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Buchcover für Das Lied des Achill

Das Lied des Achill

Der Mythos Achill – modern und fesselnd neu erzählt!

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Erscheinungstermin 28.02.2020 | Archivierungsdatum 02.10.2024


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Zum Inhalt

MYTHOS ACHILL – MODERN UND FESSELND NEU ERZÄHLT

AUSGEZEICHNET MIT DEM ORANGE PRIZE FOR FICTION

Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön — niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen. Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen die Spartaner in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, zieht Achill in den Feldzug gegen Troja. Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird. 

MYTHOS ACHILL – MODERN UND FESSELND NEU ERZÄHLT

AUSGEZEICHNET MIT DEM ORANGE PRIZE FOR FICTION

Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön — niemand, dem er...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783961610822
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 416

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Patroklos ist ein Prinz, der an seinem Hof in Ungnade gefallen ist und von seinem Vater verbannt wird. So gelangt er in Obhut desnKönig Peleus und seinem Sohn Achill. Achill freundet sich mit Patroklos an. Zusammen wachsen beide heran, Achills Schicksal führt beide nach Troja, nachdem der dortige Prinz Helena entführt und die Krieger Griechenlands sich zum Krieg sammeln.
Die Geschichte von Achill ist sehr alt umso besser das die Autorin statt einer 1bzu 1 wiedergabe eine Neuinterpretation schrieb. Der Schreibstil hat mich fasziniert, ebenso das Setting und die Charaktere, die der griechischen Heldensagen entstammen. Ein toller historischer Roman mit einem Hauch Fantasy und einer tollen Liebesgeschichte. Sehr empfehlenswert!

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Nachdem ich "Circe" schon verschlungen habe, hatte ich gehofft, dass Eisele auch die Geschichte um Achill und Patroklos ins Programm aufnimmt.
Hab ich ein Glück gehabt!
Eine packende und emotionale Geschichte um Mut, Pflicht, Ehre und die Liebe zweier junger Männer deren gemeinsamer Weg vom Schicksal auf grausame Weise getrennt wird!!

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Madeline Miller schafft es mit ihrer behutsamen Sprache und Beschreibung die Zeit und die Liebesgeschichte von Achill und Patroklos auferstehen zu lassen.
Ein wunderbares Buch.

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Ehrlich gesagt ist dieses Buch unglaublich. So eine besondere, schöne, packende Lektüre. Herz schmerzlich gut.

Ich bin eigentlich nicht so der Leser von griechischer Mythologie-Romane, aber nachdem ich Circe gelesen und total überwältigt war, wollte ich noch ein anderes Werk von Madeline Millers lesen. Also habe ich pflichtbewusst "Das Lied des Achill" heruntergeladen und es war auf meinem Kindle und wartete. Ich wartete eine Weile, bis ich mit dem Lesen angefangen habe, weil ich dachte, es könnte nicht so gut sein wie Circe, aber als ich das erste Kapitel las, wusste ich, wie falsch ich doch lag.

Ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie ich mich bei diesem Roman, der auf der griechischen Mythologie von Achilles und Patroklos und den in ihrer Geschichte verflochtenen basiert, gefühlt habe. Ein spezielles Buch, ein Film oder eine Fernsehsendung hat die Möglichkeit, einfach zu dir durchzudringen, dass deine Weltanschauung sich ändert.

Ich habe dieses Buch während meines Urlaubs gelesen und verstehe mich nicht falsch, Urlaub ist toll, aber dieses Buch hat mich einfach gefesselt und ich konnte nichts anderes mehr lesen.

Ich kann diese besondere Geschichte nicht genug empfehlen. Es hat in mir eine erneute Wertschätzung für die Liebe meines Partners und ein unersättliches Interesse an den griechischen Mythen ausgelöst. Madeline Miller ist eine grandiose Autorin!

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Patroklos tötet aus Versehen einen Prinzen und wird von seinem Vater an den Hof des Peleus verbannt. Dort trifft er auf Achill und die beiden werden beste Freunde. Im Laufe der Zeit merken sie jedoch, dass sie mehr verbindet als Freundschaft. Dies wird von Achills Mutter, der Meeresgöttin Thetis nicht gerne gesehen. Auch die Prophezeiung, die für Achill getroffen wurde, wirft einen düsteren Schatten auf ihre Beziehung. Als der trojanische Krieg ausbricht, rückt das Eintreffen der Prophezeiung näher und Patroklos weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit mit Achill bleibt.

Die Autorin hat mich mit ihrem Buch "Ich bin Circe" schon verzaubern können. Diesmal wagt sie sich an die Geschichte von Achill, der im trojanischen Krieg zu einem Helden wurde. Doch wie es dazu kam, wird hier nun eindrücklich erklärt. Die Geschichte wird aus Patroklos Sicht erzählt und dies in einer wunderbaren Art und Weise.

Zuerst erfahren wie einiges über Patroklos, seine Geburt und seine Jugendjahre bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem durch einen dummen Zufall jemand stirbt. Patroklos wird verbannt und trifft an seinem neuen Zuhause auf Achill. Sie werden zu Freunden und später zu Geliebten.

Eine Prophezeiung sagt voraus, dass Achill sterben wird und Patroklos nutzt jede Sekunde, die er mit Achill verbringen kann.

Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, erwartet einem eine wunderbare Liebesgeschichte der anderen Art. Die Autorin legt jede Menge Gefühl in die Story und lässt Patroklos in seiner ganz eigenen Art erstrahlen.

Ich hätte stundenlang weiterlesen können, da das Verhältnis zwischen Patroklos und Achill einzigartig ist. Die beiden verstehen sich zeitweise blind. Jedoch gibt es immer wieder Momente, in denen sie sich sagen, was nicht so gut läuft.
Als es zum trojanischen Krieg kommt, spitzt sich die Lage zu.

Ich habe mir schwer getan, das Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin lässt die griechische Mythologie lebendig werden und vermittelt ein Gefühl, dass alles so passiert ist, wie sie schreibt. Das Kopfkino hatte sehr viel zu tun.

Ich hoffe, dass die Autorin weiterhin mit der griechischen Mythologie weitermacht und uns noch weitere Götter, Helden oder Sagengestalten näher bringt.

Meggies Fussnote:
Achill und Patroklos - Liebe kennt keine Grenzen.

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Ich bin schlicht begeistert und überwältigt von diesem Roman. So bildhaft und leicht in schöner Sprache erzählt die Autorin aus der griechischen Mythologie. Sie verknüpft ihr umfassendes Wissen mit einer fesselnden und berührenden Geschichte. Die Geschichte einer tiefen Liebe und gleichzeitig freundschaftlichen,treuen Verbundenheit Achills mit seinem Gefährten Patroklos. Die vielen Zusammenhänge einzelner Figuren und deren Schicksale und Beweggründe sind virtuos in Einklang gebracht. Dabei beleuchtet der Roman nahezu spielerisch die Mythen genauso wie die ewig aktuellen Belange der Menschen, als da wären Treue, Loyalität, Ergebenheit, Liebe, Familie, Humanität, sowie Intrigen, Rache, Politik und Macht.
Meine Leseempfehlung gilt auf jeden Fall auch für junge Leser ab 15, die sich mit einer zeitgemäßen Lektüre diesem Thema bestimmt gern nähern und darüber hinaus eine Fülle von Denkanstößen und philosophisch interessanten Fragestellungen erhalten werden.

