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Buchcover für Wenn du mich heute wieder fragen würdest

Wenn du mich heute wieder fragen würdest

Roman | Ein amerikanischer Familienroman über Freundschaft, Liebe und die Höhen und Tiefen einer Ehe

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Erscheinungstermin 12.10.2020 | Archivierungsdatum 16.11.2021


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Zum Inhalt

Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte 

Als die Gleesons und die Stanhopes in dieselbe Nachbarschaft ziehen, scheinen die Weichen für ein freundschaftliches Miteinander gestellt, sind die beiden Familienväter zudem Kollegen bei der New Yorker Polizei. Lena Gleeson fühlt sich in der neuen Gegend ein wenig einsam und versucht mit Anne Stanhope Freundschaft zu schließen. Doch deren kühle, distanzierte Art verhindert jeden Kontakt. Erst ihre Kinder bringen die Gleesons und die Stanhopes wieder miteinander in Verbindung. Lenas jüngste Tochter Kate und Annes einziger Sohn Peter sind von Anfang an unzertrennlich. Aber ihre aufkeimende Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als eine Tragödie beide Familien für lange Zeit auseinanderreißt.


NEW YORK TIMES BESTSELLER

LIEBLINGSBUCH DES AMERIKANISCHEN INDIE-BUCHHANDELS

TV-SERIE IN VORBEREITUNG (MACHER VON "AMERICAN BEAUTY")

»Mitreißend und bewegend.« MEG WOLITZER

»So aufwühlend und hoffnungsvoll wie das Leben selbst. Dieses Buch müssen Sie gelesen haben!« LISA TADDEO

»Ein gewaltiger Roman über eine lebenslange Liebe.« DAILY MAIL

Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte 

Als die Gleesons und die Stanhopes in dieselbe Nachbarschaft ziehen, scheinen die Weichen für ein freundschaftliches Miteinander gestellt, sind die beiden...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783961610969
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 464

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Für alle Leserinnen von Jodie Picoult, Anna Qunidlen oder Celeste Ng. Sehr flüssig, spannend und unterhaltsam geschrieben, ein perfekter Schmöker für lange Wochenenden!

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Francis Gleeson und Brian Stanhopes sind frischgebackene Police-Officers, als sie sich kennenlernen. Beide heiraten jung und ziehen in eine amerikanische Kleinstadt, wo sie Nachbarn werden. Ihre Kinder gehen zusammen in die Schule, Brians Sohn Peter und die jüngste Tochter von Francis, Kate, sind beste Freunde und unzertrennlich. Im Laufe der Jahre gibt es immer wieder Probleme mit Peters Mutter Anne, die sich seltsam verhält, keinen Menschen an sich heranlässt und schließlich anfängt an Verfolgungswahn zu leiden. Eines nachts will sie verhindern, dass die Teenager sich treffen und greift zur Waffe ihres Ehemannes.


Nach dem Klappentext und dem Beginn der Handlung rechnete ich erst mal vor allem mit einer tragischen Liebesgeschichte. So eine Art Romeo und Julia vielleicht. Und der Titel des Buches versprach ja bereits, dass die beiden jungen Leute sich wiedersehen. Aber schnell war mir klar, dass es der Autorin Mary Beth Keane um viel mehr geht. Sie versteht es virtuos und mit unglaublichem Sprachgefühl, die psychischen und physischen Verletzungen zu beschreiben, die sowohl aus der Tragödie einer Nacht aber auch aus der Krankheit der Mutter, der Sprachlosigkeit des Vaters, dem Versuch aller Betroffenen, mit dem Drama umzugehen und zu leben, entstehen. Sie lotet die Gefühle der Liebenden aus, erzählt, wie Kates Eltern ums Überleben kämpfen. Jahre vergehen und Peters Versuche, seine schwierige Kindheit und die Tat seiner Mutter zu verdrängen, münden fast in eine neue Katastrophe. Wird es ihm gelingen, alles zu verarbeiten? Wird die Liebe zu Kate all das überstehen? Und ist es möglich Anne zu vergeben und sie wieder in das Leben der zwei Familien zu lassen?


Es ist ein sehr intensives und sehr berührendes Buch. Keane hat einen wunderbaren Erzählstil, findet Worte, die wie Bilder sind und die die Gefühle der Protagonisten so authentisch und nah beschreiben. Ich wollte immer wieder Sätze anstreichen, Szenen nochmals lesen, um sie ganz tief einwirken zu lassen. Es gab einige Abschnitte, die wirklich zum Heulen schön, tragisch und traurig waren.


".... Sie erzählte ihm eine Anekdote nach der nächsten, als würde sie Steine in einen See werfen, um zu beobachten, wie die kleinen Wellen aufs Ufer zuliefen..."


Ich habe das Buch als ebook gelesen und kann es kaum erwarten, wenn es im Herbst als gebundene Ausgabe in mein Bücherregal einziehen wird. Dann werde ich ganz viele gelbe Zettelchen plazieren, um all die schönen Sätze und Szenen nochmals markieren und genießen zu können. Das Cover ist wunderschön. Ich hoffe sehr, dass es tatsächlich zu einer Verfilmung kommt und dass es zumindest annähernd die emotionale Tiefe trifft, die in diesem Buch auf jeder Seite steckt. Und ich würde wahnsinnig gerne auch die vorhergehenden Bücher dieser Autorin in einer Übersetzung lesen.

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In dem Roman „Wenn du mich heute wieder fragen würdest“ von Mary Beth Keane begleiten wir die Familien Stanhope und Gleeson über mehrere Jahrzehnte.

Brian Stanhope und Francis Gleeson haben sich beide an der Polizeiakademie kennengelernt und ziehen in den gleichen Vorort von New York. Von nun an sind sie direkte Nachbarn. Der Kontakt ist durch die psychische Krankheit von Anne Stanhope distanziert, doch die beiden Kinder der Familien, Peter und Kate, sind die besten Freunde und unzertrennlich. Eines Nachts passiert eine Tragödie, die beide Familien trennen wird, doch dadurch ist das Schicksal der Familien von nun an unwiederbringlich miteinander verknüpft.

Meinung:

Eines vorweg: Dieses Buch ist brillant und ein echtes Highlight.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Am häufigsten wohl aus der Sicht von Kate, Peter und Francis. So bekommen wir als Leser einen guten Eindruck von beiden Familien. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, ich konnte direkt eintauchen und war als stiller Beobachter vor Ort. Die Autorin lässt sich Zeit die Geschichte in Ruhe zu erzählen und trotzdem hat man von Beginn an eine direkte Verbindung zu den Figuren aufgebaut. Sie werden lebendig und bekommen eine Seele. Die Figuren sind wunderbar authentisch und voll aus dem Leben gegriffen. Sie sind in Grautönen gezeichnet, was mir unglaublich gut gefällt. Manchmal machen auch eigentlich gute Menschen, Dinge, die uns Lesern nicht unbedingt gefallen.

Dieser Roman ist herrlich facettenreich und intensiv. Er zeigt, wie ein kleiner Moment unser Leben aus den Fugen bringen kann. Wie diese Tragödie Auswirkungen auf alle Leben dieser beiden Familien hat. Jeder versucht auf seine Weise damit umzugehen. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam die körperlichen aber auch die seelischen Verletzungen, die jeder davonträgt. Francis und Lena, die versuchen sich ins Leben zurück zu kämpfen, den Verlust und die Einsamkeit von Peter und Kate oder die Gleichgültigkeit und den Egoismus von Brian. Darüber hinaus spielt die Krankheit von Anne eine Rolle. Wie sie diese schließlich anerkennt, damit lernt umzugehen und irgendwann versucht ihre Fehler wieder gut zu machen. Über allem schwebt die Frage in wieweit unsere Eltern und unsere Kindheit ausschlaggebend sind für unser weiteres Leben.

