Wanka würde Wodka kaufen

Roman

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Erscheinungstermin 01.07.2019 | Archivierungsdatum 29.08.2019

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Zum Inhalt

Achtung, resolute Russin in Sicht! Wanka Nikolajewna Iwanowa ist notgelandet und mischt ihre neue deutsche Heimat auf. Der humorvolle Roman „Wanka würde Wodka kaufen“ von Jule Kaspar ist eine einzigartige Culture-Clash-Komödie mit einer liebenswert-schrägen Heldin.

Deutschland war eine schlechte Idee. Nicht, dass sie es sich ausgesucht hätte; sie wollte ja in Russland bleiben. Doch mit der Mafia kam das Zeugenschutzprogramm, und so musste Wanka, die im Zirkus zu Hause war, nehmen, was sie kriegt. Nicht nur das Land, sondern auch einen neuen, nicht einmal korrekten Namen: Jekaterina Poljakow. Plus den Schein-Ehemann. Weder mit ihm, Vladimir, noch mit seinen Gören versteht sie sich. Und ihr Betreuer, Herr Lehmann, zeigt bald allergische Reaktionen, wenn er nur ihren Namen hört. Denn die Russin versagt in jedem Job und begegnet den Deutschen auf eher besondere, ohne Zweifel Wanka-typische Weise. Ohne zu wissen, wohin sie kann, will sie bloß wieder weg, doch mit der Zeit macht ausgerechnet Vladimir ihr bewusst, dass Deutschland eigentlich ein ganz schönes Zuhause ist. Das Projekt „Integration“ scheint (fast) zu klappen, als die Russin auf Musikproduzent Max Leif aufmerksam wird, der eine Stelle als Putzfrau ausgeschrieben hat …

Eine Culture-Clash-Komödie zwischen Deutschland und Russland – originell, humorvoll und voller Situationskomik! Eine Komödie, die unter die Oberfläche und manchmal auch unter die Haut geht.

Achtung, resolute Russin in Sicht! Wanka Nikolajewna Iwanowa ist notgelandet und mischt ihre neue deutsche Heimat auf. Der humorvolle Roman „Wanka würde Wodka kaufen“ von Jule Kaspar ist eine...


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AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426521335
PREIS 9,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Wenn man plötzlich eine neue Identität annehmen, einen Unbekannten mit zwei nervigen Teenies heiraten und in ein fremdes Land ziehen muss - wie fühlt man sich dabei? Wanka jedenfalls muss das meistern und nebenbei mit den Tücken der deutschen Sprache kämpfen. Wie gefährlich ist ein Ohrwurm, gibt es eine Party zum FEIERabend, was macht ein Pferd, ein Bürohengst im Arbeitszimmer? Und wenn es nur das wäre, aber da sind Jobs, die durch fiese Begleitumstände einfach nicht machbar sind. Wanka ist unglaublich sympathisch und hat das Herz auf dem rechten Fleck, aber wird sie mit oder trotz Hans-Peter Lehmann ihren Weg gehen? Jule Kaspar bringt den Leser zum Schmunzeln, zum Lachen und zum Nachdenken. So eine originelle Hauptfigur gab es lange nicht! Ein wunderbarer Roman aus dem Knaur Verlag.

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Wanka ist tot. Die Russin starb bei einem Autounfall. So lautet zumindest die offizielle Version. Die Kronzeugin im Prozess gegen einen russischen Mafiaboss kam ins Zeugenschutzprogramm und muss ab sofort in Deutschland als Jekaterina Poljakow leben. So hatte sich die junge Frau ihr Leben ganz bestimmt nicht vorgestellt. Zur neuen Identität gehört auch eine Scheinehe. Für Wankas Ehemann Vladimir entwickelt sich die ganze Angelegenheit viel komplizierter als gedacht. Nicht nur seinen Nachbarn müssen die beiden das frisch gebackene Brautpaar vorspielen, sondern auch Vladimirs pubertierenden Kindern. Wanka treibt ihren Zeugenschutzbetreuer ebenso auf die Palme wie ihre Beraterin im Jobcenter, denn sie eckt mit ihrer charmant direkten Art und ihrem russischen Humor schnell an. Auf witzige und anrührende Weise treffen die deutsche und die russische Kultur aufeinander und das geplante gemeinsame Jahr von Wanka und Vladimir geht schneller vorüber als gedacht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, Wankas Geschichte bringt den Leser zum Lachen und zum Weinen, eine wunderbar warmherzige Geschichte.