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Ich hatte schon wahnsinnig viel Gutes über die zwei Bücher von Madeline Miller gehört und war sehr neugierig, da mich die Vorstellung faszinierte, dass aus alten griechischen Sagen und Legenden lebendige und reale Personen gemacht und Leben geschildert werden, die so durchaus hätten gelebt werden können.

Die ruhige aber kraftvolle Geschichte hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Patroklos ist ein Junge und junger Mann, der mehr durch seine Einfühlsamkeit und seine Sanftheit auffällt. Achill findet schnell einen ehrlichen und warmherzigen Freund in ihm. Nach und nach wird mehr aus dieser Jungenfreundschaft und die Tiefe der Gefühle ist greifbar und wunderbar geschildert. Das Thema Homosexualität wird so natürlich und unaufgeregt geschildert, ohne zu unterschlagen, dass es dadurch familiäre und gesellschaftliche Probleme und Ausgrenzungen gibt. Achill versucht sich darüber hinwegzusetzen während Patroklos lieber ein Geheimnis daraus machen würde und vor allem seinen geliebten Freund schützen will.

An dieser Geschichte hat mir einfach alles gefallen.
Das ruhige Tempo, die schöne Sprache, die beschriebene Gefühlstiefe und die sich langsam steigernde Dramatik.
Ich bin richtig froh, dass das Buch erneut verlegt wird, denn ich werde es mir nochmal als haptisches Erlebnis kaufen.
Das Buch über Circe liegt bereits auf meinem SUB.

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Ich finde jegliche Mythologie faszinierend, besonders die griechische, somit war dieses Buch ein absolutes Lesemuss für mich. Miller schreibt wunderbar schön und gefühlvoll. Ich habe Patroklus und Achilles sofort in mein Herz geschlossen und werde diese Charaktere und dieses Buch auf ewig lieben.

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Seit meiner Lektüre des grandiosen Romans "Ich bin Circe" habe ich der Neuauflage von "Das Lied des Achill" entgegengefiebert und wurde nicht enttäuscht: Madeline Miller ist eine wahre Meisterin darin, die antiken Gottheiten und Helden wieder zum Leben zu erwecken, ihnen Fleisch, Blut, Seelen und Worte zu verleihen. Dabei schafft sie es, sich gleichzeitig an den tradierten Texten zu orientieren und die Figuren doch auch ganz neu zu interpretieren, indem sie ihre Motive durchleuchtet und erklärt - oder komplett gegen den gewohnten Strich bürstet. Wie nah sie ihnen dabei kommt, wie eng man als Leserin das Innerste der Figuren erlebt, an ihren Empfindungen und Gedanken teilnimmt, mit ihnen lacht und weint, hat mir außerordentlich gut gefallen.

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für das Rezensionsexemplar und hoffe auf weitere Bücher von Madeline Miller.

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Dieses Buch habe ich tatsächlich schon vor ein oder zwei Jahren auf Englisch gelesen und war komplett begeistert. Diese Lektüre war also ein Reread, aber hat nichts an meiner Meinung zum Buch geändert.
Es geht um Achills Leben, erzählt von Patroklos - erst ein verbannter Prinz, später Gefährte und Geliebter Achills. Ab ungefähr der Hälfte spielt der Trojanische Krieg eine Rolle und man erfährt durch Prophezeiungen der griechischen Götter auch den finalen Ausgang davon. Das allerdings hat dem tragischen Ende nicht im Geringsten den Stachel genommen. Ich war sehr emotional beim ersten Lesen, und jetzt beim zweiten Mal war es nur ein wenig besser. Schließlich habe ich die ganzen Vorausdeutungen gesehen und konnte nichts machen! :(
Der poetische Schreibstil wurde angenehm übersetzt, nur ein paar Dinge sind mir aufgefallen, die mir sprachlich etwas zu modern vorkamen - das war im Englischen glaube ich nicht so (es ist aber schon her, dass ich es auf Englisch gelesen habe). Auch möchte ich noch einmal dazu sagen, dass der Anfang dieses Buches sehr langsam und distanziert ist. In dem Sinne hat es mich fast an meine vergangenen Schul- und Uni-Lektüren erinnert. Patroklos ist generell ein Erzähler, der meist im Hintergrund bleibt, weil sein Charakter eher beobachtend ist - das muss nicht allen gefallen. Andererseits bin ich eher der Typ Leser, der lieber viel Action hat, und mir gefällt der Anfang und der Erzähler trotzdem. Man bekommt auf jeden Fall die zärtlichsten Beschreibungen von der aufblühenden Romanze durch Patroklos und das ist einfach wunderbar!
Ich kann es mir immer noch nicht erklären, warum ich die Charaktere so sehr liebe, aber schon nach den ersten Seiten hat das Buch einfach einen Sog auf mich gewirkt und ich musste unbedingt weiterlesen. Die Liebesgeschichte nimmt nicht den größten Raum ein, dazu ist es zu biographisch, aber sie war wirklich toll zu lesen. Der Krieg war graphisch beschrieben und hat in dem ganzen Leiden zum Mitleiden eingeladen und das Wissen um den Ausgang erst!
Nun, ich hoffe, dass allen, die Circe schon gelesen haben - oder es noch tun wollen -, dieses Buch mindestens genauso gut gefällt, wenn nicht viel mehr (wie in meinem Fall). Größte Empfehlung von meiner Seite aus!

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Die englische Version lag schon eine Weile auf meinem SuB und fristete dort vor sich hin. Nun bin ich aber froh es doch endlich, zwar in deutsch, gelesen zu haben.
Ich bin ungemein begeistert wie Madeline Miller mit ihrer Sprache verzaubert. Mit ihren schönen Worten lässt sie die alte Zeit der Griechen, ihrer Held und Götter auferstehen. Eindrucksvoll entsteht die Welt dem geistigen Auge und man kann förmlich sie Antike riechen. Sie nimmt uns mit auf eine Reise, bei der wir eine einfühlsame erzählte und schöne Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern erleben, mit denen es das Schicksal nicht gut meinte.
Bis auf das Ende fand es super, dass die Erzählweise nicht bei Achill sonder Patrokolus lag. Für ein paar Seiten gen Ende fand ich kurz »holprig«, aber das ist nun meckern an Kleinigkeiten, die dem guten Buch keinen Abbruch tun.
Die Neuerzählung der alten Sage ist der Autorin ungemein gut gelungen und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.

