlichen Worten schildert die Autorin das Schicksal der alten Obdachlosen und ihres Hundes, welches durch die kleine Piper und ihr Engagement beeinflusst wird. Wundervoll gezeichnete Charaktere, ein der jugendlichen Zielgruppe angepasster und äußerst einnehmender Schreibstil sowie tiefgründige und Werte vermittelnde Aussagen machen diese Lektüre zu einem herausragenden Leseerlebnis. Der kleine Hund fungiert als tierischer Protagonist, auch seine Gedanken werden in berührender Art und Weise zum Ausdruck gebracht und sollen dem Leser deutlich vor Augen führen, welche Werte im Leben wirklich wichtig sind: „Menschen tragen eine zu große Last. Baby versteht nicht, warum Menschen so viel brauchen. Es gibt doch Essen. Es gibt Obdach. Es gibt Spiel. Es gibt Liebe. Baby weiß: die Aufgabe eines Hundes ist es, seinem Menschen zu zeigen, was wichtig ist. Die Freude über einen vollen Magen. Das Glück. Spielen und springen zu können, einfach mit Freunden herumtoben. Wie köstlich ein süßer Duft. Wie tröstlich die warme Sonne auf dem Bauch. Und die Welt ist vollständig, ganz, wenn es eines gib: uns gemeinsam. GEMEINSAM.“ Tief berührt haben mich in diesem Buch auch die Prioritäten und Werte der Obdachlosen: „Unsere Tiere gehen immer vor. Weißt du auch, warum? Weil wir sie lieben. Und weil sie unsere Liebe erwidern, ganz egal, was ist. Wenn sie uns ansehen, dann sehen sie nicht irgendeinen zerlumpten Alten, der einen Einkaufswagen schiebt, oder irgendeine gesichtslose alte Frau. Sie sehen in uns hinein!“ Fazit: „Solange wir zusammen sind“ war mit Abstand das am meisten berührende und tiefgründige Jugendbuch, das ich jemals in Händen halten durfte. Die wundervolle Geschichte um Piper und Jewel hat mir ausgezeichnet gefallen und wird noch lange in meinem Gedächtnis bleiben. Ich gebe völlig begeisterte fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung dafür!

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„Solange wir zusammen sind“ von Bobbie Pyron ist zwar ein Kinderbuch, aber es ist eigentlich noch viel mehr. So genau möchte ich auf die Geschichte selbst gar nicht eingehen. Da könnte ich darüber schreiben, dass Jewel obdachlos ist und mit ihrem Hund Baby auf der Straße lebt. Und dass sie, als sie wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus muss, von Baby getrennt wird. Piper und ihre Familie haben durch Schicksalsschläge ihr Zuhause verloren und suchen ein neues. Die Wege von Jewel und Piper kreuzen sich und Piper setzt alles daran, Jewel und Baby wieder zusammenzubringen und ihnen einen Weg zurück ins Leben zu ermöglichen. Und natürlich könnte ich darüber schreiben, was Piper und ihre Familie in der Obdachlosenunterkunft erleben und etwas über Oberflächlichkeit und Scham erzählen. Das würde dem Buch aber nicht gerecht werden, denn das ist nur der oberflächliche Teil der Geschichte, darunter ist noch sehr vieles verborgen. Denn das Buch ist auch eine einfach geschriebene, leicht zu lesende Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Schicksal, Hoffnung und Zusammenhalt. Und dass man vieles schaffen kann, wenn man daran glaubt und es versucht. Natürlich ist die Geschichte kitschig und teilweise voller Klischees. Aber das Buch ist einfach nur wunderschön und mit der Message „Zusammen können wir alles erreichen.“, irgendwie genau das, was ich (und sicher nicht nur ich) in der momentanen schwierigen Situation brauche. Das Buch zeigt, dass es nicht viel braucht, um glücklich zu sein, sondern dass Glück oft auch aus kleinen Dingen entstehen kann. Ein Hoffnungsschimmer und eine rührende Geschichte, die ans Herz geht mir die Tränen der Rührung in die Augen trieb. Von mir ganz klare 5 Sterne und keine Lese-Empfehlung, sondern eine Aufforderung.

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Piper und ihre Familie haben alles verloren. Sie reisen durch das Land, damit der Vater Arbeit finden kann. Schlussendlich landen sie in einem Obdachlosenasyl. „Der kleine Straßenhund ist der Lichtblick für Piper. Denn seit sie mit ihrer Familie in eine Notunterkunft ziehen musste, ist für sie nichts mehr, wie es war. Behutsam freundet sie sich mit ihm und seiner Besitzerin Jewel, einer Obdachlosen, an.“ Piper entdeckt eines Tages, das Jewel verschwunden ist, ohne Baby dem kleinen Hund. Nun versucht Piper den Aufenthaltsort von Jewel heraus zu finden. Dann ist eines Tages auch Baby weg. Es ist eine unglaublich berührende Geschichte. Zum Teil sehr traurig, aber doch immer sehr hoffnungsvoll. Was Piper und ihre neuen Freunde alles zustande bringen ist einfach großartig. Ein Buch, das einem die Welt der ganz Armen zeigt. Großartig und mitfühlend geschrieben. Ein Buch nicht nur für junge Menschen, sondern für uns Alle.