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Ein wunderbar lustiger aber auch nachdenklichern Roman über eine Frau , die von null auf hundert in ein neues leben stolpert, und die das auf ihre unvergleichliche art und Weise meistert. Ichmag diese Bucn unglaublich ger und werde es auf jedenfall weiter empfehlen

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Mein Buch des Jahres 2019. Wanka muss man einfach lieben, in ihrer direkten, zupackenden Art. So eine Frau wünscht man sich als beste Freundin, mit dieser Lebensklugheit und Herzenswärme. Ein Buch zum Weinen und Lachen (das Wort "Ohrwurm" hat für mich jetzt eine ganz andere Bedeutung). Ich wünsche "Wanka" ganz, ganz viele ebenso begeisterte Leser.

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Wanka, oder Jekatarina wie sie sich jetzt nennen muss, voll russischer Lebensart und Seele, kommt von der russischen Mafia bedroht nach Frankfurt. Dort trifft sie auf Kehrwochenfanatiker und eine Sprache voll merkwürdiger Wörter wie Arschgeweih, Ohrwurm, Gutstunden und Feierabend. Mit viel Humor und Situationskomik erzählt Jule Kaspar vom Aufeinandertreffen der Kulturen. Wanka würde es so sagen : Chabe Ich gelacht viel!

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Wanka muss sich in Deutschland einfinden und was sie dabei erlebt ... ist manchesmal heiter, immer interessant, aber auch sehr erhellend, denn sie kann ihren erlernten Beruf nicht ausüben, gilt als ungelernte Arbeiterin und dementsprechend sind die Jobs, die ihr angeboten werden und in denen sie allerlei erlebt. Es ist lustig mal von außen auf deutsche Gewohnheiten, Bräuche und Sprache zu schauen. Eine zarte Liebesgeschichte wird ebenfalls geboten. Fazit: Manches ist vielleicht überspitzt, aber dies ist eine lesenswerte und humorvolle Geschichte über eine unfreiwillige Einwanderin und was sie so erlebt. Ein kleiner Blick von außen auf unser Deutschland, unterhaltsam verpackt und durchaus nachdenkenswert. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

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Durch das Zeugenschutzprogramm kommt Wanka nach Deutschland und muss Vladimir, Vater von zwei Kindern heiraten. Hört sich nicht einfach an und genauso ist es auch. Alle vier sind starke Persönlichkeiten und so wird es in deren Alltag nicht langweilig. Ich hatte aufgrund des Zeugenschutzprogramms einen Komödienkrimi erwartet. Tatsächlich spielt der Auslöser der ganzen Story aber nur eine kleine Rolle. Die Komödie kommt hingegen keinesfalls zu kurz. Jule Kaspar erzählt ihre Protagonistin Wanka ziemlich klischeehaft. Deren Erlebnisse im neuen Land, mit fremden Mann und Familie und einer durchaus schwierigen Jobsuche sind sehr witzig. Dabei macht den Witz besonders aus, dass Jule Kaspar immer wieder autobiographische Ereignisse einfließen lässt. Die Mischung aus krassem Klischee und "das ist mir auch schon passiert" verleiht dem Roman Authentizität. Ein kleiner Minuspunkt ist für mich das Ende, an dem mir die Kinder zu kurz kamen. Sonst kann ich diesen äußerst unterhaltsamen Roman nur empfehlen. Das Versprechen "Culture-Clash-Komödie" erfüllt das Buch einwandfrei.

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Die Autorin Jule Kaspar – mir besser bekannt als Juliane Käppler – hat es mal wieder geschafft, mich total zu begeistern. Die Vorgeschichte unserer Wan … äh, ich meine Jekaterina zu erfahren, war wirklich ein wunderbares Erlebnis. Nach einer traumatischen Ausreise aus ihrem Heimatland, findet sie sich im steifen und Regeln beherrschten Deutschland wieder, komplett mit Wohnung und Familie, die ihre beide mehr als fremd sind. Die deutsche Sprache beherrscht sie erstaunlich gut („mit einigen Lücken“ wie sie von selbst behauptet), doch die deutschen Redewendungen rauben ihr schier den letzten Nerv. Selbst ab und zu ein kleiner Wodka als „Flüssigtrost“ schafft da wenig Abhilfe. Aber sie wächst mit ihren Aufgaben und ist sich für nichts zu schade. Sie putzt, schuftet in den entsetzlichsten Jobs und bewährt sich nebenbei immer mehr als Seelentrösterin. Wenn da doch nur ein bisschen mehr Liebe in der Welt für sie wäre ... Wann darf Jekaterina endlich für sich entdecken, dass jedes Unglück auch sein Gutes hat? Was habe ich beim Lesen zum Teil laut gelacht, wenn unsere Heldin mal wieder mit der deutschen Sprache haderte, wenn sie verzweifelt um russische Traditionen kämpfte oder einem frech gewordenen Mann mal wieder ordentlich die Leviten las. Einige Passagen aber ließen mich auch still und nachdenklich werden. Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen bevor er zerbricht, fragte ich mich mehr als einmal. Aber überzeugt euch selbst, ob ich recht habe, wenn ich behaupte: „Jekaterina ist ein Original mit Ecken, Kanten und einem riesengroßen Herz. Man muss sie einfach lieben.“ Ob Jekaterina oder Max Leif, Jule Kaspars (Juliane Käpplers) Bücher sind einfach ein Garant für echten Lesegenuss.