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Nach dem Buch über die Hexe "Circe" steht nun Achill, ein Held des durch Homer bekannt gewordenen trojanischen Krieges im Mittelpunkt dieses Buches. Aber nicht er, sondern sein Freund Patroklos ist der Erzähler. Patroklos, als Kind von seinem Vater verstoßen und auf die Insel Phthias verbannt, lernt Achill kennen. Zwischen beiden entwickeklt sich eine tiefe Beziehung, Sie lieben sich und keiner will auf den anderen verzichten. Gemeinsame Lehrjahre, besonders bei dem Zentauren Chiron, werden von Madeline Miller voll Liebe und beeindruckend erzählt.
Der 2. Teil des Buches ist dem Trojanischen Krieg gewidmet. Achill wird durch Odysseus zur Teilnahme gedrängt und Patroklos, kein Krieger, geht mit ihm. Dort widmet er sich der Heilkunde und arbeitet als Arzt, um den verwundeten Kriegern zu helfen. Achill kämpft gemeinsam mit vielen um Troja. Aber nach 10 Jahren Belagerung ist noch kein Sieg in Sicht. Nach einem Streit mit Agamemnon weigert sich Achill erneut zu kämpfen. Um die Griechen zu retten, wird nun Patroklos zum Krieger. Das Ende der Geschichte wird so eindringlich beschrieben, wobei die Perspektivwahl sehr interessant und gelungen ist.
Auch wenn mir der Held Achill als Mensch nicht sehr symphatisch war, fand ich die neu erzählte Geschichte um Patroklos Liebe zu Achill interessant und durchaus lesenswert. Einmal mehr des Erzählstils Madeline Millers geschuldet.
Ich bin schon auf das nächste Buch von Frau Miller gespannt!

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Erstmal möchte ich mich herzlich beim Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars bedanken. Bei dem Lied des Achill handelt es sich um einen Blick auf den Helden aus der Sicht (s)eines Freundes, ohne den allwissenden Erzähler, Details die einem Menschen so nie auffallen könnten und mit viel Raum für Interpretation.
Das Buch ist eher ruhig geschrieben, dennoch fällt es mir leicht mich in den Protagonisten hinein zu versetzen und Anteilnahme zu nehmen. Die Autorin verzichtet darauf sich in Begebenheiten hineinzusteigern und unnötig hinauszuzögern. Ihr Schreibstil erinnert mich sehr an die Erzählungen der alten Griechen und wirkt authentisch, jedoch kommt dennoch etwas durch, dass der Text zuerst auf Englisch und nicht auf Griechisch verfasst wurde.
Das Cover ist wirklich ausgesprochen angenehm, viel besser als das „alte“.
Ich bin restlos begeistert, die Charaktere und ihre Schrecken berühren einen wirklich sehr. Wenn das Buch zuende gelesen ist hat man direkt zwei Freunde verloren.

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Ich habe schon "Ich bin Circe" einfach nur verschlungen. Ein Blick auf die realen Mythen ohne romantische Verklärung. Toll! Ich hoffe sie bringt noch mehr davon.

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Was für ein Genuss! Schon Millers letztes Buch habe ich verschlungen.
Diese Sprache: so elegant, flüssig und gefühlvoll.
Ein moderner Roman mit allem, was dazugehört: Liebe, Zurückweisung, Ablehnung, Konflikte, Spannung, Trauer...
Und all das eingebettet in die alte griechische Göttersage.
Diesmal ist der Hauptakteur der junge Achill, (dessen Homosexualität in der damaligen Zeit nichts Besonderes war).
Wieder begegnet uns Odysseus und den Handlungsrahmen bildet die geplante Eroberung Spartas.
Wir lernen viel von dem Leben der Götter, den Halbgöttern und den Königen der damaligen Zeit und viele Namen kommen uns bekannt vor. So kann man hier so ganz nebenbei sein Wissen kurz auffrischen.
Ein absolut empfehlenswertes Buch!

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Die Geschichte des trojanischenDie Geschichte des trojanischen Krieges wurde schon vielfach (nach-) erzählt. Wie schon in ihrem großartigen Roman „Ich bin Circe“ versteht es Madeleine Miller’s auch hier wieder griechische Mythologie verständlich und packend rüber zu bringen.

Im Fokus steht diesmal Patroklos, ein in Ungnade gefallener Prinz und späterer Freund und Liebhaber des Achill. Erzählt wird die Geschichte aus seiner Perspektive, mit allen Höhen und Tiefen.

Nachdem im ersten Teil die wichtigsten Charaktere eingeführt werden, widmet sich der zweite Teil der Belagerung Troja’s und den damit verbundene Krieg.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gut und man merkt, dass sie, als Altphilologin, Ahnung von der Thematik hat.

Trotz allem hat mir das Buch nicht so gut gefallen, wie „Ich bin Circe“, würde es aber trotzdem weiter empfehlen an Leute, die an der Thematik interessiert sind.

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VORSICHT SPOILER!!!
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Der Schreibstil hat mich sofort gepackt, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich finde es weiterhin gut, dass hier die Griechische Geschichte mit Themen wie gleichgeschlechtlicher Liebe verbunden wird. Ich finde die Protagonisten auch sehr gut. Patroklos ist ein ungeliebter Sohn und wird nach einem Unfall verbannt wird und bei Achill landet...
Die beiden kommen sich näher, was Achill´s Mutter gar nicht passt. Achill läuft weg und Patroklos hinterher...dann landen Beide bei Chiron und da hat Achill´s Mutter keine Handhabe mehr. Dann jedoch lässt Achill´s Vater nach ihm schicken und er macht sich mit Patroklos auf den Weg...
Was die Beiden dort erfahren gefällt ihnen nicht und schon greift Thetis wieder ein und entführt Achill kurzerhand...Nach einem Gespräch mit Peleus erfährt Patroklos wo sich Achill aufhält und macht sich sofort auf den Weg. Die Geschichte um den Trojanischen Krieg hat mich wiederum total in den Bann gezogen, ich konnte meinen EReader einfach nicht schließen, die Kämpfe und die Art und Weise, wie sich die Götter an den Menschen gerächt haben, einfach toll beschrieben und zwischendrin immer wieder Patroklos und Achill. Ich habe diese Beiden richtig in mein Herz geschlossen, gerade Patroklos. Ich habe mir sofort den vorherigen Band "Ich bin Circe" zugelegt und hoffe ihn bald lesen zu können, denn wenn er nur annähernd so gut ist wie dieses, werde ich mir in Zukunft sämtliche Bücher dieser Autorin zulegen...

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Madeline Miller kann´s einfach! So macht griechische Geschichte wirklich Spaß! Zuerst hat sie uns "becirct" und nun legt sie mit Achill nach. Dieses Buch ist wieder genauso hervorragend erzählt wie der erste Titel. Hoffe sehr auf weitere Mytholgie-Romane!

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Was für eine wundervolle Umsetzung des altbekannten Stoffes. Die Beziehung von Patroklos und Achilles als schwule Liebesgeschichte darzustellen ist einfach ein Geniestreich. Sehr einfühlsam, sehr überzeugend und niemals kitschig oder billig - und einfach herzergreifend. Natürlich wusste ich im Vorfeld, wie die Geschichte endet - trotzdem hat es mich kalt erwischt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal soviel Tränen am Ende eines Buches vergossen habe. Wundervoll!

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Nachdem ich 'Ich bin Circe' von Madeline Miller mit wachsender Begeisterung gelesen hatte, war ich natürlich neugierig auf 'Das Lied des Achill' . Vielleicht habe ich die Bücher zu schnell hintereinander gelesen. Achill ist nicht schlechter geschrieben und bewegt sich auch in der griechischen Mythologie, aber die Geschichte hat mich nicht so gefesselt. Nichtsdestotrotz ein gutes Buch.