Fast alle Liebesromane und Filme enden damit, dass sich das Paar am Ende findet. Aber diese Geschichte geht weiter, sie zeigt auch was danach kommt. Die Arbeit die dahintersteckt, die Kompromisse die man eingeht. Das „in guten wie in schlechten Zeiten“ nicht nur ein Satz ist, sondern das alle Höhen und Tiefen ein Paar zusammenschweißen. Das hat mir so unfassbar gut gefallen, weil so das Leben nun mal ist; es ist eben nicht nur eitel Sonnenschein. Es geht auch darum Kinder ihren eigenen Weg gehen zu lassen. Irgendwann müssen sie ihre eigenen Entscheidungen und Fehler machen, auch wenn es den Eltern noch so schwer fällt. Und schließlich geht es in diesem Roman auch um Vergebung.

Fazit: Ein unfassbar toller Roman, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Ich könnte stundenlang über dieses Buch schwärmen und diskutieren, es ist nur schwer ohne zu viel zu verraten. Dieses Buch ist perfekt für Leserunden oder Buchclubs. Es ist so komplex und vereint Themen wie Liebe, Familie, Vergebung und Einsamkeit auf ganz besondere Weise. Für mich ist es ein Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung und mehr als verdiente 5 Sterne.

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Eine saubere Geschichte, stringent erzählt, sprachlich klar und präzise, mit teilweise lyrischer, bildhafter Sprache, die immer gut reinpasst. Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass die Charaktere wirklich gut gezeichnet wurden. Es ist klar, warum sie etwas tun oder nicht tun und man könnte nur anhand ihrer Aktionen oder Sätze unterscheiden - das gibt es selten In solch „normalen“ Geschichten, wie ich finde. Will damit sagen, dass es eine klassische Geschichte eines Paares ist, das man durch ihr Leben begleitet. Zudem aber spielen die Familien der beiden eine große Rolle, schön ist, dass die Story beim Kennenlernen der Väter einige Jahre vor der Geburt der beiden einsetzt. Kates Kindheit erinnert mich an Schloss aus Glas. Dabei hatte ich manchmal dasselbe Gefühl beim Lesen. Hier gibt es keinen Kitsch und Leon umwerfendes Happy End. Es bleibt alles realistisch und genau deshalb hat es mich so mitgenommen und dranbleiben lassen. Eine Empfehlung, die ich zigfach aussprechen werde. Denn wenn jemand etwas Leichtes, etwas Schönes mit Niveau, einen Schmöker, etwa für jemanden, den man nicht genau kennt oder für sich eine Überraschung sucht, passt es immer.

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Dieses Buch ist nach einer Fuß-OP meine Rettung gewesen. Die Geschichte von Kate und Peter ist so schön geschrieben. Das Buch war leider irgendwann zu Ende.
Toller Schreibstil, interessanter Einblick in verschiedene Familienleben, die doch lebenslang zusammen gehören.

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Mary Beth Keane erzählt die Geschichte zweier Familien, deren Schicksale über lange Zeit miteinander verwoben sind. Sie sind Nachbarn, die Männer Arbeitskollegen und die beiden Frauen könnten Freundinnen werden, so ist die Hoffnung von Lena Gleeson, aber jede freundliche Annäherung an ihre Nachbarin Anne, wird von der Frau abgewiesen. Doch Peter, Annes Sohn, und Kate, die Tochter der Gleesons, werden Freunde, bis eine schlimme Tragödie geschieht, die das Leben aller komplett verändert. Auch die gemeinsame Zukunft von Kate und Peter ist davon betroffen.

Die Autorin hält zu allen ihren Figuren eine gewisse Distanz. Es scheint als blicke sie auf eine Bühne, auf der ein Theaterstück gespielt wird, mit ihr als einziger Zuschauerin. Ihre Rolle ist es, zu beschreiben was geschieht und das als neutrale Beobachterin. Sie wertet nicht, sie bevorzugt niemanden, sie gibt einfach wieder, was sie sieht und das sind die Leben von Kate und Peter und ihren Familien. Schonungslos und klar werden Fehler, Krankheiten, Kämpfe, Missgeschicke und Schicksalsschläge dargestellt; aneinandergereiht ergeben sie die Leben der verschiedenen Personen und mir persönlich kam dabei ein wenig das Glück zu kurz.

Der Schreibstil macht das Buch sehr gut lesbar, die Figuren wirken so authentisch, als habe Mary Beth Keane eine Biografie dieser Familien verfasst. Man findet sich gut in die Handlung ein, ist schnell mittendrin und mag nicht mehr loslassen, bis die Geschichte zu Ende erzählt ist.

Mein Fazit: Eine beeindruckende Familiengeschichte, von einer Autorin, die etwas zu sagen hat. Glasklar und brillant erzählt.

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Francis Gleeson und Brian Stanhope sind Kollegen bei der New Yorker Polizei. Francis zieht mit seiner Frau Lena in ein Haus. Kurze Zeit später zieht Brian mit Ehefrau Anne in die Nachbarschaft. Lena freut sich und hofft, sich mit Anne anfreunden zu können, die verhält sich jedoch merkwürdig distanziert. Lenas jüngste Tochter Kate und Annes Sohn Peter haben von Anfang an einen guten Draht zueinander und werden beste Freunde. Als sich ihre Freundschaft langsam zu Liebe entwickelt, geschieht etwas Schreckliches, was die Familien auseinanderbringt.

Einmal angefangen, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mary Beth Keane hat einen wundervollen Schreibstil, eine Mischung aus meinen beiden Lieblingsautorinnen. Sie schreibt sehr einfühlsam über die fast schon schicksalhafte Begegnung, der beiden Familien und wie sie nach der Tragödie wachsen und reifen. Um nicht zu viel zu verraten, werde ich nicht näher auf die Geschichte eingehen, nur so viel: Vor allem Annas Vergangenheit und ihr daraus resultierendes Verhalten hat mich sehr bewegt. Ich liebe es, wenn ich die Protagonisten eine lange Zeit begleiten darf. Am Ende hatte ich das Gefühl, sie persönlich zu kennen.

Ein Roman, wie ihn das Leben nicht besser hätte schreiben können, über die Höhen und Tiefen innerhalb der Familien. Mich hat die Geschichte sehr berührt, deshalb gebe ich gerne 5 Sterne.

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Was für ein wunderbar echtes, schonungsloses und tröstliches Buch!

Zwei Kollegen bei der New Yorker Polizei, die mit ihren Frauen in die Vorstadt ziehen, Nachbarshäuser kaufen und Familien gründen: Was klingt wie der Auftakt einer Idylle, ist bei genauerem Betrachten ein Scheiterhaufen. Die Männer verstehen sich nicht besonders gut, die Frauen finden keinen Draht zueinander, die eine zu sehr bemüht, die andere unfähig, sich auf andere einzulassen. Eine Vorzeigefamilie und eine Familie, die auseinander bricht, leben nebeneinander. Nur die jüngsten Kinder der Familien scheinen unberührt von den Schwierigkeiten der Erwachsenen, die kindliche Naivität bietet Boden für eine tiefe Freundschaft. Die von Anfang an nur scheinbar herrschende Idylle wird eines Tages gänzlich zerstört, so sehr, dass sie nicht einmal mehr vorgetäuscht werden kann. Und doch geht das Leben weiter, die Eltern werden älter, die Kinder erwachsen.

Wie nachhaltig geschädigt werden die Protagonisten von schrecklichen Erlebnissen? Wie tiefgehend zerstören uns die Dinge, die uns zustossen? Und wie stark sind die Banden, die wir knüpfen? Diesen Fragen geht Mary Beth Kean in "Wenn Du mich heute wieder fragen würdest" mit gestochen scharfem Blick und ungeschönt nach. Und sie zeichnet ein überzeugendes, detailreiches und glaubwürdiges Bild. Die Figuren entwickeln sich stets weiter, sie sind sympathisch und erschreckend, gut und böse, sie sind menschlich, sie gehen zu Grunde und wachsen daran. Und sie zeigen auf, wie komplex das Leben, die Liebe, die Familie und die Freundschaften - wir - sind.

Der Roman lebt von einer grossen Nähe zu den Protagonisten. Beim Leser entsteht diese Nähe durch die genauen Beobachtungen Keans und aus den wechselnden Erzählperspektiven. Diese sind fliessend und spannend, war man gerade noch auf der Seite der einen Figur, nimmt einem die nächste für sich ein. Man wünscht sich und ihnen, dass alles gut kommt.