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Das Beste, was mir seit „Das Rosie Projekt“ an witzigem Roman in die Finger kam. Ich hab mich so amüsiert und eine lange Nacht investiert. Lesen lachen und sich gut fühlen!

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Mein Highlight des Monats, unbedingte LeseEmpfehlung! Wanka wir zu Jekatarina in Deutschland, denn in Russland wird ihr Leben bedroht Hier kümmert sich Hans Peter im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes darum, dass Wanka unauffällig den Familienvater Wladimir heiratet und in die Familie mit zwei Teenagern zieht. Kochen, Familienalltag, Beruf? - All das soll Wanka lernen, eckt natürlich überall an, sie wird dauernd falsch verstanden, aber sie ist tapfer und wirklich schrecklich herzerfrischend!!

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urkomisch und tragisch zu gleich: In den Romanen um „Max Leif“ spielt Jekaterina Poljakow nur eine Nebenrolle, hinterlässt dort aber schon einen bleibenden Eindruck mit ihrer direkten Art und dem Herz am rechten Fleck. In „Wanka würde Wodka kaufen“ steht sie nun im Mittelpunkt des Geschehens und der Leser erfährt mehr über ihren persönlichen Hintergrund. Sie wurde in Leningrad geboren als Wanka Nikolajewna Iwanowa, ihr Herz gehört Russland und dem Zirkus. Doch nach einem folgenschweren Zusammentreffen mit der russischen Mafia ist sie gezwungen, im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes nach Deutschland zu ziehen, dort einen neuen Namen anzunehmen und eine Scheinehe einzugehen. Wanka sieht sich sich mit einer fremden Kultur konfrontiert, deren Regeln und Sprache sie vor einige Herausforderungen stellen, ihr Ehemann Vladimir und seine beiden halbwüchsigen Kinder kümmern sich ebenso wenig um sie wie ihr Betreuer Herr Lehmann. Im Arbeitsleben eckt Wanka mit ihrer direkten und unverblümten Art ebenso schnell an, wie sie ihre Jobs wieder los wird. Doch nach und nach lernt sie, mit ihrem neuen Umfeld umzugehen, sich in das Herz ihrer neuen Familie zu schleichen und sich mit ihrer neuen Identität als Jekaterina Poljakow anzufreunden. Wie schon in den Geschichten um Max Leif hat mich auch hier wieder begeistert, wie lebensnah die Autorin ihre Charaktere erschafft, man spürt beim Lesen immer wieder, wie sehr ihr ihre Figuren ganz offensichtlich ans Herz gewachsen sind. Dazu kommt eine ausgewogene Mischung aus humorvollen und traurigen bis tragikomischen Szenen. Ich habe mehrfach lauthals gelacht, mir aber ebenso oft Tränen der Rührung aus den Augen wischen müssen, die Geschichte dabei aber nie als kitschig empfunden. Wanka eröffnet dem Leser eine ganz andere Sicht auf unsere Sitten und Gebräuche, hinter den komisch anmutenden Szenen steckt eine Menge Gesellschaftskritik. Mich hat dieser neue Roman von Juliane Käppler alias Jule Kaspar rundum begeistert.

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Dieses Buch ist ohne Ende empfehlenswert. Nachdem ich das Buch mit wenig Erwartung angefangen habe, war ich nach enigen Seiten komplett gefangen genommen von der Figur und Ihrer Geschichte. Ich war wirklich ein bisschen traurig, als die Geschichte zu Ende war. Gerne würde ich wissen wollen, wie es mit Wanka in Deutschland weitergeht.

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Wanka kommt mit ihrer russischen Mentalität nach Deutschland und trifft auf Stolpersteine und Fallen, soweit das Auge blickt. Eigentlich ist sie ein lebenslustiger, ehrlicher Mensch und soll sich nun verstellen und ja nicht auffallen. Was natürlich mehr oder weniger gut gelingt. Zum Glück endet die Geschichte glücklich mit Happy End, denn zwischendurch hat Wanka schon ziemlich zu leiden. Was mir an diesem Buch gefällt, ist die Ausgewogenheit zwischen witzigen Stellen und Lebensweisheiten, die Wanka immer wieder mit einfließen lässt.

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