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"Fesselnd."
"Großartig."
"Wertvoll."

Und darum geht es ...

Als Patroklos sich gegen einen älteren Jungen verteidigt und diesen dabei tötet, rettet ihn sein Geständnis nicht etwa, sondern sorgt dafür, dass man ihm seinen Stand als Prinz aberkennt und ihn an einen anderen Königshof verbannt. Anders als erwartet, geht es Patroklos dort jedoch recht gut und nur die Eifersucht auf den dortigen Prinzen - Achill -, der nicht nur wunderschön, sondern auch noch beliebt ist, bleibt ihm ein Gefährte. Doch dann wird ausgerechnet Patroklos von Achill auserkoren, sein Gefährte zu werden - ein Umstand, der, als die Jahre vergehen, weit mehr als Freundschaft bereit hält für die beiden Jungen. Nun ja, wäre da nicht die Schlacht um Troja, die über ihr Schicksal entscheiden soll ...



Meine Meinung ...

Ich muss ja gestehen, dass ich diese Geschichte bereits als englisches Original besessen und einfach nicht zu lesen bereit war. Nun als E-Book in der deutschen Übersetzung habe ich dieses Buch einfach verschlungen. Ein richtiger Must Read für jeden Geschichtsfan! Ich weiß immer noch nicht so ganz, wie ich in Worte fassen soll, wie sehr mir dieses Buch meine Gefühlwelt auf den Kopf gestellt hat. Denn man weiß ja eigentlich, wie die Story ausgeht ... Aber ... aber ... ohne Worte. Und dann die letzten Worte im Buch - soooooo schön! Ganz ehrlich? Liest dieses Buch, das nicht nur für Gay Romance-Fans wie mich so unendlich viel bereithält ...

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Patroklos, der (sterbliche) Sohn des Menoitios und der Sthenele hat wenig Erinnerungen an seine frühe Kindheit. Da er nicht der Erbe seines Vaters sein wird, beginnt schon zeitig ein dynastisches Schachern, um den Jungen mit einer Tochter aus einflussreichem Haus zu verheiraten. Er lernt dabei früh, wie Bündnisse funktionieren, was Loyalität ist und wie er sich zu benehmen hat. Als in einem Konflikt unter Kindern ein Gleichaltriger stirbt, wird der ohnehin ungeliebte Sohn ins Exil verbannt, um das Ansehen seines Vater zu schützen. Bei König Peleus in Thessalien wird Patroklos zum Gefährten des Thronfolgers Achill, dessen Leben er hier aus der Perspektive des Vertrauten erzählt. Achill wird nach einer Weissagung größter Krieger seiner Generation werden und muss trotz offensichtlicher Begabung für den Kampf zunächst den militärischen Drill ertragen, der ihn auf ein Leben als Krieger vorbereitet. Dass er mit einem Gefährten gemeinsam erzogen wird, ist eine bewährte Methode, um Achill in der Zeit der Ausbildung bei Laune zu halten. Über das Getümmel auf Schlachtfeldern hinaus geht es in seiner Vorbereitung um den Umgang mit der Macht, um Führungskompetenzen und diplomatische Fähigkeiten. Natürlich habe ich mich gefragt, welche Rolle für Patroklos gedacht ist, nachdem Achill seine Ausbildung abgeschlossen hat. Wie wird er einsetzen, was er am Königshof beim Zentauren Chiron gelernt hat? Hat Peleus mit der Wahl des jungen Patroklos als Gefährten für Achill erreicht, was er bezwecken wollte?

Die jungen Männer werden unzertrennlich und verbringen außerhalb des Kampftrainings viel Zeit miteinander. Früh wird Millers Lesern die Rollenverteilung deutlich: Patroklos wirkt in der ungleichen Beziehung anspruchslos und mit der Rolle der Bewunderers zufrieden. Schon bald zeigt sich, dass die Beziehung der Gefährten mehr ist als eine Phase während des Heranwachsens.

Schon in „Ich bin Circe“ hat Madeline Miller mich damit verblüfft, wie fesselnd sie Geschichte in persönlichen Schicksalen erzählen kann. Mit Patroklos wählt sie für ihren Entwicklungsroman einen Berichterstatter, der noch immer aufgewühlt wirkt, von dem, was er zu erzählen hat. Er berichtet auch – zeitlos – über eine Gesellschaft und ihre wütenden jungen Männer, das Männerbild der Väter und die Macht kontrollierender Mütter.

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"Das Lied des Achill" ist nun das zweite Buch der Autorin, was ich gelesen habe. "Ich bin Circe" war mir etwas zu langatmig und ausschweifend, weshalb ich ehrlich gesagt zuerst auf die Seitenanzahl geschaut habe, bevor ich mich entschlossen habe, es zu lesen. Bei ca. 100 Seiten weniger, konnte ich dann aber doch nicht widerstehen und habe zugegriffen. Gute Entscheidung! Denn von diesem Werk war ich hin und weg.

Das Leben von Achill wird wie bereits von Circe von Anfang bis Ende beschrieben. Seine Jugend, seine Freundschaft und Liebe zu Patroklos und sein Tod, der allerdings nicht mit einem Pfeil in der Ferse endete, was mich wunderte, da die Autorin sonst sehr nah an den Geschichten bleibt. Erzählt wird sein Leben aus der Sicht von Patroklos, einem Jungen, gleichen Alters, der von seiner Heimat verbannt wurde.

Und so lernen die beiden sich kennen und lieben und erleben viele Höhen und Tiefen zusammen. Dabei bleibt Frau Miller immer nah an den Erzählungen und belebt sie mit kleinen Einzelheiten, was so eine Göttersage unvergesslich macht. Diesmal ging es wirklich nur um Achill und Patroklos, keine Ausschweifungen und Geschichten über andere Helden oder Götter - das hat mir diesmal sehr gut gefallen.

Über den Trojanischen Krieg wusste ich nicht viel, ich kannte lediglich das Trojanische Pferd, das zu Achills Lebzeiten aber nicht vorkommt. Achill ist tief in sich drin eigentlich ein guter Junge, fühlt sich jedoch auch oft ungerecht behandelt, was zu sehr heiklen Situationen führt und wie alle Helden musste auch Achill eines Tages sterben - so wurde es prophezeit.

Fazit

Madleine Miller schaffte es mit "Das Lied des Achill" die Heldensage um Achill mit viel Leben und Details zu füllen und trotzdem sehr nah an den Erzählungen zu bleiben. Achill und Patroklos wachsen einem ans Herz, sodass man ihren Tod ebenso bedauert. Eine schöne Heldensage! 5/5 Punkte.

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"Das Lied des Achill" knüpft in wunderbarer Weise an seinen Vorgänger "Ich bin Circe" an, auch wenn die Handlung chronologisch vorher spielt. Im Mittelpunkt steht der junge und bald verstoßene Prinz Patroklos und sein künftiger Weggefährte Achill. Man sieht die beiden erst zueinander wachsen und schließlich gemeinsam erwachsen werden, stets unter dem drohenden Schwert ihres vorherbestimmten Schicksals.