Wibke Kuhn hat in der deutschen Übersetzung eine wundervoll bildliche und sehr genaue Sprache beibehalten. Mehrmals hielt ich inne, um die durch die Sprache geweckten Bilder zu betrachten und geniessen.

Mich hat "Wenn Du mich heute wieder fragen würdest" überzeugt, unterhalten und berührt.

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Zwei Familien, die auf den ersten Blick so viel gemeinsam haben - die Stanhopes und die Gleesons sind Nachbarn, beide Familien haben irische Wurzeln, beide Männer sind Streifenpolizisten bei der New Yorker Polizei. Und doch sind sich beide Familien eigentlich fremd und leben nebeneinander her. Lediglich die beiden Kinder Kate und Peter sind seit frühster Kindheit an unzertrennlich. Doch dann geschieht eines Nachts eine Tragödie, die das Leben beider Familien über Jahrzehnte prägen wird und ihr Schicksal untrennbar miteinander verbindet.

"Wenn du mich heute wieder fragen würdest" ist ein toller Familienroman mit wunderbarer Erzählsprache. Mary Beth Keane zeichnet jede Figur mit Liebe zum Detail und erlaubt es ihnen, frei von Klischees und authentisch zu sein. Ein wunderbarer Roman über Familie in allen ihren Höhen und Tiefen, über Schuld, Vergebung und Liebe. Absolut lesenswert!

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Die jungen Police Officers Brian Stanhope und Francis Gleeson kennen sich von ihrer Ausbildung und sind mehrere Wochen Partner im Dienst, bevor sie nebeneinander liegende Häuser in einem New Yorker Vorort beziehen, eine enge Freundschaft verbindet die beiden jedoch nicht. Beide Paare werden Eltern und schon bald kristallisiert sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden jüngsten, Kate und Peter heraus, welche allerdings von den Erwachsenen nicht gerne gesehen wird. Eines Nachts ereignet sich eine Tragödie, nach der das Leben aller nicht mehr dasselbe sein wird.

Die Geschichte der beiden Familien spannt sich von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart und wird dabei von allen Perspektiven beleuchtet bzw. aus Sicht verschiedener Charaktere erzählt, was das Buch sehr interessant macht. Die Ausführungen der Autorin werden nicht langweilig, da sie sich auf die Essenz beschränkt und nicht unnötig Phasen auswalkt. So fliegen die Jahre bzw. Seiten nur so dahin.

Ein großartiges Buch, das viele Facetten des Lebens behandelt, mit Charakteren, die ihre Ecken und Kanten haben, aber stets nachvollziehbar handeln und gerade dadurch sehr realistisch entworfen sind. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Ergreifend
Die amerikanische Schriftstellerin Mary Beth Keane schreibt spannend und unterhaltsam.

„Wenn du mich heute wieder fragen würdest“ ist besonders interessant. Es ist eine eine tiefgründige Geschichte.
Wir erleben das Leben von Kate und Peter von Geburt an. Die Väter sind Polizisten.
Die Familien Gleesons und Stanhopes wohnen nebeneinander, aber Peters Mutter ist etwas seltsam und will keinen Kontakt.
Aber Kate und Peter sind so viel wie möglich zusammen. Kates und Peters Geschichte berührt.
Es passiert viel dramatisches und erschreckendes. Und das Leben hat noch einiges mit allen vor.

Die Autorin hat die Personen so dargestellt, das man sie gut kennen lernt. Es ist eine Geschichte voller großer Gefühle.
Der Roman liest sich wunderbar.

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Ein spannender und berührender Roman über Familie, Liebe, tragische Schicksalsverläufe, Durchhaltewillen und die Kraft der Vergebung.
Der irischstämmige Francis Gleeson und sein Kollege Brian Stanhope kennen sich seit Anfang ihrer Polizistenausbildung in New York. Später werden sie Nachbarn in der Kleinstadt Gillam, doch eine richtige Freundschaft entsteht nicht, Das ist nicht zuletzt Brians Frau Anne geschuldet ist, die zwar ebenfalls aus Irland stammt, doch weder mit den Gleesons noch mit anderen Nachbarn eine engere Beziehung haben möchte.
Ganz anders ergeht es den Kindern - Kate Gleeson und Peter Stanhope - die zusammen aufwachsen und beste Freunde werden. Als sie ins Teenageralter kommen, befürchten die Eltern, dass aus dieser Freundschaft mehr werden könnte. Ein dramatischer emotionaler Ausbruch eines der Familienmitglieder mit schrecklichen und gewaltsamen Folgen für alle reißt das Band zwischen den Kindern auseinander - allerdings nicht für immer.
Die Autorin baut die Geschichte langsam und einfühlsam auf, zeigt wie verschieden Familienbeziehungen und das familiäre Klima sein können, erzählt von Menschen, die in unterschiedlicher Form tief verletzt wurden und einen Neuanfang wagen müssen. Sie erzählt von Leid und von Hoffnung auf spannende und mitreißende Weise.

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Ein Buch so schön und so ausdrucksstark wie ein Bild von Edward Hopper (sehr passend das Cover).
Einfach eintauchen und genießen. Ich habe es noch nicht fertig gelesen, aber bin glücklich, dass ich noch viele Seiten Lesegenuss vor mir habe.

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"Wenn du mich heute wieder fragen würdest" ist eine Geschichte voll sanfter Dramatik und subtiler Spannung - eine Geschichte voller Gegensätze. Denn die Autorin Mary Beth Keane versteht es, unaufgeregt und trotzdem eindringlich über dramatische und tragische Ereignisse zu schreiben und ohne Pauken und Trompeten für eine leise Spannung zu sorgen, die einen Seite um Seite umblättern lässt. In ihrem Stil erinnert mich Mary Beth Keane damit sehr an die Bücher von Celeste Ng, die von einer ähnlich sanften Dramatik und subtilen Spannung geprägt sind.

Ähnlich wie bei Celeste Ng wechseln auch in "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" zwischen den Kapiteln die Sichtweisen, so dass man als Leser ein tiefes Verständnis für jede Figur bekommt und insbesondere die Grautöne zwischen "gut" und "böse" dabei sehr schön beleuchtet werden. So fällt es einem als Leser schwer, Charaktere allzu schnell zu verurteilen und in Schubladen zu stecken. Vielmehr ist man bei jedem neuen Ereignis gespannt, wie es wohl aus der Sicht der anderen Figuren gewirkt haben muss und was diese darüber denken.

"Wenn du mich heute wieder fragen würdest" erzählt für mich von großen Themen wie Vergebung und Familie, aber auch von kleineren Themen wie Nachbarschaftlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen. Es geht um generationenübergreifende Konflikte und verschiedene Arten von "Familienerben", die weitergetragen werden und für jede neue Generation eine andere Bedeutung haben. Wer Spaß an solchen Geschichten hat, wird mit "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" ein kurzweiliges Lesevergnügen haben.

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Mitreißende und einfühlsam erzählte Familiengeschichte über Schuld und Vergebung
Selten hat mich eine Familiengeschichte so bewegt und mitgerissen wie diese hier. Francis Gleeson und Brian Stanhope verbindet von außen gesehen vieles. Beide sind bei der Polizei, jung verheiratet und wohnen in benachbarten Häusern in einem beschaulichen Vorort. Doch obwohl Lena Gleeson schon beim Einzug versucht, eine gute Verbindung zu Brians Frau aufzubauen, bleibt diese abweisend, wenn nicht sogar feindselig. Nur die Kinder der beiden Familien, Kate und Peter haben bereits von frühester Jugend ein inniges Verhältnis. Als dann aber eine Tragödie passiert, wird nicht nur ihr Verhältnis auf die Probe gestellt.
Dieser Roman zeigt sehr anschaulich, wie nur ein einziges Ereignis das Leben zweier Familien völlig aus der Bahn werfen kann. Er erzählt über Jahrzehnte hinweg aus wechselnden Perspektiven, wie die verschiedenen Familienmitglieder mit der Situation umgehen. Dabei sind die Charaktere sehr vielschichtig angelegt und erfreulicherweise wird auf Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet.
Alles in allem ist dieses Buch eine wunderschöne bildreich erzählte Familiengeschichte, die zum Nachdenken anregt über Schuld und Vergebung.