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Bei diesem Buch haben mich Titel und Cover angesprochen. Wir begleiten die kleine Piper, die mit ihren Eltern und ihrem Bruder Dylan in eine Notunterkunft ziehen muss. Durch unglückliche Umstände haben ihre Eltern ihre Arbeit verloren. In einer neuen Stadt muss sich das Mädchen zurechtfinden und dabei nicht den Mut am Leben verlieren. Ich fand es äußerst intensiv dieses Buch zu lesen. Man liest Abschnitte aus Pipers Sicht, aber auch Baby, Jewel und Ree kommen zu Wort. Diese Mischung macht es so besonders und man kann tief eintauchen. So lernt man nicht nur Piper und ihr Schicksal kennen, nein auch viele weitere Menschen leben in Notunterkünften. Und die Tatsache, dass keine Tiere erlaubt sind, hat mich tief berührt. Tiere können für Menschen sehr wichtig sein und halten zu ihrem Besitzer, egal ob dieser arm oder reich ist. Man erlebt in diesem Buch nicht nur eine einfache Geschichte für Kinder, denn es geht so viel tiefer. Es geht um Nächstenliebe, Freundschaft, Vertrauen und auch Akzeptanz. Egal, ob groß oder klein, jeder kann hier noch etwas lernen und mitnehmen. Es hat mich berührt mit welchem Herzblut die Kinder bei der Sache sind und dass man eben nicht immer große materielle Dinge braucht, um glücklich zu sein. Es reichen oft schon kleine Momente und Gesten aus, damit man sich geliebt fühlt und das ist das wichtigste im Leben. Eine intensive, herzerweichende Geschichte über ein kleines Mädchen, dass es nicht leicht im Leben hat und sich doch um andere sorgt. Ich kann es nur empfehlen.

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Piper ist 12 Jahre alt als ihr Vater arbeitslos wird und sich das Leben ihrer Familie dadurch auf den Kopf stellt. Sie muss ihre Schule verlassen und auch ihr Haus müssen sie aufgeben, um an einen anderen Ort zu ziehen. Zusammen mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder reist Piper durchs Land - mit den letzten, wenigen Habseligkeiten, die sie besitzen. In einer Notunterkunft finden sie ein Dach über dem Kopf und regelmäßige Mahlzeiten. Aber natürlich ist das nicht das Leben, von dem Piper immer geträumt hat. Sie vermisst ihre Freunde, ihr Zuhause und die Schule. Doch dann lernt sie Jewel, eine obdachlose Frau, und ihren süßen Hund Baby kennen. Sie freunden sich an - doch als Jewel ins Krankenhaus muss, wird Baby in ein Tierheim gebracht und wird dort an jemand fremdes vermittelt, wenn Piper das nicht verhindert! Sie und ihre neuen Freunde setzen alles daran, um Jewel und Baby wieder zu vereinen... „Erst seit wir keine mehr haben, ist mir aufgefallen, wie finster die Welt ist, wenn so etwas Normales wie die Hoffnung fehlt." pos. 114 Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einfach zu lesen. Auch wenn es sich um ein Kinderbuch handelt, ist das Thema sehr ernst und alles andere als fröhlich. Es ist bedrückend, wie sehr sich Pipers Leben verändert, man spürt beim Lesen die beklemmende Atmosphäre, die die Familie umgibt und die Hoffnungslosigkeit, die viele der Obdachlosen mit sich herumtragen. Gleichzeitig gibt es aber auch die wunderschönen Momente, in denen es um Liebe, Freundschaft, Familie und Hoffnung geht. Dann kann man lachen und sich freuen und hoffen, dass doch alles gut werden wird. Das Thema Obdachlosigkeit wird kindgerecht behandelt, aber auch als Erwachsener kann man sehr viel aus dem Buch mitnehmen. „Die guten Dinge sind manchmal sehr klein verpackt." pos. 1505 Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: aus der von Piper und aus der von Baby. Hin und wieder bekommt auch Jewel ein Kapitel. Die Erzählweise ist sehr bildhaft, was die Geschichte lebendig werden lässt. Das emotionale Buch enthält viele wundervolle und wichtige Botschaften, ist unterhaltsam, zeigt aber auch auf sehr liebevolle Art und Weise, dass das Leben eben nicht immer Friede, Freude, Sonnenschein ist. Auch wenn es viele bedrückende oder traurige Momente hat, überwiegt das Gefühl von Hoffnung und man hat beim Lesen das Gefühl, in eine warme, kuschelige Decke eingehüllt zu werden. Die Charaktere sind alle detailliert beschrieben, besonders Piper schließt man sofort ins Herz. Sie ist unglaublich hilfsbereit, selbstlos und entschlossen und für ihr junges Alter eine sehr starke Persönlichkeit. Auch die anderen Charaktere sind wirklich toll, Baby würde man am liebsten knuddeln, die Familie von Piper zeigt einen unglaublichen Zusammenhalt, die Freundinnen von Piper sind alle ganz toll unterschiedlich und auch Jewel und die anderen Obdachlosen haben viele Facetten. „Lass dir nicht gefallen, dass jemand dir sagt, wer du bist, nur weil du da wohnst, wo du wohnst." pos. 903 Ein ganz wundervoller Kinderroman über Obdachlosigkeit, Freundschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Familie, Engagement, Mitgefühl und Empathie. Darüber, dass man die Hoffnung niemals aufgeben darf und dass Freunde füreinander da sind - egal wie ausweglos die Situation anfangs auch scheinen mag. Fazit Herzerwärmend, einfühlsam, berührend - ein Kinderroman, aus dem jeder Erwachsene auch noch was lernen kann. Die Geschichte ist traurig und wunderschön zugleich, man kann mitfühlen, hoffen, lachen und weinen. Absolute Leseempfehlung! https://lucciola-test.blogspot.com/2021/05/books-bobbie-pyron-karin-lindermann.html

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