Es ist sehr spannend die bekannten Geschichten rund um den trojanischen Krieg und seine Helden aus der Sicht des Patroklos zu erfahren, der zwar in allen bekannten Schilderungen stets genannt, aber meist doch eher Randgestalt bleibt.

Madeline Miller gelingt es also auch diesmal wieder frischen Wind in den bekannten mythischen Stoff zu bringen.

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Die Geschichte des mythischen Helden Achill erzählt als homoerotische Liebesgeschichte aus der Sicht seines jungen Geliebten Patroklus.
Und damit natürlich auch eine moderne Erzählung über den Trojanischen Krieg und alle seine Figuren: den listigen Odysseus, Menelaos, dessen entführte Frau Helena den Krieg auslöst, den mächtigen Heerführer Agememnon, der seine Tochter Iphigenie den Göttern opfert, die Trojaner Paris und Hektor, die Sklavin Briseis, die in Millers Version zur besten Freundin Patroklus' wird und die sein Verhältnis zu Achill auf die Probe stellt ...
Insgesamt erreicht der Roman leider nicht ganz den Tiefgang von "Ich bin Circe". Dennoch ist er insgesamt sehr gut und spannend gemacht. Die Figur des Patroklus ist dabei bei weitem interessanter als die Titelfigur des Achill.
Lohnt sich zu lesen!

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Hat mein Herz gebrochen.
Circe hatte mir gut gefallen, also wollte ich auch dieses Buch lesen. Ich fand es noch viel besser als Circe.

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Spannend und interessant geschriebene Familiengeschichte für alle Fans der griechischen Mytologie.
Ich war begeistert von den Intrigen und Machenschaften der Götter und Titanen.
Das Buch konnte ich nicht mehr weglegen, denn Circe hat mich im wahrsten Sinne des Wortes bezirzt.

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Dieses Buch hat mich sehr an das Buch Circe erinnert, das ich ebenfalls verschlungen habe. Für alle denen Geschichte gefällt die aber einfach keine Lust auf reine Jahreszahlen haben ist dieses Buch sehr empfehlenswert und natürlich für alle Liebhaber von Sagen und Geschichten. Endlich sind die Helden auch einmal anfällig und haben auch etwas menschliches. Viele Gegebenheiten kennt man schon, auch die Episode mit Patroklos, aber wie das alles wirklich zusammenhängt und das Archilis gar kein stattlicher Mann von Ende 30 anfang 40 ist sondern ein Junger Bursche, das sind doch Seiten die jedem der dieses Buch lesesn wird gefallen werden. Ein tolles Buch.

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Nachdem ich schon "Ich bin Circe" mit großer Begeisterung gelesen hatte, war ich nun gespannt auf "Das Lied des Achill". Man muß sich nicht in der griechischen Mythologie auskennen oder Homers Ilias lesen, um nicht schon von dem trojanischen Krieg, ausgelöst durch die Entführung von Menelaos' Frau Helena durch den trojanischen Prinzen Paris, gehört zu haben. Achill ist einer der tragischen Helden aus Homers Epos.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Patroklos erzählt, der von seinem Vater verbannt und an den Hof von König Peleus geschickt wird. Dort lernt er Achill - Sohn des Peleus und der Meeresgöttin Thetis - kennen und lieben. Sie wachsen zusammen auf und sich bald unzertrennlich. Dadurch, dass Achill schon früh den Ruf hatte, der beste Kämpfer Griechenlands zu sein, war seine Teilnahme am trojanischen Krieg unabdingbar. Er fügt sich seinem Schicksal und bricht zusammen mit Patroklos auf , um in den Krieg gegen Troja zu ziehen.

Die Geschehnisse während der 10-jährigen Belagerung Trojas werden von der Autorin sehr authentisch und packend erzählt. Sie bringt dem Leser auf sehr unterhaltsame Weise die griechische Heldensage näher und
schildert mitreißend die wichtigsten Kämpfe und tragischsten Momente zwischen den griechischen und trojanischen Heroen und macht sie dadurch wieder lebendig.

Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Daher macht es großen Spaß diese tolle historische Geschichte zu lesen, auch wenn schon im Voraus bekannt ist, wie sie endet.

Dieses wunderbare lesenswerte Buch ist auch für Leser zu empfehlen, die sich vielleicht nicht für die griechische Mythologie interessieren, aber gerne eine spannende und faszinierende Erzählung mit einer ergreifenden Liebesgeschichte lesen.

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Nach "Ich bin Circe" die nächste großartige Sage in neuem Gewand! Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und habe es fast an einem Tag durchgelesen. Der Schreibstil, das Thema, die Geschichte - eine einzigartige Komposition in der Literatur!

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Nach “Ich bin Circe” ein weitere Roman inmitten der griechischen Antike von Madeline Miller.

Schon von Circe war ich begeistert und habe es verschlungen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich die griechische Mythologie im allgemeinen sehr spannend finde und dementsprechend viel lese was ich dazu in die Finger bekomme. So eben auch den Roman “Das Lied des Achill”

“Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön — niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen. Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen.”

Dass das alles natürlich nicht mit rosa Wolken enden kann ist fast schon klar. Doch wie der Weg dahin und dann auch die weiteren Schickale beschrieben werden finde ich sehr gut. Die Sprache ist flüssig und man kann sich gut in die Szenen eindenken. Das aufgrund der bestehenden Mythologie der Ausgang nicht neu erfunden werden kann ist klar, doch macht die Autorin dennoch etwas ganz tolles daraus und man findet sich mitten in der Geschichte wieder und erlebt sie mit. Einzig das recht negativ belastete Frauenbild hat mich hier ein bisschen gestört. Doch alles in allem ein toller und kurzweiliger Roman.

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In diesem Buch beschreibt Madeline Miller das Leben des Achilles aus der Sicht seines Gefährten Patroklos. Patroklos ist neun Jahre alt, als er an den Hof von Achilles Vater verbannt wird. Aus allen Jungen, die um die Gunst des jungen Prinzen buhlen, wählt Achilles ihn als seinen Gefährten aus. In den nächsten Jahren teilen sie alles - auch die Ausbildung beim Zentauren Cheiron. Nur Achilles Mutter, die Meernymphe Thetis, sieht die Beziehung der beiden Jungen nicht gern - vor allem, als sie immer intimer wird. Und als der große Krieg um Troja beginnt, und eine Prophezeiung Achilles frühen Tod sieht, versucht Thetis Achilles vor der Welt zu verstecken ...
Ein großartig gefühlvoller Roman über zwei Seelenverwandte und eine faszinierende Version der griechischen Mythologie.