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Was wäre wenn...? Was macht eine Kindheit aus? Was macht ein gelingendes Leben aus? ...und noch weitere Fragen hat Keanes Roman zum Thema. Bewegend und mit Tiefgang kreist die Geschichte um die Hauptfiguren und ihre persönliche Entwicklung und schildert sehr anschaulich, inwieweit persönliche Entwicklung auch bei traumatischem Hintergrund möglich ist. Flüssig geschrieben mit schönen Bildern - eine gute Unterhaltung mit Mehrwert.

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Zum Inhalt:
Eigentlich hätten die Gleesons und die Stanhope gute Nachbarn werden können, aber es funktioniert einfach nicht so richtig und das obwohl ihre Kinder sich so gut verstehen. Werden ihre Freundschaft trotz des Widerwillens der Eltern Bestand haben?
Meine Meinung:
Wenn man den Klappentext so liest, erwartet man irgendwie so eine Art Romeo und Julia Story und ja ein kleiner Teil hat auch Ansätze davon, aber insgesamt ist saß Buch sehr viel mehr. Es läsdt uns die Leben zweier Familien miterleben mit allen Höhen und Tiefen. Es erzählt unverblümt welche dramatischen Ereignisse passieren können aber auch viele schöne Begebenheiten. Es ist fast als könne man ein den Weg mitgehen. Die Protagonisten kommen einem immer näher und werden immer greifbarer. Der Schreibstil ist richtig gut und zieht einen förmlich in die Geschichte, wobei ich am Anfang etwas Anlaufschwierigkeiten hatte. Am Ende aber.ist es einfach ein tolles Buch.
Fazit:
Ungewöhnlich gut

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Wahnsinnig packend, berührend. Ein Drama unfassbaren Ausmaßes hinter den sauberen Fassaden der Vorstadt. Meine Sympahtien sind ständig zwischen den Hauptpersonen hin- und hergesprungen.

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Wahre Liebe verzeiht alles und sie übersteht auch härteste Prüfungen. Die Ehepaare Gleeson und Stanhope sind Nachbarn und die Männer sogar Arbeitskollegen. Trotzdem kommt keine freundschaftliche Beziehung auf und das liegt unter anderem an Anna Gleeson. Die beiden Kinder Kate und Peter hingegen, verstehen sich blendend. Als sie sich mal wieder heimlich treffen geschieht das Unbegreifliche und für alle Beteiligten beginnt eine Zeit voller Leid und Schmerz.

#Wenndumichheutewiederfragenwürdest ist viel mehr als „nur“ ein Roman. Die Autorin schuf ein Werk, das voller Tiefgang und in feiner Sprache geschrieben wurde. Der Leser kann alle Protagonisten und Antagonisten über etliche Jahre begleiten. Das bedeutet auch, dass er sie nicht nur kennenlernt. Er versteht auch, warum die Eltern so geworden sind und welche Traumen sie in der Kindheit erlebten. Es geht um das Verlassen von Heimat und Elternhaus, weil das Sehnen nach einem besseren Leben ein Herzenswunsch ist. Aber auch die Frage nach der Bedeutung einer Jugendliebe, die von den Eltern mit aller Macht unterdrückt wird.

Die Autorin erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven und es war für mich nicht immer leicht, dem Geschehen zu folgen. So konnte ich aber nachvollziehen, wie sich die Protagonisten in ihrer jeweiligen Lebenssituation fühlten. Ich begleitete sie ein gutes Stück ihres Daseins und konnte mir ihren Kampf um Liebe und Zusammensein aktiv vorstellen. Kein leichtes aber ein wertvolles Buch, für das ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung gebe. Das Cover ist übrigens ein Highlight bei den vielen 08/15 Titelblättern, die momentan viele neue Bücher zieren. #NetGalleyDE

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Mein Vertreter hat mir dieses Buch empfohlen und bereits nach 50 Seiten muss ich ihm Recht geben. Das Buch macht wirklich große Freude!

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Dieses Buch begeistert.
Die trügerische Nachbarschaftsidylle wird schnell seziert und durch die psychisch kranke Anne zum Pulverfass. Ich litt so sehr mit ihrem Sohn und auch Lena und ihrem Mann, die diese Verkettung von Ereignissen in völlig unterschiedliche Lebensbahnen katapultieren.
Starke Charaktere, toll beschriebene Gefühlswelten.
Das wird ein Buchhändlerliebling!

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Ein sehr schönes Buch, das aber etwas Zeit und Ruhe brauchte, um es zu lesen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, und der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Beides passt auch gut zu dieser Geschichte.

Der Schreibstil ist auch passend. Man kann das Buch gut lesen, der Schreibstil ist klar und schnörkellos, aber die Autorin schaft es damit, die ganze Tiefe dieser Geschichte gut zu transportieren.

Die Charaktere sind wirklich toll ausgearbeitet. Die Autorin erzählt mit einer gewissen Feinfühligkeit, was mir ausgesprochen gut gefällt.

Und die Geschichte zeigt deutlich, dass man eigentlich nie die Frage nach Schuld stellen kann. Und dass hinter jeder Geschichte ein, in diesem Fall sogar mehrere Schicksale stehen.

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Berührend

Wir begleiten unsere Protagonisten einige Jahre lang. Die Nachbarn haben nach außen einiges gemeinsam und könnten eigentlich Freunde werden. Doch daraus wird nicht. Die Kinder jedoch mögen sich sehr und scheinen sich sogar ineinander zu verlieben. Ja, im Grunde ist es eine „neue“ Romeo und Julia Geschichte. Doch auch wenn das Grundgerüst daher kommt, ist es ein eigenständiger und sehr bewegender Roman.

Konflikte die sich durch mehrere Generationen ziehen, Ängste und eigene Taten lassen die Familien in ihrer eigenen Welt leben. Doch die Kinder möchte nun aus diesem alten Trott ausbrechen. Die Autorin schafft es, mit ihrem gefühlvollen Schreibstil und der bildgewaltigen Darstellung den Leser in den Bann der beiden Familien zu ziehen. Man wartet und hofft, dass sich alles zum Guten wendet. Da man die Geschichte nicht nur aus Sicht einer Person lesen und miterleben kann, kann man als Leser vieles besser nachvollziehen.

Ich fand das Buch wirklich sehr gut und einige Passagen werden mir auch nach dem Lesen noch etwas nachhängen.

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Zwei Nachbarhäuser, zwei Familien (beide Familienväter bei der New Yorker Polizei) und zwei unzertrennlich befreundete Kinder, die sich ein Leben ohne den anderen nicht vorstellen können.

Und dann passiert - als Peter und Kate gerade mal 14 Jahre alt sind - eine Bluttat, die das Leben der beiden Familien von heute auf morgen total verändert.

Wie gehen die Familien damit um? Wie geht es Peter und Kate damit?

Die Autorin erzählt in einer wunderschönen bildhaften Sprache, nimmt einen mit, erklärt Zusammenhänge und zeigt Hintergründe auf. Der Leser erfährt das Schicksal und die Entwicklungen der zwei Familien jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven.

Es geht um Schuld, um Verletzungen (nicht nur sichtbare), aber auch um Verzeihen und Nachsicht. Der Roman erzählt von Höhen und Tiefen einer Ehe und dem Zusammengehörigkeitsgefühl in einer Familie. Nein, kein Kitsch, kein Schmalz, sondern Ehe und Familie, wie sie in all ihren Facetten stattfindet.

Dabei schafft es die Autorin bestens zu unterhalten, zu berühren und dabei auch noch Hoffnung und Trost zu vermitteln. Ich bedauerte es sehr, als das Buch zu Ende war, empfehle es aus vollem Herzen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Eine tragisch schöne Geschichte, perfekt für die kühlen Herbstabende.
Zwei ehemalige Kollegen ziehen in die gleiche Vorstadt gründen Familien. Lena versucht anfangs das Herz der kühlen Anne zu erreichen, gibt aber bald auf, als sich diese weiter zurück zieht. Außerdem hat sie ihre drei Mädchen, die sie auf Trab halten. Kate, ihre Jüngste ist jedoch fest mit Annes einzigem Sohn Peter innig verbunden. Eines Tages reißt eine Tragödie beide Familien für lange Zeit auseinander.
Mary Beth Keane versteht es grandios die Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln zu erzählen. Dabei hatte ich nie das Gefühl, das sie sich im Gewirr der Sichten verliert.
Eine meiner Lieblingsbuchempfehlungen für den Herbst/ Winter 2020!

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"Wenn du mich heute wieder fragen" würdest ist ein Buch, dass sich mit emotionalen Themen und dem Verlauf eines Lebens beschäftigt. Es greift tiefgründige Fragen auf, wie z.B. Inwieweit unsere Entscheidungen unser Leben beeinflussen, ob man am Ende viel bereut oder froh ist sich durch die schweren Zeiten gekämpft zu haben.
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Das Buch zeigt die Auf und Abs des Lebens und das mit einem recht sachlichen Schreibstil.
Im Endeffekt, passt dieser sachliche Schreibstil auch sehr gut, um sich wirklich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und nicht in seinen eigenen Emotionen hängen zu bleiben. Trotzdem musste ich mich anfangs erstmal daran gewöhnen, da dies einfach nicht das war womit ich gerechnet hatte.
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Wenn man sich dann auf den Schreibstil und die Zeitsprünge einlässt, erhält man eine emotionale, sowie nachdenkliche Geschichte. Man merkt auch, dass die Zeitsprünge nötig sind, um das Gesamtpaket rüberzubringen ohne langatmig zu werden.
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Da mir die Hauptprotagonisten Kate und Peter von Anfang an sympathisch waren, hat mich das Buch mit den verstrickten Schicksalsschlägen der zwei Familien berührt. Es war faszinierend, wie diese Familien direkt nebeneinander leben und doch sind die einen eher vom Glück verfolgt, während die anderen mit schweren Umständen zu kämpfen haben. Eigentlich gibt es auch nur einen Punkt der diese Familien dauerhaft verbindet, nämlich Kate und Peter. Dies führt auch zu dem größten Schicksalsschlag der Geschichte.
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Auch die Entwicklung der Gesellschaft war sehr interessant, durch die Zeitsprünge von 1973-2017 hat man einen guten Blick dafür bekommen, wie sich der Umgang mit psychischen Krankheiten oder Alkoholismus geändert hat.
Teilweise war ich wirklich entsetzt über Außenstehende. Denn ganz sicher hätte man, daß ein oder andere verhindern können oder auch helfen können.
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Insgesamt ist es ein schönes Buch, um sich auch mal mit ersteren Themen auseinanderzusetzen, dass am Ende zeigt, auch ein Leben mit schweren Zeiten ist lebenswert und zusammen kann man einiges schaffen.

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Ich falle gleich mal mit der Tür ins Haus: „Wenn du mich heute wieder fragen würdest“ ist eines meiner Jahreshighlights 2020 (und der Eisele-Verlag entwickelt langsam, aber sicher zu einem meiner Lieblingsverlage). Dieser Roman erzählt eine so subtil berührende, vielschichtige und bei aller Tragik unaufgeregte (Liebes-)Geschichte, wie ich sie schon lange nicht mehr gelesen habe. Und darum geht’s:

Kate und Peter wohnen seit ihrer Geburt Haus an Haus, Tür an Tür in einem idyllischen, geruhsamen Vorort von New York. Ihre Eltern sind im gleichen Alter, haben einen ähnlichen Background: die Väter Francis und Brian sind beide Polizisten, haben sogar schon einmal gemeinsam Dienst in der Bronx getan und verstehen sich recht gut. Ihr Lebensumfeld ist wie geschaffen für eine freundschaftliche Nachbarschaft, in der man sich gegenseitig zum Barbecue und zu Weihnachtspartys einlädt, die Kinder gemeinsam aufwachsen sieht, sich gegenseitig beisteht. Und es könnte der Beginn einer wundervollen, zukunftsfähigen Sandkastenliebe sein, denn Kate und Peter sind nicht nur allerbeste Freunde, man könnte ohne Übertreibung sagen, sie lieben sich von Anbeginn an. Es könnte alles so schön sein – wenn da nicht Peters Mutter Anne wäre. Anne ist, gelinde gesagt, seelisch fragil, ihre Stimmungen wechseln vom sprichwörtlichen Himmelhochjauchzend zum Zu-Tode-betrübt-Sein, ja, nicht nur das, sie neigt in ihren schlechten Phasen zu irrationaler Aggressivität. Und eines Tages geht das menschgewordene Pulverfass Anne in die Luft und reißt nicht nur ihre, sondern auch Kates Familie in eine nicht wiedergutzumachende Tragödie. Und doch ist ihre unbeschreibliche Tat weder das Ende noch der Anfang, sondern nur ein folgenreicher Teil der Geschichte von Kate und Peter.

Der Klappentext beschreibt „Wenn du mich heute wieder fragen würdest“ als „eine Geschichte, die danach fragt, was passiert, wenn Romeo und Julia sich gegen alle Widerstände gefunden haben und ihr Leben miteinander verbringen wollen“. Und diese Beschreibung trifft den Handlungsstrang der beiden Protagonisten sehr gut. Doch dieser Roman erzählt weit mehr als „nur“ eine Liebesgeschichte. Er erzählt von Einsamkeit und Sehnsucht, von Freundschaft und Vergebung, von Schuld, von Wunden und deren langsamer, teils unzureichender, aber „Irgendwie dann doch“-Heilung, er erzählt vom einfach Weitermachen und niemals Aufgeben.

Neben der wunderbaren, unaufgeregten und doch eindringlichen Sprache (aus dem amerikanischen Englisch von Wibke Kuhn) und dem herausragenden Erzähltalent der Autorin ist vor allem ihre Fähigkeit, lebensnahe und vielschichtige Figuren zu erschaffen, hervorzuheben. M. B. Keane räumt auch den Nebenfiguren genügend Raum ein, sie lässt jede Einzelne und jeden Einzelnen lebendig werden, ohne sich dabei – und das ist die große Kunst! – in Nebensächlichkeiten oder Stereotypen zu verlieren.

Und so kann ich nur enden, wie ich begonnen habe: „Wenn du mich heute wieder fragen würdest“ ist eines meiner unangefochtenen Lektürehighlights dieses Jahres, deshalb – selbstverständlich – eine ganz, ganz große Leseempfehlung!

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Die Geschichte zieht einen unweigerlich in seinen Sog. Nach solch außergewöhnlichen Büchern ist man auf der Suche und wird doch so selten fündig. Unbedingt lesen!

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Der Roman Wenn du mich heute wieder treffen würdest von der Autorin Mary Beth Keane beginnt in Ney York der 60er Jahre und endet in der heutigen Zeit. Der Roman beginnt als Gesellschaftsroman zwei aufstrebenden irischen Familie und entwickelt sich zur Liebestragödie. Kate und Peter zwei Nachbarskinder müssen ihre Beziehung aufgrund der psychischen Krankheit der Mutter und dem von ihr verursachten tragischen Unfall aufgeben. Es bleibt nicht dabei, sie treffen sich wieder. Die Figuren sind intensiv und sehr bildhaft dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend.

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5 stars

Für mich ist dieses Buch eines der besten Romane , das ich in letzter Zeit gelesen habe. Eine Geschichte, die mir unter die Haut ging, Fein gezeichnete Charaktere, Schicksale, die verknüpft werden und immer wieder die Frage- was wäre wenn...
Große Literatur!

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Eine mitreißende, dramatische und spannende Geschichte zweier benachbarter Familien in einem New Yorker Vorort.
Beide Männer der Familien sind Polizisten, haben gemeinsam ihre Ausbildung zum Officer gemacht und waren Partner. Sie sind Nachbarn, aber eine Freundschaft ergibt sich nicht wirklich, da Peters Mutter keinen Kontakt möchte. Jedoch verbindet die Kinder Peter und Kate eine Verbindung und später auch Liebe. Bis es zu einem schrecklichen Ereignis kommt.
Ich war von Anfang an gefesselt und durch die wechselnden Perspektiven konnte ich tiefe Einblicke in die Protagonisten und deren Leben erhalten.
Es ist nicht nur eine berührende Liebesgeschichte, sondern auch ein packender Familienroman.