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Ich habe ja schon "Ich bin Circe" von Madeline Miller gemocht, aber "Das Lied des Achill" liebe ich! Ich bin, ehrlich gesagt, mit großen Erwartungen an den Roman herangegangen - einfach wegen des Themas und weil ich Millers Stil kannte, und ich wurde nicht enttäuscht.
Wer sich ein bisschen in der griechischen Mythologie auskennt, erkennt die vielen Geschichten und Figuren wieder. Es ist eine ganz andere Herangehensweise, die Figuren nicht wie gewohnt im alten, sondern im modernen Prosastil agieren zu lassen. Es ist spannend und man fiebert, obgleich man das Schicksal der Figuren bereits kennen mag, immer noch mit.
Erzählt wird die Geschichte sehr gefühlvoll. Die Dynamik zwischen Achill und Patroklos ist wie aus dem Leben gegriffen und man fühlt sich ihnen sehr nah.
Ich habe diesen Roman verschlungen und kann ihn jedem ans Herz legen - ganz toll!

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Der junge Patroklos wird, nachdem er versehendlich einen anderen Jungen tötet, von seinem Vater enterbt und an den Hof von König Peleos verbannt. Dort begegnet er dessen Sohn Achill, der alles ist, was er nicht ist: schön, geschickt, beliebt und ein guter Kämpfer. Schnell freunden sich die beiden Jungen miteinander an und wachsen fortan miteinander auf. Während sie zunächst am Hof von Achills Vater und später beim berühmten Zentauren Cheiron ihre Ausbildung absolvieren, fühlen Patroklos und Achill sich zunehmend zueinander hingezogen. Allerdings ist ihre Zeit miteinander begrenzt, denn der trojanische Krieg droht am Horizont, und das Schicksal hat große Pläne mit Achill ...

Mit sehr viel Empathie erzählt Madeline Miller die Geschichte der Illias (oder zumindest einen Teil davon) neu. Wir blicken durch die Augen von Patroklos auf Achill und sehen seine Stärken, aber auch seine Schwächen, wodurch der berühmte Held menschlich wird.

Obwohl ich die Geschichte der Illias kannte, hat dieses Buch mir doch immer wieder neue Sichtweisen auf die Geschichte eröffnet und ich konnte gar nicht anders, als bis zum Ende mit Patroklos und Achill mitzufiebern.

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Achill – Held der Helden, Held der Herzen?

Danke an den Eisele Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wird davon natürlich nicht beeinflusst.

Ich bin ein großer Fan der Antike und liebe alles, was mit Mythologie zu tun hat, deshalb musste ich "Das Lied des Achills" einfach lesen. Außerdem habe ich schon so viel Gutes von der Autorin gehört.

Das Cover finde ich toll und passt einfach super zum Kontext. Der Schreibstil von Madeline Miller ist sehr angenehm und die Geschichte liest sich wunderbar. Die Seiten flogen ihm nu dahin.

Allerdings fiel mir der Einstieg in die Geschichte schwer, weil ich zuerst nicht verstanden habe, dass Patroklos die Geschichte des Arhill erzählt. Ich finde es aber toll, das wir die Geschichte aus der Sicht von Patroklos erzählt bekommen, dass ermöglicht einmal einen ganz anderen Blickwinkel. Und es ist etwas neuen, da es nur eine der Lesearten ist, wie man einige Stellen in Homers „Illias“ lesen kann, dass es sich bei Patroklos und Achill um ein Liebespaar handelt, ist nur eine dieser Lesearten, beweise gibt es dafür nicht (zu Mal wir hier ja auch von einem Mythos bzw. Epos sprechen).Dieser Aspekt ist es ja auch, den „Das Lied des Achills“ zu einer Neuerzählung macht und nicht zu einer banalen Nacherzählung.

Aber ich habe die Neuerzählung sehr genossen und kann sie nur weiterempfehlen.

4 stars
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Da mir das Buch Ich bin Circe gut gefallen hat, war ich neugierig auf dieses Buch. Die Geschichte des Achill wird von seinen Gefährten und Geliebten Patroklos erzählt. Dadurch wird die Geschichte aus Sicht der Menschen erzählt. Die Götter treten eher etwas in den Hintergrund, obwohl sie immer präsent sind, wie z.B. Achills Mutter Thetis. Großen Raum nimmt auch die homoerotische Beziehung zwischen Achill und Patroklos ein. Besonders hat mir gefallen, wie die einzelnen Akteure dargestellt werden. Da werden die großen Helden aus den Göttersagen zu ganz normalen Menschen mit all ihren Schwächen.
Der Schreibstil ist wieder sehr gut. In diesen Buch wird die griechische Mythologie auch dem unbedarften Leser leicht verständlich nahe gebracht.
Obwohl mir die griechische Mythologie nicht geläufig ist, habe ich das Buch mit großen Vergnügen gelesen.

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Nach einem tragischen Unfall wird der junge Prinz Patroklos ins Exil nach Phthia geschickt, wo er mit dem gleichaltrigen Achill aufwächst. Auch wenn die beiden sehr unterschiedlich sind, werden sie doch schnell zu besten Kameraden. Aus Freundschaft entsteht schließlich Liebe - eine Liebe, die immer wieder auf die Probe gestellt wird. Vor anderen müssen sie sich verstellen, Achills Mutter, der Nymphe Thetis, ist die Beziehung ein Dorn im Auge und ein altes Versprechen Patroklos' droht einem von ihnen den Tod zu bringen.

Schon "Ich bin Circe" von derselben Autorin konnte mich restlos begeistern und nicht anders ist es mit "Das Lied des Achill". Die Handlung wird aus Patroklos' Sicht erzählt und umfasst sein gesamtes Leben, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Im Fokus steht natürlich die Beziehung zu Achill. Während der schneller, stärker und ein besserer Kämpfer als alle anderen ist - was ihm den Namen "Aristos Achaion", der "Beste der Griechen" einbringt - ist Patroklos aus weicherem Holz geschnitzt. Er ist sehr empfindsam, hat ein starkes Bedürfnis nach Gerechtigkeit und findet erst durch die Erziehung durch den Zentauren Cheiron zu sich selbst.

Da er kein Kämpfer ist, bleibt Patroklos nur die Möglichkeit, seiner großen Liebe Achill stets bedingungslos zu folgen - auch in die Trojanischen Kriege, wo er in dessen Streitwagen sein Leben riskiert. Nach und nach zieht er sich dann jedoch aus dem Kampfgeschehen zurück und wendet sich der Heilkunst zu. Achill hingegen steigt sein Ruhm immer mehr zu Kopf, so dass er schnell Feinde um sich schart. Wie wird Patroklos sich entscheiden, wenn er zwischen dem, was gut und richtig ist und seinem Geliebten wählen muss?

Mit "Das Lied des Achill" ist Madeline Miller erneut eine mitreißende Adaption griechischer Mythologie gelungen. Natürlich sind gewisse Teile der Handlung mit Vorkenntnissen in diesem Gebiet vorhersehbar. Da jedoch mehr wert auf die Entwicklung der beiden Helden und ihre Beziehung zueinander gelegt wird, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Bleibt nur zu hoffen, dass Madeline Miller sich in Zukunft noch weiteren antiken Helden literarisch widmen wird.

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Nach dem Lesen von "Ich bin Circe" wollte ich nochmals in den Genuss kommen, griechische Mythologie spannend erzählt zu bekommen. Deshalb griff ich zu "Das Lied des Achill" und vertiefte mich in sein Leben.