5 stars
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Lebensgeschichten aus dem realen Leben gegriffen

Meine Meinung zum Buch:
Die einzige große Liebe fürs Leben, die alles überstehen kann, findet man bekanntlich nur ein Mal im Leben. Der Beginn der Geschichte ist die klassische amerikanische Love Story, zwei benachbarte Familien, die Väter befreundet und die Kinder verlieben sich ineinander. Doch alles, was danach geschieht, ist schon sehr kontrastreich, ständiges auf und ab, viele dramatische Situationen und traurige Ereignisse, lange Zeiten der Ungewissheit und des Nichtsehens und dann trifft man doch wieder aufeinander. Kate und Peter müssen in ihre Liebe viel investieren und harte Zeiten durchmachen, zudem haben sie auch von der Familie kaum Verständnis für ihre Situation. Es ist und bleibt ein harter Kampf, der sich am Ende hoffentlich lohnt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur aus einer Sichtweise berichtet, sondern, dass man gewisse Situationen von unterschiedlichen Personen auf mehrere Weisen erzählt bekommt. Außerdem werden auch unangenehme Dinge angesprochen und sehr viele Fehler gemacht, die kaum bzw. nicht mehr veränderbar sind. Lebensgeschichten, direkt aus dem realen Leben gegriffen.

4 stars
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Dieses Buch ist für mich das Herbst-Highlight dieses Jahres! Die Geschichte um Kate und Peter, die nebeneinander aufwachsen, bis sich nach einer familiären Tragödie ihre Leben trennen, wurde von Mary Beth Keane so wunderbar authentisch und realistisch erzählt. Ihre Sätze enthalten so viel Wahrheit und sie schafft es die Leser*innen auf berührende Weise an der Liebe zwischen Kate und Peter teilhaben zu lassen, obwohl diese nicht perfekt ist und sich ihnen viele Probleme in den Weg stellen!
Dieser Roman ist ein unbedingtes Lese-Muss!

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5 stars

In der New Yorker Vorstadt Gillam richten sich in den 70-er Jahren zwei junge Paare häuslich ein: die Gleesons und die Stanhopes. Die Männer kennen sich von der Arbeit als Streifenpolizisten. Lena Gleeson würde sich gern mit Anne Stanhope anfreunden, doch diese reagiert kühl und abweisend. Daran ändern auch die in den folgenden Jahren geborenen Kinder der Nachbarinnen nichts.
Lediglich die etwa gleichaltrigen Kinder Kate und Peter verbindet eine dicke Freundschaft, die sich im Laufe ihres Teenageralters zu etwas mehr als einer Kinderfreundschaft entwickelt – nicht unbedingt zur Freude der Eltern. Just da ist es die psychisch kranke Anne, die mit einer unfassbaren Tat jäh beide Familien ins Unglück stürzt und damit die beiden Teenager trennt.
Wir begleiten die beiden viele Jahre vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Familien.
Die Protagonisten entwickeln sich weiter, verarbeiten, scheitern, kämpfen und geben auf, führen ein Leben nach der Tragödie.
Es wird herausgearbeitet, wie sehr unsere Kindheit, die psychische Konstitution und die Handlungen unserer Eltern unser eigenes Leben beeinflussen. Und wie schwer es ist, die Geschichte der Eltern abzuschütteln

Wechselnde Perspektiven und ein sprachlich sehr hohes Niveau machen die Charaktere authentisch, jede Figur ist glaubwürdig gezeichnet, die Handlung ist komplex, aber geradlinig und spannend aufgebaut. Ich habe viele Sätze markiert, viele Gedanken notiert. Ein großartiges, mitreißendes Buch und mein Lesetipp für den Herbst!

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4 stars

Mit Gegenwartsliteratur und Familiendramen ist es immer so eine Sache - manchmal packt sie einen, manchmal empfindet man nur pure Langeweile. Gerade Familiendramen haben es manchmal schwer, wenn sie nicht das schaffen, das Mary Beth Keanes "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" auf besondere Art und Weise schafft: Komplexe Charaktere zum Leben zu erwecken, die eine emotionale Bindung zum Leser aufbauen können, die vielleicht nicht alle sympathisch sind, aber deren Gefühle, Gedanken, Handlungen menschlich und nachvollziehbar bleiben.

Letzten Endes handelt es sich hier um die jahrzehntelange Geschichte zweier Familien, die auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden sind. Normale Menschen, denen man auf der Straße begegnen könnte, die durch ihre Erlebnisse zu etwas ganz Außergewöhnlichem werden - so wie es jedem von uns gehen könnte. Was dieses Buch zu etwas Besonderem macht, ist die grundlegende Ehrlichkeit, mit der Keane die Geschichte dieser zwei Familien erzählt. Sie scheut sich nicht davor, schwierige Themen zu ergründen und zeigt, wie die Vergangenheit auch unsere Zukunft so nachhaltig beeinflussen kann. Jeder einzelne Charakter hat Tiefe, ihre dunklen Seiten und ihr Leid werden sensibel und empathisch aufgearbeitet, ohne dass die Geschichte sich jemals in Sentimentalität verliert. Und so handelt "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" von Beziehungen, psychischen Krankheiten, Alkoholismus, Krebs und den Folgen einer schrecklichen Tragödie, ohne dass der Leser emotional überfordert oder ausgelaugt wird. Denn letzten Endes geht es auch um unsere Menschlichkeit, um Vergebung, um Liebe.

Der Schreibstil ist detailliert und erlaubt eine emotionale Nähe zu den Charakteren, die offensichtlich mit viel Liebe geschrieben wurden. Ich wurde an die Werke von Liane Moriarty und Celeste Ng erinnert, die es ebenso wie Keane schaffen, charakterfokussierte Geschichten auf eine so unaufdringliche und gleichzeitig vollkommen in den Bann ziehende Art und Weise zu erzählen, dass sie noch lange nachhallen. Keanes Geschichte erinnert uns daran, dass wir alle unsere eigenen Kämpfe im Leben auszufechten haben, aber diese Kämpfe uns auch miteinander verbinden. Das müssen wir eben nur zulassen.

4 stars
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5 stars

Eine wahnsinnig berührende und mitreißende Geschichte, bei der man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Zwei Kollegen, Polizisten, die mit ihren beiden Familien zu Nachbarn werden. Mit gleichaltrigen Kindern nebeneinander wohnen und doch keine Freunde werden. Die Ereignisse überschlagen sich, tragische Ereignisse, die die beiden Familien ungewollt aneinander bindet. Eine moderne Romeo-und Julia-Geschichte, die mich sehr sehr berührt hat.

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5 stars

Für dieses Buch habe ich mir besonders viel Zeit genommen und das hat sich definitiv gelohnt. Eine solche wunderschöne Familiengeschichte habe ich selten gelesen und sie ist mir wirklich ans Herz gegangen.

Vom Klappentext neugierig gemacht, verfolgte ich mit Genuss die Geschichte der Familien Gleeson und Stanhope. Dabei blickt die Autorin weit zurück in die 70er Jahre. So bekommt der Leser erste Eindrücke der Charaktere und kann die Entwicklung präzise verfolgen.

Zunächst Jugendfreunde und Arbeitskollegen, die Geschichte von Brian Stanhope und Francis Gleeson hat mich emotional total mitgerissen. Beide gründen eine Familie und der Leser wird Zeuge jeder Geburt, jeder Entwicklungsphase, bis hin zum Auszug der Kinder, um eigene Familien zu gründen. Doch es ist nicht immer alles nur Sonnenschein in den Familien - im Gegenteil. Eine schreckliche Tat entzweit die beiden Freunde für immer.

Dennoch ebbte meine Neugier am Plot nicht ab. Zu stark konnte mich die Autorin an die Handlung fesseln, da sie den Leser bewusst auf eine Zeitreise in die Gegenwart entführt. Dabei erlebt der Leser die Schicksale hautnah mit und auch die Emotionen kommen dabei nicht zu kurz.

Der lebhafte und liebevolle Schreibstil hat mich ein Buch erleben lassen, dass noch lange nachhallen wird. Wunderschön hat Mary Beth Keane eine Geschichte erzählt, die mir sehr nahe ging. Höhen und Tiefen machen dieses Buch zu einem echten Meisterwerk.

Auch der Schlussteil hat mich überzeugen können und das Buch glaubhaft beendet. Schade, denn ich hätte noch ewig weiterlesen können!

5 stars
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5 stars

Ein großartiges Buch! Ich war beeindruckt wie die Autorin es geschafft hat, tiefgreifende Fragen anhand zweier Familiengeschichten so glaubwürdig zu erzählen.

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Als die Gleesons und die Stanhopes in dieselbe Nachbarschaft ziehen, scheinen die Weichen für ein freundschaftliches Miteinander gestellt, sind die beiden Familienväter zudem Kollegen bei der New Yorker Polizei. Lena Gleeson fühlt sich in der neuen Gegend ein wenig einsam und versucht mit Anne Stanhope Freundschaft zu schließen. Doch deren kühle, distanzierte Art verhindert jeden Kontakt. Erst ihre Kinder bringen die Gleesons und die Stanhopes wieder miteinander in Verbindung. Lenas jüngste Tochter Kate und Annes einziger Sohn Peter sind von Anfang an unzertrennlich. Aber ihre aufkeimende Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als eine Tragödie beide Familien für lange Zeit auseinanderreißt.


Wie die Inhaltsangabe versprach, hatte ich hier eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte erwartet. Aber es war so viel mehr als das... hier geht es nicht nur um Familie und um verbotene Liebe... hier geht es um das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Es geht um Vergessen und Verzeihen, um die Ehe und ihre großen und kleinen Probleme, um Liebe und Schmerz, um Zusammenhalt, Freundschaft und die tiefe Verbundenheit der Familie.
Die Autorin schafft es mit ihrem flüssigen und lockeren Schreibstil, dass man sich so sehr in die Geschichte der beiden Familien hineinfühlt, dass man nur so durch die Seiten fliegt und am Ende eine so weise und in meinen Augen einzig wahre Sicht auf das Leben bekommt! Es ist wirklich eine Geschichte, an die ich noch lange zurückdenken werde! Von mir gibts eine klare Leseempfehlung und 5/5⭐️!

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So ein gutes Buch! Ich kann den Inhalt nicht einmal annähernd wiedergeben. Erstens würde ich zu viel verraten und zweitens ist in diesem Buch so viel Inhalt, das lässt sich kaum in ein paar Absätzen beschreiben. Erzählt werden genaugenommen zwei Familiengeschichten. Mit Höhen und Tiefen. Mit Fehlern und dem Verzeihen dieser. Und von ganz viel Gefühl wird erzählt. Das macht die Autorin so gut. Ich habe so sehr mit-gefühlt. Vor allem mit Peter. Seine Geschichte hat mir immer immer wieder das Herz gebrochen. Meiner Meinung nach schildert Mary Beth Keane sehr anschaulich, wie sehr einen Erlebnisse und Erfahrungen aus der Kindheit ein Leben lang prägen. Dinge, die ohne eigenes Zutun passiert sind, wirken ein ganzes Leben lang nach und man kann gar nichts dagegen machen. Doch, man kann lernen, damit umzugehen. Aber die eigene Gefühlswelt wird trotzdem immer davon beeinflusst werden.

In dem Buch sieht man Kate und Peter aufwachsen. Man lernt ihre Familien kennen. Peters schwierige Verhältnisse zuhause, Kates idyllische Familienwelt. Nach dem dramatischen Bruch müssen beide irgendwie weiter machen. Auch Kate muss noch erfahren, wie brüchig eine Familienkonstellation sein kann. Während Peter schon früh, viel zu früh, viel zu erwachsen wird. Auch in die Geschehnisse, die Gefühlswelt, die Verletzungen der Eltern bekommen wir Einblick. Zumindest teilweise.

Vor allem zeigen die Geschichten der einzelnen Protagonist:innen eines sehr eindrücklich und dabei aber ohne Belehrung: Es gibt kein Schwarz und Weiß. Jede:r hat seine Erlebnisse, mit denen sie/er umgehen muss, auf jede:n wirkt sich das anders aus, das prägt einen Menschen und einmal mehr wird einem klar, man sollte vorsichtig mit Vorurteilen sein.

Der Schreibstil von Mary Beth Keane trifft genau meinen Geschmack, was natürlich nicht zuletzt der Übersetzung von Wibke Kuhn geschuldet ist. Die Personen der Geschichte sind zum Leben erwacht, ich habe sie auch Wochen nach dem Lesen noch genau vor Augen und kenne sie richtig gut. Das macht es aus. Gerade bei Familiengeschichten, in denen man viele Menschen kennenlernt, ist das meiner Meinung nach ein Qualitätsmerkmal.

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Zu Beginn der Lektüre wusste ich nicht so recht, wohin mich die Geschichte führen würde... und das hat mir zum späteren Zeitpunkt dann besonders gut gefallen! Immer tiefer wurde ich in das Leben der Familien Stanhope und Gleeson hineingezogen.
Die beiden Familien werden Nachbarn im beschaulichen Gillam nahe NYC, aber eine freundschaftliche Nachbarschaft will sich nicht so recht einstellen. Zu schwer wiegt die Vergangenheit, vor allem von Anne Stanhope, die das zukünftige Geschehen und Leben beider Familien nachdrücklich verändern wird. Ihr Verhalten ist oft ein Keil zwischen den Beteiligten.
Und dann sind da noch Kate und Peter, die jüngsten Familienmitglieder - die sich trotz aller Distanz beider Familien miteinander anfreunden... was nicht gerne gesehen wird. Können Sie das Drama, dass die Familien schließlich endgültig entzweit, überwinden? Finden sie zueinander zurück?
Dieser Roman hat mich besonders durch seine psychologische Tiefe und durch die gewählte Erzählform begeistert. So abwegig das Verhalten der einzelnen Charaktere zu Beginn scheinen mag, je tiefer man dringt, umso verständlicher wird es. Man lernt, was diese Menschen so verändert hat, was zu den teils dramatischen Ereignissen führt.
Hier wird nichts beschönigt. Die ProtagonistInnen kämpfen, hadern, zweifeln. Und doch bleibt man am Ende als Leserin in Frieden zurück. Die Familien haben - allen zum Trotz - ihren Frieden gefunden.
Ein sehr gelungener Roman!!!

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Kate und Peter sind Nachbarskinder. Ihre Familien könnten nicht unterschiedlicher sein, trotzdem sind sie beste Freunde.
Nachdem Peters Mutter Anne Kates Vater ins Gesicht schießt, trennen sich die Wege der zwei.
Peter wird von seinem Vater verlassen, er wächst beim Onkel auf. Seine Mutter lebt in einer psychiatrischen Einrichtung, sie will keine Besuche von ihm.
Trotz der Umstände, macht Peter seinen Weg. Er entscheidet sich sogar Polizist zu werden, wie sein und Kates Vater.

Kate wird nie gesagt, wo Peter ist. Das Thema wird in der Familie totgeschwiegen. Sie besucht weiterhin die Schule und lebt, wie sie meint, ihre Mutter würde es gerne sehen.
Nach Jahren treffen sich die zwei, heiraten und bekommen Kinder. Es könnte alles so gut sein, aber dann fällt Kate auf, dass Peter zuviel trinkt. Es kommt zu einem Zwischenfall während eines Einsatzes, und für die Familie ist nichts mehr, wie es war.

Auch die Geschichte des Vaters nach dem Anschlag wird weiter erzählt, sehr schön beschrieben, auch wenn ich nicht gut heiße, wie der Vater aus der Ehe ausbricht...

Sehr, sehr gerne empfohlen.