Es ist zwar mehr die Geschichte von Patroklos, aber beide sind untrennbar miteinander verbunden. Und dies, seit Patroklos seit einem tödlichen Unglück mit 10 Jahren verbannt und zu König Peleus geschickt wird. Patroklos wird von Peleus Sohn Achill als Freund ausgewählt. So muss er nicht mit den andern Pflegekindern zusammen wohnen und lernen, sondern macht alles mit Achill zusammen. Später werden sie bei Cheiron ausgebildet, doch als Helena gefangen wird, wird Achill als Krieger "einberufen".

Während Achill kämpft, arbeitet Patroklos als Arzt. Er war mir sehr sympathisch, hat das Herz am rechten Ort, er, Cheironides, Sohn des Cheyron, wie er sich nach den Lehrjahren bei Cheiron nennt. Patroklos weicht Achill nicht von seiner Seite - egal, ob im Königshof von Achills Vater Peleus, bei ihrer Ausbildung bei Cheiron oder in all den Kriegsjahren; egal, ob das was ihn erwartet Spass macht oder ganz gegen seine Überzeugung ist.

Eine Prophezeiung sagt, dass Achill berühmt wird. Leider ist genau dieser Ruhm und somit quasi die Unsterblichkeit Achill wichtiger als alles andere, er ist eitel und wird mir in seinen letzten Jahren immer unsympathischer.

Genau wie Odysseus, der hier auch vorkommt und den ich hier im Gegensatz zu "Ich bin Circe" nicht mag. Er ist in "Das Lied des Achill" nicht der nette Lover, sondern der Kriegsplaner. Der böse Part übernommen hat Achills Mutter Thetis, sie mag Patroklos nicht und macht alles, um ihn von Achill zu trennen.

Welche Liebe, ob die zur Mutter oder die zum Seelen- und Bettgefährten stärker ist, erzählt uns Madeline Miller in "Das Lied des Achill", das jetzt wieder neu aufgelegt wurde. Mir hat die Lovestory von Achill und Patroklos sehr gut gefallen. Zuerst versteckt, zart und verschämt und immer leidenschaftlicher und öffentlicher entdecken und leben die beiden ihre Liebe zueinander bis hin zum tragischen Ende.

Patroklos ist ein toller Charakter. Merkend, dass er anders als andere Jungs ist, erst scheu, dann immer stärker in seinem Bewusstsein; wissend, was er kann und was nicht; liebend, treu und gerecht in allen Bereichen - und das obwohl sich Achill, getrieben in seinem Ehrgeiz unsterblich zu werden, gefühlsmässig oft von seinem Gefährten entfernt.

Auch das Ende hat mich überzeugt, die Zwiesprache zwischen Patroklos und Thetis fand ich genial. Eins, zwei Längen wies der Roman aus, so dass es gute 4 anstatt 5 Wow-Punkte von mir gibt.

Fazit: Für alle, die griechische Mythologie mal anders lesen möchten - toll erzählt.
4 Punkte.

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Wieder lässt Madeline Miller ganz tief in die Welt der Antike eintauchen , zeigt Achilles und seine Gefährten in allen Facetten und spannt den Bogen in die heutige Welt

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Achill und Patroklos
Ich kenne mich zwar einigermaßen in der griechischen Mythologie aus, war aber dennoch sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich so viel Gutes von der Autorin gehört habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein toller Schreibstil und es gelingt Madeleine Miller unglaublich gut, die Geschichte von Patroklos und Achill vor den Augen ihrer Leser entstehen zu lassen. Bei der Lektüre habe ich zwischendurch immer wieder meine Umgebung vergessen und war tief in die Geschichte aus der Ilias eingetaucht. Schwerpunkt dieser Geschichte, die aus Sicht von Patroklos erzählt wird, ist die Beziehung von Achill und Patroklos. Auch wenn man einiges aus der Mythologie kennt, war es dennoch eine tolle Romanadaptation.

4 stars
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Achill von einer anderen Warte aus

Der Klappentext: „Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön — niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen. Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen die Spartaner in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, zieht Achill in den Feldzug gegen Troja. Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird.“
Zum Inhalt: Der große Held Achill ist dank der Schlacht um Troja eigentlich jedem ein Begriff, hier wird nun sein Leben von seiner Kindheit an erzählt und zwar von seinem treuen Begleiter und geliebten Freund Patroklos. Er fungiert hier auch als Ich-Erzähler und bietet so eine sehr ungewöhnliche Sicht auf den berühmten Helden
Zum Stil: Die Autorin Madeline Miller greift hier die Geschichte von Homer auf und interpretiert sie neuer und moderner, sie legt mehr Gewicht auf die Emotionen und die „Menschlichkeit“ der großen Helden der Illias. Sie erzählt dabei sehr flüssig und in einer fesselnden Weise, und durch die Augen Patroklos lernt auch der Leser eine neue Seite der griechischen Helden, Götter und Sagen kennen. Durch ihre ausdrucksstarken und bildlichen Beschreibungen hat man beim Lesen die Landschaften und sagenhaften Charaktere vor Augen.
Fast jeder wird die Illias oder Gustav Schwabs „Sagen des klassischen Altertums“ kennen, hier erfährt der Leser eine andere, menschlichere Seite der glorreichen Helden und glorifizierten Götter.
Wie bei „Ich bin Circe“ kann ich nur sagen: Wer Lust hat auf eine neue Sicht auf die griechische Mythologie ist mit diesem Buch bestens beraten, hier werden die Helden- und Göttersagen auf eine moderne und rebellische Art und Weise neu erzählt.
Ich danke dem Eisele Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

4 stars
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Achill, der Sohn der Göttin Thetis und des Königs Peleus. Wir alle kennen den strahlenden Helden aus der Schlacht um Troja. Hier wird seine Geschichte aus der Sicht des jungen Prinzen Patroklos' erzählt. Patroklos wird als junger Ausgestoßener zum Gefährten des glänzenden, scheinbar vollkommen perfekten Prinzen Achill und begleitet ihn von da an als Gefährte und Liebhaber.
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Madeline Miller hat einen ungewöhnlichen Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste. Ich mag es sehr, dass die Geschichte aus der Sicht von Patroklos daher kommt. Es wirft ein anderes Licht auf die Ereignisse. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mir hier einfach oft mehr erwartet habe. Während Achill so selbstverliebt und stolz beschrieben wird, wie man ihn auch kennt, ist Patroklos zu einseitig und farblos gestaltet. Es schreit hier doch sehr nach Klischee, zumal die Geschichte der beiden wirklich wahnsinnig toll beginnt und sich dann aber leider im Verlauf der Ereignisse und Achills Selbstverliebtheit zu verlieren scheint. Wundervoll beschrieben ist hier aber auch die gesamte Mythologie. Ich hatte meinen Spaß mit dem Buch, auch wenn es ganz war, als erhofft.
[4/5 :green_heart:]

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Genau wie Circe ein Volltreffer! In diesem Buch steckt so unglaubich viel Recherche und Hintergrundwissen über die griechische Mythologie. Immer wieder musste ich bestimmte Namen nachschlagen, bei denen ich dachte: "Moment - das hab ich schon mal im Lateinunterricht gehört!"
So persönlich hat man Geschichte bisher noch nicht erlebt.