5 stars
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#wenndumichheutewiederfragenwürdest von #marybethkeane hat mich total überrascht und mir wirklich sehr gut gefallen 😍👍🏻 Ich habe für das Buch nur 3 Tage gebraucht und davon die zweite Hälfte in einem Rutsch durchgesuchtet 😱 Ich finde, das allein spricht schon für sich 😏👌🏻Kaum angefangen hat die Story eine so immense Sogwirkung auf mich gehabt, dass ich einfach nur weiterlesen wollte!
Ich mochte diesen nüchternen Erzählstil, der immer nur unterschwellige Emotionen durchlies. Und auch die Charaktere fand ich toll gezeichnet, sehr unterschiedlich und trotzdem super ausgearbeitet und jeder für sich etwas speziell.
Ausserdem hat die Autorin die extrem große Zeitspanne von über 4 Jahrzehnten super authentisch rübergebracht. Man ist beim Lesen mit der Zeit mit gewachsen 🤩
Ganz lange weiß man einfach gar nicht, wo das Buch einen überhaupt hinführen mag. Gibt es ein riesen Drama? Passiert irgendwas schlimmes? Oder geht alles gut aus?
Die Autorin hat es echt drauf in Szenen Spannung aufzubauen und den Leser dann trotzdem noch zu überraschen oder total zu schocken, weil man es nicht kommen sieht. Das Buch ist sozusagen wie eine große Wundertüte des Lebens 😁👍🏻
Allerdings zog es sich manchmal etwas und dann gab es immer mal kleine Zeitsprünge, wo man erstmal dachte "was ist denn jetzt los? Wie kommt es dazu?". Das hat mich ab und zu etwas aus dem "Flow" gebracht 😬 Dennoch ist es ein tolles Buch, was ich jedem nur ans Herz legen kann!
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐💫/5 Sterne

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Gleich vorweg: 'Wenn du mich heute wieder fragen würdest' von Mary Beth Keane ist eine Geschichte, die sich recht langsam entwickelt. Francis und Brian sind Arbeitskollegen bei der Polizei und dann auch Nachbarn in einem beschaulichen Vorort. Die Frauen können sich nicht so recht anfreunden und später wirft ein schreckliches Ereignis bei Familien aus der Bahn. Der Schreibstil von MBK hat mir gut gefallen und auch das Ende ihrer anrührenden Familiengeschichte. Das Cover passt wunderbar zum Roman.

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Wow, sehr sehr gerne gelesen. Kann ich nur weiter empfehlen. Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht.

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Erzählt wird die Story aus unterschiedlichen Perspektiven. So lernen wir mehr über Kate, Peter und Francis kennen und erhalten einen guten Eindruck von beiden Familien.

Der Schreibstil ist flüssig und liest sich angenehm, daher konnte ich direkt ins Geschehen eintauchen und mich als stiller Beobachter fortbewegen.

Obwohl sich Keane reichlich Zeit lässt, ihre Geschichte zu erzählen, hat man von Beginn an eine direkte Verbindung zu den Charakteren herstellen können. Sie sind authentisch und wurden differenziert gezeichnet. Wie aus dem Leben gegriffen.

Dieser Roman zeigt, wie ein winziger Moment unser ganzes Leben durcheinanderbringen kann. Welche Auswirkungen Entscheidungen und Vorkommnisse haben können. Und wie jeder versucht, auf seine Weise damit umzugehen.

Ein großartiges Buch, das mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Für mich ein Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung.

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Heute das Fazit zuerst: Ein tolles Buch! Einfach ein tolles Buch! Ein Jahreshighlight der Belletristik für mich 🌟🌟🌟 Das es sich auch in der Übersetzung so gut liest, liegt sicher an der tollen Arbeit der Übersetzerin Wibke Kuhn!

Mein erstes Buch aus dem noch jungen Verlagshaus Eisele, aber sicher nicht mein letztes!

Ein dichter und epischer Roman über zwei Familien, die über ein tragisches Ereignis, aber nicht ausschließlich nur darüber, ein Leben lang miteinander verbunden sind. Und es steckt so viel mehr darin, als die moderne „Romeo und Julia“-Geschichte, die der Klappentext bzw. die Werbung verspricht! Mich hat besonders auch fasziniert, wie die Autorin psychische Erkrankung, mit allen Facetten, stark thematisiert. Stark sowohl im Sinne von „viel“ als auch im Sinne von „erklärend“. Aber darüber hinaus schreibt sie einfach sehr, sehr feinfühlig, emotional und ohne Umwege. Die gesamte Handlung und alle Figuren sind vielschichtig, warmherzig und sehr lebendig ausgearbeitet. Es ist durchgehend spannend ohne reißerisch zu werden und zeichnet sich durch einen konsequent unaufgeregten Ton aus. Jeder Handlungsstrang hat seinen Raum und wird ohne offene Fragen oder Unklarheiten zu hinterlassen, sauber zum Abschluss gebracht. Mich hat die gesamte Geschichte, das gesamte Handeln der Figuren, die Zweifel, die Gedanken durchweg beschäftigt und ich konnte das Weiterlesen nach einer Pause kaum abwarten. Ich war auf unterhaltende Art enorm gefesselt und mittendrin im Geschehen. Ganz großes Belletristik-Kino und wahrscheinlich auch ein guter Kandidat für eine Verfilmung. Sollte die Autorin ein weiteres Buch veröffentlichen, ich werde es mir definitiv zulegen!

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Eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr. Das Buch handelt von der Geschichte der Familien Stanhope und Gleeson und der Beziehung zwischen Kate und Peter. Es ist sehr dicht erzählt ohne jemals langweilig zu werden. Es liest sich als würde man einen Film anschauen. Mit diesem Buch sind wunderbare Lesestunden garantiert.

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Inhalt:

Kate und Peter wuchsen als Nachbarn auf und hatten von Anfang an eine besondere Beziehung zueinander. Doch ihre Eltern teilten diese Begeisterung nicht, besonders nicht Peters Mutter. Eines Tages kommt es zu einem dramatischen Geschehnis, das die beiden auseinander bringt.

Meine Meinung:

Es fällt mir nicht ganz leicht dieses Buch zu bewerten. Es sollte eine Art modernes Romeo und Julia sein, aber das war es in meinen Augen gar nicht. Lange habe ich mich gefragt, wo die Geschichte hinführen soll, denn ich war mir nicht sicher, worum es hier eigentlich geht.

Es passiert sehr viel, es werden viele Themen behandelt: Familie, Liebe, Freundschaft, Alkoholsucht, psychische Erkrankungen, und noch einiges mehr. Diese Themen werden trotz ihrer Vielfalt nicht nur beiläufig angeschnitten, sondern tatsächlich intensiv behandelt. Während des Lesens war mir das nicht so sehr bewusst, weil ich immer auf der Suche nach dem vermeintlichen Ziel war. Im Nachhinein habe ich festgestellt, wie viele wichtige Botschaften dieses Buch enthalten hat. Liebe bedeutet Zusammenhalt, aber sie bedeutet auch verzeihen zu können. Am Ende des Buches schließt sich der Kreis und alles macht plötzlich Sinn.

Obwohl viel los ist, wird die Handlung sehr ruhig erzählt. Immer wieder bekommt der Leser Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere - in die aller, den es steht nicht eine einzelne Figur durchgehend im Vordergrund.

So gut ich das Buch nun im Nachhinein fand, hat mich doch gestört dass keine richtige Spannung aufgekommen ist. Ich konnte das Buch zwischendurch problemlos aus der Hand legen (abgesehen von einer wirklichen spannenden Stelle).

Ein interessantes Buch, das im Nachhinein zum Nachdenken anregt. Aber es ist in meinen Augen keine moderne Romeo und Julia Geschichte. In erster Linie ist es überhaupt keine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte über das Leben mit einem schweren Schicksal.

4 stars
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Ein ganz tolles Buch in dem es um Freundschaft, Liebe, Verrat und auch Bewältigung geht. Zwei Familien die Gleesons und die Stanhopes ziehen in einen New Yorker Vorort. Die Väter sind beide bei der Polizei und so sieht es aus, dass die Weichen für ein gemütliches Miteinander gestellt sind. Leider führt ein Schicksalschlag zu einer Entfremdung und auch die Kinder, die eine geheime Liebe zusammenhält werden auseinandergerissen. Ein wenig wie bei Romeo und Julia. Mich hat das Buch ein wenig an einen Film mit Robert de Niro und Silvester Stalone erinnert. Die heile Vorstadt, Korruption bei der Polizei und Schicksalschläge in der Familie. Hier konzentriert es sich jedoch nicht auf die Polizei und ein ganzes Viertel sondern auf das Schicksal der beiden Familien. Von mir einen ganz klare Empfehlung zum lesen,

4 stars
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