5 stars
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Eine gelungene Bearbeitung dieses Stoffes: die Geschichte von Achill und Patroklos, die schließlich während des Trojanischen Krieges ein tragisches Ende nimmt.

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Gott, dieses Buch. Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Meine Seele lag am Ende in Scherben am Boden; es war wundervoll. Madeline Miller hat einen super interessanten Schreibstil, der mir wirklich gut gefallen hat. Außerdem hat sie die Geschichte um Achill und Patroklos sehr gut behandelt, sodass es auch im Kontext der griechischen Sage (also der Ilias) noch Sinn ergibt und schlüssig ist.
Die Beziehung zwischen Achill und Patroklos ist wohl der wichtigste Aspekt dieses Romans und wow, war sie nicht wunderbar? Man hat wirklich gemerkt, wie sehr die beiden sich geliebt - aber vor allem auch geschätzt - haben und ich könnte ehrlich stundenlang darüber schreiben, wie toll die Dynamik sämtlicher Charaktere war usw.
Ein fantastisches Buch, ich würde es jedem empfehlen, der sich für die griechische Mythologie interessiert. Und auch jedem, der sich nicht dafür interessiert. Denn es ist grandios.

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Das erste Buch, dass ich von Madeline Miller gelesen habe, war 'Ich bin Circe'.
Ich war absolut begeistert von ihrem femininen Schreibstil, ihrer Herangehensweise Charaktere zu entwickeln und eine authentische Abbildung derer zu entwickeln. Ähnliches ist mir bei dieser Geschichte wieder begegnet. Obwohl die Zeiten turbulenter für dieses Duo ist, nimmt sie sich Zeit deren Verhältnis zu entwickeln, eine feine Beobachtungsgabe in den Protagonisten zu setzen und dadurch ein ganz 'persönliche', emotionale Blickweise auf die bekannten Geschehnisse zu richten.

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Dieses Buch ist mehr als empfehlenswert für alle Mythologie Fans. Ich finde es einfach nur klasse und bin hellauf begeistert. Endlich mal nicht die klassischen Romane, sondern eine ganz neue Richtung. Vielen Dank für dieses super Buch.

5 stars
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Kurzbeschreibung / Klappentext:
Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön — niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen. Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen die Spartaner in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, zieht Achill in den Kampf um Troja. Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird.

Meinung:
Nachdem mich Madeline Miller bereits mit ihrem Buch über Circe überzeugen konnte, musste ich natürlich auch ihre Geschichte über Achilles lesen. Entsprechend hoch war aber auch jetzt meine Erwartungshaltung an dieses Buch.

Aber die Frautorin ist meinen Erwartungen vollkommen gerecht geworden und hat mit ihrem locker leichten Schreibstil der Geschichte neues Leben eingehaucht.

Es gibt hier einige Abweichungen von der, mir bisher bekannten, Geschichte was mich persönlich aber überhaupt nicht stört. Dadurch bekommt die Geschichte von Achilles und Patroklos einfach einen etwas, ich nenne es mal, flotteren und fantasievolleren Charakter.

Besonders gut gefällt mir an Büchern wie diesen, dass Mythen und Sagen so locker und lebendig erzählt werden, dass sie vielleicht auch für neue Leser (ich sage bewusst nicht junge) interessant werden. Denn seien wir doch mal ehrlich, die alten Geschichten sind teilweise in einer für uns ungewohnten Art geschrieben, die das Lesen ein wenig beschwerlich macht.

Ich hoffe dass die Autorin sich noch ein paar andere Gestalten der Mythologie vornimmt und auch ihre Geschichten neu verpackt, so dass wir auch in deren Genuss kommen. Denn das war es für mich wirklich.

Jedem der auch nur ein wenig Spaß an griechischer Mythologie – oder an Mythologie im Allgemeinen hat, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Wobei ich vermute dass auch viele Fantasy-Liebhaber an dieser Geschichte ihre Freude haben würden.

Fazit:
Eine alte Geschichte wird durch eine frische Erzählweise zu neuem Glanz verholfen. Bewegende und fesselnd erzählt! Von mir gibt’s 5 von 5 Sternen.

5 stars
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Ich habe das Buch bereits vor 5 Jahren gelesen, als Selfpublishing-Veröffentlichung.
Durch das neue Cover habe ich es nicht gleich erkannt, zumal der Klappentext auch anders formuliert wurde.
Beim Lesen kam die Erinnerung aber sofort wieder - und ich hatte zu dem Zeitpunkt unglaublich viele Bücher über das antike Griechenland und vor allem auch die trojanischen Sagen gelesen. Insofern ist es ein gutes Zeichen, dass sich das Buch in meiner Erinnerung auch sofort von allen anderen abhob.

Besonders gelungen finde ich, dass es aus der Perspektive von Patroklos geschrieben ist. Der ist nicht nur in den Originalsagen mein Liebling, sondern verblasst sonst meistens neben solchen schillernden Gestalten wie Achilles oder Odysseus, dabei hat auch einen einen sehr interessanten Charakter.
Und auch die anderen Helden lernt man so aus einer ganz anderen Perspektive kennen.
Schön finde ich auch, dass der mythologische Charakter der Sage beibehalten wurde und so z.B. Cheiron wirklich ein Zentaur ist und nicht einfach zum alten, weisen Mann degradiert wurde.
Dabei ist aber die Überhöhung der Helden glücklicherweise nicht so zum Erbrechen gigantisch wie in der Originalsage. (Wo es manchmal unerträglich ist, was manche der Helden für Mist bauen und trotzdem als unvergleichlich toll dargestellt werden.)
Patroklos zum Beispiel als einfacher Sterblicher hat seine Schwächen und empfindet sich neben dem Halbgott Achill als unzulänglich, wie es jeder von uns tun würde. Und Neoptolemus ist ein verzogener, arroganter Balg, der von Ruhm und Ehre seines Vaters lebt, statt ein neuer Held.

Spoiler, der eigentlich keiner ist, wenn man die Originalgeschichte kennt:

Durch die LGBT-Liebesgeschichte wird das Buch sicherlich ebenfalls seine Leser finden - wobei die nicht so im Vordergrund steht, wie man meinen könnte. Stattdessen "passiert" es einfach so nebenbei, ganz normal, wie es damals im antiken Griechenland eben auch ganz normal war (und bei uns langsam wird). Was trotzdem nicht heißt, dass es widerstandsfrei abläuft, denn natürlich war es auch damals nicht allen Eltern so Recht, was passiert.
Stattdessen erlebt man die Kindheit und Jugend der Helden in einem Coming-of-Age-Roman, der kein Happy-End hat, sondern im Tod der Hauptpersonen endet, was eigentlich keine Überraschung ist, aber trotzdem noch einmal einen gelungenen Plot-Twist bietet.

5 stars
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5 stars

Ein wunderschöner Roman über die spannende Geschichte von Achill. Wer "Ich bin Circe" gelesen hat, wird dieses Buch von Madeline Miller auch mögen und sollte es unbedingt lesen.

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